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	<title>Erziehung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Die zweite digitale Kluft und was wir dagegen tun können. (3/3)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 06:00:03 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die neue Spaltung scheint primär keine Ressourcen-Kluft zu sein, sondern eine Wissens- und Bewusstseinslücke. „Nur weil man in der 4. Klasse schon ein Handy hat, bedeutet das nicht, dass man etwas von Big Data oder KI verstehen wird“, sagt Pierre Laurent, der jetzt bei einer Waldorf Schule im Silicon Valley arbeitet und früher selbst einmal bei Microsoft und Intel war.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Entwickler*innen enthalten ihren eigenen Kindern ihre Produkte vor, weil sie wissen, dass Apps Urinstinkte im Menschen ansprechen, die einen hohen Abhängigkeitsfaktor haben. Dieses Wissen sollte bei der Digitalisierung des Bildungsbereich miteinberechnet werden. Was wird schon und was sollte getan werden, um ein Bewusstsein zu bilden?</p>
<h3>Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Tristan Harris, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, hielt einen TedX Talk zum Thema bewusstes und sinnvolles Nutzen von sozialen Medien und Smartphones. Er weiß, dass Smartphones nicht mehr verschwinden werden, das würde er auch nicht wollen. Harris wünscht sich lediglich, dass Technologie für den Menschen gemacht wird, statt ihn auszunutzen. Sein Ziel ist, dass man sich zunächst seines eigenen Konsums bewusst wird, um diesen anschließend willentlich zu ändern (oder eben auch nicht).</p>
<p>Stanford-Dozent <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/B._J._Fogg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fogg</a>, der ein viel beachtetes Konzept entwickelt hatte, wie App-User immer wieder zur Nutzung der Apps verleitet werden, ist überzeugt, dass es schwieriger ist, Programme zu entwickeln, die ein Verhalten verhindern sollen, als welche zu kreieren, die zu bestimmtem Handeln ermutigen. Deswegen scheinen neue Programme nicht die Lösung zu sein; vielmehr sollte man sich selbst weniger Versuchung aussetzen.</p>
<p>Zum Beispiel kann man durch Einstellungen Details, die die Apps anziehender wirken lassen, ausstellen. Diese Details sind schließlich kein Zufall, sondern bewusst ausgesucht, warum sie also nicht bewusst ausblenden? Die roten Benachrichtigungen auf blauem, grünem oder gelbem Hintergrund sind besonders kontraststark, welches die Versuchung vergrößert, sie anzuklicken, um sich dann, obwohl man es nicht vorhatte, im kontinuierlich aktualisierten Feed oder der neuesten Story zu verlieren. Harris‘ Lösung ist, den Bildschirm schwarz-weiß einzustellen. Tatsächlich ist der Reiz überraschend schnell weg.</p>
<h3>In Zukunft kein Profit mehr</h3>
<p>Der wichtigste Schritt sei es aber, den Werbesektor vom Profit zu entkoppeln. Als Analogie benutzt Harris den Energiesektor in den USA, der unabhängig vom Gewinn Strom erzeugt. So sollten, laut Harris, auch soziale Medien unabhängig von Profit, Menschen miteinander verbinden. Wenn Apps nicht mehr den Anreiz hätten, so viele Anzeigen wie möglich zu schalten, um den Gewinn zu vergrößern, würden sie auch für die Nutzer*innen weniger Versuchungen einprogrammieren, um diese so lange wie möglich von der App zu „überzeugen“ – um Foggs Wort zu benutzen.</p>
<p>Harris hat weitere Vorschläge gemacht, die sich sicherlich nicht alle umsetzen lassen, da sie nicht dem Business-Modell vieler Apps entsprechen, bei denen Werbung und Gewinn weiterhin untrennbar bleiben. Eine solche Idee lautet, dass verschiedene Homescreens auf unseren Handys zu mehr Autonomie bei unserem Verhalten führen würde. Darunter versteht er zum Beispiel einen Morgen-Screen, der uns nur die Uhrzeit anzeigt und uns vielleicht noch Podcasts spielen lässt. Benachrichtigungen würden erst ab einer eigens definierten Uhrzeit laden. So müsste man nicht jedes Mal der Versuchung widerstehen, doch noch kurz eine Mail zu checken. Man würde es bewusst mit dem Arbeitsbeginn machen. Ein Abendscreen dimmt die Farben und schickt weniger oder keine Push-Nachrichten, damit man nicht mehr abgelenkt wird.</p>
<h3>Mehr zahlen, weniger Werbung</h3>
<p>Eine Möglichkeit, Medien vom Werbe-Profit zu trennen, wäre, sie kostenpflichtig zu machen. Facebook hat von Anfang an versprochen, dass die Plattform immer kostenlos bleiben würde. Doch vielleicht wären, zumindest bei Angeboten wie digitalem Journalismus oder beim Streaming, einige Nutzer*innen bereit zu zahlen, um das Angebot werbefrei zu genießen. Neben Spotify Premium und Netflix, gibt es jetzt auch YouTube Premium, bei Online-Spielen kann man Upgrades kaufen. Viele Menschen würden sich wahrscheinlich ärgern, wenn sie auf ein Mal für Apps oder Abos zahlen müssten. Doch vielleicht könnte man auf diesem Weg den inoffiziellen Vertrag zwischen Entwickler*in und Endnutzer*in transparenter und ehrlicher gestalten? Man würde nicht mehr versuchen, das Angebot so attraktiv wie möglich zu gestalten, damit die Zeit maximiert wird, sondern so angenehm und nützlich oder produktiv. <a href="https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/lfm-nrw/Foerderung/Forschung/Zahlunsbereitschaft/LFMNRW_Whitepaper_Zahlungsbereitschaft.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerade jüngere User stehen einem digitalen Bezahlmodell aufgeschlossen gegenüber.</a><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Herangehensweise birgt dennoch das nächste (oder ursprüngliche) Problem: kostenpflichtige Apps könnten die Zugangs-Kluft wieder aufreißen. Man kann sich vorstellen, dass nur Wohlhabende willens und in der Lage sind, dafür Geld auszugeben.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die neue Kluft scheint die Gesellschaft weiter zu trennen. Sie spaltet Konzentrierte und Unkonzentrierte, und laut den Statistiken beeinflusst der sozio-ökonomische Hintergrund die Nutzung.<span class="Apple-converted-space">  </span>Wenn die Entwickler*innen immer mächtigere Programme entwickeln, ihre Kinder aber davor schützen, dann scheint es momentan so, als würde es zu einer weiteren Benachteiligung sozial Schwächerer kommen. Um dies zu verhindern, müssten wir entweder die fehlende Motivation für konzentriertes Arbeiten als Gesellschaft in Kauf nehmen und dies als neue Normalität bezeichnen – oder wir fördern verstärkt einen bewussten Umgang in allen Gesellschaftsbereichen durch Aufklärung und Stärkung der Autonomie gegenüber digitalen Mechanismen und Angeboten.</p>
<h3></h3>
<p><strong>Titelbild:</strong> Photo by <a href="https://unsplash.com/@ilumire?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Jelleke Vanooteghem</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/s4GL0XwPSIU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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		<title>Die zweite digitale Kluft: die Ursachen (2/3)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-2-156349/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 12:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>Mittlerweile scheint es, als hätte man kein Bewusstsein mehr dafür, wie viel Zeit man am Bildschirm verbringt, dafür nimmt man sich aber bewusst bildschirmfreie Zeiten. Sollte es nicht lieber umgekehrt sein? Warum erscheint uns das manchmal schwer umsetzbar?</p>
