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	<title>Enquete-Kommission &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Enquete-Kommission &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Neues aus der Internet-Enquete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lena Herzog]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 18:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/-_Adhocracy_-_Mozilla_Firefox_13_12_2011_182646_1.jpg" align="left" width="180" height="128" />Die neue Version der Adhocracy-Plattform „enquetebeteiligung.de“ ist seit gestern online. Die Enquete-Kommission erhofft sich davon eine noch regere Beteiligung an ihren Projekten durch den „18. Sachverständigen“. Bei der Enquete-Sitzung am Montag herrschte wie immer große Uneinigkeit zwischen den Parteien.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/-_Adhocracy_-_Mozilla_Firefox_13_12_2011_182646_1.jpg" align="left" width="180" height="128" />Die neue Version der Adhocracy-Plattform „enquetebeteiligung.de“ ist seit gestern online. Die Enquete-Kommission erhofft sich davon eine noch regere Beteiligung an ihren Projekten durch den „18. Sachverständigen“. Bei der Enquete-Sitzung am Montag herrschte wie immer große Uneinigkeit zwischen den Parteien.</p>
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Adhocracy 1.2 heißt die die überarbeitete Version von <a href="https://www.enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">enquetebeteiligung.de</a>, die heute in Berlin auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Die Seite, die das Bürgerbeteiligungstool Adhocracy anwendet, wird seit <a href="/zwischenfazit-adhocracy-im-bundestag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Februar 2011</a> von der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommisson „Internet und digitale Gesellschaft“</a> genutzt. Ziel ist es, dem Bürger die Rolle eines „18. Sachverständigen“ der Kommission zu geben. Auf der Plattform können Bürger eigene Vorschläge einbringen, über diese diskutieren und abstimmen. Unter anderem wurde das Abstimmen einfacher gemacht, und Änderungen an Papieren können nun nach Wunsch hervorgehoben werden. Außerdem könne nun sichtbar gemacht werden, ob eine Person Abgeordneter oder Sachverständiger der Kommission ist oder einer Organisation angehört. „Insgesamt wurde aufgeräumt und die Seite wurde übersichtlicher gestaltet“, fasste Daniel Reichert, einer der Initiatoren des Vereins <a href="http://liqd.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">LiquidDemocracy e.V.</a> die Änderungen zusammen. Er dankte auch allen Unterstützern, denn ohne Spenden und ehrenamtliche Arbeit hätte enquetebeteiligung.de nicht realisiert werden können.
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Der Vorsitzende der Internet-Enquete Axel E. Fischer zeigte sich sehr zufrieden mit dem bisherigen Erfolg von Adhocracy. Die Plattform enquetebeteiligung.de hat bereits mehr als 2.100 Mitglieder, es sind seit Februar 377 Vorschläge eingegangen und rund 12.000 Stimmen wurden abgegeben. „Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können“, so Fischer. Von ihrer überarbeiteten Seite erhoffen sich Abgeordnete wie Sachverständige aller Parteien, dass dank der übersichtlicheren und vereinfachten Bedienung die Nutzung der Adhocracy-Plattform durch die Bürger weiter zunehmen würde. Jimmy Schulz (FDP) wertet enquetebeteiligung.de als „Experiment der Demokratie in der digitalen Gesellschaft“. Er sehe in der dadurch geschaffenen Transparenz einen möglichen Weg, das Problem der Demokratieverdrossenheit in der Gesellschaft zu lösen. „Vielleicht sind es in zehn Jahren schon Hunderttausende, die sich beteiligen“, setzte Schulz optimistisch hinzu.
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 „Jeder Mensch, der sich einklinkt, tut der Demokratie gut“, ergänzte Halina Wawzyniak von der Partei Die Linke. Sie hoffe, dass das Konzept der Enquete-Kommission in Zukunft auch über netzpolitische Themen hinaus im Bundestag angewendet werden könne. Dieses noch attraktiver zu gestalten, sei auch Aufgabe der Internet-Enquete.
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Dass Adhocracy eine „moderne Form der Anhörung“ sei, betonte Tabea Rößner von Bündnis 90/Die Grünen. Da sich unter den Beteiligten auf enquetebeteiligung.de auch zahlreiche Experten befänden, haben die Vorschläge Gehalt. Die Projektgruppe Medienkompetenz konnte bereits zwei Vorschläge von der Adhocracy-Plattform wortwörtlich in ihre Empfehlungen übernehmen, elf weitere Vorschläge wurden teilweise übernommen. „Das ist sehr wichtig, denn wenn keine Rückkopplung stattfindet, kann Bürgerbeteiligung auch zu Frust führen“, sagte Rößner. Bisher konnte jedoch nicht in allen Projektgruppen der Internet-Enquete eine solch vorbildliche Beteiligung stattfinden, da die Papiere nicht immer rechtzeitig veröffentlicht wurden.
