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	<title>Digitale Agenda &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Elisa Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jul 2017 08:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Am 29. Juni 2017 veranstaltete das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine eintägige Fachkonferenz zum Thema “Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft”.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Experten wie <em>Dr. Ralf Kleindiek</em>, Staatssekretär des BMFSFJ, <em>Petra Mackroth</em>, Abteilungsleiterin Familie, oder <em>Maria Reimer</em> von “Jugend hackt”  sowie Engagierte aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft</span> <span style="font-weight: 400;">brachten in Präsentationen, Vorträgen, Gesprächskreisen und anregenden Diskussionen sämtliche Arbeitsbereiche des Ministeriums zur Sprache und berichteten über bisherige Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Eingangs stellte </span><i><span style="font-weight: 400;">Markus Beckedahl</span></i><span style="font-weight: 400;">, Chefredakteur von netzpolitik.org, einen Maßnahmenkatalog vor, um die digitale Ausrichtung unserer Gesellschaft erfolgreich umzusetzen und alle BürgerInnen zu inkludieren. Seiner Meinung nach ist der Zugang zu Internet mittlerweile ein Grundrecht wie der Zugang zu Strom und fließendem Wasser.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beckedahl sprach sich auch für eine Erhöhung staatlicher Fördergelder aus, um Projekte wie die flächendeckende Installation von Breitband oder das “digitale Ehrenamt” einzuführen. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur muss nicht nur im Sinne von Breitband-Zugängen erfolgen, sondern auch im Bereich Medienkompetenz durch digitale Bildung und Weiterbildung. Schon jetzt engagieren sich viele ehrenamtlich in der Digitalisierung, so z. B. bei  Wikipedia, Freifunk Berlin oder dem Chaos Computer Club. Wenn ehrenamtliche Organisationen und Initiativen staatliche Konzepte unterstützen und teilweise Aufgaben übernehmen, denen der Staat schlichtweg nicht nachkommen kann, dann muss es für diese Art des Ehrenamts entsprechende Fördergelder (</span><i><span style="font-weight: 400;">digital funds</span></i><span style="font-weight: 400;">) sowie eine gleichwertige Anerkennung geben wie für traditionelle Ehrenämter, z.B. durch Auszeichnungen wie das Bundesverdienstkreuz für Digitales.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In verschiedenen Workshops zur digitalen Spaltung, Medienkompetenz und demokratischem Teilhabe stellten Initiativen und Organisationen wie </span><a href="https://jugend.beteiligen.jetzt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">“jugend.beteiligen.jetzt”</span></a><span style="font-weight: 400;">, </span><a href="https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">“Gutes Aufwachsen mit Medien”</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder das “</span><a href="http://www.kompetenzlabor.de/labor/century-competence-centre/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">21st Century Competence Center”</span></a><span style="font-weight: 400;"> ihre Projekte vor und gaben Impulse für die anschließenden Diskussionen.</span></p>
<h3>Nachbarschafts Empowerment</h3>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Jennifer Schubert</span></i><span style="font-weight: 400;"> vom Design Research Lab machte sich für eine Art des Nachbarschafts Empowerments stark. Damit keine digitale Spaltung entsteht, muss die Gesellschaft zunächst bei der analogen sozialen Teilhabe ansetzen, denn digitale Spaltung ist oftmals bloße Kontinuität schon bestehender Ungleichheiten. Genau dort muss das Bewusstsein geschaffen werden, dass soziales Teilhabe, die Integration sämtlicher Gesellschaftsgruppen als Schlüssel einer erfolgreichen Umsetzung der Digitalisierung gebraucht wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Frage nach einem allgemeinen Netzzugang aller Bürger scheint für viele Experten schon fast veraltet zu sein. Wichtiger ist die Frage der Medienkompetenz, also den Umgang im Netz und mit den Medien.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Um Digitales für alle nutzbar zu machen, brauchen wir ein alltagsintegrierendes Konzept, das unterschiedliche Zugänge ermöglicht, lokal angepasst ist und so digitales Nachbarschafts Empowerment ermöglicht. Die digitale Nutzung muss stärker differenziert werden, zwischen der allgemeinen Internetnutzung und anderen Bereichen der Digitalisierung, wie z.B. der digitalen Mobilität durch Pedelecs und Elektroautos oder der Digitalisierung der Finanzen durch E-banking und Bitcoins u.ä.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Innovative Projekte wie der “</span><a href="https://www.youtube.com/watch?v=onM9y0dBMxU&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">Digitale Briefkasten</span></a><span style="font-weight: 400;">” des </span><a href="http://www.design-research-lab.org/projects/hybrid-letter-box/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">Design Research Lab</span></a><span style="font-weight: 400;"> der UdK Berlin, der Einwürfe digitalisiert, oder das Konzept von </span><a href="https://berlin.freifunk.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">Freifunk Berlin</span></a><span style="font-weight: 400;">, freie Netzwerke durch die Verbindung einzelner WLAN-Router zu schaffen, sollen als allgemeine Schnittstellen für Digitales dienen.</span></p>
<h3>Digitale Jugend und Bildung</h3>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Gerhard Seiler</span></i><span style="font-weight: 400;"> vom 21st Century Competence Center ist der Meinung, digitale Kompetenzen müssen schon früh, also ab dem Kleinkindalter, im Kindergarten oder durch Tagesmütter vermittelt werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dies kann auch einen Synergie-Effekt bei Eltern und Kindern hervorrufen. Durch neue, medien-integrierende Erziehungsmethoden, kann der Wissenserwerb von Kindern und Eltern kombiniert werden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die digitale Bildung ist ein Baustein unserer zukünftigen Gesellschaft und soll bestmöglich gefördert werden. Bisher übernehmen weitestgehend externe Organisationen die digitale Bildungsarbeit der Schulen, weil das deutsche Bildungssystem noch nicht über die nötigen Ausrichtungen und Ressourcen verfügt. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Um kleine (ehrenamtliche) Verbände und Initiativen zu entlasten, muss die staatliche Förderung erhöht und neue Gesetzesinitiativen geschaffen werden, die digitale Bildung bereits in die Lehramtsausbildung integrieren und somit zukünftig die Voraussetzungen für digitalen Unterricht schaffen.</span></p>
<h3>Digitalisierung der Familie</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/kopfe/geraldine-de-bastion-im-herzen-ein-nerd-60107/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><i><span style="font-weight: 400;">Geraldine de Bastion</span></i></a><span style="font-weight: 400;">, Kuratorin der re:publica und Mitglied der Digitalen Gesellschaft, widmete sich in einer Präsentation den Fragen “Wie kann Frau nach der Babypause zurück in den Beruf?”, “Wie verändert Digitales die Familienkultur?” Und andersherum: “Wie passt sich diese der Digitalisierung an?”.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Studien zufolge verbringen Frauen nach wie vor einen erheblichen Teil des Tages mit der Haushaltsführung, sei es der Haushaltsputz oder die Einkäufe. Die schnellen technischen Entwicklungen haben es geschafft, diese unliebsamen Zeitaufwände zu automatisieren. Auch körperlich beeinträchtigten Menschen helfen die technischen Fortschritte, einem normalen (Arbeits-)Alltag nachgehen zu können. Der Staubsauger saugt von allein, Schulprojekte der Kinder lassen sich schnell mithilfe des 3D-Druckers realisieren und der Kühlschrank beschafft aufgebrauchte Lebensmittel durch automatische Nachbestellungen. Auch Homeoffice wird durch digitale Prozesse erleichtert und zudem bei Unternehmen immer beliebter. So bleibt mehr Zeit für das gemeinsame Familienleben. Doch die ist angesichts der Sinnüberflutung durch Social Media-Dienste und andere Apps häufig nicht mehr gegeben. Verbale Kommunikation findet in vielen Familien deutlich weniger statt. So verhält es sich auch beim Smart Home &#8211; es vereinfacht vieles, doch der Konsequenzen sind sich nur wenige bewusst. Je mehr Automatisierung durch Digitalisierung, desto höher das Risiko zu entmenschlichen, formulierte es de Bastion. Auch wenn das derzeit noch nicht der Fall ist, wird in naher Zukunft das Zusammenleben von Mensch und Roboter Alltag sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch hier setzt die Medienkompetenz an: sich nicht entmündigen lassen, sondern verstehen, was passiert und wie es passiert. Die digitale Logik begreifen und Algorithmen verstehen. Und dann entscheiden, worauf man sich einlassen möchte und was zu weit geht.</span></p>
