<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>eGovernment Monitor &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/egovernment-monitor/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 Jul 2015 16:38:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>eGovernment Monitor &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Deutsche Angst vor Modernisierung hält an</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/deutsche-angst-vor-modernisierung-haelt-an-146526/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/deutsche-angst-vor-modernisierung-haelt-an-146526/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Livia Helbing]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2015 16:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[ipima]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=146526</guid>

					<description><![CDATA[Die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2015 zeigen, dass der Großteil der Deutschen die Digitalisierung nach wie vor mit Skepsis sieht. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/6088751332_7da4134066_z_640x2801.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-146529" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/6088751332_7da4134066_z_640x2801-305x133.jpg" alt="6088751332_7da4134066_z_640x280" width="626" height="273" /></a></p>
<p><strong>Die Ergebnisse des eGovernment MONITOR 2015 zeigen, dass der Großteil der Deutschen die Digitalisierung nach wie vor mit Skepsis sieht. Dem Formular zum Anfassen, dem Gang ins Rathaus und dem Stempel des Beamten traut man mehr als modernen Online-Bürgerdiensten. Unsere Nachbarn aus Schweden, Österreich und der Schweiz sind uns hier ein paar Schritte voraus. </strong></p>
<p>Beim eGovernment hinkt Deutschland seinen europäischen Nachbarn hinterher. Der am Donnerstag von der Initiative D21 e.V. veröffentlichte eGovernment MONITOR 2015 zeigt, dass Nutzung und Akzeptanz von Online-Bürgerdiensten in Deutschland weniger ausgeprägt sind als in Schweden, Österreich und der Schweiz. Während die Nutzungszahlen in diesen Ländern im letzten Jahr deutlich zunahmen, sanken sie in Deutschland um sechs Prozentpunkte. Trotz dieses negativen Wachstumstrends ist der Wunsch nach einem „Digitalen Bürgerbüro“ mit 58 Prozent der Befragten in Deutschland aber überraschend groß.</p>
<p>Zum sechsten Mal haben die Initiative D21 e.V. und das Münchener Forschungsinstitut ipima letzten Donnerstag den <a href="http://www.egovernment-monitor.de/die-studie/2015.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eGovernment MONITOR</a> dem Bundesinnenministerium vorgestellt. Die repräsentative Studie wird seit 2010 jährlich von Marktforschern von TNS in Form von 1.000 Online Interviews durchgeführt, um ein Bild der Nutzung und Akzeptanz von eGovernment-Angeboten, also der Verbesserung des Verhältnisses Bürger-Staat mittels neuer Medien, zu bekommen. Die Ergebnisse aus Deutschland werden anschließend mit den Ergebnissen aus Schweden, Österreich und der Schweiz verglichen.</p>
<p>Deutschland lag mit 39 Prozent im Vergleich zu seinen drei europäischen Nachbarn durchschnittlich 30 Prozentpunkte weiter hinten. In der Schweiz nutzten während des vergangenen Jahres 69 Prozent der Bevölkerung eGovernment, in Österreich waren es 73 und in Schweden sogar 75 Prozent. Zu diesem Umstand äußerte sich auch die Staatssekretärin im Bundesinnenministerium Cornelia Rogall-Grothe besorgt: „Es gibt nichts zu beschönigen: Deutschland tritt in Sachen Akzeptanz und Nutzung von eGovernment-Angeboten auf der Stelle. Diese Feststellung sollte uns allen, die wir tagtäglich an der Modernisierung der Verwaltung arbeiten, mit Unbehagen erfüllen“.</p>
<p>Während sich die unzureichende Bekanntheit der Online-Angebote als größte Nutzungsbarriere in allen vier Vergleichsländern herausstellte, zeigten die Meinungsforscher, dass Onlinefahrpläne für den öffentlichen Nahverkehr, gefolgt von Informationen zu Öffnungszeiten und Kontaktdaten, in Deutschland und Österreich die beliebtesten Bürgerdienste waren. Um letztere herauszufinden, verwendeten 57 Prozent der Nutzer Suchmaschinen wie Google. Prestigereiche Projekte wie die digitalen Steuererklärungen oder der elektronische Personalausweis wurden hingegen kaum gesucht. Im Bericht hieß es dazu passend „Was man nicht sucht, weil man es nicht kennt, kann man auch nicht finden“.</p>
