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	<title>E-Health &#8211; politik-digital</title>
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	<title>E-Health &#8211; politik-digital</title>
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		<title>„Wenn Algorithmen Leben retten“ – Panel zur Zukunft der Medizin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paulina Fried]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 14:07:45 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Algorithmen und KI-Anwendungen sind im medizinischen Bereich nicht mehr wegzudenken. Doch wie ist es um Dr. Algorithmus in der Praxis wirklich bestellt? Darüber diskutierten vier Experten auf dem Panel der Generali // Open minded Veranstaltung am 15. Mai in Berlin.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<h3>Einsatz von Algorithmen und KI im Gesundheitsbereich: What’s new?</h3>
<p>Um einen Einstieg in das komplexe Thema des Abends zu finden, fragte die Moderatorin Dr. Andrea Timmesfeld (Head of Public Affairs &amp; Community Engagement der Generali Deutschland AG) ihre Panelisten, was sich durch den Einsatz von KI im Monitoring von Krankheiten getan habe. Prof. Dr. Bert Arnrich (Professor für Digital Health &#8211; Connected Healthcare am Hasso-Plattner-Institut der Universität Potsdam) konstatiert: „Neu ist, dass viele der Technologien und Sensoren jetzt in Alltagsgegenstände eingebaut sind. Sie sind so klein, dass wir sie nicht bemerken.“ EKGs in Apple Watches und Smartphones, die gesundheitsrelevante Daten messen, seien nur zwei Beispiele für diese Entwicklung. Prof. Dr. med. Jörg Debatin (Chairman Health Innovation Hub) findet, diese Features funktionierten „verdammt gut“. Wichtig sei aber, aus den gesammelten Daten das Relevante zu filtern. Ein Vorteil der Nutzung von Sensorik im Alltag sei, dass körperliche Veränderungen früher erkannt würden, so Debatin. Die Features arbeiteten sozusagen präventiv: „Man muss nicht mehr auf die Krise warten, bis der Patient zum Arzt geht.“ Wenn man beispielsweise eine offene Wunde ständig mittels einer App dokumentiert und Bilder an einen Dermatologen übersenden lässt, könne bei Infektionen schneller eingegriffen werden. Zudem bestünde dann kein Laboreffekt, der möglicherweise die Ergebnisse verfälscht.</p>
<h3>„Ich werde bei Ihrer Untersuchung Künstliche Intelligenz verwenden“</h3>
<p>Ist das ein Satz, den Patienten eigentlich öfter hören müssten? Ist die Ärzteschaft stets in der Verpflichtung ihre Patienten über den Einsatz von Algorithmen und KI-Anwendungen aufzuklären? Dr. Frank Niggemeier (Leiter des Referats Ethik im Gesundheitswesen im Bundesministerium für Gesundheit) findet, nur wenn die KI-Methode Teil des akzeptierten Behandlungsverfahrens ist, müsse keine gesonderte Aufklärung erfolgen. Und was, wenn KI genutzt wird, um Empfehlungen für die weitere Behandlung des Patienten zu geben? Niggemeier ist sich sicher: „Eine optimale Behandlung erfolgt dann, wenn der Patient beide Meinungen hört, die der KI und des Arztes. Wenn es zwischen ihnen Ambivalenzen gibt, muss ein mündiger Patient selbst entscheiden was er möchte“, denn wie Ingeborg Bachmann schon sagte: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“ Grundsätzlich, so Niggemeier, sollten Patienten solange über die Nutzung von KI im Gesundheitsbereich aufgeklärt werden, bis sie sich vollends etabliert habe. Schließlich würde man heute auch keinem Patienten mehr über die Benutzung eines Stethoskops unterrichten.</p>
<h3>„Solange wir die Kernprobleme in der Gesundheit nicht angehen, werden wir die Möglichkeiten der KI nicht ausschöpfen“</h3>
<p>Das findet zumindest Prof. Dr. Gerd Gigerenzer (Direktor des Harding Zentrums für Risikokompetenz). Studien hätten gezeigt, dass ¾ der Ärzte in Deutschland Gesundheitsstatistiken und Kernbegriffe nicht verstehen würden. Dies läge vor allem an der schlechten Ausbildung der Medizinstudierenden. Big Data könne nur da Probleme lösen, wo alles stabil sei: „Einen Hautkrebs kann KI erkennen. Wenn es aber volatil wird, da hilft Big Data wenig. Da sind einfache Methoden besser. Digitalisierung hilft eben nicht, wenn sie nicht verstanden wird.“ Debatin bricht an dieser Stelle eine Lanze für die Mediziner. Durch NC-Verfahren selektiert, seien die meisten von ihnen ziemlich kompetent. Wichtiger findet er, dass sie sich der Grenzen der KI bewusst würden.</p>
<h3>Digitalisierung und Gesundheit: Verlierer Deutschland</h3>
<p>Laut einer Bertelsmann Studie von 2018 hinkt Deutschland im Bereich Digitalisierung und Gesundheit stark hinterher. Anrich sieht das Problem vor allem darin, dass es in Krankenhäusern und Praxen zu viele unterschiedliche digitale Systeme zum Sammeln von Patientendaten gibt, die untereinander nicht kompatibel seien. In Ländern wie China und USA sei dies anders. Niggemeier erwähnt in diesem Kontext die kulturgeschichtlichen Erfahrungen Deutschlands. Der (Daten-)Schutz des Individuums würde in Deutschland nicht umsonst groß geschrieben: „Vor 80 Jahren hätten die Daten, die wir heute haben, das Mordinstrument Staat was es damals gab, noch besser funktionieren lassen“.</p>
<p>Wie sieht also die Zukunft des Gesundheitswesens in Bezug auf KI-Anwendungen aus? Anrich findet, KI-Verfahren sollten genutzt werden, um Ärzten zu assistieren, nicht um sie zu ersetzen. Debatin stimmt zu und glaubt dennoch, dass der Einsatz von KI zu massiven Veränderungen im Gesundheitsbereich führen könne. Und auch Niggemeier denkt, dass es in 20-30 Jahren etwa das Berufsbild des Radiologen so nicht mehr geben wird.</p>
<p>In der Schlussrunde bittet Timmesfeld darum, dass sich ihre Diskutanten, in ein Zukunftsszenario reindenken: „Es ist 2030. KI wird in der Früherkennung von Krankheiten genutzt und kommt in 99 % der Fälle zum richtigen Ergebnis. Würden sie am Verfahren teilnehmen?“ Der Konsens lautet: „Ja.“ Lediglich Ginzerer ist und bleibt skeptisch.</p>
<p><strong>Titebild by:</strong> politik-digital</p>
<p>
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</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Das vergessene Land: Wie Telemedizin Ärzten und Patienten neue Möglichkeiten eröffnet</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wie-telemedizin-neue-moeglichkeiten-eroeffnet-154561/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marie Adolph]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 12:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung der Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[E-Health]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Landflucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Vielerorts sind ländliche Arztpraxen überlaufen und können ihre dringend benötigten Kapazitäten wegen akutem Ärztemangel nicht weiter ausbauen. Auf dem Land [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telemedizin.cut_.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-155510" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telemedizin.cut_.jpg" alt="telemedizin.cut" width="681" height="386" /></a><br />
Vielerorts sind ländliche Arztpraxen überlaufen und können ihre dringend benötigten Kapazitäten wegen akutem Ärztemangel nicht weiter ausbauen. Auf dem Land gibt es zu wenige Allgemeinärzte, ganz zu schweigen von Fachärzten. Besonders ältere Landbewohner mit eingeschränkter Mobilität sind auf eine ausreichende medizinische Versorgung angewiesen. Digitale Lösungen können hier Abhilfe schaffen.</p>
<p>Der demografische Wandel spiegelt sich nicht nur im Durchschnittsalter der Landbewohner wider, sondern auch in der Zahl der Landärzte, die sich ihrem Ruhestand annähern. „Bis zum Jahr 2020 gehen rund 50.000 niedergelassene Ärzte in den Ruhestand“, so die <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article156800436/Land-sucht-Arzt-dramatische-Unterversorgung-droht.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welt</a>. Für Landbewohner ist diese Entwicklung dramatisch. Die selektive Abwanderung hat zur Folge, dass immer mehr junge, gut ausgebildete Menschen in die Städte ziehen. So auch die Mediziner. Der Ärztemangel auf dem Land trägt neben dem breiteren Angebot an Arbeitsplätzen und Bildungschancen in Städten zur Landflucht bei.</p>
<h3>Telemedizin als Ausweg?</h3>
