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	<title>Diskussion &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Diskussion &#8211; politik-digital</title>
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		<title>„Erst denken, dann schreiben“: Über Twitter in der Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Roman Gerth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2014 10:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundestagsabgeordnete, die mit ihren Smartphones im Plenarsaal sitzen und ihre Meinung zu dem Gesagten noch während der Sitzung twittern, sind [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Twitter-Logo.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-136346" alt="Twitter-Logo" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Twitter-Logo.jpg" width="600" height="375" /></a>Bundestagsabgeordnete, die mit ihren Smartphones im Plenarsaal sitzen und ihre Meinung zu dem Gesagten noch während der Sitzung twittern, sind zum Alltag geworden in der deutschen Politik. Im Gespräch mit dem Politik- und Digitalberater Martin Fuchs wird deutlich, wie dieser Trend die politische Debatte beeinflusst und wie die demokratische Meinungsbildung durch soziale Medien profitieren kann – wenn sie ernst genommen werden.<br />
<strong><em><strong>politik-digital.de:</strong></em> </strong><em>Social Media sind im politischen Alltag der Bundesrepublik  angekommen. Wie sind die Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit zu bewerten?</em><br />
<strong>Martin Fuchs:</strong> Diese Entwicklung steht eng im Zusammenhang mit der sich verbessernden Verbreitung des Internetzugangs. Auf dieser Grundlage haben soziale Netzwerke eine größere Reichweite erhalten. Darin sehen die Politiker ein großes Potential, ihr Metier wieder attraktiv zu machen. Zum einen nutzen sie diese Plattformen dafür, um ihre Meinungen zu verbreiten. So tritt der Abgeordnete in direkten Kontakt zu den Bürgern, was den politischen Diskurs positiv beeinflusst. Zum anderen sind diese aber auch eine Möglichkeit, um Meinungsforschung zu betreiben. Allerdings ist es zeit- und auch kostenintensiv, zum Beispiel wenn Personal für diese Aufgaben eingestellt werden muss.<br />
<em><strong>politik-digital.de: </strong>Sie haben bereits einige Vorteile angesprochen. Wäre es überhaupt möglich, dieselbe Reichweite in dieser Schnelligkeit auch ohne Twitter zu erreichen?</em><br />
<figure id="attachment_136305" aria-describedby="caption-attachment-136305" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Portrait-HAMBURGER-WAHLBEOBACHTER_klein.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-136305 " alt="Portrait HAMBURGER WAHLBEOBACHTER_klein" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Portrait-HAMBURGER-WAHLBEOBACHTER_klein-305x305.jpg" width="183" height="183" /></a><figcaption id="caption-attachment-136305" class="wp-caption-text">Martin Fuchs war von 2005 bis 2011 als Lobbyist in Berlin und Brüssel tätig. Seit drei Jahren lebt und arbeitet er in Hamburg, wo er als Politik- und Digitalberater die Aktivitäten der Politiker in den sozialen Netzwerken beobachtet. Dazu hat er auch den Blog <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hamburger-wahlbeobachter.de</a> ins Leben gerufen. Außerdem berät er mit seinem Unternehmen &#8220;Bürger &amp; Freunde&#8221; Kommunen und Verwaltungen im Umgang mit Twitter, Facebook und anderen sozialen Medien.</figcaption></figure><br />
<strong>Fuchs:</strong> Sicherlich gibt es andere Möglichkeiten, um eine schnelle und weitreichende Bürgernähe herzustellen. Nicht jeder Politiker muss Twitter, Facebook oder andere Dienste nutzen – und trotzdem können sie erfolgreich sein und sich großer Beliebtheit erfreuen. Politik und politische Diskussionen funktionierten auch ohne Social Media. Sichtbar wird dies vor allem in ländlicheren Gebieten, wo Bürgernähe immer noch „offline“ hergestellt wird. Diese Präsenz durch tatsächliche Anwesenheit ist nach wie vor sehr wichtig.<br />
<strong><em><strong>politik-digital.de: </strong></em></strong><em>Die Entwicklung bringt nicht nur positive Wirkungen mit sich. Der Schutzraum der Anonymität lässt bei einigen Nutzern die Hemmschwelle sinken, was namhafte Politiker bereits zu spüren bekamen. Welche Möglichkeiten gibt es, dem entgegenzuwirken?</em><br />
<strong>Fuchs:</strong> Diese Diskussion gibt es seit geraumer Zeit. Aus meiner Sicht ist es falsch, die Anonymität im Netz in Frage zu stellen. Die Problematik liegt darin, dass die wenigen schwarzen Schafe dafür sorgen können, dass die positiven Effekte vergiftet werden. Dieser geringe Teil unter allen Usern erhält eine große Beachtung, so dass die Problematik in der Außenwirkung aufgebauscht wird. Wenn sich Politiker für Twitter entscheiden, müssen sie den Umgang damit lernen. <a href="https://twitter.com/RegSprecher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regierungssprecher Seibert</a> beispielsweise schaltet seinen Rechner ab, wenn ihm die ausfallenden Kommentare zu viel werden. Am nächsten Tag schaltet er wieder ein und die Ausuferungen sind vergessen. Die Methode, nicht alles nah an sich heranzulassen, scheint gut zu funktionieren. Die Idee eines „digital caring“, also eines Verhaltenskodex für den Meinungsaustausch im Netz, ist dabei der erste Schritt. Grundsätzlich gilt: erst denken, dann schreiben.<br />
<strong><em><strong>politik-digital.de: </strong></em></strong><em>140 Zeichen sind schnell getippt. Was macht den Reiz für einen Abgeordneten aus, wenn die Chance groß ist, dass sein Tweet in der Masse untergeht?</em><br />
<strong>Fuchs:</strong> Da gibt es sicherlich einige Reize. Zum einen wissen die Politiker, dass Twitter so etwas wie ein Ersatz für Nachrichtenagenturen ist, weil wichtige Themen dort kurz und bündig angestoßen werden. Dadurch hat er selbst die Möglichkeit, politische Akzente zu setzen. Natürlich besteht die Gefahr, dass diese untergehen. Aber wenn er die Plattform überhaupt nicht nutzt, ist diese Chance nicht mal vorhanden. Ein gutes Beispiel dafür, dass soziale Netzwerke hilfreich sein können, ist der CDU-Generalsekretär. <a href="https://twitter.com/petertauber" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Tauber </a>erhielt unter anderem durch die professionelle Nutzung von sozialen Medien eine hohe Beliebtheit in der Netzgemeinde und somit auch eine erhöhte Aufmerksamkeit in der eigenen Partei. Diese brachte ihm schließlich den Aufstieg zu politischer Wichtigkeit.<br />