<p>Unser Verhalten beweist, dass Apps wie Snapchat und Instagram mit einer genauen Menschenkenntnis programmiert sind. Das veranlasst uns, viel mehr Zeit als nötig auf ihnen zu verbringen, erklärt Tristan Harris, der früher einmal selbst Google-Mitarbeiter war. Heute ist sein Ziel nicht mehr, Menschen an die Bildschirme zu locken. Stattdessen erklärt er ihnen die Mechanismen, die dafür sorgen, dass wir doch schon wieder gedankenlos seit zwei Stunden auf Facebook und Twitter rumscrollen.</p>
<h3>Versuchung: Belohnung und Anerkennung</h3>
<p>Wenn Jugendliche im Schnitt 6 Stunden und 40 Minuten an ihren Handys und anderen Bildschirmen verbringen, kann nicht mehr von einem Hobby die Rede sein. Wenn man erfährt, dass Jugendliche ihre Snapchat-Passwörter vor den Sommerferien weitergeben, damit ihre Streaks nicht verloren gehen, dann kann von Abhängigkeit die Rede sein, denn hier wird das Leben um Snapchat herum gestaltet.</p>
<p>Streaks entstehen, wenn zwei Menschen täglich auf Snapchat miteinander kommunizieren, sich also Fotos hin- und herschicken. Snapchat zeigt dann an, wie viele Tage ohne Unterbrechung zwei Menschen das schon machen. Umso mehr Streaks mit umso höheren Zahlen, desto beliebter ist man, scheint die (nicht so) subtile Idee dahinter zu sein. Streaks vermitteln einem das Gefühl von Anerkennung und Belohnung. Das läuft darauf hinaus, dass die App nicht nur zum bewussten Kommunizieren genutzt wird, sondern auch, dass sie den Rhythmus der Kommunikation zwischen Nutzern bestimmt. Sie zwingt einen beinahe, die App jeden Tag zu nutzen.</p>
<h3>Was Stanford Kurse damit zu tun haben</h3>
<p>Bei den Streaks handelt es sich nicht etwa um einen glücklichen Einfall des Entwicklers, es ist das Ergebnis eines fundierten Wissens, wie man Menschen zu einem bestimmten Verhalten anregt.</p>
<p>Die Zeiten, in denen Steve Jobs in seiner Garage tüftelte, sind längst vorbei. Heute weisen viele der erfolgreichsten Unternehmer im Silicon Valley Abschlüsse von amerikanischen Elite-Universitäten vor. Ein Kurs sticht dabei besonders hervor: der Persuasive Tech Lab von B.J. Fogg an der Stanford University. Fogg entwickelte ein Modell, welches erklärt, wie man Menschen am besten überzeugt – darunter versteht Fogg, Menschen zu überzeugen, Programmen ihre (Frei-) Zeit zu widmen. Viele Mitarbeiter und Gründer der erfolgreichsten Apps belegten diesen Kurs, so etwa Instagram-Mitbegründer Kevin Systorm. Auch die drei Snapchat-Erfinder lernten sich in Stanford kennen und belegten diesen Kurs.</p>
<p>Die Prämissen des Fogg Behavior Model (FBM) sind einfach, überraschen einen nicht unbedingt, sind dafür aber unglaublich wirksam: Menschen/Nutzer sind faul. Damit sie dranbleiben, muss alles so einfach wie möglich gemacht werden. 1-klick-kaufen auf Amazon, Autoplay auf YouTube, Videos, die auf dem Facebook-Feed abgespielt werden, bevor man drückt…</p>
<p>Fogg identifiziert drei Kernaspekte, die unser Verhalten bestimmen:</p>
<p>• Damit wir etwas durchführen, müssen wir erstens auf irgendeine Weise motiviert sein.<br />
• Zweitens müssen wir in der Lage sein, die Handlung umzusetzen, ohne dabei einen großen Aufwand zu betreiben.<br />
• Und drittens muss es einen Auslöser geben. Eine gute App sorgt zeitgleich für eine hohe Motivation bei dem Nutzer, für einen niedrigen Schwierigkeitsgrad in der Ausführung und kreiert ständig neue Auslöser, sogenannte Trigger. Schnell bemerkt man, wie viele Apps diesem Modell folgen.</p>
<h3>Zeit ist Geld</h3>
<p>Dabei stellt sich natürlich die Frage, weshalb die in einer App verbrachte Zeit für Entwickler so ausschlaggebend ist. Sie ist deshalb ein wichtiger Maßstab, weil sie Gewinn produziert. Werbung ist die Haupteinnahmequelle der meisten kostenlosen Produkte, umso mehr Zeit man also auf einem Programm verbringt, umso mehr Anzeigen können einem geschaltet werden. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen Kunde und Produkt. Es gilt, den Nutzern so viele Werbeanzeigen wie möglich zu zeigen, ohne dass sie sich abwenden. Sie werden zum Instrument, welches den Wert kreiert. Einige gehen dabei soweit, dass ihr ausgesprochenes Ziel ist – gerade bei Computerspielen, die mehr Aufmerksamkeit erfordern – die Nutzer zu „Windel-Produkten“ zu machen: man vergisst beinahe aufzustehen und würde am liebsten wieder Windeln tragen, damit man weiterspielen kann.</p>
<h3>Humanistische Werte mit Doppelmoral</h3>
<p>Dass Medien und Apps Einnahmequellen brauchen, ist per se nichts Verwerfliches und erstmal auch legitim. Doch mittlerweile entfernen sie sich dadurch von ihren ursprünglichen (behaupteten) Idealen. Ihre Entwickler bieten etwas an, vor dem sie sich und ihre Kinder selbst in Acht nehmen. Facebook, YouTube und Co. betonen immer wieder ihre humanistischen Werte, es gehe darum Menschen zu verbinden, jedem die Möglichkeit zu geben, sich in seinen Videos zu entfalten etc.</p>
<p>Tony Fadell, der unter Anderem maßgeblich zu der Entwicklung der iPods beigetragen hat, warnte, dass sich Entwickler der potenziellen Gefahren ihrer Produkte oftmals nicht bewusst seien. An dem Tag, an dem sie selbst Kinder hätten, behauptete er, würde sie sich das ändern. Tatsächlich entstand 2015 YouTube Kids und später auch Facebook Messenger Kids.</p>
<p>Es wirkt zynisch, wenn Facebook-Mitarbeiter ihren Kindern bis zum 16. Lebensjahr keine Smartphones erlauben, aber täglich an Aktualisierungen der App arbeiten, damit der Feed noch interessanter wird und Menschen noch mehr Zeit auf der App verbringen.</p>
<h3>Das Fogg Behavior Model in der Praxis</h3>
<p>Nehmen wir YouTube als Beispiel: Unabhängig davon, ob man ein bestimmtes Video sehen möchte oder aus Langeweile auf die Seite geht – sobald man das erste Video zu Ende geschaut hat, sorgt der Autoplay dafür, dass man ohne Klick das nächste Video schauen kann, welches von einem Algorithmus vorgeschlagen wird. Sowohl das ursprüngliche Video als auch das Neue entsprechen beide dem Trigger und der Motivation. Die Autoplay-Funktion sorgt für die einfachste mögliche Ausführung. So ähnlich ist es auch bei den Snapchat-Streaks: die Hürde ist etwas höher, die Motivation, den Streak zu erhalten, dafür aber auch.</p>
<h3>Programmierende Apps für programmierte Nutzer</h3>
<p>Auch andere Methoden erweisen sich als nützlich, um den Nutzer zu reizen. So zum Beispiel die „gamification“ von Apps. Das Prinzip beruht darauf, die sonst bei Computerspielen angewendeten visuellen Trigger in alltäglich genutzte Apps einzubauen, die dadurch spielerischer und nicht mehr nur nutzungsorientiert werden. Auch Belohnung spielt dabei eine immer wichtigere Rolle (siehe Streaks).</p>
<p>Wenn Entwickler wissen, wie und wann man Nutzer am besten triggert, kann man Bedenken haben, ob es eigentlich noch eine freie Entscheidung ist, auf eine App zu gehen. Ständig haben wir bewusst oder unbewusst das Bedürfnis, nach neuen Nachrichten zu gucken. Das ist kein Zufall, sondern beabsichtigt. Die App ist in der Lage, den Nutzer selbst zu programmieren, ihr Zeit zu schenken.</p>