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Erst gestern hatte die <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Vierzehnte_Sitzung_Bericht/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">14. öffentliche Sitzung</a> der Enquete-Kommisson „Internet und digitale Gesellschaft“ stattgefunden. Auf der Tagesordnung standen eine Expertenanhörung zum Thema „Veränderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt“ sowie die Verabschiedung des Datenschutz-Zwischenberichts.
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<b>Die 14. Enquete-Sitzung auf Video </b>
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Die Experten in der Runde wiesen allesamt auf die relativ schwache Entwicklung Deutschlands im digitalen Bereich hin. Heiko Hebig, SpiegelNet-Geschäftsführer, empfahl, die Gründung von StartUp-Unternehmen attraktiver zu machen, zum Beispiel durch Teilhabe am Unternehmen oder flexible Arbeitszeitgestaltung.
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Anschließend stimmten die Enquete-Mitglieder über strittige Handlungsempfehlungen des Zwischenberichts Datenschutz ab. Dabei kam es bei nahezu jeder Abstimmung zum Patt, was zu Sondervoten an diesen Stellen des Berichts führen wird. Besonders beim Thema Vorratsdatenspeicherung entstand eine rege Diskussion zwischen allen Parteien. Tabea Rößner zeigte sich gegenüber politik-digital.de enttäuscht über die Tatsache, dass so viel Zeit für so wenig Output aufgewendet werden müsse. „Es ist absurd, dass in einer Enquete-Kommission so geringer Konsens herrscht“, so Rößner. „Es werden trotzdem alle Handlungsempfehlungen an das Parlament weitergegeben. Bei einem Gesetzgebungsverfahren in einem Viertel- oder halben Jahr kann es dann auch sein, dass man sich in der Mitte trifft“, bemerkte dagegen der Vorsitzende Fischer. Er sei mit den Ergebnissen der gestrigen Sitzung sehr zufrieden. </p>
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		<title>Außer Spesen nichts gewesen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ausser-spesen-nichts-gewesen-5472/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Würdinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 16:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Konrad-Adenauer-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Bürgerbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete-Kommission]]></category>
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					<description><![CDATA[„Online partizipieren, online arbeiten“ lautete der Titel einer am Freitag veranstalteten netzpolitischen Tagung. Doch so sehr sich Konrad-Adenauer- und Friedrich-Naumann-Stiftung auch bemühten: Über die Möglichkeiten der Online-Bürgerbeteiligung war nichts Neues zu erfahren. 
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Online partizipieren, online arbeiten“ lautete der Titel einer am Freitag veranstalteten netzpolitischen Tagung. Doch so sehr sich Konrad-Adenauer- und Friedrich-Naumann-Stiftung auch bemühten: Über die Möglichkeiten der Online-Bürgerbeteiligung war nichts Neues zu erfahren. </p>
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Der Auftakt fand in historischer Kulisse statt. Die beiden Stiftungen hatten für die Begrüßung und die anschließenden Keynotes den Robert-Koch-(Hör)Saal der Humboldt-Viadrina School of Governance angemietet. Das über 130 Jahre alte Holz knarrte, Steckdosen wurden verzweifelt gesucht. In Anbetracht des Themas wirkte die Räumlichkeit anachronistisch – schien dabei aber auch mit so mancher netzpolitischer Positionen der Veranstalter zu harmonieren. An die kurzen Begrüßungen durch die beiden Bundestagsabgeordneten Michael Kretschmer (CDU/CSU) und Christian Lindner (FDP) schloss sich mit der Keynote von Wolfgang Blau, Chefredakteur von Zeit Online, das unbestrittene Highlight der Veranstaltung an – und blieb der Höhepunkt dieser Tagung.
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„Das Alte vergeht, bevor das Neue sichtbar wird“. Genau davor scheinen nach Einschätzung von Wolfgang Blau große Teile der politischen Elite Angst zu haben. In seiner Keynote zu den Sessions „Demokratie und Staat“ zog der Journalist einen einprägsamen Vergleich zwischen der Entwicklung des Internet und den Anfängen der Eisenbahn. Technologische Innovationen können demnach soziale Umwälzungen bedingen, die anfangs als gesellschaftszersetzend wahrgenommen werden. Bereits die Eisenbahn schürte Ängste vor einer kognitiven Überforderung der Menschen. Rasend vorbeiziehende Landschaften schienen manchem Zeitgenossen nicht geheuer und interessanterweise zählten auch damals die etablierten Eliten zu den schärfsten Kritikern der neuen Technik.
