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	<title>Eu-Datenchutzverordnung &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Open-Data: ein Leitfaden zum Gesetz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sam van Wijk]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 06:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Eu-Datenchutzverordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz vor der Verabschiedung des neuen Open-Data-Gesetztes, veröffentlicht die Stiftung Neue Verantwortung einen Leitfaden für den Datenschutz bei Open Data. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/daten2fertig1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-151897" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/daten2fertig1-630x314.jpg" alt="Titelbild: Daten by Pexels via pixabay, CC0 Public Domain" width="630" height="314" /></a>Kurz vor der Verabschiedung des neuen Open-Data-Gesetztes, veröffentlicht die Stiftung Neue Verantwortung einen Leitfaden für den Datenschutz bei Open Data. Dieser soll die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen aufzeigen, aber gibt auch Instrumente für die Umsetzung an die Hand.</p>
<p>Das neue Open-Data-Gesetz steht vor der Verabschiedung. Das <a href="http://politik-digital.de/news/open-data-gesetz-mehr-zugang-zu-oeffentlich-daten-151154/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geplante Gesetz verpflichtet Behören dazu, ihre Daten zugänglich zur Verfügung zu machen</a>. Die Freigabe der Verwaltungs- und Regierungsdaten bedeutet einen Schritt in die richtige Richtung. Dies war im internationalen Vergleich notwendig, um soziale und wirtschaftliche Innovationen voranzubringen.</p>
<p>Gerade in Deutschland herrscht eine sehr hohe Datensensibilität und im Vergleich zu anderen Ländern strenge Regulierung. Das Open-Data Gesetz gilt als umstritten, denn die Gefahr einer missbräuchlichen Nutzung der freigegeben Daten ist groß. Um das Potenzial der geöffneten Verwaltungsdaten bestmöglich auszuschöpfen und Risiken eines Missbrauchs einzudämmen, hat <a href="https://www.stiftung-nv.de/de/publikation/leitfaden-f%C3%BCr-datenschutz-bei-open-data" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Stiftung Neue Verantwortung einen Leitfaden für Datenschutz bei Open Data veröffentlicht</a>.</p>
<p>Verwaltungsdaten „bilden ein wesentliches Puzzlestück eines Datenökosystems, das Quelle einer Vielzahl gesellschaftlicher Innovationen sein kann“ und sind somit ein wichtiger Baustein für die optimale Nutzung und Kombination von Daten. Dennoch sind die Herausforderungen, die mit einer Öffnung einhergehen, nicht von der Hand zu weisen. Die größte Herausforderung ist die mögliche rechtswidrige oder unethische Nutzung der freigegeben Daten. Durch intransparente Gründe oder dem Auschluss mancher Datensätze von der Öffnung, kann es zu Verfälschungen kommen. Da der Gesetzentwurf keine detaillierten Anforderungen für die Art und Qualität der Anonymisierung enthält, kann es durch qualititativ schlechte Sicherung und Kombinationen von verschiedenen Quellen zu einer missbräuchlichen Deanonymisierungen kommen.</p>
<p>Die Stiftung gibt in ihrem Leitfaden verschiedene Empfehlungen und zeigt Instrumente auf. Der Gesetzentwurf fordert den Aufbau einer Open-Data-Beratungsstelle, ein wichtiger Bestandteil. Der Leitfaden fordert außerdem einen großflächigen Kapazitätenaufbau und erweiterte Ressourcen. So sollen Checklisten und eigene Leitfäden kurzfristig die korrekte Verwendung und Anonymisierung der Daten garantieren. Langfristig sollen MitarbeiterInnen der Behörden professionell geschult werden. Hinzu kommt eine dynamische Risikoanalyse der Daten. Eine mögliche Umsetzung wäre ein Ampelsystem, welches das Risiko der Daten und der damit verbundenen Öffnung in verschiedene Farbkategorien einteilt. Unumgänglich ist, dass die Daten nicht nur einmal gescheckt werden, sondern jede Kategorie regelmäßigen Prüfungen unterzogen wird. Um eine Deanonymisierung zu verhindern, muss ein qualitativ hochwertiger Datenschutz geschaffen werden.</p>