<p><strong>Digitaler Gang ins Rathaus?</strong></p>
<p>Wenn es um das Ausfüllen von Formularen und anstrengende Behördengänge geht, sind sich immerhin 58 Prozent der Deutschen darin einig, dass ein „Digitales Bürgerkonto“ das Leben vereinfachen würde. Das Bürgerkonto könnte Dienste gebündelt online erfassen und anschließend an die jeweils zuständigen Behörden verteilen. Es würde Bürokratie abbauen und die Verwaltung modernisieren. Die regelmäßige Nutzung von integrierten und zunehmend individualisierten digitalen Serviceleistungen ist mittlerweile Teil unseres Lebens geworden. Dennoch ziehen es laut der Studie 26 Prozent der Befragten vor, die Behörden einzeln zu kontaktieren.</p>
<p>Trotz der NSA-Affäre hat die Nutzungsbarriere „Datenschutz und Datensicherheit“ nachgelassen. Hier wies der Report einen rückläufigen Trend auf. Von 2014 bis 2015 sank die Bedeutung in Deutschland um 15 Prozentpunkte von 66 Prozent auf 51 Prozent. Auch die Angst vor Datendiebstahl ist mit 55 Prozent deutlich geringer als zuvor. Minimal schwächer ist auch die Zustimmung zu Open-Government-Angeboten, wie beispielsweise Online-Petitionen, geworden. Diese Form der digitalen Bürgerdienste stützten nur noch 27, statt 29 Prozent der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/42931449@N07/6088751332/in/photolist-ah3rDf-GbUx7-9zBK6-2UT6CQ-8UWXbM-6wiALA-93kHMC-3FRun-6cVyNg-51XYjf-8MVyTe-68q7P9-5dKr2X-4hMus-7QFiWC-o5sfh-Ek16M-i1XGx-5dqo4s-8F4KAM-6XsRGs-ugJJP-8yBa-Xd3Jb-bpzeQ2-8yBd-cz5Rm-62QfRH-2TDDMZ-4JcTi9-5pnm4v-5w9QFT-5aSCo2-jK1qGt-6zUJuJ-8DNNHt-48tt9-4J8DCD-9Em5yS-6v49d-4J8A6v-4JcPGs-amamRU-iWzM4L-brcad8-bnZnhH-joVZUa-74khii-8sjnxm-5aZhk8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">photosteve101</a><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(CC BY 2.0)</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<div class="attribution-info">
<div class="attribution-info"> <img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-130752" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101-305x53.png" alt="CC-BY-SA" width="305" height="53" /></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/deutsche-angst-vor-modernisierung-haelt-an-146526/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Government Monitor 2012: Interesse an E-Government steigt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/government-monitor-2012-interesse-an-e-government-steigt-121738/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/government-monitor-2012-interesse-an-e-government-steigt-121738/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexander Wilke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Oct 2012 09:39:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government 2.0]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=121738</guid>

					<description><![CDATA[Wie nutzen Sie E-Government-Angebote? Sind Sie Pragmatiker, Desinteressierter, Skeptiker oder Unkundiger? In einer Ergänzung zu einer im Juli veröffentlichten Studie [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/government-monitor-2012-interesse-an-e-government-steigt/dsc0028/" rel="attachment wp-att-121739"><img decoding="async" class=" wp-image-121739 alignnone" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC00281-630x418.jpg" alt="© Max Schwesig – Initiative D21" width="646" height="394" /></a>Wie nutzen Sie E-Government-Angebote? Sind Sie Pragmatiker, Desinteressierter, Skeptiker oder Unkundiger? In einer Ergänzung zu einer im Juli veröffentlichten Studie werden nun fünf E-Government-Nutzertypen unterschieden.</p>
<p>Insgesamt <a href="http://www.egovernment-monitor.de/nutzertypen/e-government.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf Typen </a>unterschiedet der d<a href="http://politik-digital.de/„egovernment-monitor-2012-deutschland-bleibt-mittelmass/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iesjährige E-Government-Monitor</a> der Initiative D21 und des Institute for Public Information Management (ipima). <a href="http://www.initiatived21.de/wp-content/uploads/2012/07/eGovernmentMONITOR_2012_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Ergebnisse </a>wurden durch eine Online-Befragung akquiriert, bei der jeweils 1.000 Interviews in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Großbritannien, Schweden, den USA und Nordirland durchgeführt wurden.</p>