<p>Telemedizin ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken, mit deren Hilfe Ärzte ihre Patienten unter räumlicher und zeitlicher Distanz behandeln können. Es soll das medizinische Fachpersonal bei ihrer Arbeit unterstützen, nicht ersetzen. Durch den Einsatz neuer Medien wie Videochats beschränkt sich der Direktkontakt zwischen Arzt und Patient auf die Fälle, in denen er wirklich erforderlich ist. Auch Rezepte kann der Arzt per Telemedizin einfach an die nächste Apotheke senden, sodass der Patient den weiten Weg zur Praxis vermeiden kann. Telemedizin ersetzt keine Behandlung, sie unterstützt lediglich die Beratung und Versorgung der Patienten.</p>
<p>Parallel vereinfacht Telemedizin die Vernetzung zwischen den Ärzten. Medizinische Befunde werden unter dem Fachpersonal ausgetauscht und Ärzte sowie Patienten können sich durch einen weiteren Spezialisten eine zweite Meinung einholen. Durch „Telemonitoring“, also Fernuntersuchung,-diagnose und –überwachung reduziert sich der Aufwand in Krankenhäusern, da die Fernüberwachung der Patienten durch digitale Dienste erfolgen kann.</p>
<h3>Entwicklung in Deutschland: E-Health Gesetz und Gesundheits-Apps</h3>
<p>In Deutschland steht die Telemedizin noch am Anfang. Neben der technischen Ausstattung müssen auch die gesellschaftlichen Gegebenheiten berücksichtigt werden.<br />
Viele ältere Patienten sind noch nicht digital angebunden. Um telemedizinische Behandlungsformen zu nutzen, muss ihnen der Umgang mit neuen Medien vermittelt werden. Schulungen sind erforderlich, um Ärzten als auch Patienten einen einfachen Einstieg in die Telemedizin zu ermöglichen. Darüber hinaus ist die Haftbarkeit bei einer Fehldiagnose und die Vergütung der Behandlung noch unzureichend geregelt.</p>
<p>„Es werden zum Teil hohe Maßstäbe angelegt, die auch einfache telemedizinische Verfahren in den Rang innovativer Medikamente rücken. Das heißt, die für die Gesundheitsleistungen zuständigen Organisationen verlangen für auch noch so einfache Anwendungen einen extrem anspruchsvollen wissenschaftlichen Nachweis für den Nutzen“, so Prof. Dr. med Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care an der Uniklinik RWTH Aachen und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin. Die <a href="http://www.dgtelemed.de/index.php?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DGTelemed </a>ist ein Netzwerk und Lobbyverband der Telemedizin in Deutschland und Europa. Zu seinen Mitgliedern zählen Krankenhäuser, Hochschulen, Krankenkassen, ärztliche Körperschaften und andere Akteure mit dem Ziel, telemedizinisches Potential nutzbar zu machen.</p>
<p>Dass sich die Umsetzung in Deutschland als schwierig erweist, zeigt sich auch in der Berufsordnung der Landesärztekammern. Diese untersagt Ferndiagnosen zwischen Arzt und Patienten. Eine Ausnahme ist Baden-Württemberg. Dort wurde diese Regelung für erste Pilotprojekte <a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73817/Modellprojekte-zur-Fernbehandlung-Landesaerztekammer-Baden-Wuerttemberg-gibt-Startschuss" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gelockert</a>. „Erstmals in Deutschland gestatten wir, dass ärztliche Behandlungen ausschließlich über Kommunikationsnetze durchgeführt werden“, berichtet Ulrich Clever, Präsident der Landesärztekammer in Baden-Württemberg. Die Forderung vieler Mediziner auf dem kommenden deutschen Ärztetag in Erfurt lautet: Eine Neuformulierung und Anpassung der Berufsordnung, sowie die Modernisierung des Fernbehandlungsverbotes.</p>
<p>Ein Anbieter solcher Dienste ist <a href="https://www.teleclinic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teleclinic</a>. Durch Telefonate und Chats stehen Patienten rund um die Uhr in Kontakt mit medizinischem Fachpersonal. Teleclinic darf an privat-versicherte Patienten aus Baden-Württemberg Rezepte ausstellen.</p>
<p>„Hallo Sarah, ich bin hier um zu helfen. Starte einfach einen neuen Fall“. Das Berliner Startup <a href="https://ada.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Ada Health“</a> entwickelte ein App, um Menschen bei ihren Symptomen zu beraten und gegebenenfalls herauszufinden, ob es notwendig ist, einen Arzt aufzusuchen. Der Assistent analysiert und vergleicht die vom User eingegebenen Daten und bietet dabei eine Entscheidungshilfe für die Patienten an. Aber auch Ärzte können die neue App nutzen. Ada ist nach Angaben der Anbieter in der Lage, 1.500 Krankheitsbilder und 200 seltene Krankheiten zu erkennen, mehr Diagnosen als ein einzelner Arzt stellen kann.</p>
<p>In Deutschland verläuft die Etablierung von Gesundheits-Apps langsamer als in anderen Ländern, auch aufgrund des Datenschutzes. Die derzeit geltenden Regulierungen zum Thema E-Health und Telemedizin sind sehr streng, sodass das Berliner Startup in anderen Ländern erfolgreicher als in Deutschland ist.</p>
<p>Das von der Bundesregierung im Jahr 2015 erlassene E-Health Gesetz deutet einen Wandel an. „Das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) enthält einen konkreten Fahrplan für die Einführung der digitalen Infrastruktur mit höchsten Sicherheitsstandards im Gesundheitswesen und nutzbringender Anwendungen auf der elektronischen Gesundheitskarte“, so das <a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/e/e-health-gesetz/?L=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesundheitsministerium</a>. Ziel ist, bis zum Ende 2018 alle Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken an das digitale Infrastrukturnetz anzuschließen. Neben einem elektronischen Patientenfach, auf das jeder Patient Zugriff hat, einer elektronischen Patientenakte, in die verschiedene Ärzte Einsicht haben, soll die elektronische Gesundheitskarte mit wichtigen Notfalldaten des Patienten flächendeckend eingeführt werden. In Ländern wie Schweden oder der Schweiz ist der Einsatz von Telemedizin schon heute Teil der erfolgreichen gesundheitlichen Grundversorgung.</p>
<h3>Herausforderungen</h3>
<p>Durch Telemedizin oder Gesundheits-Apps geben Patienten private Informationen über sich preis, die sie bisher nur ihrem Arzt persönlich anvertraut haben. Daher muss sichergestellt werden, wer die Daten organisieren und einsehen darf. Arztpraxen und Krankenhäuser müssen sich vor Hackerangriffen schützen. Deshalb muss eine umfangreiche Aufklärungsarbeit in diesem Bereich erfolgen. Zugleich birgt der Einsatz neuer Techniken Gefahr, das Arzt-Patienten-Verhältnis zu verschieben. Durch den nicht-persönlichen Kontakt verliert die individuelle Beratung und Betreuung an Bedeutung.</p>
<p>Auch Krankenkassen stehen vor der Aufgabe, die digitale Transformation umzusetzen. „Die wichtigsten Herausforderungen bestehen darin, kluge und gute Regelungen für die Finanzierung und Vergütung von telemedizinischen Leistungen zu finden“, so Rainer Beckers, Geschäftsführer der ZTG GmbH (Geschäftsbereich Telemedizin).</p>
<p>Ja, Telemedizin führt zu einer Veränderung in der medizinischen Grundversorgung. Der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient und die individuelle Betreuung ist bisher ein großer Einwand gegen den Einsatz telemedizinischer Versorgung. Möglich ist aber auch, dass die Betreuung an Qualität gewinnt, da die Mediziner durch telemedizinische Behandlungsmethoden mehr Zeit für den Patienten zur Verfügung haben.</p>
<p>Besondere Herausforderungen hierbei sind die Ausstattung mit technischen Geräten, eine gute und sichere Internetverbindung, Datenschutz und klare Richtlinien. All diese Forderungen werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, telemedizinische Behandlungsformen in der medizinischen Grundversorgung zu verankern. Doch sollte das mittlerweile nicht möglich sein? In der heutigen Zeit entstehen ständig neue Innovationen und Konzepte durch die digitale Transformation. Wieso nicht auch in der Medizin? Für Landbewohner kann die neue Behandlungsform von großem Nutzen sein. Ältere und chronisch kranke Menschen sind nicht mehr auf die Hilfe anderer beim Arztbesuch angewiesen und müssen wegen ihres gesundheitlichen Zustandes nicht in die Stadt umziehen. Die Digitalisierung ist längst im Gesundheitswesen angekommen. Nun ist es Zeit diese auch umzusetzen.</p>
<p>Unter dem Motto „das vergessene Land“ beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Herausforderungen ländlicher Regionen und den neuen Chancen durch den digitalen Fortschritt. Lesen Sie <a href="http://politik-digital.de/news/das-vergessene-land-wie-digitalisierung-die-landflucht-stoppen-kann-154501/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> über die Möglichkeiten der Digitalisierung für die Arbeitswelt im ländlichen Raum.</p>