Soziale Netzwerke sind außerdem direkter als die klassischen Medien. Politiker können schnell zentrale Statements für die Öffentlichkeit herausgeben. Das bietet Vorteile auch für Journalisten, die dadurch zitierfähiges Material erhalten.<br />
<strong><em><strong>politik-digital.de: </strong></em></strong><em>Inwieweit können soziale Medien der Tragweite politischer Diskussionen gerecht werden und wie sieht der Umgang mit Twitter und anderen Plattformen in Zukunft aus ?</em><br />
<strong>Fuchs:</strong> Die Kritik, dass durch diese Form die Diskussionen möglicherweise flacher werden, halte ich für nicht berechtigt. Jedem ist klar, dass auf sozialen Netzwerken keine hunderte Seiten langen Haushaltspläne diskutiert werden können. In 140 Zeichen kann nie eine diffizile Problematik behandelt werden. Das ist keineswegs der Anspruch. Allein die Möglichkeit, Twitter als Anstoß zur Diskussion zu benutzen, ist positiv zu bewerten. Es wird sich entwickeln – und schon im Bundestagswahlkampf 2017 wird dies zu beobachten sein. Wichtig dabei wird sein, dass sich die Politiker ernsthaft damit auseinandersetzen. Nahezu 100 Prozent der Bundestagsabgeordneten sind auf einer Social Media-Plattform angemeldet, aber maximal 20 Prozent davon nutzen diese richtig. Doch das wird sich entwickeln.<br />
Bilder: oben: <a href="http://www.flickr.com/photos/masterosm2011/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Master OSM 2011</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY-NC-SA 2.0)</a>; Porträt: (C) Martin Fuchs<br />
<img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sonntag live: Jungpolitiker diskutieren über das Nichtwählengehen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/pressereport/sonntag-live-jungpolitiker-diskutieren-ueber-das-nichtwaehlengehen-4565/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[lbuhr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 15:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressereport]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Jungpolitiker]]></category>
		<category><![CDATA[Parteienverdrossenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Genau eine Woche vor der Bundestagswahl diskutieren an diesem Sonntag, 20.September Vertreter der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien über die Themen Wahlmüdigkeit, Nichtwähler und Politik-/Parteienfrust. <a href="http://88.198.7.92/chat/index.php?pid=6&#38;id=gehnichthin&#38;cid=272" onclick="window.open('http://88.198.7.92/chat/index.php?pid=6&#038;id=gehnichthin&#038;cid=272','','resizable=yes,scrollbars=yes,width=800,height=600');return false;"> Die Veranstaltung wird ausschließlich live im Internet übertragen.</a>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Genau eine Woche vor der Bundestagswahl diskutieren an diesem Sonntag, 20.September Vertreter der Jugendorganisationen der im Bundestag vertretenen Parteien über die Themen Wahlmüdigkeit, Nichtwähler und Politik-/Parteienfrust. <a href="http://88.198.7.92/chat/index.php?pid=6&amp;id=gehnichthin&amp;cid=272" onclick="window.open('http://88.198.7.92/chat/index.php?pid=6&#038;id=gehnichthin&#038;cid=272','','resizable=yes,scrollbars=yes,width=800,height=600');return false;"> Die Veranstaltung wird ausschließlich live im Internet übertragen.</a><br />
<!--break--> </p>
<p>
Die Online-Debatte kann ab 13 Uhr unter der Adresse <a href="http://www.gehnichthin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gehnichthin.de</a> verfolgt werden. Die Zuschauer haben die Möglichkeit, mit Meinungen, Kommentaren und Fragen bei der Diskussion mitzumachen. Teilnehmer sind Anne Knauf, Mitglied im Bundesvorstand der Jusos, Conrad Clemens, Vorsitzender des Landesverbandes der Jungen Union Berlin, Kathrin Henneberger, Vorstandssprecherin der Grünen Jugend, David Issmer, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Berlin, Björn Buschberger, Mitglied des BundessprecherInnen-Rates der linksjugend [&#8216;solid] sowie Julia Reda von der Jugendorganisation Junge Piraten.
</p>
<p>
Komplettiert wird die Runde durch Monica Hevelke vom Archiv der Jugendkulturen aus Berlin. Die Veranstaltung wird moderiert von Stefan Gehrke, Geschäftsführer von politik-digital.de.
</p>
<p>
Die Debatte schließt die Kampagne &quot;Geh nicht hin&quot; ab, in der politik-digital.de gemeinsam mit der probono Fernsehproduktion mit einem Video auf Politik- und Wahlverdrossenheit aufmerksam gemacht hatte. Das Video, in dem u.a. der Tagesschausprecher Jan Hofer und andere Prominente vermeintlich zum Nichtwählen aufriefen, hatte im August große Aufmerksamkeit erzielt. Die Filme wurden im Internet bisher rund zwei Millionen mal angeschaut.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Teehäuser im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 10:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internet könnte das Teehaus als traditionelles Forum türkischer Politikdiskussion in Deutschland ablösen. Wie wichtig es für junge Deutschtürken geworden ist, zeigte die Forschungsgruppe „Politisches Potential des Internets“ der Uni Münster auf ihrer Tagung am 3. und 4. Juli.  Auf Seiten wie www.politikcity.de tauschen türkische Migranten sich über spezifische politische Themen aus – und das meist auf deutsch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet könnte das Teehaus als traditionelles Forum türkischer Politikdiskussion in Deutschland ablösen. Wie wichtig es für junge Deutschtürken geworden ist, zeigte die Forschungsgruppe „Politisches Potential des Internets“ der Uni Münster auf ihrer Tagung am 3. und 4. Juli.  Auf Seiten wie www.politikcity.de tauschen türkische Migranten sich über spezifische politische Themen aus – und das meist auf deutsch.<!--break--></p>
<p>
Kann eine Integration stattfinden, wenn sich Migranten nur in der eigenen Gruppe bewegen? Diese Frage kam schon in den 70er Jahren auf und ist angesichts der anhaltenden Diskussion über Parallelgesellschaften noch immer aktuell. Ja, und zwar über das Internet, lautet die Antwort einer Forschungsgruppe der Universität Münster.