<p>Nur weil wir beeinflussbar sind, heißt es nicht, dass wir unseren freien Willen aufgeben müssen. Man kann sich durchaus ein bewusstes Nutzen angewöhnen. Dazu mehr im <a href="https://politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-3-156385/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dritten und letzten Teil</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild:<br />
<strong>Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@4dgraphic?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Alexander Dummer</a> on <a href="https://unsplash.com/@4dgraphic?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die zweite digitale Kluft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 12:59:57 +0000</pubDate>
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</div><div class="uncode_text_column" ><p>In einer Reportage berichtet die New York Times über Mitarbeiter der Silicon Valley, die ihren Kindern den Zugang zu jeglicher Art von Bildschirmen verbieten. Selbst die Kindermädchen dürfen ihre Smartphones nicht zücken. Andere Eltern bezahlen Berater, um zu erfahren, wie sie ihre Kinder am besten Bildschirmfrei erziehen können. Einige warnen, dass so mittlerweile eine neue digitale Kluft entstünde.</p>
<h3>Ein neuer Spalt zieht sich durch die Gesellschaft</h3>
<p>Mit der anfänglichen Verbreitung von privaten Computern und Internet Zugang entstand die Sorge, dass die ungleiche Verteilung dieser neuen Produkte zu einer Spaltung der Gesellschaft führen würde. Es würde Vernetzte geben und Analoge, denen die Welt des Internets verborgen bleiben würde. Die Sorge bestand sowohl auf nationaler Ebene, zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten, als auch auf Internationaler, wo ganze Regionen oder Kontinente von modernen Kommunikationsmitteln abgeschottet würden. Diese Sorge war nicht unberechtigt, noch heute hängt die Nutzung digitaler Möglichkeiten und das Maß der dafür notwendigen Kompetenzen u.a. von <a href="https://initiatived21.de/app/uploads/2019/01/d21_index2018_2019.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alter, Geschlecht, formalem Bildungsabschluss und Region ab</a>. Dennoch: Heutzutage besitzen 98% der Haushalte in Deutschland mindestens einen Computer und 99% ein Smartphone. Auch weltweit haben die meistens Haushalte mindestens ein Handy. Außerdem wird in Deutschland der Digitalpakt eingeführt, um allen Kindern die wichtigsten, sogenannten „21<sup>st</sup> century skills“ zu vermitteln. Diese Kluft des Zugangs scheint zumindest bei Jugendlichen weitestgehend geschlossen, doch schon wird vor der nächsten gewarnt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Weniger ist mehr</h3>
<p>Bei der neuen Kluft handelt es sich nicht mehr um Zugang, sondern um den Platz, den Bildschirme in der Freizeit von Jugendlichen, einnehmen. Über die Zeit, die Kinder und Jugendliche vor dem Bildschirm verbringen sollten, herrscht auch unter Experten Uneinigkeit. So kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu dem <a href="https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/smartphone-medienkonsum-wichtig-fuer-konzentration-von-kindern-a-1272998.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schluss</a>, dass eine maßvolle Internetnutzung für die Konzentration und das Sozialverhalten förderlich sein kann. Laut einer <a href="https://www.commonsensemedia.org/sites/default/files/uploads/pdfs/census_factsheet_digitalequitygaps.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie </a>der Common Sense Media über Bildschirmnutzung bei Jugendlichen in den USA sitzt ein Jugendlicher im Schnitt 6 Stunden und 40 Minuten vor Bildschirmen. Die Zeit beinhaltet keine Computernutzung in der Schule oder bei den Hausaufgaben, es handelt sich ausschließlich um Freizeit. Die Studie zeigt außerdem, dass Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten ein unterschiedliches Konsumverhalten aufweisen. Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen verbringen im Schnitt 8 Stunden und 7 Minuten vor Bildschirmen, Kinder aus Haushalten mit einem höheren Einkommen sind rund 5 Stunden und 42 Minuten mit Bildschirmen beschäftigt. Im Internet verbringen Jugendliche in Deutschland durchschnittlich täglich 214 Minuten. Diese Zahl kann auch Recherchen bei Hausaufgaben beinhalten, aber es handelt sich hier ausschließlich um die Internetnutzung, nicht um die Bildschirmzeit (Offline-Computer- oder Tabletspiele, Fernsehen etc. zählen also nicht). Viele Erkenntnisse der amerikanischen Studie sind auch in Deutschland relevant. Die zweite Kluft spaltet wieder arm und reich, doch diesmal scheint weniger mehr zu sein.</p>
<h3>Jede freie Minute am Handy?</h3>
<p>Wenn man die amerikanischen Zahlen betrachtet, sollte beachtet werden, dass eine zeitgleiche Nutzung doppelt angerechnet wird. Das bedeutet, wenn man eine Stunde lang an seinem Handy auf Instagram ist, während man am Computer eine Serie bei Netflix schaut, zwei Stunden angerechnet werden. Man könnte also meinen, die Studie übertreibe, schließlich sei die durchschnittliche Zahl nicht so hoch. Doch selbst bei halbierten Zahlen (wenn man also davon ausginge, dass immer mindestens zwei Geräte im Spiel seien) würde es sich bei der Stundenzahl noch um einen Großteil der Freizeit handeln.</p>
<h3>Von Reizüberflutung und „multi-tasking“</h3>
<p>Es geht dabei nicht ausschließlich darum, wie viel Zeit wirklich vor Bildschirmen verbracht wird, sondern um die Folgen. Tatsächlich sind die Langzeitfolgen einer täglichen und langen Exposition nur wenig erforscht, doch einige Forscher warnen bereits, dass intensive Smartphone-Nutzung unter anderem das Konzentrationsvermögen senke. Permanent werden verschiedenste Sinne angesprochen, was zu einer Reizüberflutung führe. Die zeitgleiche Nutzung schade dem Konzentrationsvermögen dabei nur noch mehr. Reize, die beim Fernsehen angesprochen werden, reichen nicht mehr aus, zu schnell sind Jugendliche gelangweilt und checken zwischendurch ihr Handy. In der Studie wird berichtet, dass Jugendliche der Meinung sind, problemlos „multitasken“ zu können. Doch die Leiter der Studie hatten den Eindruck, dass es den meisten Teilnehmern sehr schwerfiel, dem Gespräch zu folgen, ohne auf ihr Handy zu schauen. Kann überhaupt noch von Konzentrations<i>problemen</i> die Rede sein, wenn diese zum Regelfall werden?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Reich und konzentrationsfähig vs. arm und &#8211;<i>un</i>fähig?</h3>
<p>Die zweite digitale Kluft wird auch zwischen Konzentrationsfähigen und -unfähigen unterscheiden. Kinder kalifornischer Privatschulen ohne Bildschirme werden nach dieser Theorie durchschnittlich bessere Ergebnisse erzielen, weil sie Konzentration lernen und zu Hause die Versuchung der Ablenkung nicht kennen werden. Es ist sicher einfacher, bei wohlhabenden Haushalten Alternativen für Freizeitgestaltung anzubieten, wenn die finanziellen Ressourcen kein Problem darstellen. Die Zeit, in der man Sport, Musik oder anderen Engagements nachgeht, ist Zeit, die nicht vor Bildschirmen verbracht wird. Es sind außerdem Momente die Konzentration erfordern und in denen „multi-tasking“ selten gut geht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass Smartphones mittlerweile so unumgänglich geworden sind, dass Eltern sich fragen, wie sie ihre Zeit damals ohne totgeschlagen haben. Sie wissen nicht, wie sie ihre Kinder ohne digitale Hilfe unterhalten sollen. In den USA gibt es daher schon ein neues Buisness-Modell, was genau dieses Problem lösen soll. Eltern leisten sich jetzt acht bis zwölf Sitzungen mit Privatberatern, um zu lernen, wie sie ihre Kinder von Bildschirmen fernhalten können. Die Berater kommen mit den Anfragen nicht mehr hinterher, die Nachfrage scheint immens zu sein. Der Inhalt ist dabei relativ offensichtlich: Bewegung, greifbare Spielzeuge und ein vorgelebtes Verhalten als Vorbildfunktion. Die Handy- und Mediennutzung der Eltern ist ausschlaggebend, denn sie färbt auf die Kinder ab. Wird das Handy beim Abendbrot geduldet? Muss ein Anruf noch kurz angenommen werden oder ein Termin zwischendurch unbedingt vereinbart werden, ehe man sich wieder dem Kind widmet? Je nach vorgelebtem Konsumverhalten werden Kinder und Jugendliche ihr eigenes Verhalten als normal empfinden.</p>
