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	<title>DVU &#8211; politik-digital</title>
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	<title>DVU &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Kommentierte Linkliste</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/extremismuslinklisterechtsradikalismus-shtml-2777/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus im Netz]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            Hier finden Sie weiterführende Links zu Seiten, die sich mit dem Thema Rechtsextremismus im Internet beschäftigen. Die Auswahl fokusiert auf Websites, die regelmässig aktualisiert werden. Links zu rechtsextremistischen Seiten wurden nicht mit in die Liste aufgenommen.
                          ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                            Hier finden Sie weiterführende Links zu Seiten, die sich mit dem Thema Rechtsextremismus im Internet beschäftigen. Die Auswahl fokusiert auf Websites, die regelmässig aktualisiert werden. Links zu rechtsextremistischen Seiten wurden nicht mit in die Liste aufgenommen.
                          </p>
<p><!--break--></p>
<h5>Lexika, Nachschlagewerke</h5>
<p>
                          <a href="http://www.idgr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lexikon Rechtsextremismus</a><br />
                          <br />Das ständig aktualisierte Lexikon gehört zum Informationsdienst Rechtsextremismus und wird als private Homepage von Margret Chatwin herausgegeben. Die Seite enthält auch aktuelle Informationen zur Leugnung des Holocaust, rechten Methoden und Aktivitäten im Internet. antisemitische Konspirationsthesen. Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum.</p>
<p>
                          <a href="http://members.aol.com/qxer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jargon der Nazis im Netz</a><br />
                          <br />Kleines Nachschlagewerk zu Sprache, Themen und Auftreten von Rechtsextremisten im Internet.</p>
<p>
                          <a href="http://www.inidia.de/lexikon/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative Dialog</a><br />
                          <br />Lexikon zum Thema Rassismus, Vorurteile und Rechtsextremismus</p>
<p>
                          <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia</a><br />
                          <br />Überblicksartikel Rechtsextremismus in Deutschland</p>
<p>
                          <a href="http://www.antisemitismus.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antisemitismus.net</a><br />
                          <br />Chronik antisemitischer Vorfälle</p>
<h5>Linksammlungen</h5>
<p>                          <a href="http://www.burks.de/nazis.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Material- und Linksammlung von Burkhard Schröder</a><br />
                          <br />Linksammlung zu antifaschistischen Websites, Newsgroups, Seiten von Trittbrettfahrern, Rechtsradikalen und Literaturhinweise.</p>
<h5>Artikel in Zeitschriften und auf Websites</h5>
<p>
                          <a href="http://web.archive.org/web/20000613213454/www.univie.ac.at/Politikwissenschaft-Sowi/Forschung/rassismus/Thule.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Thule-Netz</a><br />
                          <br />Artikel von Burkhardt Schröder</p>
<p>
                          <a href="http://web.archive.org/web/20000605202734/www.univie.ac.at/Politikwissenschaft-Sowi/Forschung/rassismus/nazis.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rechte im Internet</a><br />
                          <br />Der Artikel von Sonja Dejanovic beleuchtet rechtsradikale im Internet in der ersten Hälfte des Jahres 1997.</p>
<p>                          <a href="http://www.haGalil.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">haGalil</a><br />
                          <br />Nachrichtenportal zum Thema Antisemitismus mit täglichen Updatetes aus München</p>
<p>
                          <a href="http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr284s.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel von Jens-Uwe Ries in der Zeitschrift &#8220;Analyse und Kritik&#8221;</a><br />
                          <br />Karma, Ufos und Antisemitismus: Antisemitische Verschwörungslegenden in der esoterischen Szene</p>
<p>
                          <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19096/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Faschisten stricken an &#8220;Nationaler Europäischer Front</a><br />
                          <br />Artikel von Ralf Streck auf Telepolis.de</p>
<h5>Nachrichtenseiten und Online-Initiativen</h5>
<p>
                          <a href="http://www.klick-nach-rechts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klick nach rechts</a><br />
                          <br />Nachrichten zum Thema Rechtsextremismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2004/25-26/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antifaschistische Nachrichten</a><br />
                          <br />Seit zwei Jahrzehnten erscheinen die antifaschistischen Nachrichten alle 14 Tage mit Berichten und Dokumenten über antifaschistische Aktionen und mit Meldungen und Hintergrundinformationen über faschistische Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland und in Europa. Regelmässig wird über rechte Publikationen berichtet.</p>
<p>
                          <a href="http://www.netzgegenrechts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netz gegen Rechts</a><br />
                          <br />Zusammenschluss von Der Spiegel, Die Woche, ZDF, ARD, Bild und anderen. Dort werden Beiträge zuim Thema Rechtsextremismus zusammengestellt. Damit soll das demokratische Meinungsbildung zum Thema Rechtsextremismus gefördert und ein breites Meinungsspektrum gegen rechtsradikale Agitation geschaffen werden.</p>
<p>
