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		<title>Intiative D21: Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Schulunterricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 07:59:10 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Am Dienstag, den 4. Juni organisierte die Initiative D21 im Microsoft Atrium in Berlin einen Themenabend zu Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich. Nach einleitenden Worten und Keynote fragte eine Diskussionsrunde: „Wo und wie ist digitale Bildung sinnvoll?“</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>Stefanie Kaste, D21-Referentin Digitale Bildung und Co-Autorin des Denkimpulses, leitete den Abend ein, bevor sie das Wort an den Keynote-Speaker Dr. Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, gab. Er hielt eine anschauliche Rede über das Potential von Algorithmen in der Leistungsverbesserung und -optimierung von Schülern und Studenten. Anschließend moderierte der Vizepräsident der Initiative D21, Thomas Langkabel, eine Diskussionsrunde mit Saskia Esken (MdB, SPD), Dr. Anna Christmann (MdB, Die Grünen), Martin Brause (Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg Senat) und Olaf Gründel (Leiter des Leonardo Da Vinci Gymnasium Nauen) sowie Dr. Jörg Dräger.</p>
<h3>„Menschen Zeit für Menschliches geben“</h3>
<p>Der Sorge, dass in näherer Zukunft Roboter Lehrer ersetzen würden, trat Dräger schon in den ersten Sätzen seines Vortrags entgegen. Es ginge lediglich um schwache KI, die u.A. Routineaufgaben von Lehrern übernehmen könne so, dass „Menschen wieder mehr Zeit für Menschliches“ bliebe. Algorithmen erlaubten es, die Leistungen einer sehr großen Anzahl an Schülern zu analysieren und ihnen personalisierte Aufgaben zu geben. Gerade in Fächern wie Mathematik führe der Einsatz von Algorithmen zu positiven Ergebnissen vor. Anhand von Beispielen aus den USA zeigte Dräger, dass man die Leistungen vieler Schüler so stark verbessern könne. Lehrer hätten nun mehr Zeit für den Einzelnen und könnten auf spezifische Schwächen und Schwierigkeiten eingehen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Pädagogik und Technik: ein Henne-Ei-Problem?</h3>
<p>Zum Abschluss forderte Dräger eine andere Priorisierung und Reihenfolge bei der Digitalisierung von Schulen. Es wird darauf bestanden, dass Schulen Smartboards haben; es wird die Frage diskutiert, ob Tablets oder Laptops eingeführt werden sollten. Dabei liegt in der ganzen Zeit eigentlich noch kein pädagogisches Konzept vor, <i>wie</i> diese Materialien eingesetzt werden sollten. Das führt häufig dazu, dass Lehrer sich überfordert fühlen. Sie nutzen diese neuen Möglichkeiten dann nicht konstruktiv und sinnvoll. Dadurch kämen direkt und indirekt finanzielle sowie zeitliche Ressourcen abhanden. Es würde nicht nur in die Materialien investiert, die Lehrkräfte müssten auch ausreichend geschult werden. Die Grünen-Abgeordnete Dr. Anna Christmann nannte dies später in der Diskussionsrunde ein Henne-Ei-Problem: so lange es kein pädagogisches Konzept gäbe, in der die Nutzung von Technik sinnvoll sei, würden viele Lehrer sich sträuben letztere einzusetzen. Andererseits scheint ein pädagogisches Konzept nur dann sinnvoll, wenn es umsetzbar ist – und dazu gehört, dass die nötigen Ressourcen existieren.</p>
<h3>Die Lösung zum Henne-Ei-Problem</h3>
<p>Dräger schlug vor eine „top-down“ Herangehensweise anzunehmen. Was sei überhaupt das Ziel einer digitalen Bildung? Darüber müssten sich Bildungspolitiker, Lehrkräfte, Eltern und andere involvierte erst einmal im Klaren sein. Daraus könne man dann eine adäquate Pädagogik entwickeln. Überarbeitete Lehrpläne in Schulen, sowie in der Ausbildung von neuen Lehrern, und Fortbildungen für bereits erfahrene Lehrer würden dann angepasst werden. Dann erst sollte sich die Frage stellen, ob Tablets oder Laptops sinnvoller wären. Zurzeit finge man mit letzterem an und komme so nicht dazu, den Sinn und Zweck einer digitalen Bildung zu erörtern, geschweige denn einen zweckmäßigen Lehrplan zu entwickeln.</p>
<p>Die Initiative D21 veröffentlicht die Livestreams zu ihren Veranstaltungen auf Youtube:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=3IimyF7aojI" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> zur Keynote</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zOZpfyJyeKc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> zur Podiumsdiskussion</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>„Gute Schule“: italienische Schulen im digitalen Wandel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sara Daini]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 May 2019 15:33:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die Digitalisierung der italienischen Schulen hat in den letzten Jahren an Dynamik gewonnen, dennoch läuft der Prozess nicht überall im Land mit der gleichen Geschwindigkeit, gerade im Süden gibt es noch viel zu tun. Verschärft wird das Problem durch die Frage nach der Stabilität der aktuellen Regierung.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>Im Februar 2019 wurde der Bericht „Digitale Bildung“ über den Stand der digitalen Entwicklung der Schulen in Italien veröffentlicht. Trotz einiger positiver Beispiele auf lokaler Ebene gehört Italien zu den Schlusslichtern bei der digitalen Ausbildung der Lehrkräfte. Einer der Gründe hierfür ist das Durchschnittsalter der Lehrer, das eines der höchsten in Europa ist.</p>
