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	<title>Edmund Stoiber &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Edmund Stoiber &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>@mund Stoiber und das „Querschnittsthema schlechthin“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 17:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Edmund Stoiber]]></category>
		<category><![CDATA[CSU-Netzkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Bär]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut offiziellen Angaben hatten sich rund 500 Teilnehmer für den zweiten netzpolitischen Kongress der CSU angemeldet. Neben der Vorstellung ihres [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/mund-stoiber-und-das-%e2%80%9equerschnittsthema-schlechthin/csulogo/" rel="attachment wp-att-13626"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-13626" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/csulogo-305x109.png" alt="" width="305" height="109" /></a>Laut offiziellen Angaben hatten sich rund 500 Teilnehmer für den zweiten netzpolitischen Kongress der CSU angemeldet. Neben der Vorstellung ihres neuen Positionspapiers hatten die Veranstalter um die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär als Highlight eine Rede des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber angekündigt. politik-digital.de hat #csunk2 per Livestream verfolgt.</p>
<p>Die CSU sei eine Volkspartei und selbstverständlich seien innerhalb einer solchen auch verschiedene Meinungen erlaubt. Mit diesen Worten begrüßte Gastgeberin Dorothee Bär die Teilnehmer, zu denen neben zahlreichen netzpolitisch Interessierten auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Uhl zählte. Die Diskussion des zweiten netzpolitischen Positionspapiers war jedoch nur ein Programmpunkt des heutigen Nachmittags. Im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung war CSU-Chef Horst Seehofer bei Münchner „Schwimmbadwetter“ nur per Facebook-Grußbotschaft vertreten.<strong></strong></p>
<h3>„Ausnahmslos gegen Netzsperren“ &#8211; Die Forderungen des Positionspapiers</h3>
<p>Netzpolitik sei für die CSU zwar ein Querschnittsthema, dennoch habe man sich im zweiten Positionspapier auf die beiden Politikfelder Sicherheit und Bildung konzentriert, stellte Bär bereits in ihrer Begrüßung klar. In dem gestern <a title="LInk" href="http://www.csu.de/partei/netzkongress/positionspapier/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">veröffentlichten Papier</a> wird unter anderem ein Staatsminister für Internet und digitale Gesellschaft gefordert, dies sei eine „adäquate institutionelle Anbindung“ des Themas auf Bundesebene, wie der Passauer IT-Rechtler Professor Dirk Heckmann es nannte, der das Papier am heutigen Nachmittag vorstellte und erläuterte.</p>
<p>Auch wünschen sich die Mitglieder des Netzrates einen Tablet-PC für jedes Schulkind und sprechen sich gegen ein „antiquiertes“ Handyverbot in Schulgebäuden sowie für eine verstärkte Medienkompetenz an Schulen aus. Die Nutzung von Wikipedia-Texten für Referate sei in vielen Fällen nicht allein ein Fehler der Schüler, sondern auch auf Versäumnisse der Lehrerschaft zurückzuführen. „In Freiheit und Fairness“, diesen Titel des Papiers habe man, so Mitverfasser Heckmann, überdies beibehalten, weil er das christsoziale Verständnis des Internet am besten darstelle. Eine „außerordentlich hohe Zustimmungsquote“ habe man bereits unmittelbar nach der Veröffentlichung im Netz erfahren. Heckmann wandte sich in seiner engagierten Vorstellung überdies gegen Netzsperren. Das Internet als „Geschenk zur Jahrtausendwende“ gelte es. „gegen jegliche Relativierung seiner Freiheitsideen“ zu verteidigen.</p>
<h3>Stoiber: „Kein Patentrezept für digitale Revolution“</h3>
<p>Nachdem zuvor schon in  einer Talkrunde über die „Chancen der digitalen Wirtschaft“ diskutiert worden war, sprach als Hauptredner des Nachmittags Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber. Edmund Stoiber, so Bär in ihrer Begrüßung, stehe „wie kein anderer für Laptop und Lederhose“. Der mit diesem bereits vielfach zitierten Bonmot Begrüßte wagte in seiner Rede eine Mischung aus Rück- und Ausblick auf seine eigenen politischen Erfahrungen und die Zukunft der netzpolitischen Debatte. Mit Microsoft-Gründer Bill Gates habe er bereits in den 1990er-Jahren mehrmals in der Münchner Staatskanzlei zusammengesessen. Eben jener Computer-Pionier sei damals noch von einem Scheitern des Internet überzeugt gewesen.</p>