                          <a href="http://www.f-r.de/uebersicht/alle_dossiers/politik_inland/was_tun_gegen_rechts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was tun gegen Rechts</a><br />
                          <br />Initiative der Frankfurter Rundschau</p>
<p>
                          <a href="http://www.h-ref.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holocoust-Referenz</a><br />
                          <br />Argumente gegen Holocoust-Leugner</p>
<p>
                          <a href="//www.nadeshda.org/foren/cl.politik.antifa/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nadeshda</a><br />
                          <br />Informations- und Kommunikationsmedium für Politik und Umwelt</p>
<p>
                          <a href="http://www.deutscher-nationalismus.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher Nationalismus.de</a><br />
                          <br />englischsprachige Infoseite zum Thema Nationalismus in Deutschland</p>
<p>
                          <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/kategorie.php?id=6&amp;katname=Literatur%20und%20Links" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mut gegen Rechte Gewalt</a><br />
                          <br />Seite gegen Rechtsextremismus des Magazins stern und der Amadeu Antonio Stiftung mit Sitz in Berlin. Hier dindet man Berichte über Rechtsextremismus, gesellschaftliche Reaktionen und Projekte gegen Rechts.</p>
<p>
                          <a href="http://www.breakthesilence.de.vu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Break the Silence</a><br />
                          <br />Initiative gegen rechtsradikale Läden</p>
<p>
                          <a href="http://www.projektwerkstatt.de/ul/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rechtslastige Sekten</a><br />
                          <br />Die Unterseite der Projektwerkstatt befasst sich in erster Linie mit der rechten Sekte<br />
                          <a href="http://home.arcor.de/veganwitch/ul/universelles-leben.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universelles Leben</a>.</p>
<p>
                          <a href="http://www.odem.org/material/verfuegung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Odem.org</a><br />
                          <br />Materialien zu Sperrverfügungen gegen rechte Websites</p>
<p>
                          <a href="http://zoom.mediaweb.at/zoom_198/hassnetz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands</a><br />
                          <br />Bestandsaufnahme der Aktivitäten von Rechtsradikalen im Netz bis 1998</p>
<p>
                          <a href="http://www.tu-berlin.de/~zfa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU-Berlin</a><br />
                          <br />Dokumente und Literaturhinweise zum Thema Antisemitismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.akdh.ch/index1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktion Kinder des Holocoust</a><br />
                          <br />Schweizer Seite gegen Rechtsextremismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.inforiot.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inforiot</a><br />
                          <br />Unabhängiges Infosystem für alternative Politik und Kultur mit Schwerpunikt rechte Gewalt im Land Brandenburg</p>
<p>
                          <a href="http://www.united.non-profit.nl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">United</a><br />
                          <br />europaweites Netzwerk gegen Rassismus</p>
<p>
                          <a href="http://www.nadir.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nadir</a><br />
                          <br />Das nadir Infosystem bietet Informationen zum Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im Internet. Es ist<br />
                          <br />mit der virtuellen Version eines Infoladens vergleichbar.</p>
<p>
                          <a href="http://www.bnr.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blick nach Rechts</a><br />
                          <br />Informationsdienst für alle, die sich gegen den Rechtsextremismus und gegen rechte Gewalt, gegen Neonazis, gegen Rassismus und Antisemitismus stellen. Seit 1984 beobachtet Blick nach Rechts die rechte Szene und ihre Ränder in Deutschland und im Ausland und klärt über aktuelle Entwicklungen und zeigen Hintergründe auf.</p>
<h5>Staatliche Dokumentationen</h5>
<p>
                          <a href="http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af_rechtsextremismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesamt für Verfassungsschutz</a><br />
                          <br />Seite zum Arbeitsfeld Rechtsextremismus</p>
<p>                          <a href="http://www.bpb.de/themen/M6RM34,0,0,Rechtsextremismus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeszentrale für politische Bildung</a><br />
                          <br />Themengebiet Rechtsextremismus</p>
<h5>Literatur</h5>
<p>Armin Pfahl-Traughber: &#8220;Rechtsextremismus in der Bundesrepublik.&#8221; Beck, München 2001.</p>
<p>Stöss, Richard: &#8220;Rechtsextremismus im vereinten Deutschland.&#8221; 3., aktualisierte Auflage, Berlin 2000.</p>
<p>Stiftung Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Hrsg.): &#8220;Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus.&#8221; Wien 1994.</p>
<p>Bibliographien zum Thema Rechtsextremismus auf<br />
                          <a href="http://www.idgr.de/_inhalt/bibliographie1.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IDGR</a> und<br />
                          <a href="http://www.doew.at/information/mitarbeiter/beitraege/strukturre.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">doew.at</a></p>
<p>WolfgangNeugebauer: Strukturen rechtsextremer Organisationen und deren Bereitschaft zur Gewalt (DÖW)</p>
