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	<title>eCampaigning &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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		<title>Saarland: Online-Wahlkampf in der Warteschleife</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:02:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am Monatsende steht die erste Landtagswahl des Jahres im Saarland an, nachdem Deutschlands bislang einziges „Jamaika“-Bündnis auf Landesebene dort im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/saarland-wahlkampf/saarschleife630_310/" rel="attachment wp-att-12892"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-12892 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Saarschleife630_310-305x150.png" alt="Saarland" width="305" height="150" /></a>Am Monatsende steht die erste Landtagswahl des Jahres im Saarland an, nachdem Deutschlands bislang einziges „Jamaika“-Bündnis auf Landesebene dort im Januar zerbrochen war. politik-digital.de hat nachgefragt, was die Parteien an der Saar online auf die Beine gestellt haben.</p>
<p>Wozu braucht es, so könnte man fragen, überhaupt Online-Netzwerke in einem Bundesland, von dem kürzlich <a title="die tageszeitung" href="http://www.taz.de/!85957/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu lesen</a> war, „dass hier jeder jeden kennt. Oder zumindest jeder jemanden kennt, über den man jeden kennt.&#8221; Lohnend ist ein Blick auf den Online-Wahlkampf im kleinsten Flächenland der Republik aber vielleicht nicht trotz, sondern gerade wegen der Tatsache, dass sich die Politiker und Wähler hier &#8211; zumindest räumlich &#8211; so nah wie nirgendwo sonst sind. Im Saarland, so scheint es, liegt die besondere politische Brisanz nämlich weniger im Gewicht der von dort ausgehenden politischen Initiativen, sondern vielmehr im vielfach <a title="Süddeutsche Zeitung" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/vor-den-landtagswahlen-im-saarland-wenn-man-sich-oft-und-schmerzhaft-trifft-1.1283408" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„schmerzhaften“</a> Verhältnis der Protagonisten zueinander. Wer sind diese Parteien und wie präsentieren sie und ihre Spitzenleute sich in einem denkbar kurzen Wahlkampf im Netz?</p>
<h3> Kopf an Kopf-Rennen auch im Netz?</h3>
<p>Die Sozialdemokraten, die nach über zwölf Jahren in der Opposition zukünftig mit ihrem Landes- und Fraktionschef Heiko Maas den neuen Ministerpräsidenten stellen möchten, haben schnell reagiert und stellen ihren Spitzenkandidaten auch online in den Mittelpunkt der Kampagne. Neben dem <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/spdsaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Auftritt</a> der Partei mit tagesaktuellen Berichten überzeugt vor allem die Homepage des auch persönlich <a title="Twitter" href="https://twitter.com/heikomaas" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twitternden</a> Heiko Maas. Ein moderner purpurfarbener Auftritt für den <a title="Heiko Maas" href="http://www.heiko-maas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spitzenkandidaten</a> wurde hier kreiert. Im gleichen Design werden in den Wochen vor der Wahl zudem tägliche <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=PBot6i0oa-k&amp;feature=related" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Botschaften</a> von Generalsekretär Rainhold Jost unter dem Motto „Guten Morgen, Saarland!“ auf dem eigenen YouTube-Kanal verbreitet. Bei ihren gesamten Web 2.0-Aktivitäten im laufenden Wahlkampf wollen die Sozialdemokraten an der Saar „Web 2.0 nicht simulieren, sondern praktizieren.“. „Offene Kommunikation, auch kritische Kommentare“ seien willkommen und „auch Beiträge des politischen Gegners werden nicht gelöscht, sondern inhaltlich gekontert“, wie SPD-Sprecher Thorsten Bischoff gegenüber politik-digital.de erklärt.</p>
<p>Auf YouTube ist auch die <a title="CDU Saar" href="http://www.cdu-saar.de/content/pages/home.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">saarländische CDU</a> seit Anfang des Jahres mit einem eigenen Kanal vertreten. „Mit Bordmitteln“ würden dort eigene Video-Statements und Wahlkampfberichte produziert. Seinen <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/cdusaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Auftritt</a> benennt der Landesverband  gegenüber politik-digital.de als „Schwerpunkt hinsichtlich Aktualität, aber auch Intensität der Kommunikation“. Über ihren <a title="Twitter" href="http://twitter.com/_A_K_K_" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a> informiert Saar-Ministerpräsidentin und CDU-Spitzenkandidatin <a title="Annegret Kramp-Karrenbauer" href="http://www.kramp-karrenbauer.de/content/pages/akk.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Annegret Kramp-Karrenbauer</a> zusätzlich über Eindrücke aus dem Wahlkampf. Mit all diesen Angeboten verfolgen die Christdemokraten im Netz vor allem eine „sehr kurzfristige Kommunikation der aktuellen Geschehnisse“, so Pressesprecher Timo Flätgen gegenüber politik-digital.de.</p>
<p>Beide Spitzenkandidaten berichten mit Statements von Betriebsbesuchen und dem obligatorischen Wahlkampf in der Fußgängerzone. Besonders der SPD ist es wichtig, dass Landeschef Maas seine Profile in den sozialen Netzwerken eigenhändig betreut und man, wie es bei der Partei heißt, „den Menschen hinter dem Politiker&#8221; wahrnimmt. Zumindest bei Maas’ Hauptkonkurrentin Kramp-Karrenbauer kann man sich den Menschen hinter dem Twitter-Account lebhaft vorstellen, beispielsweise dann, wenn sie twittert, aufgrund des Fluglotsentreiks in Berlin festzustecken.</p>
<p class="smarterwiki-linkify">Welche Auswirkungen aber wird der Kampf um die Sitze im Landtag von Saarbrücken auf den Berliner Politikbetrieb haben? Für den Parteienforscher Carsten Koschmieder vom <a title="Otto-Suhr-Institut" href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Otto-Suhr-Institut</a> der Freien Universität Berlin ist ein eindeutiges bundespolitisches Signal nicht auszumachen. Sollte es die FDP entgegen der <a title="Umfrage" href="http://www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundeslaender/saarland/laendertrend/2012/februar/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen demoskopischen Werte</a> aber in den Landtag schaffen, so würde dies von der Parteiführung in Berlin laut Koschmieder „als Wende im Abwärtstrend“ gedeutet werden. Schlimmstenfalls, so der Politikwissenschaftler weiter, würde aber auch von Saarbrücken das Signal ausgehen: „Rösler liefert als Parteivorsitzender nicht“.</p>
<p>Und was bleibt als Folge des 2009 beschlossenen Jamaika-Bündnisses? „Die Grünen scheinen abgestürzt zu sein“, so die nüchterne Beobachtung des Parteienforschers Koschmieder. Ihnen habe man die damalige Entscheidung gegen ein Zusammengehen mit SPD und Linkspartei nicht abgenommen.</p>
<h3>Lafontaine und die anderen</h3>
<p>Auch wenn der Wahlkampf bislang von dem Duell zwischen Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrem Herausforderer beherrscht wird, mühen sich auch weitere der insgesamt elf zur Wahl zugelassenen Parteien um eine sichtbare Online-Präsenz. Doch was ist mit dem, von dem im Saarland so vieles abhängt, und mit dessen Partei trotzdem (noch) niemand regieren will? Die in den Umfragen starke Linkspartei schickt mit ihrem Fraktionsvorsitzenden ihr auch bundesweit bekanntestes Gesicht ins Rennen. <a title="Lafontaine" href="http://www.oskar-lafontaine.de/">Oskar Lafontaine</a> wird also auch auf allen Online-Kanälen am meisten Platz eingeräumt. Der saarländischen Linkspartei liegt ein ambitionierter Online-Auftritt als ein &#8220;Baustein&#8221; des Wahlkampfs am Herzen. Allerdings könne dieser &#8220;den persönlichen Kontakt mit den Wählern, etwa über unsere vielen Wahlkampfstände in den Dörfern und Innenstädten nicht ersetzen.&#8221;, so die Auskunft der Linkspartei, die Wert darauf legt, dass das persönliche Gespräch &#8220;in ganz anderer Form Probleme aufgreifen und Vertrauen schaffen&#8221; kann. Bei der <a title="FDP" href="http://www.fdp-saar.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>, offizielle Verursacherin des „Jamaika“-Endes, sind „die Kandidaten der Landesliste sowie die Wahlkreisvertreter „weitestgehend alle bei <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/fdpsaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> angemeldet“, wie es seitens der Partei heißt.  Auf der übersichtlichen Homepage findet sich zwar das Wahlprogramm, über dessen Entwurf jedoch, anders als bei der SPD, nicht online mitdiskutiert werden kann.</p>
<p>Und auch die <a title="Grüne" href="http://www.gruene-saar.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">saarländischen Grünen</a> kämpfen beispielsweise mit einem <a title="Facebook" href="https://www.facebook.com/GrueneSaar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Profil </a>um Stimmen, nicht ohne die Probleme bei der digitalen Wähleransprache zu verschweigen. „Nach wie vor ist es aber so, dass wir einen großen Teil unserer Zielgruppe nicht über Online-Netzwerke erreichen können.“, so die Feststellung des Grünen-Landesgeschäftsführers Thomas Tressel.</p>
<p>„Profitieren die Piraten von dem medialen Hype rund um die Berliner Abgeordnetenhauswahl  oder ist dieser Hype vorbei?“, dies sei, so Parteienforscher Koschmieder, die entscheidende Frage mit Blick auf die saarländischen Piraten. Denn natürlich sei es gerade in Flächenländern für kleine Parteien schwieriger als in Stadtstaaten.</p>