</p>
<p>
Erste Ergebnisse der Forschungsgruppe <a href="http://ppi.uni-muenster.de/">„Politisches Potential des Internets“</a> zeigen, dass gerade junge Deutschtürken das Internet für politische Zwecke nutzen. Während die Auflage der Tageszeitung Hürriyet in Deutschland noch schneller einbricht als die ihrer deutschen Pendants, steigt der Wert des Internet als Informationsquelle junger Deutschtürken. In der Onlinebefragung unter 313 Migranten gab die große Mehrheit der Türken an, dass die Nutzung des Internets zu einer allgemein wachsenden Auseinandersetzung mit politischen Themen führe. So würden durch die Möglichkeiten der Online-Information auch offline verstärkt politische Diskussionen stattfinden.
</p>
<p>
Dabei fehlt den Usern oft ein spezielles, deutschtürkisches Angebot. Da sie sich von der öffentlichen Diskussion ausgeschlossen fühlen, ziehen sie sich in die eigene Gruppe zurück. Diese ist im Internet durch Foren, Blogs und Nachrichtenseiten repräsentiert. Eine Länderpräferenz lässt sich jedoch nicht feststellen, vielmehr steigt das Interesse am politischen Geschehen sowohl Deutschlands als auch der Türkei. Mit 60 Prozent überwiegt die Diskussionssprache Deutsch. Im Gegensatz zum Teehaus.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Onliner sollen Politik gestalten</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/onliner-sollen-politik-gestalten-3289/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[tmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<b>Der emeritierte Architekturprofessor Thorbjoern Mann beschäftigt sich damit, wie man politische Entscheidungen und Diskussionen besser planen oder designen kann. Der Autor stellt einen Beitrag zur Diskussion, der sich mit den oftmals chaotischen Argumentationen im Internet auseinander setzt und bittet um Reaktionen.</b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<b>Der emeritierte Architekturprofessor Thorbjoern Mann beschäftigt sich damit, wie man politische Entscheidungen und Diskussionen besser planen oder designen kann. Der Autor stellt einen Beitrag zur Diskussion, der sich mit den oftmals chaotischen Argumentationen im Internet auseinander setzt und bittet um Reaktionen.</b><!--break-->
</p>
<p>
Ich möchte in diesem Forum eine Frage zur Diskussion stellen,<br />
die mich seit langem im Rahmen der Theorie des Design und der Planung<br />
interessiert. Auf den ersten Blick scheint das ein für die<br />
Politik im Ganzen zu enger Rahmen. Ich vermute aber, dass meine<br />
Überlegungen dazu weit über diesen Rahmen Bedeutung haben,<br />
vor allem angesichts der Möglichkeiten, die heute das Internet<br />
bietet.
</p>
<p>
<b>Am Anfang steht die Diskussion</b>
</p>
<p>
Das Thema ist keineswegs neu. Es geht darum, dass Planungsentscheidungen<br />
&#8211; und damit auch politische Entscheidungen &#8211; unter Berücksichtigung<br />
der Anliegen, Bedenken und Bedürfnisse der von den Entscheidungen<br />
Betroffenen gefasst werden sollten. Der Idealfall ist natürlich,<br />
dass der Plan für alle Betroffenen besser als der vorherige<br />
Zustand, mindestens aber akzeptabel sein sollte. Letztendlich kann<br />
aber nur das berücksichtigt werden, was in die Diskussion des<br />
Plans eingebracht wird. Meistens geschieht das in Form von Argumenten<br />
nach dem Schema „Für und Wider“. Dementsprechend<br />
sollten Planungs- und politische Fragen auf Grund der „besseren<br />
Argumente“ entschieden werden. Dass dies viele als naiv ansehen,<br />
hat viele Ursachen. Eine davon ist die Schwierigkeit festzustellen,<br />
wer im jeweiligen Fall die Betroffenen sind. Problematisch ist außerdem<br />
die Betroffenen dann anzuregen, ihre Anliegen in den Diskurs einzubringen<br />
und dann so zu „verarbeiten“, dass sie auch angemessen<br />
berücksichtigt werden können.
</p>
<p>
Hier handelt es sich, etwas oberflächlich betrachtet, um eine<br />
technische Frage. Eigentlich sollte man annehmen, dass die globale<br />
Revolution des Informationsaustauschs, ermöglicht durch das<br />
Internet und die Computertechnik, dazu positiv beigetragen hätten.<br />
Wie hat sich diese Entwicklung auf die Qualität des politischen<br />
Diskurses ausgewirkt?
</p>
<p>
Die Antwort darauf ist bei weitem nicht so ermutigend wie man erwarten<br />
sollte. Wenn man untersucht, wie Wahlkämpfe geführt und<br />
gewonnen werden, und wie dann politische Entscheidungen fallen,<br />
so sticht besonders die Rolle der unglaublich vereinfachenden 30-Sekunden<br />
Wahlkampfparolen ins Auge. Außerdem ist das Gewicht, das dem<br />
Charakter und dem Charisma der Kandidaten zukommt, bemerkenswert.<br />
Nicht zuletzt wird dies durch deren öffentliche Verunglimpfung,<br />
üble Nachrede oder Beschimpfungen, sogar Rufmord, deutlich.<br />
Auch die Rolle von Meinungsumfragen ist nicht zu unterschätzen.<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sachliche Argumente<br />
eine eher untergeordnete Rolle spielen. In TV-Spots etwa werden<br />
sie zumeist gar nicht benutzt. Im Falle von Umfragen ist problematisch,<br />
dass diese zwar in größerem Umfang als das früher<br />
möglich war, die Meinung der Bevölkerung ausloten, sie<br />
aber meist auf die Zustimmung oder Ablehnung der anstehenden Frage<br />
im Ganzen gerichtet sind. Es geht demnach nicht um die Argumente,<br />
die jeweils diese Zustimmung oder Ablehnung beeinflussen.
