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	<title>Diskussionskultur &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Diskussionskultur &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Politisches Interesse: die Rolle der Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Noomi Lucia Blumenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 12:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Debattenkultur]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Unsere Autorin schildert aus eigener Erfahrung, wie man in der Schule Interesse an Politik fördern kann. Und plädiert dafür, auch das Desinteresse zu akzeptieren.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Im Geschichtsunterricht haben wir zu dieser Zeit eine sogenannte „Politik-Edition“ gemacht, denn normalerweise gibt es an meiner Schule keinen regulären Politik-Unterricht. Ich finde das sehr schade, aber was soll man tun: die LehrerInnen müssen dank des neuen Curriculums ohnehin schon durch den Stoff hetzen. Da kann man nicht von ihnen erwarten, auch noch Politik-Unterricht zu geben.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber wie auch immer, die Politik-Edition des Geschichtsunterrichts hat mir sehr großen Spaß gemacht. Einfach deshalb, weil ich mich sehr für Politik interessiere. Und das schon, seit wir zum ersten Mal das Thema Wahlen in der Grundschule hatten. Ich glaube, das liegt daran, dass meine Eltern mich schon immer mitnahmen, wenn sie wählen gingen. Seit ich ganz klein war. Natürlich habe ich lange nicht verstanden, worum es da ging und was das überhaupt war. Aber ich denke, das ist einfach hängengeblieben. Als ich in der Grundschule das erste Mal Politik-Unterricht hatte, war ich begeistert. Bis ich mich einigermaßen damit auskannte verging Zeit, jedoch freute ich mich riesig als ich erfuhr, dass wir passend zur Bundestagswahl 2018 an unserer Schule die Juniorwahlen durchführen werden.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Die Juniorwahlen und mangelndes Interesse der SchülerInnen</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber was sind die Juniorwahlen überhaupt? Die Juniorwahlen sind eigentlich wie „echte“ Wahlen: mit Wahlkabinen und richtigen Stimmzetteln. Nur eben an einer Schule. Praktisch eine Simulation einer Wahl. Im Politik-Unterricht wurde mir dann klar, dass es nicht allzu viele Leute gab, die wirklich daran interessiert waren, wählen zu gehen und sich mit den verschiedenen Parteien auseinanderzusetzen. Das erschrak mich. Ich konnte nicht begreifen, wie man sich gerade als junger Mensch nicht von Politik angesprochen fühlen kann.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch je mehr ich mich damit beschäftigte, desto mehr verstand ich es. „Warum sollte ich mich als junger Mensch für etwas interessieren, was mich doch gar nichts angeht? Ich darf doch eh noch gar nicht wählen gehen. Was kann ich schon bewirken?“ Das sind Dinge, die ich in dieser Zeit öfter gehört und gelesen habe. Und wenn ich ehrlich bin, kann ich auch erstmal nachvollziehen, warum jemand eine Aussage wie diese tätigt. Denn so ein Kreuz auf irgendeinem Papier – das kann doch gar keinen Unterschied machen, oder? Doch, den macht es. Nur ist das vielen Jugendlichen (und Erwachsenen) nicht bewusst. Ich denke, dass es wichtig ist, von seinen Rechten Gebrauch zu machen; selbst wenn das nur heißt, zwei große Kreuze auf den Wahlzettel zu malen.</p>
</div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h2 class="h2" ><span>Meinungsbildung fördern – Debattenkultur stärken</span></h2></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column" ><p>Aber ich möchte zurück zum Punkt kommen. „Wenn Jugendliche nicht an Politik interessiert sind, dann ist das halt so.“ Nein, denn ich habe im Laufe der Vorbereitungen und Durchführung der Juniorwahlen gemerkt, wie sich plötzlich bei der/m einen oder anderen doch ein Funken regte. Ein Hauch von Interesse war bei manchen auf einmal vorhanden. Und das nur, weil wir innerhalb des Unterrichts diskutierten und Meinungen austauschten. Dadurch entstand eine Offenheit und Transparenz. Unsere Lehrerin machte nämlich etwas sehr Schlaues: sie bezog alle mit in die Diskussion ein. Auch diejenigen, die etwas zu sagen hatten, sich aber nicht meldeten, z.B weil sie sich nicht trauten, nahm sie einfach dran. Ich halte die Methode, gerade SchülerInnen dranzunehmen, welche sich nicht melden, eigentlich nicht für sinnvoll. Doch in dieser Situation hat das sehr gut funktioniert.