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	<title>Erich Klemm &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Erich Klemm &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Die Arbeitgeber haben noch nie etwas freiwillig hergegeben&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jun 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
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		<category><![CDATA[Katja Karger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Katja Karger, Betriebsratsvorsitzende bei Pixelpark und Erich Klemm, Betriebsratsvorsitzender 
bei DaimlerChrysler im Chat am 19.06.2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Katja Karger, Betriebsratsvorsitzende bei Pixelpark und Erich Klemm, Betriebsratsvorsitzender<br />
bei DaimlerChrysler im Chat am 19.06.2001</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/termine/logos/dgb.gif" alt="DGB" height="62" width="90" /><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator: </b>Herzlich willkommen beim Chat mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund<br />
und politik-digital. Heute zu Gast in Berlin und Sindelfingen: Katja Karger,<br />
Betriebsratsvorsitzende bei Pixelpark in Berlin und Erich Klemm, Betriebsratsvorsitzender<br />
bei DaimlerChrysler in Sindelfingen. Herzlich willkommen an Sie beide! Ich schlage<br />
vor, wir steigen gleich mit der ersten Frage ein:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Gruß zurück von Sindelfingen!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>pixelito: </b>Was hat eine New Economy Firma von einer Mitarbeitervertretung?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>das geht eher in die Richtung von Frau Karger&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Die selben Geschichten wie in der Old Economy auch, d.h.<br />
alles, was Mitbestimmung für die Kollegen angeht, z.B. geregelte Urlaubszeiten,<br />
eine angemessene Regelung für Überstunden, Aushandeln eines Sozialplanes bei<br />
Entlassungen zusammenfassend also die faire Behandlung der Beschäftigten zu<br />
gewährleisten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>nun etwas genereller, zum Einstieg &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>streikbrecher: </b>Frage an beide: Arbeiten Sie überhaupt noch?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Frage zurück: Was meinst Du mit arbeiten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>und Sie, Herr Klemm?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ja, manchmal mehr als meiner Familie lieb ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Siemens: </b>Zu welcher Gewerkschaft zählen Leute wie Screendesigner, Grafiker<br />
und Programmierer?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Das hängt vom Betrieb ab, dem Sie angehören: Wenn es Metall<br />
ist, dann ist es die IG Metall. Innerhalb des DGB gibt es Absprachen, die auch<br />
mit der neuen ver.di konfliktfrei zu lösen sind. Siemens ist aber eindeutig<br />
ein Betrieb der Metallindustrie. Es muss das Prinzip gelten, dass für einen<br />
Betrieb eine Gewerkschaft zuständig ist. Das müssen die Gewerkschaften untereinander<br />
vereinbaren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Aus meiner Position würde ich sagen, natürlich gehören<br />
sie zu connexx, also grundsätzlich zu ver.di. Womit wir gleich bei dem Streit<br />
wären zwischen IG Metall und ver.di &#8211; wer ist denn nun zuständig. Meine Empfehlung<br />
wäre immer, darauf zu gucken, wer meine Interessen am besten vertritt bzw. vertreten<br />
kann.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Zum Streit: Ist der durch die Neugründung von ver.di entstanden?<br />
Alte Pfründe sichern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Wenn es um die Elektronikindustrie geht, ist klar die<br />
Zuständigkeit der IG Metall gegeben&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ja, stimmt!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Den Dienstleistungsbereich, d.h. Agenturen etc. betreut<br />
ver.di. Bei Streitigkeiten gibt es ein Schlichtungsverfahren beim DGB.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>mickey: </b>Worin unterscheiden sich denn nun T.I.M, connexx.at und Pixel<br />
und Bits&#8230;die sind doch alle von IG Medien, oder?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Jein&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich habe keine Ahnung &#8211; ich bin Betriebsrat bei DaimlerChrysler.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Frau Karger grübelt, sie wird das beantworten &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>connexx ist klar die Projektgruppe von IG Medien und DAG<br />
(in ver.di aufgegangen), T.I.M. ist auch eine Projektgruppe, die sich aber vornehmlich<br />