<p>Schaut man auf die gesetzlichen, infrastrukturellen und inhaltlichen Projekte, zeigt sich, dass Italien auf dem Weg ist, die schulische Ausbildung zukunftsorientiert zu gestalten.<br />
Mit der „Buona scuola“ („Gute Schule“, Gesetz 107/2015) hat der damalige italienische Regierungschef Matteo Renzi ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Innovationen in der öffentlichen Verwaltung und im Bildungswesen fördert.</p>
<p>Ein weiteres ambitioniertes Projekt war der Nationale Plan Digitale Schule (Piano Nazionale Scuola Digitale, PNSD), ein Dokument des Ministeriums für Bildung, Universität und Forschung zur Digitalisierung der Schule. Der Plan sah Mittel, Ausbildungsprogramme und Partnerschaften mit der Privatwirtschaft vor, um die Lücke zwischen den vom Arbeitsmarkt geforderten digitalen Fähigkeiten und den Lehrplänen der Schulen ab der Grundschule zu schließen. Der PNSD wäre ein ehrgeiziges Projekt gewesen, wenn die neue Regierung ihn nicht stark gekürzt hätte.</p>
<h3>Faktoren, die in der Studie „Digitale Bildung“ berücksichtigt sind</h3>
<p>Einer der Hauptfaktoren, die in der Studie berücksichtigt wurden, ist die Breitband-Internetverbindung. Die Abdeckung bis 2020 von mindestens 100 Mbit/s von Standorten der öffentlichen Verwaltung, einschließlich Schulen, gilt als Priorität; allerdings haben derzeit nur 97% der Schulen überhaupt einen Internetanschluss. Zwar ist der verbleibende Prozentsatz von 3% klein, in diesem Fall aber signifikant und er betrifft insbesondere Grundschulen in Süditalien. Die Grundschulen sind die von der Digitalisierung am stärksten betroffenen Schulen, anders als Sekundarschulen, die immer noch stark traditionelle Unterrichtmethoden verwenden. Dennoch haben die Sekundarschulen schnellere und qualitativ bessere Internet-Verbindungen.</p>
<p>Weitere in der Studie betrachtete Elemente, die in Betracht gezogen werden, sind die Erarbeitung eines effizienten Telematiknetzes und eines Konzepts für Wartungs- und Aktualisierungsmaßnahmen, um die Auswirkungen der technischen Überalterung der Infrastruktur zu steuern. Ein allgemeingültiges Urteil über die digitale Infrastruktur Italiens zu fällen ist unmöglich, da sich die regionalen Unterschiede beträchtlich sind.<br />
Mehr als 70% der italienischen Schulen nutzen immer noch den DSL-Anschluss per Kupfer, während nur 13% über Glasfaser erreicht werden: Nur jede fünfte Schule hat einen schnellen Anschluss. Spitzenreiter ist die Emilia-Romagna: Mehr als 30% der Schulen sind mit mehr als 30 Mbit/s verbunden, verglichen mit einem nationalen Durchschnitt von 11,2%.</p>
<p>Auch die Lehrerausbildung muss sich weiterentwickeln. 47% der Lehrer in italienischen Schulen nutzen häufig digitale Werkzeuge im Unterricht, 51% in Schulen mit einer Ultrabreitband-Verbindung; 5% der Lehrer setzen noch gar keine digitalen Mittel ein.<br />
Ein weiterer Aspekt ist die Digitalisierung von Entscheidungs- und Verwaltungsprozessen: So haben beispielsweise rund 63% der Schulen ihr Wirtschafts-, Finanz- und Vermögensmanagement vollständig digitalisiert, aber nur 21,5% der Schulen haben die Verwaltung der Zahlungen ganz digitalisiert.</p>
<p>In Emilia Romagna, Lombardei und Friaul-Julisch Venetien ist die Digitalisierung der Schulen am weitesten fortgeschritten. Ligurien und die Toskana folgen, behalten aber viele traditionelle Lehrmethoden bei. Weiter südlich gibt es die Fähigkeiten und den Willen zur Innovation, es fehlen aber die Ressourcen (Molise, Kampanien, Umbrien, Sizilien, Sardinien), während in den südlichen Regionen (Basilicata, Kalabrien, Apulien und Abruzzen) beide Aspekte, die Lehrerausbildung und Digitalisierung in der Verwaltung verstärkt werden sollten.</p>
<h3>Gegenwärtige Verwendung und Zuweisung von Mitteln für die Digitalisierung</h3>
<p>Die ministeriellen Investitionen für die Digitalisierung in den Schulen wurden in der letzten Zeit stark reduziert: Die derzeitige Regierung verwendet nur einen kleinen Teil der Mittel der &#8220;Guten Schule&#8221; und stellt, wenn möglich, noch weniger Mittel bereit.<br />
Während beispielsweise die beiden vorherigen Regierungen 223 Millionen Euro für „innovative digitale Lernumgebungen“ bereitgestellt haben, hat die neue Regierung nur 22 Millionen Euro verwendet.</p>
<h3>Ein virtuoses Experiment: „Ambizione Italia per la Scuola“(Italiens Ambition für Schulen)</h3>
<p>Das Projekt „Ambizione Italia per la Scuola“, eine Zusammenarbeit zwischen Microsoft und der „Stiftung digitale Welt“ (Fondazione Mondo Digitale), soll 250.000 Schüler im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und 20.000 Lehrer in ganz Italien ansprechen und bietet außerdem Kurse zum Erwerb digitaler Fähigkeiten an. Das kündigte Brad Smith, Präsident und Chief Legal Officer von Microsoft an. Ein Teil des Projekts besteht in der Ausbildung von hundert Datenwissenschaftlern: Microsoft hat für dieses Projekt mit dem Polytechnikum Mailand, der Universität Federico II von Neapel und dem Polytechnikum von Bari zusammengearbeitet.</p>
<p>„Ambizione Italia per la Scuola“ ist Teil des Projekts „Ambizione Italia“, das im September 2018 begann, um die Digitalisierung in ganz Italien zu fördern. Das allgemeine Ziel von Microsoft ist, bis 2020 mehr als 2 Millionen junge Menschen, Studenten, NEETs und Fachleute in ganz Italien einzubeziehen, mehr als 500.000 Menschen auszubilden und 50.000 Fachleute für eine Investition von 100 Millionen Euro in Ausbildungsaktivitäten und den Zugang zu digitalen Fähigkeiten in diesem Schuljahr zu zertifizieren.</p>
