<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Emnid &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/emnid/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 Sep 2009 10:58:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Emnid &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Statistik-Wirrwarr im Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Und alle so Yeaahh...]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[Emnid]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Forsa]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/</guid>

					<description><![CDATA[&#34;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&#34;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen - sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&quot;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen &#8211; sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Der Ausgangspunkt</b>
</p>
<p>
Doch beginnen wir vorn: Einer <a href="http://www.focus.de/digital/computer/medien-umfrage-70-prozent-nutzen-das-internet_aid_412725.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage der Initiative D21</a> vom Juni 2009 zufolge sind ca. 70 Prozent aller Menschen in Deutschland online. Rund vier Prozent mehr als im Jahr zuvor und noch immer stark abhängig von Wohnort, Geschlecht und Lebensalter.
</p>
<p>
<b>Forsa im Juli: Internet wenig relevant für Politik</b>
</p>
<p>
Im Juli 2009 dann gab Forsa bekannt, dass das Internet für die Politik wenig relevant sei. Interessant: 44 Prozent der befragten Internetnutzer sehen das Internet als politisches Informationsmitel, 57 Prozent als kriminelles Betätigungsfeld. Hier muss bereits nach der Vergleichbarkeit der Aussagen gefragt werden &#8211; methodische Details jedoch oder gar Analysevorgaben werden dem Leser solcher Studien nicht mitgeteilt. Immerhin 89 Prozent der Nutzer gaben an, das Internet als &quot;allgemeine Informationsquelle&quot; zu nutzen &#8211; ein Aspekt, den näher zu beleuchten sich sicherlich gelohnt hätte.
</p>
<p>
<b>Emnid im August: dito </b>
</p>
<p>
Anfang August 2009: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-internet-im-wahlkampf-ohne-grosse-rolle_aid_426120.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emnid ermittelt</a> (im Auftrag von N24), dass das Internet im Wahlkampf keine Rolle spielt. Wobei auch hier wieder Unschärfen in der Fragestellung offenbar werden. Wird nach der Nutzung des Internet gefragt? Oder nach Themen das Internet betreffend (erinnert sei an zensursula)? Immerhin 72 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet keine Rolle bei ihrer politischen Willensbildung spiele. Aha. Aber, so die Studie, Jugendliche könne man durchaus erreichen. Wurden die nicht gefragt?
</p>
<p>
<b>Forsa im August: Internet ist wahlentscheidend </b>
</p>
<p>
Mitte August: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-praesenz-im-internet-entscheidet-ueber-wahl_aid_427762.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forsa gibt im Auftrag des BITKOM bekannt</a>, dass das Internet eine entscheidende Rolle im Wahlkampf spiele. Das ging aber schnell! Die Präsenz von Parteien sei &quot;wahlentscheidend&quot;, heißt es (<a href="http://wahlkampf-online.blogspot.com/2009/08/bitkom-studie-bestatigt-relevanz-von.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampagnen-fabrik.de berichtete</a>). Immerhin seien vier von fünf Befragten der Ansicht, dass eine Partei eine gute Internetpräsenz haben müsse. Zudem würden 77 Prozent der bis 29-jährigen das Internet für politische Informationen nutzen. 
</p>
<p>
<b>Emnid: Internet Allheilmittel gegen Wahlmüdigkeit </b>
</p>
<p>
Das passt nicht so ganz zu den Zahlen von Emnid&#8230; Außerdem seien laut Emnid die Internetseiten vor allen anderen Medien für die Wahlentscheidung wichtig. Auch gegen Wahlmüdigkeit sei das Internet das Allheilmittel, immerhin gaben 80 Prozent der Befragten an, sie hätten an der Europawahl teilgenommen, wenn diese online durchgeführt worden wäre. Phantastisch, worauf warten wir?!
</p>
<p>
<b>Uneinheitliche Methodik </b>
</p>
<p>
Stimmt also das alte Sprichwort? Nun, alles hängt wohl davon ab, welche Fragen die Auftraggeber stellen und wie die Umfrageinstitute diese umsetzen. Das Vorgehen bei Methodik und Analyse sind entscheidend und werden jedoch nur allzu selten mit kommuniziert. Damit bleibt der geneigte Leser und User im Unklaren, wie entscheidend das Internet in Sachen Wahlen am kommenden 27. September 2009 sein wird.