<p>Titelbild:  <a href="https://unsplash.com/@rawpixel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">rawpixel</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/9K_tJ7dxYSU" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unsplash</a>, CC0</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>App vom Arzt: „Datenschutz ist was für Gesunde“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 11:44:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das neue Buch von CDU-Politiker Jens Spahn ist eine leidenschaftliche Fürsprache für weniger Datenschutz im Gesundheitswesen – zum Wohle der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/news/app-vom-arzt-datenschutz-ist-was-fuer-gesunde-150435/attachment/8585047526_109a4d5ff1_k/" rel="attachment wp-att-150436"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-150436" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/8585047526_109a4d5ff1_k.jpg" alt="8585047526_109a4d5ff1_k" width="645" height="278" /></a>Das neue Buch von CDU-Politiker Jens Spahn ist eine leidenschaftliche Fürsprache für weniger Datenschutz im Gesundheitswesen – zum Wohle der Patienten. Gegenargumente haben dabei leider keinen Platz. Trotzdem lässt das Werk einen interessanten Blick in die digitale Medizin zu.</p>
<p>Nachts um drei beginnt das Herzrasen. Man ist vorbelastet, hatte schon immer kardiologische Probleme. Der Gang zum Arzt ist um diese Uhrzeit unmöglich – was also tun? „Welch ein Segen wäre es für Sie, […] wenn Sie die Symptome einfach in eine App eingeben könnten, die Ihre Krankheitsgeschichte kennt und mit den akuten Beschwerden abgleicht und Ihnen in Sekundenschnelle entweder akute Maßnahmen empfiehlt oder Sie direkt per App mit einem Arzt verbindet.“ Jens Spahn, CDU-Bundestagsabgeordneter, ehemaliger Gesundheitspolitiker und heute Staatssekretär im Finanzministerium, hat gemeinsam mit den beiden Ärzten <a href="http://www.markus-mueschenich.de/">Markus Müschenich</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Debatin">Jörg F. Debatin</a> ein neues Buch herausgebracht, das genau dieses Szenario genauer beleuchten möchte.</p>
<h3>Vorteile der Internetmedizin</h3>
<p>„App vom Arzt &#8211; Bessere Gesundheit durch digitale Medizin“ soll den Leserinnen und Lesern die Skepsis vor Datenkraken im Gesundheitssystem nehmen und die Vorteile eines digitalen Gesundheitswesens aufzeigen. Der Leser braucht in diesem Werk definitiv kein ausgewogenes Abwägen der Argumente beider Seiten zu erwarten. In weiten Teilen liest sich „App vom Arzt“ beinahe wie eine Kampfschrift für die digitale Medizin und eine umfassende Kritik am deutschen Datenschutz. Die Autoren bestreiten dies zwar immer wieder explizit, jedoch lässt sich das schwarz-weiß gezeichnete Weltbild in dieser Frage nicht verleugnen.</p>
<p>Dabei sind die Vorteile der digitalen Medizin (eHealth) unbestreitbar, die Argumente der Autoren mehr als nachvollziehbar. Ein umfassender Datenpool mit allen möglichen Gesundheitsindikatoren von Puls über Blutdruck bis hin zu Ernährungsgewohnheiten wäre für die weltweite Forschung ein wahrlicher Segen. Darüber hinaus ist eine umfassende Gesundheitsakte mit den persönlichen Lebensgewohnheiten und der medizinischen Vorgeschichte der Schritt in Richtung der personalisierten Medizin, in der beispielsweise die Medikamentendosis perfekt auf den Patienten abgestimmt sein könnte. Viel früher ließe sich erkennen, ob sich der Zustand eines Patienten verschlechtert oder verbessert, die Kosten würden hierdurch sinken. Auch die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten könnte viel einfacher werden – mit einer solch umfassenden Patientenakte würde das Informationsdefizit im Gesundheitssystem endgültig wegfallen.</p>
<h3>Datenschutz ist was für Gesunde</h3>
<p>Entscheidend sei letztlich der persönliche Mehrwert, den die digitale Medizin den Menschen geben würde, so die Autoren. Für Gesundheit und Lebenserhaltung könne man im Zweifel auch datenschutztechnische Bedenken über Bord werfen: „Datenschutz ist was für Gesunde.“ Diese steile These begründen die Autoren in ihrem Buch durchaus schlüssig, jedoch nicht antithetisch. Ihre Argumentation zielt einzig und allein darauf ab, diese Aussage zu untermauern, ohne dabei auf die Bedenken der anderen Seite einzugehen – der Mittelweg existiert nicht.</p>
<p>Dem Ziel einer digitalisierten Medizin und einer verbesserten Patientenversorgung stehe der deutsche Datenschutz im Weg – so die recht unverhohlene These von Spahn, Müschenich und Debatin. Es sei „in seiner jetzigen Form ein echter Innovationskiller, der den Fortschritt der Medizin behindert.“ Warum ist der Umgang der Deutschen mit Daten so verkrampft? Warum hat man kein Problem damit, dass Payback oder Netflix die eigenen Einkaufsgewohnheiten oder das Sehverhalten dokumentieren, im Gesundheitswesen aber immer mit Datenschutz argumentiert wird? Eine berechtigte Frage, auch wenn der Vergleich hinkt. Denn schon heute entstehen in der Medizin an vielen Stellen Daten, vom Computertomographen bis hin zur eigenen Fitness-App auf dem Smartphone. Warum diese Daten nicht um den Willen der eigenen Gesundheit zusammenführen?</p>
<h3>Ärzte werden nicht ersetzt, aber entlastet</h3>
<p>Dabei müssten auch die Ärzte verstehen, dass nicht mehr als „Halbgötter in Weiß“ gelten werden, sondern in Zukunft noch in ein System aus vernetzten Expertensystemen aus der ganzen Welt eingebunden sind. Das können Fachärzte aus anderen Ländern oder auch medizinische Datenbanken oder Ergebnisse aus Big Data-Analysen sein. Die Konsequenz sei den Autoren zufolge, dass Verantwortung im Gesundheitswesen in Zukunft anders verteilt werde: „Solche intelligenten, ‚mitdenkenden‘ Systeme werden zwar den Arzt oder die Pflegekraft nicht ersetzen. Sie werden aber deren Arbeit massiv entlasten und eröffnen damit Möglichkeiten für ein neues, intensiveres Arzt-Patienten-Verhältnis.“</p>
<h3>Lobbyismus?</h3>
<p>Das Buch zeigt darüber hinaus auf, wo die bis dato im Frühstadium befindliche digitale Medizin bereits heute eingesetzt wird. Von Migräne-Apps bis hin zu Herz-/Kreislauf-Analysen nur mithilfe von Smartphone-Kamera und Smartwatch – viele Ideen stammen aus noch nicht allzu lange existierenden Start-Ups. Neben vielen und breit gefächerten Beispielen aus der digitalen Medizin kommen jedoch auch oft Unternehmen vor, mit denen Autor Markus Müschenich selbst verbunden ist. Viele der genannten, teils preisgekrönten Start-Ups aus dem digitalen Gesundheitswesen unterstützt er selbst mit seinem Unternehmen <a href="https://flyinghealth.com/">Flying Health</a> – einer Firma, die solchen Ideen aus der Digitalmedizin mit professioneller Unterstützung gezielt zur Marktreife verhilft.</p>
<p>Darüber hinaus ist der Mediziner selbst Vorstand des <a href="http://bundesverbandinternetmedizin.de/">Bundesverbands Internetmedizin</a>, in dem beinahe alle von Flying Health unterstützten Start-Ups Mitglied sind. Jörg F. Debatin ist nach einigen Stationen als Professor an Universitätskliniken heute Vice President von <a href="http://www3.gehealthcare.de/">GE Healthcare</a>, der Gesundheitssparte von General Electric, die selbst in Digitalmedizin investiert. So fachlich qualifiziert die beiden Autoren auch sein mögen: man wird den Beigeschmack einer interessengeleiteten Lobbyarbeit in Buchform leider nicht los.</p>
<h3>eHealth: Die Herausforderungen sind riesig</h3>
<p>Trotzdem ist das Buch insgesamt eine interessante Lektüre und auch ohne Vorkenntnisse gut lesbar, da Fachbegriffe aus Medizin und IT stets erklärt werden. Einerseits haben wir es hier mit der Darstellung  praxisnaher, digital- medizinischer Methoden zu tun, andererseits geht es um die Utopie der perfekten Versorgung im digitalen Gesundheitswesen.</p>
<p>Der praktische Zwischenschritt fehlt allerdings, denn um die Utopie zu erreichen  müssen noch unglaublich viele Hürden überwunden werden. Wie gehen wir mit dem Datenschutz in der Zukunft um? Ist Gesundsein ein ausreichendes Argument, um den Datenschutz über Bord zu werfen? Wie können wir solche Datenmengen sicher lagern? Vor allem die letzte Frage bleibt ein großes Rätsel: die Autoren sehen als selbstverständlich an, dass man seine Daten eines Tages in eine „hochgesicherte private Gesundheits-Cloud“ abspeichern werde. Doch digitale Systeme sind heute noch nicht vor Diebstahl und Angriffen gefeit – wie soll das in Zukunft gelöst werden (wenn das überhaupt möglich ist)?</p>