<p>Im Einklang mit der EU- Datengrundschutzverordnung, sollen harmonisierte Maßnahmen erfolgen, um einen einheitlichen Standard und ein gleiches Sicherheitsniveau der Anonymisierung zu gewährleisten. Die Erwägung regulatorischer Ansätze sollte nicht außer Betracht gelassen werden, um Cyberverbrechen und Datengeschäfte zu verhindern. Ein weiterer Bestandteil der Empfehlungen, ist die Vernetzung von ExpertInnen und Expertise. Optimal werden hier die Kombination von technischen DatenschutzexpertInnen und der Austausch zwischen technischen und juristischen DatenschützerInnen, Open-Data-Community und der Verwaltung als Instrument benutzt.</p>
<p>Nicht nur die Herausforderungen, die mit dem neuen Open-Data-Gesetz einhergehen, wirken beachtlich. Auch das Potenzial für Innovation ist enorm. Wichtig ist es, die Möglichkeiten, die eine Öffnung der Verwaltungsdaten schafft, bestmöglich zu nutzen. Um aber langfristig das Vertrauen der BürgerInnen zu garantieren, ist es wesentlich, einen „gemeinwohlorientierten und verantwortungsvollen Umgang mit Daten vorzuleben“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild: Daten by <a href="https://pixabay.com/de/code-code-editor-codierung-computer-1839406/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pexels via pixabay</a>, <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>EU-Datenschutzverordnung: „Entspannter Umgang mit Kontrollverlust“</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/eu-datenschutzverordnung-entspannter-umgang-mit-kontrollverlust-126471/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexa Schaegner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 17:04:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DRadio Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Eu-Datenchutzverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Digitaler Salon]]></category>
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					<description><![CDATA[Brauchen wir einen strengeren Datenschutz in der EU? Und wollen wir das überhaupt? Im Digitalen Salon stritten ExpertInnen gestern über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/eu-datenschutzverordnung-entspannter-umgang-mit-kontrollverlust/133627349_5a7395f4ae_z/" rel="attachment wp-att-126473"><img decoding="async" class="wp-image-126473 alignnone" title="Copyright: The Life of Brian via Flickr " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/133627349_5a7395f4ae_z.jpg" width="587" height="383" /></a>Brauchen wir einen strengeren Datenschutz in der EU? Und wollen wir das überhaupt? Im Digitalen Salon stritten ExpertInnen gestern über den Entwurf der EU- Datenschutzverordnung im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsrechten und Überregulierung.<br />
Grundlage der Diskussion war der aktuelle <a href="http://politik-digital.de/die-reform-des-europaeischen-datenschutzrechts-teil-1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entwurf der Europäischen Datenschutzverordnung</a>, den der Europabgeornete von Bündnis 90 / Die Grünen Jan Phillipp Albrecht für politik-digital.de bereits ausführlich beschrieben hat. Im ersten Digitalen Salon 2013, organisiert vom Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und DRadio Wissen wurden nun Inhalte der Verordnung zur Diskussion gestellt und unter anderem die Frage aufgeworfen, wo der Datenschutz anfängt und die Freiheit des Einzelenen aufhört.<br />
Marlies Schaum von DRadio Wissen moderierte eine illustre Runde der Extrempositionen, bestehend aus der Datenschutzaktivistin Rena Tangens  (Foebud, Big Brother Award) und dem HU-Juraprofessor Martin Eifert, beide Verfechter des Datenschutzes, dem Blogger und Datenschutzkritiker Michael Seemann sowie dem Direktor des HIIG, Prof. Ingolf Pernice, der eine vermittelnde Position einnahm.</p>
<h3>Wozu Datenschutz ?</h3>