<p class="fett"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rechtsradikale im Internet &#8211; Ein Überblick</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/rechtsextremismus-im-netz/extremismusueberblickrechtsweb-shtml-2943/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
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					<description><![CDATA[Rassistische, antisemitische und chauvinistische Inhalte im Internet beschränken sich nicht nur auf Websites der rechten Szene. Beispiele dafür findet man in sämtlichen Medien. Die Spannweite reicht von der Tagespresse über Fernsehen und Hörfunk bis hin zu religiösen und privaten Homepages, Newsgroups und Foren. Die rechte Szene nutzt alle Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt. Dazu zählen nicht nur die Seiten des World Wide Web, sondern auch FTP-Server, eMail-Dienste und das Usenet. Ihre Präsenz ist, gemessen an der Zahl aller User und Angebote im Internet verschwindend gering.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rassistische, antisemitische und chauvinistische Inhalte im Internet beschränken sich nicht nur auf Websites der rechten Szene. Beispiele dafür findet man in sämtlichen Medien. Die Spannweite reicht von der Tagespresse über Fernsehen und Hörfunk bis hin zu religiösen und privaten Homepages, Newsgroups und Foren. Die rechte Szene nutzt alle Dienste, die das Internet zur Verfügung stellt. Dazu zählen nicht nur die Seiten des World Wide Web, sondern auch FTP-Server, eMail-Dienste und das Usenet. Ihre Präsenz ist, gemessen an der Zahl aller User und Angebote im Internet verschwindend gering.<strong></strong></p>
<p>Der Begriff &#8220;Rechtsextremist&#8221; umfasst Anhänger rassistischer, antisemitischer und revisionistischer Ideologien. Einzelne Äußerungen dieser Art beschränken sich jedoch nicht nur auf die rechten Szene. Das Auftreten von Neonazis im deutschsprachigen Internet steht im Mittelpunkt dieses Überblicks. Das<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/t/t_h/thule-netz/thule-netz.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thule-Netz</a>, ein hierarchisch gegliedertes Mailbox-System außerhalb des Internets, hat in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Nicht nur für rechtspopulistische Parteien, auch für rechte Verlage, Vertriebe und Gruppierungen bietet das Internet eine geeignete Plattform. Deren Gefährlichkeit, Reichweite und Menge wird jedoch oft überschätzt. Fachliteratur zum Thema Rechtsextremismus im Netz gibt es fast gar nicht.<br />
<a href="http://cyber.law.harvard.edu/filtering/google/results1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Filtersysteme</a> von Suchmaschinen haben sich bisher als wenig sinnvoll und<br />
<a href="http://www.theregister.co.uk/2001/01/19/how_to_bypass_nazi_filtering/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">uneffektiv</a> erwiesen. Jede Suchanfrage mit rechten Schlüsselwörtern wird immer auch Ergebnisse der weltanschaulichen Konkurrenz liefern.</p>
<h5>Tendenzen und Strömungen</h5>
<p>Innerhalb der Rechten haben sich verschiedene subkulturelle Tendenzen entwickelt. Rechtsextremisten treten als Globalisierungsgegner,<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/n/n_p/npd/npd.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nationale Demokraten</a>,<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/r/r_e/revisionismus/revisionismus.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Revisionisten</a> oder<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/c/c_o/conrad-jo/conrad-jo.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neuheidnische Gruppen</a> in Erscheinung. Gelegentlich stößt man auf sie im Gewand von Burschenschaften,<br />
<a href="http://www.kverlagundmultimedia.de/Archiv/Chronologisch99/Brauner_Anarchismus/brauner_anarchismus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationalanarchisten</a>,<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Querfront" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Querfrontlern</a> und Kämpfern für Meinungsfreiheit und Bürgerrechte. Sie versuchen Foren und<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/extremismus/rechtsweb_dol2day.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Initiativen</a> zu stören oder zu vereinnahmen und treffen sich in Newsgroups. Einheitliche Strategien für das Auftreten von Rechten im Internet gibt es nicht. Nur die offensichtliche oder unterschwellige Präsentation menschenverachtendender Inhalte ist allen Seiten gemein. Anonymität im Netz ist in der Rechten von großer Bedeutung. Passwortgeschützte Seiten, Remailer, verschlüsselte Chats- und eMails sind längst zum Standard geworden. Dezentrale Strukturen mit flachen Hierarchien erwiesen sich als effektiver und schwerer anfechtbar als eine starre und einheitliche Organisationsform. Dabei orientierte man sich stark an der radikalen Linken.</p>
<h5>Rechte Parteien</h5>
<p>Alle zugelassenen rechten Parteien sind mittlerweile im World Wide Web vertreten. Die<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/r/r_e/republikaner/republikaner.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Republikaner</a>, die<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/n/n_p/npd/npd.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NPD</a> und die<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/d/d_e/deutsche-volksunion/dvu.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DVU</a> präsentieren sich im Netz nicht nur auf Bundesebene. Auch die Landesverbände und Jugendorganisationen der rechten Parteien verfügen über eigene Websites.</p>
<h5>Koordination und Mobilisierung</h5>
<p>Ein wichtiges Mobilisierungswerkzeug zu Aktionen, Demonstrationen, Aufmärschen und Schulungen ist die<br />
<a href="http://www.im.nrw.de/sch/342.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Stimme</a> aus Riesa. Ein Kalender listet alle bundesweiten Veranstaltungen chronologisch auf. Dort hat man die Möglichkeit, Plakate, Aufkleber und Transparente zu rechtskonservativen Themen zu erwerben. Zur Zeit läuft auf der Seite eine Kampagne gegen den Beitritt der Türkei in die EU.</p>
