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	<title>Digital Backyards &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Digital Backyards &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Soziale Netzwerke: &#8220;Auf ewig binden&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 16:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Alternative Social Networking&#8221; fand auf der internationalen Konferenz „Digital Backyards“ am Vormittag ein Workshop statt, der sehr [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/soziale-netzwerke-auf-ewig-binden/ohrenflimmern-cc-by-sa-3-0-via-berliner-gazette-jpg-0x675-mjm9exmza4gkqpvilgtjacoj24e4gqfr/" rel="attachment wp-att-121954"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-121954" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ohrenflimmern-CC-BY-SA-3.0-via-Berliner-Gazette.jpg.0x675.mjm9exmza4gkqpvilgtjacoj24e4gqfr-630x408.jpg" alt="ohrenflimmern [CC BY-SA 3.0], via Berliner Gazette" width="605" height="391" /></a>Unter dem Titel &#8220;Alternative Social Networking&#8221; fand auf der internationalen Konferenz „Digital Backyards“ am Vormittag ein Workshop statt, der sehr unterschiedliche Möglichkeiten präsentierte, Gegenentwürfe für Facebook &amp; Co. zu entwickeln.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ein Netz, sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Blaue zu treiben und ewig zu binden&#8221;</p></blockquote>
<p>Dieses Motto, angelehnt an die Gravur in dem Ring aus John R. R. Tolkiens Roman &#8220;Der Herr der Ringe&#8221;, drückt die Sorge von Datenschutz-Aktivisten weltweit aus, wenn es um Facebook geht. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Menlo Park sammelt von all seinen mehr als eine Milliarde Mitgliedern persönliche Daten und verdient mit diesen Daten Geld. Einigen Nutzern geht das zu weit, sie suchen Alternativen zu Facebook und den anderen großen Social Networks.</p>
<p>Am Freitagvormittag fand auf der internationalen Konferenz &#8220;<a href="http://berlinergazette.de/symposium/digital-backyards/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digital Backyards</a>&#8221; der Workshop &#8220;Alternative Social Networking&#8221; statt, in dem die Aktivisten Carlo von Loesch (Secushare), Daniel Reusche (Unlike Us) und Leena Simon (Social Swarm) ihre Projekte vorstellten und mit anderen  Experten über Möglichkeiten und Wege sprachen, Alternativen zu Facebook, Twitter, Google+ &amp; Co. zu entwickeln. Dabei zeigte sich, dass verschiedene Projekte an sehr unterschiedlichen Ansätzen arbeiteten, vor allem aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der aktuellen Situation und der Möglichkeiten, erfolgreich Alternativen zu schaffen.</p>
<p>Carlo von Loesch arbeitet für <a href="http://secushare.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Secushare</a>, ein Berliner Projekt, das an nutzerfreundlichen Alternativen zu bekannten Kommunikationskanälen wie Skype, Facebook und diversen Maildiensten arbeitet. Secushare legt den Fokus auf die Unabhängigkeit von der Infrastruktur Dritter und der Hoheit über die eigenen Daten. Statt komplexer dezentralisierter Nachrichtensysteme bietet Secushare eine soziale Komponente und eine intuitive Verschlüsselung an. Ziel ist es, durch simple Anwendungsmöglichkeiten bei Nutzern ein stärkeres Bewusstsein für Datenschutz und Sicherheit im Internet zu schaffen. Das Projekt ist vor allem deshalb auf Kommunikationsdienste angelegt, da von Loesch den Aufbau eine eigenen Infrastruktur für eine gescheiterte Idee hält, die einmal erfolgreich war, sich aber nicht richtig durchsetzen konnte. Immer weniger Gruppen, Vereine und Unternehmen setzen auf eigene Server und bedienen sich vielmehr kommerzieller Angebote von Unternehmen wie <a href="http://www.google.com/intl/de/chrome/business/#utm_medium=et&amp;utm_campaign=de&amp;utm_source=de-ww-et-b2bfooter_bsolutions" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google</a> oder <a href="http://www.heise.de/netze/meldung/Amazon-verkauft-Server-Rechenleistung-nach-Bedarf-155988.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amazon</a>.</p>