<p>Für die Unterscheidung  wurden die Bürger nach ihrer Einstellung zum Internet und nach ihrem generellen Interesse an E-Government-Angeboten befragt. Demnach sind in den untersuchten Ländern insgesamt 24 Prozent „Digitale E-Government-Pragmatiker“, 17 Prozent „Mobile E-Government-Pragmatiker“, 18 Prozent „Prädigitale E-Government-Desinteressierte“, 14 Prozent „Digitale (E-)Government-Skeptiker“ und 27 Prozent „Digitale E-Government-Unkundige“ vertreten.</p>
<p>Im Wesentlichen unterscheiden sich diese in ihrem Grad der Akzeptanz von Online-Bürgerdiensten und im generellen Nutzverhalten von mobilen Verwaltungs-Apps oder anderen Onlinediensten wie der elektronischen Steuererklärung ELSTER. Letztere haben immerhin schon 60 Prozent der &#8220;Mobilen E-Government-Pragmatiker&#8221; genutzt. Die &#8220;Digitalen E-Government-Unkundigen&#8221; haben hingegen zwar zu 75 Prozent Erfahrungen mit E-Government-Angeboten gesammelt, allerdings ohne sich dessen bewusst zu sein. Im Allgemeinen belegen die neuen Erkenntnisse der Studie, „dass es ein Potenzial an Interessierten für E-Partizipations- sowie für E-Government-Angebote gibt, die über nutzerfreundliche Bedienkonzepte und einfache Strukturierung an das Medium Internet als Zugangskanal herangeführt werden müssen“, erläuterte Dr. Petra Wolf von ipima bei der Vorstellung der Nutzertypen in Berlin.</p>
<p>Anhand der neuen Daten konnte nun gezeigt werden, dass sich einige Formen der E-Partizipation und des E-Government etabliert haben, darunter das oben genannte Verfahren der elektronischen Steuererklärung sowie Online-Anträge von Ausweispapieren und länderspezifische Methoden zu Online-An- und Ummeldungen. Nun ist es an der Verwaltung und der Politik, darauf aufzubauen und weitere Dienstleistungen online verfügbar zu machen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/government-monitor-2012-interesse-an-e-government-steigt-121738/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„eGovernment Monitor 2012“: Deutschland bleibt Mittelmaß</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-monitor-2012-deutschland-bleibt-mittelmass-119287/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-monitor-2012-deutschland-bleibt-mittelmass-119287/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jul 2012 11:20:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Rogall-Grothe]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government]]></category>
		<category><![CDATA[eGovernment Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Government]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=119287</guid>

					<description><![CDATA[Deutschland &#8211; das Land der Dichter und Denker, das Land der Innovationen und der mächtigsten Frau Europas. Auch beim Thema [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_119270" aria-describedby="caption-attachment-119270" style="width: 630px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://politik-digital.de/?attachment_id=119270" rel="attachment wp-att-119270"><img decoding="async" class="size-full wp-image-119270" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC0028-e1342693659448.jpg" alt="" width="630" height="418" /></a><figcaption id="caption-attachment-119270" class="wp-caption-text">© Max Schwesig - Initiative D21</figcaption></figure>
<p><strong>Deutschland &#8211; das Land der Dichter und Denker, das Land der Innovationen und der mächtigsten Frau Europas. Auch beim Thema E-Government ist reichlich Potential vorhanden, doch schneiden wir im internationalen Vergleich noch nicht besonders gut ab. Hier könnten die Möglichkeiten des Mobile Government in Zukunft für Abhilfe sorgen. Das zeigt der „eGovernment Monitor 2012“ , der gestern veröffentlicht wurde.</strong><br />
<br />