</p>
<p>
<b>Inhalt und Technik gleichermaßen wichtig</b>
</p>
<p>
Man könnte meinen, dass die gestiegene Beteiligung der Bevölkerung<br />
am gesellschaftlichen Diskurs mittels Foren, Blogs und E-Mail-Leserbriefen<br />
zu einer argumentativen Bereicherung im Meinungsaustausch geführt<br />
hat. Bei näherer Betrachtung fällt aber an dieser Art<br />
Diskurs deutlich auf, dass er unglaublich chaotisch ist und ständig<br />
die gleichen Argumente gebraucht, deren Begründung durch glaubwürdige<br />
Fakten oft sehr zu wünschen übrig lässt. Viele solcher<br />
Blogs enden ferner schon nach wenigen Austauschrunden in Schimpfworttiraden<br />
und gegenseitigen Beleidigungsorgien. Mit einem demokratiewürdigen<br />
Diskurs hat das nichts mehr zu tun. Das führt letztendlich<br />
dazu, dass viele Politiker stolz darauf verweisen, dass sie sich<br />
weder von Umfragen noch von „Chattern’“ in Blogs<br />
und Foren beeinflussen lassen (Vor allem dann, wenn diese ins Negative<br />
abgleiten&#8230;)
</p>
<p>
All das bedeutet, dass Technik allein nicht ausreicht, um das demokratische<br />
Anliegen des politischen Diskurses umzusetzen. Dazu wäre es<br />
unerlässlich, sich mehr um die inhaltliche Organisation und<br />
Darstellung sämtlicher jetzt verfügbarer Informationen<br />
Gedanken zu machen und dafür bessere Verfahren zu entwickeln.
</p>
<p>
Zum Beispiel könnte man in der Planung und in der Politik<br />
mehr Verfahren wie rechnergestützte „Expertensysteme“<br />
einsetzen, um mit den oben genannten Problemen fertig zu werden.<br />
Das mag in der Tat &#8211; vor allem in der Planung, wo immer noch viele<br />
Entscheidungen von “Sachzwängen” bestimmt werden,<br />
vielfach eine Option sein. Wenn man aber verstehen will, wie solche<br />
Systeme funktionieren und was sie leisten sollten, wird einem bewusst,<br />
dass die Bedingungen unter denen Expertensysteme sinnvoll sind,<br />
in Planung und Politik nur teilweise zutreffen. Das gilt insbesondere<br />
für die wesentlichen Soll-Fragen, nämlich: „Was<br />
sollen wir tun? Wie soll der Plan aussehen? und Wie wollen wir leben?”.<br />
Hier sind fundamentale Fragen im Spiel, die bisher nur unvollständig<br />
durchdacht und gelöst worden sind.<br />
Planung als ein argumentativer Vorgang<br />
Ich arbeitete vor Jahren mit einer Gruppe unter der Leitung von<br />
Prof. H. Rittel (†) daran, bessere Informationssysteme für<br />
Entwurf und Planung zu entwickeln. Rittel schlug dafür das<br />
argumentative Modell der Planung vor. Streitfragen zu Plänen<br />
werden aufgeworfen, zu denen dann die Beteiligten ihr “Für”<br />
oder ‘”Wider” mit Argumenten verteidigen. Prototyp<br />
der Informationssysteme auf dieser Basis war das ‘Streitfragen-orientierte<br />
Informationssystem’ &#8211; IBIS (“Issue Based Information<br />
System”) beziehungsweise APIS: “Argumentatives Planungs-Informations-System”.<br />
Vor allem die unausgesprochene Annahme, dass die Argumente schließlich<br />
die Entscheidung bestimmen würden, verdient eine vertiefende<br />
Diskussion.
</p>
<p>
Ich beschloss, die Frage zu untersuchen, wie denn genau solche<br />
Argumente “bewertet” und schließlich in die Begründung<br />
der Entscheidung umgesetzt werden: Für die gängige Forderung<br />
an den Entscheider, “Für und Wider” eines Plans<br />
gewissenhaft “abzuwägen”, konnte ich keine befriedigende<br />
Erklärung finden. Schon gar nicht dafür, wie es transparenter<br />
und nachvollziehbarer gemacht werden könnte.
</p>
<p>
Leider entsprechen die meisten Argumente, die wir täglich<br />
in Planung, Design, und Politik benutzen, nicht der Logik. Sowohl<br />
die Analyse als auch die Entwicklung von Bewertungsverfahren solcher<br />
Für- und Wider-Argumente stützen sich kaum auf die Logik.<br />
Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Menschheit mindestens<br />
ebensoviel über Sollfragen diskutiert, wie über die aristotelische<br />
Aufgabe der Erkenntnis der Wahrheit.