<p>Das sei zwar Vergangenheit, doch ganz der weise Landesvater sprach Stoiber auch die Mahnung an „die Netzgemeinde“ aus, nicht intolerant gegenüber denjenigen zu sein, „die sich mit dem Fortschritt schwertun“. Viele Repräsentanten der „Internetgemeinde“ würden, so Stoibers Eindruck, mit einer „gewissen Arroganz“ gegenüber digital Rückständigen auftreten.</p>
<h3>Das Internet in der Mitte von Politik und Gesellschaft</h3>
<p>Der zentrale Appell Stoibers betraf sowohl „die Netzgemeinde“ als auch die etablierten Politiker: Das Internet sei Realität und müsse dementsprechend „in die Mitte der Politik rücken“, statt nur auf Veranstaltungen wie Netzkongressen behandelt zu werden. Diese Einsicht vermisse er noch bei den etablierten Parteien. Das Netz rufe geradezu nach mehr Demokratie, und das Thema digitale Bürgerbeteiligung sehe er als großes Thema für die kommenden fünf Jahre. Genauso wenig dürfe sich aber die Netzgemeinde ausschließlich mit dem Internet beschäftigen und sich „ins Internet zurückziehen.“, sondern müsse sich aktiv in die Politik einbringen.</p>
<p>Auch das Thema Netzsperren und das übergreifende Thema Freiheit im Netz behandelte Stoiber in seiner Rede. Kontrolle und Aufsicht durch den Staat würden zwar im Internet abgelehnt, in der realen Welt nach Stoibers Ansicht aber immer stärker eingefordert.  Abschließend wurde es dann mit Blick auf China und den dortigen Freiheitsbegriff sogar noch global. Alle ACTA-Diskussionen der vergangenen Monate habe er „intensiv mitverfolgt“ und mahnte mit Blick auf seine Erfahrungen in der EU-Kommission, wiederum unter Verweis auf China, vor dem Thema „Diebstahl geistigen Eigentums im Online-Zeitalter“. Die Internetnutzer müssten akzeptieren, „dass der Rohstoff Geist auch im Netz geschützt werden muss“. Eine Reform des Urheberrechts sei in diesem Zusammenhang unumgänglich.</p>
<p>Das Zukunftsfeld Netzpolitik dürfte man nicht „irgendwelchen Sektierern“ überlassen. Mit diesem und einigen weiteren Seitenhieben auf die Piratenpartei sowie einem Appell zur Verortung des Internet „in der Mitte von Politik und Gesellschaft“ beendete Stoiber seine Rede, an die sich eine weitere von Bär und Dirk Heckmann moderierte Diskussion sowie ein Rollenspiel des Passauer Professors anschlossen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Edmund Stoiber</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat_mit_edmund_stoiber-467/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2000 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Edmund Stoiber]]></category>
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					<description><![CDATA[<table border="0">
	<tbody>
		<tr valign="top">
			<th align="right">Moderator:</th>
			<td>Ein Moment Geduld bitte noch, Herr Stoiber ist soben eingetroffen und 
			es kann gleich losgehen.<br />
			</td>
		</tr>
		<tr valign="top">
			<th align="right">Moderator:</th>
			<td>Ich gebe Bescheid, sobald im Video etwas zu sehen ist. Also nur noch 
			etwas Geduld.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Ein Moment Geduld bitte noch, Herr Stoiber ist soben eingetroffen und<br />
			es kann gleich losgehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Ich gebe Bescheid, sobald im Video etwas zu sehen ist. Also nur noch<br />
			etwas Geduld.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Videoübertragung läuft, danke TV1.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Lieber Herr Stoiber, willkommen im Chat von politik-digital und<br />
			TV1
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Goldberg:</th>
<td>Sehr geehrter Herr Stoiber, welche Maßnahmen werden momantan<br />
			ergriffen, um den High Tech Standort Bayern weiter nach vorne zu<br />
			bringen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Wir haben 2,3 Milliarden Mark in den Start einer High-Tech-Offensive<br />
			gesteckt. Diese umfasst die Medizin-Technik, die Kommunikationstechnik und<br />
			etwa 50 Millionen lokale Projekte.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UmweltschÃ¼tzer:</th>
<td>anstatt mehr Verkehr auf die Schiene wird immer mehr Schwerverkehr auf<br />
			der Strasse abgewickelt-WARUM???