mit der Telekommunikation beschäftigt und Pixel und Bits ist wohl eher ein Freundschaftskreis,<br />
wenn man so will &#8230; Es ist tatsächlich so, dass in allen drei Kreisen mehr<br />
oder weniger die selben Leute ihre Finger drin haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>streikbrecher: </b>Was soll denn diese &quot;Zuständigkeitsfrage&quot;? Wenn ich<br />
noch in keiner Gewerkschaft bin, und es keinerlei Vertretung bisher gibt, was<br />
mache ich dann?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ich würde das praktisch lösen &#8230; Frage 1: Willst Du eine<br />
Vertretung gründen? Frage 2: Mit Unterstützung einer Gewerkschaft (was zu empfehlen<br />
ist wegen Kompetenz und Unterstützung)? Frage 3: Wer ist mir am sympathischsten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Mitglied in der zuständigen Gewerkschaft werden. Das kann<br />
durch einfache Abfrage geschehen, ob sich die Gewerkschaft zuständig fühlt,<br />
oder nicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>An Sie beide: Was halten Sie von alternativen Modellen von<br />
Mitarbeiter-Mitbestimmung statt Betriebsräten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Nichts.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Überhaupt nichts &#8211; warum sollten Arbeitnehmer auf die Rechte<br />
verzichten, die sich aus dem Betriebsverfassungsgesetz ergeben?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Es kann keinen Widerspruch zwischen einer Beteiligung der<br />
Mitarbeiter und der Wahl von Betriebsräten geben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>mickey: </b>Könnte der Pixelpark BR nicht mal eine Veranstaltung für Kabel,<br />
I-D media, etc machen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Antwort 1: Da sprach ich hier gerade von &#8230; Antwort 2:<br />
Wenn das die Kollegen von Kabel und ID Media für sinnvoll, halten, sehr gern.<br />
Wir geben da gerne jede Hilfestellung und Argumentation, die sie brauchen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Wir haben hier ja die interessante Konstellation, dass eine<br />
Betriebsrätin einer New Economy auf einen Betriebsrat der Old Economy trifft.<br />
Wenn sie ein Abendessen miteinander hätten: Was würden Sie vom Gegenüber lernen<br />
wollen? Was glauben sie können sie vom anderen lernen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Mir wäre schon wichtig, über die Möglichkeit zu diskutieren<br />
wie man die scheinbare Individualität in der New Economy zu solidarischen Aktionen<br />
und Handlungen verbinden kann. Gerade durch den Einsatz neuer Medien (Internet,<br />
&#8230;) können auch wir lernen, schneller zu informieren und Diskussionen zu führen.<br />
Ich glaube aber, dass es schwierig ist, dies zu verbinden das müssen wir lernen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Was ich bisher von allen Betriebsräten der Old Economy<br />
gelernt habe, ist die Positionierung, das Standing, das Selbstbewusstsein und<br />
das Wissen um die alten Kämpfe, die immer noch aktuell sind. Also, es ist ein<br />
Irrtum zu glauben, dass die Individualität nicht zu dem Solidaritätsgedanken<br />
passt. Wir arbeiten jeden Tag in Teams und sind auf Gedeih und Verderben aufeinander<br />
angewiesen und so agieren wir auch, mit dem einzigen Unterschied, dass wir es<br />
nicht Solidarität, sondern Teamgeist nennen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Herr Klemm, direkt eine Antwort auf Frau Karger?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Das ist bei unseren Entwicklern auch so, trotzdem ist es<br />
für sie nicht selbstverständlich zusammen mit den Arbeitern zu Kundgebungen<br />
auf den Hof zu gehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Das ist auch nicht mehr zeitgemäß! Im Zeitalter des Internets<br />
gibt es weitaus effektivere Protestformen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Zum Beispiel?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ohne dieses nicht zeitgemäße Mittel gäbe es keine Tarifabschlüsse.<br />
Die Arbeitgeber haben noch nie etwas freiwillig hergegeben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Keine Angst liebe Chatter, gleich geht es mit Fragen weiter,<br />
wir lassen den Gedankengang noch zu Ende gedeihen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Wir müssen da sehr klar unterscheiden: Erstens, Tarifverträge<br />
werden nicht vom Betriebsrat, sondern von der Gewerkschaft ausgehandelt. Zweitens<br />
hat die New Economy mit Tarifverträgen überhaupt noch keine Erfahrung. Drittens<br />
werde ich mit Sicherheit hier keine genauen Beispiele nennen &#8211; alles zu seiner<br />
Zeit!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich habe heute Nacht bis um 3h an Tarifverhandlungen teilgenommen,<br />