<p>Oft wird postuliert, dass die Sucht nach dem digitalen Raum krankmache – Jens Spahn, Markus Müschenich und Jörg F. Debatin setzen zum Schluss bewusst ein entgegengesetztes Statement: „Digital macht gesund“ – durchaus, sofern ihre utopische Vorstellung vom künftigen Gesundheitswesen wahr wird. Aber bis dahin müssen noch viele Fragen geklärt werden.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/jasonahowie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jason Howie</a> via <a href="https://www.flickr.com/photos/jasonahowie/8585047526/in/photolist-e5CBwN-dFhfdP-p4KxNq-dZVikB-9rjV72-dfA5AD-8UBfZk-97wvKd-o5XQEw-svssHq-nfqLp3-bVh9bx-guRjaL-fji5g5-fiy5a9-G3V4sq-gS1CUe-ecH16V-d3sH1G-dt6PTJ-dCUj4r-eyQvnV-eyQzet-dNEPZB-67rRe3-bkysWn-nQ4D96-bWEqPA-hshDrJ-o32nbL-nVpFqR-dgjth6-pqcSqv-d2Tnhq-nhtsqF-nfqJTr-dtAXJo-padpzS-nfqHU3-nhtuv2-nhttYv-nXVsE5-nfqLQy-f3PTiZ-dxeVd3-iYzuWq-eyTPXh-eyQwCc-9topYA-r5kRf3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a>: licenced via<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> CC BY 2.0 </a></p>
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<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Internet revolutioniert das Gesundheitssystem</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/internet_revolutioniert_das_gesundheitssystem_0-74/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:44:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesundheitsinformation]]></category>
		<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><b>Der Soziologe und Gesundheitsökonom Frederik Tautz beschreibt        in seinem Einführungswerk &#8222;E-Health und die Folgen&#8220;        Auswirkungen der Gesundheitskommunikation im Netz auf unser Gesundheitssystem</b></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Soziologe und Gesundheitsökonom Frederik Tautz beschreibt in seinem Einführungswerk „E-Health und die Folgen“ Auswirkungen der Gesundheitskommunikation im Netz auf unser Gesundheitssystem</strong><br />
Mit dem Internetboom Mitte der 1990-er Jahre beginnen Laien erstmalig im WWW nach gesundheitsrelevanten Informationen zu suchen. Die Informationsfülle im Netz entspricht dem Wissensbedarf der Patienten, die sich häufig unzureichend von ihrem Arzt beraten fühlen. Zwar bedienen auch die traditionellen Massenmedien, wie Rundfunk und Printmedien, den Wunsch ihrer Rezipienten nach Gesundheitsthemen, aber die spezifischen Eigenheiten des Internets entfalten eine größere Wirkung: Weltweite Informationen stehen zur Verfügung, Online-Berichte sind nicht an Sendezeiten gebunden, der User bestimmt über Hyperlinks selbst, wie tief er sich mit einem Thema auseinandersetzen möchte.<br />
Damit erfüllt das Internet nicht nur Kriterien eines Massenmediums, sondern auch Merkmale interpersonaler Kommunikation. Ähnlich wie beim Telefon, kann z. B. per eMail exklusiv mit einer Person kommuniziert werden.<br />
<strong>E-Health</strong><br />
Die Verbindung Internet &#8211; Medizin ist älter als „E-Health“. Erstmals 1997 taucht der Begriff E-Health in der Wirtschaft auf. Eine eindeutige Definition existiert nicht, jedoch soll die Wortschöpfung vermitteln, dass mit dem Zusammenspiel etwas Neues mit Chancen und Risiken entsteht.<br />
<strong>Veränderungen im Gesundheitswesen</strong><br />
Die Gesundheitskommunikation im Internet trifft auf einen veränderten Gesundheitsbegriff. Da Menschen heute nicht mehr an akuten Krankheiten, wie etwa einer Lungenentzündung, sterben, sondern an chronisch-degenerativen Leiden, definieren sich Gesundheit und Krankheit nicht länger als absolute Zustände, sondern als ein Kontinuum. Die Medizin entwickelt sich weg von kurativer Behandlung hin zu Prävention. Hier ist die Mitarbeit des Patienten entscheidend. Auch wird Gesundheit subjektiv unterschiedlich empfunden, so dass die bevormundende Arzt-Patient Beziehung überholt ist.<br />
<strong>Vorteile der Gesundheitskommunikation im Netz</strong><br />
Viele Patienten wünschen sich detailliertere Informationen von ihrem Arzt, trauen sich aber häufig nicht, nachzufragen. Die besondere Struktur des WWW ermöglicht diesen Patienten nach ihren individuellen Bedürfnissen selbst nach weiterführenden Materialien zu suchen.<br />
Gerade bei der Vermittelung von Präventionsmaßnahmen entscheidet die persönliche Ansprache über Erfolg und Misserfolg. Interaktive Anwendungen im Netz befolgen diese Forderung und führen wegen ihrer Anonymität zu besseren Ergebnissen. Insbesondere für den Bereich der Selbsthilfegruppen kann das Internet unterstützend wirken. Die Hemmschwelle im anonymen Netz ist niedriger, räumliche Entfernungen sind kein Hinderungsgrund mehr.<br />
Schließlich kann das Internet allgemein zu einer besser aufgeklärten Bevölkerung beitragen.<br />
<strong>Nachteile der Gesundheitskommunikation im Netz</strong><br />
Das Internet verlang einen aktiven Konsumenten, der sich seine Information selbst sucht. Die traditionellen Redakteursaufgaben werden an den User abgegeben. Viele sind damit jedoch überfordert. Erschwerend hinzukommt, dass keine einheitlichen Qualitätsstandards für Content existieren. Schließlich ist das Internet kein Massenmedium – und wird es wohl wegen einer beachtlichen Anzahl Offliner auch nie werden.<br />
<strong>Auswirkungen des Internet</strong><br />
Mit Hilfe einer Expertenbefragung stellt Tautz sieben Thesen über die zukünftige Entwicklung von E-Health auf:<br />
&#8211; Hausärzte werden künftig ihre Patienten bei der Internetrecherche nach geeigneten Information unterstützen.<br />
&#8211; Die Arzt-Patienten Beziehung entwickelt sich zu einer wirklichen Partnerschaft mit gegenseitiger Kompetenzanerkennung<br />
&#8211; Patienten suchen im Netz nach möglichen Therapien und wählen ihren behandelten Arzt danach aus<br />
&#8211; Seriöse Angebote im Internet zu Gesundheitsthemen werden von einer großen Öffentlichkeit genutzt. In der Folge verbessert sich die allgemeine Gesundheitsprävention.<br />
&#8211; Die meisten realen Selbsthilfegruppen werden durch Online-Angebote ersetzt.<br />
&#8211; Bei leichten Erkrankungen suchen die Menschen Hilfe im Internet.<br />
&#8211; Eine offizielle Institution oder Regulierungsbehörde prüft die Online-Angebote zum Thema Gesundheit.<br />
„E-Health und die Folgen“ ist ein gelungenes Einstiegswerk in die Thematik. Frederik Tautz überzeugt durch seine klare und unkomplizierte Ausdrucksweise. Zahlreiche Verweise auf empirische Untersuchungen unterstützen die eigenen Schlussfolgerungen des Autors.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Internet revolutioniert das Gesundheitssystem</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/internet_revolutioniert_das_gesundheitssystem-29/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:41:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><b>Der Soziologe und Gesundheitsökonom Frederik Tautz beschreibt        in seinem Einführungswerk &#8222;E-Health und die Folgen&#8220;        Auswirkungen der Gesundheitskommunikation im Netz auf unser Gesundheitssystem</b></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Soziologe und Gesundheitsökonom Frederik Tautz beschreibt in seinem Einführungswerk „E-Health und die Folgen“ Auswirkungen der Gesundheitskommunikation im Netz auf unser Gesundheitssystem</strong><br />
Mit dem Internetboom Mitte der 1990-er Jahre beginnen Laien erstmalig im WWW nach gesundheitsrelevanten Informationen zu suchen. Die Informationsfülle im Netz entspricht dem Wissensbedarf der Patienten, die sich häufig unzureichend von ihrem Arzt beraten fühlen. Zwar bedienen auch die traditionellen Massenmedien, wie Rundfunk und Printmedien, den Wunsch ihrer Rezipienten nach Gesundheitsthemen, aber die spezifischen Eigenheiten des Internets entfalten eine größere Wirkung: Weltweite Informationen stehen zur Verfügung, Online-Berichte sind nicht an Sendezeiten gebunden, der User bestimmt über Hyperlinks selbst, wie tief er sich mit einem Thema auseinandersetzen möchte.<br />
Damit erfüllt das Internet nicht nur Kriterien eines Massenmediums, sondern auch Merkmale interpersonaler Kommunikation. Ähnlich wie beim Telefon, kann z. B. per eMail exklusiv mit einer Person kommuniziert werden.<br />
<strong>E-Health</strong><br />
Die Verbindung Internet &#8211; Medizin ist älter als „E-Health“. Erstmals 1997 taucht der Begriff E-Health in der Wirtschaft auf. Eine eindeutige Definition existiert nicht, jedoch soll die Wortschöpfung vermitteln, dass mit dem Zusammenspiel etwas Neues mit Chancen und Risiken entsteht.<br />
