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	<title>Einsteiger &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Einsteiger &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Und es hat blog gemacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:46:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="normal"> <strong><br />       In &#8222;Generation Blogger&#8220; werden weniger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal"><strong>In „Generation Blogger“ werden weniger<!--break--> </strong><strong>Generationsbefindlichkeiten ausgemacht, als interessierten Laien die Herstellung eigener Weblogs technisch nähergebracht. Wer Teil dieser Blogger-bewegung sein möchte, dem ist die Lektüre des Buches von Markus Christian Koch und Astrid Haarland zu empfehlen, selbst wenn es im regulären Buchhandel nicht mehr zu bekommen ist. </strong></p>
<p>Eine Person sitzt allein unter der Palme einer einsamen Insel und hackt auf die Tastatur ihres sich auf den Knien befindenden Laptops ein – dies ist das Einbandmotiv von „Generation Blogger“. Nach diversen Generationsentwürfen à la Golf, Reform, Mami oder Praktikant wird nun also die der Blogger proklamiert? Ein weiteres Generationsmanifest, dass uns aufklärt, warum der Konsum bestimmter Fernsehsendungen und Süßigkeiten uns zum Weblog brachte? Nein! Weit gefehlt, auch wenn sich diese Gedanken aufgrund des Titels auftun mögen.<br />
Da die beiden Autoren begeisterte Blogger sind, mag man ihnen die soziologisch nicht fundierte Wortwahl „Generation“ verzeihen, hier befinden sie sich zudem in zahlreicher medialer Gesellschaft. Sie selbst erklären die Wortwahl durch die Tatsache, dass sich aufgrund der durch Blogs egalitären Möglichkeiten, die ein jeder zur Publikation nutzen, eine völlig neue Art medialer Kommunikation entsteht.<br />
<strong>Programmieren geht über studieren</strong><br />
“Just do it!” ist der Haupttenor des Buches, und demgemäss werden den Lesern Schritt für Schritt konkrete Anweisungen zum Aufbau eines eigenen Weblogs gegeben. Das Buch richtet sich hier ausdrücklich an Laien und zeigt diesen, wie sie über die Seite <a href="http://www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> Schritt für Schritt, bzw. Eingabe für Eingabe ein eigenes Weblog aufbauen können, ohne sich mit allzuviel technischen Hindernissen auseinandersetzen zu müssen.<br />
In gewollt einfachen Worten werden die Grundzüge von HTML und die Funktionsweisen von Weblogs erklärt. Dabei werden Ausdrücke wie Content, Templates, Tags und Stylesheets laiengerecht erläutert, ohne damit eine Technikphobie auszulösen.<br />
Mit persönlichen Erfahrungserlebnissen der beiden Autoren wird nicht gespart; dies stört jedoch nicht, geschieht es ja, um anzuzeigen, dass Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Blog normal sind. Stilistisch verhalten sie sich hier konsequent als Blogger, die ihre Weblogs generell in einem autosoziologischen Stil verfassen.<br />
<strong>Für die Programmierpausen: Hintergründe und Beispiele</strong><br />
Das Hauptaugenmark des Buches liegt auf der Vermittlung technischem Know Hows an technisch wenig erfahrene Nutzer. Trotzdem kommen theoretische Informationen zum Thema Blog nicht zu kurz. Sowohl wird das Wort enthymnologisch erklärt, wie auch der Unterschied zwischen Blog und Wiki. Kurz und kompakt werden die Grundzüge der Entwicklung von Weblogs dargestellt. Beginnend Mitte der Neunziger Jahre und fortführend über das immer größer werdende Interesse an dem Phänomen durch vereinfachte Technik bis hin zu spektakulären Warblogs werden die Leser über die wichtigsten Hintergründe und Aktionsmöglichkeiten aufgeklärt. Dazu werden auch, allerdings für das Jahr 2003, aktuelle Links als Beispiele angegeben.<br />
Beispiele für mögliche Einsatzgebiete von Weblogs geben die Autoren zuhauf und auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Blogs werden kurz angezeigt, wie z.B. Moblogs, also Weblogs, die per eMail oder Mobiltelefon bespielt werden.<br />
Die Autoren sind Blog-Enthusiasten, verlieren im Großen und Ganzen aber nicht den Sinn für die Realität. So wird die Ansicht, dass über Blogs authentischere, also nicht durch etablierte Medien gefilterte, Informationen von Menschen zu erhalten sind, einerseits bestätigt. Gleichzeitig wird die Ansicht aber relativiert, da viele Blogs auf Links von im Netz abrufbaren Artikeln aufbauen. Blogger und Journalisten gehen nach der Sicht der Autoren Hand in Hand.<br />