</p>
<p>
Oder: Das Internet ist Wahlentscheidend wie jedes andere Medium auch &#8211; die Glaubwürdigkeit einer Kommunikationsstrategie ist das entscheidende Kriterium und dies kann sich online wie offline zeigen. Wichtig ist also: die für jede Partei und jeden Politiker geeigneten Kommunikationswegen identifizieren und bespielen. Und das können je unterschiedliche sein. Nicht mehr, nicht weniger.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zuerst erschienen im Blog des Autors auf <a href="http://www.kampagnen-fabrik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kampagnen-fabrik.de</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Onliner dank Frauen-Power</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/nonliner-atlas-2002/wissensgesellschaftonliner2004-shtml-2836/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/nonliner-atlas-2002/wissensgesellschaftonliner2004-shtml-2836/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[(N)Onliner-Atlas 2002]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Emnid]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wissensgesellschaftonliner2004-shtml-2836/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Studie zeigt: Mehr Deutsche denn je nutzen das Internet. Ein Grund: Die Aufholjagd von Frauen. Stopp dem Jugendkult, fordern die Macher der Studie, da immer mehr über 50-Jährige surfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie zeigt: Mehr Deutsche denn je nutzen das Internet. Ein Grund: Die Aufholjagd von Frauen. Stopp dem Jugendkult, fordern die Macher der Studie, da immer mehr über 50-Jährige surfen.<!--break--><br />
                    </p>
<p>33,9 Millionen Deutsche sind laut Initiative D21 online: Das entspricht 52,6 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr seien damit 1,8 Millionen Bundesbürger mehr im Internet unterwegs, aber das Wachstum verlangsame sich. Die Offliner seien mehrheitlich weiblichen Geschlechts, formal geringer gebildet und weisen ein niedrigeres Einkommen auf. Das sind Ergebnisse des<br />
                    <a href="http://www.nonliner-atlas.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(N)ONLINER Atlas 2004</a>, den TNS Emnid und die<br />
                    <a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a>am 23. Juni in Berlin vorgestellt hat.</p>
<p>
                    <strong>Ziel bleibt im Visier</strong><br />
                    <br />Die Ergebnisse würden zeigen, dass &#8220;das Internet das dominante Medium werden wird“, sagte Alfred Tacke, Staatssekretär im Bundeswirtschaftministerium während der Präsentation. Trotz verlangsamter Wachstumsraten bekräftigte er das Ziel der Bundesregierung, in den nächsten Jahren die Zahl der Internet-Nutzer auf 75 Prozent zu erhöhen. Mitte Juli werde der Wettbewerb „Wege ins Netz“ gestartet, um Initiativen auszuzeichnen, die sich um die Erhöhung der Internetnutzung verdient gemacht hätten, verkündete Tacke.</p>
<p>
                    <strong>Frauen-Power im Netz</strong><br />
                    <br />Ein Großteil des Zuwachses der vergangenen zwölf Monate gehe auf das Konto der Frauen. Der Onliner-Anteil der weiblichen Bevölkerung stieg laut Studie von 42,1 Prozent in 2003 auf 45,6 Prozent. Im Gegenzug dazu stieg die Internet-Nutzung bei den Männern in 2004 nur geringfügig. Barbara Schwarze, Vorstandsmitglied D21, sprach von einer „Aufholjagd der Frauen“. Diese werde aber durch die Technikverliebtheit des Internets gebremst, sagte Frank Wagner von TNS Emnid.</p>
<p>
                    <strong>Mehr Kühe als Internetnutzer</strong><br />
                    <br />„Bänker sind drin, Landwirte nicht“, umschrieb Wagner die regionale Verteilung der Internetnutzung in Deutschland. Das festgestellte West-Ost-Gefälle der letzten Jahre weiche einem Stadt-Land-Gefälle. Im äußersten Norden Deutschlands (Schleswig-Holstein und Hamburg) sowie im Süden liegen laut Studie die Regionen mit der höchsten Onliner-Dichte. Berlin hat mit fast 58 Prozent auch in 2004 die Nase vorn. Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland sind die beiden Bundesländer, in denen im Verhältnis die meisten Offliner leben.</p>