ob als Gewerkschafter oder Betriebsrat weiß ich nicht so genau. Wir haben einen<br />
Qualifizierungstarifvertrag erreicht der auch für die New Economy. von großem<br />
Interesse sein wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>pixelparkplatz: </b>Haben sich Hierarchien wie in der alten in der neuen<br />
Ök. nicht überlebt, und damit auch die BRs? Ich kann in einem 30 Mann Betrieb<br />
doch zu meinem Chef gehen und direkt mit ihm reden &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Im 30 Mann Betrieb geht vieles sicher direkt. Bei Kündigungen<br />
oder sonstigen Dingen, die nur der BR behandeln kann, nützt alle Individualität<br />
nichts.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Zu pixelparkplatz: Natürlich sind viele Schwierigkeiten<br />
in einem 30-Mann-Betrieb unmittelbarer und leichter zu lösen. Was letztlich<br />
nichts an der Tatsache ändert, dass Du auf das Goodwill des Arbeitgebers angewiesen<br />
bist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ja, stimmt! Wir sind uns wie immer einig!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>9to5job: </b>welche New Economy Firma ist denn in einem Jahr noch ernsthaft<br />
größer als 30 Leute? Die gehen doch alle pleite (s. Pixelpark demnächst).<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Davon kann man nicht ausgehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Na, das mit dem Pleitegehen ist albern. Kabel und ID Media<br />
und GFT sind immer noch größer als 30 Leute.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>9to5job: </b>Wer?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>9to5job: </b>Katja, so albern auch nicht. In Amerika hat die dotcom-rückwelle<br />
auch zig Firmen weggeputzt<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ja, was soll ich dazu sagen?! Den Kopf in den Sand stecken<br />
&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Deswegen braucht Ihr doch den Schutz von Gewerkschaften<br />
und Betriebsrat. Genauso wie die Automobil-Arbeiter oder der Kohlebergbau.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Es mag ja sein, dass es einen Haufen Firmen im Moment<br />
total beutelt, aber Weglaufen war noch nie meine Stärke.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Herr Klemm, Frau Karger: Wo sie sich immer so einig zu sein<br />
scheinen: Was leuchtet Ihnen denn gar nicht ein in der Ausrichtung/Arbeitsweise<br />
des anderen/der anderen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Das kann ich gar nicht beantworten&#8230; dazu weiß ich zu<br />
wenig über den BR von DaimlerChrysler.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Wir bräuchten Möglicherweise doch das Abendessen, weil<br />
wir uns noch nicht genug kennen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ja, genau!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich habe gelernt, von unseren Kolleginnen und Kollegen<br />
bei der Debis, dass dort traditionelle BR-Arbeit noch immer die beste Voraussetzung<br />
für eine Interessenvertretung ist. Natürlich mit neuen Arbeitsformen und Ideen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>pixelparkplatz: </b>Die Arbeitgeber geben denjenigen etwas, die ihr Geld<br />
wert sind,. Gerade in der New Economy ist der Bedarf groß, daher brauche ich<br />
keine Tarife sondern kann zwischen 10 Jobs den lukrativsten wählen. Warum dann<br />
Gewerkschaft?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Das kann auch inzwischen nur noch ein Bruchteil, nämlich<br />
die spezialisierten ITler.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>An pixelparkplatz: Wenn das so ist, dann viel Glück in<br />
der Zukunft.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>letztenacht de: </b>Was ist denn traditionelle BR-Arbeit?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Anwendung der gesetzl. Bestimmungen, gut gewerkschaftlich<br />
organisierte Belegschaft, die notfalls auch zusammen mit ihrer Gewerkschaft<br />
auf den Hof kann. Eine gute Informationspolitik die mgl. viele KollegInnen in<br />
Entscheidungen einbezieht und die Möglichkeit zur Mitarbeit von mgl. vielen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>letztenacht de: </b>Könnten Sie das etwas konkreter machen? Und bei Katja?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ich habe den Begriff der traditionellen BR-Arbeit nicht<br />
ins Spiel gebracht&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>In Baden-Württemberg wurde zwischen IG-Metall und SW-Metall<br />
ein Qualifizierungsvertrag abgeschlossen genaue Unterlagen im Internet: IG-Metall<br />
Baden-Württemberg.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Für uns geht es darum, neue Formen der Mitbestimmung zu<br />
entwickeln, die den Ansprüchen unserer Kollegen gerecht werden. Eine hervorragende<br />