<h3>Ethik der Zukunft</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Durch die Digitalisierung ist etliches möglich, doch stellt sich nicht nur die Frage, was wir erwarten und was erreicht werden kann, sondern umgekehrt auch, von welchen Folgen auszugehen ist und was wir verhindern wollen. Medienkompetenz bildet somit einen Ethik-Baustein, der angesichts der Komplexität der Digitalisierung dringend gebraucht wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dennoch lässt sich Digitalisierung nicht in allen Bereichen durchsetzen und ist nicht überall sinnvoll anzuwenden. Darüber, ob die Digitalisierung beispielsweise in die (katholische) Kirche Einzug halten sollte, waren die Diskussionsteilnehmer geteilter Meinung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es wird notwendig, den Medien und der Technik gegenüber eine konkrete Haltung einzunehmen und weder den Technikoptimisten noch den Technikpessimisten zu sehr Glauben zu schenken, sondern die Fakten zu beurteilen und einen Technikrealismus zu schaffen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Rahmen der Digitalen Agenda hat das BMFSFJ einen Zehn-Punkte-Plan für die Entwicklung einer “smarten” Gesellschaft entworfen, der </span><a href="https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/digitale-agenda-fuer-eine-lebenswerte-gesellschaft/117122" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">hier</span></a><span style="font-weight: 400;"> zu finden ist. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bild:</strong> Elisa Meyer // CC0 Public Domain</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Schöne neue Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thalis Weizmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2017 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das Wort „Agenda“ besticht in der politischen Rhetorik oftmals durch seinen kontroversen Einsatz. Das Agendasetting klingt erstmal verheißungsvoll nach der Neusprechvariante von Reformen und großen Tatendrang. Ob die Zielsetzungen und Erwartungen auch erfüllt wurden, zeigt sich aber oft erst aus der Retroperspektive. Die Digitale Agenda 2014 bis 2017 ist da keine Ausnahme. Entsprechend vorsichtig hat sich auch der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel 2014 bei ihrer Vorstellung auf der Bundespressekonferenz geäußert. Die Digitale Agenda solle zur Debatte über das strategische Programm zum Thema Digitalisierung einladen, aber eben keine vollendeten Antworten liefern, so Gabriel. Allerdings solle sich die Agenda mit den zentralen wirtschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung, den sicherheitspolitischen Konsequenzen und dem Ausbau der Infrastrukturen beschäftigen. Jetzt, vier Jahre später, pünktlich vor der anstehenden Bundestagswahl steht eine erste Bilanz der Digitalen Agenda als Hochglanzbroschüre zur Verfügung. Sieben Handlungsfelder werden abgedeckt; von der digitalen Transformation der öffentlichen Verwaltung, über Nutzungsmöglichkeiten in Bildung, Forschung, Kultur und Medien, zu der Implementierung von europäischen Rahmenbedingungen für ein gemeinsames Regelwerk im Netz. Doch fällt die Zwischenbilanz so erfolgreich aus, wie sie durch die Bundesregierung propagiert wird?</p>
<p>Dazu lohnt es sich, einige der Zielsetzungen genauer unter die Lupe zu nehmen:</p>
<h3>Der Ausbau digitaler Infrastrukturen</h3>
<p>Die Bundesregierung hat erkannt, dass ein Ausbau der digitalen Infrastrukturen notwendig ist, um eine flächendeckende Vernetzung zu gewährleisten. In dem <a href="https://de.statista.com/infografik/1064/top-10-laender-mit-dem-schnellsten-internetzugang/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„State of the Internet Report“</a> des US-Unternehmens Akami liegt Deutschland beispielsweise im Ländervergleich mit einer durchschnittlichen Downloadgeschwindigkeit von 15.3 Mbit/s auf Platz 25. Ganz vorne liegen Südkorea und Norwegen mit 23,5 bis 28,6 Mbit/s. Zielvorstellung der Bundesregierung ist es daher, bis zum Jahr 2018 eine durchschnittliche Downloadgeschwindigkeiten von 50 Mbit/s zu erreichen. Vor allem der Ausbau in ländlichen Gebieten soll dafür staatlich subventioniert werden. Außerdem sollen Breitbandverbindungen bei Bauarbeiten direkt mit verlegt und geprüft werden, „ob und in welcher Form privates Kapital für den Ausbau der passiven Breitbandinfrastruktur, z.B. für den Tiefbau, eingesetzt werden kann“. Letzteres ist nicht ganz unkritisch, denn als maßgebliches Innovationsforum wird die „Netzallianz Digitales Deutschland“ genannt. Dabei handelt es sich um eine Kooperation der größten deutschen Telekommunikationsunternehmen und Verbänden. In den Jahren 2015 und 2016 soll die Netzallianz jeweils 8 Milliarden Euro in schnelleres Internet investiert haben. Im Jahr 2014 gab es allerdings eine <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Telekom-Unternehmen-fordern-Qualitaetsklassen-im-Internet-2413132.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontroverse um die Einführung von „Qualitätsklassen“</a> für monetäre Gegenleistungen bei schnellen Internetverbindungen. Damit könnte die Netzneutralität in Gefahr geraten. Wer mehr Geld zahlt, bekäme auch eine höhere „Qualitätsklasse“ und damit eine schnellere Verbindung. Obwohl sich die Mitglieder der Netzallianz im Zuge der Kritik gegen eine Gefährdung der Netzneutralität ausgesprochen haben, bleibt mit ihrer maßgeblichen Mitwirkung an der Agenda ein fahler Beigeschmack. Außerdem ist bislang offen, welche Summen überhaupt für den Ausbau investiert werden sollen. Fraglich ist auch, ob es bis nächstes Jahr überhaupt gelingt, das im Koalitionsvertrag gesetzte Ziel, die „weißen Flecken“ in Deutschland mit einer 50 Mbit/s Geschwindigkeit auszustatten, einzuhalten. Bislang sei dies lediglich zu 75 % geschehen. Hinzu kommt, dass der Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas) <a href="https://www.golem.de/1001/72754.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schon 2010 forderte</a>, dass das 50 Mbit/s Ziel nicht ausreiche und für Deutschland langfristig ein 100 Mbit/s Ausbau notwendig sei.</p>
<h3>Bildung- und Forschung</h3>
<p>Die digitale Agenda sieht auch eine Bildungsoffensive vor, um die Digitalisierung in der Forschung und auf dem Arbeitsmarkt zu lancieren. Zusammen mit den Bundesländern soll eine Strategie für digitales Lernen entwickelt werden. Technikfolgenabschätzungen zum ethischen Handeln sollen durch ein unabhängiges öffentliches Institut erfolgen. Insgesamt zielt die Agenda mehr auf wissenschaftliche und wirtschaftliche Bildungsmaßnahmen ab. Zu einer schulischen Integration eines verstärkten Informatikunterrichts und der politischen Debatte um die Digitalisierung äußert sich die Bundesregierung hier nicht. Das ist eine verpasste Chance, denn der „Digital Divide“ – also die Spaltung zwischen Fachleuten und Anwendern, denen das nötige technische Know-how fehlt, wächst. Die umfassende Ausbildung von Lehrkräften für die Vermittlung relevanter Kenntnisse ist entscheidend, um Lernende auf einen Arbeitsmarkt vorzubereiten, der immer häufiger Grundkenntnisse der Informatik voraussetzt. Außerdem hilft die Beschäftigung mit Digitaltechnologien dabei, mündigere Verbraucher zu schaffen.</p>