Nach der Lektüre des Buches kennen die Leser die wichtigsten Hintergründe von Weblogs und der ihnen zugrundeliegenden Technik, so dass sie – ganz im Sinne der Autoren – mögliche Berührungsängste verloren haben dürften. Jetzt, 2005, fällt auf <a href="www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blogger.com</a> sogar ein letztes mögliches Erschwernis, die englische Sprache, weg, denn die Seite gibt es nun auch auf Deutsch zu lesen.<br />
<strong><br />
Statt Hardcover nun Marke Eigendruck</strong><br />
Der Redaktionsschluss von „Generation Blogger“ war im November 2003, und daher erklärt sich, dass einige der angegebenen Beispielseiten nicht mehr aufrufbar sind. Auch die Technik hat sich weiter den Usern angepasst und vereinfacht. Die Hintergrundinformationen und Einschätzungen von Weblogs sind allerdings immer noch aktuell. Das Buch selbst ist im regulären Buchhandel vergriffen. Eine Neuauflage ist auch nicht geplant, doch, so jedenfalls die Information auf der <a href="http://www.generation-blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite der Autoren</a>, kann es dort in Zukunft als pdf-Datei heruntergeladen werden. Natürlich gegen ein Entgeld, nämlich voraussichtliche 4,99 Euro.</p>
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		<title>Nur für Greenhorns</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/nur_fuer_greenhorns_0-90/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><font size="2">Dirk Olbertz hat        das &#8222;Blog-Buch&#8220; geschrieben, und weil er als aktiver        Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte        man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht.        Eine Rezension.</font></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><span style="font-size: x-small;">Dirk Olbertz hat das „Blog-Buch“ geschrieben, und weil er als aktiver Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht. Eine Rezension.</span></span><!--break--></p>
<p><span style="font-size: x-small;"> An Weblogs kommt man nicht mehr vorbei. Sie sind kein Geheimtip mehr. Das sieht man daran, dass es mittlerweile <a href="http://www.thebobs.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise</a> gibt für die besten, schönsten, klügsten Weblogs, und dass auch die Medien, die üblicherweise nicht jede Kuh durch’s globale Dorf treiben, nicht nur über, sondern auch in Blogs publizieren. Die <a href="http://www.zeit.de/blogs/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeit</a> ist dabei besonders eifrig.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Da aber mittlerweile fast jeder fast alles zu Weblogs gesagt und geschrieben hat, und weil am englischsprachigen Horizont schon die nächsten Trends leuchten &#8211; Stichworte <a href="http://www.furl.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Furl</a> und <a href="http://www.flickr.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> &#8211; kann man allmählich die Phase der Normalnutzung ausrufen. Insofern sollte, wer damals schon nicht Nirvana vor 15 Zuschauern gesehen hat, aber jetzt mal zu den Leuten der ersten oder wenigstens zweiten Stunde gehören möchte, schleunigst beginnen, eines dieser Wunderdinger mit seinen Alltäglichkeiten zu füttern. Und das ist nicht abwertend gemeint, sind doch gerade die mit Alltäglichem gefüllten Blogs, etwa der <a href="http://www.shopblogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">shopblogger</a>, die aufschlussreichsten und sympathischsten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Kein Buch für Fortgeschrittene</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Für Weblog-Einsteiger gibt es diverse Stützen in Buchform, und eine davon, das „Blog-Buch“, hat Dirk Olbertz verfasst. Soviel sei also schon verraten: Für Fortgeschrittene ist dieses Buch nicht mehr geeignet, auch wenn der Verlag „Markt + Technik“ das mit dem Untertitel „Weblogs für Einsteiger &amp; Profis“ behauptet. </span><br />