<p>Praktische Probleme kommen für die Saar-Piraten hinzu: „Die Netz-Infrastruktur ist im Saarland noch deutlich verbesserungsbedürftig“, so Thomas Brück, Pressesprecher der saarländischen Piraten. Im Hinblick auf eine mangelnde Online-Affinität der Wählerschaft wurde jedoch vorgesorgt, und so zieht man sicherheitshalber mit der Aktion „Piraten on Tour“ durchs Land: „Mit einer Powerpoint-Präsentation samt integrierten YouTube-Videos stellen wir die Piratenpartei per Leinwand und Beamer in Regionen dar, wo das Internet eine eher untergeordnete Rolle spielt“, so Brück weiter. Eine enorme Herausforderung für die junge Partei, deren Abschneiden im Saarland von bundesweitem Interesse sein wird.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Kampf der Parteien untereinander mag verbissen sein, online jedoch ist an der Saar wenig Neues zu beobachten, auch wenn es von der SPD heißt, dass im Vergleich zum letzten Wahlkampf 2009 „nicht nur mehr, sondern auch breitere Gesellschaftsgruppen die Kommunikation über das Netz suchen.“. Zugutegehalten muss man den Parteien im Südwesten immerhin, dass ob der kurzen Vorbereitungsphase auch kaum Zeit zur Entwicklung innovativer eCampaigning-Formate war.</p>
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		<title>Online-Wahlkampf: Was war? Was kommt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 14:43:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die letzten Plakate sind eingesammelt, Stimmzettel (nach-)gezählt und außer in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben sich bereits überall neue Regierungen gebildet. Das &#34;Superwahljahr&#34; 2011 ist inzwischen Geschichte. Konnten sich neue eCampaigning-Standards etablieren, wo wurden Möglichkeiten besonders wirksam genutzt und mit welchen Entwicklungen ist in den kommenden Jahren zu rechnen? <br />
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Plakate sind eingesammelt, Stimmzettel (nach-)gezählt und außer in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben sich bereits überall neue Regierungen gebildet. Das &#8220;Superwahljahr&#8221; 2011 ist inzwischen Geschichte. Konnten sich neue eCampaigning-Standards etablieren, wo wurden Möglichkeiten besonders wirksam genutzt und mit welchen Entwicklungen ist in den kommenden Jahren zu rechnen?</p>
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<p>Facebook-Profile, Youtube-Versionen der mehr oder weniger einfallsreichen Wahlkampfspots und Twitter-Accounts sind inzwischen Standard. politik-digital hat diese einzelnen Aktivitäten auf Landesebene bereits seit Dezember vergangenen Jahres mit zahlreichen Beiträgen begleitet und in einem <a href="/der-beginn-des-superwahljahres" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dossier</a> aufbereitet. Im Folgenden geht es daher neben einem ersten Fazit und den Einschätzungen von Fachleuten und Praktikern auch um das Aufzeigen längerfristiger Entwicklungen und um mögliche nachhaltige Trends.</p>
<p><strong>Von Hamburg bis Berlin: Dialog-Formate als Klammer?</strong></p>
<p>Anders als ursprünglich geplant, begann die Serie der Landtagswahlen bereits Ende Februar im hohen Norden. An Alster und Elbe waren die Bürger nach dem schwarz-grünen Koalitions-Aus frühzeitig an die Urnen gerufen, was den Parteien naturgemäß nur wenig Zeit gab, ihre (Online-)Wahlkämpfe zu planen. Unter den um die Wähler kämpfenden Parteien konnten vor allem die hanseatischen Grünen (GAL) mit ihrer &#8211; damals auf Landesebene noch relativ neuen &#8211; Schlussspurt-Aktion &#8220;3 Tage wach&#8221; ein Ausrufezeichen setzen. &#8220;3 Tage wach&#8221;, das auf die letzten 72 Stunden vor der Schließung der Wahllokale fokussierte Dialog-Format, avancierte zum Standardrepertoire grüner Online-Wahlkämpfe und wurde beispielsweise in Baden-Württemberg auch von CDU und SPD als Werkzeug im Online-Wahlkampf genutzt.</p>
<p>Mit dem Partizipationsangebot &#8220;ichundkurtbeck&#8221;, einem <a href="https://twitter.com/KurtBeck" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twitternden</a> rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten und einer auf Google-Maps basierenden Aufforderung zur <a href="http://www.cdu-bremen.de/verkehrsprobleme.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schlagloch-Meldung</a> bei der Bremer CDU fanden zwar in den folgenden Monaten immer wieder einzelne Aktionen Erwähnung in den (Online-)Medien, der große Wurf war jedoch nicht dabei, und vor allem beim Kampf um die Sitze im Schweriner Landtag war online <a href="/Online-Wahlkampf+in+Mecklenburg-Vorpommern%3A+Mehr+Pflicht+als+K%C3%BCr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mehr Pflicht als Kür</a> angesagt. Biedere Internet-Auftritte der Landesverbände dominierten den dortigen Wahlkampf, der es aber, das gehört zur Wahrheit dazu, auch offline kaum über die Landesgrenzen hinausschaffte.</p>
<p>Wie lassen sich die Wahlkämpfe aber über ein rein summarisches Fazit hinaus einordnen? Im nun beendeten Wahljahr gab es nach Ansicht von <a href="http://www.uni-due.de/politik/bieber.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christoph Bieber</a>, Professor für Ethik in Politikmanagement und Gesellschaft an der Universität Duisburg-Essen, wenn auch keine eindeutig zu belegende Entwicklung, so doch einen gewissen Trend hin zur verstärkten Einbindung von Parteimitgliedern und interessierten Wählern: &#8220;Die Online-Wahlkämpfe des Jahres 2011 lassen keinen präzisen Schluss über die ‘Erfolgsbedingungen‘ der Online-Kampagnen zu. Allerdings gibt es durchaus einen Trend hin zu dialogorientierten Kampagnen, wie sie etwa die Berliner CDU zur Entwicklung des Wahlprogramms, die SPD mit <a href="http://www.ichundkurtbeck.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ichundkurtbeck.de</a> oder die Grünen mit <a href="http://gruene-berlin.de/da-muessen-wir-ran" target="_blank" rel="noopener noreferrer">da-muessen-wir-ran.de</a> gezeigt haben&#8221;. Für die Parteien war und ist das Bereithalten solcher Partizipationsangebote jedoch keinesfalls eine Erfolgsgarantie, wie Christoph Bieber meint. Es zeige sich, so der Experte, dass die &#8220;Nutzung der dezentralen Kommunikations-Infrastruktur im Netz nicht zwingend zum Erfolg führt, sondern vielmehr ein Kontrollverlust bei den Parteien als Kampagnen-Anbieter resultiert.&#8221; Zukünftig wird sich der Wähler nicht mehr ohne weiteres mit den am Infostand verteilten Parteiwahrheiten zufriedengeben. Die Parteien sind geradezu gezwungen, Rückkanäle für die Kommunikation in Wahlkampfzeiten bereitzustellen. Wie aufwändig eine solche Kommunikation mitunter sein kann und wo der erwähnte Kontrollverlust lauert, zeigen Beispiele aus dem <a href="/gruene-punkten-online" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Online-Wahlkampf</a>.</p>
<p><strong>Die (Online-)Hauptstadt: Ambitioniertes eCampaigning und Hindernisse auf dem Fahrradweg</strong></p>
<p>Nicht nur aufgrund der besonderen Konstellation zwischen den Spitzenkandidaten war der Wahlkampf um das Rote Rathaus mit Spannung erwartet worden, auch hinsichtlich des eCampaigning-Potenzials waren die Erwartungen an den letzten Landtagswahlkampf in diesem Jahr groß. Erfreut sich Berlin doch gemäß der Zahlen aus dem aktuellen <a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)Onliner-Atlas 2011</a> einer großen und stetig zunehmenden Zahl an Internet-Nutzern. Hinzu kommen eine pulsierende Agenturszene sowie die vielfach karikierte &#8220;digitale Bohème&#8221;, so dass in Berlin nach Einschätzung von Christoph Bieber &#8220;objektiv eigentlich die besten Bedingungen für einen lebhaften Online-Wahlkampf vorherrschten&#8221;. Jedoch ist nach seiner Meinung in der Hauptstadt online &#8220;nicht allzuviel geschehen&#8221;. Auf das, was geschehen ist, lohnt trotzdem ein genauerer Blick.</p>
<p align="center"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="Mitsprachestadt" src="/wp-content/uploads/gruene-mitsprachestadt.jpg" alt="Mitsprachestadt" width="480" height="302" /></p>
<p align="center">(&#8220;Mitsprachestadt&#8221; &#8211; Das eParticipation-Portal der Berliner Grüne)</p>
<p>Die Berliner Grünen hatten sich mit dem von Christoph Bieber erwähnten Partizipations-Projekt &#8220;Mitsprachestadt&#8221; sowie einer für den Wahlkampf zum Berliner Abgeordnetenhaus programmierten Smartphone-App voller Ambitionen in den Online-Wahlkampf gestürzt. Die Tatsache, dass das grüne eParticipation-Tool beziehungsweise der Umgang damit gleich zu Beginn im Rahmen eines Pressetermins Schiffbruch erlitt, ist in den <a href="http://lumma.de/2011/08/10/gruenes-astroturfing-am-fahrradweg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einschlägigen Blogs</a> und der <a href="http://www.taz.de/!76134/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hauptstadtpresse</a> bereits süffisant-kritisch kommentiert. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit antwortete im Wahlkampf in regelmäßigen <a href="http://www.youtube.com/spdberlin#p/u/6/lvvmwbCVIbo" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video-Statements</a> auf per E-Mail eingegangene Bürgerfragen und suchte so den digitalen Dialog mit dem Wähler. Hinsichtlich seiner „Like&#8221;-Klicks zog <a href="https://www.facebook.com/KlausWowereit" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wowereit</a> zudem kurz vor dem Wahltermin am 18. September mit <a href="https://www.facebook.com/renate.kuenast" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Renate Künast</a> gleich und konnte somit auch auf Facebook seinen Status als unangefochtener <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-08/wowereit-berlin-wahlkampf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Platzhirsch</a> unter den Berliner Spitzenkandidaten behaupten.</p>