<p>Der ehemalige <a href="http://politik-digital.de/user/cloesch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Autor</a> von <a href="http://politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>  glaubt nicht an Veränderungen von Facebook, sondern setzt vielmehr auf die Schaffung attraktiver und nützlicher Alternativen. Sein Ziel ist es, mit Secushare eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filesharing" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Filesharing-</a>Software zu entwickeln, die ähnlich wie ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peer-to-Peer</a>-Netzwerk und Cloud-Lösungen kommerzieller Unternehmen funktioniert und den Nutzern eine sichere Kommunikation ermöglicht. Der Datenverkehr der Kommunikation wird dabei wie Torrents über verschiedene Rechner geleitet, die sich durch die Software kennen und vertrauen und damit eine eigene, sichere Cloud darstellen. Zwar gibt es in der Testphase noch das eine oder andere Problem, aber von Loesch zeigte sich optimistisch, dass das Projekt mit etwas Zeit und finanzieller Unterstützung erfolgreich fortgeführt werden könnte. Er geht außerdem davon aus, dass sich das Grundprinzip durchsetzen könnte, da diese Art des Datenverkehrs noch frei von fest zementierten Standards ist und der Faktor Sicherheit nicht nur an Bedeutung, sondern auch an Coolness zulegen wird.</p>
<p>Ebenfalls bei Secushare ist der Aktivist Daniel Reusche engagiert, er arbeitet aber auch für die Veranstaltungsreihe <a href="http://networkcultures.org/wpmu/unlikeus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unlike Us</a>, in deren Rahmen Künstler, Soziologen und Programmierer gemeinsam an Alternativen zu den bekannten sozialen Netzwerken forschen. Sinn der Unlike Us-Konferenzen ist es, Theorie und Praxis mit kreativen Reaktionen zu verbinden und soziale Netzwerke neu zu denken. Dabei stoßen die Aktivisten laut Reusche auf verschiedene Probleme, die unterschiedliche Lösungen benötigen. Zum einen müssen stabile und sichere Kommunikationsmöglichkeiten für Menschen in Ländern wie Syrien bestehen können, auf der anderen Seite sei der Aufbau dezentraler Infrastrukturen eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung, damit das Projekt unabhängiger von einzelnen wenigen Unternehmen arbeiten kann. Zur Zeit ist Reusche vor allem mit der Zusammenführung verschiedener Initiativen beschäftigt, um kreative und innovative Projekte zu bündeln. Dabei vor allem auf Open-Source-Lösungen und unterschiedliche gesellschaftliche Forschungen und Sichtweisen aufzubauen, klingt nach einem viel versprechenden Ansatz.</p>
<p>Die Bielefelder Bürgerrechts-Initiative <a href="http://www.foebud.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FoeBud</a> setzt wiederum auf die Verknüpfung bereits existierender Alternativen. Mit Diaspora, Friendica, buddycloud, Lorea, <a href="http://identi.ca" target="_blank" rel="noopener noreferrer">identi.ca</a> und bald auch Secushare gebe es genügend soziale Netzwerke, die dezentral organisiert sind und mehr Wert auf Datenschutz und die Privatsphäre ihrer Nutzer legen, als dies zum Beispiel Facebook oder Google tun. Leena Simon von FoeBud stellte das von der Free Software Foundation Europe unterstützte Projekte <a href="http://www.foebud.org/socialswarm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Social Swarm</a> vor, dass eine Plattform der verschiedenen dezentralen und datenschutzfreundlichen Netzwerke sein will. Durch die gemeinsame Erarbeitung offener Standards sollen die Netzwerke ähnlich dem E-Mail-Prinzip miteinander kommunizieren. So wie Googlemail-Nutzer problemlos Freunde bei web.de anschreiben können, soll dies dann auch zwischen <a href="http://identi.ca" target="_blank" rel="noopener noreferrer">identi.ca</a> und Diaspora funktionieren. Der FoeBud möchte auf diesem Weg den Nutzern die Möglichkeit geben, wieder die Kontrolle über die eigenen Daten im Internet zu erhalten. Simon sieht Social Swarm als einen funktionierenden Ansatz, denn es werde nicht einfach nur der Code eines anderen sozialen Netzwerkes kopiert, sondern Facebooks Erfolgsgeheimnis, die Vernetzung unserer sozialen Umwelt, kopiert. Diese Methode der plattformübergreifenden Kommunikation verspricht sich, von einem Blumenstrauß an Lösungen immer den bestmöglichen und für Nutzer angenehmsten Weg zu finden, so dass die Akzeptanz für die Nutzung sicherer Alternativen steigt.</p>