<h3>Eine vielschichtige Spaltung</h3>
<p>Die zweite digitale Kluft spaltet Menschen, die unkonzentriert „multi-tasken“ und jene, die den Versuchungen der Apps widerstehen. Natürlich befinden sich die Verhaltensweisen auf einem Spektrum, doch es scheint, als würde man in der Silicon Valley die zwei Extremen im gleichen Haushalt auffinden: die Programmierer, die mit genauesten Kenntnissen die Apps spaßig und mit hohem Suchtpotenzial entwickeln, zu Hause aber keine Bildschirme zulassen. Umso mehr einem die Mechanismen bekannt und bewusst sind, desto eher kann man ihnen entgehen. Die digitale Kluft spaltet also auch zwischen „Algorithmen-bewussten“ Menschen und „Algorithmen-unbewussten“ Nutzern, bei welchen die Versuchung besteht, sie in Produkte zu verwandeln.</p>
<p>Warum ist die Versuchung überhaupt so groß ständig auf das Handy zu schauen? Warum surft man geistesabwesend auf Facebook rum, in der Hoffnung auf Interessantes zu stoßen, obwohl man sich längst langeweilt?</p>
<p>Dazu mehr im <a href="https://politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-2-156349/">zweiten Teil</a>.</p>
<p><strong>Bild von:</strong> <a href="https://pixabay.com/de/users/PublicDomainPictures-14/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=89193">PublicDomainPictures</a> auf <a href="https://pixabay.com/images/id-89193/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-8"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Internetguide für Eltern: Auch Eltern müssen begleitet werden</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/internetguide-fuer-eltern-auch-eltern-muessen-begleitet-werden-154127/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/internetguide-fuer-eltern-auch-eltern-muessen-begleitet-werden-154127/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nadine Winter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 15:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[klicksafe]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Safer Internet Day]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[„Eltern haben durch ihre Erziehung einen maßgeblichen Anteil an der Gestaltung unserer Gesellschaft. Banale Erkenntnis, aber für die Medienbildung entscheidend“, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Internetguide3.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-154140" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Internetguide3.jpeg" alt="Internetguide3" width="619" height="280" /></a>„Eltern haben durch ihre Erziehung einen maßgeblichen Anteil an der Gestaltung unserer Gesellschaft. Banale Erkenntnis, aber für die Medienbildung entscheidend“, so stellte Martin Drechsler, Geschäftsführer des Verbandes Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V (FSM), am Dienstag das frisch gelaunchte Webangebot „elternguide.online“ vor.</p>
<p>Das neue medienpädagogische Angebot „Internetguide für Eltern“ wurde im Rahmen des <a href="http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Safer Internet Day 2018</a>  im Digitalen Lernzentrum von Facebook in Berlin präsentiert. Der Guide soll Eltern Tipps und Hilfestellung in der Medienbildung geben und dadurch ein hilfreicher Begleiter für Eltern in der (Medien-)Erziehung sein. Entstanden ist er in einem Kooperationsprojekt von dem Verein <em>Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V. (FSM)</em>, der EU-Initiative <em>klicksafe</em>, dem<em> Deutschen Kinderhilfswerk e.V</em>, der Kindersuchmaschine <em>fragFINN.de</em> und dem <em>Institut Jugend Film Fernsehen Berlin-Brandenburg (JFF)</em>. Unterstützt wird das Projekt vom Sozialen Netzwerk <em>Facebook</em>.</p>
<h3>Der Internetguide mit Tipps zur Medienerziehung in der Familie</h3>
<p>Zunächst zum Guide: Auf der Website <a href="http://elternguide.online" target="_blank" rel="noopener noreferrer">elternguide.online</a> sind die Informationen zur Medienerziehung für Eltern aufbereitet und frei zugänglich. Mit Hilfe des Guides sollen Eltern ihre Kinder bei der Nutzung von Apps, Spielen, Websites und Sozialen Netzwerken unterstützen und bestmöglich begleiten können. Unterteilt ist der Guide in fünf Lebensphasen: Frühste Kindheit (0-2 Jahre), Kleinkinder (3-5 Jahre), Grundschulalter (6-10 Jahre), Übergangsphase (11-13 Jahre) und Jugendalter (14-17 Jahre). Die verschiedene Lebensphasen bedeuten unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen und diese sind auch in der Medienerziehung und im Umgang mit Medien entscheidend. In der Rubrik <a href="http://elternguide.online/medienwelten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienwelten</a> werden die unterschiedlichen Medienarten von Apps über Videos bis hin zu sozialen Medien vorgestellt. Eltern können sich hier über die Chancen und Risiken der Medien informieren. Auch über die Rolle von <a href="http://elternguide.online/medien-in-der-familie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medien in der Familie</a> stehen Tipps zur Verfügung. Fragen von Eltern werden in der Rubrik <a href="http://elternguide.online/sie-fragen-wir-antworten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sie fragen &#8211; Wir antworten</a> durch Expertinnen und Experten in kurzen Video-Clips beantwortet.</p>
<h3>Ziel des Guides: Zielgruppenspezifisches Angebot</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot-elternguide.jpg"><img decoding="async" class="  wp-image-154137 alignright" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/screenshot-elternguide.jpg" alt="Screenshot elternguide.online" width="331" height="311" /></a></p>