<h3>Digitale Sicherheit</h3>
<p>In dem Bereich der digitalen Sicherheit will die Bundesregierung Deutschland zum „Verschlüsselungsstandort Nr. 1“ machen, um die Kommunikation von Bürgern und Unternehmen gleichermaßen zu schützen. Dieses Versprechen mutet komisch an, wenn man sich die jüngsten Vorstöße der großen Koalition für mehr Überwachungsmaßnahmen ansieht. Darunter fällt zum Beispiel die Ausweitung der Anwendung umstrittener Staatstrojaner gegen Smartphones und andere Geräte über <a href="https://netzpolitik.org/2017/staatstrojaner-bundestag-beschliesst-diese-woche-das-krasseste-ueberwachungsgesetz-der-legislaturperiode/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einen Verfahrenstrick bei der Gesetzgebung</a>. Trotz des weltweiten Debakels mit der Wanna-Cry Ransomware, eine Schadsoftware, die auf NSA-Technologie zurück geht, will die Bundesregierung in der Strafverfolgung das Wissen um Sicherheitslücken systematisch aufkaufen und ausnutzen. Das dadurch neue Unsicherheitsfaktoren entstehen wird scheinbar billigend in Kauf genommen. Ein anderes Beispiel ist die anlasslose Vorratsdatenspeicherung (VDS) von Metadaten, <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-303255.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die durch den Entscheid des Oberverwaltungsgerichtes in Münster und die Bundesnetzagentur gekippt wurde</a>. Auch Telekommunikationsunternehmen kritisieren den Gesetzesentwurf zur VDS, da sie die Sicherheit ihrer Kundendaten nicht mehr garantieren könnten. Mit Entschädigungsklagen der Unternehmen für damit zusammenhängende Zwangsinvestitionen ist zu rechnen. Es wird daher schwierig, das in der Agenda angesprochene Vertrauen und den Schutz der Privatsphäre zu gewährleisten, wenn die Bundesregierung auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen mit mehr kontroversen Überwachungsmaßnahmen reagiert.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Insgesamt scheint die Digitale Agenda wenig Antworten auf die konkrete Ausgestaltung und Finanzierung der angesprochenen Maßnahmen zu geben. Stattdessen lesen sich die Beschreibungen der einzelnen Handlungsfelder eher wie eine Mischung aus einer Bestandsaufnahmen aller bisherigen Probleme und einem zeitlich gesehen zu optimistischen Wunschzettel. Auch die widersprüchlichen Lösungen – vor allem im Bereich der digitalen Sicherheitspolitik – sind zu kritisieren. Dass sich die Kompetenzen für die Handlungsfelder zudem immer noch über die Institutionen (BMWi, BMI, BMVI) zersplittern, erschwert das Einhalten des sehr optimistischen Zeitplans noch zusätzlich. Gabriel hatte also Recht: Die Agenda liefert keine vollständigen Antworten – und die Antworten, die sie liefert sind dürftig. Die Skepsis, dass dieser Legislaturbericht kurz vor der Wahl vor allem eine Rechtfertigung für den Status Quo der Digitalpolitik darstellt, lässt sich jedenfalls nicht entkräften.</p>
<p><strong>Image by:</strong> <a href="https://pixabay.com/users/geralt-9301/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1938203">Gerd Altmann</a> from <a href="https://pixabay.com/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1938203">Pixabay</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Open-Data: ein Leitfaden zum Gesetz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sam van Wijk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 06:00:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kurz vor der Verabschiedung des neuen Open-Data-Gesetztes, veröffentlicht die Stiftung Neue Verantwortung einen Leitfaden für den Datenschutz bei Open Data. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/daten2fertig1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-151897" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/daten2fertig1-630x314.jpg" alt="Titelbild: Daten by Pexels via pixabay, CC0 Public Domain" width="630" height="314" /></a>Kurz vor der Verabschiedung des neuen Open-Data-Gesetztes, veröffentlicht die Stiftung Neue Verantwortung einen Leitfaden für den Datenschutz bei Open Data. Dieser soll die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen aufzeigen, aber gibt auch Instrumente für die Umsetzung an die Hand.</p>
<p>Das neue Open-Data-Gesetz steht vor der Verabschiedung. Das <a href="http://politik-digital.de/news/open-data-gesetz-mehr-zugang-zu-oeffentlich-daten-151154/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geplante Gesetz verpflichtet Behören dazu, ihre Daten zugänglich zur Verfügung zu machen</a>. Die Freigabe der Verwaltungs- und Regierungsdaten bedeutet einen Schritt in die richtige Richtung. Dies war im internationalen Vergleich notwendig, um soziale und wirtschaftliche Innovationen voranzubringen.</p>
<p>Gerade in Deutschland herrscht eine sehr hohe Datensensibilität und im Vergleich zu anderen Ländern strenge Regulierung. Das Open-Data Gesetz gilt als umstritten, denn die Gefahr einer missbräuchlichen Nutzung der freigegeben Daten ist groß. Um das Potenzial der geöffneten Verwaltungsdaten bestmöglich auszuschöpfen und Risiken eines Missbrauchs einzudämmen, hat <a href="https://www.stiftung-nv.de/de/publikation/leitfaden-f%C3%BCr-datenschutz-bei-open-data" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Stiftung Neue Verantwortung einen Leitfaden für Datenschutz bei Open Data veröffentlicht</a>.</p>
<p>Verwaltungsdaten „bilden ein wesentliches Puzzlestück eines Datenökosystems, das Quelle einer Vielzahl gesellschaftlicher Innovationen sein kann“ und sind somit ein wichtiger Baustein für die optimale Nutzung und Kombination von Daten. Dennoch sind die Herausforderungen, die mit einer Öffnung einhergehen, nicht von der Hand zu weisen. Die größte Herausforderung ist die mögliche rechtswidrige oder unethische Nutzung der freigegeben Daten. Durch intransparente Gründe oder dem Auschluss mancher Datensätze von der Öffnung, kann es zu Verfälschungen kommen. Da der Gesetzentwurf keine detaillierten Anforderungen für die Art und Qualität der Anonymisierung enthält, kann es durch qualititativ schlechte Sicherung und Kombinationen von verschiedenen Quellen zu einer missbräuchlichen Deanonymisierungen kommen.</p>
<p>Die Stiftung gibt in ihrem Leitfaden verschiedene Empfehlungen und zeigt Instrumente auf. Der Gesetzentwurf fordert den Aufbau einer Open-Data-Beratungsstelle, ein wichtiger Bestandteil. Der Leitfaden fordert außerdem einen großflächigen Kapazitätenaufbau und erweiterte Ressourcen. So sollen Checklisten und eigene Leitfäden kurzfristig die korrekte Verwendung und Anonymisierung der Daten garantieren. Langfristig sollen MitarbeiterInnen der Behörden professionell geschult werden. Hinzu kommt eine dynamische Risikoanalyse der Daten. Eine mögliche Umsetzung wäre ein Ampelsystem, welches das Risiko der Daten und der damit verbundenen Öffnung in verschiedene Farbkategorien einteilt. Unumgänglich ist, dass die Daten nicht nur einmal gescheckt werden, sondern jede Kategorie regelmäßigen Prüfungen unterzogen wird. Um eine Deanonymisierung zu verhindern, muss ein qualitativ hochwertiger Datenschutz geschaffen werden.</p>
<p>Im Einklang mit der EU- Datengrundschutzverordnung, sollen harmonisierte Maßnahmen erfolgen, um einen einheitlichen Standard und ein gleiches Sicherheitsniveau der Anonymisierung zu gewährleisten. Die Erwägung regulatorischer Ansätze sollte nicht außer Betracht gelassen werden, um Cyberverbrechen und Datengeschäfte zu verhindern. Ein weiterer Bestandteil der Empfehlungen, ist die Vernetzung von ExpertInnen und Expertise. Optimal werden hier die Kombination von technischen DatenschutzexpertInnen und der Austausch zwischen technischen und juristischen DatenschützerInnen, Open-Data-Community und der Verwaltung als Instrument benutzt.</p>