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Die Angst vor Neuem sei zwar genetisch bedingt und beschränke sich nicht auf die politischen und intellektuellen Eliten, diese könnten jedoch im Gegensatz zum „einfachen Mann auf der Straße“ Veränderungen verhindern. Der Umgang mit dem Medium Internet müsse daher erst gelernt werden und mit der Etablierung neuer Denkstrukturen einhergehen. Ein Beispiel hierfür sei die Begründung einiger Politiker, den Microblogging-Dienst Twitter mit der Begründung zu verschmähen, man könne ja schließlich nicht alles lesen. Wer derart argumentiere, könne auch den Wissensfundus einer Bibliothek nicht nutzen – schließlich kann ein Mensch kaum alle Werke der deutschen Staatsbibliothek lesen. Was Deutschland zur Entwicklung neuer Denkstrukturen beitragen könne? „Einiges“, glaubt Blau und verweist auf die Vorreiterrolle Deutschlands in der Open Source-Bewegung. Die Bundesrepublik solle dementsprechend als Schutzmacht des offenen Internet auftreten. Viele Länder orientierten sich zudem an der hierzulande stattfindenden Diskussion um Privatheit und Öffentlichkeit im Netz. „Wenn die Deutschen es akzeptieren, dann auch alle anderen“, laute ein weit verbreiteter Slogan. Auch die Arbeit der <a href="https://enquetebeteiligung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Enquete-Kommission Internet und Digitale Gesellschaft</a> des Deutschen Bundestags werde nach Einschätzung von Wolfgang Blau künftig international wahrgenommen.
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Im Dialog mit dem Plenum gelang der Spagat zwischen den beiden Themenblöcken „Demokratie und Staat“ sowie „Wirtschaft, Arbeit, Green IT“. Thomas Stölzel von der WirtschaftsWoche sprach sich dabei für einen strengen Datenschutz „Made in Germany“ aus. Bei Google Street View hätten sich die deutschen Datenschützer zwar lächerlich gemacht, international könnten persönlichkeitsschützende Datenschutzstandards Deutschland gleichwohl einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Ein Zuschauer des Live-Streams wollte in Zusammenhang mit dem Beteiligungstool Adhocracy wissen, wie solche Instrumente einen größeren Personenkreis finden könnten. Darauf angesprochen, plädierte Wolfgang Blau jedoch nicht für eine Demokratie der Massen. Vielmehr verwies er auf die wenigen beteiligungsfreudigen Bürger, die es zu finden und zu fördern gelte. Thomas Stölzel gab zu bedenken, dass Beteiligung heutzutage auch Spaß machen müsse. „Mit den harten Themen bringt man die Leute zum Nachdenken, aber man muss ihnen auch ab und zu Spaß bereiten“.
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Der Sprecher des Vorstands der <a href="http://www.stiftung-nv.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stiftung Neue Verantwortung</a> Lars Zimmermann referierte im Themenblock „Demokratie und Staat“ über politische Partizipation und Bürgerbeteiligung in der digitalen Gesellschaft. Wer jedoch erfahren wollte, wie die politische Beteiligung der Bürger durch das Internet verbessert werden könnte, wurde schnell enttäuscht. Zimmermann sieht im Internet lediglich ein Instrument der Kommunikation, dessen partizipatorische Potenziale überschätzt werden. Politische Beteiligung beschränke sich nicht auf die Meinungsäußerung  &#8211;  „man muss auch bereit sein, sich in organisatorischen Strukturen einzubringen, Kompromisse einzugehen und Verantwortung zu übernehmen“, meint Zimmermann. Die Beteiligung solle in den organisatorischen Strukturen der politischen Parteien stattfinden – denn Führung sei unerlässlich, während das von der Piratepartei propagierte Open Source-Prinzip nicht funktioniere. Was die Parteien vom Internet noch lernen können? Sie sollten sich laut Zimmermann für neue Formate öffnen und ihre eigene Parteibasis sowie Nichtmitglieder verstärkt einbinden. Parteitage könnten beispielsweise in Form von BarCamps veranstaltet werden, in denen jeder ein Thema auf die Agenda setzen kann. Internetbasierte Kommunikationsinstrumente sollten zudem effektiver zur Konsultation der Mitglieder eingesetzt werden – das Internet biete hier mit seiner zeitlich-räumlichen Unabhängigkeit vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung. Außer der Möglichkeit, Landeslisten für Bundestagswahlen im Internet zur Abstimmung zu stellen, blieb der Politologe jedoch weitere Praxisbeispiele schuldig.