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>50 Millionen Mark für lokale Projekte&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Es wird mittlerweile mehr Geld für die Schieneninfrastruktur als für<br />
			die Strasseninfrastruktur aus.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">uta:</th>
<td>Hätten Sie einen Vorschlag, wie man die hohe Arbeitslosigkeit in den<br />
			neuen Bundesländern reduzieren kann ? Die Menschen aus diesen<br />
			Bundesländern können ja schließlich nicht alle nach Bayern kommen.<br />
			Studiert man Stellenanzeigen in der Süddeutschen oder FAZ sind kaum<br />
			lukrative Stellenangebote in den neuen Bundesländern zu finden. Hier sieht<br />
			man doch deutlich, wo die Industriemetropolen zu finden sind (so sehr viel<br />
			Bayern). Eine weitere Frage wäre, wie stehen Sie zu dem Problem des<br />
			Lohnunterschiedes zwischen Ost und West.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Die rot-grüne Bundesregierung handelt bedauerliche Weise nicht so, wie<br />
			sie angekündigt hatte.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Josef.S.:</th>
<td>Herr Stoiber, können Sie sich ein Bayern ohne bäuerliche<br />
			Landwirtschaft vorstellen? Denn wenn die derzeitige Entwicklung so<br />
			weitergeht, bleiben nicht mehr viele Vollerwerbslandwirte übrig! Und<br />
			Nebenerwerbslandwirte gibt es nur eine Generation lang! Außerdem würden<br />
			mehr Vollerwerbslandwirte den Arbeitsmarkt entlasten!!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Die Infrastrukturen sind in den östlichen Ländern zumeist noch etwas<br />
			schlechter als im Westen. Die Unterschiede können innerhalb einer<br />
			Zeitspanne von nur ca. 10 Jahren nicht ausreichend ausgeglichen<br />
			werden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Josef:</th>
<td>Wie sieht es finanziell mit Bayern aus?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Der Staat stellt entsprechende Fördermittel zur Verfügung um die<br />
			Bildungsinfrastruktur zu fördern. Der Prozeß dürfte aber sicher noch ca.<br />
			10 Jahre dauern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Bayern ist ohne die Landwirtschaft bestimmt nicht mehr so attraktiv.<br />
			Ein Bayern mit Laptop und Lederhose könnte nicht ohne die gepflegten<br />
			Kulturlandschaften nicht exitieren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Doch die europäische Union lässt uns nicht soviel Spielraum, wie wir<br />
			in diesem Bereich gerne haben würden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Wie sieht es finanziell mit Bayern aus?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Grunauer:</th>
<td>Herr Dr. Stoiber, sind Sie privat auf dem neuesten EDV-Stand<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Wir sind das Land mit der geringsten Verschuldung (3500,-/Kopf). Damit<br />
			liegen wir ca. bei der Hälfte des Bundesdurchschnittes.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">michaelzambelli:</th>
<td>falls ja: ich finde es mächtig schade um bayern, dass der herr stoiber<br />
			so ein theater um den länderfinanzausgleich macht, obwohl die bayern 40<br />
			jahre selber die hand aufgehalten haben ! wie ist ihr weiteres<br />
			vorgehen&#8230;?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Bei einem Haushalt von 60 Milliarden Mark haben wir Schulden von 30<br />
			Milliarden Mark. Bayern ist das einzige Land, das mehr Einnahmen hat/Jahr<br />
			als Gesamtschulden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Bayern gibt etwas mehr als 5% seines Haushaltes dafür ab. Und diese<br />
			Summe ist meines Erachtens zu groß. Schwächere Länder müssen natürlich<br />
			unterstützt werden, aber alles über dem Bundesdeutschen Durchschnitt an<br />
			Einnahmen muss eben dafür verwendet werden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">hans:</th>
<td>wird frau merkel aus den reihen der csu die volle unterstützung<br />
			genießen oder gibt es vorbehalte gegen sie als frau oder als frau aus dem<br />
			osten
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>10 Jahre lang zahlen wir ein, 38 Jahre haben wir profitiert. Aber in<br />
			diesen 10 Jahren haben wir mehr gegeben, als wir jemals daraus erhalten<br />
			haben (ca. 1/2 Milliarde Mark mehr). Das große Problem aber ist, das<br />
			Bayern das einzige &quot;Nehmerland&quot; ist, wleches zum &quot;Geberland&quot; geworden<br />
			ist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Beispiel: Wenn das Saarland 1 Mio. mehr Steuern einnimmt, bleiben ihm<br />
			gerade mal 13.000 Mark. Der Rest geht in den Ausgleich. Darum ist der<br />
			Anreiz sich anzustrengen mehr Struktur zu schaffen nicht gegeben. Und<br />
			diese Tatsache möchte ich ändern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Sie bekommt selbstverständlich die volle Untersttüzung. Es gibt in<br />
			keinster Weise irgendwelche Vorbehalte gegen sie. Ich kenne sie bereits<br />
			seit 10 Jahren als kompetente Kollegin und hoffe dass sie in 8 Tagen auch<br />
			Erfolg haben wird.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Crossrate:</th>
<td>Herr Stobier wurde im Spiegel (letzte Ausgabe) zitiert: &quot;wenn sie (Fr.<br />
			Merkel) schon nicht zu verhindern sei, werde man sich arrangieren!&quot; Wird<br />
			Fr. Merkel also jetzt ein Bauernopfer für die Fraktion, um zwei Fliegen<br />
			mit einer Klappe zu schlagen: Herrn Stobier den Weg zu ebnen zur<br />
			Kandidatur zum BK und gleichzeitig das lästige Problem der ausstehenden<br />
			&quot;Ossi&quot;-Kandidatur zu lösen???