<p>„Ziel war es einen Guide zu entwickeln, der eher weniger gut informierte Eltern anspricht und ihnen Unterstützung bietet“, erklärte <a href="https://www.facebook.com/1martindrechsler" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Martin Drechsler</a>, Geschäftsführer des Verbands FSM bei der Auftaktveranstaltung im Digitalen Lernzentrum Berlin. Bei der Entwicklung stand die Idee ein zielgruppenspezifisches Angebot zu entwickeln im Vordergrund. Angebote für Eltern zur digitalen bzw. zeitgemäßen Bildung und Medienpädagogik gebe es schon viele. Doch gerade Eltern, die beispielsweise weniger auf Elternabenden an Schulen oder medienpädagogischen Diskussionsrunden teilnehmen, sei es schwer anzusprechen, argumentiert Drechsler. &#8220;Entscheidend ist es hier Eltern auf vielfältigen und unterschiedlichen Wegen und Formen anzusprechen&#8221;, plädierte Björn Schreiber, Referent für Medienbildung des FSM, in der Diskussionsrunde. Durch kurze Video-Clips von Expertinnen und Experten sollen z.B. weniger gut informierte Eltern schneller angesprochen werden. Ein weiteres Problem abseits der inhaltlichen Ansprache ist: Wie werden Eltern auf diese Angebote aufmerksam? „Selbst alle vermeintlich etablierten Medienpädagogische Projekte sind immer noch nicht unter den Eltern bekannt“, bekräftigt Birgit Kimmel, pädagogische Leitung von klicksafe. Die Möglichkeiten und das große Angebot an Medienerziehungsratgebern sei noch nicht in der breiten Masse der Eltern angekommen und von dieser wahrgenommen. Die Herausforderung wird es jetzt sein, dass richtige und insbesondere zielgruppenspezifische Marketing für die entsprechende Zielgruppe des Internetguides zu finden. Laut Kimmel gebe es hier auch schon erste Ideen: Mehr Netzwerkarbeiten und Zusammenschlüsse mit anderen Institutionen oder auch mehr regelmäßige Formate, die immer wieder an Eltern herangetragen werden.</p>
<h3>Und entspricht der Guide den Anforderungen und Erwartungen?</h3>
<p>Ziel war es einen Internetratgeber für Eltern zu entwickeln, der sich von den herkömmlichen textlastigen (Print-)Ratgebern unterscheidet. Auf den ersten Blick ist der Guide jedoch ein interaktiver Printratgeber mit vielen Textbausteinen im Netz, der sich allerdings noch im Aufbau befindet. Entscheidend ist, wie er sich jetzt weiterentwickelt. Um die Idee, weniger gut informierte Eltern anzusprechen, in Zukunft weiter voranzutreiben, sollte die immer noch sehr textlastige Seite auf jeden Fall durch Videos, Grafiken, Icons und kleine Podcasts ergänzt werden. Hier ist noch viel &#8220;<a href="https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/trial-and-error" target="_blank" rel="noopener noreferrer">trial and error</a>&#8221; angesagt. Insbesondere das Feedback der ersten Nutzerinnen und Nutzer kann jetzt Goldwert sein. Die Zusammenarbeit aus unterschiedlichen medienpädagogischen Institutionen mit ihren jeweiligen Erfahrungen ist schonmal gut. Allerdings sollte so ein Projekt auch von staatlicher Seite gefördert werden und nicht ausschließlich von einem privaten Konzern wie Facebook. Die Kooperation mit allen Akteuren – gemeinnützige, wirtschaftliche und staatliche – könnte bei so einem Projekt von Vorteil sein! Mit einer potentiellen neuen Regierung eröffnen sich vielleicht neue Möglichkeiten zur gemeinsamen Zusammenarbeit an solchen Projekten.</p>
<p>Titelbild via <a href="https://pixabay.com/de/karte-erkunden-abenteuer-846083/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a>, Free-Photos, bearbeitet, <a href="https://pixabay.com/de/service/terms/#usage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0</a>.</p>
<p>Screenshot: <a href="http://elternguide.online" target="_blank" rel="noopener noreferrer">elternguide.online</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Raymond Wiseman</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat_mit_raymond_wiseman-430/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cloesch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Internetabhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Raymond Wiseman]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<table border="0">
	<tbody>
		<tr valign="top">
			<th align="right">RaymondWiseman</th>
			<td><b>
			hat es scih vorm Bildschirm bequem gemacht.<br />
			</b></td>
		</tr>
		<tr valign="top">
			<th align="right">ismene:</th>
			<td>
			Im Namen von BOL und politik-digital begrüßen wir unseren Gast Raymond Wiseman und alle interessierten Chatter ganz herzlich!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman</th>
<td><b><br />
			hat es scih vorm Bildschirm bequem gemacht.<br />
			</b></td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ismene:</th>
<td>
			Im Namen von BOL und politik-digital begrüßen wir unseren Gast Raymond Wiseman und alle interessierten Chatter ganz herzlich!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich habe mein Buch in erster Line für Leser geschrieben.<br />
			Ob die einen PC haben oder nicht, ist zweitrangig.<br />
			Es wendet sich an Menschen, die wissen wollen, was sich hinter dem Medium WWW verbirgt.<br />
			Und da dies vor allem viele Eltern interessiert, habe ich mir sie als Zielgruppe gewählt.<br />
			Bücher brauchen Adressaten, wenn sie einen eigenen Stil finden wollen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ismene:</th>
<td>
			Sind viele Kinder Netzsuchtgefährdet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich glaube nicht, daß sich das so global beantworten läßt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Kinder sind empfänglich für alle möglichen Umweltreize.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			um was handelt es sich in ihrem buch?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Sie sind einfach aufnahmefähiger. In mmeinem Buch versuche ich die Welt<br />
			des Internets so zu erklären, daß auch Menschen ohne Vorwissen sich ein<br />
			Blid machen können.<br />
			Dabei kommt die Faszination ebenso zur Sprache wie auch die Gefahren und Gefährdungen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ismene:</th>
<td>
			Haben Sie selbst Kinder?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">günni:</th>
<td>
			Wie jung waren Ihre Kinder als sie &quot;losgesurft&quot; sind?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ja, ich habe zwei Kinder.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Mein Sohn hat erste Erfahrungen mit dem Internet schon im Alter von 56 Jahren gemacht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Tschuldigung: 6 Jahren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			*lachlaut*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			ach so&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das kommt vom raschen Tippen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Grunzi:</th>
<td>
			Hallo Herr Autor! Schreiben Sie Ihr naechstes Buch ueber &quot;Hilfe meine<br />
			Grosseltern lassen den Computer nicht mehr los und rocken im<br />
			Cyberspace&quot;?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Zu lang als Titel.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			gehen kinder anders an das Internet heran als erwachsene?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ja, sie sind nicht so zielgerichtet.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Sie akzeptieren das, was sie sehen, einfach als interessante Erfahrung.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ismene:</th>
<td>
			Um es nicht so global zu formulieren: sind viele Kinder in deutschland netzsuchtgefährdet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ula:</th>
<td>
			Sollte ich die surfzeit meines 16 Jaehrigen beschraenken?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Weniger als fernsehgefärdet.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Die Beschränkung der Surfzeit empfielt sich schon aus finanzielölen Gesichtspunkten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			noch, raymond..noch..lassen sie die kids nie den chatroom entdecken
