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	<title>Dystopie &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Dystopie &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Die Utopie ist tot &#8211; lang lebe die Utopie! &#8211; Digitale Presseschau 8/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2014 16:06:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was in älterern filmischen und literarischen Darstellungen als Dystopie erschien, ist zum Teil heute Realität. Günter Hack diagnostiziert in der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was in älterern filmischen und literarischen Darstellungen als Dystopie erschien, ist zum Teil heute Realität. Günter Hack diagnostiziert in der FAZ das Ende der Utopien. Doch vielleicht hat gerade das Internet das Potential, sich selbst neu zu erschaffen und neue Utopien zu entwickeln. Das Neue – es ist heute dringend erforderlich! Und das nicht nur in utopischer Form, sondern auch in Form neuerer rechtlicher Rahmenbedingungen für den Datenschutz, aber auch in Form einer Änderung unserer Gewohnheiten. Da hilft es auch nichts, dass die Perspektive außerhalb der westlichen Hemisphäre ganz anders aussieht, wie uns Leena Simon von ihrer Reise aus Indien berichtet. Manchmal muss mit Traditionen auch gebrochen werden, um ein neues Leben zu ermöglichen.</p>
<h3 id="docs-internal-guid-4d69dcf0-5847-8592-3bf8-784861aa2cc8">Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=95jLTIGnZQE" title="Netzneutralität ist in Gefahr! Rette das Internet!" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/95jLTIGnZQE?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Das Video der Woche ist diesmal ein Video der Kampagne <a href="http://savetheinternet.eu/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Save the Internet.eu“</a>, das erklärt, warum Netzneutralität in der EU in Gefahr ist. Zudem werden Vorschläge für persönlichen Lobbyismus und Aktivismus gemacht &#8211; für die Zukunft eines offenen, freiheitlichen Internets.</p>
<h3><a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/oxford-forscher-mayer-schoenberger-wir-geben-unsere-daten-zu-schnell-her-seite-all/9495354-all.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gehen wir zu leichtsinnig mit unseren Daten um?</a></h3>
<p>Seit einigen Wochen wird anhaltend die Warnung vor <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/technologischer-totalitarismus-warum-wir-jetzt-kaempfen-muessen-12786805.html)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„technologischem Totalitarismus“</a> von Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, diskutiert. Letzte Woche wiesen wir in der Digitalen Presseschau auf eine Antwort von Peter Schaar hin, der für mehr Datenschutz zur Sicherung der Grundrechte plädierte. Diese Woche gab Professor Viktor Mayer-Schönberger vom Internet Institute der Universität Oxford ein Interview, in dem er für mehr Verantwortung bei der Nutzung von Big Data plädiert. Für eine zeitgemäße Lösung der kritischen Probleme beim Umgang mit großen Datenmengen seien zwei Eckpfeiler notwendig: „Erstens, dass sich aus Daten Wert schöpfen lässt. Und zweitens, dass diese Wertschöpfung eben in einem rechtlichen Rahmen, der auch durchgesetzt wird, zu erfolgen hat – und zwar in klarer gesellschaftlicher Verantwortung, also nicht bloß zum Wohl der bestehenden Besitzstände, sondern vor allem auch zum Wohl der Menschen.“ Dafür sei eine „schlagkräftige und effektive Datenschutzbehörde“ unabdingbar.<br />
Zum<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/gespraech-mit-isabelle-falque-pierrotin-vor-den-netzgiganten-sind-wir-voellig-nackt-12808326.html?printPagedArticle=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> gleichen Thema</a> gab die Chefin der französischen Datenschutzbehörde Isabelle Falque-Pierrotin der FAZ ein Interview. Auch sie mahnt, dass wir unsere Daten nicht zu leichtfertig hergeben sollten, plädiert jedoch für einen verbindlichen Rechtsrahmen, in dem Daten international ausgetauscht werden können. Dazu müssen auch Unternehmen wie Facebook oder Google in die Pflicht genommen werden. Jedoch seien aber auch gesellschaftspolitische Initiativen notwendig.</p>