Zum dritten Mal hat die <a title="Initiative D21" href="http://www.initiatived21.de/">Initiative D21</a> gemeinsam mit dem <a title="Institute for Public Information Management (ipima)" href="http://vmkrcmar35.informatik.tu-muenchen.de/joomla/">Institute for Public Information Management (ipima)</a>, einer Kooperation der TU München und dem fortiss-Institut, den „eGovernment Monitor“ veröffentlicht. Durchgeführt vom Marktforschungsinstitut TNS Infratest, wurden 1.000 “Onliner” in den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, den USA sowie Großbritannien befragt. Neben der Nutzung von E-Government-Angeboten wurde auch die Verwendung von Open- und Mobile-Government analysiert. Beim Thema E-Partizipation unterscheidet der „eGovernment Monitor“ erstmals vier verschiedene Nutzertypen.<br />
<br />
<strong>Beteiligung bei E-Government steigt, bleibt jedoch internationales Mittelmaß</strong><br />
<br />
Im Vergleich zum letzten Jahr konnte Deutschland bei der Nutzung von E-Government-Angeboten fünf Prozent zulegen. Der Wert von 45 Prozent liegt allerdings noch weit hinter Staaten wie Schweden (70 Prozent) und dem Nachbarn Österreich (67 Prozent). York von Heimburg, D21-Präsidiumsmitglied, kritisierte auf der gestrigen Pressekonferenz, in Anwesenheit der Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik Cornelia Rogall-Grothe, den Umgang der deutschen Politik mit dem Thema. Er forderte: &#8220;Wir brauchen mehr Innovationen im E-Government-Bereich, damit Deutschland international zur Spitze aufschließen kann&#8221;.<br />
<br />
Wie die Studie zeigt, bleibt das größte Hemmnis für die E-Government-Nutzung die mangelnde Durchgängigkeit von Angeboten. Heimburg verlangte, mehr &#8220;durchgängig digitalisierte Services zur Vereinfachung von Verwaltungsvorgängen&#8221; zu schaffen. Politik und Verwaltung könnten durch eine Vereinfachung echte Bürgernähe demonstrieren und, so Heimburg weiter, zugleich &#8220;positive Abstrahleffekte auf die IT-Branche in Deutschland erzeugen&#8221;.<br />
<br />
Eine wünschenswerte Anregung, auch wenn die Politik froh sein dürfte über eine andere Statistik des „eGovernment Monitors“, die belegt, dass 57 Prozent der Bundesbürger zufrieden mit den vorhandenen E-Government-Angeboten sind. Trotzdem besteht Verbesserungspotential, denn in Österreich beispielsweise sind es fast 80 Prozent &#8211; ein Wert, der sich entsprechend in der E-Government-Nutzung widerspiegelt.<br />
<br />
<strong>Open Government noch in den Kinderschuhen</strong><br />
<br />
Beim Thema Open Government, welches für eine Öffnung von Regierung und öffentlicher Verwaltung gegenüber Bürgern und der Wirtschaft steht, steckt Deutschland noch in den Kinderschuhen. Beispielsweise benutzen gerade einmal 18 Prozent der Bürger in Deutschland Open Data-Portale. Auch die Zahl der Bürger, die das Internet nutzen, um die Verwaltung zu kontaktieren (21 Prozent), lässt noch Spielraum nach oben.<br />
<br />
Bedenklich stimmt der Wert der Online-Beteiligung an politischen Entscheidungen. Bei den meisten Bürgern unbekannt, nutzen nur fünf Prozent diese Möglichkeit der politischen Partizipation. Allerdings scheint dieses Problem kein rein deutsches zu sein, in allen anderen Ländern liegt diese Zahl ebenfalls zwischen drei und sieben Prozent. Bei einer veränderten Strategie seitens der Politik könnte sich das ändern, denn laut „eGovernment Monitor“ wollen 36 Prozent der Deutschen sich in Zukunft online an politischen Entscheidungen beteiligen.<br />
<br />
Das Hauptproblem beim Thema Open Government sind Bedenken vieler Bürger hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit. Komplexe Bedienbarkeit und mangelnde Informationspolitik tragen ihren Teil dazu bei. Aus diesem Grund wird es in absehbarer Zukunft wohl ein Online- und Offline-Angebot von Open Government geben müssen. Nichtsdestotrotz müssten sich die Behörden weiter öffnen, wünscht sich Alfred Zapp, Vizepräsident der Initiative D21.<br />
<br />
<strong>Mobile Government als Retter des E-Government?</strong><br />
<br />
Ein Aspekt, der bislang noch kaum in Erscheinung getreten ist, ist das &#8220;Mobile Government&#8221;. In Zeiten von Smartphones und Tablet-PCs liegt die Idee nahe, nach der Bedeutung von Handy oder anderen mobilen Geräten für das E-Government zu fragen &#8211; insbesondere für eine flexible Erledigung von Behördengängen. Ein Blick auf die Statistik in diesem Bereich zeigt, dass fast die Hälfte der Befragten in Deutschland davon überzeugt ist, dass mobile Endgeräte für die Nutzung von E-Government künftig eine größere Rolle spielen werden. Zwar wenden momentan nur etwa acht Prozent der Deutschen E-Government-Angebote auf ihren mobilen Endgeräten an, doch geben 28 Prozent an, es in Zukunft tun zu wollen.<br />