<p>Auf die Eingangsfrage der Moderatorin, wozu überhaupt ein strengerer Datenschutz gebraucht werde, fielen die Antworten bereits sehr unterschiedlich aus. Jurist Martin Eifert sieht in der Reform des Datenschutzes vor allem eine notwendige politische Kontrolle für den Schutz der Autonomie des Einzelnen. Auch Rena Tangens möchte mit der Datenschutzverordnung „Persönlichkeitsrechte“ besser schützen. Ihr gehe es dabei Datenschutz nicht um Eigentum im Sinne von „Meine Daten gehören mir“, sondern vielmehr um ein persönliches Freiheitsempfinden, das es zu verteidigen gelte.<br />
Michael Seemann hingegen sieht in der EU-Verordnung einen eindeutigen Rückschritt. Da wir im Prinzip alle datenverarbeitende Substanzen sein, bräuchten wir „lockere Gesetze“ und einen „entspannten Umgang mit Kontrollverlust“. Wo Eifers die persönliche Freiheit durch eine unregulierte Datenpolitik gefährdet sieht, wirft Seemann die Frage auf: „Wo ist der Freiheitsverlust, wenn jemand Daten von mir hat?“. Der Vertreter der Post Privacy-Bewegung plädiert für einen souveränen Umgang mit der Tatsache, dass andere Menschen Daten von uns besitzen.</p>
<h3>Freiheit oder Einschränkung ?</h3>
<p>Die Definition von Freiheit entpuppte sich in der Diskussion als grundlegener Streitpunkt, der letzlich auf unterschiedliche politische Positionen zurückzuführen ist. Diese münden wiederum in der Frage, was politische Regulierung eigentlich bringt: Schutz und Freiheit  oder Einschränkung und Freiheitbeschneidung? Für die Aktivistin und Künstlerin Rena Tangens ist Regulierung nicht immer gleichbedeutend mit Berschränkung. Problematisch findet sie es allerdings, wenn Datenschutz als vorgeschobene „Ausrede“ von Unternehmen oder Behörden benutzt wird, um Informationen nicht preisgeben zu müssen.<br />
<a href="http://politik-digital.de/eu-datenschutzverordnung-entspannter-umgang-mit-kontrollverlust/digitaler-salon2/" rel="attachment wp-att-126483"><img decoding="async" class="size-full wp-image-126483 alignleft" alt="Digitaler Salon im HIIG" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Digitaler-Salon2.png" width="317" height="211" /></a>Auch in konkreten inhaltlichen Fragen zur Datenschutzverordnung gab es differenzierte Positionen. So steht Seemann dem Vorschlag, AGBs verständlicher und lesbarer zu gestalten, kritisch gegenüber. Er bezweifelt, dass AGBs auch nach der Reform die wirklich gelesen würden. In diesem Punkt ist das Publikum des Digitalen Salons sich einig. Auf die Frage der Moderatorin, bei wem ein Interesse daran bestehe, zu wissen, was mit den eigenen Daten geschehe, gingen nahezu alle Hände nach oben.    Martin Eifert sieht generell „Bequemlichkeit“ als häufigen „Killer des Datenschutzes“. So seien UserInnen durchaus dazu aufgefordert, mehr Eigenverantwortung für ihr Handeln im Netz zu übernehmen, wozu aber klar verständliche Geschäftsbedingungen nötig seien.</p>
<h3>Datenschutz als „Verkehrsregeln“</h3>
<p>Professor Pernice will zwischen Eigenverantwortung, politischer Kontrolle und persönlicher Freiheit abgewogen wissen und ist im Ergebnis zwiegespalten. Seiner Ansicht nach sollte zwar nicht „die ganze Welt durchgeregelt“ werden, dennoch sei es gut, wenn mit dem EU- Reformvorschlag gewisse Sorgen verschwänden. So könnten die angedachten Sanktionen gegen Datenschutzverletzungen von bis zu 2 Prozent des Jahreseinkommens von Unternehmen bereits als Warnung für andere fungieren. Ausruhen könne man sich auf der Datenschutzverordnung jedoch nicht, so Pernice. Er plädiert für eine Deutung der Datenschutzregelungen als Verkehrsregeln: „Wie im Verkehr kann das Netz zwar durch den Datenschutz geregelt werden, trotzdem wird es aber auch immer wieder Unfälle geben“, bringt er die Diskussion auf den Punkt.<br />
Die Aufzeichnung des Gesprächs kann am Samstag, dem 2. Februar, ab 11 Uhr im <a href="http://wissen.dradio.de/digitaler-salon-neue-fragen-an-den-datenschutz.126.de.html?dram:article_id=235733" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online Talk</a>  auf DRadio Wissen in voller Länge angehört werden.<br />
<a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-121978" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a><br />
<!--[if gte mso 9]&gt;--><br />
<!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
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