<p>„Stoppt den Jugendkult im Netz“, forderte Wagner. Denn besonders hohe Zuwächse der Internet-Nutzung hat TNS Emnid auch bei der Generation der über 50-Jährigen festgestellt. 28,2 Prozent der so genannten „Best Ager“ seien mittlerweile online. Hohe Zuwächse stellt der (N)ONLINER Atlas 2004 in der Altersgruppe der über 60-Jährigen fest. Hier wuchs der Onliner-Anteil von 14,6 Prozent in 2003 auf 17,4 Prozent.</p>
<p>
                    <strong>Was ist ein Autofahrer?</strong><br />
                    <br />Doch wer ist der ominöse Onliner und was macht er im Netz? Auf diese Fragen entgegnete Tacke mit einer Gegenfrage: „Was ist ein Autofahrer?“ Er wolle Konsumenten nicht vorschreiben, wie sie das Internet nutzen. Deshalb habe man in der Studie nicht danach gefragt. Und Onliner werden so definiert: „Nutzer des Internets, unabhängig von Ort und Grund der Nutzung“, heißt es knapp dazu in der Studie.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 1.7.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    </p>
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/informationsgesellschaft.shtml">Regierung stellt „Informationsgesellschaft 2006“ vor</a><br />
                        
                      </li>
<li>
                        <a href="/edemocracy/netzkampagnen/emnid.shtml">(N)Onliner Atlas 2002</a><br />
                        
                      </li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/nonliner-atlas-2002/wissensgesellschaftonliner2004-shtml-2836/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor und zurück – E-Government in Deutschland</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-studien-egov2-shtml-3055/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-studien-egov2-shtml-3055/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Emnid]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/egovernment-studien-egov2-shtml-3055/</guid>

					<description><![CDATA[Deutsche nutzen E-Government-Angebote in 2002 stärker. Im internationalen Vergleich fällt Deutschland dennoch weiter zurück. Wie nutzen Männer oder Frauen E-Government? Die internationale Studie zu Government Online von Taylor Nelson Sofres gibt dazu Antworten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche nutzen E-Government-Angebote in 2002 stärker. Im internationalen Vergleich fällt Deutschland dennoch weiter zurück. Wie nutzen Männer oder Frauen E-Government? Die internationale Studie zu Government Online von Taylor Nelson Sofres gibt dazu Antworten.<!--break-->
                  </p>
<p>In Deutschland führte die Meinungsforschung von<br />
                  <a href="http://www.emnid.tnsofres.com%20">TNS EMNID</a> die<br />
                  <br />repräsentative Studie &#8220;Government-Online 2002&#8221; telefonisch bei 1.011<br />
                  <br />Personen über 14 Jahren durch. Insgesamt wurden von den Sozial- und<br />
                  <br />Meinungsforschern der internationalen Marktforschungsgruppe Taylor Nelson Sofres<br />
                  <a href="http://www.tnsofres.com">www.tnsofres.com</a> 28.952 telefonische und/oder Face-to-Face Interviews in 31 Ländern im Zeitraum von Juli bis September 2002 durchgeführt.</p>
<p>Laut der aktuellen internationalen Studie zu Government Online nutzen 24 Prozent der Deutschen in den zurückliegenden 12 Monaten E-Government-Angebote deutscher Städte, Länder oder des Bundes. Das sei im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um sieben Prozent. Im internationalen Vergleich von 31 untersuchten Ländern sei die Bundesrepublik Deutschland allerdings bei der Nutzung virtueller öffentlicher Verwaltungen weiter zurückgefallen. Im letzten Jahr noch auf Platz 13, rangieren die Deutschen in diesem Jahr nur noch auf Platz 18. Nach den Ergebnissen der internationalen Vergleichsstudie &#8220;Government-Online 2002&#8221;, nutzten länderübergreifend durchschnittlich 30 Prozent der Bürger die elektronische Verwaltung via Internet.</p>