</p>
<p>
Diese Einsicht erklärt, warum zum Beispiel Expertensysteme<br />
in der Planung fragwürdig sind. Sie liefern nur in dem Maß<br />
zuverlässige Resultate, in dem sie zuverlässige (wahre)<br />
Daten als Prämissen in gültige Argumentationsmuster einsetzen<br />
können. Das bedeutet, dass sie für die nicht-gültigen<br />
Argumentationsmuster in Planungsfragen einfach nicht geeignet sind.<br />
Damit will ich nicht sagen, dass Expertensysteme und mathematische<br />
Modelle in der Planung nutzlos sind &#8211; im Gegenteil &#8211; aber ihre Resultate<br />
als maßgebend für die Entscheidung von Soll-Fragen in<br />
Planung und Politik anzubieten, ist entweder Selbsttäuschung<br />
oder bewusster Betrug. Vielen Leuten gehen diese Behauptungen sicher<br />
zu weit. Ich bin deshalb gerne bereit, dies eingehender zu erläutern.<br />
(Mein Buch „The Fog Island Argument“ bietet dazu nähere<br />
Informationen)<br />
<b></b>
</p>
<p>
<b><br />
Eine Einladung zur Diskussion</b>
</p>
<p>
Ich habe einen Ansatz entwickelt, die vielen Argumente „Für<br />
und Wider“ zu einem Planungsvorschlag oder einer Streitfrage<br />
zu bewerten. Eingebettet ist das Ganze in ein Verfahren, das aufzeigt,<br />
wie Planungsentscheidungen auf Grund solcher systematischen und<br />
transparenten Bewertungen von Argumenten getroffen werden könnten.<br />
Der Ansatz ist als Verfahren beschrieben, also als methodologisches<br />
Konzept. Es ist klar, dass eine sinnvolle praktische Anwendung für<br />
größere Projekte oder politische Fragen nur mit Hilfe<br />
des Internets und der Computertechnik möglich sein wird. Dafür<br />
sind technische- und Software-Entwicklungen nötig, wofür<br />
mir die Kenntnisse fehlen. Aus diesem Grund wäre ich für<br />
Hinweise dankbar, wo und wie solche Beiträge zu finden sind,<br />
beziehungsweise wie sie erarbeitet werden können.
</p>
<p>
Auch diese Frage sollte diskutiert werden: Als ein Hauptproblem<br />
für Partizipation bei der Planung hat sich die Frage der Übersicht<br />
erwiesen. Es ist wichtig den Beteiligten nicht nur die Gesamtheit<br />
eines vorgeschlagenen Plans mit allen Teilen verständlich zu<br />
machen. Ebenso wichtig ist es, in einer Übersicht die Vielzahl<br />
der im Diskurs aufgeworfenen Fragen sowie die entsprechenden Argumente<br />
aufzuzeigen. Dazu ist die Präsentation auf Folien, die aufeinanderfolgen,<br />
wenig geeignet. Eine Simultandarstellung (alle Folien gleichzeitig<br />
auf großen Wänden) kann viel effektiver und schneller<br />
Übersicht und Verständnis erzeugen. Selbst mit großen<br />
modernen PC-Monitoren ist das jedoch nur schwer erreichbar. Es ist<br />
fraglich, ob für eine erfolgreiche Planung nicht doch ein „wirklicher“<br />
Ort notwendig ist &#8211; ein Ort, an dem sich Leute treffen, diskutieren,<br />
und sich über den fortschreitenden Diskurs informieren können,<br />
sprich, wo alle Beiträge auf der Wand festgehalten werden und<br />
wo Planung ein wirkliches (nicht nur virtuelles) Ereignis des Lebens<br />
werden kann.
</p>
<p>
Daran schließt sich die folgende Überlegung an:<br />
Der Planungsprozess ist immer auch Bestandteil des Planungsergebnisses.<br />
Als solcher wirft er die Frage auf, inwieweit er ebenfalls als „zu<br />
planen“ angesehen werden muss. Wenn die Betroffenen wirklich<br />
an der Planung teilnehmen, wird der Prozess ein Teil ihres Lebens.<br />
Sie sind darum berechtigt, mitzugestalten und die Frage zu stellen:<br />
Ist er ein sinnvolles, ihrem Selbstverständnis und Lebensstil<br />
angepasstes Ereignis oder Erlebnis? Und wenn er ebenfalls als zu<br />
gestaltender Bestandteil des neuen Plans zur Diskussion steht, inwieweit<br />
kann er dann als „vorgefertigter“, mit allen für<br />
die breite („globale“) Anwendung notwendigen Konventionen<br />
und Regeln festgelegter Prozess standardisiert werden?
</p>
<p>
Ich wäre froh, wenn über diese Fragen eine Diskussion<br />
entstehen würde. Viele Aspekte dieser Überlegungen müssen<br />
genauer erläutert und beschrieben werden &#8211; vielleicht in einer<br />
Folge weiterer Beiträge. Ich hoffe auf Beiträge von Lesern,<br />
die dazu bessere Kenntnisse haben. Vielleicht ist es sogar möglich,<br />
in diesem Forum gemeinsam die großen Züge eines Plans<br />
zu erarbeiten, wie ein besserer politischer Diskurs mit Hilfe der<br />
Technik und des Internets aussehen könnte?</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>24 Stunden-Konferenz von Mozilla im September</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/24-stunden-konferenz-von-mozilla-im-september-3223/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Seifert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2007 11:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Internetgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Dialog]]></category>
		<category><![CDATA[Mozilla]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Community]]></category>
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					<description><![CDATA[Die „<a href="http://www.mozilla.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mozilla Foundation</a>“
(Mozilla-Stiftung), unter anderem Betreiber des Internetbrowsers
Firefox und des E-Mail-Programms Thunderbird, organisiert in Asien,]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die „<a href="http://www.mozilla.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mozilla Foundation</a>“<br />
(Mozilla-Stiftung), unter anderem Betreiber des Internetbrowsers<br />
Firefox und des E-Mail-Programms Thunderbird, organisiert in Asien,<br />
Amerika und Europa eine 24-Stunden-Internetkonferenz. Unter dem Motto „<a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/Mozilla%2024" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mozilla 24</a>“<br />
soll gleichzeitig in Stanford (USA), Tokio und voraussichtlich Paris<br />
einen Tag und eine Nacht lang über die Zukunft des World Wide Web<br />
diskutiert werden. Aufgrund der unterschiedlichen Zeitzonen läuft das<br />
Online-Event vom 14. bis zum 16. September. In Europa startet das<br />
Projekt am 15. September um 05.00 Uhr morgens Mitteleuropäischer<br />
Sommerzeit und endet am 16. September 05.00 Uhr. </p>