<p align="center"><img decoding="async" title="Wowereit" src="/wp-content/uploads/wowereit-dialog.jpg" alt="Wowereit" width="480" height="302" /></p>
<p align="center">(Fragen an den Regierenden? Klaus Wowereit<br />
antwortete im Wahlkampf via Youtube)</p>
<p>Überstrahlt wurden alle Online-Wahlkampfaktionen der „etablierten&#8221; Parteien in Berlin von dem <a href="/klarmachen-zum-aendern-piraten-entern-berliner-abgeordnetenhaus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">überraschenden Wahlerfolg der Piraten</a>. Über deren Erfolgsbedingungen wurde in der (Fach-)Öffentlichkeit bereits in den vergangenen Wochen lebhaft debattiert. Dieser Wahlerfolg fußte, so erste <a href="http://www.tagesschau.de/inland/piratenparteilandtagswahlberlin100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Einschätzungen</a>, nicht unbedingt auf einem fulminanten Online-Wahlkampf. Interessanterweise waren es, so die vorherrschende <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-09/piraten-partei-berlin-wahlkampf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medien-Meinung</a>, viel eher die unkonventionellen Plakatmotive in Verbindung mit einem in den ersten beiden Septemberwochen einsetzenden regelrechten &#8220;Hype&#8221; in den <a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/fuenf-gruende-fuer-den-erfolg-der-piraten/4612396.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">analogen Medien</a>. Hinzu kam die Aussicht, eine augenfällig &#8220;andere&#8221; Partei zu unterstützen, welche die Piratenpartei nun mit insgesamt 15 Mandaten in das Abgeordnetenhaus einziehen lässt.</p>
<p><strong>Ausblick auf 2012 und darüber hinaus: Nachhaltige Kommunikation</strong></p>
<p>Was lässt sich aus den Kampagnen des nun beendeten (Wahl-)Jahres für kommende Online-Kampagnen lernen? Gibt es erste Trends am Horizont oder ist noch gar nicht absehbar, wohin die Reise unter eCampaigning-Gesichtspunkten in der Zukunft gehen wird? Um eine frühzeitige Einbindung der Anhängerschaft mittels eines Online-Programdialogs kommt zukünftig wohl kein Wahlkampfmanager mehr herum. Die Parteien in Berlin und <a href="http://www.demokratiesommer.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schleswig-Holstein</a> machten und machen es vor.</p>
<p>Wer seine Kanäle nutzt, sollte dies nach Ansicht von Malte Krohn aber auf Dauer anlegen. In der Rückschau auf die nun beendeten Wahlkämpfe fallen dem Twitter-Scout des ZDF-Online-Formats <a href="http://blog.zdf.de/zdflogin/page/4/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wahl im Web&#8221;</a> und Betreiber des Blogs <a href="http://www.homopoliticus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Homo Politicus&#8221;</a>, durchaus Negativbeispiele auf: „Auch 2011 waren in Deutschland leider immer wieder Twitter-Accounts im Rahmen von Wahlkämpfen aufgetaucht, die insbesondere Links zu Pressemitteilungen veröffentlichten &#8211; am liebsten im Stundentakt, um sich dann pünktlich zum Wahltag in den Winterschlaf zu verabschieden&#8221;. Langfristigkeit ist auch mit Blick auf zukünftige Kampagnen Trumpf und eine Online-Strategie für 2012 oder 2013 nichts, was sich „erst in diesem Jahr entwickelt&#8221;, wie seitens der Parteien bestätigt wird. Die erfolgreiche Mobilisierung von Parteimitgliedern und die Ansprache neuer Wählergruppen im Internet braucht nach Ansicht von Tobias Nehren, der beim SPD-Parteivorstand für die Themen Online-Kommunikation und Soziale Medien zuständig ist, in erster Linie Zeit. Es gehe bei einer erfolgreichen Kampagne, die zudem immer ein „Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle&#8221; sei, darum, über Netzwerke wie Facebook „langfristig Vertrauen aufzubauen&#8221; und die Anhängerschaft mit exklusiven Informationen teilhaben zu lassen.</p>
<p>Auch Professor Christoph Bieber ist hinsichtlich konkreter Trends zum jetzigen Zeitpunkt abwartend. Zugleich warnt der Politikwissenschaftler mit Blick auf die Online-Kampagnen in den Vereinigten Staaten, wo in der Kampagne des Jahres 2008 maßgebliche Trends für Deutschland gesetzt wurden, vor zu hohen Erwartungen. &#8220;Zum aktuellen Zeitpunkt scheint eine Vorhersage auf die Trends und Entwicklungen des nächsten Bundestagswahlkampf beinahe unseriös zu sein&#8221;. Zeitlich gesehen liege zwar der US-Wahlkampf „ähnlich günstig wie in den Wahljahren 2008 und 2009, doch wird Präsident Obama längst keine so innovative Kampagne führen&#8221;, so vermutet Bieber. Beim Amtsinhaber erwartet er, dass die Kampagneninstrumente „eher staatstragend&#8221; daherkommen werden.</p>
<p><strong>Fazit: „Günther Jauch statt Twitter&#8221;</strong></p>
<p>Mit einer <a href="http://askobama.twitter.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Sprechstunde</a> läutete US-Präsident Obama im Juli den Vorwahlkampf in den USA ein, nicht unbedingt ein Muster für hiesige Politiker, da ist sich Malte Krohn sicher: &#8220;Twittersprechstunden im Stil von <a href="http://twitter.com/search/%23AskObama" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#askobama</a> wird es meiner Einschätzung nach so schnell in dieser Form nicht in Deutschland geben. Dafür fehlt es an Reichweite. Mit einem Auftritt bei Günther Jauch erreicht Angela Merkel noch immer potenziell die meisten Wählerinnen und Wähler.&#8221;</p>
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		<title>Online-Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern: Mehr Pflicht als Kür</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/online-wahlkampf-in-mecklenburg-vorpommern-mehr-pflicht-als-kuer-5377/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:53:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern läuft der Wahlkampf auf Hochtouren. Der Online-Wahlkampf hingegen spielt bislang kaum eine Rolle. politik-digital.de wirft einen Blick auf den Internet-Auftritt der Parteien im nordöstlichsten Bundesland.
</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Knapp zwei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern läuft der Wahlkampf auf Hochtouren. Der Online-Wahlkampf hingegen spielt bislang kaum eine Rolle. politik-digital.de wirft einen Blick auf den Internet-Auftritt der Parteien im nordöstlichsten Bundesland.
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Mecklenburg-Vorpommern gilt nicht eben als Heimat der Internet-Jünger. Trotz überdurchschnittlicher Zuwachsraten gibt es in kaum einem anderen Bundesland prozentual weniger <a href="http://www.nonliner-atlas.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-User.</a> Ein Grund  ist die vergleichsweise schlechte Breitbandversorgung: Vor allem bei höheren Bandbreiten und damit schnellen Internetverbindungen liegt Mecklenburg-Vorpommern deutlich unter dem <a href="http://www.zukunft-breitband.de/Dateien/BBA/PDF/breitbandatlas-bericht-2010-teil-1,property=pdf,bereich=bba,sprache=de,rwb=true.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesdurchschnitt</a>.<br />
Doch kann sich heute keine große Partei mehr erlauben, gänzlich auf den Online-Wahlkampf zu verzichten. Diese Erkenntnis ist theoretisch auch in Mecklenburg-Vorpommern angekommen. Während sich jedoch z. B. die Linke noch auf das Notwendigste beschränkt,  präsentieren sich CDU und Grüne passabel und zielgruppengerecht im Netz.
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<b>Die einzelnen Auftritte im Überblick: </b>
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<b><a href="http://spd-mv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SPD</a>:<br />
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Die Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Erwin Sellering wartet mit einer relativ klassisch aufgebauten Seite auf. Neben akutellen Meldungen findet sich eine Menüleiste u.a. mit einem aktuell gepflegten Kalender, Links auf  das Wahlprogramm und die Abgeordneten. Verlinkt werden auch die Facebook-Seiten von Erwin Sellering und Manuela Schwesig, der Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales, sowie der SPD Mecklenburg-Vorpommern. Positiv zu bewerten sind der prominent platzierte Kontakt-Button und das leicht auffindbare Wahlprogramm, das auch als Hörbuch vorliegt. Verbesserungsfähig aber ist der etwas versteckte Verweis auf Sellerings eigene Homepage &#8211; Internet-Novizen dürften hier mehr Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren, als bei einigen Konkurrenten des Ministerpräsidenten.
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Sellerings Online-Auftritt jedoch macht wenig Lust auf mehr. Die konventionell konzipierte Seite beinhaltet kaum originelle oder interaktive Elemente und liefert nicht viel mehr als  die notwendigen Informationen.<br />
Auch die Facebook-Seiten  der SPD Mecklenburg-Vorpommern und von <a href="http://www.facebook.com/ErwinSellering" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erwin Sellering</a> sind wenig ansprechend. Zwar werden viele Fotos, Videos und Mitteilungen gepostet, dabei handelt es sich aber um Einbahnstraßenkommunikation, die Fragen in den Kommentaren bleiben zumeist unbeantwortet.<br />
Wesentlich gelungener ist der <a href="http://www.facebook.com/SPD.MV" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Auftritt</a> der auch über die Landesgrenzen hinaus bekannten Ministerin und stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden <a href="http://www.facebook.com/ManuelaSchwesig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Manuela Schwesig</a>. Neben Pressemeldungen und Interviews finden sich dort auch individuelle Beiträge, Kommentare und Antworten auf Beiträge von Gästen.