<span style="font-size: x-small;">Der Autor Dirk <a href="http://www.olbertz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olbertz</a> bloggt nicht nur selbst, sondern betreibt außerdem noch den Weblog-Anbieter <a href="http://www.blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.de</a> und das Verzeichnis <a href="http://www.blogscout.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogscout.de</a>. Er weiß also, wovon er schreibt. Leider lässt er den Lesenden nicht richtig an diesem Wissen teilhaben, sondern beschränkt sich in seinem Buch auf nur drei Weblog-Dienstleister: <a href="http://www.twoday.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twoday.net</a>, <a href="http://www.20six.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">20six.de</a> und <a href="http://www.blogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogg.de</a>. Löblich, dass Olbertz der Versuchung widersteht, seinen eigenen Dienst anzupreisen; die Eingrenzung auf die drei großen deutschsprachigen Anbieter überzeugt dennoch nicht. Das „Blog-Buch“ ist also nicht nur nichts für Profis &#8211; auch wer des Englischen mächtig ist, sollte sich ein anderes Buch zulegen. Eines, das zusätzlich die amerikanischen Originale unter die Lupe nimmt. Wenn er sich denn überhaupt ein Buch zulegen möchte. Und da sind wir beim nächsten Punkt: Ein Weblog einzurichten ist keine große Sache. „Create a blog in three easy steps“, so wirbt ein Anbieter. Wozu also eine gedruckte Bedienungsanleitung? Blogs sind auch deshalb so populär, weil man keine Programmierkenntnisse, ja noch nicht einmal HTML-Kenntnisse benötigt, um seine Weisheit unter’s Onlinevolk zu bringen &#8211; und das, im Gegensatz zu Frontpage-Kreationen, in meist ansprechendem Gewand. Für ein Weblog-Buch müssen also weitere Kaufargumente her: Insider-Tricks. Hintergrundwissen. Eine Einordnung des Blog-Booms.</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Chancen nicht verwandelt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das „Blog-Buch“ hat in dieser Hinsicht leider nicht viel zu bieten. Am lobenswertesten sind die Ausführungen zur Impressumspflicht, zur Unwirksamkeit der beliebten „Disclaimer“ und zu Urheberrechtsverletzungen beim Einbau fremder Bilder. Zunächst aber führt uns Olbertz umständlich von der Registrierung und Bloganmeldung bei den drei Anbietern bis zum ersten Eintrag. Als Illustrationen dienen natürlich Screenshots ebenjener meist selbsterklärenden Seiten, die der Leser auch auf dem Bildschirm hat. Nebenbei erwähnt Olbertz, dass einer der 20six.de-Gründer zuvor das Auktionshaus Ricardo.de aufbaute und teuer verscherbelte &#8211; weshalb sich ein Teil der Bloggergemeinde vor Kommerzialisierung fürchtete, als er ihr Territorium betrat. Das ist spannend, zumal hier die Grassroots-Aura der Blogger durchschimmert, und hätte Anknüpfungspunkt sein können für nähere Betrachtungen der Szene und des sich formierenden Marktes &#8211; etwa der Übernahme des mächtigen US-Dienstes <a href="http://www.blogger.com%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> durch Google. Diese Chance lässt Olbertz verstreichen. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Wetterboxen statt Empfehlungen</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Er vermeidet es auch, eine Empfehlung für einen Weblog-Anbieter auszusprechen. Zwar sind die Anbieter mit sehr unterschiedlichen Features ausgestattet &#8211; eine Beratung anhand der Nutzungsabsichten (Etwa: „Wenn sie mit mehreren Autoren ein foto-intensives Weblog betreiben wollen, greifen Sie zu Anbieter X“) wäre aber genau deswegen die Mühe und den Platz wert gewesen.<br />
Stattdessen widmet Olbertz sich im Kapitel „Blog-Tools“ auf fast vier Seiten der Frage, wie man einen aktuellen Wetterbericht in sein Blog hineinbastelt &#8211; wo man doch schon der Hoffnung war, dass die um die Jahrtausendwende in jeder privaten Homepage eingebauten Wetterboxen endlich ausgedient hätten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Von der Entwicklung überholt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Und schließlich: Das Printprodukt zu einem Internetphänomen ist quasi bei Erscheinen schon veraltet. Das gilt auch für das Phänomen „Weblogs“, und man merkt es in diesem Fall besonders bei blogg.de. Dieser Dienst hat mittlerweile einen WYSIWYG (What you see is what you get)-Editor und der „Wizard“ zum eigenmächtigen Redesign der Layoutvorlagen ist nun auch in der kostenlosen Weblog-Version enthalten. Neu ist auch das „<a href="http://www.tzwaen.com/publikationen/tagging-schlagwoerter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagging</a>“ von Weblog-Einträgen, eine Verschlagwortung also, die das Suchverhalten im Internet bald deutlich beeinflussen wird. Bei allen diesen Merkmalen ist das „Blog-Buch“ bereits heute, im ersten Jahr nach Erscheinen, völlig überholt.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das mag der Grund dafür gewesen sein, dass „Markt + Technik“ das Buch im März zum kostenlosen Download angeboten hat. Leider aber nur im März. Zwar kann man nämlich trotz Lücken und Inaktualität das „Blog-Buch“ als kostenlose Begleitung für den Anfänger durchaus empfehlen &#8211; von der Entscheidung, es für 9,95 € zu kaufen, ist aber abzuraten. </span></p>