<br />
Ob Informationen zu Öffnungszeiten, Online-Terminvereinbarungen oder Formulare für Behördengänge, die Einführung von mobilen Angeboten sollte von Behörden unterstützt werden, denn Mobile Government könnte das E-Government auf die nächste Stufe heben. Zu diesem Fazit kommt auch der Geschäftsführer von TNS Infratest Robert Wieland, der einen Anstieg der Nachfrage nach neuen, nutzerorientierten Open Government- und Mobile Government-Angeboten ausmacht. Ausschlaggebend seien hierfür insbesondere die Entwicklung des mobilen Internet, neue nutzerfreundliche mobile Endgeräte und fallende Preise für mobiles Breitband, so Wieland.<br />
<br />
<strong>Vier Nutzertypen der E-Partizipation</strong></p>
<figure id="attachment_119271" aria-describedby="caption-attachment-119271" style="width: 195px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/%e2%80%9eegovernment-monitor-2012-deutschland-bleibt-mittelmass/epartizipation_gesamt_grau/" rel="attachment wp-att-119271"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-119271" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/ePartizipation_gesamt_grau.png" alt="" width="195" height="114" /></a><figcaption id="caption-attachment-119271" class="wp-caption-text">Nutzertypen der E-Partizipation beim &quot;eGovernment Monitor 2012&quot;</figcaption></figure>
<p>Erstmals hat der „eGovernment Monitor“ zwischen vier Nutzertypen von E-Partizipations-Angeboten unterschieden: Digitale Unbeteiligte, Prädigitale Interessierte, Digitale Beobachter und Digital Engagierte. Dr. Petra Wolf, Fachbereichsleiterin am TUM-Institut fortiss und Executive Director von ipima, sagte diesbezüglich: &#8220;Mit dieser Nutzertypologie für E-Partizipation stehen erstmals die Grundlagen zur Verfügung, um Potenziale von Open Government abschätzen und somit die Angebote besser an den Zielgruppen ausrichten zu können&#8221;.<br />
<br />
Nach den gestern vorgestellten Zahlen sind 30 Prozent der deutschen Internetnutzer &#8220;Digitale Unbeteiligte&#8221;, die zwar sehr aktiv im Internet, aber nur durch ein geringes politisches Interesse gekennzeichnet sind.</p>
<p align="LEFT">Beim Typus &#8220;Prädigitale Interessierte&#8221;, der knapp ein Viertel der Internetnutzer ausmacht, zeigt sich eine Anteilnahme an politischen Themen, allerdings agiert diese Gruppe eher zurückhaltend bei digitalen Angeboten. Grund dafür dürfte laut „eGovernment Monitor“ das mangelnde Interesse am Umgang mit digitalen Medien sein, denn nur jedem zweiten Prädigital Interessierten macht dieser Spaß.<br />
<br />
Ganz anders die &#8220;Digitalen Beobachter&#8221;, welche mit 31 Prozent die größte Gruppe ausmachen. Dieser Typ hat nicht nur ein starkes politisches Interesse, sondern zeigt auch große Begeisterung beim Thema Open Government. 20 Prozent dieses Typs nutzen bereits Open Data-Portale, 63 Prozent von ihnen haben es demnächst vor.Die E-Partizipations-Könige sind laut „eGovernment Monitor“ die &#8220;Digital Engagierten&#8221;, die nur 15 Prozent der befragten Internetnutzer ausmachen. Diese Gruppe ist politisch interessiert und engagiert &#8211; online wie offline. 92 Prozent der Digital Engagierten haben bereits auf Open Government-Angebote zurückgegriffen, Open Data-Portale genutzt oder online Kontakt zur Verwaltung aufgenommen. Sie zeigen sich sehr offen für eine Online-Beteiligung an politischen Entscheidungen und wollen diese Möglichkeit in absehbarer Zeit nutzen.<br />
<br />
E-Government ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Auch bei der E-Partizipation und dem Mobile Government zeigt sich, dass das Interesse der Bürger immer weiter steigt. Allerdings fehlt es an einigen Stellen an der richtigen Umsetzung von Ideen und noch viel wichtiger: Es fehlt an der zielführenden Informationspolitik von staatlicher Seite. Lernen könnte Deutschland von seinem Nachbarn Österreich, der in den meisten Bereichen des E-Government Deutschland einen Schritt voraus ist. Der &#8220;eGovernment Monitor 2012&#8221; macht eines jedoch deutlich: Die Zukunft liegt im digitalen Rathaus.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-monitor-2012-deutschland-bleibt-mittelmass-119287/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