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<b><a href="http://www.cdu-mecklenburg-vorpommern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a>:</b>
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Die Startseite des Landesverbandes und die Kampagnenseite sind sehr klar strukturiert. Parteiprogramm und Kandidatenliste sind leicht zu finden, insgesamt ist die Seite so angelegt, dass man auf einen Blick das gesamte Angebot sieht und nicht scrollen muss. Die Parteiseite verlinkt auf die Facebook-Profile des Landesverbandes und des Spitzenkandidaten Lorenz Caffier. Der Terminkalender ist detailliert und aktuell befüllt.<br />
Die Homepage des Spitzenkandidaten und amtierenden Innenministers Lorenz Caffier ist nach demselben Prinzip aufgebaut. Mit einem Klick erhält man die relevanten Informationen. Das klare Konzept erleichtert Ungeübten die Navigation, auch bei langsameren Internet-Verbindungen dürfte die Seite trotz vieler Bilder schnell laden. Das minimalistische Design wirkt auf der Kandidatenseite jedoch unpersönlich, zudem ist das Informationsangebot sehr überschaubar.
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So gelungen das Homepage-Design ist, so schwach fällt der Umgang der CDU mit sozialen Medien aus: Auf  den <a href="http://www.facebook.com/pages/CDU-Mecklenburg-Vorpommern-CDU-MV/142004422534101?sk=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seiten</a> des Landesverbandes und des Spitzenkandidaten Caffier werden hauptsächlich  Zeitungsberichte und Standard-Texte gepostet, ein Meinungsaustausch findet nicht statt. Negativ fällt auch auf, dass der <a href="#%21/CDUMV" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a> des CDU-Landesverbandes im April verstummte und <a href="http://www.facebook.com/lorenz.caffier?sk=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lorenz Caffier</a> den Fragen auf <a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2011/08/24/c-wie-keine-antwort/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abgeordnetenwatch.de </a>bislang keine Beachtung schenkte.
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<b><a href="http://relaunch.mv.liberale.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>:</b>
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Der <a href="http://fdp-mv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Auftritt</a> der Liberalen in Mecklenburg-Vorpommern richtet sich an versierte Nutzer, die Struktur ist nicht unmittelbar ersichtlich. Positiv fällt auf der Startseite der Landespartei ein Eingabefeld für Kommentare und Fragen auf. Die FDP in Mecklenburg-Vorpommern hat eine eigene Facebook-Seite, auf die man auch über die Wahlkampfseite der Partei gelangen kann.<br />
Die Kampagnenseite ist ordentlich gestaltet. Nicht versierte Nutzer und politisch Unerfahrene werden aber ihre Schwierigkeiten haben und aktiv suchen müssen, um beispielsweise etwas über Spitzenkandidat Gino Leonhard zu erfahren.
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Der Kandidat <a href="http://fdp-mv.de/gino-leonhard/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leonhard </a>selbst hat nur eine einzelne Unterseite, die sehr sparsam mit Informationen umgeht, dafür aber unter einem großen Bild ein Kontaktformular anbietet.<br />
Die <a href="http://www.facebook.com/fdp.mv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Aktivitäten</a> beschränken sich auf das Einstellen von Texten, Fotos und Wahlplakaten. Ein Meinungsaustausch findet nicht statt. Der Facebook-Account von Gino Leonhard ist nicht verlinkt.
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<b>Linke:</b>
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Die Google-Suche führt zur <a href="http://www.originalsozial.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampagnen-Seite</a>.<br />
Dort finden sich neben Fotos des Spitzenkandidaten und einem  Wahlspot-Video viele Artikel und Bilder sowie eine Kalender-Verlinkung. Mit einem Klick gelangt man zu den Kandidaten und dem Wahlprogramm. Der Terminkalender ist aktuell, aber unübersichtlicher als bei der Konkurrenz.
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Die Homepage von Spitzenkandidat <a href="http://helmut-holter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Helmut Holter</a> ist nur über mehrere Klicks zu erreichen und ebenso informationsarm wie die seines FDP-Kollegen Leonhard.<br />
Der Facebook-Link auf der Homepage führt ebenso wie der YouTube-Link zum Account der Bundespartei. Es also keine eigenen Auftritte der Landespartei.<br />
Der Auftritt des Landesverbandes ist leidlich: Man findet viele Meldungen, immerhin oft einige einleitende Worte, er wird nicht nur nach dem  Copy&amp;Paste-Prinzip bespielt. Jedoch findet kaum ein Meinungsaustausch oder Dialog statt.<br />
Weder auf der nicht verlinkten <a href="http://www.facebook.com/linkspartei#%21/pages/DIE-LINKE-Mecklenburg-Vorpommern/205311826175998" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite</a> der Landespartei noch auf der des Kandidaten <a href="http://www.facebook.com/linkspartei#%21/pages/Helmut-Holter/131204910275855" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holter</a> gibt es einen Austausch mit den Wählern, es werden hauptsächlich Artikel, Videos und Fotos gepostet.
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<b><a href="http://www.gruene-mv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grüne:</a></b>
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Die Seite des Landesverbandes wirkt zunächst unaufgeräumt, ist auf den zweiten Blick jedoch klassisch angeordnet. Die Kampagnen-Seite ist eine Unterseite mit den üblichen Inhalten  (Meldungen, Programm, Landesliste, Grün-O-Mat, etc.) und klarer strukturiert. Das Wahlprogramm kann in Gänze oder kapitelweise eingesehen werden.<br />
Vereinfacht wird die Navigation durch die unten angehängte Sitemap und einen Navigationsbalken, der dem Besucher anzeigt, auf welcher Unterseite er sich jeweils befindet.
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Auf der Startseite findet sich als interaktives Element der Grün-O-Mat, welcher sich am Wahl-O-Mat orientiert. Die Homepage der Spitzenkandidatin Silke Gajek ist eine Unterseite der Kampagnenseite und hat dieselbe klare Struktur. Infos zu Person und Beruf stehen direkt auf der Seite, sind  allerdings sehr kurz gehalten. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird die bereits aus anderen Landtagswahlkämpfen dieses Jahres bekannte 3-Tage-Wach-Aktion vor der Wahl stattfinden. Dafür werden die Grünen vom 1. bis zum 4. September rund um die Uhr im Livestream auf der Kampagnenseite Fragen aus dem Chat oder per Telefon beantworten.<br />
Auf den <a href="https://www.facebook.com/gruenemv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seiten</a> des Landesverbandes und von <a href="http://www.facebook.com/gajek.silke#!/gajek.silke?sk=wall" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Silke Gajek</a> sind viele Zeitungsartikel und Videos gepostet. Positiv hervorzuheben ist, dass Gajek auch individuelle Posts und Antworten auf die Kommentare Anderer formuliert.<br />
Professionell agieren die Grünen auf <a href="#!/gruene_mv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a>: Neben eigenen Tweets gibt es auch Retweets und Reaktionen auf andere Twitterer. 
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<b><a href="http://www.npd-mv.de/wahlportal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NPD*</a></b>
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*<i>Anmerkung: politik-digital.de ist eine parteiunabhängige und<br />
neutrale Plattform. Solange die NPD im Landtag vertreten ist, bewerten<br />
wir der Vollständigkeit halber auch diesen Online-Auftritt. Der Autor<br />
des Artikels betont aber, dass die Beurteilung des NPD-Online-Auftritts<br />
keinesfalls impliziert, dass es sich bei der NPD um eine mit den anderen<br />
hier aufgeführten Parteien vergleichbare demokratische Partei handelt.</i>
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Die Suche nach der <a href="http://www.npd-mv.de/index.php?com=news&amp;mid=7" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei-Homepage</a> der NPD Mecklenburg-Vorpommerns führt direkt zur Kampagnen-Seite.<br />
Die Partei-Homepage ist leicht verständlich strukturiert, neben der Navigation findet man eine Auflistung von Meldungen und Videos, direkte Kontakt-Möglichkeiten und einen Link auf Twitter.<br />
Auch die Kampagnen-Seite ist  auf einen Blick zu erfassen.
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Relevante Informationen über Spitzenkandidat Udo Pastörs, weitere Kandidaten und das Parteiprogramm sind leicht auffindbar. Die NPD hat einen eigenen Wahl-O-Mat, genannt „Wahlkompass“, auf der Startseite platziert. Zentral ist ein Fragen-Modul eingebaut, mit dessen Hilfe Antworten des Spitzenkandidaten zu finden sind und eigene Fragen gestellt werden können. Die Homepage von Pastörs ist eine Unterseite und bietet wenige Informationen und keinen Mehrwert.<br />
Den Social-Media-Bereich deckt die Partei nicht mit einem <a href="http://www.facebook.com/udo.pastoers" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Account</a> von Pastörs ab, stattdessen gibt es eine „Gemeinschaftsseite über Udo Pastörs“. Dort finden sich viele Einträge und Kommentare, eine direkte Kommunikation mit Pastörs oder Parteioffiziellen findet jedoch nicht statt, ebenso wenig über den NPD-MV-<a href="#!/npd_mv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Account</a>, der hauptsächlich Pressemeldungen tweetet.