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		<title>Und es hat blog gemacht</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/und_es_hat_blog_gemacht-17/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="normal"> <strong><br />       In &#8222;Generation Blogger&#8220; werden weniger]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="normal"><strong><br />
In „Generation Blogger“ werden weniger<!--break--> </strong><strong>Generationsbefindlichkeiten ausgemacht, als interessierten Laien die Herstellung eigener Weblogs technisch nähergebracht. Wer Teil dieser Blogger-bewegung sein möchte, dem ist die Lektüre des Buches von Markus Christian Koch und Astrid Haarland zu empfehlen, selbst wenn es im regulären Buchhandel nicht mehr zu bekommen ist. </strong></p>
<p>Eine Person sitzt allein unter der Palme einer einsamen Insel und hackt auf die Tastatur ihres sich auf den Knien befindenden Laptops ein – dies ist das Einbandmotiv von „Generation Blogger“. Nach diversen Generationsentwürfen à la Golf, Reform, Mami oder Praktikant wird nun also die der Blogger proklamiert? Ein weiteres Generationsmanifest, dass uns aufklärt, warum der Konsum bestimmter Fernsehsendungen und Süßigkeiten uns zum Weblog brachte? Nein! Weit gefehlt, auch wenn sich diese Gedanken aufgrund des Titels auftun mögen.<br />
Da die beiden Autoren begeisterte Blogger sind, mag man ihnen die soziologisch nicht fundierte Wortwahl „Generation“ verzeihen, hier befinden sie sich zudem in zahlreicher medialer Gesellschaft. Sie selbst erklären die Wortwahl durch die Tatsache, dass sich aufgrund der durch Blogs egalitären Möglichkeiten, die ein jeder zur Publikation nutzen, eine völlig neue Art medialer Kommunikation entsteht.<br />
<strong>Programmieren geht über studieren</strong><br />
“Just do it!” ist der Haupttenor des Buches, und demgemäss werden den Lesern Schritt für Schritt konkrete Anweisungen zum Aufbau eines eigenen Weblogs gegeben. Das Buch richtet sich hier ausdrücklich an Laien und zeigt diesen, wie sie über die Seite <a href="http://www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> Schritt für Schritt, bzw. Eingabe für Eingabe ein eigenes Weblog aufbauen können, ohne sich mit allzuviel technischen Hindernissen auseinandersetzen zu müssen.<br />
In gewollt einfachen Worten werden die Grundzüge von HTML und die Funktionsweisen von Weblogs erklärt. Dabei werden Ausdrücke wie Content, Templates, Tags und Stylesheets laiengerecht erläutert, ohne damit eine Technikphobie auszulösen.<br />
Mit persönlichen Erfahrungserlebnissen der beiden Autoren wird nicht gespart; dies stört jedoch nicht, geschieht es ja, um anzuzeigen, dass Stolpersteine auf dem Weg zum eigenen Blog normal sind. Stilistisch verhalten sie sich hier konsequent als Blogger, die ihre Weblogs generell in einem autosoziologischen Stil verfassen.<br />
<strong>Für die Programmierpausen: Hintergründe und Beispiele</strong><br />
Das Hauptaugenmark des Buches liegt auf der Vermittlung technischem Know Hows an technisch wenig erfahrene Nutzer. Trotzdem kommen theoretische Informationen zum Thema Blog nicht zu kurz. Sowohl wird das Wort enthymnologisch erklärt, wie auch der Unterschied zwischen Blog und Wiki. Kurz und kompakt werden die Grundzüge der Entwicklung von Weblogs dargestellt. Beginnend Mitte der Neunziger Jahre und fortführend über das immer größer werdende Interesse an dem Phänomen durch vereinfachte Technik bis hin zu spektakulären Warblogs werden die Leser über die wichtigsten Hintergründe und Aktionsmöglichkeiten aufgeklärt. Dazu werden auch, allerdings für das Jahr 2003, aktuelle Links als Beispiele angegeben.<br />
Beispiele für mögliche Einsatzgebiete von Weblogs geben die Autoren zuhauf und auch Möglichkeiten der Weiterentwicklung von Blogs werden kurz angezeigt, wie z.B. Moblogs, also Weblogs, die per eMail oder Mobiltelefon bespielt werden.<br />
Die Autoren sind Blog-Enthusiasten, verlieren im Großen und Ganzen aber nicht den Sinn für die Realität. So wird die Ansicht, dass über Blogs authentischere, also nicht durch etablierte Medien gefilterte, Informationen von Menschen zu erhalten sind, einerseits bestätigt. Gleichzeitig wird die Ansicht aber relativiert, da viele Blogs auf Links von im Netz abrufbaren Artikeln aufbauen. Blogger und Journalisten gehen nach der Sicht der Autoren Hand in Hand.<br />