<p>Nicht nur die Herausforderungen, die mit dem neuen Open-Data-Gesetz einhergehen, wirken beachtlich. Auch das Potenzial für Innovation ist enorm. Wichtig ist es, die Möglichkeiten, die eine Öffnung der Verwaltungsdaten schafft, bestmöglich zu nutzen. Um aber langfristig das Vertrauen der BürgerInnen zu garantieren, ist es wesentlich, einen „gemeinwohlorientierten und verantwortungsvollen Umgang mit Daten vorzuleben“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: Daten by <a href="https://pixabay.com/de/code-code-editor-codierung-computer-1839406/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pexels via pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Open-Data-Gesetz: Mehr Zugang zu öffentlichen Daten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Valerie Rödder]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 16:32:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Open Knowledge Foundation]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Rohstoff der Zukunft sind Daten, so kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im vergangenen September das neue Open-Data-Gesetz an. Das nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/16323834751_0b990c39a9_z.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-151156" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/16323834751_0b990c39a9_z-630x276.jpg" alt="Open Data Gesetz" width="630" height="276" /></a>Der Rohstoff der Zukunft sind Daten, so kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im vergangenen September das neue Open-Data-Gesetz an. Das nicht unumstrittene Gesetz wurde nun Mitte der Woche verabschiedet.</p>
<p>Als Open-Data werden Rohdaten bezeichnet, welche zur Verwendung und Weiterverarbeitung von jedem kostenfrei genutzt werden können. Mit der jetzigen <a href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Gesetzestexte/Entwuerfe/entwurf-open-data-gesetz.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erweiterung des E-Government-Gesetzes</a> von 2015, verpflichten sich Bundesbehörden Daten in unbearbeiteter und maschinenlesbarer Form für jeden frei zugänglich zur Verfügung zu stellen. Bis zu der Gesetzesänderung stand dies den Behörden frei. Zugang zu den Daten von Bund, Ländern und Kommunen soll es über das bereits existierende <a href="//www.govdata.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Portal GovData </a> geben. Außerdem sieht das Gesetz die Errichtung einer Stelle zur &#8220;<i>Beratung zu Fragen der Bereitstellung von Verwaltungsdaten als offene Daten ein</i>&#8220;.</p>
<p>Das Gesetz zielt vor allem darauf ab die Wirtschaft zu fördern: <i>,,I</i><i>n Zeiten der Digitalisierung sind offene Daten eine sehr wertvolle Ressource&#8221;</i><i> </i><a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/01/open-data-gesetz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erklärt Bundesinnenminister de Maizière</a>. Tatsächlich können durch das Open-Data-Gesetz  insbesondere Startups, kleine und mittlere Unternehmen gefördert und somit Innovationen und neue Geschäftsmodelle vorangetrieben werden. Diese können sich schnell und unkompliziert und vor allem kostenlos Datensätze aus den Bereichen Verkehr, Wetter, Geoinformation und Statistiken usw. beschaffen.</p>
<p>Dazu soll aber auch die Bevölkerung von dem Gesetz profitieren, in etwa durch Entwicklung von neuen Apps und Dienstleistungen: <i>,,Transparenz und Offenheit im digitalen Bereich ermöglichen den Bürgerinnen und Bürgern mehr Teilhabe und eine intensivere Zusammenarbeit der Behörden mit der Zivilgesellschaft.&#8221;, <a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/01/open-data-gesetz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">so der Bundesinnenminister</a>. </i>Dem entegegen steht allerdings die Tatsache, dass die Daten nur als Rohdaten, das heißt ohne jegliche Erläuterungen veröffentlicht werden. Hintergrundinformationen zu den Daten sowie Gutachten und Stellungnahmen, Verträge oder Eintragungen im Handelsregister werden nicht veröffentlicht.</p>
<p>Auch die <a href="https://www.okfn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Knowledge Foundation</a> kritisiert das Gesetz als unvollständig. Gesellschaftliche Potentiale, welche Open Data bieten könnte, werden vernachlässigt und Vorteile für BürgerInnen nicht ausgeschöpft. Die Open-Data-Community schlägt eine Verzahnung von bereits vorhandenen bürgernahen partizipativen Gesetzen wie dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG), dem Informationsweiterverwendungsgesetz (IWG) und dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) vor, anstatt ein neues Regelwerk aufzusetzen.</p>
<p>Auch für mehr Akzeptanz und einen Kulturwandel für den Wert von offenen Daten innerhalb der Verwaltungs- und Bundesebene soll das Gesetz werben. Dabei bedeutet diese Richtlinie einen erheblichen Arbeitsmehraufwand. Behörden müssen zum Beispiel 20 verschiedene &#8220;Ausnahmetatbestände&#8221; vor der Veröffentlichung der Daten prüfen. Im Gesetz wird außerdem zwar eine Verpflichtung, aber kein Rechtsanspruch auf die Veröffentlichung der Daten formuliert. Das heißt es steht den Verwaltungen letzendlich frei ob sie aktiv Daten veröffentlichen oder nicht.</p>
<p><span class="TextRun SCX9787772" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE"><span class="NormalTextRun SCX9787772">Mit dem Open-Data-Gesetz wird eine Forderung aus der <a href="https://www.digitale-agenda.de/Webs/DA/DE/Home/home_node.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda 2014-2017</a></span></span><span class="TextRun SCX9787772" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE"><span class="NormalTextRun SCX9787772"> der Bundesregierung umgesetzt.</span></span></p>
<p>Titelbild by Descrier via <a href="https://www.flickr.com/photos/descrier/16323834751/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr,</a> CC by 2.0</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-151003" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111-630x110.png" alt="cc-lizenz-630x11011" width="453" height="79" /></a></p>
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		<title>5 Gründe warum die Digitale Agenda nur ungenügend umgesetzt ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hubertus Porschen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2016 09:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzstandpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie 4.0]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Verwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaserausbau]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet-Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-6"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="empty-space empty-single" ><span class="empty-space-inner"></span></div>
</div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row vc_custom_1585489283088 limit-width row-container" style="margin-bottom: 36px ;" id="row-unique-7"><div class="row single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="vc_row row-internal row-container"><div class="row row-child"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_child col-lg-8 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-662086-bg" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media styleptrl--quote--top text-left"><div class="single-wrapper" style="max-width: 100%;"><div class="tmb tmb-light  tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper"><div class="fluid-svg"><span id="icon-163475" style="width:62px" class="icon-media"><img decoding="async" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2019/11/icon-quotes-99.svg" alt=""></span></div></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4 font-weight-600" ><span>Standpunkt Hubertus Porschen</span></h4></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC07439.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-150062 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC07439.jpg" alt="Bundestag" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Vor zwei Jahren, am 20. August 2014, verabschiedete das Bundeskabinett die Digitale Agenda. Netzausbau, Innovativer Staat, Cybersicherheit und die Förderung der digitalen Wirtschaft &#8211; das waren die zentralen Themen des auf drei Jahre angelegten Programms, das im schwarz-roten Koalitionsvertag 2013 angekündigt wurde. „Ziel ist es, Deutschland eine Führungsrolle bei der konsequenten, sozialverträglichen und vertrauenswürdigen Digitalisierung von Leben, Arbeiten und Wirtschaften zu ermöglichen“, so Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Digitalen Agenda.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch das Programm ist gescheitert &#8211; die Zwischenbilanz des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER zeigt, dass Deutschland nur ungenügend für die Digitalisierung aufgestellt ist. Die Anforderungen der deutschen Wirtschaft haben die Ziele der Agenda längst überholt – es läuft zu langsam und wenig effizient.</p>