<p>Zu den prominentesten Online-Diskutanten gehören <a href="http://www.google.com/corporate/execs.html#vint" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vinton G. Cerf</a>, Vize-Präsident des Internetunternehmens Google und Mozilla-Chefin <a href="http://www.time.com/time/subscriber/2005/time100/scientists/100baker.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitchell Baker</a>.<br />
In einer Mischung aus Präsentation, Podiumsdiskussion,<br />
Online-Wettbewerb und Musikfestival wollen die Teilnehmer die Zukunft<br />
des Webs aus sozialer, technischer und kultureller Sicht beleuchten.<br />
Über das Breitband-Videonetzwerk des japanischen „<a href="http://www.wide.ad.jp/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WIDE-Projekts</a>“<br />
(Philosophie: Technologie bringt die Gesellschaft zusammen) kann jeder,<br />
der will, live mitverfolgen, wenn die Konferenzteilnehmer digital<br />
kommunizieren. Im Vorfeld ist lediglich eine persönliche Registrierung<br />
auf der <a href="http://wiki.mozilla.org/Mozilla_24" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wiki-Seite</a> von Mozilla nötig.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Online-Debatte zum neuen SPD-Parteiprogramm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alina Barenz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 May 2007 17:26:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPD feilt an einem neuen Grundsatzprogramm und lädt die Bürger zur Mithilfe in ihre <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de/index.php/start/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programmwerkstatt</a> ein. Auf der Diskussionsplattform können die User Thesen bewerten und eigene, parteinahe Thesen zu festgelegten Themen einstellen. Die SPD wünscht sich hierfür ausdrücklich das Engagement aller Nicht-Mitglieder ihrer Partei. Die Parteizugehörigkeit der Thesenautoren ist jedoch nicht zu erkennen. Nur ihre eigenen Thesen hat die SPD gekennzeichnet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD feilt an einem neuen Grundsatzprogramm und lädt die Bürger zur Mithilfe in ihre <a href="http://www.programmwerkstatt.spd.de/index.php/start/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Programmwerkstatt</a> ein. Auf der Diskussionsplattform können die User Thesen bewerten und eigene, parteinahe Thesen zu festgelegten Themen einstellen. Die SPD wünscht sich hierfür ausdrücklich das Engagement aller Nicht-Mitglieder ihrer Partei. Die Parteizugehörigkeit der Thesenautoren ist jedoch nicht zu erkennen. Nur ihre eigenen Thesen hat die SPD gekennzeichnet.<!--break--> Auch zum Zeitrahmen der Programmwerkstatt sagt die Partei nichts.<br />
Zur Debatte stehen bisweilen die Arbeits- und Sozialpolitik, Familie, Bildung, Energie, Globalisierung, sowie die Werte der Bürgergesellschaft und der Wirtschaft. Inwieweit die Bürgermeinung im neuen Parteiprogramm berücksichtigt wird, ist freilich ungewiss. Auch kann die Plattform nur die Meinung weniger User spiegeln. Dennoch zeigt diese Initiative, dass der Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung auch die oft schwerfälligen Volksparteien erreicht hat.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein Weblog für die Gipfeldiskussion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2007 07:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Gipfel]]></category>
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					<description><![CDATA[Mittels eines Weblogs sollen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber beraten, wie Deutschland in der Informationstechnologie wieder Weltspitze werden kann. Das <a href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/presse/newsaktuelleinzelansicht/article/673/it-gipfeldiskussion-wird-fur-alle-burger-geoffnet-per-weblog.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hasso-Plattner-Institut</a> in Postdam plant diesen Blog -  alle drei gesellschaftlichen Gruppen sollen über das interaktive Medium gleichberechtigt Ideen und Vorschläge zur Stärkung des IT-Sektors diskutieren.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittels eines Weblogs sollen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darüber beraten, wie Deutschland in der Informationstechnologie wieder Weltspitze werden kann. Das <a href="http://www.hpi.uni-potsdam.de/presse/newsaktuelleinzelansicht/article/673/it-gipfeldiskussion-wird-fur-alle-burger-geoffnet-per-weblog.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hasso-Plattner-Institut</a> in Postdam plant diesen Blog &#8211;  alle drei gesellschaftlichen Gruppen sollen über das interaktive Medium gleichberechtigt Ideen und Vorschläge zur Stärkung des IT-Sektors diskutieren.</p>
<p><!--break--><br />
Im Dezember 2006 fand am Hasso-Platter-Institut das <a href="http://www.gipfelthemen.de/globalegemeinschaft/gipfel_reformen/antwort_itgipfel_070426.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nationale IT-Gipfeltreffen</a> der Bundesregierung statt. Damals bemängelten zivilgesellschaftliche Gruppen, dass hauptsächlich Vertreter der Wirtschaft zu dem Gipfel geladen waren, und protestierten in einem <a href="http://www.politik-digital.de/sig/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offenen Brief</a> gegen das Vorgehen der Bundesregierung. Mit der Einrichtung des Blogs wäre ein erster Schritt getan, die Gipfeldiskussion für alle Bürger zu öffnen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>&#034;Welt&#034; startet heute neues Community-Format</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2007 10:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Relaunch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die &#34;Welt&#34; der Axel Springer AG startete heute morgen ihr Community-Portal &#34;<a href="http://debatte.welt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welt Debatte</a>&#34;. Mehrere Monate hatte das Team um Peter Schink, Ex-Mitarbeiter der &#34;Netzeitung&#34;, an dem ambitionierten Neuauftritt gebastelt. Das gesamte Portal wurde auf Basis des Content Management System &#34;Drupal&#34; eingerichtet. Idee ist, Meinung und Nachrichten zu trennen - das eine bei &#34;Welt Debatte&#34; das andere bei &#34;welt.de&#34;. Ob das der Axel Springer AG gelingt? Wir werden sehen.<br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die &quot;Welt&quot; der Axel Springer AG startete heute morgen ihr Community-Portal &quot;<a href="http://debatte.welt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welt Debatte</a>&quot;. Mehrere Monate hatte das Team um Peter Schink, Ex-Mitarbeiter der &quot;Netzeitung&quot;, an dem ambitionierten Neuauftritt gebastelt. Das gesamte Portal wurde auf Basis des Content Management System &quot;Drupal&quot; eingerichtet. Idee ist, Meinung und Nachrichten zu trennen &#8211; das eine bei &quot;Welt Debatte&quot; das andere bei &quot;welt.de&quot;. Ob das der Axel Springer AG gelingt? Wir werden sehen.<br />