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Ich denke, das Allerwichtigste ist, die Meinungsbildung von SchülerInnen zu unterstützen und zu fördern. Denn SchülerInnen zu sagen, dass die eigene Meinung zählt und wichtig ist, wird natürlich nicht bei jeder/m dazu führen, dass sie oder er sich traut, sie vor der ganzen Klasse zu diskutieren und einen Standpunkt zu vertreten. Aber es kann SchülerInnen ermutigen und das ist schon mal etwas. Ebenfalls von Bedeutung ist es, die Debatten- bzw. Diskussionskultur zu stärken und SchülerInnen richtiges Diskutieren beizubringen. Denn wie man Argumente findet und sie vorträgt, will gelernt sein. Nicht nur des politischen Interesses wegen, auch um die SchülerInnen auf das spätere Leben vorzubereiten.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Das andere, was ich für sehr wichtig halte, ist zu respektieren, wenn jemand sich nicht für Politik interessiert und/oder nicht wählen gehen möchte. Natürlich gibt es viele gute Gründe wählen zu gehen, aber jemand, die/der das nicht will, sollte sich nicht unter Druck gesetzt fühlen und denken, dass das ein Tabu ist.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Es ist wichtig, dass wir das politische Interesse Jugendlicher stärken und eine Debattenkultur fördern, denn der Satz „Die Jugend ist unsere Zukunft“ klingt abgedroschen, stimmt aber. Und ich meine, wir brauchen – gerade, wenn man sich die aktuelle politische Lage ansieht – in Zukunft meinungsstarke Menschen, die sich für Demokratie starkmachen und keine Diskussionen scheuen.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-1"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Titelbild: The future is female by Nicole Adams via <a class="cursor-init" href="https://unsplash.com/photos/mKw4eamvjKA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a>.</p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-1" data-row="script-row-unique-1" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-1"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-3"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Politnetz.ch: Demokratie im Web</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlie Rutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 18:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Participation]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[politnetz.ch]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/politnetzch.png" align="left" height="53" width="200" />Die Online-Plattform politnetz.ch will Politik und Bürger in der Schweiz zusammenbringen. Selbst erklärtes Ziel ist es, demokratische Prozesse und die politische Beteiligung zu fördern. politik-digital.de sprach mit dem Politnetz-Team.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politnetzch.png" alt="" width="200" height="53" align="left" />Die Online-Plattform politnetz.ch will Politik und Bürger in der Schweiz zusammenbringen. Selbst erklärtes Ziel ist es, demokratische Prozesse und die politische Beteiligung zu fördern. politik-digital.de sprach mit dem Politnetz-Team.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem Schweizer <a href="http://www.politnetz.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beteiligungsportal politnetz.ch</a> können sich Bürger und Politiker miteinander vernetzen. In erster Linie gibt es ihnen die Möglichkeit, Empfehlungen zu Abstimmungsvorlagen unterschiedlichster politischer Themen abzugeben und zu diskutieren. Denn im Gegensatz zu Deutschland stimmen die Schweizer Bürger im Rhythmus von drei Monaten über sogenannte Sachvorlagen ab (z. B. EU-Beitritt, Minarett-Initiative etc.). Sachvorlagen sind eingereichte Volksinitiativen (Initiativen, für die mindestens 100.000 Unterschriften von Stimmbürgern erforderlich sind) oder Referenden gegen politische Geschäfte, die vom Parlament angenommen worden sind und aufgrund einer Unterschriftensammlung einer Partei oder eines Komitees (50.000 Unterschriften sind erforderlich) dem Volk &#8211; quasi als Veto &#8211; zur Abstimmung vorgelegt werden.</p>