<ol>
<li>Der Glasfaserausbau dauert zu lang</li>
</ol>
<p>Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, „dass alle Bürgerinnen und Bürger die Vorteile der Digitalisierung nutzen können. Deshalb braucht Deutschland flächendeckend Hochgeschwindigkeitsnetze.“ Doch wann wird es so weit sein? Wenn der Glasfaserausbau mit der Geschwindigkeit der letzten beiden Jahre fortgeführt wird, dauert es bis 2057 bis Deutschland flächendeckend versorgt ist. Das ist für den Wirtschaftsstandort entschieden zu langsam und muss vorangetrieben werden. Zur Finanzierung eines möglichst flächendeckenden Glasfaserausbaus schlagen DIE JUNGEN UNTERNEHMER vor, dass der Bund seine Telekomanteile verkauft und die Erlöse von 10 bis 20 Milliarden Euro in den Ausbau investiert.</p>
<ol start="2">
<li>Die Digitale Wirtschaft ist der falsche Ansatz</li>
</ol>
<p>Es wird in Zukunft keinen Unterschied zwischen digitaler und nicht digitaler Wirtschaft geben, die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche. Dafür muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, insbesondere den Ausbau der Netzinfrastruktur vorantreiben. Start-Ups, denen in der Digitalen Agenda besondere Unterstützung zugesagt wird, warten weiterhin auf Erleichterungen.</p>
<ol start="3">
<li>Arbeit 4.0 und digitale Bildung lassen auf sich warten</li>
</ol>
<p>Die in der Digitalen Agenda angekündigte Umsetzung von Arbeit 4.0 und die Digitalisierung der Bildung lassen weiter auf sich warten. Das deutsche Arbeitsrecht befindet sich noch im Zeitalter der Industrialisierung. Mobiles Arbeiten sollte künftig unbürokratisch ermöglicht und dafür die althergebrachte ‚Telearbeit‘ abgeschafft werden. Bei der Bildung hört die digitale Welt mit der Schwelle zu den Klassenzimmern auf. Noch immer gibt es nicht flächendeckend Informatik als Wahlpflichtfach. Dabei braucht unsere Wirtschaft Digital Natives, Programmierer und Kreativdenker.</p>
<ol start="4">
<li>Der innovative Staat liegt brach</li>
</ol>
<p>Bei einer ihrer Kernaufgaben versagt die Politik auf ganzer Linie. Die Digitalisierung der Verwaltung kommt nicht voran, obwohl die Bundesregierung „eine digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung“ in der Agenda verspricht.</p>
<p>Wir brauchen einen Treiber, ein Start-Up im Kanzleramt! Vergleichbar mit Initiativen von Unternehmen, die ihre eigenen Innovationsprozesse beschleunigen, soll das Zukunftslab Trends analysieren, Experten vernetzen und Innovationen entwickeln. Neu einzurichtende Digitalisierungsbeauftragte im Kanzleramt sowie in den Ministerien sollen Initiativen koordinieren und Tempo machen.“</p>
<ol start="5">
<li>Mehr Kontrolle als Sicherheit im Netz</li>
</ol>
<p>In der Sicherheitspolitik geht es vielen Innenpolitikern vor allem um Kontrolle und Überwachung der Bürger (siehe Vorratsdatenspeicherung, neues BND-Gesetz). Das ist genau der falsche Ansatz: Der Staat sollte stattdessen auch im Cyberspace für die Sicherheit seiner Bürger sorgen, kompetenter Ansprechpartner bei der Kriminalitätsprävention sein und Vergehen konsequent verfolgen. Leider ist aber die Ausbildung und Ausstattung der Polizei mangelhaft.</p>
<p>Unser wirtschaftlicher Erfolg wird in Zukunft entscheidend davon abhängen ob es uns gelingt, den Rückstand aufzuholen. Dafür brauchen wir den Breitbandausbau, ein angepasstes Arbeitsrecht, die Modernisierung der Verwaltung und Veränderungen in der Bildungspolitik.</p>
<p>Titelbild: Bundestag von <a href="http://politik-digital.de/user/jdonat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jana Donat</a> / <a href="http://politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>, licenced <a class="external" href="http://i0.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY SA 3.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_center column_child col-lg-4 styleptrl--sidebar single-internal-gutter"><div class="uncol style-light sticky-element sticky-sidebar shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-182705-bg  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-157971" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/03/hporschen-304-uai-150x150.jpg" width="150" height="150" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Hubertus Porschen</strong></p>
<p>Dr. Hubertus Porschen (33) ist Geschäftsführer des Social-Media Unternehmens App-Arena GmbH in Köln. Er ist seit September 2015 Bundesvorsitzender des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Seine Motivation ist, jungen Unternehmern eine starke Stimme in Wirtschaft und Politik zu geben. Dafür sucht er partei- und branchenübergreifend den Dialog mit der Politik, Unternehmern, Verbänden und Zivilgesellschaft, insbesondere zu den Themen Digitalisierung, wettbewerbsorientierte Reformen der EU, Arbeitsmarktpolitik, Generationengerechtigkeit und der Verbesserung des Unternehmerbilds in Politik und Öffentlichkeit.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-7" data-row="script-row-unique-7" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-7"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Effektive Politik für den gesellschaftlichen Wandel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/effektive-politik-fuer-den-gesellschaftlichen-wandel-149917/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Schuchmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2016 13:25:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Neue Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[offene Verwaltungsdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tank]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit zwei Jahren existiert die Digitale Agenda und somit die erklärte Absicht der Bundesregierung Deutschland netzpolitisch ins 21. Jahrhundert zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5107656846_4d40f1c794_z.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-149924 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/5107656846_4d40f1c794_z.jpg" alt="Firmensitz im Beisheim Center am Potsdamer Platz" width="640" height="427" /></a>Seit zwei Jahren existiert die Digitale Agenda und somit die erklärte Absicht der Bundesregierung Deutschland netzpolitisch ins 21. Jahrhundert zu bringen. Besonders viel Nachholbedarf besteht bei der Digitalisierung und anschließenden Nutzung von Verwaltungsdaten. Hier setzt die Stiftung Neue Verantwortung (SNV) an.</p>
<p>Die <a href="http://www.stiftung-nv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stiftung</a> hat sich vor Kurzem als Think Tank für Digitalisierungsthemen und die Gesellschaft im digitalen Wandel repositioniert und verfolgt den ehrgeizigen Anspruch, effektive und praktikable Strategien zu formulieren, um die ausbaufähige Digitalisierung Deutschlands tatkräftig voranzutreiben. Das soll erreicht werden durch die anhaltende Zusammenarbeit mit Experten aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen oder auch NGOs. So will man bei ständig wandelnden Problemstellungen, wie sie in einem sich rapide entwickelnden Gebiet wie der IT üblich sind, am Puls der Zeit bleiben und darüber hinaus ineffektive und unrealistische Ansätze möglichst frühzeitig ausmerzen.</p>