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<i></i>
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<b>Fazit:</b>
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Das Fazit fällt schlicht aus wie die Auftritte selbst:<br />
Insgesamt haben die Parteien nicht mehr als das Mindestmaß erfüllt. Bei allen Parteien sind das Wahlprogramm und die Landesliste leicht auffindbar. In den Details unterscheiden sie sich aber erheblich. Die Homepage der CDU ist schnell und gut verständlich. Der Auftritt der Grünen wirkt durchdacht: Einerseits gibt es die etwas unübersichtliche Partei-Seite für online-affine Stammwähler, andererseits eine klar strukturierte Kampagnenseite für den Erstkontakt. Der Online-Auftritt der SPD ist mittelmäßig. Die Homepages der FDP und der Linken laden nicht zum Informieren oder gar Verweilen ein. Die Homepage der NPD ist übersichtlich und leicht verständlich gestaltet.
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Am auffälligsten sind die Unterschiede zwischen den Mecklenburg-vorpommerschen Parteien bei den  Social Media-Aktivitäten. Die Grünen punkten bei Twitter und mit dem Facebook-Auftritt der Kandidatin Gajek, die SPD mit der prominenten Manuela Schwesig bei Facebook. Die anderen Parteien liefern nicht mehr als das Nötigste – so gewinnt man online keine neuen Wähler!  Angesichts der angesprochenen geringen Internet-Nutzerzahlen in dem Bundesland war es nicht anders zu erwarten, als dass die Parteien in Mecklenburg-Vorpommern  stärker als z. B. in Berlin auf den Offline-Wahlkampf setzen.</p>
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		<title>Frag den Präsidenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 15:38:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[townhall]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine möglichen Gegenkandidatinnen und -kandidaten laufen sich gerade erst für das Kandidatenrennen der Republikaner warm, da zündet der amtierende US-Präsident bereits die nächste Stufe seiner Web 2.0-Wahlkampfvorbereitungen. Barack Obama lädt am Mittwochabend (MEZ) zur Twitter-Sprechstunde ein. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seine möglichen Gegenkandidatinnen und -kandidaten laufen sich gerade erst für das Kandidatenrennen der Republikaner warm, da zündet der amtierende US-Präsident bereits die nächste Stufe seiner Web 2.0-Wahlkampfvorbereitungen. Barack Obama lädt am Mittwochabend (MEZ) zur Twitter-Sprechstunde ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Vereinigten Staaten leiden neben einer enorm hohen Staatsverschuldung an den finanziellen Belastungen durch zwei Kriege, am stetig zunehmenden Konkurrenzdruck aus China und weiterhin an dramatischer Arbeitslosigkeit in der Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Ob diese vielfältigen volkswirtschaftlichen Problemlagen der herausgeforderten (Wirtschafts-) Supermacht wirklich auf Tweet-Niveau kondensiert geschweige denn zufriedenstellend beantwortet werden können, ist mehr als fraglich. Doch Barack Obama, der bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2008 den Microblogging-Dienst Twitter zur Wähleransprache genutzt hatte, intensiviert diesen Kommunikationskanal nun ein weiteres Mal.</p>
<p>In maximal 140 Zeichen kann der US-Präsident am Mittwoch ab 20.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zu den beiden Themenbereichen Wirtschaft und Arbeit befragt werden, so die Ankündigung auf der <a href="http://askobama.twitter.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offiziellen Homepage</a> des Townhall-Meetings.</p>
<p>Wieviel Wahlkampf steckt hinter der in Kooperation mit Twitter initiierten einstündigen Veranstaltung, die im East Room des Weißen Hauses stattfinden wird? Twitter-Nutzer in den USA, die sich von der präsidialen Twitter-Runde mehr als ein digitales Vorwahlkampfgeplänkel erwarten, bereiten sich jedenfalls bereits darauf vor, Obama mit einer abgestimmten Twitter-Fragestrategie gezielt in die Enge zu treiben und zum Antworten zu zwingen, zumal die konkreten Modalitäten, nach denen die Veranstaltung am morgigen Abend ablaufen wird, von den Strategen des Weißen Hauses im Vorwege nur spärlich kommuniziert worden sind. Der Hashtag für alle hiesigen Interessierten, die dem von Twitter-Mitbegründer Jack Dorsey (<a href="http://twitter.com/jack" target="_blank" rel="noopener noreferrer">@Jack</a>) moderierten Townhall-Meeting in Echtzeit beiwohnen wollen, lautet #AskObama.</p>
<p>Bereits vor einigen Wochen war <a href="http://gadgetwise.blogs.nytimes.com/2011/06/20/obama-starts-tweeting-for-himself/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet </a>worden, dass der Präsident unter seinem Twitter-Account bei Verwendung der Signatur „BO“ zukünftig auch persönlich twittert.</p>
<p><strong>ERGÄNZUNG: </strong>Ein US-amerikanisches Blog liefert inzwischen eine <a href="#mce_temp_url#">Zusammenfassung</a> von Obamas Twitter-Townhall-Meeting.</p>
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		<title>Bremen vor der Wahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ecampaigning-wasserstandsmeldung-von-der-weser-5201/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Böhrnsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/bremen-wappen.jpg" align="left" height="74" width="64" />Nach &#34;grünen Landtagswahlen&#34; in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg diskutieren Beobachter zukünftige Verhältnisse im Bundesrat. Schon kündigen sich die nächsten Urnengänge auf Landesebene an. In Bremen wird am 22. Mai gewählt. politik-digital.de befragte einen Experten zu den Voraussetzungen und die Bremer Parteien nach ihrer Strategie im Online-Wahlkampf.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/bremen-wappen.jpg" align="left" height="74" width="64" />Nach &quot;grünen Landtagswahlen&quot; in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg diskutieren Beobachter zukünftige Verhältnisse im Bundesrat. Schon kündigen sich die nächsten Urnengänge auf Landesebene an. In Bremen wird am 22. Mai gewählt. politik-digital.de befragte einen Experten zu den Voraussetzungen und die Bremer Parteien nach ihrer Strategie im Online-Wahlkampf.</p>
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<p>
Bei den Wahlen im März war vor dem Hintergrund der japanischen Katastrophe die Atompolitik noch in aller Munde und schadete, so die Wahlforscher, vor allem der baden-württembergischen CDU massiv. Auch die  Bremer Parteistrategen sind mit den Auswirkungen konfrontiert, die das derzeit innenpolitisch brisanteste Thema für den Wahlkampf im Nordwesten haben wird. Mit dem Atomkraftwerk &quot;Unterweser&quot; im niedersächsischen Esenshamm steht einer der umstrittenen Reaktoren nur unweit der Landesgrenzen.
</p>
<p>
&quot;Auch wenn die Atomkatastrophe in Japan langsam aus den Schlagzeilen verschwindet, &#8216;strahlen&#8217; die Ereignisse in Fukushima im buchstäblichen Sinne noch auf den Wahlkampf in Bremen aus, und es scheint sicher zu sein, dass vor allem die Grünen erneut davon profitieren werden&quot;, so die Einschätzung von <a href="http://www.lotharprobst.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Prof. Dr. Lothar Probst</a>, Politikwissenschaftler am Arbeitsbereich &quot;Wahl-, Parteien- und Partizipationsforschung&quot; der Universität Bremen, gegenüber politik-digital.de.<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/lotharprobst-finale.jpg" title="Prof. Dr. Probst" alt="Prof. Dr. Probst" align="left" height="174" width="200" /> Die Tatsache, dass die Energiepolitik erneut im Fokus stehen könnte, hängt nach der Meinung des Bremer Wahl-Experten aber auch eng mit der derzeitigen landespolitischen Situation zusammen.&quot;Insgesamt ist der Wahlkampf bisher sehr themenarm. Landespolitische Themen wie Bremens düstere Finanzlage spielen nur am Rande eine Rolle. Auch deshalb wird die Frage nach der Zukunft der Energiepolitik und danach, welche Rolle Bremen als ein Vorreiter im Bereich der Windenergie spielen könnte, den Wahlkampf mit prägen&quot;. Und auch die einzelnen Parteien wissen um diesen thematischen Schwerpunkt, wie Nachfragen unserer Redaktion verdeutlichen: &quot;Die SPD sieht diese Stimmung als eine generelle, von der Bremer Landespolitik unabhängige Erscheinung: Überall ist mit der besonderen Stimmung &#8216;pro Grüne&#8217; nach der Katastrophe in Japan umzugehen&quot;, so der SPD-Landesgeschäftsführer Roland Pahl. Die Auswirkungen der  Atomdebatte gelten in Bremen aber noch nicht bei allen Parteien als ausgemachte Sache. &quot;Selbstverständlich hat die Diskussion über die Atompolitik die Ergebnisse in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gravierend beeinflusst. Derzeit ist schwer einzuschätzen, ob dies am 22. Mai auch für Bremen gilt&quot;, so die Ansicht von Gunnar Meister, Pressesprecher der Bremer CDU, gegenüber politik-digital.de.
</p>
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<b>Der Wahlkampf im Netz</b><br />
Über die Chancen des eCampaigning bei Wahlkämpfen in Stadtstaaten wurde bereits aus Anlass der Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar <a href="http://www.wahl.de/blog/101215/online-wahlkampf-auf-hanseatisch-hamburg-social-media" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geschrieben</a>. Auch in Bremen, der kleineren der beiden Hansestädte mit einer im Vergleich zu Hamburg fundamental unterschiedlichen Wirtschafts- und Bevölkerungsstruktur, haben sich die verschiedenen Parteien und Wählervereinigungen die Möglichkeiten des Online-Wahlkampfs angeeignet. Wie sehen die Internetauftritte der einzelnen Parteien aus und in welchem Maße findet ein über bloße Information hinausgehender Dialog mit dem Wähler statt?