<p>Dazu Adrienne Fichter vom Politnetz-Team: „Gerade wegen der hohen Abstimmungsfrequenz und weil viele Abstimmungskämpfe in den traditionellen Medien durch hohe Budgets und finanzkräftige Interessengruppen ausgefochten werden, möchten wir mit politnetz.ch eine fairere und transparente Auseinandersetzung einer Sachvorlage im Internet erwirken. Nicht das Budget eines Komitees, sondern das bessere Argument ist unserer Meinung nach relevant.“</p>
<p>Mithilfe von politnetz.ch erhalten die Schweizer Bürger also einen guten Überblick über die politischen Positionen von Politikern und Parteien zu solchen Sachvorlagen. Die Parteien wiederum haben die Möglichkeit, das Wahlvolk von ihren Standpunkten zu überzeugen. <a href="http://www.politnetz.ch/team" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Team von Politnetz</a> stand uns bereitwillig und gemeinsam Rede und Antwort zu unseren Fragen rund um die Online-Plattform:</p>
<p><strong>Seit wann gibt es politnetz.ch?</strong></p>
<p>Wir sind seit 2009 online. Nach verschiedenen Überlegungen darüber, wo die dringlichsten Lücken im Bereich „Demokratie im Web“ bestehen, haben wir uns entschieden, mit einem Online-Debattier-Tool zu starten. Auf dieser Basis haben wir die Plattform seither kontinuierlich weiterentwickelt.</p>
<p><strong>Wer hatte die Idee zur Gründung von politnetz.ch?</strong></p>
<p>Wir sind zu dritt: Lukas Peyer, Gabriel Hase und Andreas Amsler. Zudem haben alle, die bei Politnetz mitarbeiten oder einmal mitgearbeitet haben, die Idee mit uns zusammen weiterentwickelt.</p>
<p><strong>Welche konkreten Ziele werden mit der Plattform<br />
verfolgt? An wen richtet sich diese?</strong></p>
<p>Wir wollen die Kommunikation, Interaktion und Kooperation zwischen BürgerInnen, PolitikerInnen, Parteien, Behörden, Interessengruppen und MedienvertreterInnen fördern. Allen diesen Akteuren und Zielgruppen soll es möglich sein, sich online am politischen Prozess zu beteiligen und damit ihrer Verantwortung für unser Zusammenleben nachzukommen. Natürlich wollen wir insbesondere auch jüngere Generationen an die demokratischen Prozesse heranführen. Wir sind überzeugt, dass das Verständnis für das Potenzial Neuer Medien allen genannten Akteuren so früh wie möglich vermittelt werden muss. So steigt die Chance, dass nicht-organisierte genauso wie organisierte zivilgesellschaftliche Akteure die grundsätzlich gleichen Möglichkeiten wie die Akteure des politisch-administrativen Systems haben, für ihre Ideen, Meinungen und Standpunkte Öffentlichkeit herzustellen und politischen Einfluss zu gewinnen. Zugang zur Öffentlichkeit zu haben, ist unserer Meinung nach ein Recht, das an die rechtsstaatliche Meinungsäußerungsfreiheit anschließt.</p>
<p><strong>Agieren Sie frei und unabhängig von Parteien und politischer Anbindung? Von wem wird die Plattform betrieben und finanziert?</strong></p>
<p>Ja, und zwar aus Überzeugung. Alles andere würde die Idee und die Ziele der Plattform pervertieren. Wir haben ein duales Modell gewählt. Die Verantwortung für den Betrieb wie auch für die Daten liegen beim Verein Politnetz. Zwischen Verein und Aktiengesellschaft (AG) besteht ein Kooperationsvertrag, der festhält, dass der Verein der AG exklusiv anonymisierte und aggregierte Daten für Content-Partnerschaften und Daten-Visualisierungen zur Verfügung stellt. Im Gegenzug übernimmt die AG die Entwicklungs- und Betriebskosten der Plattform. In die AG haben neben uns dreien einerseits weitere private Investoren investiert, andererseits unterstützt uns die Zürcher Kantonalbank mit einer Startup-Finanzierung.</p>
<p><strong>Bitte veranschaulichen Sie für jemanden, der Ihre Webseite noch nicht kennt, die Funktionsweise und Struktur von politnetz.ch.</strong></p>