Nach der Lektüre des Buches kennen die Leser die wichtigsten Hintergründe von Weblogs und der ihnen zugrundeliegenden Technik, so dass sie – ganz im Sinne der Autoren – mögliche Berührungsängste verloren haben dürften. Jetzt, 2005, fällt auf <a href="www.blogger.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blogger.com</a> sogar ein letztes mögliches Erschwernis, die englische Sprache, weg, denn die Seite gibt es nun auch auf Deutsch zu lesen.<br />
<strong><br />
Statt Hardcover nun Marke Eigendruck</strong><br />
Der Redaktionsschluss von „Generation Blogger“ war im November 2003, und daher erklärt sich, dass einige der angegebenen Beispielseiten nicht mehr aufrufbar sind. Auch die Technik hat sich weiter den Usern angepasst und vereinfacht. Die Hintergrundinformationen und Einschätzungen von Weblogs sind allerdings immer noch aktuell. Das Buch selbst ist im regulären Buchhandel vergriffen. Eine Neuauflage ist auch nicht geplant, doch, so jedenfalls die Information auf der <a href="http://www.generation-blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seite der Autoren</a>, kann es dort in Zukunft als pdf-Datei heruntergeladen werden. Natürlich gegen ein Entgeld, nämlich voraussichtliche 4,99 Euro.</p>
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			</item>
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		<title>Nur für Greenhorns</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/nur_fuer_greenhorns-16/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><font size="2">Dirk Olbertz hat        das &#8222;Blog-Buch&#8220; geschrieben, und weil er als aktiver        Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte        man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht.        Eine Rezension.</font></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett"><span class="fett"><span style="font-size: x-small;">Dirk Olbertz hat das „Blog-Buch“ geschrieben, und weil er als aktiver Blogger und Weblogdienst-Betreiber ein Mann vom Fach ist, konnte man auf fundierte Einblicke hoffen. Diese Erwartungen werden enttäuscht. Eine Rezension.</span></span><!--break--></p>
<p><span style="font-size: x-small;"> An Weblogs kommt man nicht mehr vorbei. Sie sind kein Geheimtip mehr. Das sieht man daran, dass es mittlerweile <a href="http://www.thebobs.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Preise</a> gibt für die besten, schönsten, klügsten Weblogs, und dass auch die Medien, die üblicherweise nicht jede Kuh durch’s globale Dorf treiben, nicht nur über, sondern auch in Blogs publizieren. Die <a href="http://www.zeit.de/blogs/index" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeit</a> ist dabei besonders eifrig.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Da aber mittlerweile fast jeder fast alles zu Weblogs gesagt und geschrieben hat, und weil am englischsprachigen Horizont schon die nächsten Trends leuchten &#8211; Stichworte <a href="http://www.furl.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Furl</a> und <a href="http://www.flickr.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flickr</a> &#8211; kann man allmählich die Phase der Normalnutzung ausrufen. Insofern sollte, wer damals schon nicht Nirvana vor 15 Zuschauern gesehen hat, aber jetzt mal zu den Leuten der ersten oder wenigstens zweiten Stunde gehören möchte, schleunigst beginnen, eines dieser Wunderdinger mit seinen Alltäglichkeiten zu füttern. Und das ist nicht abwertend gemeint, sind doch gerade die mit Alltäglichem gefüllten Blogs, etwa der <a href="http://www.shopblogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">shopblogger</a>, die aufschlussreichsten und sympathischsten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Kein Buch für Fortgeschrittene</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Für Weblog-Einsteiger gibt es diverse Stützen in Buchform, und eine davon, das „Blog-Buch“, hat Dirk Olbertz verfasst. Soviel sei also schon verraten: Für Fortgeschrittene ist dieses Buch nicht mehr geeignet, auch wenn der Verlag „Markt + Technik“ das mit dem Untertitel „Weblogs für Einsteiger &amp; Profis“ behauptet. </span><br />