</p>
<p>
Die Sozialdemokraten, die in den vergangenen vier Jahren gemeinsam mit den Bündnisgünen regiert haben, setzen im Internet bis zum Wahltag auf verschiedene Live-Chats mit ihren Spitzenpolitikern. Bremens SPD-Landesvorsitzender Andreas Bovenschulte hat diese Chat-Serie am 12. April 2011 begonnen, verschiedene Spitzengenossen von der Weser werden folgen, bis am 20. Mai der Spitzenkadidat und Senatschef Jens Böhrnsen den <a href="http://bremenmitzukunft.de/Page1050.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Dialog</a> beendet. SPD-Landesgeschäftsführer Roland Pahl betont im Gespräch mit politik-digital.de: &quot;Dem Internet wird gegenüber früheren Wahlkämpfen eine deutlich stärke Rolle zugemessen. Bereits im Herbst 2010 haben wir unseren online-Programmdialog gestartet. Dieser fand mit der Verabschiedung des Regierungsprogramms 2011-2015 auf dem Landesparteitag am 26. Februar 2011 zunächst einen Abschluss. Mit unseren Homepages „bremenmiteinander.de“ und „bremenmitzukunft.de“ (&#8230;) werden wir das Diskussions- und Kommunikationsangebot in den Wahlkampf verlängern und wiederaufnehmen&quot;.
</p>
<table border="0" height="44" width="480">
<tbody>
<tr>
<td align="center"><a href="/wp-content/uploads/fdp-bremen.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/fdp-bremen.png" alt="FDP-Bremen" title="FDP-Bremen" height="138" width="220" /></a></td>
<td align="center"> <a href="/wp-content/uploads/spd-bremen.png" class="colorbox"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/spd-bremen.png" alt="SPD-Dialogwebsite &quot;bremenmitzukunft.de&quot;" title="SPD-Dialogwebsite &quot;bremenmitzukunft.de&quot;" height="138" width="220" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die <a href="http://www.cdu-bremen.de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU</a> setzt online neben einem professionellem Youtube-Kanal und den Informationen über ihre Spitzenkandidatin Dr. Rita Mohr-Lüllmann auf eine &quot;negative-campaigning&quot;-Strategie gegen SPD, Grüne und die Tagespolitik des amtierenden Senats. Unter Partizipationsgesichtspunkten sticht im aktuellen christdemokratischen Internetangebot vor allem die Mitmach-Rubrik &quot;Langsam reicht&#8217;s&quot; ins Auge. Ein Google-Maps-basierter Bremen-Stadtplan (&quot;Von unseren Website-Besuchern gemeldete Probleme im Straßenverkehr zum Thema Stau, Schlaglöcher, Baustellen usw.&quot;) informiert über tatsächliche oder vermeintliche Verkehrsprobleme der Hansestadt. Eine Kampagne, die dem Website-Besucher zwar Partizipation erlaubt, nach Ansicht von Professor Lothar Probst aber zugleich inhaltliche Schwächen der christdemokratischen Strategie verdeutlicht: &quot;Die CDU hat bisher überhaupt keinen Ansatzpunkt gefunden, um die rot-grüne Regierung unter Druck zu setzen.&quot;  
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.cdu-bremen.de/verkehrsprobleme.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cdubremen-screenshot.jpg" title="Verkehrsprobleme in Bremen" alt="Verkehrsprobleme in Bremen" height="307" width="491" /></a>
</p>
<p>
&quot;Wir konkurrieren mit der CDU um Platz 2, so beschreibt Landeschefin Susan Mittrenga das selbstbewusste Wahlkampfziel von Bündnis90/Die Grünen. Um dieses Ziel zu erreichen, warten die Grünen im <a href="http://www.gruene-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet</a> mit ihrer aus den bisherigen Landtagswahlen des Jahres 2011 bereits bekannten &quot;3 Tage- Wach-Aktion&quot; auf. Die <a href="http://bremen.piratenpartei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Piratenpartei</a> hatte es bereits in den beiden vergangenen Landtagswahlen dieses Jahres schwer und setzt in Bremen und Bremerhaven auch  &#8211; aber nicht nur &#8211; auf das Internet als Wahlkampfinstrument, wie Erich Sturm vom Bremer &quot;Piraten&quot;-Vorstand gegenüber politik-digital.de ausführt: &quot;Das Internet als Dialogmedium hat einen hohen Stellenwert, kann aber den direkten Kontakt mit den Bürgern im Wahlkampf (noch) nicht ersetzen. Wir nutzen natürlich alle Möglichkeiten der modernen Medien, um zu informieren und um zu mobilisieren. Beide Wahlkampfformen haben bei uns denselben Stellenwert&quot;.
</p>
<p>
<b>Die Auseinandersetzung um das Bürgermeisteramt</b><br />
Welchen Einfluss haben die einzelnen Spitzenkandidaten im aktuellen Wahlkampf und wie präsentieren sie sich im Internet? Aufgrund der überschaubaren Einwohnerzahl Bremens und der vergleichsweise niedrigen bundespolitischen Relevanz der Stadt an der Weser wird ihnen – zumindest im überregionalen Kontext &#8211; ein geringeres mediales Interesse entgegengebracht als den Spitzenkandidaten in großen Flächenländern. Spitzenpolitiker aus Bremen erlebten zuletzt im Juni vergangen Jahres bundesweite Aufmerksamkeit. Damals stand Bremens Senatschef <a href="http://www.jens-boehrnsen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jens Böhrnsen</a> in seiner Funktion als amtierender Bundesratspräsident nach dem überraschenden Rücktritt Horst Köhlers für einige Wochen an der Spitze der Bundesrepublik. Eine Aufgabe, die Böhrnsen genützt hat, wie der Parteienforscher Probst meint: &quot;Jens Böhrnsen ist durch die Wochen, in denen er als Bundesratspräsident nach dem Rücktritt von Bundespräsident Köhler dessen Aufgaben übernommen hat, ins öffentliche Rampenlicht gerückt und hat dadurch bundes- und landespolitisch an Statur gewonnen.&quot;
</p>
<p>
Die CDU in Bremen wartet seit nunmehr sechs Jahrzehnten darauf, in das historische Rathaus am Bremer Roland einzuziehen. Eine Aufgabe, die im Frühjahr 2011 die Bürgerschaftsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende <a href="http://mohr-luellmann.cdu-bremen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Rita Mohr-Lüllmann</a> für die hanseatischen Christdemokraten stemmen soll und dementsprechend auch online &quot;im Mittelpunkt&quot; der Kampagne steht wie es bei der Partei heißt. Die amtierende Finanzsenatorin und stellvertretende Bremer Bürgermeisterin <a href="http://www.finanzen.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen53.c.4273.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Karoline Linnert</a> geht erneut auf Listenplatz 1 für Bündnis90/Die Grünen in den Bürgerschaftswahlkampf. Die Bremer FDP setzt beim Kampf um einen Wiedereinzug in die Bürgerschaft weniger auf Personalsisierung als auf ein Mannschaftsspiel, wie Pressesprecher Nicolas Scheidtweiler hervorhebt: &quot;Wir wollen die Kompetenzen all unserer Kandidaten nutzen und tun dies im Bereich der Podiumsdiskussion vor Ort, aber auch im Online-Wahlkampf. Jedoch ist auch klar, dass <a href="http://www.oliver-moellenstaedt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oliver Möllenstädt</a> durch seine Funktion als Sprecher der FDP in der Bremischen Bürgerschaft öfter in die Öffentlichkeit tritt und damit auch bei uns in den Online-Medien präsentiert wird&quot;, so Scheidtweiler gegenüber politik-digital.de. Bei der Bremer Piratenpartei steht selbstverständlich nicht der Kampf um den Chefsessel im Rathaus, sondern die eigenen Programminhalte im Mittelpunkt der Kampagne, wie Erich Sturm betont: &quot;Wir setzen auf Inhalte und nicht auf Personen. Allein schon deshalb, weil wir außerhalb des Netzes mit der minimalen Berichterstattung zu kämpfen haben.&quot;
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<p>
<b>Fazit</b>
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<p>
Sieht man einmal von organisatorischen Veränderungen &#8211; hier ist vor allem das <a href="http://www.5stimmen.de/index.php?article_id=5" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reformierte Wahlrecht</a> (das neue Wahlrecht kann auf der Homepage der Bremer Bürgerschaft anhand<br />
eines interaktiven Probestimmzettels online geübt werden)<br />
mit der Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens zu erwähnen &#8211; ab, so kann der eigentliche Wahlkampf zur Bremer Bürgerschaft im Frühjahr 2011 im Internet mit nur wenigen Innovationen aufwarten.
</p>
<p align="center">
<a href="http://www.5stimmen.de/index.php?article_id=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gibmirfuenf-screenshot.jpg" alt="Die Informationsseite der Bürgerschaft zum neuen Wahlrecht" title="Die Informationsseite der Bremer Bürgerschaft zum neuen Wahlrecht" height="307" width="491" /></a>
</p>
<p>
Möglicherweise wird die Berichterstattung aber sowieso durch ein Ereignis von parteiübergreifender lokaler Bedeutung überstrahlt. In der Woche rund um den Wahltermin am 22. Mai hat die Deutsche Fußballliga (DFL) die Relegationsspiele für den Verbleib in der höchsten deutschen Profi-Spielklasse angesetzt. Sollte der in der laufenden Bundesligasaison äußerst mittelmäßig aufspielende SV Werder Bremen in diese Relegation involviert sein, könnte für das Elektorat im Zwei-Städte-Staat jedes Wahlergebnis zur Nebensache werden.
</p>
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<br />
<i></i></p>
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		<title>Die Zeit läuft&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone Schiedchen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 10:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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					<description><![CDATA[In den letzten Stunden vor der Wahl versuchen die drei favorisierten Parteien in Baden-Württemberg mit unterschiedlichen Aktionen noch einmal, Wähler zu mobilisieren und im Dialog Antworten auf drängende Fragen zu geben.