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Zimmermanns Vorschläge hatten freilich keinen Neuigkeitswert. Mit Piratenwikis und der transparenten Gesprächskultur der politischen Senkrechtstarter hatte er sich wohl noch nicht ausreichend auseinandergesetzt. In Sachen Online-Partizipation waren neue Erkenntnisse Fehlanzeige. Wer wissen wollte, welche innovativen Möglichkeiten es im Bereich der onlinebasierten Partizipation gibt, erhielt daher leider keine Antworten.</p>
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		<title>Laptops fürs Volk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 15:24:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzpolitik im Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Enquete]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/internet-enquete.png" title="Deutscher Bundestag" alt="Deutscher Bundestag" align="left" height="115" width="180" />Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ schleppte sich am späten Montagabend über die Ziellinie eines Abstimmungsmarathons. Vorausgegangen waren zähe Debatten zu den Themen Medienkompetenz und Urheberrecht. Zumindest Laptops für Schulkinder sollen zukünftig Standard werden. politik-digital.de stellt den Zwischenstand vor.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ schleppte sich am späten Montagabend über die Ziellinie eines Abstimmungsmarathons. Vorausgegangen waren zähe Debatten zu den Themen Medienkompetenz und Urheberrecht. Zumindest Laptops für Schulkinder sollen zukünftig Standard werden. politik-digital.de stellt den Zwischenstand vor.</p>
<p>Die endgültige Vorstellung des Zwischenberichts war bereits auf den 4. Juli verschoben worden und auch am gestrigen Montag, in der inzwischen elften Sitzung des Gremiums, kamen die Mitglieder der seit über einem Jahr tagenden Kommission inhaltlich <a href="http://www.heise.de/ct/artikel/Enquete-Internet-und-Digitale-Gesellschaft-des-Bundestags-verabschiedet-Zwischenbericht-nur-teilweise-1268843.html">kaum vorwärts</a>. Blieben doch strittige Themenbereiche wie Netzneutralität und Datenschutz weiterhin ausgeklammert, und auch die von der Projektgruppe „Datenschutz“ ausgearbeiteten Vorschläge wurden nicht endgültig behandelt. Zumindest bei den Beratungen zum Thema <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Elfte_Sitzung_Enquetekommission/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienkompetenz</a> wurden Fortschritte erzielt. So sollen nach dem Willen der Enquete-Mitglieder Schulkinder zukünftig umfassend mit Laptops samt darauf installierter Opensource-Software ausgestattet werden.</p>
<p>Insbesondere zum Thema Netzneutralität hätte eine Abstimmung in der aus 17 Bundestagsabgeordneten und ebenso vielen ständigen Sachverständigen bestehenden Runde spannend werden können: Eine Gruppe der von den Parteien benannten Sachverständigen hatte „fraktionsübergreifend“ für eine von der Koalitionsposition abweichendes <a href="https://netzpolitik.org/2011/montag-enquete-kommission-stimmt-uber-netzneutralitat-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sondervotum</a> plädiert (der von der FDP benannte Sachverständige padeluun hatte bereits im Vorfeld der Sitzung seine Unterstützung hierfür angekündigt). Die Abstimmung zum Thema Netzneutralität wurde jedoch kurzerhand &#8211; genauso wie zuvor schon die Vorstellung des gesamten Zwischenberichts &#8211; auf die kommende Woche verschoben. Man wolle sich, so FDP-Mann Jimmy Schulz in seiner Begründung der Vertagung gegenüber <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,770826,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel-Online</a>, eine Reihe von Änderungsanträgen &#8220;in Ruhe durchlesen&#8221;.<br />
Am kommenden Montag müssen die Kommissionsmitglieder nun die noch verbleibenden Tagesordnungspunkte zu den Themenbereichen Datenschutz, Netzneutralität und Urheberrecht behandeln.</p>
<p>Die Zeit drängt, denn danach geht es zumindest für die 17 Abgeordneten zunächst in die parlamentarische Sommerpause. Zur bisherigen Arbeit der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ wird politik-digital im Verlauf dieser Woche ein ausführliches Interview mit dem Kommissionsmitglied und MdB <a href="http://www.lars-klingbeil.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lars Klingbeil</a> veröffentlichen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>E-thik und E-nquete</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/e_thik_und_e_nquete-688/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cwelzel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Enquete-Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Biomedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/e_thik_und_e_nquete-688/</guid>

					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Die Enquete-Kommission &#34;Recht und Ethik der modernen Medizin&#34; tagt. Normalerweise geschieht dies hinter
geschlossenen Türen. Ergebnisse und Richtlinien werden veröffentlicht, wenn die Experten und Politiker der
Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen haben.