<p>Bei der Präsentation der Initiative wurden auch Projekte einiger Gymnasien vorgestellt. „Good Morning“ beispielsweise ist ein Handschuh, der Zeichensprache in gesprochene Sprache übersetzen kann, und zwar durch Sensoren, die die Bewegungen der Hände analysieren und sie an einen Lautsprecher übertragen, der das empfangene elektrische Signal in Schallwellen umwandelt.</p>
<p>Der „Floatalyzer“ ist eine schwimmende Plattform zur Messung und Bekämpfung der Flussverschmutzung. Er analysiert die Wasserqualität in Echtzeit, erkennt Schadstoffe und sammelt Daten aus einer Datenbank. „Ciutech“ ist ein intelligenter Schnuller, der beispielsweise die Körpertemperatur eines Neugeborenen und seinen Gesundheitszustand durch die Analyse des Speichels überwachen kann.</p>
<h3>Künstliche Intelligenz und Blockchain</h3>
<p>Beim Thema Künstliche Intelligenz ist die neue Regierung hingegen aktiv. Eine Expertengruppe hat im Ministerium für Wirtschaftsentwicklung Ende März ein Konzept entwickelt, das bei der Europäischen Kommission eingereicht wurde. Die Expertengruppe wurde auch von Vertretern von Universitäten, Unternehmen, Institutionen, Confindustria, Gewerkschaften und Verbraucherverbänden beraten.</p>
<p>Sechs Aspekte wurden hierbei berücksichtigt: die Nutzung der Forschung, um künstliche Intelligenz aus dem Labor auf den Markt zu bringen; Bildung und lebenslanges Lernen; die Förderung qualifizierter Investitionen; Daten als Produktionsfaktor; Gesetzgebung und ethische Auswirkungen und die Verbesserung der öffentlichen Dienste.</p>
<p>Die Eigenschaften und Entwicklungen der Blockchain sind ein weiterer zentraler Aspekt, der es der italienischen Politik ermöglicht, über die Rolle Italiens in Europa im öffentlichen und privaten Sektor und in der Forschung nachzudenken. Ziel dieser Arbeitsgruppe ist, die 4.0-Industrie-Revolution, Bildung und lebenslanges Lernen sowie die Gesetzgebung zu analysieren. Schließlich betrifft die italienische Strategie für die Digitalisierung die Verbesserung und den Schutz von „Made in Italy“.</p>
<p><strong><img decoding="async" src="http://vg04.met.vgwort.de/na/708ca7d6303f494388227689cae1116b" alt="" width="1" height="1" />Titelbild:</strong> ipad-3765920 by steveriot1_via <a href="https://pixabay.com/photos/ipad-school-child-kahoot-schulbank-3765920/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay,</a> Pixabay Lizenz</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>New Mobility, IoT &#038; Industrie 4.0: NKF-Summit Vol. 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karina Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2019 10:37:31 +0000</pubDate>
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<p>Auch bei dem Dresden-Summit steht die Möglichkeit zum Netzwerken und Erfahrungsaustausch zwischen Corporates, Mittelständlern, Investoren und Startups im Mittelpunkt. Wie im vergangenen Jahr, begleitet politik-digital.de den Summit als Medienpartner.</p>
<p>Die Veranstaltung in der Gläsernen Manufaktur richtet sich an Unternehmen, die Impulse für die erfolgreiche Digitale Transformation suchen. Ziel ist die Verbindung von Corporates, Mittelständlern und Startups durch Vorträge, Best Practices und Matching Sessions. Panel-Diskussionen und Fallstudien zeigen Beispiele, wie Unternehmen zukunftsfähige Konzepte für die Digitale Transformation entwickeln. Zu den <a href="https://nkf-summit.com/vol5/speaker" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Speakern</a> zählen unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU), Ökonom und Autor Benedikt Herles, Finn Händel von Movinga, Gunnar Froh von Wunder Mobility und Sebastian Signer von Urmo.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://nkf-summit.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NKF Media </a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-8"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div>
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		<title>Lars Klingbeil: „Wir schauen nicht weit genug in die digitale Zukunft“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2019 13:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-9"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil spricht darüber, weshalb Digitalisierung nicht nur ein Berlin-Mitte-Thema ist.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Der 40-Jährige ist seit 2017 Generalsekretär der SPD. Vorher hat er sich als netzpolitischer Sprecher seiner Partei einen Namen gemacht. Seit 2009 ist Klingbeil Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Sein Wahlkreis liegt in der Lüneburger Heide, wo er auch geboren und aufgewachsen ist.</p>
<p><strong><em>politik-digital.de: Herr Klingbeil, Sie sitzen uns heute als Generalsekretär und ehemaliger Netzpolitiker gegenüber. Wird man so was eigentlich wieder los?</em></strong></p>
<p><strong>Lars Klingbeil:</strong> Das möchte ich gar nicht loswerden, das hat mich geprägt. Nach acht Jahren als Netzpolitiker hat man den Blick nach vorne verinnerlicht und diese Grundhaltung habe ich auch als Generalsekretär. Und ich glaube auch, dass es ganz viele Parallelen gibt zwischen der Zukunft der Sozialdemokratie und der Digitalpolitik.</p>
<p><em><strong>Welche Parallelen sind das denn?</strong></em></p>