Informationspolitik gehört aber z.B. dazu.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>wie könnten diese neuen Formen der Mitbestimmung aussehen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>letztenacht de: </b>Ja gut, aber, Katja, wie sieht es denn &quot;New&quot; &#8211; traditionell<br />
aus? Die BR-Arbeit meine ich &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Wir sind am ersten Tag gleich mit der Massenentlassung<br />
konfrontiert gewesen, arbeiten von daher an einem &quot;klassischen Sozialplan&quot;,<br />
bei dem wir aber z.B. versuchen, viel mehr auf die individuellen Bedürfnisse<br />
unserer Kollegen einzugehen und nicht nach Musterplänen zu verfahren oder z.B.<br />
nutzen wir für unsere gesamte interne Kommunikation ausschließlich E-Mail und<br />
das Intranet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ihr macht echt Old Economy Arbeit!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Zu ErichKlemm: Hmm, klar. Das Betriebsverfassungsgesetz<br />
ändert sich ja nicht, und das wäre auch ein bisschen viel verlangt von einem<br />
BR der New Economy, der gerade mal 4 Wochen im Amt ist, fertige tolle Konzepte<br />
zu erwarten &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Das stimmt &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Das entwickeln wir sukzessive mit unserer Arbeit und wird<br />
in dem Moment funktionieren, wo uns der Vorstand akzeptiert hat.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>ich wünsche euch bei der schwierigen Aufgabe viel Glück,<br />
aber das zeigt, wie wichtig es auch in der New Economy ist, BRs zu haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Apropos Betriebsverfassungsgesetz: Wie stehen Sie jeweils<br />
zu der Novelle?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Unsere Dortmunder Kollegen haben bereits jetzt nach dem<br />
neuen BtrVerfG ihren Betriebsrat gewählt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Es wurden heute noch Änderungen beschlossen, die ich begrüße,<br />
z.B. bei der Geschlechter-Quote &#8230; mal gucken, was passiert. Leider bekommen<br />
wir &#8211; so wie es aussieht &#8211; kein Mitbestimmungsrecht bei befristeten Arbeitsverhältnissen.<br />
Das ärgert mich maßlos! Insgesamt sind ein paar vernünftige Ansätze drin, so<br />
dass es sich lohnt, ein neues Gesetz zu machen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Hätte die Bundesregierung sehr viel weiter gehen können?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ja, natürlich, der Souverän ist der Bundestag &#8211; nicht die<br />
Arbeitgeberverbände.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Der DGB hat auch sein Gewicht in die Waagschale geworfen,<br />
oder?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Da habe ich auch kräftig mitgeholfen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>zweifler: </b>Katja, wie steht es denn mit dem Idealismus? Mit irgendwelchen<br />
Ideen muss diese BR-Gründung doch verbunden gewesen sein &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Oh, ja! Ohne Idealismus geht es nicht. Ich glaube an die<br />
Pixel, ich glaube an die Menschen, die sich da jeden Tag für die Projekte den<br />
Arsch aufreißen, ich glaube an ihre Kompetenz, an ihr Wissen, und ich glaube,<br />
dass letztlich immer Wahrheit und Gerechtigkeit siegt &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Eine Nachfrage zu der Ablehnung alternativer Modelle:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Wieso Ablehnung alternativer Modelle?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Warum boomen diese Modelle denn dann so?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Na weil die Arbeitgeber da ziemlich drauf stehen und dementsprechend<br />
die Modelle reinbringen. Das wiederum trifft durchaus auf Gegenliebe bei Beschäftigten,<br />
die das Ideal im Kopf haben, dass man mit seinem Chef reden kann und die das<br />
Wesen des Interessenskonfliktes nicht verstanden haben.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Ist es aber nicht auch so, dass Konflikte so auch hochgepeitscht<br />
werden?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Nein. Diese immer latent vorhandenen Konflikte werden<br />
nur endlich offen thematisiert und ausgefochten. Es wird nicht mehr runtergespielt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>zweifler: </b>Wie kommen Sie dazu, einfach so Alternative Modelle abzulehnen.<br />
Kann es nicht auch besseres als BRs geben?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Es gibt nichts besseres, weil nichts anderes geregelt ist.<br />
Ein Verzicht auf gesetzliche Ansprüche ist blöd. Beteiligung der KollegInnen<br />