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Stunden vor der Wahl versuchen die drei favorisierten Parteien in Baden-Württemberg mit unterschiedlichen Aktionen noch einmal, Wähler zu mobilisieren und im Dialog Antworten auf drängende Fragen zu geben.</p>
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<a href="http://www.spd-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/57stunden_rand.png" align="left" height="51" width="195" /></a>Interaktiv und modern gibt sich die SPD mit ihrer 57-Stunden-Aktion und nutzt dafür verschiedene Medien: E-Mail, Telefon, <a href="http://blog.spd-bw.de/2011/03/22/nach-57-jahren-cdu-57-stunden-fur-den-echten-wechsel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blog</a>, <a href="http://www.spd-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Live-Chat</a> (ohne Filter!) und eine <a href="http://twitterwallr.com/57h" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter-Wall</a>.
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<p>
<a href="http://gruene-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gr__ne_rand.png" align="left" height="68" width="195" /></a>Offensiv zeigen sich auch die Grünen: Unter dem Motto „<a href="http://89.146.224.137/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Noch Fragen? Drei-Tage-Wach Antwortet</a>“ kann hier jeder in einem Live-Chat seine Fragen stellen, die Plattform ist lebendig und übersichtlich gestaltet.
</p>
<p>
<a href="http://www.cdu-bw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/cdu_rand.png" align="left" height="84" width="195" /></a>Noch länger läuft der Schlussspurt der CDU mit einer <a href="http://www.cdu-bw.de/100stunden.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">100-Stunden</a>-Aktion. Das Wahlkampfteam setzt auf die klassischen Kommunikationswege Telefon und E-Mail.
</p>
<p>
<br />
Ob die Parteien mit diesen Aktionen kurz vor dem Ziel noch unentschiedene und junge Wähler erreichen, erfahren wir am Sonntagabend.</p>
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		<title>eCampaigning zwischen Harz und Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 16:59:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Bullerjahn]]></category>
		<category><![CDATA[Wulf Gallert]]></category>
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					<description><![CDATA[In wenigen Tagen sind die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt zur Wahl aufgerufen. Eine Wahl, die in jedem Fall einen neuen Regierungschef hervorbringen wird, der amtierende Ministerpräsident Wolfgang Böhmer tritt nach zwei Amtsperioden nicht erneut an. Aber bringt die  Neuausrichtung an der Spitze zugleich eine wahrnehmbare Novellierung des Internet-Wahlkampfs der Parteien mit sich? politik-digital.de hat wenige Tage vor dem Urnengang nachgefragt.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Tagen sind die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen-Anhalt zur Wahl aufgerufen. Eine Wahl, die in jedem Fall einen neuen Regierungschef hervorbringen wird, der amtierende Ministerpräsident Wolfgang Böhmer tritt nach zwei Amtsperioden nicht erneut an. Aber bringt die  Neuausrichtung an der Spitze zugleich eine wahrnehmbare Novellierung des Internet-Wahlkampfs der Parteien mit sich? politik-digital.de hat wenige Tage vor dem Urnengang nachgefragt.</p>
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Beim Streifzug über die einzelnen Internetauftritte der sachsen-anhaltinischen Parteien stechen im März 2011 zunächst kaum Innovationen ins Auge. Zahllose Fotos von Wahlkampf-Terminen werden auf flickr veröffentlicht, die Parteien sammeln Facebook-Freunde, und Presseverlautbarungen werden teilweise getwittert. Halten die Parteien es einfach nur für zwecklos, sich im Netz noch stärker zu engagieren oder steckt hinter dieser unübersehbaren Zurückhaltung vielleicht sogar eine Strategie? Um das herauszufinden, stellte politik-digital.de den einzelnen Parteien gut 72 Stunden vor der Schließung der Wahllokale einige kurze Fragen zu deren Zielsetzungen und Erfahrungen mit dem ablaufenden Online-Wahlkampf sowie zu den Perspektiven für zukünftige Kampagnen.
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<p>
<a target="_blank" href="http://www.reiner-haseloff.de/" rel="noopener noreferrer">Dr. Reiner Haseloff</a>, amtierender Wirtschaftsminister in der Großen Koalition und Kronprinz von CDU-&quot;Landesvater&quot; Wolfgang Böhmer, ist in den vergangenen Wochen vor allem über sein Facebook-Profil in Kontakt mit den Wählerinnen und Wähleren getreten. &quot;Der intensivste und stärkste Kontakt fand im Rahmen des Facebookauftrittes unseres Spitzenkandidaten statt&quot;, wie der CDU-Landesverband in Magedeburg auf Anfrage mitteilte. Und auch die Partei &quot;Die Linke&quot; mit ihrem Spitzenmann <a target="_blank" href="http://www.wulf-gallert.de/" rel="noopener noreferrer">Wulf Gallert</a> hatte es in diesem Netzwerk laut Parteiangaben am einfachsten: &quot;Im Gegensatz zu Twitter, wo sich die Zahl der &#8216;Follower&#8217; eher schleppend  &#8211; zum Wahltermin hin jedoch mit steigender Dynamik – entwickelte, war bei Facebook ein vergleichsweise schneller Zuwachs an &#8216;Fans&#8217; zu verzeichnen&quot;, so Linken-Sprecherin Peggy Krößmann gegenüber politik-digital.de. Wie die Linkspartei selbstkritisch ergänzt, wurde aber deutlich,  &quot;dass man in der Mehrheit eher eigenes Klientel und Mitstreiter der Linkspartei in Sachsen-Anhalt und dem Bundesgebiet&quot; erreichte, als den „unentschiedenen Bürger“. Dieser Aspekt sei &quot;ausbaufähig&quot;, so Krößmann.<br />
SPD-Spitzenkandidat <a target="_blank" href="http://www.bullerjahn2011.de/" rel="noopener noreferrer">Jens Bullerjahn</a>, stellvertretender Ministerpräsident, ist vor allem mit seinem Twitter-Account, aber auch in allen übrigen Web 2.0-Formaten präsent. Leider sind die Antworten der SPD-Pressestelle zum Online-Wahlkampf nicht mehr rechtzeitig zur Veröffentlichung dieses Textes auf politik-digital.de eigegangen.
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<p>
Bündnis 90/Die Grünen teilten auf die Frage nach den von ihnen hauptsächlich genutzten Web 2.0-Kanälen mit: &quot;Wir erachten es als selbstverständlich, unsere Vorstellungen zur Gestaltung der Gesellschaft nicht nur auf unserer Website zu präsentieren, sondern dort, wo sich die Menschen online aufhalten. Facebook ist ein solcher vielbesuchter Knotenpunkt des Internets. Die Resonanz hat uns überrascht und in unserem Online-Engagement bestärkt. Der Twitter-Account der <a target="_blank" href="http://twitter.com/claudiadalbert" rel="noopener noreferrer">Spitzenkandidatin Claudia Dalbert</a> war dabei, neben ihrem privaten Facebook-Profil, die am intensivsten genutzte Möglichkeit im Social-Web&quot;, so die Einschätzung von Andreas Jahnel, Pressereferent des bündnisgrünen Landesverbandes gegenüber politik-digital.de.
</p>
<p>
Auf die Frage, welche strategischen Schlüsse aus dem jetzt noch laufenden Wahlkampf für zukünftige Wahlkampfauseinandersetzungen im Netz zu ziehen seien, waren  – wenn überhaupt &#8211; zurückhaltende Antworten zu bekommen. &quot;Momentan sehen wir die Kapazitäten des eCampaignings erreicht, demzufolge haben wir nicht vor, bedeutende Änderungen vorzunehmen. Die von uns genutzten Bereiche wurden durchaus hoch frequentiert und sind somit als erfolgreich zu bewerten&quot;, so die Einschätzung des CDU-Landesverbandes in Magdeburg. Auch bei Bündnis 90/Die Grünen, die nach 13 Jahren auf einen Wiedereinzug in den Magedburger Landtag hoffen, gibt man sich so kurz  vor dem Urnengang optimistisch hinsichtlich des Erfolgs und der zukünftigen Wirkung der eigenen Internet-Strategie: &quot;Bezeichnend für den interaktiven Austausch im Social web sind vor allem die Anregungen und Hinweise, welche wir sammeln konnten. Allein schon aus disem Grund werden wir Vernetzung, Transparenz und Austausch bis hin zur programmatischen Arbeit forcieren.&quot;
</p>
<p>
Die beinahe durchweg positiven Einschätzungen durch die Parteien können nicht darüber hinwegtäuschen: Die Tatsache, dass die  in Sachsen-Anhalt angeschriebenen Parteien nur äußerst schleppend oder überhaupt nicht auf die Anfragen reagiert haben, mag – neben der selbstverständlichen Zeitknappheit in der Schlussphase eines Wahlkampfs &#8211; als ein Indiz dafür angesehen werden, wie wenig politische Relevanz dem Internet als Wahlkampf-Instrument aktuell  beigemessen wird. Speziell Sachsen-Anhalt hatte in den vergangen 20 Jahren mit den Folgen des demographischen Wandels zu kämpfen und so scheint es &#8211; als eine Erklärung &#8211; naheliegend, dass die Parteien beim Kampf um Parlamentssitze weniger netzaffine (älterere) Wählergruppen verstärkt umworben haben.</p>
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		<title>Profilbilder gegen Kopfpauschale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Melching]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 10:14:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Rösler]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnenwebsite]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfpauschale]]></category>
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					<description><![CDATA[Die SPD-Kampagne gegen die <a href="http://www.spd.de/petition/kopfpauschale/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kopfpauschale</a> erreicht jetzt auch die sozialen Netzwerke. Mithilfe eines <a href="http://spd.unterstuetzer.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Tools</a> kann man nun ein „Unterstützerbild“ für die Kampagne generieren und in sein jeweiliges Profil integrieren.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Kampagne gegen die <a href="http://www.spd.de/petition/kopfpauschale/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kopfpauschale</a> erreicht jetzt auch die sozialen Netzwerke. Mithilfe eines <a href="http://spd.unterstuetzer.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Tools</a> kann man nun ein „Unterstützerbild“ für die Kampagne generieren und in sein jeweiliges Profil integrieren.</p>
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Bereits zum Bundestagswahlkampf<br />
2009 entwickelten die SPD-Mitglieder <a href="http://www.maximilian-schmidt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maximilian Schmidt</a> und <a href="http://www.dennismorhardt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dennis Morhardt</a> das Tool als „spontanes Wochenendprojekt“, so Schmidt gegenüber politik-digital.de. Die positive<br />
Resonanz in der Partei führte jetzt zur Wiederaufnahme der Idee.