<p>Auf dem Workshop wurde eine Vielzahl interessanter Projekte vorgestellt und den Veranstaltern von der <a href="http://berlinergazette.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Gazette</a> gelang es, kluge und kreative Denker an einen Tisch zu bringen, die gemeinsam über Alternativen zu den existierenden sozialen Netzwerken diskutierten. Es besteht zwar Uneinigkeit über den Weg, allerdings teilen alle dasselbe Ziel, und in der kreativen Vielfalt liegt vielleicht auch der innovativste Ansatz für eine neue Form der Netzwerke in einer digitalisierten Gesellschaft.</p>
<address>Die Veranstaltung &#8220;Digital Backyards&#8221; ist <a href="http://berlinergazette.de/forums/forum/digital-backyards/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> ausführlich dokumentiert.</address>
<address> </address>
<p><em><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-121978" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" alt="" width="305" height="53" /></a></em>(<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</a>).</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>&#8220;Remaking Search&#8221; – Auf der Suche nach Alternativen zu Google und Bing</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2012 08:43:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Backyards]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der internationalen Konferenz &#8220;Digital Backyards&#8221; diskutierten auf Einladung der Berliner Gazette Experten aus der ganzen Welt über (europäische) Alternativen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/remaking-search-auf-der-suche-nach-alternativen-zu-google-und-bing/tobidb/" rel="attachment wp-att-121936"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-121936" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/tobiDB-630x379.jpg" alt="Isarmatrose (CC BY-SA 3.0)" width="617" height="372" /></a>Auf der internationalen Konferenz &#8220;Digital Backyards&#8221; diskutierten auf Einladung der Berliner Gazette Experten aus der ganzen Welt über (europäische) Alternativen zu den im Internet vorherrschenden Diensten wie Google und Facebook. Im Workshop über die &#8220;Neuerfindung&#8221; der Suche im Internet drehte sich alles um die Bedeutung der Privatsphäre im Netz und die Rolle von Monopolen.</p>
<p><a href="https://ixquick.com/deu/?" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ixquick</a> bezeichnet sich als diskreteste Suchmaschine der Welt, da sie keinerlei persönliche Informationen sammelt oder teilt, wie der Vize-Präsident des niederländischen Betreibers <a href="http://berlinergazette.de/author/alex-van-eesteren" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alex van Eesteren</a> gestern auf der dreitägigen Berliner Konferenz <a href="http://berlinergazette.de/symposium/digital-backyards/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Digital Backyards&#8221;</a> in einem Workshop erklärte. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen wird weder die IP-Adresse der Nutzer erfasst, noch werden sogenannte Tracking-Cookies verwendet, um Suchbegriffe, den Zeitpunkt des Aufrufs sowie die ausgewählten Links aufzuzeichnen. Die Suchmaschinen Google und Bing hingegen sammeln diese Unmengen an persönlichen Informationen und haben daraus ein Milliarden-Dollar-Geschäft gemacht. Ixquick und die 2009 ergänzend gestartete Suchmaschine <a href="https://startpage.com/deu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Startpage</a>, die Suchanfragen an insgesamt zwölf andere Suchmaschinen, u.a. Google, weiterleitet, bieten eine sinnvolle Alternative. Denn sie schützen die Privatsphäre der Nutzer, indem sie die IP-Adresse von Ixquick verwenden, ohne aber einen Qualitätsverlust bei der Suche zu verursachen.</p>
<p>&#8220;Privatsphäre im Internet herzustellen, ist schwieriger als man denkt. Es ist komplizierter, Daten nicht zu speichern, als es einfach zu tun&#8221;, fasste Alex van Eesteren seine Erfahrungen in der Entwicklung einer Alternative zu Google zusammen. Die Arbeiten an Ixquick begannen bereits 1998, ein Jahr nachdem die beiden Stanford-Studenten Larry Page und Sergey Brin ihre Suchmaschine <a href="http://www.google.com/about/company/history/#1995-1997" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BackRub</a> in Google umbenannten. Die massive Kritik an den Datenschutzverstößen von Google und der <a href="http://news.cnet.com/AOL-apologizes-for-release-of-user-search-data/2100-1030_3-6102793.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Privacy-Skandal von AOL</a> im August 2006, als AOL Datenbankinhalte von drei Monaten und damit die Suchdaten von über 650.000 ihrer Nutzer versehentlich veröffentlichte, brachten Ixquick zur Änderung seiner strategischen Ausrichtung. Seitdem konzentriert sich der Betreiber der Suchmaschine auf die Themen Privatsphäre und Datenschutz – mit Erfolg.</p>