<p>Ich habe immer dafür geworben, dass wir Digitalisierung nicht technisch betrachten, sondern als gesellschaftspolitischen Wandel. Zum Beispiel in Bezug auf den Wandel des Arbeitsmarktes. Aber wie definiere ich neue Berufsbilder? Wie sieht die richtige Balance von Freiheit und Schutz aus? Es ist die Aufgabe der SPD, das zu definieren. Wir waren die erste Partei, die die Industrialisierung im Sinne der Menschen gestaltet hat. Das ist auch bei der Digitalisierung so.</p>
<p><em><strong>Ist das Thema Digitalisierung beziehungsweise digitale Transformation außerhalb der deutschen Großstädte überhaupt der SPD-Klientel zu vermitteln?</strong></em></p>
<p>Meine Heimat ist auf dem Land. Wenn da Unternehmen abwandern, weil sie keinen Zugang zum schnellen Internet haben, oder wenn die Menschen jeden zweiten, dritten Tag in der Zeitung lesen, dass sie ihre Jobs verlieren durch die Digitalisierung – dann ist das eine Angst, die die Leute treibt. Darauf muss Politik Antworten geben. Und zwar nicht nur für Berlin-Mitte.</p>
<p><em><strong>Wie kann denn die SPD den Menschen die Angst vor der Digitalisierung und der Zukunft nehmen?</strong></em></p>
<p>Indem man aus einem technologischen Fortschritt auch einen sozialen Fortschritt macht. Die SPD tritt zum Beispiel für ein Recht auf Weiterbildung ein. Das gibt es bisher nur, wenn man arbeitslos ist. Aber ich finde, das gehört mitten ins Berufsleben. Andere Parteien sind da komplett anders aufgestellt. Die Union, die eher am Status quo festhält, oder die FDP, die jedem viel Glück wünscht auf dem weiteren Weg, aber nichts an den Rahmenbedingungen ändern will. Die SPD ist die Partei, die den Leuten sagt: Habt keine Angst, ihr könnt euch auf uns verlassen, aber ihr müsst euch mit uns auf den Weg machen.</p>
<p><a href="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/06/181024_BV_IV_Lars_Klingbeil_0004.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-155686" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/181024_BV_IV_Lars_Klingbeil_0004.jpg" alt="181024_BV_IV_Lars_Klingbeil_0004" width="522" height="347" /></a></p>
<p><em><strong>Glauben Sie denn, dass die Gewerkschaften als Arbeitnehmervertreter*innen gut aufgestellt sind, um ihre Klientel auf das Thema vorzubereiten?</strong></em></p>
<p>Ich erlebe schon, dass sich die Gewerkschaften immer mehr mit der Veränderung von Arbeit durch Digitalisierung auseinandersetzen. Die Themen Weiterbildung oder mobiles Arbeiten tauchen zum Beispiel immer öfter in Tarifverträgen auf. Aber ich merke eben auch, dass es immer noch Bereiche gibt, in denen es noch überhaupt keine Interessensvertretung oder nur sehr wenig Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gibt.</p>
<p><em><strong>Früher haben Arbeitnehmer*innen im Durchschnitt sicherlich länger für eine Firma gearbeitet und deswegen vielleicht auch mehr Schutz gebraucht. Heute ist jedoch die Job-Fluktuation viel höher. Sind die SPD und die Gewerkschaften auf diese neue Arbeitswelt vorbereitet?</strong></em></p>
<p>Dass heute die Menschen nicht mehr ihr ganzes Leben bei einem Unternehmen arbeiten, sondern öfter den Job wechseln, bedeutet doch nicht, dass sie weniger Schutz brauchen, sondern mehr! Egal ob nach einer Gründung, als Selbstständig*er oder Angestellt*er – es muss immer klar sein, dass ich mich auf den Sozialstaat verlassen kann, wenn es hart auf hart kommt. Das gilt insbesondere dann, wenn sich meine Lebenssituation verändert, ich zum Beispiel ein Kind bekomme oder krank werde. Damit das auch für eine veränderte Arbeitswelt gilt, brauchen wir einen neu aufgestellten Sozialstaat.</p>
<p><em><strong>Sprechen wir über ein anderes Thema: Genauso wie sich der Arbeitsmarkt wandelt, verändert sich auch die Mobilität. In Zukunft wird nur noch ein kleiner Teil der Autos, die wir heute besitzen, auf den Straßen herumfahren.</strong></em></p>
<p>Ja, das wird sich drastisch verändern. Von meinen Freunden, die in größeren Städten wohnen, hat heute fast niemand mehr ein Auto. Ich weiß noch, wie ich mal ein Gespräch mit Vertreter*innen der Automobilkonzerne hatte. Und meine erste These war, dass in zehn Jahren niemand mehr ein Auto hat und alle sich einen anderen Zugang zu Mobilität besorgen. Und ab diesem Moment gab es sofort eine Konfrontation. Ich habe etwas infrage gestellt, das für die Anwesenden Status quo war und woran sie festhalten wollten. Für diese Offenheit kann ich aber nur werben. Das ist auch Aufgabe von Menschen, die Unternehmen lenken. Die müssen sich fragen: Will ich denn, dass mein Unternehmen in zehn Jahren noch existiert? Wenn ja, müssen sie an <a href="//berlinvalley.com/mobilitaet-von-morgen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neuen Mobilitätskonzepten</a> arbeiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><span style="color: #808080;">„Als Macron seine KI-Strategie vorgestellt, präsentiert Andreas Scheuer seine Funkloch-App“</span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Wie weit reicht denn unser Blick, wenn wir über die digitale Zukunft sprechen?</strong></em></p>
<p>Meine Befürchtung ist, dass wir gerade nicht weit genug nach vorne schauen, sondern viel zu kleinteilig bleiben. Deutschland hat einen großen Rückstand in vielen Bereichen und wir achten nicht genug darauf, was andere Länder machen. Zum Beispiel im Bereich künstliche Intelligenz – viele Expert*innen sind der Meinung, dass Deutschland da total hinterherhinkt. Ja, wir hinken total hinterher. In den Tagen, in denen Macron seine KI-Strategie vorgestellt hat, hat Andi Scheuer seine Funkloch-App präsentiert. Das ist für mich sinnbildlich, wie die Dinge falsch laufen. Die USA und China haben KI als zentrales Zukunftsfeld definiert und stecken gerade richtig viel Geld in die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Ich bin froh, dass die Bundesregierung jetzt endlich eine eigene KI-Strategie beschlossen hat.</p>