an Entscheidungsprozessen kann ein Betriebsrat auch organisieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Weil wir Unmengen alternativer Modelle bei Pixelpark ausprobiert<br />
haben in den letzten 10 Jahren. Das ist eine Erfahrung und ein frustrierendes<br />
Learning, wenn die hart erarbeiteten Konzepte in der Schublade vom Board verschwinden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>zweifler: </b>Was für Sanktionsmittel stehen ihnen, Frl. karger eigentlich<br />
zu Verfügung, wenn der Vorstand sie nicht akzeptieren würde? Computerkabel klauen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Den ersten Prozess vor Gericht hatten wir bereits nach<br />
5 Tagen &#8230; und Computerkabel klauen ist eigentlich eine gute Idee! Und bitte<br />
nicht Frl. Karger &#8211; ich bin eine erwachsene Frau!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Na, keine gute Idee, dem Arbeitgeber darf man keine Angriffsfläche<br />
bieten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>worum ging es in der gerichtlichen Auseinandersetzung und<br />
wer gewann?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Das war eine Unterlassungsklage im Zuge der geplanten<br />
Entlassungen. Vom Gericht wurde verfügt, dass wir voll beratend in die Information<br />
und Beratung einzubeziehen sind, den Sozialplan verhandeln und bei Nichteinigung<br />
erneut vor Gericht ziehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Zum Kabelklau:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Intec: </b>Das klingt aber schon sehr nach Krieg und nicht nach gemeinsamer<br />
Arbeit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Zu gemeinsamer Arbeit gehören immer zwei &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Stimmt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Solange der Vorstand uns nicht akzeptiert und uns unsere<br />
Rechte zugesteht, solange werden wir um Akzeptanz kämpfen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>sOuRcEcOdEr: </b>Hallo? Leben Sie eigentlich umringt vom &quot;bösen&quot; Kapitalismus?<br />
Klassenkampf etc.?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Wir leben mitten im Kapitalismus, das ist Fakt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich habe es mit Arbeitgebern zu tun, &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Und: Ist er auch böse?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>&#8230; die ihre Interessen vertreten &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>das ist normal und legitim &#8211; aber dann sollen die Arbeitnehmer<br />
ihre auch vertreten dürfen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Dem habe ich nichts hinzuzufügen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>pixelparkplatz: </b>Frau Karger, ehrlich gesagt finde ich sie ziemlich<br />
überzogen. So wie sie das ganze darstellen finde ich BRs eher eine Belastung.<br />
Sie haben noch kein Wort über inhaltliche Auseinandersetzung verloren. Und mit<br />
dieser Einstellung wundert es mich nicht, dass sie bei Verhandlungen außen vor<br />
bleiben &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ich werde mit Sicherheit an dieser Stelle nichts über<br />
die inhaltliche Auseinandersetzung erzählen. Das ist Sache zwischen Vorstand<br />
und Betriebsrat.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Herr Klemm, gibt es Kämpfe in Betriebsräten der New Economy,<br />
die Sie eigentlich als längst &quot;abgefeiert&quot; gesehen haben? Wenn ja, welche?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich verstehe die Frage nicht. Wer kämpft in BR&#8217;s?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Nun, ich denke zum Beispiel an die Formen der Auseinandersetzung:<br />
Das klingt bei Frau Karger kämpferischer, bei Ihnen dialogischer &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ach so &#8211; das gibt es leider überall noch, ich war neulich<br />
in einem Druckbetrieb Pate, wo es um die Wahl des BR ging, da wollte der Arbeitgeber<br />
auch mit aller Gewalt die Wahl dessen verhindern. Bei uns haben wir schon die<br />
Voraussetzungen, dass das Unternehmen mit den BRs spricht, und wir haben die<br />
Fähigkeit entwickelt, Kompromisse zu suchen und zu finden. Aber wir können auch<br />
Konflikte austragen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>guest01: </b>wie kann ein Arbeitgeber das versuchen zu verhindern?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Dem sind viel Schweinereien eingefallen! Wir wollen nicht<br />
im Internet verbreiten &quot; wie verhindere ich einen Betriebsrat&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Die Palette ist groß. Kündigungen der Interessierten,<br />
Bestechung, Einschüchterung, Mobbing. Es gibt ein Seminar für Arbeitgeber &quot;Wie<br />
verhindere ich einen Betriebsrat&quot;, viel besucht und dermaßen bekannt, dass man<br />