<p>
                  <strong>Was nutzt der Bürger?</strong><br />
                  <br />Informationsbeschaffung stehe bei den Bundesbürgern bei der Nutzung von Online-Bürgerdiensten via Internet an erster Stellte. 18 Prozent &#8211; ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr &#8211; nutzen diese Dienstleistung von Stadt-, Gemeinde- und Kreisverwaltungen sowie von Verwaltungen der Bundesländer oder des Bundes. Deutlich zurückhaltender sind die Bürger beim persönlichen Datenaustausch mit den virtuellen Behörden, was sicherlich keine Überraschung ist. Die öffentlichen Server leiden aus dieses Jahr nicht unter der Last von Anfragen, da laut der Studie nur vier Prozent der Befragten solche Angebote nutzen. Auch wenig vorangeschritten ist die Nutzung zum Download behördlicher Formulare. Sieben Prozent &#8211; ein Anstieg um vier Prozent gegenüber 2001 – würden das digitale Angebot dem althergebrachten Papier bevorzugen.</p>
<p>
                  <strong>Mann oder Frau?</strong><br />
                  <br />Dieser interessanten Frage, wer sich etwa online die Erlaubnis zum Fällen eines Baumes beantragt (Stadt Fürth), geht die Studie nach. Der Anteil der weiblichen E-Government-Nutzer habe sich binnen eines Jahres mehr als verdoppelt, liegt in 2002 aber auch nur bei 21 Prozent, gegenüber zehn Prozent im vergangenen Jahr. Das ist sicher auch ein Verdienst von speziell auf Frauenwünsche zugeschnittene Angebote, die beispielsweise in der<br />
                  <a href="/egovernment/studien/etown1.shtml">Studie E-Town</a> in der Kategorie Best-Practice &#8220;Vernetzung von Frauen&#8221; prämiert wurden<br />
                  <a href="http://www.heidelberg.de/frauen/index.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heidelberg</a>,<br />
                  <a href="http://www.frauen.muenster.org/">Münster</a>,<br />
                  <a href="http://www.pforzheim.de/servlet/page?_pageid=763&amp;_dad=portal30&amp;_schema=PORTAL30" target="" rel="noopener noreferrer">Pforzheim</a>. 25 Prozent der männlichen Nutzer sind zwischen 25 und 34 Jahren alt, gut gebildet und verfügen über ein mittleres Haushaltsnettoeinkommen.</p>
<p>
                  <strong>Hindernisse. Typisch deutsch?</strong><br />
                  <br />Das mit Abstand größte Hindernis besteht nach Ansicht der Befragten in Sorgen über die Sicherheit der E-Government-Anwendungen – dem stimmen 82 Prozent der Befragten in Deutschland zu was, aber nur 63 Prozent weltweit. Transaktionen zwischen Bürger und Behörde wie das Online-Zahlungsverfahren, wo persönliche Angaben wie Kreditkarten- oder Kontonummer erforderlich sind, werden daher lediglich von vier Prozent genutzt.</p>
<p>
                  <strong>Was ist zu tun?</strong><br />
                  <br />&#8220;Die Bundesbürger wollen das E-Government. Das zeigt die gestiegene Nutzung auch in Deutschland. Eine dienstleistungsorientierte Verwaltung muß ihre Veränderungsprozesse folglich daran ausrichten und das Internet als Plattform für elektronische Behördengänge weiter ausbauen. Das Mißtrauen in die Sicherheit zeigt, daß Sicherheitsstandards in der Netzkommunikation mit dem virtuellen Bürger erheblich verbessert werden müssen,&#8221; sagt Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von TNS EMNID, über die Zukunft für das E-Government in Deutschland.</p>
<p>
                  <strong>Vorbild Skandinavien</strong><br />
                  <br />Die Nutzung behördlicher Online-Angebote und Dienstleistungen ist nach wie vor in den skandinavischen Ländern am höchsten. Laut Aussage der Studie nutzen in Schweden 57 Prozent behördliche Online-Angebote, in Norwegern sind es 56 Prozent und in Dänemark 53 Prozent, gleich auf mit dem Stadtstaat Singapur.<br />
                  <br />Überdurchschnittlichen Zuspruch haben die Online-Verwaltungen der Färöer Inseln mit 52 Prozent und in Finnland mit 49 Prozent.</p>
<p>
                  <strong><br />