<h5>Aktionsbündnisse</h5>
<p>Als Gegenstück zu den Sozialbündnissen der globalisierungskritischen Bewegung entstanden in den letzten Jahren dezentral organisierte, rechte Aktionsbündnisse. Neben Terminankündigungen, Demo-Berichten und Linklisten, werden auf deren Seiten Kampagnen zu populistischen Themen geschaltet. Aktuelle Beispiele sind Hartz IV, Globalisierung, die Bombardierung Dresdens, der NPD-Wahlkampf in Schleswig-Holstein und sogenannte „Gedenkmärsche“ in Wundsiedel und Halbe. In Archiven kann man nach älteren Beiträgen suchen. Auch alle Pressemitteilungen der Aktionsbündnisse werden dort veröffentlicht. Zudem stehen auf den untereinander verlinkten Seiten der regionalen Bündnisse Flugblätter zum Download bereit.</p>
<h5>Anti-Antifa Network</h5>
<p>Das<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/a/a_n/anti-antifa/anti-antifa.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anti-Antifa Network</a> versteht sich als rechter Geheimdienst mit Zweigstellen in fünf Bundesländern. Sie erstellen einen Suchindex für Adressen, Fotos und „Daten jeglicher Art“ von Personen und Projekten, die sich mit der Naziszene kritisch auseinandergesetzen, darunter auch einige Journalisten.</p>
<h5>Rechte Gruppen, Kameradschaften und Organisationen</h5>
<p>So verschieden die Ansätze rechter Gruppen in Deutschland sind, so unterschiedlich ist auch ihr Auftreten im Internet. Einige Seiten sind extrem dilettantisch, andere sehr professionell gestaltet. Nicht immer findet man gleich einen direkten Bezug auf rechte Themen oder Symbole. Mal orientieren sie sich am Layout einschlägiger Antifa-Seiten, mal an der Ästhetik der Heavy-Metal-Szene oder der New Economy. Viele rechte Websites werden nur selten aktualisiert. Die Jugendorganisation „HDJ“ offeriert für Kinder und Jugendliche im Internet Kanufahrten, „Feier- und Gedenkstunden“ und sogenannte „Leistungsmärsche“. Die Seite „Freier Widerstand“ ermöglicht den Download von Videos, rechter Musik, Newsticker-Programmen und Werbebannern für die eigene Homepage. Die „jungen Landsmannschaften“ werben im Web mit Reisen ins „besetzte Ostpreussen“ und laden zu regionalen Stammtischtreffen ein. Der „Kampfbund deutscher Sozialisten“ vertreibt im Netz T-Shirts und die Zeitschrift „Wetterleuchten“. Diese enthält rechte Aufsätze, die den Kapitalismus als Gesellschaftsform in Frage stellen. Ebenfalls regional unterteilt sind die Websites des „Nationalen Widerstands“. Sie unterscheiden sich im Erscheinungsbild, jedoch nicht in der Themenauswahl. Immer wieder inszenieren sich Rechtsradikale im Netz als Opfer von Zensur, Ausgrenzung und Verleumdung. Etablierte Politiker, Medien, Antifaschisten und Verfassungsschützer bezeichnen sie als ihre Hauptfeinde. Auf der Homepage des „Nationalen Bündnisses Dresden“ wird dies besonders deutlich.</p>
<h5>Rechte Webradios und Musik</h5>
<p>Auf der Seite von „Radio Freiheit“ aus Langenhagen kann man alle zwei bis drei Wochen aufstachelnde Kommentare zu aktuellen politischen Themen als mp3-File herunterladen. Die meist sehr langen Redebeiträge bedienen sich sich einer Rhetorik, die der Sprache der Boulevardpresse und der Propaganda des Dritten Reichs ähnelt. Das Logo des rechten Webradios ist ein Volksempfänger. In der Selbstdarstellung ist jedoch zu lesen, dass die Seite „nicht als Propaganda genutzt“ werden soll. In den Sendungen bekommt man gestellte Interviews, Kommentare, Terminankündigungen und Musik von rechten Bands zu hören. Stilistisch knüpft die Musik an die Agitprop- und Liedermacher-Bewegung, Punk und mittelalterliches Liedgut an. Die Texte nehmen fast immer Bezug auf nationalistische und militärische Themen. Das Berliner<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/r/r_a/radio-germania/radio-germania.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Radio Germania</a> und „Radio National“ sind zur Zeit offline. Das „Preussenradio“ gehört zum rechten PHI-Verlag. Seit 2001 ist es kostenpflichtig und nur nach Eingabe eines Passworts als real-Audiostresam zu hören. Musik rechtsradikaler Bands erhält man in etwa 50-Online-Shops und auf den Privat- und Fanseiten der einzelnen Gruppen.</p>
<h5>Rechte Verlage, Netzwerke, Infotelefone und Onlineshops</h5>
<p>Seit Anfang 2003 existiert das rechte Nachrichtennetzwerk<br />
<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/14/14584/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Altermedia</a>. Es wurde von<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/d/d_u/duke-david/duke-david.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">David Duke</a>, einem Antisemiten aus den USA, initiiert. Inzwischen gibt es in 17 Ländern Ableger von Altermedia. Das Layout der Seite ähnelt in groben Zügen den Seiten des globalisierungskritischen Netzwerks<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/netzkultur/paward7.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia</a>, verzichtet aber auf die Möglichkeit des Open Publishing. Altermedia dient vorrangig zur Zweitveröffentlichung und Verlinkung von Texten, die bereits auf anderen rechten Sites zu finden sind. Auf der Webpage des<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/n/n_a/nationales-infotelefon/nit.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rostocker Freien Widerstand Nord</a> werden Busreisen zu Aufmärschen und Demoanstrationen koordiniert.<br />
<a href="http://www.ida-nrw.de/html/Hagit.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nationale Infotelefone</a> geben Termine nicht nur über ortsunabhängige 0700-Nummern, sondern auch über das Internet bekannt. Das Internet-Magazin Sleipnir bezeichnet sich selbst als Zeitschrift für Kultur, Geschichte und Politik, beschränkt sich aber auf Berichte von Gerichtsverfahren gegen den eigenen Herausgeber. Fünf Online-Buchläden und Verlage haben sich auf den Vertrieb revisionistischer, kriegsverherrlichender und nationalistischer Bücher, Broschüren und Zeitschriften spezialisiert.</p>