<h3><a href="https://digitalcourage.de/blog/2014/andere-laender-andere-ueberwachung-das-beispiel-indien" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Überwachung jenseits des Westens</a></h3>
<p>Vor dem Hintergrund hiesiger Diskussionen über Überwachung und Datenschutz präsentiert die Philosophin Leena Simon einen Blick jenseits von Eurozentrismus. Sie berichtet von ihren Erfahrungen einer dreiwöchigen Reise nach Indien: „Verglichen mit anderen Ländern leben wir in Deutschland im Datenschutzwunderland. Derweil wird allein in Indien ein Sechstel der Weltbevölkerung daran gewöhnt, dass Überwachung ganz normal und ein unvermeidbares Übel sei.“</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ueberwachung/literarische-utopien-wir-brauchen-eine-neue-science-fiction-12805052.html?printPagedArticle=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Ende der Geschichten</a></h3>
<p>Günter Hack nimmt uns mit auf eine Reise in die Dys- und Utopien der Geschichte der Science-Fiction und des Cyberpunks. Für heute stellt er eine gefährliche Stagnation dieses Genres fest. Leben wir bereits in einer Dystopie, bzw. sind wir am Ende der Utopien angelangt? „Diese Stagnation der Science-Fiction ist gefährlich, denn sie verhindert, dass die Technik-Erzählung über den Status quo hinaus geht: Man hätte es nicht mehr mit dem Ende der Geschichte zu tun, sondern mit dem Ende der Geschichten.“ Hack postuliert dagegen ein neues Feld der Utopie, das unsere „zerbrochene Kultur“ erneuere, also über das Bestehende hinausgehe.</p>
<h3><a href="http://www.netzpiloten.de/internet-der-dinge-die-black-box-in-unserem-zuhause/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Nutzen des Internets der Dinge</a></h3>
<p>Katharina Große von den Netzpiloten misst das Potential des sogenannten „Internet der Dinge“ aus und stellt fest, dass unser vernetzter Alltag zu einem großen Teil automatisch abläuft und dadurch von uns nicht kontrolliert werden kann. Sie fordert stattdessen die Transparenz darüber, welches Gerät welche Daten sammelt sowie ein Recht, das Sammeln von Daten durch Geräte abzulehnen.</p>
<h3><a href="http://www.cicero.de/salon/edward-snowden-verrat-ist-demokratien-nicht-legitim/57062" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verrat in Demokratien</a></h3>
<p>Zum Abschluss der Presseschau ein Text, indem das Wort „Internet“ nicht ein einziges Mal vorkommt – der also den engeren Themenkreis der Netzpolitik in die verschlungenen Pfade der Ideengeschichte verlässt. Führt Whistleblowing nicht zu mehr Transparenz und damit zu mehr Demokratie? Matthias Zimmer präsentiert uns eine spannende Untersuchung der demokratischen Legitimität des Verrats. „Ist Verrat in Demokratien legitim?“ Lesen Sie selbst!<br />
Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>&#034;Bitte gönnen Sie sich diese Post!&#034; – Die digitale Presseschau KW 42</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nicolas Morgenroth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2013 16:41:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Gewalt eskaliert, dann bietet das Internet für unbewaffnete und leicht verletzbare Menschen einen Weg, sich zu äußern und Einfluss [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Gewalt eskaliert, dann bietet das Internet für unbewaffnete und leicht verletzbare Menschen einen Weg, sich zu äußern und Einfluss zu nehmen. So erklärt Carina Pesch die sich ausbreitende Nutzung der Möglichkeiten des Internets unter syrischen, vor allem weiblichen, Oppositionellen. Derweil fordert Jörg Heiser von der zeitgenössischen Kunstszene, das Internet nicht nur zu nutzen, sondern auch zum Gegenstand zu nehmen. Ob Privatsphäre dabei noch eine Rolle spielen sollte, oder doch eher Post-Privacy, wird woanders heftig debattiert. Mit ordentlich Wut im Bauch macht ein Drehbuchautor einen konstruktiven Vorschlag zum Urheberrechtsstreit. Und Constanze Kurz und Frank Rieger wagen einen breiten und kritischen Blick auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeit und Alltag. In dem Video der Woche geht es schließlich um das EU-Datenschutzabkommen, das am Montag, dem 21.10. beschlossen werden soll.