<!--break--></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Deutsche Politiker diskutieren in Second Life</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/deutsche-politiker-diskutieren-in-second-life-2129/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2007 10:37:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Second Life]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch die deutsche Politik ist im <a href="http://www.secondlife.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Second Life</a> angekommen: Momentan – seit 18.00 Uhr - findet auf dem neu geschaffenen <a href="http://www.politik.de/aktuell/thema_der_woche,artikel=134.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politikland</a> eine <a href="http://politik.de/aktuell/thema_der_woche,artikel=135.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podiumsdiskussion</a> zum Thema „Web 3D – Neue Chancen für die politische Kommunikation?“ statt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die deutsche Politik ist im <a href="http://www.secondlife.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Second Life</a> angekommen: Momentan – seit 18.00 Uhr &#8211; findet auf dem neu geschaffenen <a href="http://www.politik.de/aktuell/thema_der_woche,artikel=134.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politikland</a> eine <a href="http://politik.de/aktuell/thema_der_woche,artikel=135.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Podiumsdiskussion</a> zum Thema „Web 3D – Neue Chancen für die politische Kommunikation?“ statt.<!--break--> Auf dem Podium sitzen prominente Politiker und Journalisten: Die Bundesgeschäftsführerin der Grünen Steffi Lemke, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien Hans-Joachim Otto (FDP), „Sponto“, der Avatar von Spiegel Online und Christan Hochhuth, Projektleiter von politik.de. Die Journalistin Dr. Anne Haeming, die auch für politik-digital.de schreibt, moderiert die Veranstaltung.</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/metablocker/bilder/Second_Life/1SecondLife.jpg" align="bottom" border="0" hspace="0" vspace="0" />
</p>
<p>Auch politik-digital.de ist auf dem Politikland vertreten. Auf dem folgenden Screenshot kann man unseren Stand erkennen:</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/metablocker/bilder/Second_Life/2SecondLife.jpg" align="bottom" border="0" hspace="0" vspace="0" />
</p>
<p>Spannend bleibt die Frage, wie die Diskussion verlaufen wird und ob sie nicht zu chaotisch wird. Wie man auf den Bildern erkennt, tummeln sich schließlich schon die verschiedensten Leute im politik.de-Pavillion.</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/metablocker/bilder/Second_Life/3SecondLife.jpg" align="bottom" border="0" hspace="0" vspace="0" />
</p>
<p>Also, wer die Second-Life-Diskussionsrunde nicht verpassen möchte, sollte sich möglichst schnell zum Politikland teleportieren lassen – vielleicht entdeckt ja auch jemand den politik-digital.de-Avatar.</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/metablocker/bilder/Second_Life/4SecondLife.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Familien diskutieren im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-partizipation-familienportale060607-shtml-2645/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[Strategie und Attraktivität der Online-Diskussion]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Strategie und Attraktivität der Online-Diskussion<!--break-->
                            </p>
<p>Die DEMOS-Plattform, die in Hamburg schon für mehrere Projekte eingesetzt wurde, unter anderem für eine<br />
                            <a href="http://www.hamburg-haushalt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Diskussion</a> über die Haushaltsplanung der Stadt, setzt auf einen Dialog in drei Phasen: In der ersten Phase diskutieren die Nutzern in einem zentralen Forum über ihre Vorschläge, ihre Kritik und ihre Anregungen. In der zweiten Phase werden thematisch gegliederte Unterforen eingerichtet, wo die bisherigen Beiträge weiterentwickelt werden können. Die Foren werden von einem Moderatorenteam begleitet.<br />
                            <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikis" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikis</a> geben jedem Nutzer die Möglichkeit, Anregungen konkret auszuformulieren – dabei werden auch eventuelle Hindernisse berücksichtigt. Abschließend werden die Ergebnisse überprüft und von Nutzern und Moderatoren bewertet.</p>
<p>„Die Vorteile des Internets, z.B. Schnelligkeit und Zeitungebundenheit, können genutzt werden. Gerade Familien, die aufgrund von Zeitknappheit nicht an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen können, können aber an der Internetdiskussion teilnehmen. Familienhaushalte sind zudem diejenigen Haushalte mit der höchsten Zugangsdichte zum Internet,“ beschreibt Börger die Gründe, einen Online-Dialog zum Thema Familienpolitik einzurichten. Die Attraktivität von Online-Bürgerbeteiligung liege besonders in der Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität der Plattform begründet, erklärt Rolf Lührs von der TuTech GmbH: „Die Nutzer haben das Gefühl, dass ihre Stimme gehört und ernst genommen wird.“ Neben einer ernsthaften Diskussionsathmosphäre biete das Portal aber durchaus auch Spaß durch einen spielerischen Zugang zum Thema und viele Features.</p>
<p>
                              <strong>Norden und Süden im Vergleich</strong>