<p>Vor zwei Wochen haben wir unser gesamtes Debatten- zu einem Themensystem umgebaut. Nehmen wir als Beispiel das Thema „Internet“. <a href="http://www.politnetz.ch/themen/internet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auf der Themenseite</a> finden sich Interessierte zu diesem Thema. Wen dieses Thema ebenfalls bewegt, der klickt auf „Thema beobachten“ und verleiht diesem dadurch in der gesamten Themenstruktur mehr Gewicht. Im Thema werden engagierte Politiker und all jene angezeigt, die sich zu Wort melden möchten. Sie können dies entweder in einem Kommentar auf einen Beitrag tun oder selbst einen Beitrag schreiben. Auf der Startseite zeigen wir die stündlich aktualisierte Agenda der aktivsten Themen. Ein Klick auf die Partei-Logos zeigt, wie im Vergleich dazu die Themen-Agenden der ParteivertreterInnen aussehen. Anders als etwa in Deutschland stimmen die StimmbürgerInnen in der Schweiz alle drei Monate über Sachvorlagen ab. Wir zeigen im Vorfeld, welches die Argumente für und gegen eine Abstimmungsvorlage sind. Zum Beispiel zum „<a href="http://gegenvorschlag-ausschaffungsinitiative.politnetz.ch" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative</a>“. Ein Klick auf das Partei-Logo der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SP) offenbart beispielsweise, entlang welcher Argumente der Meinungsgraben innerhalb der Partei verlief. Parteien sind – anders als es in der traditionellen Medien-Berichterstattung erscheint – im Innern oft erstaunlich vielstimmig.</p>
<p><strong>Folgen Sie auf Ihrer Plattform einer bestimmten Netiquette und grundlegenden Regeln des konstruktiven Debattierens?</strong></p>
<p>Wir haben von Anfang an zusammen mit unseren Nutzern die Diskussionsregeln der Plattform definiert: <a href="http://www.politnetz.ch/diskussionskultur" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.politnetz.ch/diskussionskultur</a>. Auf die Einhaltung der Regeln achten nicht nur wir, sondern vor allem unsere Nutzer selbst.</p>
<p><strong>Unter der Sektion &#8220;Radar&#8221; verlinken Sie auf Facebook-Seiten zu verschiedenen politischen Themen. Darunter auch auf &#8220;<a href="http://www.facebook.com/AusschaffungKriminellerAuslaender" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alle kriminellen Ausländer müssen ausgeschafft werden!</a>&#8220;. Dort gibt es teilweise auch sehr grenzwertige Kommentare. Ziehen Sie eine Grenze oder berichten Sie über alle Kampagnen und Diskussionen?<br />
</strong></p>
<p>In den „<a href="http://www.politnetz.ch/facebook" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radar</a>“ nehmen wir Facebook-Seiten und -Gruppen auf, die einen Bezug zu einem politischen Anliegen – im angesprochenen Fall zur Abstimmung über die sogenannte Ausschaffungsinitiative – haben. Des Weiteren nehmen wir Kandidierende, PolitikerInnen, Parteien und Interessengruppen auf. Unser Radar berechnet danach täglich den Zuwachs bzw. die Abnahme an Fans der Gruppen und Seiten. Es handelt sich nicht um eine Berichterstattung, sondern um ein Abbild, was auf Facebook politisch läuft. Sich dessen bewusst zu werden, ist unserer Meinung nach nötig, um das Entstehen und Vergehen politischer Öffentlichkeit im Netz zu verstehen.</p>
<p><strong>Hat die Meinungsfreiheit Vorrang oder gibt es Diskussionen,<br />
mit denen Sie sich aus inhaltlichen Gründen oder aufgrund<br />
der Kommentare nicht beschäftigen?</strong></p>
<p>Wir selbst führen keine Diskussionen, das tun unsere Nutzer. Was erlaubt ist und was nicht, regeln unsere Diskussionsregeln.</p>
<p><strong>Wie ist das bisherige Feedback von Öffentlichkeit,<br />
Politik und Medien auf Ihre Plattform?</strong></p>
<p>Wir erfahren von allen Seiten die Anerkennung, dass wir in der Schweiz an der Spitze eines kommunikativen Wandels zwischen BürgerInnen und PolitikerInnen stehen und diesen Wandel aktiv, aber vor allem auch kritisch und mit der gebührenden ethischen Verantwortung prägen. Das ist wichtig, denn dieser Wandel ist Realität, ob es uns gibt oder nicht. Gäbe es uns nicht, dann wäre das Feld alleine Akteuren wie beispielsweise Facebook überlassen, deren gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein ein ganz anderes als unseres ist.</p>
<p><strong>Gibt es Beispiele dafür, dass bei Ihnen eingebrachte Themen und Ideen auch über die Plattform hinaus Gehör finden? Ist das das erklärte Ziel?</strong></p>
