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	<title>Digitaler Fingerabdruck &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Digitaler Fingerabdruck &#8211; politik-digital</title>
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		<title>“Bildung für und über Big Data”: Neue Studie erschienen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Adolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2018 10:08:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenanalyse]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Begriff „Big Data“ gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine festgelegte Definition, die die Komplexität dahinter erfasst, existiert bisher nicht. Ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/system-2660914_960_720bearbeitet1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154383" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/system-2660914_960_720bearbeitet1.jpg" alt="system-2660914_960_720bearbeitet1" width="640" height="280" /></a>Der Begriff „Big Data“ gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine festgelegte Definition, die die Komplexität dahinter erfasst, existiert bisher nicht. Ein Gutachten des interdisziplinären Forschungsclusters „Abida“ hat untersucht, wie sich deutsche Bildungsangebote mit Big Data und der digitalen Transformation beschäftigen.</p>
<h3>Big Data, Algorithmen und künstliche Intelligenz</h3>
<p>„Keine Daten zu benutzen ist so unmöglich wie kein Wasser zu nutzen“, konstatiert Andreas Weigend, ehemaliger Chefwissenschaftler von Amazon. Mit der Digitalisierung entstehen riesige Datenmengen, aus denen gewinnbringende Ergebnisse entstehen können. Seit dem Jahr 2002 existieren mehr digitale als analoge Daten, alle zwei Jahre verdoppelt sich die Anzahl. Sei es der Einkauf auf Amazon, die Nutzung einer Navigations-App, ein „Gefällt mir“- Klick auf Facebook oder der Chatverlauf in sozialen Netzwerken. Mit jeder Internetnutzung vergrößert sich der digitale Fingerabdruck der Internetnutzer. Die Daten werden analysiert und sortiert, um wirtschaftliches Nutzen zu erzeugen, wie zum Beispiel Werbung, die an individuelle Interessen angepasst und personalisiert werden. Die große Masse an Individualdaten im Netz wird als „Big Data“ bezeichnet. Algorithmen haben die Zuständigkeit, die Datensammlungen mithilfe eines Auswertungsprozesses zu analysieren und die relevanten Informationen zu „Smart Data“ zu bündeln.</p>
<p>„Die Korrelationen die ausgerechnet werden, sagen uns nicht warum etwas geschieht, aber sie machen uns darauf aufmerksam das etwas passiert.“ So können Algorithmen Zusammenhänge berechnen, die teilweise für Menschen absurd erscheinen, sich in der Realität jedoch bewahrheiten.</p>
<p>Die Analysemuster der Algorithmen werden in vielen wirtschaftlichen Bereichen genutzt: Kreditunternehmen bewerten durch mathematische Berechnungen die Kreditwürdigkeit ihrer Gläubiger, Polizisten grenzen den Ort bevorstehender Kriminaltaten ein und Unternehmen passen ihre Werbung an die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten an.</p>
<p>Das selbstbestimmende Individuum steht vor neuen Herausforderungen. Der Ruf nach mehr Digital- und Medienbildung wird immer lauter. Wie kann der Mensch Aufklärung über Algorithmen, Big Data und künstliche Intelligenz erhalten? Wie reagieren Bundesregierung und Anbieter des politischen Diskurses auf die neue Materie?</p>
<h3>Bildung und Medienbildung über Big Data</h3>
<p>Das Deutschland dringenden Nachholbedarf bei verschiedenen Facetten der Digitalisierung hat, steht außer Frage. Auch zum Thema Big Data gibt es nur eine geringe Anzahl an Angeboten, die sich mit den Chancen, Funktionen und den Gefahren beschäftigen. Die digitale Agenda 2014-2017 des deutschen Bundestages spricht die Grundsätze der Digitalpolitik in Zeiten des digitalen Wandels an. Big Data wird zwar in dem Papier erwähnt, erhält jedoch nicht die erforderliche Aufmerksamkeit. Nur jedes fünfte Unternehmen in Deutschland nutzt Big Data, während internationale Großkonzerne wie Facebook und Google mit der Verarbeitung von Daten weit fortgeschritten sind. Die Anforderung an die Politik: Weiterbildungs-und berufliche Qualifizierungsangebote mit Fokus auf die Digitalisierung weiter ausbauen.</p>
<p>Ziel der Bundesregierung ist die Förderung digitaler Bildung in Deutschland. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung  will mithilfe von „Learning Analytics“, also Auswertungen von Benutzerdaten, digitale Kompetenzen an Bürger vermitteln. Auch Landesregierungen wie in Nordrheinwestfalen legen einen Medienkompetenzrahmen vor, der folgende Absicht definiert: „Ziel des Medienkompetenzrahmen NRW ist es, alle Kinder und Jugendlichen zu einem sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu befähigen und neben einer umfassenden Medienkompetenz auch eine informatische Grundbildung zu vermitteln”. Außer-sowie innerschulische Bildungsangebote sollen ermöglichen, die Kompetenzen der Schüler sowie der Lehrer im Umgang mit Big Data und digitaler Bildung zu fördern.</p>