<strong>Veränderungen im Gesundheitswesen</strong><br />
Die Gesundheitskommunikation im Internet trifft auf einen veränderten Gesundheitsbegriff. Da Menschen heute nicht mehr an akuten Krankheiten, wie etwa einer Lungenentzündung, sterben, sondern an chronisch-degenerativen Leiden, definieren sich Gesundheit und Krankheit nicht länger als absolute Zustände, sondern als ein Kontinuum. Die Medizin entwickelt sich weg von kurativer Behandlung hin zu Prävention. Hier ist die Mitarbeit des Patienten entscheidend. Auch wird Gesundheit subjektiv unterschiedlich empfunden, so dass die bevormundende Arzt-Patient Beziehung überholt ist.<br />
<strong>Vorteile der Gesundheitskommunikation im Netz</strong><br />
Viele Patienten wünschen sich detailliertere Informationen von ihrem Arzt, trauen sich aber häufig nicht, nachzufragen. Die besondere Struktur des WWW ermöglicht diesen Patienten nach ihren individuellen Bedürfnissen selbst nach weiterführenden Materialien zu suchen.<br />
Gerade bei der Vermittelung von Präventionsmaßnahmen entscheidet die persönliche Ansprache über Erfolg und Misserfolg. Interaktive Anwendungen im Netz befolgen diese Forderung und führen wegen ihrer Anonymität zu besseren Ergebnissen. Insbesondere für den Bereich der Selbsthilfegruppen kann das Internet unterstützend wirken. Die Hemmschwelle im anonymen Netz ist niedriger, räumliche Entfernungen sind kein Hinderungsgrund mehr.<br />
Schließlich kann das Internet allgemein zu einer besser aufgeklärten Bevölkerung beitragen.<br />
<strong>Nachteile der Gesundheitskommunikation im Netz</strong><br />
Das Internet verlang einen aktiven Konsumenten, der sich seine Information selbst sucht. Die traditionellen Redakteursaufgaben werden an den User abgegeben. Viele sind damit jedoch überfordert. Erschwerend hinzukommt, dass keine einheitlichen Qualitätsstandards für Content existieren. Schließlich ist das Internet kein Massenmedium – und wird es wohl wegen einer beachtlichen Anzahl Offliner auch nie werden.<br />
<strong>Auswirkungen des Internet</strong><br />
Mit Hilfe einer Expertenbefragung stellt Tautz sieben Thesen über die zukünftige Entwicklung von E-Health auf:<br />
&#8211; Hausärzte werden künftig ihre Patienten bei der Internetrecherche nach geeigneten Information unterstützen.<br />
&#8211; Die Arzt-Patienten Beziehung entwickelt sich zu einer wirklichen Partnerschaft mit gegenseitiger Kompetenzanerkennung<br />
&#8211; Patienten suchen im Netz nach möglichen Therapien und wählen ihren behandelten Arzt danach aus<br />
&#8211; Seriöse Angebote im Internet zu Gesundheitsthemen werden von einer großen Öffentlichkeit genutzt. In der Folge verbessert sich die allgemeine Gesundheitsprävention.<br />
&#8211; Die meisten realen Selbsthilfegruppen werden durch Online-Angebote ersetzt.<br />
&#8211; Bei leichten Erkrankungen suchen die Menschen Hilfe im Internet.<br />
&#8211; Eine offizielle Institution oder Regulierungsbehörde prüft die Online-Angebote zum Thema Gesundheit.<br />
„E-Health und die Folgen“ ist ein gelungenes Einstiegswerk in die Thematik. Frederik Tautz überzeugt durch seine klare und unkomplizierte Ausdrucksweise. Zahlreiche Verweise auf empirische Untersuchungen unterstützen die eigenen Schlussfolgerungen des Autors.<br />
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		<title>Medizinische Ratschläge auf YouTube</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/medizinische-ratschlaege-auf-youtube-2094/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 10:35:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Jeder benutzt YouTube. So auch die <a href="http://www.builthsurgery.co.uk/pages/gallery/video.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Builth Wells Klinik</a> aus Wales. In kurzen &#34;Family Doctor Videos&#34; geben Krankenschwestern ihren Patienten Ratschläge. So können zum Beispiel Diabetespatienten sehen, wie man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lwEJhfBaXy8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blutzucker</a> misst, und Leute über 65 bekommen Informationen über die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Jl_3YGHboc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grippeschutzimpfung</a>.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Jeder benutzt YouTube. So auch die <a href="http://www.builthsurgery.co.uk/pages/gallery/video.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Builth Wells Klinik</a> aus Wales. In kurzen &quot;Family Doctor Videos&quot; geben Krankenschwestern ihren Patienten Ratschläge. So können zum Beispiel Diabetespatienten sehen, wie man <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lwEJhfBaXy8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blutzucker</a> misst, und Leute über 65 bekommen Informationen über die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2Jl_3YGHboc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grippeschutzimpfung</a>.<!--break--> Das aktuellste Video auf dem <a href="http://www.youtube.com/profile?user=BuilthSurgery" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Channel</a> zeigt das soziale Engagement der kleinen walisischen Gemeinde: Man kann sich eine friedliche <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-INqrEfpfew" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demonstration</a> gegen die Schließung kleiner Krankenhäuser anschauen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Verwaltung soll an Elektronik gesunden</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-verwaltung-soll-an-elektronik-gesunden-2563/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Health]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Gesundheitskarte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel) Die Verwaltung der Gesundheit soll mit der Gesundheitskarte und der elektronischen Patientenakte im elektronischen Zeitalter ankommen. Den langen und steinigen Weg dahin beschreibt Stefanie Hidde.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
(Artikel) Die Verwaltung der Gesundheit soll mit der Gesundheitskarte und der elektronischen Patientenakte im elektronischen Zeitalter ankommen. Den langen und steinigen Weg dahin beschreibt Stefanie Hidde.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Das Schlagwort eHealth fasst alle Maßnahmen zur elektronischen Speicherung, Bereitstellung und Nutzung von Daten bei der Verwaltung der Gesundheit des Einzelnen zusammen. Dazu gehört die eGesundheitskarte ebenso wie das eRezept und die ePatientenakte, die eGesundheitsakte und der eArztbrief. Doch handelt es sich bei diesen Aspekten langfristig um Doppelungen: Die eGesundheitskarte soll im fortgeschrittenen Stadium irgendwann alle diese Möglichkeiten vereinen. So sollen Kosten eingespart sowie Mehrfachbehandlungen des Patienten und Informationsverluste vermieden werden.
</p>
<p>
Rechtlich basieren diese geplanten Neuerungen auf dem „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GMG). Dieses Gesetz regelt seit 2004 den Telematikeinsatz, also die Verknüpfung der Telekommunikation mit der Informatik.
</p>
<p>
Bereits seit 2002 gibt es die Diskussion über die Verwendung einer elektronischen Gesundheitskarte, heute kursiert schon die Summe von 1,4 Milliarden Euro Kosten bis zur vollständigen Einführung der Karte. Auf den Patienten sollen jedoch keine Mehrbelastungen zukommen. Auch die Leistungserbringer des Gesundheitssystems, also Apotheker, Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen, sollen nicht unter der Einführung der neuen Karte leiden, sie sollen eine finanzielle Entschädigung erhalten – so jedenfalls die Planungen.
</p>
<p>
<b>Vier-Stufen-Plan zwischen Gesetz und Freiwilligkeit</b>
</p>
<p>
Die erste Stufe beinhaltet die Speicherung der Versicherungsdaten und die Einbindung der Europäischen Krankenversicherungskarte. Auslandskrankenscheine werden damit für den europäischen Raum überflüssig. Die zweite Stufe umfasst das elektronische Rezept: Es wird vom Arzt auf der Karte gespeichert, mit dieser geht der Patient in die Apotheke und dort wird mittels der Karte das Medikament bestellt oder ausgewählt. Nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit werden in Deutschland jährlich etwa 700 Millionen Rezepte ausgedruckt: Sie alle könnten mit der elektronischen Gesundheitskarte eingespart werden.<br />
<br />
Damit wäre der administrative Bereich der eGesundheitskarte abgeschlossen, es folgen die medizinischen Funktionen der Karte.