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			geht es auch um das Chat-leben in ihrem buch?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Klar geht es auch ums Chat-Leben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			inwiefern raymond?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Allerdings sehe ich die Gefahr für kinder vor allem dann, wenn Ihre Eltern nicht im Dialog mit ihnen bleiben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			Wo lauert denn die für sie größte Gefahr im www?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich denke, daß gerade beim Chat, vor allem in unmoderierten Foren<br />
			Kontakte geknüpft werden, die für Kinder und Jugendliche gefährlich<br />
			sein könnten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			gibt es urls, die sie für besonders empfehlenswert für kinder halten?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das läßt sich allerdings durch ein paar einfache Verhaltensregeln vermeiden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ja, es gibt prima URLs. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			welche?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Eine sehr gute URL für Eltern und Kinder ist www.ddrewes.de.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Larsandl:</th>
<td>
			was passiert denn dort?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Es ist die Kinderschutzseite von Detlef Drewes mit Links, Regeln und Tips.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			weitere noch?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			oder haben Sie eine Homepage, auf der die wichtigsten Adressen aufgeführt sind?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Noch nicht, die Homepage wird noch eingerichtet.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ula:</th>
<td>
			auf dei Regeln waer ich neurierig
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			welche verhaltensregeln meinen sie denn?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Sie soll in Kürze unter www.hilfemeinkindsurft.de ins Netz gehen
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Es ist wichtig, daß Kinder weder in Emails noch in Chatrooms ihre wahre identität preisgeben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Auch ihr Alter und Angaben zu ihren Eltern sollten sie nicht weitergeben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Wann immer es notwendig ist, solche Daten weiterzureichen, sollten Kinder ihre Eltern zuvor informieren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Kinder sollten wissen, daß sie bei jeder unangenhmen Begegnung im Netz ihren Eltern davon erzählen können.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			sie sprechen von kindern..welche altersgruppe haben sie da im sinn??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Sie tragen keine Schuld für das, was sie sehen und was auf den Schirm gespielt wird.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Die Altersgruppe beginnt mit dem Lesealter und endet meines Erachtens mit 14- 15 Jahren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Aber denken Sie denn das Dieses zu kontrollieren ist? Alles verbotene ist interessant!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			wie soll das den in der praxis funktionieren???*wunder*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Es geht nicht um Verbote, sondern um Gespräche.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Solange das Internet in Familien ein schweigendes Medium ist, das nur<br />
			der kommunikation nach außen dient, ist es meines Erachtens<br />
			problematisch.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Meiner Meinung nach sind für Kinder gefährlichen Seiten nur durch Systeme wie x-check schützbar.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich weiß nicht, ob das Deligieren von Verantwortung an Systeme auf Dauer etwas bringt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Wie schützt man Kinder vor nicht kindgerechten Inhalten?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Es geht um Mündigkeit. Die erlernen wir nicht durch automatische Kontrollen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Larsandl:</th>
<td>
			Wie lange haben Sie an dem Buch gearbeitet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Indem wir unsere Kinder begleiten, uns für das interessieren, was sie tun, sehen und erleben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Also stets gemeinsam vor dem Bildschirm?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ca. ein halbes Jahr, wobei ich meine Erfahrung mit dem Internet und mein Leben als Vater nicht mitrechne.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, nicht immer gemeinsam, das muß nicht sein.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			aber grad der computer ist nciht immer von den eltern zu kontrollieren
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Wir begleiten unsere Kinder ja auch nicht in Wirklichkeit ununterbrochen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Und doch erwarten wir, daß sie uns erzählen, was ihnen draußen widerfährt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Larsandl:</th>
<td>
			Wann haben Sie die ersten Erfahrungen mit dem Netz gemacht?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Worum es geht, ist, daß wir verstehen, wovon sie sprechen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das ist für viele Eltern aber sehr schwer, da sie das Medium nicht kennen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			In der ersten Hälfte der Neunziger Jahre.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			Wie alt sind sie Herr Autor?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich arbeite seit vielen Jahren als Computerfachjournalist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich bin 42 Jahre alt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			ist ihr name eigentlich n künstlername?*G*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, ich heiße tatsächlich Wiseman.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			haben die don tapscotts &quot;growing up digital&quot; gelesen, und wenn ja, was halten sie davon?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Im Rahmen meiner Arbeit ist das Internet unerläßlicher Teil meiner Kommunikation geworden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich halte das Buch für einen interssanten Ansatz, der aber nicht auf deutsche Verhältnisse zu übertragen ist.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">LynX:</th>
<td>
			Wie zeigt sich der angelsächsische Einfluß in Ihrem Namen auch im Leben? Wurden Sie in the UK geboren?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Dirk99:</th>
<td>
			nomen est omen
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, ich wurde in Deutschland geboren, bin Österreicher und habe einen enlischen Namen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			was unterscheidet die amerikanischen von den deutschen Verhältnissen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			In Amerika ist die Akzeptanz von technischen Medien a priori höher.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Hemmschwellen und Diskussionen über Gefährdungen werden später geführt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Larsandl:</th>
<td>