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Das Zitat stimmt natürlich nicht. Ich habe immer nur darauf<br />
			hingewiesen, dass man als so große Partei auch darauf achten sollte, dass<br />
			auch Länder- und nicht nur Bundespolitiker dabei sind. Es gibt nur ein<br />
			gemeinsames Ziel: Die Union auf die gleiche Augenhhe bzgl. der Akzeptanz<br />
			in der Bevölkerung zu heben wie im Moment rot/grün.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Tobias:</th>
<td>Sehr geehrter Herr Stoiber, mich würde interessieren, ob sie in Bayern<br />
			bleiben, oder gerne für die Wahl zum Bundeskanzler kandidieren<br />
			würden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ich möchte meinen Posten als Ministerpräsident weiterhin behalten und<br />
			diesen weiterhin ausfüllen. Ich habe mitgeholfen Bayern an die Spitze zu<br />
			bringen und möchte daran weiter arbeiten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Bayern ist natürlich ein selbstbewusstes Land, das älteste Land und<br />
			hat eine sehr lange Tradition von fast 1000 Jahren. Es hat immer eine<br />
			gewisse Sonderrolle gespielt. Wir waren immer überzeugte Deutsch, haben<br />
			aber immer versucht für Bayern das beste herauszuholen. Ich glaube nicht,<br />
			dass ein bayerischen Kandidat nicht Kanzler werden könnte, auch wenn er es<br />
			vielleicht ein wenig schwerer hätte, als ein norddeutscher.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Niedersachse:</th>
<td>Herr Soiber, wer wird nach Ihrer Meinung Kanzlerkandidat der<br />
			Union?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>In 2 Jahren kann sich noch sehr viel entwickeln. Ich finde es sehr<br />
			gut, dass sich der Bundekanzler erst realtiv spät auf einen Konkurenten<br />
			einstellen muss.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">FCBFan:</th>
<td>Herr Stoiber, ich hätte da eine Frage bezüglich des unsäglichen Themas<br />
			Stadionneubau: Wie sieht´s denn zur Zeit aus? Gibt´s Hoffnung für alle<br />
			Fussballfans, dass wir auf einen baldigen Neubau warten können? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ich verstehe als Fußballanhänger jeden der sich ein neues Stadion<br />
			wünscht. Allerding muss ich auch feststellen, dass in München kein Platz<br />
			existiert, der ohne Widerstände für ein neues Stadion geeignet<br />
			wäre.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Die Entscheidung über eine Neugestaltung des Stadfions fällt in ca.<br />
			5-6 Wochen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Michael22:</th>
<td>Herr Stoiber, wann denkt man endlich bundesweit über die Einführung<br />
			einer Autobahngebühr für ausländische Nutzer insbesondere LKW-Verkehr<br />
			nach?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>LKWs zahlen bereits eine Gebühr, die 2003 beachtlich angehoben werden<br />
			soll (0,25 Pf/km). Ich bin der Auffassung, dass dies nicht reicht. Wir<br />
			benötigen zudem eine Gebühr für PKWs, da wir schließlich ebenfalls die<br />
			Infrastrukturen in unseren Nachbarländern mitfinanzieren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schafhans:</th>
<td>Wie betrachten Sie langfristig die Atomenergie? Ist es nicht endlich<br />
			an der Zeit auch hier vielmehr die erneuerbaren Energien zu<br />
			favorisieren?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ohne Strassenbenutzungsgebühren für PKWs wären wir nicht in der Lage<br />
			die Struktur ausreichend zu erweitern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ich wünsche ebenfalls mehr erneuerbare Energiequellen. Allerdings<br />
			ließe sich der Ausfall der Energie aus den AKWs durch erneuerbare Quellen<br />
			nicht ersetzen. Man müsste dies mich Kohlekraftwerken ersetzen, mit allen<br />
			Konsequenzen für das Klima. Daher meine ich, dass wir zumindest in naher<br />
			Zukunft beides verwenden müssen. Zudem macht es wenig Sinn national aus<br />
			der Kernenergie auszusteigen und dann aus den Nachbarländern Strom zu<br />
			kaufen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">frankf:</th>
<td>herr stoiber sind sie noch mit helmut kohl befreundet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Es wäre sicherlich zuviel gesagt, von einer Freundschaft zwischen uns<br />