</p>
<p>
Die dritte und vierte Stufe sind für den Patienten freiwillig und umfassen die Speicherung eines Notfalldatensatzes auf der Karte im Falle eines Unfalls, eine Arzneimitteldokumentation, Patientenquittungen, die Patientenakte und Arztbriefe. Damit hätte jeder behandelnde Arzt immer alle Informationen zum Patienten zur Hand, egal in welcher Situation dieser zu ihm gekommen ist. Ein Beispiel zeigt die Vorteile: Bei Arzneimittelunverträglichkeit könnte diese Information auf der Karte gespeichert werden und würde so auch bei Bewusstlosigkeit des Patienten verhindern, dass er das Medikament in der Notaufnahme eines Krankenhauses verabreicht bekäme. In der Patientenakte könnte die gesamte Krankengeschichte des Patienten gespeichert werden. Doppelte Behandlungen und lange Fragestunden immer zur gleichen Erkrankung würden beim Arzt damit ausgeschlossen.
</p>
<p>
Im europäischen Ausland gibt es bereits Regionen und Staaten, die auf den Einsatz spezieller Chipkarten im Gesundheitswesen setzen: Slowenien, Österreich, Frankreich und die italienischen Regionen Venetien und Lombardei. Außerdem setzt man in Taiwan auf die neue Generation der Chipkarten.
</p>
<p>
<b>Gesundheitsakte im Internet selber pflegen</b>
</p>
<p>
Parallel zum aktuell gestarteten Probelauf der elektronischen Gesundheitskarte gibt es Versuche, eine elektronische Gesundheitsakte im Internet zu etablieren. Wenngleich es dies bei Interesse des Patienten in Zukunft auch auf der eGesundheitskarte geben wird, ist es unter der Internetadresse<br />
<a href="http://www.akteonline.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">akteonline.de</a> möglich, die eigene Gesundheitsakte anzulegen und selber zu pflegen. Noch befindet sich diese Plattform jedoch im Aufbau und ist in der Verwaltung des Systems durch den Patienten noch sehr kompliziert, da die Sicherheit für den Einzelnen gewährleistet werden muss.
</p>
<p class="fett">
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Im Norden und Osten was Neues</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-khirnstein_ehealth_070301-shtml-2717/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[khirnstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Health]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Gesundheitskarte]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Eigentlich sollten alle Bundesbürger 2007 bereits eine elektronische Gesundheitskarte mit gespeicherten medizinischen Daten benutzen. Aktuell sind Feldversuche in Zittau und Flensburg angelaufen – und die geplanten Einsparungen werden teurer. Kendra Hirnstein zum Stand der Dinge in Sachen eHealth.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Artikel) Eigentlich sollten alle Bundesbürger 2007 bereits eine elektronische Gesundheitskarte mit gespeicherten medizinischen Daten benutzen. Aktuell sind Feldversuche in Zittau und Flensburg angelaufen – und die geplanten Einsparungen werden teurer. Kendra Hirnstein zum Stand der Dinge in Sachen eHealth.</p>
<p><!--break--></p>
<p>Als größtes Informationstechnologie-Projekt der Welt bezeichnet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt gern die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte. Die Speicherung und Vernetzung der Patientendaten soll Kosten sparen, indem zum Beispiel Doppeluntersuchungen vermieden werden.</p>
<p>
                              <span class="fett">Einführung auf 2008 verschoben</span>
                            </p>
<p>Eigentlich sollte die Einführung schon Anfang 2006 gelaufen sein. Doch die Verzögerungen nahmen kein Ende. Die Schuld schieben sich die Beteiligten gegenseitig zu. Ein Sprecher der Fraunhofer-Gesellschaft, betraut mit der Entwicklung der Lösungsarchitektur, sagte in einem Beitrag, die Lobbyisten von Ärzten, Apothekern und Krankenkassen hätten nicht gewusst, was sie wollten. Die IT-Branche macht hingegen die Politik verantwortlich, weil diese von Anfang an die Weichen falsch gestellt habe. Die bundesweite Einführung ist nun auf Anfang 2008 verschoben. Dann sollen alle Bürger in Deutschland eine elektronische Gesundheitskarte haben. Rund 125.000 niedergelassene Ärzte, 2.000 Kliniken, 22.000 Apotheken und 300 Krankenkassen werden damit in das Projekt eingebunden.</p>
<p>Auf der elektronischen Gesundheitskarte sind Geburtsdatum, Name, Anschrift, Foto, Name der Krankenkasse, Status (z.B. Mitglied, Familienversicherter oder Rentner) zu finden. Sämtliche Daten werden auf einem Chip mit Mikroprozessor gespeichert, wodurch die neue Karte etwa 250 mal so viel Speicherkapazität haben soll wie die bisherige Krankenversichertenkarte. Die genaue Speicherkapazität ist noch nicht festgelegt. Momentan laufen Komponententests, die Funktionen und Zusammenspiel von Lesegeräten, Karten und Chips prüfen.</p>
<p>Die elektronische Gesundheitskarte soll den Patienten „von der Wiege bis zur Bahre“ begleiten. Die Bundesregierung verspricht sich hohe Einsparungen, unter anderem wird eine mehrfache Kartenneuausgabe an Versicherte wegen Datenänderungen wie Umzug oder Heirat wegfallen. Durch die kontinuierliche Datenspeicherung soll die Krankengeschichte des Patienten für den Arzt transparenter und damit unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden. Ob die Daten letztendlich auf dem Chip selbst, auf einem zentralen Server oder auf mehreren Servern verteilt gespeichert werden, ist noch nicht entschieden.</p>
<p class="fett">Erste Schritte außerhalb des Labors</p>
<p>Am 11.12.2006 fiel der Startschuss zur Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte in der Testregion Flensburg. Nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren in Schleswig-Holstein haben bislang über 7.000 Versicherte ihre Karte bekommen, 25 niedergelassene Ärzte aus der Region und 13 Krankenkassen machen mit. In Kürze sollen noch zwei Krankenhäuser folgen. Das Landesgesundheitsministerium verbreitet Optimismus: „Das Projekt läuft gut,“ sagt Ministeriumssprecher Oliver Breuer, „die ganze Aufregung über die Gesundheitskarte wird nur von außen herangetragen.“ Eine Meldung des Focus, nach der sich die Ausgabe der Gesundheitskarten in beiden Testregionen aufgrund fehlender Versicherten-Passfotos stark verzögere, wurde prompt von Projektleiter Jan Meincke sowie der AOK Schleswig-Holstein dementiert. Auch Bastian Klemke, Projektkoordinator für Flensburg, ist optimistisch: „Es treten zwar ab und zu ein paar Kleinigkeiten auf, aber dafür ist eine Testreihe schließlich da.“ Zum Beispiel sei die Software einiger Kartenlesegeräte in den Arztpraxen zu veraltet, um mit der neuen Gesundheitskarte fehlerfrei zu funktionieren.</p>
<p>In Löbau-Zittau in Sachsen sind die ersten Karten seit dem 22. Dezember 2006 im Umlauf. Laut Testbericht des Projektbüros SaxMediCard vom 5.2.07 sind bisher 6339 Karten ausgegeben worden, in Kürze will man die 10.000er-Marke erreichen. Zehn Krankenkassen, 23 Arztpraxen und ein Krankenhaus nehmen hier bis dato an dem Versuchsprojekt teil. Auch hier scheint es ziemlich planmäßig zu laufen. 103 der Gesundheitskarten seien im Testverlauf nicht lesbar gewesen, bei weiteren sieben habe es Beanstandungen wegen fehlerhafter Daten gegeben.</p>
<p>Den Optimismus der Deutschen hat man im Nachbarland hinter sich: In Österreich gab es bei der Einführung der dortigen E-Card, die mit der elektronischen Gesundheitskarte vergleichbar ist, jede Menge Pannen. Zum Beispiel wurden in Wien 23.000 falsch bedruckte Karten verschickt. Die nächsten Feldversuche in Deutschland zur Prüfung der eRezept-Funktion, bei der auch die verordneten Medikamente auf der Karte gespeichert werden, sollen ab Juni 2007 in Flensburg und Löbau-Zittau starten.</p>
<p class="fett">Wie teuer werden die Einsparungen?</p>
<p>Laut Angaben des Gesundheitsministeriums soll die Einführung der Gesundheitskarte bis zu 1,4 Milliarden Euro kosten. Experten wie Lobbyisten halten das für zu niedrig geschätzt: Dem Informatiker Thomas Maus zufolge (<br />
                            <a href="http://www.buschtelefon.de/artikel/1152595671t85.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesundheitskarte und Gesundheitstelematik – 1984 reloaded?</a>, 2006) sei dies im Verhältnis zu vergleichbaren Modellprojekten erstaunlich günstig. Maus kommt in seiner Kalkulation auf zwei Milliarden Euro Einführungskosten plus 1,4 Milliarden jährliche Betriebskosten. Klaus-Detlev Dietz, Geschäftsführer im Verband der privaten Krankenversicherung (PKV), äußerte in einem Artikel der Financial Times Deutschland die Befürchtung, dass die Einführung der Gesundheitskarte etwa 4 Milliarden Euro betragen werde.</p>
<p>Besonders die niedergelassenen Ärzte werden wohl einiges ausgeben müssen. Nur in rund 80 Prozent der Arztpraxen gibt es laut einer Statistik aus Nordrhein-Westfalen überhaupt einen Computer – für die Anforderungen an Hard- und Software, die eine reibungslose Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte voraussetzt, oft hoffnungslos veraltet. Auch die Einschätzungen der jährlichen Einsparungen weichen stark voneinander ab. Der IT-Branchenverband Bitkom errechnete Mitte 2006 etwa 500 Millionen Euro, an anderer Stelle war von einer Milliarde die Rede. Auf der Website des Gesundheitsministeriums äußert man sich lieber nicht in Zahlen, sondern spricht lediglich von Einsparungen.</p>
<p class="fett">
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			</item>
		<item>
		<title>Macher feiern &#8211; Ärzte murren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[E-Health]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Gesundheitskarte]]></category>