			Glauben Sie, das Kinder, die allgemein viel vor dem rechner sitzen ,ihr soziales Umfeld verlieren?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ja, Kinder, die weniger in Kontakt zu Gleichatrigen stehen, erfahren dies als Defizit.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">js:</th>
<td>
			verstehen kinder, wie das internet funktioniert, und wo die Inhalte herkommen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Der Rechner ist eine wunderbare Kommunikationsmaschine, aber eben eine Maschine.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das Verständnis des Netzes ist eine Entwicklung.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			wo sind denn die vorteile des internets für kinder?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Zunächst wird meines Erachtens einfach der Status quo akzeptiert.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">günni:</th>
<td>
			werden kinder schon direkt mit werbung angesprochen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">günni:</th>
<td>
			oder hat die online-werbung die kids noch nicht entdeckt?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Da das Internet aus unserer Kommunikation nicht mehr wegzudenken ist,<br />
			sollten auch Kinder in den Genuß dieser Kommunikationsform kommen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Die Onlie-Werbung hat die Kids sehr wohl entdeckt und bedient sie mit teilweise reißerisch aufgemachten Seiten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			meinen sie nicht, dass kinder die kommunikation im internet als<br />
			gelungenere alternative zur realen sehen, da es sich ja eher um einen<br />
			monolog handelt?!?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Beispielsweise ist die Seite www.actionman.com ein Beispiel für reißerische Kinderunterhaltung im Netz.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Also sollten Kinder erst ab einem bestimmten Alter Zugang zum Internet bekommen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich glaube nicht, daß kinder den Monolog suchen. Eher im Gegenteil.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, Kinder sollten das Internet kennenlernen, wenn sie Lust haben und verstehen, was sie sehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			um es noch weiter zu spezifizieren: gibt es statistiken über die chatsucht in deutschlands kinderzimmern?!?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das Lesen ist im Internet zur Zeit noch unabdingbar, wodurch sie eine gewisse Altersgrenze haben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Mir sind solche Statistiken nicht beklannt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Chatter:</th>
<td>
			Geht es denn hier wirklich um Sucht, oder ist es eher ein Phänomen<br />
			unserer Zeit? Nach gutenberg war das Buch ja auch &quot;zeitbindend&quot;&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich galube aber, daß die Gruppe zu klein ist, um eine aussagestarke Statistik abzugeben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ismene:</th>
<td>
			Welche Ausbildung haben Sie?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Sucht ist immer auch ein Zeitphänomen und gesellschaftlich verankert und definieret.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich habe in Germaistik und Philosophie promoviert.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Grunzi:</th>
<td>
			Wie sind Sie zum schreiben gekommen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			In der Volksschule.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Aber im Ernst: Ich habe bereits mit 14 angefangen zu schreiben und wollte immer schriftsteller werden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			haben sie das Buch allein geschrieben?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, ich hatte zum Glück Menschen um mich, die maßgebliche Beiträge geleistet haben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">donnie:</th>
<td>
			glauben sie, das dass Internet oder die elktronischen Medien irgendwann bücher verdrängen werden?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Dazu gehören die Erfahrungen, die Eltern und Kinder mit mir teilten ebenso wie die Online-Recherche.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, denn das Lesen eines Buches hat eine andere Qualität als das Surfen im Netz oder die Lektüre am Bildschirm.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Zurück zur Sucht..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			ich denke schon dass man über sucht sprechen kann..wieviel erwachsene<br />
			sind denn heute schon &quot;abhängig&quot; vom internet&#8230;.welche möglichkeiten<br />
			haben eltern dieses zu verhindern..konkret?!?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich denke, daß es weniger um Sucht geht, als um den ganz normalen Gebrauch eines neuen Kommunikationsmediums.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Daß dieser Gebrauch erlernt werden muß, steht außer Frage.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Falsch es geht um Suvht!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Manche Chatter sind nicht einverstanden&#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Und Warum bist du davon so überzeugt?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			wo sollen kinder das lernen, wenn die eltern es schon nicht können?!?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Uuups, Du wirst ihnen immer ein schlechtes Vorbild sein, das stimmt wohl..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Ich bin süchtig! Chatsüchtig!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			ich auch&quot;!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			meinen sie das das Buch dabei helfen kann?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich denke, das ist eine zu hohe Erwartung an das Buch.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich bin weder Psychologe noch Soziologe.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Im Buch geht es um das Verständnis von Menschen, die das Medium noch nicht kennen für Menschen, die es verwenden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			es stimmt mich jedenfalls froh, dass es dieses buch überhaupt gibt
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">kreon:</th>
<td>
			wie sind sie genau auf das thema gekommen, eigene erfahrung?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Durch Stefan Bollmann, der bei der DVA den Bereich neue Mdien btreut.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			In u8nseren Gespräch entwickelte er die Idee und ich war sofort dabei.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">kreon:</th>
<td>
			Internetführerschein, steht das für sie zur Debatte?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, wir haben auch keinen Telefonführerschein.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Und doch gibt es Menschen, die den Hörer nicht auf die Gabel legen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			In der BRD gibt es doch für alles einem Schein!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">kreon:</th>
<td>