</p>
<p>
Bisher kann man sein Konterfei mit verschiedenen Standard-Bannern zur Kopfpauschale versehen. Weitere Motive zur NRW-Wahl sollen in Kürze folgen. Nach Auskunft von Schmidt können die User in Zukunft ihre Banner auch mit einem eigenen Text versehen. 
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<p>Hier ein Beispiel, wie so ein Profilbild aussehen könnte:</p>
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<p><center><br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Philipp_0.jpg" width="200" height="300" /><br />
</center></p>
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<i>Das Originalbild von Philipp Rösler ist unter der Creative Commons-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Namensnennung 3.0 Unported</a> lizenziert. Urheber: FDP Niedersachsen. Mash-Up: politik-digital.de mithilfe von <a href="http://spd.unterstuetzer.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spd.unterstuetzer.net</a>.</i></p>
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		<title>Die Software für Obamas Erfolg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 14:35:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[Blue State Digital]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Blue State Digital – das ist das Unternehmen, das hinter Obamas legendärer Online-Kampagne steht. Die Gründer Thomas Gensemer und Macon Phillips entwickelten die Community-Software &#34;Partybuilder&#34; und waren bereits 2004 für die Howard-Dean-Kampagne aktiv, die heute als die erste wirkliche politische Online-Kampagne gilt. Für politik-digital.de besuchte Henrik Flor die Firma in Washington.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blue State Digital – das ist das Unternehmen, das hinter Obamas legendärer Online-Kampagne steht. Die Gründer Thomas Gensemer und Macon Phillips entwickelten die Community-Software &quot;Partybuilder&quot; und waren bereits 2004 für die Howard-Dean-Kampagne aktiv, die heute als die erste wirkliche politische Online-Kampagne gilt. Für politik-digital.de besuchte Henrik Flor die Firma in Washington.<!--break--></p>
<p>Die Hauptstadtrepräsentanz in der 15th Street liegt nur einen Steinwurf vom Weißen Haus entfernt – doch Thomas Gensemer gibt sich im Gespräch mit politik-digital.de bescheiden. Nachdem seine beiden laut kläffenden Mischlinge aus dem Büro gescheucht wurden, erzählt er, dass man doch nur „Barack Obamas Fan Club online“ auf die Beine gestellt hätte. Entscheidend sei vor allem gewesen, dass Obamas PR-Team klar war, dass die Online-Kampagne zu einem Herzstück der Wahlkampf werden musste. </p>
<p><b>Warten auf Mr. Right</b> </p>
<p>Die elektronischen Tools, allen voran der von Blue State Digital entwickelte &quot;Partybuilder&quot;, standen bereit. Das Kunststück bestand darin, innerhalb von 22 Monaten 20 Prozent der demokratischen Wähler online zu organisieren und mobilisieren. Und das funktionierte vor allem durch die Person Obama und seine Botschaft, die auch in digitale Formate übersetzt werden konnte.</p>
<p>Inzwischen dirigiert ein eigener Online-Stab im Weißen Haus die digitale Kommunikation des Präsidenten. &quot;<a href="http://www.barackobama.com/index.php" title="Organizing for America" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Organizing for America</a>&quot;, das Nachfolgeprojekt der Demokratischen Partei, leitet aber nach wie vor Blue State Digital. Ende 2010 sind bereits die &#8216;midterm elections&#8217;, in denen neue Kongressmitglieder und Gouverneure bestimmt werden. Und so werden die Unterstützer weiterhin mit regelmäßigen Videoansprachen und Mailings angesprochen. </p>
<p>Das Konzept scheint aufzugehen: Die Parteianhänger bleiben aktiv und spenden, auch wenn etwas von der Leidenschaft fehlt, die den Präsidentschaftswahlkampf begleitet hat. Die Infrastruktur existiert und funktioniert weiter. Das ist etwas anderes als die Politikverdrossenheit, die vor Obama noch herrschte.</p>
<p><b>Die Krise als Chance</b> </p>
<p>Dass die New-Media-Experten auch eine Menge politischen Einfluss bekommen haben, scheint Gensemer nicht besonders zu interessieren. Ihm sei es wichtiger, dass andere potenzielle Kunden verstünden, dass die Taktik und die Instrumente, die beim Obama-Wahlkampf erfolgreich waren, auch auf jede andere Branche übertragbar sind, die im weitesten Sinne mit &quot;community organizing&quot; zu tun hat. </p>
<p>Inzwischen arbeiten das amerikanische Rote Kreuz, Al Gores Klimakampagne oder Gewerkschaften mit dem Partybuilder. Ein Brückenkopf in London hat die ersten europäischen Kunden akquiriert, darunter auch der (unterlegene) Londoner Bürgermeisterkandidat Ken Livingston.</p>
<p>Die weltweite Wirtschaftskrise spielt Blue State Digital dabei sogar in die Hände. Viele Institutionen suchen derzeit nach effektiveren Marketinginstrumenten. Und so sind beispielsweise diverse US-Universitäten dabei, das Fundraising im Bereich Alumnis mit der Community-Software neu zu organisieren. Diese wird übrigens von einem 45-köpfigen Technology-Team laufend weiterentwickelt.</p>
<p><b>Video wird wichtiger</b> </p>
<p>Angesprochen auf den Präsidentschaftswahlkampf 2012 wagt Gensemer eine Prognose: Video werde als Format noch wichtiger werden. Ansonsten sei es schwer zu sagen, was bis dahin an neuen Technologien und Businessmodellen entwickelt wird, an die man andocken kann (wie jetzt etwa bei Facebook). </p>
<p>Entscheidend bleibe daher die Frage, wie gewinnt man die Gunst der potenziellen Unterstützer und wie gelingt es, dass Unterstützer weitere Unterstützer gewinnen. Das Budget für die Online-Kampagne dürfe gerne auch etwas größer werden als die heute üblichen 5 Prozent. Schließlich geht es ja um das Geschäft und nicht die Macht.</p>
<div style="text-align: center"><a href="http://www.barackobama.com/index.php" title="Organizing for America" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/casestudy-barackobama-screenshot.jpg" height="191" width="381" /></a></div>
<p></p>
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		<title>Do Your Own Debate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2007 11:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning]]></category>
		<category><![CDATA[citizen journalism]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon wieder eine Premiere im US-Präsidentschaftswahlkampf, der entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht erst im nächsten Jahr stattfindet, sondern längst auf vollen Touren läuft - die Rede vom "immerwährenden Wahlkampf" war wohl noch nie so berechtigt wie heute. Nach den im Januar 2007 lancierten Kampagneneintritten und ersten <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/18352397/">innerparteilichen Gesprächsrunden</a> im April, fand am 23.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder eine Premiere im US-Präsidentschaftswahlkampf, der entgegen der weit verbreiteten Annahme nicht erst im nächsten Jahr stattfindet, sondern längst auf vollen Touren läuft &#8211; die Rede vom &#8220;immerwährenden Wahlkampf&#8221; war wohl noch nie so berechtigt wie heute. Nach den im Januar 2007 lancierten Kampagneneintritten und ersten <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/18352397/">innerparteilichen Gesprächsrunden</a> im April, fand am 23.<!--break--> Juli die so genannten&#8221;<a href="http://www.cnn.com/2007/POLITICS/07/23/debate.main/index.html">CNN</a>/<a href="http://www.youtube.com/debates">YouTube</a>-Debate&#8221; statt &#8211; ein weiteres neues Format im, nun ja, Vor-Vorwahlkampf.<br />
Bei einer ersten Einschätzung dieses &#8220;Meilensteins in der Wahlkampfgeschichte&#8221; (CNN über CNN/YouTube), bei dem die acht demokratischen Kandidaten auf Videobotschaften antworten sollten, fallen besonders auf:<br />
Das so genannte <em>frontloading</em> bei der Kandidatenauswahl wird verstärkt,  der Auswahlprozess verlagert sich immer weiter weg von Wahltermin und den eigentlichen Vorwahlen, damit verlängert sich der Kampagnenzeitraum ganz erheblich (damit verbunden ist natürlich auch die Erhöhung der Kampagnenkosten).<br />
Außerdem obliegt die Ausgestaltung der Kampagne längst nicht mehr nur den Kandidaten, ihren Unterstützergruppen, &#8220;herkömmlichen&#8221; Journalisten und &#8220;modernen&#8221; Bloggern, sondern immer häufiger auch einfachen Bürgern respektive Wählern. Dabei behalten sich die etablierten Gatekepper aber eine Kontrolle des <em>voter generated content</em> vor: bei den Clip-Debatten (die Republikaner steigen am 17. September in den Video-Ring) überwacht ein Gremium von CNN-Redakteuren die Auswahl der Videobeiträge.<br />
Ein ausführlicheres Posting findet sich im Weblog des Autors unter <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com"  title="Internet und Politik">http://internetundpolitik.wordpress.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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