<h5>Online-Magazine und Zeitschriften</h5>
<p>Die Netzzeitung<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/a/a_u/aula/aula.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Aula</a> aus Österreich ist das Sprachrohr rechter Burschenschaften. Die Redaktion der Zeitung „Deutschland-Woche“ und der Seite „Gladiator Germania“ ist identisch. Eines der Hauptthemen auf den Seiten ist der Krieg im Irak. Seit Anfang 2004 wurden die Seiten nicht mehr aktualisiert. Die Zeitschrift „UN“ (Unabhängige Nachrichten) bezeichnet sich als Kämpferin für Pressevielfalt, Grund-, Bürger- und Heimatrechte der Völker im eigenen Land. Zur UN gehört auch die Seite „Auf den Stundenplan“. Dort wird propagiert, dass Schulbücher gefälscht wären. Sogenannte „Ersatzblätter für fehlende oder verfälschte Schulbücher“ würden das fehlende Wissen ausgeglichen. Weitere rechte Zeitschriften mit Internet-Präsenz sind das<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/d/d_e/deutsches-kolleg/deutsches-kolleg.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutsche Kolleg</a> von<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/m/m_a/mahler-horst/mahler-horst.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Horst Mahler</a>, der Nationale Beobachter und das Bonner Magazin Criticón. Dieses richtet sich an konservative Unternehmer aus dem Mittelstand. Die Monatszeitungen „Deutsche Stimme“ und „Nationalzeitung“ sind Sprachrohre der rechten Parteien. In der Autorenliste der<br />
<a href="http://lexikon.idgr.de/j/j_u/junge-freiheit/junge-freiheit.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jungen Freiheit</a> aus Potsdam findet man viele Mitglieder von CDU, SPD und FDP. Die Internet-Zeitschrift „Triskelle“ richtet sich mit Kochrezepten, Basteltipps und Geschenkideen an Frauen aus dem rechten Spektrum. Der „Arbeitskreis Mädelschar“ und die „Gemeinschaft Deutscher Frauen“ vereinen politisch aktive Frauen aus der Rechten.</p>
<h5>Neuheidnische Gruppen</h5>
<p>Die Grenze zwischen esoterisch-okkultistischen und nationalistischen Seiten ist oftmals fließend. Arier- und Germanentum, Sonnenkult und Verschwörungstheorien vermischen sich auf etwa einem Dutzend Seiten unterschwellig mit menschenverachtenden Inhalten. Die „Allgermanische Heidnische Front“ und die germanischen Freunde verstehen sich als „Begründer aller menschlichen Kulturen und europäische Ureinwohner“. Die Macher der Seite „Lichtwärts“ bezeichnen sich als Förderer von Bündnissen gleichgesonnener Heiden. Immer wieder stößt man auf Runen und Bilder von Sonnenrädern, kämpfenden Rittern und mystischen Landschaften.</p>
<h5>Fazit</h5>
<p>Innerhalb der Rechten haben sich verschiedene subkulturelle Tendenzen entwickelt. Das Auftreten von Rechtsradikalen im Internet ist subtiler geworden. Ihre Sprache und Symbolik bewegt sich bewusst an der Grenze der Legalität. Querfrontstrategien erreichen meist nur User, die schon Anänger der Ideologie sind. Beim genaueren Hinsehen enttarnen sich alle Seiten von selbst. Die Gefahr liegt weniger in Verbreitung rechtsextremer Propaganda und Symbole als in der Integration menschenverachtendender Inhalte in gesellschaftliche Diskurse. Filtersysteme von Suchmaschinen und Abschaltungen von Websites erwiesen sich bisher als wenig effizient. Der Förderung von Medienkompetenz muss in Zukunft eine größere Bedeutung begemessen werden, um rechter Hetze im Internet effektiv entgegenzutreten.</p>
<p class="fett">
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Brandenburg: Surftrip zur Landtagswahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/brandenburg-surftrip-zur-landtagswahl-2432/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dknabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Am 19. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Ist der elektronische Wahlkampf im Netz auf der Höhe
<br />
der Zeit? Ein Surftrip durch die wichtigsten Partei- und Kampagnenseiten.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Am 19. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Ist der elektronische Wahlkampf im Netz auf der Höhe<br />
<br />
der Zeit? Ein Surftrip durch die wichtigsten Partei- und Kampagnenseiten.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Zwei Millionen Wahlberechtigte Brandenburger wählen am 19. September ihre Landesvertreter für die nächsten fünf Jahre. Insgesamt 15 Parteien stellen sich im flächenmäßig größten Bundesland Ostdeutschlands zur Wahl. Drei von den 15 Parteien kämpfen um die Spitze &#8211; SPD, CDU und PDS liefern sich ein heisses Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Sozialdemokraten können sich dabei ihren Koalitionspartner aus PDS und CDU aussuchen.<br />
<br />
Beim Kampf zwischen Grünen, FDP und DVU um den Einzug ins Parlament, werden den Grünen die besten Chancen ausgerechnet die 5%-Hürde zu überspringen. Die kleinen Parteien, wie etwa die Familienpartei, werden voraussichtlich keine Rolle spielen. Politik-digital.de hat die Webauftritte der Brandenburger Parteien genauer unter die Lupe genommen.
</p>
<p class="fett">
&quot;Brandenburg kann mehr&quot; &#8211; die CDU auch
</p>
<p class="normal tidy-6">
<a href="http://www.cdu-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_cdu.jpg" class="screenshot-re tidy-5" align="right" border="0" height="131" width="175" /><br />
</a> Über eine Textnavigation und eine unsortierte Reihe von Mini-Bannern erschließt sich die Seite der<br />
<a href="http://www.cdu-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU Brandenburg</a>. Wer nicht zuerst die 11 Werbebanner besichtigt, sondern sich schnell und gezielt informieren will, bekommt Probleme: Unter der Rubrik Themen ist das Wahlprogramm nicht zu finden. Auch die Eingabe von &quot;Wahlprogramm&quot; in die Suchmaske liefert kein sinnvolles Ergebnis, denn siegesgewiss präsentiert die CDU bereits ein &quot;Regierungsprogramm&quot;.