<p>Alles, was auf unserer Plattform genügend Aktivität entwickelt, wird automatisch auf die Online-Portale unserer Medienpartner gespielt – z. B. auf 20 Minuten Online. Wir wollen und geben diesen Inhalten aus der Community erklärtermaßen mehr Reichweite.</p>
<p><strong>Weshalb unterscheiden Sie zwischen Politnetz Standard und kostenpflichtiger Politnetz Plus-Mitgliedschaft?</strong></p>
<p>Die kostenpflichtige Plus-Mitgliedschaft ist eine unserer Einnahmequellen, die längerfristig den Betrieb mitfinanzieren muss. Wir wollen unabhängig von Werbeeinnahmen und großen Spenden sein, darum bietet sich das Modell an, von Vielen kleine Beiträge einzunehmen. Die Plus-Mitgliedschaft bietet politisch engagierten Menschen ab 15 Franken pro Monat die Möglichkeit, UnterstützerInnen zu gewinnen und mit ihnen mittels Mail-Kampagnen direkt zu kommunizieren. Alle anderen Funktionen inklusive die Aufnahme einer Kandidatur in unser Online-Wahllistentool sind kostenlos.</p>
<p><strong>Welche Maßnahmen planen Sie für die Nationalrats- und Ständeratswahlen im Herbst 2011?</strong></p>
<p>Als nächstes lancieren wir – auch im Hinblick auf die eidgenössischen Wahlen – eine in dieser Art noch nie da gewesene Art von Online-Wahlkampf aus Bürgersicht.</p>
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			</item>
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		<title>Wenn die Blase platzt &#8211; Politique 2.0</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/prasidentschaftswahlen-in-frankreich-2007/wahlkampffrankreich2007ahaeming_politique20_060407-shtml-3115/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ahaeming]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Apr 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2007]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussionskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[politisches Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsbildung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Loïc le Meur]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Lambert]]></category>
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					<description><![CDATA[(10. April 2006) In Frankreich tut sich was. Denn was in Deutschland seit einigen Monaten an Fahrt gewinnt, ist im Nachbarland längst Teil der allgemeinen web-basierten Diskussionskultur: Jeder schreibt für jeden. Leser werden zu Autoren, Konsumenten werden zu Produzenten
                            .]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(10. April 2006) In Frankreich tut sich was. Denn was in Deutschland seit einigen Monaten an Fahrt gewinnt, ist im Nachbarland längst Teil der allgemeinen web-basierten Diskussionskultur: Jeder schreibt für jeden. Leser werden zu Autoren, Konsumenten werden zu Produzenten<br />
                            <strong>.</strong></p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">&#8220;Ich habe leider gerade zu viel zu tun, sonst würde ich selbst kurz schildern, was ich von der gestrigen Diskussion halte. Aber hier sind ein paar Links&#8230;&#8221; Der viel beschäftigte Mann ist Blogger und Politiker. Alain Lambert war unter Finanzminister Nicolas Sarkozy zuständig für den Staatshaushalt, jetzt sitzt er als Senator im Département Orne und bloggt um der politischen Meinungsbildung willen. Der Diskussionsabend, auf den Lambert in seinem Weblog verweist, drehte sich um sein Lieblingsthema: &#8220;Blogs und Politik &#8211; verträgt sich das überhaupt?&#8221; Das war die zentrale Frage, die auf jener Konferenz in Paris Ende Januar debattiert wurde, Lambert saß als Experte auf dem Podium. Die Organisatoren wollten wissen, ob die<br />
                            <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzelbewegung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grassroot-Bewegung</a>, die seit einem guten Jahr auch die breite Masse der Internetnutzer erfasst, Auswirkungen auf die Politik hat. Sie haben kurzerhand die einschlägige französische Szene zusammengetrommelt und der Versammlung einen vielsagenden Titel verpasst: Politique 2.0.</p>