<p>In einer ersten <a href="http://www.stiftung-nv.de/publikation/das-datenzeitalter-gestalten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veröffentlichung</a> spricht die SNV Handlungsempfehlungen zum Thema offene Daten aus, in deren Konzeption sowohl Ministerien als auch NGOs konsultiert wurden. Die Empfehlungen umfassen sowohl die konkrete Verteilung von öffentlichen Geldern, als auch generelle Notwendigkeiten der öffentlichkeitswirksamen Kommunikation und die Einbeziehung der Zivilgesellschaft in der Konzepterarbeitung für eine offene, digitale Regierung und Verwaltung.</p>
<h3>Interessenvertreter der Zivilgesellschaft</h3>
<p>Auch die Kanzlerin betonte schon mehrmals, dass die Digitalisierung alle Lebensbereiche betrifft. Deshalb beschäftigt sich der Think Tank nicht nur mit dem Thema offenen Daten, sondern u.a. auch mit dem  Arbeitsmarkt und der Industrie 4.0 sowie der Frage, wie sich Menschen bei immer neuen Qualifikationsansprüchen weiterbilden können. Weitere Themenfelder sind die Verbindung von Datenschutz mit Wettbewerbsrecht oder auch Strafverfolgung und IT Sicherheit angesichts fortschreitender Vernetzung von Menschen, Maschinen, Gebäuden und Städten. Die SNV will frühzeitige Impulse geben, um den gesellschaftlichen Wandel aktiv zu gestalten und nicht nur auf neue Tatsachen nachträglich reagieren.</p>
<p>Ein anderer Aspekt, in dem die Gesellschaft von den Anstrengungen der SNV profitieren soll, ist die breite Fächerung von Interessen, die bei der Erarbeitung der Ansätze einbezogen werden, als Kontrapunkt zu beispielsweise Lobbyisten. Papiere werden auf der Website veröffentlicht, wenn auch nicht open-source erarbeitet. Es sollen auch Veranstaltungen organisiert werden, um den Wissenstransfer zu ermöglichen.</p>
<p>Der Think Tank finanziert sich in seinen Bemühungen zu etwa drei Vierteln aus öffentlichen Geldern, das restliche Viertel der Förderung kommt von Unternehmen und Verbänden, wobei kein Unternehmensspender mehr als fünf Prozent des Gesamtbudgets stellen darf. So ist die Stiftung unabhängig und flexibel in ihrer Arbeit, muss sich allerdings auch jedes Jahr neu finanzieren.</p>
<p>Titelbild: Der Firmensitz der SNV am <a href="https://www.flickr.com/photos/grolli77/5107656846/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Potsdamer Platz</a> von <a href="https://www.flickr.com/photos/grolli77/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">grolli77</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a>, <span class="licensetpl_attr">licenced <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 2.0</a></span></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Digital Society Institute in Berlin eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jana Schwenk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Feb 2016 10:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Gaycken]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 08.02.2016 wurde das Digital Society Institute in Berlin offiziell eröffnet. Ziel des Instituts ist es die Prozesse der Digitalisierung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/weltdigital-pixabay-CC0-Public-Domain-via-images.google.jpg" rel="attachment wp-att-126710"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-148442 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/weltdigital-pixabay-CC0-Public-Domain-via-images.google.jpg" alt="weltdigital-pixabay-CC0 Public Domain-via images.google" width="640" height="280" /></a>Am 08.02.2016 wurde das Digital Society Institute in Berlin offiziell eröffnet. Ziel des Instituts ist es die Prozesse der Digitalisierung zu erforschen und Strategien für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu entwickeln. Auch die deutsche Bundesregierung plant mit der Digitalen Agenda ein solches Institut.</p>
<h3>Allianz, BASF und Ernst&amp;Young als Unterstützer</h3>
<p>Nach dem von Google unterstütztem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft  (Gründung 2011) haben nun mit Allianz, BASF und E&amp;Y drei weitere große Unternehmen ein Institut zur Erforschung der Digitalisierung gegründet. Das an der European School of Management and Technology (<a href="https://www.esmt.org/faculty-research/centers-and-chairs/digital-society-institute-dsi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ESMT)</a> angedockte Institut wird sich in seiner Recherche auf drei große Schwerpunkte konzentrieren: In einem ersten Schritt sollen der Wertewandel und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft erforscht und Strategien entwickelt werden, wie diesen begegnet werden kann („strategische Gesellschaft“). In einem zweiten Schritt sollen Probleme quantifiziert werden, um so die im ersten Schritt entwickelten Strategien zu bewerten und effiziente Lösungen zu finden („Risiken und Lösungen“). Als letzter Schritt folgen Innovation und Regulierungskonzepte, letztere vor allem auf EU-Ebene.</p>
<p>Geleitet wird das Digital Society Institute von Sandro Gaycken, bekannt durch zahlreiche Bücher zum Thema Cybersecurity. Gaycken arbeitete unter anderem als Direktor für strategische Cyberverteidigungsprojekte bei der NATO und als Mitglied der Benchmarking Gruppe „Industrie 4.0“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Am Abend der Eröffnung sagte Gaycken, die Idee für ein solches Institut sei ihm vor knapp eineinhalb Jahren gekommen, Unterstützung habe er vor allem bei dem Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger gefunden.</p>
<p>Den größten Vorteil des privatwirtschaftlichen Instituts gegenüber staatlich finanzierten Instituten sieht Gaycken darin, dass die Forschung nicht an staatliche Vorgaben zu Gehältern und ähnlichem gebunden sein wird, so würde das Institut auch als Arbeitgeber interessanter. Neben Vertretern von Allianz, BASF und E&amp;Y sitzen auch die parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) und der Leiter des Planungsstabs Auswärtiges Amt Dr. Thomas Bagger im Beirat des Instituts.</p>
<h3>Pläne der Bundesregierung</h3>
<p>Während das Digital Society Institute in sehr kurzer Zeit aufgebaut wurde, scheint die Planung des staatlichen Instituts eher langsam voranzugehen. Nach dem Beschluss der Digitalen Agenda 2014 sollte ein„öffentlich finanziertes Forschungsinstitut (mit) einem interdisziplinären Ansatz“ gegründet werden.  Im September 2015 gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Startschuss für das Deutsche Internet Institut bekannt, die Forschungslandschaft wurde aufgefordert Projektskizzen einzureichen. Das Institut soll mit einem interdisziplinären Ansatz die Prozesse und Entwicklungen rund um die Digitalisierung erforschen. Besondere Schwerpunkte sollen dabei laut Ausschreibung auf den Bereichen Bürgerrechten (Zugang, Privatheit, Selbstbestimmung), Rolle des Staates (Regulierung und rechtliche Fragen), Innovation und Bildung liegen. Neben diesen Schwerpunkten sollen auch die Möglichkeiten, die die Digitalisierung für die Demokratie eröffnet erforscht werden, insbesondere wie Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement gefördert werden können.</p>
<p>Bis 2020 stehen für die Gründung des Instituts 50 Millionen Euro zur Verfügung, im Vergleich dazu: Google unterstützte, als damaliger Hauptsponsor, das Humboldt- Institut mit rund 4,5 Millionen Euro. Die European School of Management, der das Digital Society Institute angegliedert ist, hat sich zu Details der Finanzierung  und die Höhe der Beiträge, die die Unternehmen leisten, nicht geäußert.</p>
<p>Wie sich bis 2020 die Digitalisierung und auch die Forschung weiterentwickeln werden, bleibt abzuwarten, ebenso, welche Rolle das dann startende staatliche Institut neben den etablierten Instituten einnehmen wird.</p>
<p>Bild: <a href="http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fstatic%2Fuploads%2Fphoto%2F2015%2F04%2F20%2F08%2F33%2Fboard-730794_960_720.jpg&amp;imgrefurl=https%3A%2F%2Fpixabay.com%2Fde%2Fplatine-schnittstellen-digital-730794%2F&amp;h=678&amp;w=960&amp;tbnid=E1V7f127O_UPZM%3A&amp;docid=O3GYeonjGZIyeM&amp;ei=_vK5VsnxIrCW6QSuh5GQBQ&amp;tbm=isch&amp;iact=rc&amp;uact=3&amp;dur=436&amp;page=2&amp;start=19&amp;ndsp=24&amp;ved=0ahUKEwjJ6LPg7erKAhUwS5oKHa5DBFIQrQMIigEwIw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay </a>,<a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> CC0-1.0-Universal</a></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011-305x53.png" alt="CC-Lizenz-630x110" width="305" height="53" /></p>