<p><em><strong>Vor kurzem hat Zalando über Nacht 250 Mitarbeiter aus seinem sehr erfolgreichen Marketingteam entlassen und durch den Versuch einer KI-Logik ersetzt. Was sagen Sie dazu, dass Leute ihren Arbeitsplatz verlieren, dank der KI?</strong></em></p>
<p>Wenn wir immer am Status quo festhalten würden, würden bei mir zu Hause in der Lüneburger Heide auf dem Acker immer noch vierzig Leute stehen und nicht nur einer, der die Maschine bedient. Es wird diese Entwicklung geben, da darf Politik den Menschen nichts vorgaukeln. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Menschen in den betroffenen Jobs weiterqualifiziert und aufgefangen werden. Dieser Vorgang zeigt aber auch, wie wichtig es ist, die Rechte der Mitarbeiter von Online-Plattformen zu stärken.</p>
<p><em><strong>Was halten Sie von der Idee eines Daten-für-alle-Gesetzes von Frau Nahles?</strong></em></p>
<p>Das halte ich für richtig. Wenn wir anderen Unternehmen den Zugang zu den Daten der großen Player ermöglichen, dann steigert das die Innovationschancen.</p>
<p><em><strong>Geht es dabei nicht eigentlich viel mehr um Algorithmen für alle? Die bloßen Daten bringen uns ja nichts.</strong></em></p>
<p>Daten sind heute Macht und diese Macht konzentriert sich auf sehr wenige. Wir müssten da bessere Zugänge schaffen. Diese Rückmeldung bekomme ich auch aus der deutschen Startup-Szene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><span style="color: #808080;">„Eine Lücke für eine europäische, wertebasierte KI-Entwicklung“</span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Welches Modell sollte Europa denn Ihrer Meinung nach vertreten im Vergleich zu den KI-Aktivitäten von China oder den USA?</strong></em></p>
<p>Da haben wir auf der einen Seite das Silicon-Valley-Modell der USA, unternehmergetrieben und mit wenig staatlicher Regulierung. Dem gegenüber steht das staatsgetriebene chinesische Modell mit überhaupt keinem Datenschutz. Dazwischen bietet sich meiner Meinung nach eine Lücke für eine europäische KI-Entwicklung basierend auf Datenschutz und einem europäischen Werteverständnis.</p>
<p><em><strong>Diese Aussage zu einem europäischen, wertebasierten Modell hört man ja sehr oft. Auf der anderen Seite wären Konzerne wie Facebook oder Google in Europa einfach nicht möglich gewesen.</strong></em></p>
<p>Wenn Ihre These, dass Regulierung Innovation verhindert, stimmt, dann müsste Deutschland ja ein sehr rückständiges Land sein. Aber unserer Wirtschaft geht es sehr gut. Ob sie den Wandel hinbekommt, ist die andere Frage. Uns geht es in Deutschland so gut, weil wir Innovation und Regulierung zusammengebracht haben. Daran sollten wir uns auch in Zukunft orientieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><span style="color: #808080;">„Gründen müsste eigentlich innerhalb von 48 Stunden möglich sein“</span></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Waren Sie überrascht, dass Tim Cook neulich gesagt hat, die DSGVO sei ein tolles Modell?</strong></em></p>
<p>Ich halte die DSGVO nach wie vor für richtig, deshalb habe ich auch dafür gekämpft. Wir müssen jetzt aber überprüfen, ob sie an allen Stellen so wirkt, wie wir das wollen.</p>
<p><em><strong>Welche Themen müssten wir beim <a href="https://berlinvalley.com/umfrage-sage-startups-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürokratieabbau</a> anpacken, damit mehr Menschen in Deutschland gründen?</strong></em></p>
<p>Vor allem geht es um das Gründen selbst. In den Koalitionsverhandlungen haben wir darüber diskutiert, dass Gründen eigentlich innerhalb von 48 Stunden möglich sein müsste. Als Zweites haben wir vorgeschlagen, dass man die Gründer nicht in den ersten Jahren von den Sozialabgaben befreien sollte. Da gibt es ja auch in anderen Ländern gute Modelle. Leider sind wir uns in diesem Punkt nicht mit der Union einig geworden.</p>
<p><em><strong>Sie waren ursprünglich für ein eigenes Internetministerium. Was halten Sie nun von dem Konstrukt um die Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär?</strong></em></p>
<p>Ich arbeite seit Jahren sehr gut mit Dorothee Bär zusammen. Sie ist eine der wenigen aus der Union, die das Thema Digitalisierung tatsächlich verstanden haben. Aber ich halte die ganze Zersplitterung des Digitalthemas nach wie vor für falsch. Mir wäre eine Person wichtig, die ein Haushaltsbudget hat, die Verantwortung trägt und die Einspruch einlegen kann, wenn etwas falsch läuft. Eine Staatsministerin für Digitales ist ein Fortschritt, aber noch nicht das, was ich mir gewünscht hätte.</p>
<p><em><strong>Frau Bär hat also nicht genug Macht, um etwas durchzusetzen?</strong></em></p>
<p>Helge Braun (Kanzleramtsminister, Anm. d. Redaktion) hat erklärt, dass er immer dann zuständig ist, wenn es wichtig wird. Wie die beiden ihre Zusammenarbeit organisieren, kann ich nicht bewerten. Aber dass wir wirklich in der Substanz vorankommen, daran müssen sich beide messen lassen.</p>
<p>Das Gespräch führten Jan Thomas, Sarah Heuberger und <a title="" href="https://berlinvalley.com/digitale-debatte-kooperationspartner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Steffen Wenzel</a>.</p>