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					<description><![CDATA[(Linkliste) Quo vadis elektronische Gesundheitskarte? Dieser digitale Wegweiser bringt Ordnung in den Datendschungel und zeigt, wo man im Netz Informationen und Meinungen zum aktuellen Stand der Entwicklungen findet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Linkliste) Quo vadis elektronische Gesundheitskarte? Dieser digitale Wegweiser bringt Ordnung in den Datendschungel und zeigt, wo man im Netz Informationen und Meinungen zum aktuellen Stand der Entwicklungen findet.</p>
<p><!--break--></p>
<p>
                              <strong>Offizielle Informationen</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.die-gesundheitskarte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Die-Gesundheitskarte.de</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser offiziellen Seite des Bundesministeriums für Gesundheit finden sich umfangreiche Informationen zur elektronischen Gesundheitskarte (eGesundheitskarte). Unter anderem auch ein<br />
                            <a href="http://www.die-gesundheitskarte.de/clara_tv/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview</a> von Clara, der virtuellen Ratgeberin der Gesundheitsreform, mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt.</p>
<p>
                              <strong>Informationsportale der Testregionen der eGesundheitskarte</strong><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.gesundheitskarte-rheinland-pfalz.de/index.php?option=com_frontpage&amp;Itemid=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rheinland-Pfalz (Trier)</a><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.gesundheitskarte-sachsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sachsen (Löbau-Zittau)</a><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.baymatik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bayern (Ingolstadt)</a><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.gesundheitskarte-bw.de/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Baden-Württemberg (Heilbronn)</a><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.egesundheit.nrw.de/content/index_ger.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordrhein-Westfalen (Essen-Bochum)</a><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.wolfsburg-ag.com/sixcms/detail.php?template=wob_master&amp;sv%5Barea_id%5D=638&amp;lang=de&amp;sv%5Bid%5D=25982&amp;nav1=27813&amp;nav2=27748&amp;nav3=27830" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Niedersachsen (Wolfsburg)</a><br />
                              <br />
                              <a href="http://www.gesundheitskarte-sh.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schleswig-Holstein (Flensburg)</a>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://gematik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die gematik entwickelt die technische Infrastruktur für die eGesundheitskarte. Auf ihrer Webseite finden sich Informationen zu ihrer Arbeit und zur eGesundheitskarte im Allgemeinen.</p>
<p>
                            <a href="http://www.dimdi.de/static/de/ehealth/karte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Auf dieser Seite gibt es Fachinformationen sowie allgemeine Informationen zur elektronischen Gesundheitskarte. Unter anderem werden die technischen Vorarbeiten und die rechtlichen Grundlagen vorgestellt.</p>
<p>
                              <strong>Proteste</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.freie-aerzteschaft.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Die Freie Ärzteschaft</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die Freie Ärzteschaft engagiert sich gegen die „Einbahnstraße der Staatsmedizin“. Sie führt in Kooperation mit durchblick-gesundheit.de eine<br />
                            <a href="http://www.durchblick-gesundheit.de/unterschreiben/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Unterschriftenaktion</a> gegen die eGesundheitskarte durch. Zudem organisiert die Ärzteschaft<br />
                            <a href="http://www.protestwoche.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offline-Proteste</a> und stellt auf der Website aktuelle Informationen zur Gesundheitsreform zur Verfügung.</p>
<p>
                            <a href="http://essener-resolution.de/Gesundheitspolitik/pages/GPStart.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Die Essener Resolution</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Essener Ärzte haben im Februar 2006 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Resolution gegen die eGesundheitskarte verabschiedet. Die Resolution unterstützen inzwischen etliche Ärzteverbände in ganz Deutschland.</p>
<p>
                            <a href="http://www.medi-deutschland.de/Aktuell/news_detail.php?id=1489" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>MEDI Ärzte lehnen die bevorstehende Testphase der eGesundheitskarte ab</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Bei einer aktuellen Umfrage der Ärzteorganisation MEDI haben sich 207 Mediziner gegen die Teilnahme an der Testphase der eGesundheitskarte ausgesprochen. Insgesamt nahmen an der Befragung 244 von 417 MEDI-Ärzten aus der Region Heilbronn teil. Die Umfrage führte die MEDI Baden-Württemberg durch, eine Arbeitsgemeinschaft fächerübergreifender Organisationen von Ärzten und Psychotherapeuten.</p>
<p>
                            <a href="http://www.ccc.de/updates/2006/krankheitskarte" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Kosten-Nutzen-Analyse zur Gesundheitskarte</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Dem Chaos Computer Club wurde eine<br />
                            <a href="http://www.ccc.de/crd/whistleblowerdocs/20060731-Gesundheitstelematik.pdf">Kosten-Nutzen-Analyse</a> der<br />
                            <a href="http://www.gematik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwickler der Gesundheitskarte</a> zugespielt, die auf eine Kostenexplosion bei der Einführung der eGesundheitskarte hinweist. Die hohen Kosten sind neben dem Datenschutz das häufigste Argument gegen die eGesundheitskarte.</p>
<p>
                              <strong>Hintergrundinformationen</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bpb.de/gesundheitspolitik" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Dossier: Gesundheitspolitik</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die Bundeszentrale für politische Bildung informiert auf diesen Seiten ausführlich über die Gesundheitspolitik in Deutschland. Dabei stellt sie auch die Diskussion zur Gesundheitsreform 2006 vor.</p>
<p>
                            <a href="http://www.heise.de/ct/hintergrund/meldung/85635" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>c&#8217;t &#8211; Hintergrund zur Digitalisierung des Gesundheitswesens</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Übersicht über die Berichterstattung zur eGesundheitskarte seit 2004 auf dem Internet-Nachrichtenportal heise.de.</p>
<p>
                            <strong><br />
                              <a href="http://www.kvno.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein</a><br />
                            </strong><br />
                            <br />Die kassenärztliche Vereinigung Nordrhein stellt auf ihrer Webseite mehrere Beiträge zur eGesundheitskarte zur Verfügung. Sie präsentiert unter anderem die ablehnenden Ergebnisse einer<br />
                            <a href="http://www.kvno.de/mitglieder/kvnoaktu/06_08/egk.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitgliederbefragung</a> zur eGesundheitskarte. Ein weiterer interessanter Beitrag ist die<br />
                            <a href="http://www.kvno.de/mitglieder/kvnoaktu/06_06/procontra.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gegenüberstellung</a> der Argumente eines Augenarztes und eines Vertreters des Projektbüros eGesundheit.nrw.</p>
<p>
                            <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23944/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Telepolis Artikel „Mutter aller Datenbanken“</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Datenschutz ist einer der größten Kritikpunkte an der eGesundheitskarte. Dieser Artikel geht auf die aktuelle Diskussion in Großbritannien ein. Dort wird befürchtet, dass Behörden demnächst fast nach Belieben auf medizinische Informationen über die Bürger zugreifen können.</p>
<p>
                            <a href="http://chaosradio.ccc.de/cr115.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Chaosradio Podcast zur Gesundheitskarte</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Der Chaos Computer Club (CCC) bietet in Kooperation mit Radio Fritz einen knapp dreistündigen Podcast zur Gesundheitskarte an. Die Sendung geht kritisch auf die Planung und den aktuellen Entwicklungsstand der eGesundheitskarte ein.</p>
<p>
                              <strong>Sonstiges</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.akteonline.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Persönliche elektronische Gesundheitskarte</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Akteonline ist eine Sammlung von medizinischen Informationen eines Patienten. Die gespeicherten Daten kann der Patient über das Internet verwalten und für andere Personen oder Institutionen freigeben.</p>