<span style="font-size: x-small;">Der Autor Dirk <a href="http://www.olbertz.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olbertz</a> bloggt nicht nur selbst, sondern betreibt außerdem noch den Weblog-Anbieter <a href="http://www.blogger.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.de</a> und das Verzeichnis <a href="http://www.blogscout.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogscout.de</a>. Er weiß also, wovon er schreibt. Leider lässt er den Lesenden nicht richtig an diesem Wissen teilhaben, sondern beschränkt sich in seinem Buch auf nur drei Weblog-Dienstleister: <a href="http://www.twoday.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">twoday.net</a>, <a href="http://www.20six.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">20six.de</a> und <a href="http://www.blogg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogg.de</a>. Löblich, dass Olbertz der Versuchung widersteht, seinen eigenen Dienst anzupreisen; die Eingrenzung auf die drei großen deutschsprachigen Anbieter überzeugt dennoch nicht. Das „Blog-Buch“ ist also nicht nur nichts für Profis &#8211; auch wer des Englischen mächtig ist, sollte sich ein anderes Buch zulegen. Eines, das zusätzlich die amerikanischen Originale unter die Lupe nimmt. Wenn er sich denn überhaupt ein Buch zulegen möchte. Und da sind wir beim nächsten Punkt: Ein Weblog einzurichten ist keine große Sache. „Create a blog in three easy steps“, so wirbt ein Anbieter. Wozu also eine gedruckte Bedienungsanleitung? Blogs sind auch deshalb so populär, weil man keine Programmierkenntnisse, ja noch nicht einmal HTML-Kenntnisse benötigt, um seine Weisheit unter’s Onlinevolk zu bringen &#8211; und das, im Gegensatz zu Frontpage-Kreationen, in meist ansprechendem Gewand. Für ein Weblog-Buch müssen also weitere Kaufargumente her: Insider-Tricks. Hintergrundwissen. Eine Einordnung des Blog-Booms.</span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Chancen nicht verwandelt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das „Blog-Buch“ hat in dieser Hinsicht leider nicht viel zu bieten. Am lobenswertesten sind die Ausführungen zur Impressumspflicht, zur Unwirksamkeit der beliebten „Disclaimer“ und zu Urheberrechtsverletzungen beim Einbau fremder Bilder. Zunächst aber führt uns Olbertz umständlich von der Registrierung und Bloganmeldung bei den drei Anbietern bis zum ersten Eintrag. Als Illustrationen dienen natürlich Screenshots ebenjener meist selbsterklärenden Seiten, die der Leser auch auf dem Bildschirm hat. Nebenbei erwähnt Olbertz, dass einer der 20six.de-Gründer zuvor das Auktionshaus Ricardo.de aufbaute und teuer verscherbelte &#8211; weshalb sich ein Teil der Bloggergemeinde vor Kommerzialisierung fürchtete, als er ihr Territorium betrat. Das ist spannend, zumal hier die Grassroots-Aura der Blogger durchschimmert, und hätte Anknüpfungspunkt sein können für nähere Betrachtungen der Szene und des sich formierenden Marktes &#8211; etwa der Übernahme des mächtigen US-Dienstes <a href="http://www.blogger.com%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">blogger.com</a> durch Google. Diese Chance lässt Olbertz verstreichen. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Wetterboxen statt Empfehlungen</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Er vermeidet es auch, eine Empfehlung für einen Weblog-Anbieter auszusprechen. Zwar sind die Anbieter mit sehr unterschiedlichen Features ausgestattet &#8211; eine Beratung anhand der Nutzungsabsichten (Etwa: „Wenn sie mit mehreren Autoren ein foto-intensives Weblog betreiben wollen, greifen Sie zu Anbieter X“) wäre aber genau deswegen die Mühe und den Platz wert gewesen.<br />
Stattdessen widmet Olbertz sich im Kapitel „Blog-Tools“ auf fast vier Seiten der Frage, wie man einen aktuellen Wetterbericht in sein Blog hineinbastelt &#8211; wo man doch schon der Hoffnung war, dass die um die Jahrtausendwende in jeder privaten Homepage eingebauten Wetterboxen endlich ausgedient hätten. </span><br />
<span style="font-size: x-small;"><strong>Von der Entwicklung überholt</strong></span><br />
<span style="font-size: x-small;">Und schließlich: Das Printprodukt zu einem Internetphänomen ist quasi bei Erscheinen schon veraltet. Das gilt auch für das Phänomen „Weblogs“, und man merkt es in diesem Fall besonders bei blogg.de. Dieser Dienst hat mittlerweile einen WYSIWYG (What you see is what you get)-Editor und der „Wizard“ zum eigenmächtigen Redesign der Layoutvorlagen ist nun auch in der kostenlosen Weblog-Version enthalten. Neu ist auch das „<a href="http://www.tzwaen.com/publikationen/tagging-schlagwoerter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagging</a>“ von Weblog-Einträgen, eine Verschlagwortung also, die das Suchverhalten im Internet bald deutlich beeinflussen wird. Bei allen diesen Merkmalen ist das „Blog-Buch“ bereits heute, im ersten Jahr nach Erscheinen, völlig überholt.</span><br />