<p><em>Die „Digitale Debatte“ ist eine neue Interviewreihe von politik-digital und dem Print- und Online-Magazin <a href="https://berlinvalley.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berlin Valley</a>, in der wir uns mit PolitikerInnen, ExpertInnen und VordenkerInnen über den digitalen Wandel unterhalten.</em></p>
<p><strong>Titelbild:</strong> Jo Räbel/JFR Creatives<br />
<strong>Bild Lars Klingbeil:</strong> Jo Räbel</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-9" data-row="script-row-unique-9" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-9"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-11"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-11" data-row="script-row-unique-11" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-11"));</script></div></div></div>
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		<title>NKF Summit 2018 – Corporates meet StartUps</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nkf-summit-2018-155594/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Philip Matthiessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2018 11:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[NKF]]></category>
		<category><![CDATA[NKF-Summit]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Corporates]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-12"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Am 15. November fand im Radialsystem am Ostbahnhof der vierte NKF-Summit statt. Knapp 500 Teilnehmer aus Startups, Corporates und anderen Organisationen hatten die Möglichkeit, sich auszutauschen, Vorträge von Speakern aus verschiedenen Branchen und Unternehmen zu hören und voneinander zu lernen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>Ziel des Summits ist es laut Veranstalter Jan Thomas, Brücken zu bauen und Corporates, also etablierte Firmen, und Startups zusammenzubringen. Dabei ging es unter anderem um die Zukunft der Arbeit, die Zukunft der Gesellschaft und auch um die Zukunft der einzelnen Unternehmen, denen aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung mitunter bedeutende Veränderungen bevorstehen. Bei diesen Veränderungen könnten die Startups helfen, so Thomas weiter, Startups wiederum brauchen die Förderung und Beratung der großen Unternehmen. Somit würden beide Seiten profitieren und den Summit als Plattform der Vermittlung nutzen. Highlights der Veranstaltung waren die Speed-Networking Sessions, bei denen unterschiedliche Persönlichkeiten zusammentreffen konnten und die zum ersten Mal stattfindenden MasterClasses zu Themen wie Blockchain.</p>
<p>Viel Beachtung fand der Vortrag von Chris Boos zum Thema Künstliche Intelligenz. Der CEO von arago, einem Pionier-Unternehmen im AI-engineering, sieht eine gewaltige Transformation der ökonomischen Landschaft. Wirtschaftsmodelle würden sich ändern, z.B. da die individuelle Automatisierung die bisherige Skalenökonomie erübrige. Darüber hinaus erläutert er den Unterschied zwischen Narrow KI-Systemen, bei denen ein Algorithmus auf ein Problem angewendet wird und somit als nur effizienzbringende Insellösung fungiert, und den weitaus wertvolleren General KI-Systemen, die mit einer Technologie mehrere Probleme zu lösen vermögen. Von der deutschen Wirtschaft erwartet er mehr Risikobereitschaft, da es langfristig gefährlicher sei, nicht in die KI-Forschung zu investieren, als es zu versuchen und zu scheitern.</p>
<p>Tiefe Einblicke in die Veränderung von Wirtschaftsmodellen lieferte auch der Vortrag von Florian Heinemann vom Venture Capital Unternehmen Project A. Er skizziert, wie operatives Geschäft und Investment-Geschäft in vielen Unternehmen immer weiter verschmelzen, da die Organisationen im Konkurrenzkampf ständig „Neues in der Pipeline“ haben müssen. Dabei müssen die Organisationen früh erkennen, welche Innovationen ihr operatives Geschäft später mal prägen werden und sich möglichst früh die notwendigen Kompetenzen kaufen oder entwickeln. Außerdem empfiehlt er, die bisherigen Konkurrenzgrenzen zu überdenken, da zukünftig nicht mehr die Hardware, z.B. der Motor eines Autos, sondern vielmehr Komponenten wie Kundenkontakt und Service entscheidend seien. Schwierigkeiten erwartet Heinemann für die deutsche Wirtschaftsstruktur, da die sich weiterverbreitende Tendenz des „Winner takes it all“-Prinzips wie in den USA momentan noch konträr zur mittelständischen Struktur der deutschen Wirtschaft stehe.</p>
<p>Einen etwas anderen Einblick in die Welt der Kreativität und Innovation lieferte der Vortrag von Andre Bappert von der CODE University Berlin. Bappert kritisiert den Konflikt zwischen Theorie und Praxis an vielen Universitäten. „Studierende in Europa verbringen jeden Monat mehr als 1.700 Jahre in Vorlesungen damit, Erkenntnisse von anderen zu erlernen, statt praktisch und innovativ zu arbeiten.“ Dabei hätten Bootcamps und Hackathons doch längst gezeigt, dass alternative Lernmodelle in viel kürzerer Zeit Kompetenzen vermitteln. Bappert gründetet daher die Initiative Eutopia, die ein Netzwerk aus Corporates, Universitäten, Studierenden und NGOs schaffen soll. Darin könnten die Organisationen Probleme definieren, die von den Studierenden in praktischer Projektarbeit gelöst werden könnten. Gemeinsam könne so das europäische Bildungssystem näher an die Praxis gebracht werden und systematisch Innovation betrieben werden. Im besten Fall würde dies sogar noch mit Credit Points belohnt werden.</p>