auch hier im Netz offen darüber reden kann. Das ist einfach Fakt. Jeder sollte<br />
wissen, was ihm blühen kann, wenn er sich damit beschäftigt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>guest01: </b>was denn?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>verweis auf oben: Kündigung, Mobbing &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>anton: </b>Noch ein Versuch: Wie kam es zu den Entlassungen oder dem Vorhaben,<br />
ging es der Firma schlecht, wollte wer höhere Gewinne, waren die Arbeitsstrukturen<br />
nicht gut, worüber haben sich die Leute aufgeregt, was fanden sie gut &#8230; ich<br />
bin einfach neugierig auf die Situation, weniger auf die Hackerei<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>guest01: </b>Was ist denn ein &quot;Kompromiss&quot; zu einem BR, wenn sie doch alternativen<br />
ablehnen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>zu guest 01: es braucht keinen Kompromiss &#8211; Betriebsrat<br />
ist gesetzlich geregelt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>zu anton: Wie allgemein bekannt ist, geht es den Unternehmen<br />
der &quot;New Economy&quot; nicht besonders gut. Maßnahme Nr. 1 in solchen Fällen ist<br />
immer die Entlassung, egal wer letztlich die Verantwortung zu tragen hat. Höhere<br />
Gewinne wollen sie sowieso. die Arbeitsstrukturen sind durchaus optimierbar,<br />
die Kommunikation hausintern ist in die Kritik geraten. das ganze Klima hat<br />
sich so wesentlich verändert, dass allen klar war, dass da etwas mit mehr Konsequenz<br />
passieren muss.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>bohrer: </b>Frau Karger, haben sie eigentlich was erreicht? Denken Sie<br />
etwas erreichen zu können? Ohne Computerkabel in der Hand und Messer zwischen<br />
den Zähnen? Und wie steht es &quot;nach Ihnen&quot; um Pixelpark?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ja, wir haben &#8211; dafür dass wir erst 4 Wochen im Amt sind<br />
&#8211; eine Menge erreicht. Die Mitarbeiter, die von den Maßnahmen betroffen sind,<br />
haben wir in ihrem Sinne umfassend beraten und deutlich verbesserte Konditionen<br />
erreicht. Der Vorstand setzt sich mit uns zu Beratungen an einen Tisch. Wir<br />
arbeiten an Betriebsvereinbarungen, zur Überstundenregelung, zum persönlichen<br />
Datenschutz und den obligatorischen Mitarbeitergesprächen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>bohrer: </b>Doofe Frage, was kann man denn einem Sagen nach dem Pink Slip?<br />
Welche Beratung kann da ein BR noch geben?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>pink slip: Entlassung<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Eine Menge. Eine Kündigung geht immer über den Tische<br />
des BR &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Betriebsrat muss bei Kündigungen gehört werden. Ein echtes<br />
Widerspruchsrecht gibt es nur bei bestimmten Voraussetzungen. Aber wir können<br />
in der Praxis viel Kündigungen verhindern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>&#8230; (ohne den ist die Kündigung unwirksam). Der BR kann<br />
der Kündigung widersprechen und verbessert damit die Chancen des Gekündigten<br />
bei einer Kündigungsschutzklage erheblich &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ja, auch das!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Bis das Gericht entschieden hat (das kann u.U. Monate<br />
dauern), hat der Beschäftigte Anspruch auf Weiterbeschäftigung.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>bohrer: </b>Herr Klemm: sind sie eigentlich auch für Amerika zuständig?<br />
Wenn ja, wie sieht der Handlungsspielraum da aus? Und wenn nein: wer dann und<br />
wieso nicht?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich bin formal nicht zuständig. Wir arbeiten sehr eng mit<br />
der UAW zusammen, der amerikanischen Automobilarbeiter Gewerkschaft. Diese hat<br />
einen vergleichsweise hohen Einfluss auf das betriebliche Geschehen bei Chrysler<br />
&#8211; so ist bei dem aktuellen Personalabbau (26.000) kein Arbeitnehmer klassisch<br />
gekündigt worden. Weil es Tarifverträge mit weitgehendem Schutz gibt &#8230; Auch<br />
das ist Amerika.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>achdlfjah: </b>Wie ist denn die Zusammenarbeit mit amerikanischen Unions?<br />
Die sind doch traditionell eher schwach &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>die UAW nicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Ich würde sie nicht unterschätzen. Ich kenne die Leute<br />
von der CWA, das ist die Mediengewerkschaft, und den AFL/CIO, das ist die Dachgewerkschaft.<br />
Einen schwachen Eindruck hatte ich von denen nicht, in Anbetracht dessen, dass<br />
sie ohne klassische BRs auskommen müssen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Sollte sich die New Economy auch mit den Betroffenen in<br />