<p class="normal">Der Zeitpunkt, das Thema, der Titel und vor allem der Ort der Veranstaltung sind programmatisch: In Frankreich tut sich was. Denn was in Deutschland seit einigen Monaten an Fahrt gewinnt, ist im Nachbarland längst Teil der allgemeinen web-basierten Diskussionskultur: Jeder schreibt für jeden. Leser werden zu Autoren, Konsumenten werden zu Produzenten. Der &#8221;<br />
                            <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prosumer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prosument</a>&#8220;, das ist das Lebewesen der sogenannten<br />
                            <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Web 2.0</a>-Bewegung.</p>
<p class="normal">Diese Spezies auf Blogger zu reduzieren, greift zwar zu kurz, aber die Logik des Bloggens ist durchaus signifikant für die französischen Art der ePartizipation. Politische Meinungsbildung von unten und dabei stets strikt diskursiv &#8211; das ist die Grundhaltung der &#8220;Netizens&#8221;. Oder wie es Benoit Dausse, einer der Initiatoren von &#8220;Politique 2.0&#8221;, ausdrückt: &#8220;Ein Weblog ist in erster Linie ein Hobby, kann aber auch schnell zu einer Lobby werden.&#8221; Zugegeben: Das Vertrauen in die Relevanz der eigenen Meinung gehört zur Natur der Blogger. Doch können sie tatsächlich die Art und Weise verändern, wie Politik gedacht und gemacht wird?</p>
<p class="normal">Die partizipativen Strukturen in Frankreich sind mittlerweile so stark etabliert, dass sie durchaus das nötige Gewicht hätten, das Selbstverständnis von Politik nachhaltig zu beeinflussen. Das zeigen allein die Zahlen: Im November existierten geschätzte 3,5 Millionen Weblogs in Frankreich &#8211; zum Vergleich: in Deutschland sollen es gerade einmal rund 350.000 sein. Die Zahlen sind von Hugo E. Martin, er begleitete schon die Anfänge der Computerzeitschrift CHIP 1978 und arbeitet mittlerweile als Unternehmensberater im Bereich Medien und Internet. &#8220;Diese Statistik ist aber nur ein &#8216;best guess'&#8221;, warnt er gleich. &#8220;Es ist ein Näherungswert, eine allgemeinverbindliche Zählung zum Thema &#8216;Anzahl von Blogs in XY&#8217; wird es wohl nie geben.&#8221; Er habe sich die Zahlen über Internetrecherchen, Experten und Insider und vor allem Redaktionen von Fachzeitschriften zusammengepuzzelt, erzählt Martin. Er hält es für relativ sicher, dass es in Frankreich dreimal so viele Weblogs gibt wie hier.</p>
<p class="normal">Natürlich sind nicht alle dreieinhalb Millionen Weblogs politisch motiviert, aber die Politik-Diskurse sind relativ stark vertreten. Klaus Schönberger vom Institut für Volkskunde an der Hamburger Universität<br />
                            <a href="2007ahaeming_int_schoen060407.shtml">stützt sich</a> auf die &#8220;politische Tradition&#8221; als Teil des bürgerlichen Selbstverständnisses der Franzosen: &#8220;Als Citoyen hat man eben das Selbstbewusstsein, seine Stimme zu erheben und sich in Szene zu setzen.&#8221; Denn im französischen Wahlsystem zähle schließlich jede einzelne Stimme tatsächlich &#8211; &#8220;anders als bei einer Verhältniswahl wie in Deutschland.&#8221; Schönberger koordiniert das Forschungskolleg für kulturwissenschaftliche Technikforschung in Hamburg und beschäftigt sich seit längerem mit kulturellen Vergleichen dieser Art. Er warnt aber auch vor voreiligen Schlüssen, eine empirische Basis gebe es noch nicht. Er ist überzeugt, dass die deutsche Blogosphäre einen ähnlichen Boom erleben wird, sobald es die entsprechenden Themen gibt.</p>
<p class="normal">Und die entsprechenden Personen. Personen wie Loïc le Meur. Er ist einer der Väter der Szene, Vizepräsident bei Six Apart, einer der führenden französischen Weblog-Firmen, und auf allen Konferenzen zum Thema vertreten, so scheint es. Sogar der neue Innenminister<br />