                            </p>
<p>Als Besonderheit gab es in Hamburg und in München so zum Beispiel Diskussionen mit Experten zum Thema Familienpolitik. Hier wurden Fragen gestellt, aber auch Kritik geäußert und Anregungen gegeben. „Das war auch eine gute Erfahrung für die Verwaltung, da sie hier eine positive Art der Bürgerbeteiligung gezeigt bekamen, die sich auf Infoveranstaltungen und Podiumsdiskussionen eher selten zeigt,“ erläutert Rolf Lührs.</p>
<p>In Hamburg gab es zusätzlich Tagebuchberichte von zwei Müttern aus unterschiedlichen Wohnsituationen – eine berichtete von ihrem gar nicht so geruhsamen Leben im Alten Land, die andere vom Großstadttrubel mit Kind. Eine Kid´s Corner sollte speziell das ganz junge Publikum ansprechen und nach seinen Wünschen fragen, war aber leider weder in Hamburg noch in München gut besucht. Des Weiteren standen viele Hintergrundinformationen zur Verfügung, mit denen die Nutzer sich vor und während der Diskussion einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Familienpolitik verschaffen konnten.</p>
<p>Laut Rolf Lührs zeigten sich beim Nutzerverhalten im Norden und Süden der Republik durchaus Gemeinsamkeiten. Die Teilnehmerzahlen waren vergleichbar, lagen in Hamburg noch etwas höher als in München, wo sich etwa 300 Nutzer beteiligten. Überraschend für Lührs war der große Frauenanteil unter den Diskussionsteilnehmern, er lag bei etwa 60 Prozent: „Normalerweise werden Online-Partizipationsangebote stärker von Männern genutzt. Familienexperten fanden den für das Themengebiet ungewöhnlich hohen Männeranteil überraschend.“</p>
<p>Es ließen sich auch Unterschiede erkennen: „In Hamburg bestand am Anfang die Tendenz, das Thema in einem allgemeineren politischeren Kontext zu diskutieren, da der Senat im Vorfeld einige Sparmaßnahmen erlassen hatte, von denen natürlich auch Familien betroffen sind,“ meint Lührs. „Hier herrschte deswegen zu Beginn eine kritischere Grundstimmung.“ Lob für das Projekt gab es aber in beiden Städten.</p>
<p>
                              <strong>Erfolgsfaktoren</strong>
                            </p>
<p>Der Erfolg des Projektes lässt sich nach Lührs an mehreren Faktoren festmachen. „Das Portal bietet eine innovative Art der Beteiligung. In der Kürze der Zeit kam in München eine Menge Input für die Leitlinie zusammen. Auch wenn die Diskussion nicht repräsentativ war, bekommt die Stadtverwaltung ein Gefühl für die Bedürfnisse der Familien.“ „Die Qualität der Diskussion war auf hohen Niveau &#8211; sehr engagiert und konstruktiv. Keinerlei verbale Ausfälle,“ beurteilt Frank Börger den Ausgang. „Angesichts der knappen Vorbereitungszeit ein sehr gutes Ergebnis.“</p>
<p>Auch für die Kommunen sei der Einsatz von Instrumenten zur Online-Bürgerbeteiligung vorteilhaft. „Die Kommunen bekommen ein Instrument, das bei einem hohen Nutzen vergleichsweise niedrige Kosten bietet,“ meint Lührs. Für eine Stadt von der Größenordnung Münchens oder Hamburgs beginne die Kostenspanne für den Einsatz der Plattform bei 25.000 bis 30.000 Euro.<br />
                            <br />Geht es nach dem Leiter der TuTech Innovation GmbH, wird sich die moderierte Online-Diskussion als ein Instrument unter Anderen im politischen Partizipationsprozess etablieren. Während Info-Veranstaltungen und öffentliche Diskussionen eher einkanalig ausgerichtet sind – die Rollen von Empfänger und Sender sind klar verteilt – setzt das Online-Format explizit auf Zweikanaligkeit. Offline-Veranstaltungen sollen durch den Online-Dialog aber keinesfalls ersetzt werden. „Die Plattform macht nur im Verbund mit anderen Angeboten Sinn,“ erklärt Lührs. Weniger medienaffine Gruppen müsse man weiter über Präsenzveranstaltungen und Information zu erreichen versuchen.</p>
<p>
                              <strong>Konkrete Umsetzung muss folgen</strong>
                            </p>
<p>Wie sich herausstellte, eignen sich die Plattformen auch, um Schwachstellen in der bisherigen politischen Informationsarbeit aufzuzeigen. Im Hamburger „Bürgerleitfaden familienfreundlicher Wohnort Hamburg“ &#8211; der mittlerweile zum<br />
                            <a href="http://www.familienleben-hamburg.de/demos.php?menucontext=&amp;submenucontext=&amp;subsubmenucontext=&amp;id_viewback=33&amp;view=detail&amp;id_item=957&amp;subsubmenucontext=957" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Download</a> bereitsteht &#8211; lässt sich erkennen, dass viele Familien über die sie betreffenden politischen Angebote nicht ausreichend informiert sind, dass sie z.B. teilweise nicht wissen, welche Förderungsmöglichkeiten für sie in Frage kommen. Hier kann man ansetzen, indem man weniger effektive Arten der Informationsarbeit identifiziert und aussichtsreicheren Möglichkeiten erprobt.</p>
<p>Nun gilt es, den Befürchtungen, dass die Online-Projekte lediglich als Alibi-Angebot genutzt werden, um den Nutzern allein das Gefühl einer höheren Partizipationsmöglichkeit zu geben, konkrete Maßnahmen entgegenzusetzen. Die geäußerten Vorschläge müssen sich in der politischen Realität wiederfinden lassen. Hamburg gelang mit<br />
                            <a href="http://www.wachsende-stadt.hamburg.de/index-flash.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Metropole Hamburg &#8211; Wachsende Stadt“</a> ein Beispiel dafür, wie Bürgermeinungen konkret umgesetzt werden können. Mit dem Bürgerleitfaden zum familienfreundlichen Wohnen sind die Wünsche und Bedürfnisse von Familien immerhin identifiziert und zusammengefasst.</p>
<p>In München wird es bis zu konkreten Ergebnisse, bis zur Erstellung der Leitlinie, noch einige Zeit dauern, wie Frank Börger anmerkt. „Die Bürgerbeteiligung ist noch nicht abgeschlossen und die Auswertung der Online-Diskussion hat erst begonnen. Die Internetdiskussion war ein Baustein in der Öffentlichkeitsphase. Anfang Oktober findet das 1. Münchner Kinder- und Familienforum (ein zweitägige Veranstaltung) statt.“ Erst danach würde die endgültige Version der Leitlinien erstellt und man können sagen, welche Punkte der Online-Diskussion dort Aufnahme finden.</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
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