<p>Akteure der politischen Bildung wie die “Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)“ bieten ebenfalls umfangreiche Angebote zum Thema „Big Data“ an. Darunter Dossiers, Experteninterviews und medienpädagogische Angebote. Auch Landeszentralen zeigen durch Kurzvideos und Mini-Games zur Datenerfassungen Möglichkeiten auf, dem Thema „Big Data“ näher zu kommen.</p>
<h3>Zielgruppe Schüler</h3>
<p>Das Ergebnis einer Studie der ICILS-2013 lautete: Die Achtklässler verfügen nur über ein mittleres Kompetenzniveau zum Thema „Computer- und informationsbezogene Fertigkeiten.“ Viele Schüler sind nicht in der Lage, sicher und selbstständig erhaltene Informationen zu bewerten. 99% der Schüler fordern ein vermehrtes Angebot zu digitalen Themen wie rechtliche Fragen im Internet und Programmieren. Ein interessantes Ergebnis des Gutachtens betrifft die Privacy-Kompetenz und die Datenpreisgabe. Die bisherige Annahme lautete, dass die Datenpreisgabe gering ist, sobald ein User über eine hohe Privacy-Kompetenz besitzt. Doch dem ist nicht so. Je größer das Wissen ist, dass die eigenen Daten verarbeitet und analysiert werden, desto höher ist die Datenpreisgabe.<br />
Das Gutachten zeigt, dass Themen wie Big Data nicht fester Bestandteil des Lehrplans sind, sondern nur in Zusatzangeboten der Schulen oder außerschulischen Projekten bereitgestellt werden. Schon jetzt befassen sich viele Anbieter mit der Digitalisierung und tragen dazu bei, das Thema in einem gerechten Kontext zu vermitteln. Die Unterrichtsinhalte in Schulen zu Big Data stehen jedoch noch am Anfang. Es wird dringend gut ausgebildetes Personal benötigt, dass  die Rolle des Wissensvermittlers einnimmt. Daher lautet eine zentrale Erkenntnis der <a href="http://www.abida.de/sites/default/files/Gutachten_Bildung.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a>: Wir brauchen mehr Aus-und Weiterbildungsangebote, die kontinuierlich die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung behandeln.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>Titelbild: geralt via <a href="https://pixabay.com/de/system-netz-netzwerk-verbindung-2660914/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCO</a>, bearbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Don’t panic &#8211; Digitale Presseschau KW 16</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/dont-panic-digitale-presseschau-kw-16-128349/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Mayer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 16:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheitsgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymous]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Fingerabdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Netz wird gekämpft – und offline auch ein bisschen. Es geht um Daten und Informationen, letztendlich um Verteilungsfragen. Da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Netz wird gekämpft – und offline auch ein bisschen. Es geht um Daten und Informationen, letztendlich um Verteilungsfragen. Da kann einem schon etwas Bange werden, oder? Doch alles halb so wild: Anonymous gehört nun zu den Guten, Google hilft Anschlagsopfern und User sind mächtiger als Konzerne. Ob der Bundestag das auch kapiert hat?</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=cLwlqZkl3nI" title="Nazis im Netz" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/cLwlqZkl3nI?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Rechtsextreme nutzen das Internet zur Verbreitung ihrer Botschaften. Wie soll man nur damit umgehen? Der Elektrische Reporter zeigt, wie einzelne Akteure versuchen gegen Rechtsextremismus vorzugehen.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/google-will-filtern-algorithmen-an-oder-aus-12149878.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Algorithmen an oder aus</a></h3>
<p>Nachdem die europäischen Wettbewerbshüter vor über zwei Jahren Google vorgeworfen haben, bei Suchergebnissen eigene Angebote zu bevorzugen, reagiert der Konzern jetzt mit zwei konkreten Vorschlägen: künftig will er Eigenwerbung deutlicher kenntlich machen und mehr Wettbewerber verlinken. Stephan Noller nimmt die Meldung zum Anlass, darüber nachzudenken, welchen Einfluss Algorithmen beim Selektieren haben. „Im Endeffekt ist algorithmische Filterung technisch kaum von der Filterung des Internets in Russland oder China zu unterscheiden.“</p>