			Wie lange sitzen sie durchschnittlich in der Woche vorm Internet?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Esd bibt Menschen, die schalten den Fernseher niemals aus und brauchen doch keinen Televisionsschein.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich bin permanent ans Internet angebunden. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Im world ide Web surfe ich rund 10 Stunden pro Woche.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Allerdings den größten Teil beruflich und nur selten privat.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Akita-Inu:</th>
<td>
			10 stunden pro woche ist nicht viel
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			wie sehen sie denn die allgemeine entwicklung der i-netnutzung in d-land?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Mir reichen 10 Stunden Online-Recherche. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Die Internetnutzung wird rapide zunehmen. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">donnie:</th>
<td>
			wie werden die kinder von heute ihrer meinung nach die internet-entwicklung der zukunft beeinflussen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Für sie wird die Präsenz des Internets völlig normal sein.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">donnie:</th>
<td>
			wie lange soltte beispielsweise ien 12 jähriges kind am tag surfen dürfen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Es wird sich unspektakulär nebenh anderen Informationsmedien etablieren.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			inwieweit wird denn ihrer meinung nach die gesellschaftliche entwicklung durch das i-net beeinflusst?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			1 Stunde erscheint mir ok. Allerdings bin ich kein Freund von solchen Beschränkungen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Durch die Änderung des Kommunikationsverhaltens werden Menschen über weite Distanzen in Erfahrungsaustausch treten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ganz direkt, wie gerade jetzt wir hier.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			sind sie für eine stärkere Reglementierung des Internet durch unabhängige und objektive Zensoren?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Solche Diskussionsrunden werden das Demokartieverständnis ebenso wie die Beeinflußbarkeit von oben und unten ändern.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ivch halte nicht von Zensur, allerdings viel von freiwilliger Selbstkonhtrolle.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">pab:</th>
<td>
			Herr Wiseman, in einer aktuellen Meldung lese ich gerade, dass das<br />
			Internet genau so suechtig mache, wie Alkohol. Wuerden Sie das<br />
			bestaetigen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Solche Vergleiche hinken immens.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Alkohol zerstört die Leber und führt zur Debilität.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Übermäßiger Internetgenuß oder Sucht hat sicherlich andere Folgen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Es tritt eine geistige Abhängigkeit auf
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			derzeit verdienen gerade die Unternehmen am Internet, die sich als<br />
			Wächter der Tugend ausgeben &#8211; sagen sie in ihrem Buch auch dazu etwas?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ja, ich halte nicht von der instrumentalisierten Kontrolle via Programm.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">LynX:</th>
<td>
			Könnte es Ihnen passieren, daß Eltern Sie verklagen, weil sie ihr Kind<br />
			Ihren Empfehlungen entsprechend so sehr Freiraum gegeben haben, daß dem<br />
			Kind in irgendeiner Form etwas zugestossen ist, etwa Treffen mit einem<br />
			Pädophilen..?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">LynX:</th>
<td>
			um ein Extremfall an den Haaren herbeizuziehen..
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Was die geistige Abhängigkeit betrifft, so ist dies kein Phänomen, das erst durchs Internet auftritt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ich übernehme die elterliche Verantwortung für meine Kinder. Das ist genug.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Wer die Verantwortung für seine Kinder deligieren möchte, sollte sich<br />
			ernsthaft Gedanken über sein elterliches Selbstverständnis machen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Lieber Herr Wiseman, haben Sie noch Fragen an Ihr Publikum?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			*ohrenspitz*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Ja: hier haben sich einige offen zu ihrer Sucht bekannt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das finde ich sehr mutig. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Da solche Suchtphänomene nicht direkter Inhalt meines Buches sind, wüßte ich gerne, wie ihr damit umgeht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Jeder versteckt sich hinter seiner Fassade
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Ist das alles?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			[Mal vom üblichen Unsinn den Ihr so tippt abgesehen.. ;-)]
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			war prima!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Es wäre mutig in einer offenen realen Diskussionsrunde
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			ja, von meiner Seite schon, meine Finger sind schon ganz heißgetippt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			hier erspart der chat so manchen psychiater*GG+
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Er chattet nicht oft!*lach*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Akita-Inu:</th>
<td>
			das stimmt 7up *g*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			kommen sie doch öfters..da kriegen sie kondition
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			*lach*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">skagway:</th>
<td>
			Wir haben allr Hornhaut auf den Fingerkuppen!*lächel*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			die tastatur ist ein teil des körpers
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Das glaube ich Euch gerne.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Mattes:</th>
<td>
			werden die Vorgehensweisen von Pädophilen &#8211; die nicht hinlänglich<br />
			bekannt sind &#8211; hinsichtlich der vorbereitenden Kontaktaufnahme mit<br />
			&quot;Opfern&quot; in ihrem Buch erläutert?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			wirklich&#8230;kommen sie doch wieder*G* 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Nein, ich erläutere lediglich, wie vorsichtig Kinder und Eltern sein sollten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>
			Raymond Wiseman, im Namen von politik-digital und BOL danken wir Ihnen<br />
			herzlich und wünschen Ihnen viel Erfolg mit dem Buch und für die<br />
			Zukunft! Und selbstverständlich keine Klagen! 🙂
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Vielen Dank für das Forum. Und: Klar komme ich wieder ;-))
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">UUUUUUUPS:</th>
<td>
			*freu*
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">RaymondWiseman:</th>
<td>
			Also bis bald mal. Ciao 🙂</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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