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=JkUZEn9oKZg&amp;hd=1" title="Rette deine Privatsphäre! - Stoppt den &quot;Lobby-Krieg&quot; gegen EU-Datenschutz!" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/JkUZEn9oKZg?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Rette deine Privatsphäre! &#8211; Privacy League/EUDataP<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/10/wohin-im-krieg-friedensaktivisten-und-frauen-in-syrien-fluechten-ins-internet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Die Revolution ohne Internet kann ich mir nicht vorstellen. Aber die Revolution ist nicht nur im Internet.”</a></h3>
<p>Die Bedeutung von Social Media und Internet für die Aufstände im Nahen Osten und Nordafrika der letzten zwei Jahre ist kontrovers. Carina Pesch ist sich jedoch sicher, dass sie zumindest in Syrien jetzt „essentieller denn je“ seien. Auf Hyperland beschreibt sie, wie unbewaffnete Oppositionelle die Möglichkeiten des Internets ausnutzen, um der fortwährenden Eskalation von Gewalt zu entkommen oder ihr sogar etwas entgegenzusetzen. Gerade Frauen, die anfangs stark bei den Protesten mitwirkten, seien durch männliche Gewalt und fehlende Anerkennung von den Straßen und aus der medialen Berichterstattung verdrängt worden. Das Internet böte nun viel genutzte Möglichkeiten, weiterhin aktiv und öffentlich zu bleiben, wie das <a href="http://nfsjworkshop.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk Syrischer Journalistinnen</a> oder das Online-Kunstprojekt <a href="http://www.creativememory.org/?lang=en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„The Creative Memory of the Syrian Revolution“</a> zeigen.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/urheberrecht-verschenkt-meine-filme-1.1794040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sie wollen nicht kaufen? Schenkt&#8217;s ihnen!</a></h3>
<p>Im Internet floriert der illegale Filmmarkt, die großen Vermarktungsgesellschaften sind allerdings nicht die Hauptleidtragenden. Fred Breinersdorf, Jurist und Drehbuchautor von mehreren Tatorten sowie von „Sophie Scholl“, will nun eine „radikale neue“ Lösung, die sowohl Urhebern ihre Rechte und Einnahmen sichert, als auch die „schützenswerten Interessen“ der Öffentlichkeit beachtet. In einem detaillierten Beitrag auf süddeutsche.de schlägt er vor, Filme im Internet per Zwangslizenz zu verschenken. So sollten Seitenbetreiber Filme frei im Internet bereitstellen können, jedoch unter der Bedingung, dass sie die Urheber an den Einnahmen durch Werbung oder anderes beteiligen. Davon erhofft Breinersdorf sich nicht nur ein Ende des Missbrauchs seiner Rechte, sondern auch die Chance auf eine Vielzahl von Online-Programmkinos.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.carta.info/65492/zwei-sichtweisen-die-post-privacy-falle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Privatsphäre ist tot. Es lebe die Privatsphäre!</a></h3>
<p>Post-Privacy sagen die einen. Privatsphäre ist alles, worum es geht, sagen die anderen. Für Michael Seemann ist die Zeit gekommen, in der Datenschutz zur Illusion wird. Eine Antwort auf NSA und den gläsernen Bürger ist nur die Flucht nach vorne zur totalen Transparenz. Denn, so <a href="http://www.carta.info/65473/zwei-sichtweisen-macht-privilegien-und-privatsphare/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seemann auf Carta</a>, Kontrollverlust betrifft alle und die Mächtigen haben mehr zu verlieren. John F. Nebel stimmt der Diagnose des Kontrollverlusts auf <a href="http://www.metronaut.de/2013/10/privatsphaere-z/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">metronaut.de</a> zu, sieht jedoch das Problem des durch Herrschaft produzierten informationellen Vorsprungs: „Die Mächtigen lesen Deine Akte, Du nicht ihre“. Das sieht auch <a href="http://www.carta.info/65492/zwei-sichtweisen-die-post-privacy-falle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Stadler</a> so und fordert Privatsphäre als einzige Waffe gegen staatliche Überwachung ein. Er will den maximal transparenten Staat mit größtmöglich intransparenten Bürgern. Die Debatte ist sicher nicht zu Ende.