Diesmal jedoch wird es anders sein.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Die Enquete-Kommission &quot;Recht und Ethik der modernen Medizin&quot; tagt. Normalerweise geschieht dies hinter<br />
geschlossenen Türen. Ergebnisse und Richtlinien werden veröffentlicht, wenn die Experten und Politiker der<br />
Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen haben.<br />
Diesmal jedoch wird es anders sein.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Diskussion rund um Genpatente, Klone und Leihmütter, die in der<br />
Kommission seit Mitte Mai geführt wird, soll ins Internet gespiegelt werden. Nicht nur die Beratungsergebnisse<br />
sollen dort nachlesbar sein, die interessierte Öffentlichkeit ist aufgefordert mitzudenken.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><a href="http://www.wodarg.de/">Dr. Wolfgang Wodarg</a>, Arzt, Bundstagsabgeordneter und Sprecher der Enquete-Kommission<br />
hofft auf ein strukuriertes Frage/Antwort-Spiel mit den Usern. &quot;Was aus dem Netz kommt, sitzt nicht am Tisch&quot;,<br />
erklärt Wodarg seinen Vorstoß in die digitale Ebene. Der Dialog aus dem Netz soll die Enquete-Mitglieder über<br />
die Haltung der Öffentlichkeit in Kenntnis setzen und Anregungen für die Diskussion geben.  Schließlich, so<br />
Wodarg, geht das Thema alle an.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diskussionsbedarf im Bereich der Medizin-Ethik besteht allemal. Deutschland hat die<br />
<a href="http://db.consilium.eu.int/df/default.asp?lang=de"> Menschenrechtskonvention zur Biomedizin</a> des Europarates nicht unterzeichnet. Der<br />
Entwurf der Konvention, die Teil der europäischen Grundrechtscharta werden soll, ist nach Dr. Wodargs<br />
Auffassung voller Schlupflöcher, die einen Missbrauch ermöglichen könnten. Im Sinn hat Dr. Wodarg hier vor<br />
allem die Patentierbarkeit der Genome, die er vehement bekämpft. &quot;Schweine, die als Zuchtstation für<br />
menschliche Ersatzteile benutzt werden, ließen sich mit patentierten Genen `herstellen´&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um solche frankenstein`schen Szenarien zu verhindern, hat Dr. Wodarg gemeinsam mit seinem französischen<br />
Kollegen Professor Jean-Francois Mattei eine <a href="http://www.wodarg.de/mge/index.html"> Internet-Petition</a> gegen die<br />
Patentierbarkeit von Lebewesen, Genen, Zellen oder Teilen von Pflanzen, Tieren oder Menschen ins Leben gerufen.<br />
Ein Lebewesen, so der Leitgedanke, kann keine Patentamtnummer sein.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Idee, das Internet zu einer sachgerechten Bürgerbeteiligung zu nutzen, ist nicht revolutionär, die<br />
Enquete-Kommission zur Biomedizin ist jedoch die erste, die den digitalen Dialog in die Tat umsetzten will.<br />
Im Moment suchen die Mitglieder, die alle eine gewisse Internet-Affinität nachweisen müssen, noch eine<br />
sinnvolle Struktur der öffentlichen Foren. Keinesfalls will Dr. Wodarg die Seite als bloße Informationsmattscheibe<br />
ins Netz stellen. Die Teilnahme von Studenten, Experten, Selbsthilfegruppen und interessierten Laien via e-mail<br />
ist ausdrücklich erwünscht: &quot;erst durch eine Ping-Pong-Spiel zwischen den Bürgern und den Mitgliedern der<br />
Kommission gehen wir einen Schritt in Richtung stärkere Demokratisierung bei politischen<br />
Entscheidungsprozessen.&quot; Internet sei dank. Die Sommerpause wird allerdings noch analog stattfinden. Der<br />
Start des Online-Forums zur Ethik der modernen Medizin ist erst für den Spätsommer geplant.<br />
</span></p>
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