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		<title>NSA: „Es gibt noch eine ganze Menge Aufklärungsbedarf“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2015 14:44:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf dem Bundesparteitag der SPD sprachen wir mit Christian Flisek und Jens Zimmermann über aktuelle netzpolitische Themen. Vor allem die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPD-Parteitag-Header-3.jpg"><img decoding="async" class=" size-full wp-image-147705 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPD-Parteitag-Header-3.jpg" alt="SPD-Parteitag-Header-3" width="640" height="280" /></a>Auf dem Bundesparteitag der SPD sprachen wir mit Christian Flisek und Jens Zimmermann über aktuelle netzpolitische Themen. Vor allem die Überwachungstätigkeiten der NSA und des BND sowie die Digitale Agenda standen dabei im Fokus.</p>
<p>Fast zwei Jahre lang beschäftigt sich der Deutsche Bundestag nun mit den Enthüllungen von Edward Snowden und deren Konsequenzen. „Es gibt noch eine ganze Menge Aufklärungsbedarf“, konstatiert Christian Flisek, SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss. Der Bundesnachrichtendienst (BND) habe mit seiner „Weltraumtheorie“ eindeutig deutsches Recht überstrapaziert. Laut dieser Auslegung fallen Daten, die per Satellit abgeschöpft werden, nicht unter deutsches Recht. So könne es nicht weitergehen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bis spätestens nächsten Sommer hier eine umfassende BND-Reform bekommen werden.“</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=n5jS1qNuFbA" title="SPD-Bundesparteitag Spezial mit Christian Flisek" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/n5jS1qNuFbA?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Flisek rechtfertigte sich außerdem zu seiner Position bezüglich der <a href="http://politik-digital.de/news/bundestag-beschliesst-vorratsdatenspeicherung-147222/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kürzlich beschlossenen Vorratsdatenspeicherung</a>. Er war der einzige SPD-Abgeordnete im Ausschuss Digitale Agenda, der für das Gesetz votiert hat. Als Berichterstatter im federführenden Rechtsausschuss habe er konstruktiv auf die Gestaltung Einfluss nehmen wollen. „Wir müssen nach vielen Jahren einer sehr ideologischen Diskussion ein Stück weit alle miteinander aus den Schützengräben kommen.“ Christian Flisek betonte vor allem die beschlossene Evaluierung des Gesetzes in drei Jahren.</p>
<p>Jens Zimmermann, SPD-Abgeordneter im Ausschuss Digitale Agenda, hat trotzdem gegen die neue Vorratsdatenspeicherung gestimmt. „In der leider aktuell angespannten Sicherheitssituation sehen wir ja immer wieder, dass die Vorratsdatenspeicherung nicht das Allheilmittel ist.“ Vor allem Ermittlungsbehörden müssen besser ausgestattet werden, um der Terrorgefahr zu begegnen.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=Q3cyi1bQ9oU" title="SPD-Bundesparteitag Spezial mit Jens Zimmermann" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/Q3cyi1bQ9oU?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit Jens Zimmermann sprachen wir darüber hinaus über den Stand der <a href="http://www.bmwi.de/DE/Themen/Digitale-Welt/digitale-agenda.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda</a>. Er sehe schon Fortschritte, jedoch müsse man vor allem die Außendarstellung deutlich verbessern. „Vieles, was auch im Kleinen getan wird, kommt außen gar nicht so an.“ Zu den <a href="http://www.telekom.com/medien/managementzursache/291708" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ankündigungen der Telekom</a>, die Neuregelungen der Netzneutralität für Spezialdienste wie Telemedizin oder Online-Gaming auszunutzen, sagte Zimmermann: „Wir haben das zur Kenntnis genommen und werden das sehr kritisch begutachten.“ Trotzdem habe die Telekom hier schon „eine fiese Fratze“ gezeigt, so der SPD-Abgeordnete.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
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		<title>„Es muss ein Recht auf anonyme Kommunikation geben.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Meyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2015 15:01:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf dem Bundesparteitag der SPD sprachen wir mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil sowie der Abgeordneten Saskia Esken [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPD-Parteitag-Teaser-1.jpg"><img decoding="async" class=" size-full wp-image-147684 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/SPD-Parteitag-Teaser-1.jpg" alt="SPD Parteitag Teaser 1" width="640" height="280" /></a>Auf dem Bundesparteitag der SPD sprachen wir mit dem netzpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lars Klingbeil sowie der Abgeordneten Saskia Esken über aktuelle Herausforderungen der Netzpolitik und das neue digitale Grundsatzprogramm der Partei.</p>
<p>Ein eigenes digitales Grundsatzprogramm, die Konsequenzen aus den Anschlägen von Paris und netzpolitische Herausforderungen in Deutschland &#8211; hierüber sprachen wir mit Lars Klingbeil, dem netzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion, und Saskia Esken, SPD-Abgeordnete im Ausschuss Digitale Agenda.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=xN47x49ovVw&amp;feature=youtu.be" title="SPD-Bundesparteitag Spezial mit Lars Klingbeil" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/xN47x49ovVw?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Lars Klingbeil gab sich erleichtert, dass die Terroranschläge in Frankreich nicht die üblichen Forderungen nach verschärften Sicherheitsgesetzen im Internet zur Folge hatten. Er selbst ist hierbei ebenfalls sehr zurückhaltend und forderte vor allem eine bessere Ausstattung von Ermittlern mit den nötigen Ressourcen &#8211; schließlich seien die Täter den französischen Behörden bekannt gewesen. Er warnte aber gleichzeitig vor überzogenen Forderungen, beispielsweise dem Verbot des Anonymisierungsdienstes „Tor“ oder Hintertüren in Verschlüsselungstechnologien für Ermittlungsbehörden.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=hB7mi7YafhM&amp;feature=youtu.be" title="SPD-Bundesparteitag Spezial mit Saskia Esken" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/hB7mi7YafhM?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Saskia Esken plädierte für eine bessere mediale Ausbildung von Schülerinnen und Schülern. Jedoch nicht nur in Form eines Pflichtfaches Informatik: „Wir müssen mit diesen Inhalten auch in alle Schulfächer reingehen.“ Wir sprachen mit Saskia Esken darüber hinaus auch über den kürzlich <a href="http://politik-digital.de/news/abschaffung-der-stoererhaftung-bundesregierung-in-der-kritik-147429/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Störerhaftung</a>. „Der Gesetzentwurf macht mich nicht glücklich.“ Er produziere viele neue Rechtsunsicherheiten, so Esken. Deshalb brauche es noch Nachbesserungen.</p>
<p>Bild: <a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a></p>
<p><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></p>
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		<item>
		<title>Nationaler IT-Gipfel: Gemeinsam Neuland zu beschreiten, macht Spaß</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nationaler-it-gipfel-gemeinsam-neuland-zu-beschreiten-macht-spass-147552/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Juliane Petrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2015 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
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		<category><![CDATA[Staat 4.0]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-8"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DA_Fotor.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-147553" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DA_Fotor.jpg" alt="DA_Fotor" width="640" height="280" /></a></p>