</p>
<p class="normal">
Die Banner der Startseite führen häufig zu Bröschüren, die für das Internet im PDF-Format hinterlegt sind. Nur wenige Inhalte sind im HTML-Format abrufbar. Das Surfen wird so recht umständlich. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU aus dem Jahr 1999 ist zwar als HTML-Datei vorhanden, das 40 Seiten lange Dokument ist jedoch nicht verlinkt. Mühsam muss der Besucher zwischen Inhaltsverzeichnis und gesuchtem Abschnitt hin- und herscrollen.<br />
<br />
Unter dem Navigationspunkt &quot;Themen&quot; finden sich Stellungnahmen und Reden. Eine thematische Ordnung lässt sich nicht erkennen. Auf der Suche nach bestimmten Themen müssen zehn Seiten mit Links durchforstet werden. Die Unterkategorie &quot;Reden&quot; enthält auch zehn Tage vor der Wahl keinen Inhalt.
</p>
<p><!--      


<p class="normal">
Unter www.cdu-brandenburg.de finden sich die &uuml;blichen
Informationen, es gibt viele Informationen zur Parteiorganisation
und Links zu anderen CDU-Organen und Pers&ouml;nlichkeiten. Der
Seite der Landtagsfraktion enth&auml;lt viele Informationen zur
politischen Arbeit der Union.
</p>


--></p>
<p>
Die Wahlkampfkommunikation der Union Brandenburg ist abgesehen vom obligatorischen Kontaktformular eine Einbahnstraße.Neben dem E-Mail-Kontakt gibt es keine Möglichkeit für die Besucher, sich einzubringen oder ihre Meinung zu sagen. Eine wahlkampfunab-hängige Ausnahme bietet die Aktion<br />
<a href="http://www.buerokratieabbau-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.buerokratieabbau-brandenburg.de</a>. Die Union verspricht die garantierte Berücksichtigung der über das Kontaktformular abgeschickten Vorschläge.
</p>
<p>
Die Möglichkeit, dem Wähler die Wahlwerbespots zeitunabhängig im Netz zu präsentieren wird nicht genutzt &#8211; anders als bei den Sozialdemokraten, der FDP oder der DVU.
</p>
<p class="fett">
SPD: Jedem Kandidaten seine Domain
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.spd-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_spd.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="102" width="175" /><br />
</a>Die<br />
<a href="http://www.spd-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brandenburger SPD</a> verzichtet wie die Union auf eine eigene Wahlkampfseite und empfängt den Surfer direkt auf der SPD-roten Hauptseite des Landesverbandes. Die Seitengestaltung lehnt sich eng an das Corporate Design der Bundes-SPD an. Viele Designelemente wurden übernommen.
</p>
<p class="normal">
Die Navigation der Hauptseite gestaltet sich so übersichtlich, dass die gewünschten Informationen leicht zu finden sind. Dabei vernachlässigt die Site die grafische Auflockerung &#8211; einige Texte wurden weitgehend unaufbereitet in die Vorlagen eingearbeitet. Ähnlich wie bei der CDU verweisen einige Banner am Seitenrand auf besonders interessante Angebote. Diese sind größtenteils im HTML-Format abrufbar. Innovative Ideen finden sich auf der SPD-Seite kaum &#8211; die Möglichkeiten interaktiver Kommunikation bleiben ungenutzt. Neben dem obligatorische Kontakt via E-Mail präsentieren die Sozialdemokraten keinerlei weitergehender Kommunikationsangebote im Netz.
</p>
<p class="normal">
Jeder Direktkandidat besitzt seine eigene Domain. Die Gestaltung der Kandidatenseiten ist meist individuell und daher abwechslungsreich. Allerdings fehlen einigen dieser Sites ausführlichere Inhalte.
</p>
<p class="fett">
PDS: Der Super-Ossi aus der Castingtoilette
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.rote-karte-zeigen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_pds.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="120" width="175" /><br />
</a>Als Antwort auf Starsearch und Superstar sucht die<br />
<a href="http://www.rote-karte-zeigen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei des demokratischen Sozialismus</a> mit ihrer Castingtoilette auf Brandenburgs Plätzen und Märkten den Super-Ossi. Dort dürfen sich die Brandenburger von der Seele reden, was ihnen in ihrem Heimatland nicht gefällt und was sie verbessern würden. Die Ergebnisse präsentiert die PDS auf ihrer Wahlkampfseite, wo die Nutzer für ihren Super-Ossi-Favoriten voten dürfen. Im Bereich Multimedia und Unterhaltung hat die PDS von allen Parteien das größte Angebot. Sie bieten als einzige Partei eine Flash-Animation und eine Powerpoint-Präsentation.
</p>
<p class="normal">
Der ernstere Hauptteil der Webseite präsentiert sich in einem zurückhaltenden Design. Eher wähnt man sich auf den Seiten einer Online-Zeitung als auf einer Wahlkampfseite. Lediglich der Top-Banner sticht hervor. Politische Positionen können zusammengefasst im Wahlprogramm-PDF heruntergeladen oder unter der Rubrik &quot;Aktuelle Argumente&quot; einzeln abgerufen werden. Die PDS stellt nicht nur ihre eigenen Pressemitteilungen ins Netz, sondern auch Artikel aus der Presse über den PDS-Wahlkampf. Als einzige Partei thematisiert sie die Wahlkampagne an sich &#8211; das Wahlkampfquartier stellt sich und seine Arbeit vor.