			zu reden. Ich sage, dass er ein großer Kanzler Deutschlands war, trotz<br />
			seiner Verfehlungen. Daher würde ich auch niemals so viele Steine werfen,<br />
			wie viele seiner ehemaligen &quot;Freunde&quot;.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Zum Spiegel-Zitat, welches Sie vorhin wiederrufen haben:
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Curt:</th>
<td>Im Zitatedementieren haben Sie ja einen Partner in Österreich, Jörgl<br />
			Haider, der fast nur noch von Ihrer Partei als gleichberechtigter Partner<br />
			behandelt wird. Nicht einmal ein Wort über seine faschistischen Parolen<br />
			haben sie von sich gegeben, keine Kritik, sowas macht mir als Bürger eines<br />
			Landes, in dem Ihre Partei jahrelang mitregiert hat, doch etwas<br />
			Angst&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ich kann Ihre Angst nicht verstehen. Sie gehen von Klischees und<br />
			völlig falschen Tatsachen aus. Die CSU und ich haben mit Herrn Haider<br />
			nicht gemein. Wir haben immer deutlich gemacht, dass er kein vollwertiger<br />
			Politiker ist. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Kater:</th>
<td>Hallo,herr stoiber,was würden sie machen wenn ihr kind mit einer/m<br />
			Farbigen zusammen leben würde?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Er bezeichnet KZs als Straflager und bezeichnet die Methoden der Nazis<br />
			als Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Gar nichts. Meine Kinder sind als selbstständige Persönlichkeiten<br />
			erzogen worden. Ich würde Ihnen bei diesem Thema nicht<br />
			hereinreden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">SebastianHertel:</th>
<td>Guten Abend Herr Stoiber! Möchte Ihnen hiermit nur mitteilen, dass Sie<br />
			auch im SPD geführten HAMBURG VIELE ANHAENGER haben. &#8211; Schade, dass Sie<br />
			und die CSU nicht bundesweit &quot;greifbar&quot; ist +
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Jan-Chr.:</th>
<td>Herr Stoiber, wann kann man ausserhalb Bayerns endlich CSU wählen<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Ideologe:</th>
<td>Was halten Sie von der Idee des Kanzlers, Greencards an ausländische<br />
			IT -Fachkräfte zu verteilen
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Die Diskussion wurde bereits 1976 begonnen. Mit der CDU gäbe es nur<br />
			Schwesterkämpfe und man würde dadurch der SPD den Weg ebnen. Auch die<br />
			Vorschläge, die CSU in Sachsen oder Thüringen einzuführen wurde abgelehnt,<br />
			da sich CDU und CSU durchaus beeinflußen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ich halte es für notwenig SPitzenkräfte, die wir selber nicht haben,<br />
			in unser Land zu holen um die Volkswirtschaft zu stützen. Aber ich kann<br />
			dies nicht auf Informationstechniker beschränken sondern es müsste die<br />
			Einwanderungspolitik Deutschlands grundlegend geändert werden. Die Teilung<br />
			von Asylsuchenden und Spitzenkräften ist nicht in Ordnung. Man müsste das<br />
			Asylrecht verändern und damit auch die Zuwanderung illegaler Einwanderer<br />
			vermindern. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">meier:</th>
<td>Was sind die Hintergründe für die Green Card für Programmierer? Da<br />
			Programme doch in jedem Teil der Welt geschrieben werden können und per<br />
			E-Mail versandt werden? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Kremerer:</th>
<td>Was sagen sie Zu Herrn Rüttgers spruch &quot;KINDER STATT INDER&quot;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Nicht alles. Die gesamte Branche fordert mehr Informatiker. Wir<br />
			müssten mehr ausbilden als wir es momentan tun. Aber dieses Studium ist<br />
			nicht besonders beliebt, da es auch entsprechend schwer ist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">LynX:</th>
<td>Das Studium Informatik ist schwer und unbeliebt, weil es zu 50% am<br />
			praktischen Bedarf vorbeilehrt. Wann kommen Professoren aus der Praxis<br />
			statt aus der Mathematik? Wann können Studenten entscheiden, welche Leute<br />
			ihnen was beibringen können?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Die Studenten können sich die FHs und Unis aussuchen. Wenn Ihnen ihre<br />