<p>Insgesamt bot die Veranstaltung nicht nur Netzwerkmöglichkeiten, sondern interessante Vorträge und Anregungen. Beim nächsten Summit in Dresden wird es u.a. um Mobility, Logistik, Transport, IoT und Industrie 4.0 gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> Philip Matthiessen / politik-digital.de</p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-12" data-row="script-row-unique-12" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-12"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-14"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-14" data-row="script-row-unique-14" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-14"));</script></div></div></div>
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		<title>NKF Summit „Digitale Transformation“ Vol. 4</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/nkf-summit-vol-4-155425/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Philip Matthiessen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2018 08:28:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Industrie]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 15. November findet zum vierten Mal der NKF Summit zum Thema Digitale Transformation statt. Ziel des Summit ist, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/NKF-Summit-GeneralBanner_StartupweekRuhr.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-155426" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/NKF-Summit-GeneralBanner_StartupweekRuhr-630x210.jpg" alt="NKF-Summit-GeneralBanner_StartupweekRuhr" width="630" height="210" /></a></p>
<p>Am 15. November findet zum vierten Mal der NKF Summit zum Thema Digitale Transformation statt. Ziel des Summit ist, die Gäste über Trends und Herausforderungen zu informieren und den Erfahrungsaustausch zwischen Corporates, Mittelständlern, Investoren und Startups zu fördern. politik-digital.de begleitet den Summit als Medienpartner.</p>
<p>Die <a href="https://nkf-summit.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstaltung</a> im Berliner Radialsystem richtet sich an Unternehmen, die Impulse für die erfolgreiche Digitale Transformation suchen. Ziel ist die Verbindung von Corporates, Mittelständlern und Startups durch Vorträge, Best Practices und Matching Sessions. Wie Unternehmen zukunftsfähige Konzepte für die Digitale Transformation entwickeln, berichten Speaker in Panel-Diskussionen und Fallstudien. Zu den Speakern zählen unter anderem Hans-Christian &#8220;Chris&#8221;, Boos, CEO arago, Conrad Fritzsch, Head of New Agency Model Daimler AG und Philipp Rose, Geschäftsführer Robert Bosch Venture Capital. Des Weiteren werden 40 ausgewählte Startups ihre Produkte und Tech-Visionen auf der Startup-Expo vorstellen.</p>
<p>Der Veranstalter NKF Media berichtet seit 2013 in Konferenzen, Workshops und über Online-Plattformen über die Themen Gründerszene und Digitalisierung.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://nkf-summit.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NKF Media </a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111.png"><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-151003" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110111-305x53.png" alt="CC-BY-NC 2.0" width="305" height="53" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Microsoft Explained: Bots, Business, Bildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sam van Wijk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2017 14:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Holoportation]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft Explained]]></category>
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					<description><![CDATA[Uns erwartet eine spannende Zeit, lautete der Tenor der dritten Microsoft Explained Konferenz am 23.03.2017 in Berlin. In interessanten Vorträgen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/microsofteypl.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-151818" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/microsofteypl.jpg" alt="Titelbild: Microsoft Explained von Lina Carnap / politik-digital.de, licensed CC BY SA 3.0" width="3264" height="1664" /></a>Uns erwartet eine spannende Zeit, lautete der Tenor der dritten Microsoft Explained Konferenz am 23.03.2017 in Berlin. In interessanten Vorträgen erläuterten internationale Experten aktuelle Trends aus den Bereichen Digital Leadership, Cybersecurity, Future of Digital Marketing und Digital Transformation.</p>
<p>Kürzlich ist der Network Readyness Index 2016 erschienen, der die Wettbewerbsfähigkeit durch Informations- und Kommunikationstechnik der Staaten bewertet. Mit einem ernüchternden Ergebnis, denn Deutschland als Heimatland der IngenieurInnen liegt nur auf Platz 15. Besonders im Bereich des Business- und Innovationsklimas fällt die Bundesrepublik deutlich ab. Nur durchschnittlich 10.000 € investieren hiesige mittelständische Unternehmen in die digitale Transformation und die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse.</p>
<p>Weitere Herausforderungen stellen der Datenschutz und die Gefahr von Datenmissbrauch dar. Auch die Umstrukturierung und das Wegfallen von Arbeitsplätzen durch künstliche Intelligenz (KI, bzw. AI, Artificial Intelligence) müssen gemeistert werden.</p>