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/e-mail-ueberwachung-im-alltag-sehr-uebles-verhalten-1.1793066" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitte gönnen Sie sich diese Post!</a></h3>
<p>Derweil holt Bernd Graff die theoretische Debatte um Privatsphäre auf den praktischen Boden der digitalen Selbstverteidigung zurück. In dem Blog „Keep me covered!“ auf süddeutsche.de erklärt er, verständlich für Laien und analog-veranlagte Menschen, wie die Datensammlung bzw. Überwachung über E-Mails funktioniert. Wie einfach es ist, über E-Mails Informationen über die Empfänger zu erhalten, und dass auch gerade Unternehmen dies tatkräftig ausnutzen, nimmt der Autor dann zum Anlass, um einfach durchführbare Gegenstrategien aufzuzeigen. Um den Lesern die Tragweite zu verdeutlichen, empfiehlt er Seiten wie <a href="https://emailprivacytester.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">emailprivacytester.com</a>, mithilfe derer man sich selber probeweise „überwachen“ kann. Sein Fazit: „Bitte gönnen Sie sich diese Post!“<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nsa-affaere-in-der-kunst-das-schweigen-der-vernetzungsjunkies-12619171.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kunst ohne Hammer</a></h3>
<p>Bei der Bundestagswahl waren die Themen Überwachung und Netzpolitik weitestgehend zur Bedeutungslosigkeit verdammt, während Politiker fröhlich über Twitter zwitscherten und per Facebook ihre Basis mobilisierten. Ähnliches attestiert Jörg Heiser der zeitgenössischen Kunstszene, welche stark von der digitalen Vernetzung und dem Informationsreichtum des Internet profitiere, jedoch keinen Pinselstrich zur NSA und dem gläsernen Bürger verliere. Auf faz.net plädiert er für eine Beschäftigung der Kunstszene mit diesen abstrakten Themen, um Digitalisierung, Überwachung, Vernetzung und Kontrollverlust erfahrbar zu machen. Als positive Beispiele nennt der Autor schließlich ein paar Projekte, denen noch diese <a href="http://www.ctrl-verlust.net/zkmb-de-kontrollverlust-und-kunst-ein-werksbericht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beschreibung von Kunstprojekten</a> von Michael Seemann hinzugefügt werden kann.<br />
&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/automatisierung-des-denkens-die-freisetzung-12615442.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitalisierung zwischen Utopie und Dystopie</a></h3>
<p>Was passiert mit der Gesellschaft, wenn Maschinen und Algorithmen immer bedeutender für ihr Funktionieren werden? Constanze Kurz und Frank Rieger wagen einen großen Blick auf die digitale Gesellschaft auf faz.net. Sie fragen nach den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Revolution der Informationstechnologie und setzen bei der Arbeit an. In ihrer kurzen Analyse fallen sie keinem technologischen Determinismus anheim, sondern fragen nach den Mechanismen in der Gesellschaft, in welchen die neuen Technologien eingebettet werden. Was bedeutet Digitalisierung des Alltags und der Arbeitswelt, wenn sie mit Kommerzialisierung einhergeht, Daten privatisiert werden und sich Kapital konzentriert? Auch wenn die Autoren eine eindeutige Antwort schuldig bleiben, so betonen sie doch, dass viel politische Gestaltung im Gegensatz zum Vertrauen auf Marktmechanismen notwendig ist, um nicht in eine „hässliche Dystopie“ zu rutschen.<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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