                            <a href="http://sarkozyblog.free.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicolas Sarkozy</a> schrieb schon in seinem Blog. Dass die französische Blogosphäre so stark sei, meint Marcel Reichart, Geschäftsführer der Abteilung Marketing und Kommunikation bei Hubert Burda Media, liege zwar auch an der ausgeprägten Kultur öffentlichen Meinungsaustausches in Frankreich. Aber eben in erster Linie an &#8220;Loïc&#8221;: &#8220;He makes the difference! Er ist in der Pariser Szene sehr präsent. Und Frankreich ist nun mal traditionell auf Paris konzentriert. Das hat Auswirkungen.&#8221; Reichart und le Meur waren im Dezember auf einer anderen Konferenz in Paris, der Titel ebenso deutlich: &#8221;<br />
                            <a href="http://lesblogs.typepad.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Les Blogs 2.0</a>&#8220;.</p>
<p class="normal">Ob Deutschland solche Figuren braucht &#8211; und auch annehmen würde? Das Besondere an der französischen Web 2.0-Bewegung ist ihr Hang zum Diskurs und daher konsequenterweise zu Personen, die den Ton angeben. Denn während im deutschsprachigen Raum verspielte Angebote wie etwa der<br />
                            <a href="http://www.wahl-o-mat.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-o-Mat</a>,<br />
                            <a href="http://www.kandidatenwatch.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kandidatenwatch.de</a> oder<br />
                            <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ich-gehe-nicht-hin.de</a> relativ stark vertreten sind, gibt es in Frankreich in allererster Linie zwei Kategorien von politischer ePartizipation: politisch ausgerichtete Weblogs sowie Angebote, die sich mit politischer Meinungsbildung im Internet befassen &#8211; beides extrem textlastig.</p>
<p class="normal">Welche Zukunft die Verbindung aus Weblogging und politischer Meinungsbildung hat, bleibt erst einmal abzuwarten. Das implizieren auch die Daten, die der Pariser Politikwissenschaftler Yves-Marie Canne von der Universität Sorbonne in seiner aktuellen Studie vorgestellt hat. Forschungsobjekt: der &#8221;<br />
                            <a href="http://www.sciencepolitique.net/blogs_politiques.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Poliblogueur</a>&#8220;, der politische Blogger in Frankreich. Bis Ende Januar 2006 lief Cannes Umfrage unter knapp 400 Teilnehmern. Auch wenn diese Erhebungen nicht als repräsentativ gelten können, sind einige Ergebnisse durchaus interessant: 43 Prozent der &#8220;Poliblogueurs&#8221; sind Mitglied einer politischen Bewegung. Gegen allzuviel Euphorie spricht, dass fast zwei Drittel (72%) qualititativ hochwertige politische Blogs für Mangelware halten. Nichts desto trotz scheinen die meisten ähnlich wie der UMP-Politiker Alain Lambert an das politische Potenzial dieses Mediengenres zu glauben: Denn 78 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Weblogs die Kontakte zwischen den Wählern und den Gewählten verstärken können.</p>
<p class="normal">Egal ob in Form von Weblogs wie dem von<br />
                            <a href="http://www.correntewire.com/blog/lambert" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Senator Lambert</a> oder anderen Arten von Internetpartizipation, Tatsache ist: Politisches Engagement bei französischen Netizens ist stark verbreitet. Angebote wie<br />
                            <a href="http://www.agoravox.fr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agoravox.fr</a>,<br />
                            <a href="http://www.netpolitique.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netpolitique.net</a>,<br />
                            <a href="http://www.publicsenat.fr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Publicsenat.fr</a> oder<br />
                            <a href="http://www.citoyenne-tv.net/citoyennetv.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Citoyenne-TV.net</a> sprechen für sich.</p>
<p class="normal">Als Auftakt zu Politique 2.0 zeigten die Macher einen alten Film mit Robert Redford, über den US-Wahlkampf. Auf dem Filmplakat zu &#8220;The Candidate&#8221; steht Redford mit verschränkten Armen da, bis auf seinen kessen Blick ist sein Gesicht verdeckt von einer Kaugummibubble. Die Blase, so scheint es, ist kurz vorm Platzen.</p>
<p class="normal">
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