</p>
<p class="normal">
Als einzige Partei erkennt und bedient die PDS den Spieltrieb der potentiellen Wähler. Das landespolitische Quiz der Sozialisten beinhaltet allerdings nur eine Frage, die täglich aktualisiert wird. Ob der Nutzer richtig geantwortet hat, erfährt er erst am folgenden Tag. So können Nutzer an die Seite gebunden werden &#8211; ein ausbaufähiger Versuch.
</p>
<p class="fett">
Grüne News per SMS
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.gruene-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Grünen</a> streben einen Stimmenanteil von sieben Prozent an. Dazu haben sie unter anderem einen SMS-Service eingerichtet. Interessierte können sich Wahlkampfnews direkt auf ihr Handy schicken lassen &#8211; ein Unikat unter den Parteiwebsites.
</p>
<p class="screenshot">
<a href="http://www.gruene-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_gruen.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="101" width="175" /><br />
</a>Der Slogan &quot;Sieben Gründe, Grün zu wählen&quot; führt den Besucher direkt zum thematischen Teil der Site. Der gesamte Webauftritt ist sehr am Programm der Partei ausgerichtet &#8211; die Kandidaten spielen keine herausragende Rolle. Die Informationen sind reichlich vorhanden und klar gegliedert. Die Qualität einiger Fotos und Grafiken lässt zu wünschen übrig. Werbespots &#8211; Fehlanzeige.
</p>
<p class="normal">
Der Link &quot;Ich rede mit&quot; verspricht Interaktion, doch leider führt er nur zum Forum der Bundestagsfraktion. Immerhin &#8211; die Grünen bieten als einzige Partei überhaupt die Möglichkeit eines Forums. Dass dort gepostete Nachrichten Einfluss auf die Prolitik in Brandenburg haben bleibt zu bezweifeln.
</p>
<p class="fett">
FDP: neue-kraft-fuer-brandenburg.de
</p>
<p>
Die FDP will die Prozent-Vorgabe der Grünen noch toppen: Acht Prozent wollen die Freien Demokraten in Brandenburg erreichen.<br />
<br />
<span class="normal"><br />
<a href="http://www.neue-kraft-fuer-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_fdp.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="134" width="175" /><br />
</a>Die Liberalen haben wie die PDS eine Site eigens für den Wahlkampf eingerichtet. Sie befindet sich unter der URL www.neue-kraft-fuer-brandenburg.de. Auch die Domain www.fdp-brandenburg.de leitet alle Besucher weiter zur Kampagnenseite. Der reguläre FDP-Auftritt ist mit einem Klick zu erreichen.</span>
</p>
<p class="normal">
Die Site enthält alle Standards eines Wahlkampfauftritts. Darüber hinaus stellt die FDP einen tabellarischen Vergleich der Programme aller Parteien zur Verfügung. Die Positionen der FDP werden thematisch geordnet mit Zitaten aus den Wahlprogrammen der Konkurrenz verglichen. Zur Betrachtung des FDP-Wahlprogramms haben die Besucher die Wahl zwischen einer verlinkten HTML-Datei und einem PDF. Die Radio- und TV-Spots zur Wahl stehen zum Download zur Verfügung.<br />
<br />
Das Etikett &quot;Spaßpartei&quot; hat die FDP im Netz jedoch klar an die PDS abgegeben.</p>
<p><span class="fett">DVU: Du bist das Volk</span>
</p>
<p class="normal">
&quot;An alle, die so richtig sauer sind&quot; auf &quot;Sauereien wie Hartz IV&quot; richtet sich die Deutsch Volksunion DVU. Sie ruft auf ihrer Wahlkamfseite alle Nichtwähler zur wütenden Protestwahl auf: &quot;Für jeden von der DVU aber, der zusätzlich in den Landtag reinkommt, fliegt einer der bisherigen etablierten Politiker raus. Das tut Polit-Bonzen weh.&quot; schreibt ihr Landesführer Schuldt. Das eigene Programm bleibt eher im Hintergrund. Interessierte können sich Plakate und Wahlwerbespots herunterladen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Blühende Internet-Landschaften? &#8211; Webwahlkampf in Brandenburg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bluehende_internet_landschaften_webwahlkampf_in_brandenburg-899/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
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		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[DVU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Landtagswahlen in Brandenburg haben im Internet schon für Aufsehen
gesorgt. Besonders durch den Domain-Mißbrauch
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/grabbing.shtml">Stolpe gekidnappt</a>) der CDU mit den Namen von
Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt erfuhr der Webwahlkampf in
Deutschland eine neue Qualität. Doch von den blühenden
Internet-Landschaften ist in dem ostdeutschen Bundesland noch nicht bei
allen Parteien etwas zu sehen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Landtagswahlen in Brandenburg haben im Internet schon für Aufsehen<br />
gesorgt. Besonders durch den Domain-Mißbrauch<br />
(siehe <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/grabbing.shtml">Stolpe gekidnappt</a>) der CDU mit den Namen von<br />
Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt erfuhr der Webwahlkampf in<br />
Deutschland eine neue Qualität. Doch von den blühenden<br />
Internet-Landschaften ist in dem ostdeutschen Bundesland noch nicht bei<br />
allen Parteien etwas zu sehen.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Dem Anschein nach ist der Landesverband der <a href="http://www.mit-uns.de/xxls/">CDU</a><br />