                  <br />An der diesjährigen Studie &#8220;Government Online&#8221; haben teilgenommen:<br />
                  <br /></strong>Australien, Dänemark, Deutschland, Estland, Färöer Inseln, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Indien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Lettland, Litauen, Malaysia, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden, Singapur, Slowakai, Spanien, Südkorea, Taiwan, Tschechien, Türkei, Ungarn, USA.</p>
<p>Der vollständige Report &#8220;Government-Online 2002&#8221; sowie der Länderreport für Deutschland stehen unter<br />
                  <a href="http://www.emnid.tnsofres.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.emnid.tnsofres.com</a> zum Download zur Verfügung.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 07.11.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/egovernment-studien-egov2-shtml-3055/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>(N)Onliner Atlas 2002</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-emnid-shtml-2373/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-emnid-shtml-2373/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[rstreicher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[(N)Onliner Atlas]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Emnid]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/netzkampagnen-emnid-shtml-2373/</guid>

					<description><![CDATA[eMind@emnid beschreibt in seiner neuen Studie zur Internetnutzung den digitalen Graben in Deutschland]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>eMind@emnid beschreibt in seiner neuen Studie zur Internetnutzung den digitalen Graben in Deutschland<!--break--></p>
<p>Zwar ist der Anteil der Onliner in der deutschen Bevölkerung insgesamt gestiegen, doch bleibt noch immer großen Teilen bestimmter Bevölkerungsgruppen der Zugang zum Internet verwehrt. Das sind Ergebnisse der neuen Studie des Forschungsinstituts<br />
                  <a href="http://www.emind.emnid.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emnid</a> im Auftrag des Branchenvereins<br />
                  <a href="http://www.initiatived21.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Initiative D21</a>, die den digitalen Graben durch Deutschland beschreibt, Ursachen untersucht und Vorschläge zur Überbrückung nennt. Telefonisch befragt wurden für die Umfrage 30.000 Personen über 14 Jahre nach deren Nutzung bzw. Nicht-Nutzung des Internets. Durchgeführt wurde die Studie von eMind@emnid, der Internetforschung von TNS Emnid.</p>
<p>Hat sich der Name der Studie im Vergleich zum Vorjahr (&#8220;Verweigereratlas&#8221;) entscheidend verändert, so ist die Struktur der digitalen Spaltung ähnlich geblieben. Gegenwärtig sind laut der Studie 26,7 Millionen deutsche Internetnutzer über 14 Jahren. Das sind drei Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Die meisten Onliner finden sich wie gehabt bei den Wohlhabenden und den besser Gebildeten. Außerdem sind mehr (Groß-)Stadtbewohner vernetzt als Bewohner von ländlichen Gebieten. Und während für fast drei Viertel der 14- bis 19-jährigen Surfen zum Alltag gehört, kann dies nur jeder siebte im Alter von 60 bis 69 Jahren von sich behaupten. Nur in der Altersgruppe von 14- bis 24-jährigen haben weibliche Nutzer die Nase vorn, insgesamt jedoch sind Frauen in der Gruppe der Nonliner in der Überzahl. Darüber hinaus haben fast zwei Drittel der ostdeutschen Bevölkerung keinen Netzanschluss, deutlich mehr als bei den westdeutschen Nachbarn.</p>
<p>Die Gründe für eine Nicht-Nutzung des Internet sind vielfältig. Hierbei unterscheidet die Studie primär zwischen Nutzungsplanern oder Intendern, und Offlinern, das heißt Personen, die keinen Netzanschluss besitzen und auch nicht planen, ins Internet zu gehen. Aus Spaß, Komfort, beruflichen Gründen oder um im allgemeinen Trend zu liegen, haben Intender die Absicht, in nächster Zeit ans Netz zu gehen. Der Vergleich zum Vorjahr macht allerdings deutlich, dass die tatsächliche Realisierung oft weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. So surfen heute weniger als die Hälfte der über 14-jährigen Nutzungsplaner von 2001.</p>