			FH nicht zusagt, können sie diese doch wechseln. Ich glaube nicht, dass es<br />
			an den Professoren liegt. Je mehr die ganze Thematik in den Mittelpunkt<br />
			rückt, desto besser ausgebildete Lehrer werden wir aber auch<br />
			bekommen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Ralf:</th>
<td>Herr Stoiber, bewerten Sie den Wahlsieg von Putin eher positiv oder<br />
			negativ??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Ich bewerte ihn eher positiv, weil Russland damit einen starken,<br />
			selbstbewussten und berechenbaren Präsidenten bekommt. Russland brauch<br />
			eine solche Führung, die es in letzter Zeit nicht hatte, damit auch wir<br />
			wissen, woran wir sind.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Amberger:</th>
<td>MIt welcher Rechtfertigung ist das Abitur in Bayern erheblich schwerer<br />
			als in anderen Bundesländern, zumal diese unterschiedlichen<br />
			Schwierigkeitsstufen von ZVS wohl eher kaum berücksichtigt<br />
			werden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Wir müssen unsere Kinder so gut ausbilden, dass sie mit ihren<br />
			Kolleginnen/-en in Europa mithalten können. Ich möächte nicht, dass<br />
			Absolventen privater Schulen einen Vorteil gegenüber denen von<br />
			öffentlichen Schulen haben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ToniJackson-US-BÃ¼rge:</th>
<td>Dear Ministerpraesident, the new economy needs modern politicians.<br />
			People, who understand the possibilities about the technology. What´s<br />
			goning on in your party? Is there a chance for young people?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>We do have young people, who are understanding these topics. But we<br />
			must give them the chances to reach the top of politics.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">JOJO:</th>
<td>Könnten Sie sich eine entschärfung der Gesetzt im Bezug auf Canabis<br />
			vorstellen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Nein! Denn jede Sucht ist schelcht und<br />
			gesundheitsgefährdend.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">pdsÃ¶ko:</th>
<td>Alkohol ist noch schlimmer
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Alkohol ist eine hunderte Jahre alte Tradition, die man nicht<br />
			substantiell ändern lann. Zudem sinkt der Alkoholgenuß von jeder<br />
			Generation zu jeder Generation. &#8211; Es gibt einen alten Trinker, aber keinen<br />
			alten Drogenkonsumenten 😉
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Sehr geehrter Ministerpräsident Stoiber, es war uns ein Vergnügen aus<br />
			einem reichhaltigem Angebot knifflige Fragen zu stellen. Dankeschön von<br />
			politik-digital und TV1, und kommen Sie bald wieder. Es besteht<br />
			offensichtlich noch viel mehr Bedarf!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Marcel:</th>
<td>aber es man macht sich doch durch den konsum von canabis nicht<br />
			abhängig! Wussten Sie das nicht??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Danke schön.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">pdsÃ¶ko:</th>
<td>Dann müssen Sie auch Bier verbieten
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Philipp:</th>
<td>Werden Sie solche Live-Chats häufiger machen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">EdmundStoiber:</th>
<td>Man muss zu einer &quot;schlechten&quot; Tatsache nicht noch weitere<br />
			hinzufügen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Curt:</th>
<td>Jede Sucht ist schlecht und gesundheitsgefährdend? Die Alkoholsucht<br />
			ist weitaus gefährlicher und folgenschwerer als der Konsum von Canabis,<br />
			genauso steht es mit nornmalem Tabak. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Henrik:</th>
<td>Wann ist der nächste Chat bei Politik-digital?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Schauen Sie auf die Termine-Seite von<br />
			www.politik-digital.de!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Wir möchten uns noch bei T-Online entschuldigen, die Fehlinformation<br />
			was den Beginn des Chats betrifft war nicht von T-Online<br />
			verschuldet.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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