voll auf digitalem Draht<br />
und hat früh vorgesorgt, um vielleicht auch ein paar noch schwankende<br />
Wähler von ihrer Parteiarbeit zu überzeugen. Befindet man sich dann auch<br />
erst einmal auf der website der CDU in Brandenburg, empfängt den<br />
Besucher ein schlichtes Layout in blau. Inhaltlich setzt der<br />
Landesverband auf Information, Fakten und Umfrageergebnisse. Auf der<br />
Suche nach einem Forum klickt der User sich vergeblich durch das<br />
Angebot. Jedoch kann man per e-mail direkt Kontakt mit den  meisten<br />
Kandidaten aufnehmen und seine Fragen stellen und Kommentare abgeben.<br />
Der Spitzenkandidat Jörg Schönbohm wird zwar auf seiner persönlichen<br />
Homepage ausführlich vorgestellt, doch hier findet sich kein Angebot für<br />
den Web-Site Besucher, eine direkte e-mail Adresse anzuschreiben oder<br />
sich in einer Art Forum zum Internetangebot der CDU zu äußern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der von der CDU digital ausgetrickste Landesverband, die<br />
<a href="http://www.spd-brandenburg.de/">SPD</a><br />
Brandenburg, wartet mit einem ähnlichen Internet-Programm auf.<br />
Jedoch sind die Seiten etwas unruhig<br />
gestaltet und leider findet man in den Extra-Seiten zur Landtagswahl<br />
auch nur eine info-e-mail Adresse und keine eigene e-mail-Adresse der<br />
Kandidaten. Aber es gibt das Programm der SPD Brandenburg als PDF-Datei<br />
zum Download, und auch sonst ist das Angebot &#8211; genau wie bei der CDU &#8211;<br />
sehr umfangreich und informativ.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht allein auf Informationen setzt die <a href="http://www.pds-brandenburg.de/">PDS</a><br />
in ihrem Internet-Angebot:<br />
Neben der Vorstellung aller Kandidaten  findet man unter dem Link<br />
&quot;Streitbares&quot; Einladungen zum Chat mit Kandidaten. Klickt man &quot;Kontakt&quot;<br />
in Internetprogrammen anderer Parteien an, erscheint meistens eine<br />
e-mail Adresse zum Webmaster oder zur Informationstelle der jeweiligen Partei.<br />
Bei der PDS hingegen werden die e-mail-Adressen von der<br />
Landesvorsitzenden Anita Tack bis zum Vorsitzenden der Landtagsfraktion<br />
Lothar Bisky angegeben. Insofern gibt sich die PDS von den<br />
Landesverbänden  in Brandenburger am bürgernähsten. Einen kleinen<br />
Schönheitsfehler hat das Angebot der PDS jedoch: Die Links zu den<br />
Rubriken &quot;Kultur&quot; und &quot;Frauen&quot; sind nicht anzuklicken. Jedoch beweist<br />
das Angebot der PDS mit der Einladung zum Chat, dass die webmaster die<br />
Möglichkeiten des Internets durchaus zu nutzen wissen und dadurch<br />
Bürgernähe schaffen wollen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bürgernähe herzustellen ist auch das Ziel des Landesverbands der<br />
<a href="http://www.gruene.de/brandenburg/">Grünen</a>.<br />
Und tatsächlich schafften die Initiatoren ein Angebot, das dem<br />
interessierten Web-Site Besucher die Möglichkeit bietet, die Kandidaten<br />
per e-mail anzuschreiben. Sogar  Elisabeth Schroedter, Abgeordnete im<br />
Europäischen Parlament, gibt auf einer Site ihre persönliche<br />
Internetadresse bekannt. Ein besonderer Service ist die Linkliste, die<br />
nicht nur zur eigenen Bundespartei verlinkt, sondern auch zu<br />
parteiunabhängigen Umweltorganisationen, Medien und politischen Foren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für den Preis in der Kategorie &quot;Geschmacklosigkeit&quot; hat die<br />
<a href="http://fdplvbrb.cjb.net/">F.D.P.</a><br />
keine schlechten Chancen. Denn befindet man sich auf der Seite, auf der<br />
man den Newsletter bestellen kann, stolziert eine nackte Frau in<br />
regelmäßigen Abständen auf und ab. Anbei der Text:&quot;Wir können Ihnen zwar<br />
keine nackten Schönheiten zeigen, sie aber dafür mit jeder Menge nackter<br />
Tatsachen versorgen.&quot;  Ansonsten gestaltet sich das Internet-Angebot der<br />
F.D.P. in Brandenburg schlicht und gewöhnlich. Immerhin kann der<br />
Web-Site Besucher die jungen Kandidaten direkt per e-mail anschreiben.<br />
Und auch der Spitzenkandidat Hinrich Enderlein ist per e-mail zu<br />
erreichen, jedoch vermisst man ausführlichere Informationen zu seiner<br />
Person. Programm, Satzung und Mitgliedsformular sind in das Angebot mit<br />
eingebunden und  recht informativ.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Erstaunlich ist die Netz-Abstinenz der DVU, der man in Brandenburg einen<br />
großen Zulauf prophezeit. Obwohl rechtsextremistische Organisationen<br />
sich nicht selten auch im Internet organisieren, hat die rechtsradikale<br />
Partei keine eigene Homepage. Nur auf der Bundesseite findet man<br />
einige Informationen zu den Kandidaten und dem Programm &#8211; retro bleibt<br />
retro.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Insgesamt präsentieren sich die Landesverbände der großen Parteien in<br />
Brandenburg zwar professioneller im Netz, haben ein besseres Layout als<br />
die kleinen Parteien, doch nutzen die PDS und auch die Grünen die<br />
Funktionalität, die das Internet bietet, weitaus besser, um Nähe zum<br />
Bürger zu schaffen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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