Übersee zusammentun? Was könnte man hier aus Betriebsratssicht im Silicon Valley<br />
von organisierten Beschäftigten lernen?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Man könnte eine Menge voneinander profitieren. Gerade<br />
wenn man das unterschiedliche politische Herangehen betrachtet.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Die Auto-Industrie ist nicht in Silicon V. &#8212; deswegen<br />
kenne ich mich nicht so aus.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>achdlfjah: </b>gibt es in sv überhaupt organisierte beschäftigte?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>sv: Silicon Valley<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Eine gute Frage &#8211; ich weiß es auch nicht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>achdlfjah: </b>Herr Klemm, werden sie nicht manchmal beneidet von ausländischen<br />
Kollegen? Sollte da nicht auch mal das Gefühl einsetzen, das es in D schon eine<br />
ganze Menge Rechte für Arbeitnehmer gibt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Wir arbeiten im europäischen BR und im internationalen<br />
Arbeitskreis mit Kollegen vieler Nationen zusammen. Die Voraussetzungen in Europa<br />
&#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>sind teilweise sehr unterschiedlich, aber überall gibt<br />
es wirksame Interessensvertreter-Strukturen, selbst in Brasilien und Südafrika<br />
haben wir Kollegen in BR-ähnlichen Funktionen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>achdlfjah: </b>Und wie stehen sie zu ILO und Versuchen, in Asien etc. gewerkschaftsähnliche<br />
Strukturen aufzubauen? Bringt das was von außen? Oder muss sich das entwickeln?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>das an beide Chatgäste &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Wir versuchen zur Zeit eine Art Code of Conduct mit dem<br />
Unternehmen zu besprechen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Also, ich bin kein Freund davon, etwas von außen aufzusetzen.<br />
Die Grundvoraussetzungen müssen sich von innen entwickeln. Trotz allem muss<br />
die Information für die Möglichkeit geschaffen werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>achdlfjah: </b>wirksam hin oder her, aber geht ein land noch weiter als<br />
Deutschland?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Im Grundsatz muss ich aber die gewerkschaftliche Struktur<br />
vor Ort entwickeln. Es lässt sich schwer vergleichen, wir sind in Sachen Mitbestimmung<br />
und sozialer Standard keineswegs Weltspitze.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Die BRs einiger europäischer Länder haben durchaus noch<br />
größere Handlungsmöglichkeiten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Und hier eine abschließende Frage:<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Intec: </b>Die Fähigkeiten und Fertigkeiten für Konflikte und Kompromisse<br />
und Ihre Lösung scheint bei der Old Economy auf beiden Seiten stärker ausgeprägt<br />
als bei der New Economy?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Das hat mit Erfahrung zu tun. Wer oft genug blutige Nasen<br />
hatte, wird vorsichtiger.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Na ja, klar. Die Old Economy hat damit seit 50 Jahren<br />
Übung, die New Economy mal gerade eben seit jetzt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Liebe Chatter und Chatterinnen! Vielen Dank für Ihr Interesse<br />
am Chat mit Erich Klemm und Katja Karger. Es liegt wohl an der Medienpräsenz<br />
von Pixelpark, dass wir mehr Fragen an Frau Karger bekommen haben; aber die<br />
Mischung war sehr interessant. Der DGB und politik-digital.de bedanken sich<br />
bei allen Netizen für die Teilnahme. Wir hoffen, dass Frau Karger und Herr Klemm<br />
tatsächlich mal die Gelegenheit haben, miteinander essen zu gehen<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Wollen Sie nicht gleich einen Termin ausmachen? Sie sind<br />
beide so schwer zu erreichen &#8230;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Vielen Dank! Für mich war es das erste mal im Chat-Room<br />
&#8230; vielleicht wird&#8217;s mit dem Essen tatsächlich mal was.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Frage an Herrn Klemm: wann ist er denn in Berlin?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Ich werde mich melden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>KatjaKarger: </b>Das ist ein Angebot.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>Moderator: </b>Wir verabschieden uns und wünschen Ihnen allen einen schönen<br />
Tag!<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> <b>ErichKlemm: </b>Tschüss!!<br />
</span></p>
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