<p>Dennoch ist sich Peter Jaeger, Mitglied der Geschäftsleitung von Microsoft, sicher, dass die „dunkle Seite“ der Digitalisierung durch das kluge Gestalten von Rahmenbedingungen in Schach gehalten werden kann. Dabei stellte er einen Kanon von sechs ethischen Grundsätzen vor</p>
<ol>
<li>AI muss zur Unterstützung der Menschheit designt werden.</li>
<li>AI muss transparent sein.</li>
<li>AI muss Effizienz maximieren ohne Würde des Menschen zu verletzen.</li>
<li>AI muss zum intelligentem Datenschutz konzipiert werden.</li>
<li>AI muss algorithmisch Verantwortbarkeit besitzen, so dass unbeabsichtigter Schaden korrigiert wird.</li>
<li>AI muss Unvoreingenommenheit und repräsentative Forschung sicherstellen, so dass falsche Heuristiken nicht zu Diskriminierung genutzt werden kann.</li>
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<p>Im zweiten Teil der Veranstaltung griff der Mathematik-Professor Sebastian Stiller von der TU Braunschweig noch einmal das Thema „Künstliche Intelligenz“ auf. In einem pointierten Vortrag führte er aus, wie Algorithmen funktionieren. Man merkte, dass selbst dieses eher technikaffine Publikum nicht einfach erklären konnte, wie das alles funktioniert. Und genau diese Wissenslücke muss nach Stiller geschlossen werden, um eine konstruktive Diskussion führen zu können. Denn nur, wenn wir Wissen darüber haben, nach welchen Prozessen und Kriterien die Algorithmen funktionieren, können wir sie auch hinterfragen.</p>
<p>In einem waren sich alle Speaker jedoch einig: Die Digitalisierung ist nicht die erste Innovation, die kritisch beäugt und milde belächelt wird. Doch die Veranstaltung zeigte einen Ausblick darauf, wie eine vernetzte und digitale Zukunft aussehen könnte. Das Ziel ist, ein perfektes Team aus Mensch und Maschine zu schaffen, in dem eine vom Mensch angeleitete Zusammenarbeit effektiv von der Maschine unterstützt wird. Dabei geht es vor allem um das „Empowerment“, also die Selbstbefähigung der einzelnen Menschen und Unternehmen. Das Motto lautet: „empowering every person of every organization to achieve more”.</p>
<p>Auch aus ökonomischer Sicht ist eine Zusammenarbeit wichtig, um das Ziel der digitalen Transformation zu erreichen. Ein Beispiel ist die Kooperation zwischen Startups und Unternehmen. Da es vielen Unternehmen an Flexibilität und Innovation fehlt, können sie von der Schnelligkeit und Kreativität von Startups profitieren. Andererseits können Startups vom festen KundInnenstamm und von der Erfahrung der Unternehmen profitieren und sich dadurch etablieren. So bieten zum Beispiel die Deutsche Bank Labs umfassende Kooperationen an. Dafür müssen laut Kai Jäger, Technology Lead der Deutschen Bank Labs, verschiedene Voraussetzungen vorhanden sein. So ist eine zentrale Anlaufstelle, aber auch eine klare Verantwortlichkeit und ein Zusammenarbeitsmodell unabdingbar.</p>
<p>Trotzdem müsse sich auch das Unternehmen wandeln, so Markus Köhler, ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland. Auch bei Microsoft gäbe es immer mehr Forderungen von MitarbeiterInnen nach mehr Autonomie und weniger Hierarchie am Arbeitsplatz. Die Rede ist von einem kulturellen Wandel, hin zur Vertrauens- und auch Fehlerkultur. Die heutigen und zukünftigen Leader müssen sich vor allem als Coaches verstehen. Diese neue Ausrichtung wird unter dem Schlagwort „growth mindset“ gehandelt. Die Digitalisierung kann diesen Wandel unterstützen.</p>
<p>Es wurden aber nicht nur Tipps für Unternehmen gegeben, sondern auch neuste Trends und Visionen vorgestellt. Live und in Echtzeit wurde vor unseren Augen ein Bot gebaut. Mit Microsoft Azure kann jedes Unternehmen kinderleicht ein Bot selber bauen. Die großen Programmierungen übernimmt der Computer selbst. Und am Ende ist ein „intelligenter“ Textbot entstanden, der Fragen von KundInnen direkt und ohne die Hilfe von MitarbeiterInnen beantworten kann.</p>
<p>Auch die Optimierung von intelligenten AssistentInnen und Unternehmens-Software schreitet stetig voran: Die Methoden, wie ein Smartphone Termine erkennt und uns rechtzeitig daran erinnert oder wie Systeme in Geschäften vorausschauend Nachschub bestellen, werden immer ausgefeilter.</p>
<p>Die visionärste Vorstellung ist jedoch die <a href="https://www.microsoft.com/en-us/research/project/holoportation-3/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holoportation</a>. Microsoft arbeitet zurzeit an der Verbesserung dieser Art des Apparierens von Muggeln, um es magisch auszudrücken. Mit Hilfe der HoloLenses soll ein virtuelles menschliches Beamen über eine Echtzeit-3D-Übertragung möglich werden. So ließe sich <a href="https://www.conrad.de/de/ratgeber/news-stories/technik-trends-news/virtual-reality/holoportation-mit-microsoft-hololens-willkommen-in-der-zukunft.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bildung</a> auf neue Weise vermitteln. Beispielweise können StudentInnen so viel einfacher und realgetreuer die Anatomie des Menschen begreifen und lernen. Selbst Operationen können so geübt werden.</p>
<p>Eine kritische Nachfrage kam aus dem Publikum: „Wie kann Microsoft sein Versprechen halten, jeden Menschen empowern zu wollen?“ Kurzzeitig wirkten die Redner etwas ratlos. Und beteuerten dann, dass sie dieses Problem sehr ernst nähmen und durch Investitionen in die Bildung lösen wollten.</p>
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<p>Titelbild: Microsoft Explained von Lina Carnap / politik-digital.de, licensed CC BY SA 3.0</p>
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