<span style="font-size: x-small;">Das mag der Grund dafür gewesen sein, dass „Markt + Technik“ das Buch im März zum kostenlosen Download angeboten hat. Leider aber nur im März. Zwar kann man nämlich trotz Lücken und Inaktualität das „Blog-Buch“ als kostenlose Begleitung für den Anfänger durchaus empfehlen &#8211; von der Entscheidung, es für 9,95 € zu kaufen, ist aber abzuraten. </span></p>
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		<title>Internet für alle &#8211; Das Forum Informationsgesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[aherrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Einstiegshilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Internet für Anfänger oder wie kann ich potentiellen Usern das World Wide Web schmackhaft machen? Unter diesem Motto
könnte das neue <a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Forum Informationsgesellschaft</a>
stehen, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (<a href="http://www.bmwi.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">BMWi</a>)
gezielt Internet-Laien ansprechen will, die bislang wenig Zugang zum Internet gefunden haben.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Internet für Anfänger oder wie kann ich potentiellen Usern das World Wide Web schmackhaft machen? Unter diesem Motto<br />
könnte das neue <a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Forum Informationsgesellschaft</a><br />
stehen, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (<a href="http://www.bmwi.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">BMWi</a>)<br />
gezielt Internet-Laien ansprechen will, die bislang wenig Zugang zum Internet gefunden haben.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Unter der Rubrik &quot;<a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/rattat/fr_set/fr_set_01.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Rat und Tat</a>&quot;<br />
werden Anfänger auf die Datenautobahn geführt. Dementsprechend klärt das Forum über die grundlegenden Gesichtspunkte des<br />
Internets auf und erläutert den Internet-Novizen, was beispielsweise ein Provider oder Browser ist.<br />
Die Koordinatorin des Forums, Eva Gehltomholt, meint zu dieser Anfängerhilfe, dass &quot;die Entwicklung der Informations-<br />
und Kommunikationstechnologien an Dynamik und Tempo zugenommen&quot; habe. &quot;Das erweiterte Angebot&quot; erschwere &quot;jedoch gerade<br />
weniger geübten Benutzern die Orientierung.&quot; Deshalb biete das neue Forum Informationsgesellschaft allen Bürgerinnen und<br />
Bürgern die Chance, &quot;gebündelte Informationen abzurufen, das Medium durch sinnvolle Nutzung besser kennen zulernen und<br />
positive Ansätze im nichtkommerziellen Bereich zu betrachten.&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Forum gehört ebenso wie die <a href="http://www.initiatived21.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a> oder<br />
&quot;<a href="http://www.frauen-ans-netz.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">Frauen ans Netz</a>&quot; zur Aktion &quot;Internet für alle&quot; der<br />
Bundesregierung, die vom BMWi koordiniert wird. Am  1. August dieses Jahres trat es die Nachfolge des Forums Info 2000<br />
an.<br />
Es beschränkt sich jedoch logischerweise nicht darauf, Einstiegshilfen für neue User zu geben, sondern soll des weiteren<br />
als interaktive Plattform den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Experten ermöglichen. Die Gelegenheit, Experten direkt<br />
kontaktieren zu können, ist eine wesentliche Neuerung verglichen mit dem Forum Info 2000.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Innerhalb des Forums bilden sechs <a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/extern/fr_set_extern/FR_set_arbeitsgr_in.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Arbeitsgruppen</a><br />
die Themenschwerpunkte. Diese befassen sich mit Bildung, Demokratie und Verwaltung, Frauen in der<br />
Informationsgesellschaft, Kunst und Kultur, nachhaltiger Entwicklung sowie Seniorinnen und Senioren. In den<br />