<p>Fehlende Kompetenz, zu hohe Kosten und mangelnder Nutzen im Alltag werden bei den Offlinern am häufigsten als Motive für eine Ablehnung genannt. Zu dieser großen Anzahl der Kompetenz-, Budget- und Nutzen-Offliner definiert die Studie noch drei weitere Gruppen: Motivations-Offliner haben grundsätzlich kein Interesse am Internet, im Gegensatz dazu sind Bedarfs-Offliner dem Internet durchaus aufgeschlossen, aber verfügen über einen Internetzugang bei Freunden oder am Arbeitsplatz, ähnlich wie die Bequemlichkeits-Offliner, denen der Aufwand für eine Installation eines privaten Internetanschlusses zu groß ist.</p>
<p>An konkreten Vorschlägen zur Überbrückung des digitalen Grabens mangelt es nicht. Ein kostengünstiges Tarifmodell für die Internetnutzung könnte zum Beispiel den Budget-Offlinern einen privaten Internetanschluss schmackhaft machen, meint die Projektleiterin des (N)Onliner Atlas Nina Fluck. Erwin Staudt, Vorsitzender der Initiative D21 und IBM-Chef Deutschland, fordert eine Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik, um der digitalen Spaltung entgegenzuwirken und verweist in seinem Vorwort zur Studie auf bereits erfolgreich laufende Projekte wie &#8220;Internet für alle&#8221;. Der emnid-Kooperationspartner politik-digital.de zählt im White Paper zur Studie ebenfalls verschiedene Forderungen zur Verbesserung der aktuellen Situation auf: unter anderem sollen Aktionsprogramme für spezifische Bevölkerungsgruppen fortgeführt und ausgebaut, Bildungspartnerschaften wie &#8220;Schulen ans Netz&#8221; gestärkt und Serviceleistungen für die Wartung der Online-Zugänge angeboten werden.</p>
<p>Doch auch Städte und Gemeinden könnten die Internetnutzung für ihre Bürger attraktiver gestalten. Eine repräsentative Befragung von 1100 Internetnutzern zum Thema eGovernment macht deutlich, dass 9 von 10 Usern das Angebot eines virtuellen Rathauses durchaus begrüßen würden. Gut einem Fünftel der Einwohner ist der Internetauftritt ihrer Stadt immer noch unbekannt; dafür klickt sich rund die Hälfte gelegentlich auf die Seiten ihrer Stadt, wogegen nicht mal jeder zehnte sich dort regelmäßig aufhält. Dies könnte unter Umständen auch am Angebot der kommunalen Homepages liegen, denn drei Viertel der Befragten zeigen sich unzufrieden sowohl mit den vorhandenen eGovernment-Angeboten als auch mit den interaktiven Services. Dabei würde sich ein Ausbau gerade dieser Online-Dienstleistungen lohnen und den Bürgern nervige Ämtergänge ersparen. Mit attraktiv bis sehr attraktiv bewertet ein überwältigender Anteil der User Online-Services wie die Beantragung von Ausweispapieren oder Steuererklärungen. Sogar ihre Wahlzettel würden 76 Prozent der Befragten gerne im Netz ausfüllen. Große Vorteile sehen die Bürger dabei in der Unabhängigkeit von den Öffnungszeiten der Ämter wie auch in der Zeitersparnis, wogegen sie Probleme bei Themen wie Datenschutz, Sicherheit und fehlender Rücksprachemöglichkeiten befürchten. Als weiteren Negativpunkt nennen die Befragten die Benachteiligung der Bürger ohne Internetzugang.</p>
<p>Bis zum Jahr 2005 will die Bundesregierung alle internetfähigen Dienstleistungen online verfügbar machen. Ob und wie die Bundesbürger dieses Internetangebot nutzen werden, wird vor allem davon abhängen, wie tief bis dahin der digitale Graben verläuft. Es liegt also durchaus auch im Interesse der Bundesregierung, die digitale Spaltung weiter zu verringern, um ihren Bürgern ein gerechtes Angebot an Dienstleistungen zu bieten und gegebenenfalls auch selber große Kosten zu sparen. Anregungen zur Überbrückung liefert der (N)Onliner Atlas genug.</p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 13.06.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                    
                  </p>
<p>
                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-emnid-shtml-2373/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