<p>
                            <a href="http://ehealth.gvg-koeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>eHealth Konferenz 2007</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Vom 17. bis zum 19. April findet in Berlin die „eHealth Conference 2007“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Umsetzungen und Infrastrukturen von eHealth in verschiedenen EU- Staaten.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mit der eGesundheitskarte zum Gläsernen Patienten?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-jpiegsa_egk051125-shtml-2846/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Elektronische Patientenkarte]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[Die elektronische Gesundheitskarte kommt. Nur wann? Weil die Selbstverwaltung bislang zu keiner Einigung kam, ermöglichte Ulla Schmidt per Verordnung erste Testreihen. In Österreich häufen sich derweil Pannen und Bedenken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Die elektronische Gesundheitskarte kommt. Nur wann? Weil die Selbstverwaltung bislang zu keiner Einigung kam, ermöglichte Ulla Schmidt per Verordnung erste Testreihen. In Österreich häufen sich derweil Pannen und Bedenken.</p>
<p><!--break--></p>
<p>Bis Ende 2006 sollen 80 Millionen Krankenversicherte in Deutschland eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) erhalten. So will es Ulla Schmidt. Das Projekt ist Teil der Gesundheitsreform und gilt als eines der größten IT-Infrastrukturprogramme hierzulande. Die digitale Vernetzung der rund 270.000 Ärzte, 77.000 Zahnärzte, 2.000 Kranken- häuser, 22.000 Apotheken und über 300 Krankenkassen soll letzt-endlich Einsparungen in Milliardenhöhe bringen. Allein durch das digitale Rezept sollen eine Milliarde Euro jährlich eingespart werden können. Neben dem digitalen Rezept wird die Karte auch ein Foto und den europäischen Krankenversicherungsausweis enthalten. Weitere Funktionen, etwa die digitale Patientenakte, sollen später hinzu-kommen und für den Einzelnen freiwillig sein. Zusammen mit der eGK wird auch ein elektronischer Heilmittelausweis eingeführt. Erst dieser berechtigt künftig zum Zugriff auf sensible Patientendaten.</p>
<p>
                              <strong>Bislang keine Einigung in der Selbstverwaltung</strong>
                            </p>
<p>Die Umsetzung des Vorhabens und der künftige Betrieb obliegt der Selbstverwaltung, also den Spitzenorganisationen der Kranken-kassen, Apotheken und Ärzte, die eigens dafür die<br />
                            <a href="http://www.gematik.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projektgesellschaft Gematik</a> gegründet haben. Bis zum 31. Dezember 2005 sollte dort die Lösungsarchitektur zur eGK erarbeitet werden. Doch die fünfzehn Spitzenverbände sind in Einzelfragen unterschiedlicher Meinung. Streitpunkte sind neben der Finanzierung auch die Datenspeicherung. Die Krankenkassen wollen die Patientendaten zentral auf Servern speichern. Ärzte und Apotheker lehnen dies ab und möchten möglichst viele Daten auf der eGK selbst unterbringen. Der Patient solle so Herr seiner Daten bleiben.</p>
<p>Da bislang keine Einigung erzielt werden konnte und sich die ge-planten Tests somit verzögerten, hat die Bundesregierung der Selbst-verwaltung die Handlungsbefugnis entzogen und Anfang November Testläufe per Verordnung ermöglicht. Am Termin zur flächen-deckenden Einführung der Karte bis Ende 2006 hält die Gesundheits-ministerin aber fest.</p>
<p>Einzelne Vertreter der Kassen und Ärzte warnen indes vor Schnell-schüssen und wollen sich bei der Problemlösung lieber Zeit lassen, berichtet das Zahnarztmagazin zm (Nr. 4/2004; Nr. 21/2005). Aus dem Gesundheitsministerium<br />
                            <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1006/wirtschaft/0063/index.html?keywords=Gesundheitskarte;ok=OK%21;match=strict;author=Wendel;ressort=;von=6.10.2005;bis=6.10.2005;mark=gesundheitskarte" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verlautete</a> bereits, die Projektgesellschaft Gematik im Falle weiterer Unstimmigkeiten wieder per Verordnung umgangen werden soll.</p>
<p>
                              <strong>Industrie in Aufbruchstimmung</strong>
                            </p>
<p>Die Stimmung bei den im Konsortium bIT4health zusammen- geschlossenen Unternehmen dürfte also bestens sein. IBM Deutschland, der Chipkartenhersteller ORGA, SAP, der Patienten-aktenspezialist<br />
                            <a href="http://www.itsolution.at/digitale-signatur-elektronische-unterschrift/hersteller/intercomponentware.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">InterComponentWare</a> sowie das<br />
                            <a href="http://www.iao.fraunhofer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation</a> hatten bereits das technische Strukturkonzept erarbeitet. Sie dürfen nun mit Auftragseingängen in Höhe von mindestens zwei Milliarden Euro rechnen.</p>
<p>Unterstützung finden die Unternehmen bei den Industrieverbänden BDI, BITKOM und ZVEI und dem Hartmannbund, die mit ihrer Studie<br />
                            <a href="http://www.bdi-online.de/img/Energie-Telekommunikation/Titel_eHealth.pdf.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Monitoring eHealth Deutschland 2005/2006“</a> die Vorbereitungen in Deutschland auf gutem Weg sehen.</p>
<p>Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, erklärte anlässlich der Vorstellung der Studie am 5. Oktober 2005 in Berlin:<br />
                            <br />„An der Schnittstelle von Medizintechnik und Kommunikationswirt-schaft entsteht ein interessanter, rasch wachsender Markt.“ Damit Deutschland zum Leitmarkt der neuen Technologie werden könne, sollten neben dem elektronischen Rezept möglichst viele zusätzliche Anwendungen integriert werden.</p>
<p>BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder sagte, die Gesund-heitskarte könne für Deutschland ein Referenzprojekt im inter-nationalen Geschäft werden. Man dürfe sich aber keine weiteren Verzögerungen leisten, weil im laufenden Jahr derartige Karten in Österreich und Italien eingeführt würden.</p>
<p>
                              <strong>Beispiel Österreich – Big Brother Award für die Ministerin</strong>
                            </p>
<p>Steht in Deutschland unter Zugzwang? Beim<br />
                            <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,2388291,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZDF-Politmagazin Frontal 21</a> bedauerte man schon mal die Verzögerung der Gesundheitskarte und die österreichische Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat erklärte, das im Juni dieses Jahr eingeführte System in Österreich bewähre sich bereits und sorge für Kosten-senkung.</p>
<p>Was sie nicht erzählte, erfahren wir aus österreichischen Medien. So war die Einführung der eCard von etlichen Pannen begleitet. Ende September kam es gleich zweimal zu kompletten<br />
                            <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/64310" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Systemabstürzen</a> . Außerdem beklagt sich die Ärzteschaft über den jetzt größeren Zeit-aufwand für Abrechnungen.</p>
<p>Auch der österreichische Rechnungshof kritisierte das Projekt wegen der hohen Mehrkosten, die durch Managementfehler zu Stande gekommen waren. Die neue Hardware in den Arztpraxen sei Mangels Kostenvergleich und Mangels des Einsatzes von Standardhardware zu teuer geraten.</p>
<p>Zudem mehren sich datenschutzrechtliche Bedenken. Der öster-reichische Medizinsoftware-Hersteller OMS verweist auf Fälle, in denen das Arbeitsamt bei Erwerbslosen wegen fehlenden Unterlagen Einträge in die zentrale Versicherungsdatei vornahm, die von der Karte als Sperre interpretiert wurden. Beim Einlesen der Karten in der Arztpraxis erschien die Meldung „kein Versicherungschutz“.</p>
<p>Nicht nur deswegen wurde der österreichischen Gesundheits-ministerin Maria Rauch-Kallat der Big Brother Award in der Kategorie Politik verliehen. „Gesundheitstelematikgesetz und Vorsorgeunter-suchung-Neu brachten die klare Entscheidung“, heißt es in der Begründung der Jury. Mit der neuen Vorsorgeuntersuchung werden in Österreich Daten zur Freizeitgestaltung, Alkohol- und Nikotinkonsum personenbezogen an die Sozialversicherungen gemeldet, dort zentral gespeichert und im Rahmen der neuen Infrastruktur abrufbar.</p>
<p>Auch deutsche Ärzte warnen vor einer Aushöhlung ihrer Schweigepflicht. Denn seit 2004 müssen die kassenärztlichen Vereinigungen personenbezogene Patientendaten, also auch die Behandlungsart, zu Abrechnungszwecken an die Krankenkassen übermitteln.</p>
<p>Der deutsche<br />
                            <a href="http://www.bfd.bund.de/aktuelles/akt20050803.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar</a> sieht aber auch Chancen bei der Einführung der eGK. Er sagte der Stuttgarter Zeitung (Interview vom 3. August 2005), schon heute gebe es keinen hundertprozentigen Datenschutz. Es komme darauf an, das System so sicher zu machen, dass auf jeden Fall ein Plus auch in den Punkten Datenschutz und Datensicherheit gegenüber dem derzeitigen Zustand erreicht werde.</p>
<p>Mann darf gespannt sein auf die deutsche Version der Gesundheitskarte. Abzuwarten bleibt, ob der Datenschutz letztendlich eine höhere Priorität genießen wird als erhoffte Effizienzgewinne und Kostentransparenz.</p>
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