Arbeitsgruppen sollen die unterschiedlichen Materien aufbereitet werden, um eine große Breitenwirkung zu erzielen.<br />
Konkret bereitet beispielsweise die Arbeitsgruppe Frauen eine internationale Konferenz zum Thema &quot;Frauen im Internet&quot;<br />
vor, die nächstes Jahr stattfinden soll. Im Rahmen der Expo ist am 6. Oktober eine Konferenz zur nachhaltigen<br />
Entwicklung geplant, die auf der Vorbereitung des Forums beruht.<br />
Nach Angaben von Frau Gehltomholt verfolgen die Arbeitsgruppen allesamt das Ziel, &quot;zur Chancengleichheit in der<br />
Wissensgesellschaft beizutragen. Sie setzen zum einen bei Personengruppen an, die bisher unter den Internet-Nutzern<br />
unterdurchschnittlich vertreten sind, zum Beispiel Frauen, Seniorinnen und Senioren, und bearbeiten zum anderen<br />
Themenfelder, die die Interessen breiter Bevölkerungsgruppen aufgreifen, beispielsweise schulische und außerschulische<br />
Bildung; künstlerische und kulturelle Angebote&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Ergebnisse der Gruppen, in denen zahlreiche Professoren und andere Fachleute wie der WDR-Intendant Fritz Pleitgen<br />
oder der Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss sitzen, sollen die politische Meinungsbildung und Programmatik beeinflussen.<br />
Für genauere Recherchen zu den dargebotenen Themengebieten kann sich der User Broschüren und andere Materialien<br />
herunterladen und bei Bedarf auch noch auf die abschließenden Ergebnisse des Forums 2000 zurückgreifen. Wem das an<br />
Informationen immer noch nicht ausreicht, der kann die Mitarbeiter des Forums per <a href="mailto:info@forum-informationsgesellschaft.de">Email</a><br />
kontaktieren und sich bei der Suche nach Experten helfen lassen. Dadurch soll es ermöglicht werden, gezielter im<br />
Internet zu suchen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
Highlight jeder Arbeitsgruppe ist das zugehörige Forum, das &quot;den etwa 200 Expertinnen und Experten als Basis für die<br />
Zusammenarbeit dient&quot;. Interessierte Bürger können dort ihre Anregungen und Kritik rund um das Thema Internet loswerden,<br />
wenn sie sich zuvor als Mitglieder haben eintragen lassen.<br />
Die geforderten Anmeldungen sind allerdings sehr kompliziert. Es reicht nicht aus, dass der User sich einmalig anmeldet<br />
und er damit auf die sechs verschiedenen Foren zugreifen kann, sondern er muss sich für jedes der Foren erneut<br />
einschreiben.<br />
Zu den Nutzern der Website zählen Vertreter aus Firmen und Verbänden sowie Politik und Verwaltung. Auf besonders viel<br />
Resonanz stößt das Forum bei Wissenschaftlern, die sich mit den dargebotenen Themen intensiv beschäftigen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nicht nur Ergebnissen der Arbeitsgruppen werden in den Foren geboten, das Bild wird durch aktuelle Themen zusätzlich<br />
belebt. Tagespolitische Fragen wie Rechtsradikale im Netz oder Studieren per Internet werden ebenso behandelt wie die<br />
neusten Zahlen der deutschen Internetnutzung veröffentlicht werden. Ferner überzeugt das gelungene Layout. Dezente<br />
Farben und eine ansonsten übersichtliche Gestaltung erleichtern es, sich zu orientieren und damit das Angebot zweckmäßig<br />
zu nutzen. Kritikpunkt an dieser Stelle ist einzig der Einsatz zu vieler störender Fenster.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Frau Gehltomholt geht davon aus, dass die Ergebnisse des Forums die Politik in Deutschland beeinflussen können. So seien<br />
bereits &quot;zahlreiche Anregungen und Initiativen der Expertinnen und Experten in das Aktionsprogramm der Bundesregierung<br />
eingeflossen&quot;. Beispielsweise hatte die Bundesregierung Vorschläge der Experten angenommen, besondere Studiengänge und<br />
&quot;Schnupperkurse&quot; für Frauen an Universitäten einzurichten. Über Fachveranstaltungen und Kongresse sowie die Teilnahme<br />
verschiedener Ministerien an den Arbeitsgruppen und Gesprächsrunden sei außerdem gewährleistet, dass &quot;aktuelle<br />
Entwicklungen und Anforderungen fortlaufend in die Politik eingebracht&quot; werden können.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ohne Zweifel ist das Forum Informationsgesellschaft ein ambitioniertes Projekt, das für seine Zukunft selbst<br />
verantwortlich ist: Erfolg oder Misserfolg entscheiden jährlich neu über die Fortführung.<br />
</span></p>
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