<p>Inzwischen werden täglich mehr als 2,5 Millionen Suchanfragen über Ixquick und Startpage gestellt. Kein Vergleich mit den Zahlen von Google, aber aufgrund des steten Wachstums doch beeindruckend, denn immer mehr Menschen scheinen sich der Spuren, die sie im Netz hinterlassen, bewusst zu werden, und sind mehr und mehr auf den Schutz ihrer Daten bedacht. Van Eesterens Credo lautet: &#8220;Privatsphäre ist Vertrauen&#8221;, eine Aussage, die bei den Teilnehmern des Workshops  für viel Unmut sorgte. &#8220;Wer seine Privatsphäre auf Vertrauen aufbaut, hat schon verloren&#8221;, entgegnete ihm eine Expertin für IT-Sicherheit. Ihrer Einschätzung nach ist eine hundertprozentige Privatsphäre nur dann gegeben, wenn überhaupt keine Daten gespeichert werden. Technisch ein schwieriges Unterfangen, denn datenschutzfreundliche Lösungen müssten unabhängig von technischen Standards und der Infrastruktur hergestellt werden können. Denn diejenigen, die die Infrastruktur des Netzes aufbauen und nutzen, wie Regierungen und AFAG-Unternehmen (Akronym für Internet-Firmen: <strong>A</strong>pple<strong>F</strong>acebook<strong>A</strong>mazon<strong>G</strong>oogle), haben aus wirtschaftlichen oder sicherheitspolitischen Gründen wenig Interesse an einem hundertprozentigen Schutz der Privatsphäre im Internet.</p>
<p>Georg Jähnig, Gründer der Webseite <a href="http://de.serchilo.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Searchilo.net</a>, stellte sein Projekt zur bewussteren und unabhängigeren Suche im Internet vor, im Vergleich zu Ixquick kann es einige echte Neuerungen vorweisen. So können die Nutzer des Suchservices  über verschiedene Kurzbefehle, die unter der <a href="http://creativecommons.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Creative-Commons-Lizenz Namensnennung</a> (CC BY-SA) – der Weitergabe unter gleichen Bedingungen also &#8211; in einem Wiki erstellt, gesammelt und verändert werden , verschiedene Suchdienste und Suchfunktionen auf Websites <a href="http://detektor.fm/kultur/hallo-nachbarn-serchilo.net-es-muss-nicht-immer-google-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nutzen</a>. Diese Form der Suche rückt das Ergebnis und das Ziel der Suche in den Vordergrund.  Dadurch dass sie zu einem Suchwerkzeug „degradiert“ wird, umgeht sie Suchmaschinen als Informationsportal.</p>
<p>Weitere Alternativen zu den großen Suchmaschinen konnten in dem zeitlich begrenzten Rahmen des Workshops nicht vorgestellt werden.</p>
<p>Zum Ende des Workshops stellte sich die Frage, ob ein besserer Datenschutz und mehr Privatsphäre die Suche im Internet auf eine neue Ebene führen können oder ob die Verbesserung der Qualität und das intensivere Sammeln von zu anonymisierenden Daten die bessere Alternative darstellen. Eindeutige Antworten konnten in diesem Rahmen nicht gefunden werden. Allerdings herrschte Einigkeit darüber, dass der Umgang mit Monopolen, die das Internet unter sich aufteilen, und die gesellschaftliche Bedeutung des ungefilterten Zugangs zum Wissen entscheidende Fragen für die Zukunft sind. In der Entwicklung eigener und freier Infrastrukturen bei gleichzeitigem Abbau von Schranken im Urheberrecht, liegt eine Möglichkeit, globale Alternativen zu AFAG-Unternehmen aufzubauen.</p>
<address> Die Veranstaltung &#8220;Digital Backyards&#8221; ist <a href="http://berlinergazette.de/forums/forum/digital-backyards/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> ausführlich dokumentiert.</address>
<address><em><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" alt="" width="305" height="53" /></a></em></p>
<p>(<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</a>).</p>
</address>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
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