<h3><a href="http://socialmediawatchblog.de/2013/04/ich-habe-doch-nichts-zu-verbergen-wenn-wir-auf-einmal-alles-mit-der-polizei-teilen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bestandsdatenauskunft – Wenn wir auf einmal alles mit der Polizei teilen</a></h3>
<p>Martin Giesler ist besorgt wegen des „Gesetzes zur Neuregelung der Bestandsdatenauskunft“. Es sei möglich, dass Passwörter zu Email-Postfächern, Speicherdiensten und anderen Online-Accounts von der Polizei in Zukunft schon bei Ordnungswidrigkeiten abgefragt werden können. Giesler zeigt, wo unsere digitalen Fingerabdrücke überall kleben und fordert zum Protest gegen das neue Gesetz auf – das mit der noch ausstehenden Zustimmung des Bundesrates gültig würde.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/ifg-informationsfreiheit-protokolle/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Behörden tun sich mit Informationsfreiheit schwer</a></h3>
<p>Herrschaftswissen war einmal. Seit sieben Jahren haben Bürger durch das Informationsfreiheitsgesetz ein Recht auf Einsicht in Behördenakten – der Antrag bedarf keiner Begründung. Ausgenommen sind nur bestimmte Kernbereiche wie etwa die Geheimdienste. Doch einige Staatsdiener sehen es offenbar nicht gerne, wenn Akten die Amtsstuben verlassen. Also dehnen sie Paragraphen und erfinden neue Hürden, um Transparenz zu verhindern. Kai Biermann und Martin Kotynek wurden über den anonymen Briefkasten der ZEIT mit vertraulichen Dokumenten versorgt, nach deren Sichtung ein ernüchterndes Fazit bleibt: „Bis das Amtsgeheimnis wirklich abgeschafft ist, wird es noch lange dauern.“</p>
<h3><a href="http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/hello-kitty-des-internets" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hello Kitty des Internets</a></h3>
<p>Eine 17-jährige wurde von einer Gruppe Altersgenossen vergewaltigt, die Bilder des Verbrechens landeten im Internet. Nachdem Mitschüler das Opfer mobbten, erhängte sich das betroffene Mädchen Anfang April. Zu einer Verurteilung der Täter kam es zunächst nicht – der Fall wurde erst wieder aufgenommen, als die Gruppe „Anonymous“ einschritt. Die Hacker hatten alle notwendigen Informationen zusammengesammelt und der Polizei übergeben, wobei sie nur auf Hinweisgeber zurückgriffen und keine digitalen Einbrüche begangen. Fruzsina Eordogh interessiert in ihrem Artikel vor allem, wie sich durch die Hilfe das Image von „Anonymus“ wandelte.</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/anschlag-auf-boston-marathon-so-helfen-soziale-medien-den-betroffenen-a-894591.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anschlag auf Boston-Marathon: So helfen soziale Medien den Betroffenen</a></h3>
<p>Wer vom Anschlag in Boston betroffen wurde, findet online zahlreiche nützliche Webseiten, die Unterstützung bieten. Konrad Lischka und Matthias Kremp haben sie gelistet und erklärt. Personen finden lassen sich mit Google, Angehörige können auf einer Online-Plattform des Roten Kreuzes beruhigt und Augenzeugenvideos in einem youtube-Channel angesehen werden.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/blog/christian-jakubetz-unhipster/2013-04-18/google-facebook-microsoft-es-gibt-keine-allmacht-im" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google, Facebook, Microsoft &#8211; Es gibt keine Allmacht im Netz</a></h3>
<p>Viele warnen davor, dass das Internet bald ein Firmenlogo trägt – ob nun das von Google, Facebook oder Apple. Die Großunternehmen locken mit Information, Vernetzung und Unterhaltung, die User weltweit übereignen ihnen unbedarft ihre Daten. Am Ende der Entwicklung werde das vielseitige Netz von Monopolen dominiert. Christian Jakubetz rät allen Warnern zu Gelassenheit, denn schließlich seien Konzerne nur so stark wie ihre Kunden. Ex-Giganten wie AOL und Netscape haben das schon spüren müssen. „Heute lacht die Welt über Windows 8 und über Windows Phones und niemand hat mehr Angst vor Microsoft.“</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internetkommission-nur-gute-noten-im-fach-netzpolitik-1.1652285">Nur gute Noten im Fach „Netzpolitik“</a></h3>
<p>Drei Jahre lang haben Abgeordnete und Experten in einer Enquete-Kommission analysiert, debattiert und aufgeschrieben, was das Internet mit unserer Gesellschaft macht. Mirjam Hauck hat den Abschlussbericht gelesen und weiß dehalb, zu welchen Ergebnissen und Selbsteinschätzungen die Kommissionsmitglieder gekommen sind. Die wichtigste Erkenntnis: Das Netz ist im Bundestag angekommen.<br />
</p>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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