<p>Der Nationale IT-Gipfel fand in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen statt: Am 18. und 19. November trafen sich die hiesigen Granden aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in der deutschen Hauptstadt, um unter dem Motto „Digitale Zukunft gestalten_innovativ_sicher_leistungsstark“ über eines der Themen unserer Zeit zu diskutieren – die digitale Transformation.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Dass hier noch dringender Handlungsbedarf besteht, hat die Politik erkannt.  So rückte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit gleich fünf Ministern zum diesjährigen IT-Gipfel  in der Arena Treptow an: Neben den drei Digitalministern Sigmar Gabriel (SPD), Alexander Dobrindt (CSU) und Thomas de Maizière (CDU) waren auch Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) dabei. „Wir sind heute so viele, wir sind fast beschlussfähig im Sinne der Bundesregierung“, scherzte die Kanzlerin in ihrer Begrüßungsrede.</p>
<p>Vor gut einem Jahr hatte die Bundesregierung mit der <a href="http://www.digitale-agenda.de/Content/DE/_Anlagen/2014/08/2014-08-20-digitale-agenda.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalen Agenda 2014-2017 </a>Schwerpunkte für die Digitalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft gesetzt. Der IT-Gipfel, als zentrale Dialog- und Umsetzungsplattform, fungiert seitdem als Motor und Beschleuniger für die weitere Umsetzung und Fortentwicklung der Digitalen Agenda. Bereits während des Auftaktprogramms präsentierten die ganzjährig tagenden Plattformen und Foren bereits erreichten Meilensteine und stellten zukünftige Projekte vor. Das Ziel: Deutschland soll bei der Digitalisierung das führende Land in Europa werden. Dafür bedarf es einer  neuen Gründerkultur, der erfolgreichen Gestaltung von Industrie 4.0 und der digitalen Arbeitswelt, einer leistungsstarken Infrastruktur, einer funktionierenden Kreativwirtschaft, einer digitalen öffentlichen Verwaltung sowie Sicherheit und Vertrauen in digitale Technologien.</p>
<p>Doch laut einer <a href="http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/publikationen,did=737476.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie, die das Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hatte</a>, stehe Deutschland in Sachen Digitalisierung gar nicht so gut da wie häufig gelobt: In einem Zehn-Länder-Vergleich sackte Deutschland auf den sechsten Platz ab und bewegt sich nur im Mittelmaß, während sich China auf der Überholspur befindet.</p>
<h3>Breitbandausbau: Bis 2018 50 Mbit pro Sekunde in jedem deutschen Haushalt</h3>
<p>Einen wesentlichen Knackpunkt stellt die Infrastruktur dar: Schnelles flächendeckendes Internet fehlt im ländlichen Raum noch immer. Angela Merkel verspricht: „Bis 2018 werden 50 Megabit pro Sekunde in jedem deutschen Haushalt verfügbar sein.“ Dem Bundeswirtschaftsminister reicht mehr Breitband auf dem Land allerdings nicht aus: „Unser Ziel muss eigentlich lauten, in Deutschland bis 2025 die beste digitale Infrastruktur der Welt zu haben.“ Ein sehr ambitioniertes Ziel. Um das zu erreichen, müssten Politik und Wirtschaft Hand in Hand zusammenarbeiten.</p>
<h3>5G: Infrastruktur für die Technologien der Zukunft</h3>
<p>Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller plant, die deutsche Hauptstadt zum Vorreiter für den  neuen Mobilfunkstandard 5G zu machen. Für die vernetzte Gesellschaft und die Technologien der Zukunft, wie autonomes Fahren, sei eine ultraschnelle, sichere und zuverlässige mobile Infrastruktur unerlässlich. So heißt es auch in der <a href="https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/IT-Gipfel/it-gipfel-2015-berliner-erklaerung,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Erklärung</a>, dem Manifest des 9. IT-Gipfels: „Wir wollen Deutschland gemeinsam zum weltweiten Leitanbieter und Leitmarkt für intelligente Mobilität machen. Technologische Treiber zum Erreichen dieser Ziele sind die Konvergenz von Fest- und Mobilfunknetzen sowie die Mobilfunk- und Netztechnologie 5G, deren Markteinführung für 2020 angestrebt wird.“</p>
<h3>Neues Förderprogramm des BMWi: Impulse für die digitale Transformation</h3>
<p>Die Digitalisierung müsse laut Bundeskanzlerin Angela Merkel „tief in die Breite der Wirtschaft“ gehen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat dafür ein neues Förderprogramm <a href="https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/IT-Gipfel/it-gipfel-2015-foerderprogramm-fuer-die-digitale-transformation,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Digitale Technologien für die Wirtschaft“</a> gestartet, das mit 50 Millionen Euro ausgestattet ist. Es soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftsmodelle der Digitalisierung anzupassen oder gar völlig neue Konzepte zu entwickeln. Deutschland müsse weiter zu den „Champions der Wertschöpfung“ gehören und dürfe nicht zur „verlängerten Werkbank“ werden, forderte Merkel eindringlich.</p>
<h3>Der Mittelstand hinkt hinterher</h3>
<p>Doch die Notwendigkeit der Digitalisierung ist noch lange nicht in allen Köpfen angekommen. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen seien häufig der Meinung, dass die Digitalisierung nicht zu ihrem Kerngeschäft gehöre, bedauerte Bundeswirtschaftsminister Gabriel. Dass der  Mittelstand hinterher hinke, bekräftigt auch Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Um die deutschen Leitbranchen erfolgreich zu digitalisieren, müsste aber auch der Mittelstand das Netz als Chance begreifen.</p>
<h3>Hubs: Digitale Ökosysteme als Innovationstreiber</h3>
<p>Diesem Rückstand will der Bitkom mit sogenannten „Hubs“ entgegenwirken. Orte, „an denen sich die digitale Avantgarde versammelt“ – Flaggschiffe, Mittelstand, Start-ups, Hochschulen, Forschungszentren und Investoren. Nur durch die Schaffung digitaler Knotenpunkte und die Bündelung von Kräften könne die digitale Transformation unserer Gesellschaft angeschoben werden, verdeutlichte Dirks. Merkel unterstützt diese Idee. Sie habe verstanden, dass die bisherigen Clusterinitiativen zu statisch seien. Der dem Hub-Konzept zugrundeliegende kooperative Ansatz spiegele sich ihrer Meinung nach auch im IT-Gipfel wider und zeige: „Das gemeinsame Beschreiten von Neuland macht Spaß.“</p>
<h3>Staat 4.0: Jetzt oder nie</h3>
<p>Auch die aktuelle Problematik bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise kam beim 9. IT-Gipfel zur Sprache. Sie zeige eindrücklich, wie starr die bestehenden Prozesse seien und wie wenig vernetzt die Behörden agieren, sagte der Vorstandsvorsitzende der Software AG Karl-Heinz Streibich. Der Daten- und Informationsfluss müsse hier dringend verbessert werden. Die Plattform „Digitale Verwaltung und Öffentliche IT“ verfolgt deshalb das Ziel, die Potenziale der Digitalisierung der deutschen Verwaltung für Bürger und Unternehmen zu analysieren und konkrete Handlungsempfehlungen aufzuzeigen. Man brauche einen digitalen Staat, der Strukturen im Sinne des Innovationsgedankens aus Bürger- und Unternehmenssicht gestaltet. Nur so könne den großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit begegnet werden.</p>
<p>In der „Berliner Erklärung“ verständigten sich die Gipfelteilnehmerinnen und -nehmer darauf, den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den kommenden Jahren intensiv fortzusetzen: „Nur wenn wir zügig und entschlossen die Gelegenheit nutzen, uns gemeinsam auf die tiefgreifenden Veränderungen vorzubereiten, werden wir auch in Zukunft von diesem Wandel profitieren.“ Mein Fazit zum 9. Nationalen IT-Gipfel: Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem. Wir müssen jetzt handeln – überlegt, zügig und konsequent.</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/stefanerschwendner/">stefan.erschwendner</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></p>
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