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	<title>Extremismus &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Extremismus &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Web Talk: Aktuelle Entwicklungen der Peripherie des religiös begründeten Extremismus (PrE) auf YouTube, TikTok und Instagram</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/events/web-talk-aktuelle-entwicklungen-der-peripherie-des-religioes-begruendeten-extremismus-pre-auf-youtube-tiktok-und-instagram-164809/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 07:48:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ></p>
<div class="article-width-content-with-read-more">
<div id="event-detail-paragraph">
<div class="text-content spacer-horizontal__inset-narrow title2margin">
<p>Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb analysiert modus | zad seit 2021 religiös begründeten Extremismus im digitalen Raum mit Schwerpunkt Islamismus, um den Wissenstransfer zwischen anwendungsbezogener Forschung und Präventionspraxis zu vertiefen und zu beschleunigen. Ziel ist dabei die Verzahnung von Präventions- und Distanzierungsarbeit on- und offline.</p>
</div>
</div>
<div class="expandable expandable--read-more expandable--expanded" aria-describedby="event-detail-paragraph">
<div id="expandable-91818030-0506-11ee-928b-4bff7fc5978b" class="expandable__inner" tabindex="-1" aria-hidden="false">
<div class="text-content spacer-horizontal__inset-narrow">
<p>Nach einer kurzen Einführung in das Konzept des bpb-Basismonitoring werden die wichtigsten Erkenntnisse des zweiten Quartals 2023 auf YouTube, TikTok und Instagram vorgestellt. Zentrale Themen sind diesmal der Fastenmonat Ramadan, Wahlpropaganda für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und die Diskussion um die Künstliche Intelligenz ChatGPT. Im zweiten Teil des Web Talks können die Ergebnisse gemeinsam mit dem modus | zad Monitoring-Team diskutiert und offenstehende Fragen geklärt werden.</p>
</div>
</div>
<p><strong>Veranstalter:</strong></p>
</div>
</div>
<section class="section spacer-horizontal__inset-narrow">
<div class="text-content">
<p>modus|zad im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb</p>
<p><strong>Zielgruppe:</strong><br />
Multiplikator:innen Islamismusprävention, Jugendsozialarbeiter:innen, Islamwissenschaftler:innen, Fachkräfte im Präventionsbereich</p>
<p><a class="styled-button styled-button--icon-right t-99" href="https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=EwpeXOVK8kSIo_03hycHSdOTk2bb7wpOgV6H2nZrT8hUMERGSkVTNVBVMFhEUDFTTTRKSzFBNEFUUC4u" target="_blank" rel="noopener noreferrer">JETZT ANMELDEN</a></p>
</div>
</section>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Digitaler Populismus in Europa</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/digitaler-populismus-in-europa-5912/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Frank Vaccaro]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 15:31:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/pop_party2.jpg" height="180" width="480" />Der britische Think Tank Demos veröffentlicht eine Studie zum erstarkenden europäischen Populismus. Neu: Die Erhebung beruht auf Daten, die über die Facebook-Anhängerschaft überwiegend rechts-populistischer Parteien generiert wurden.
<p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/pop_party2.jpg" height="180" width="480" />Der britische Think Tank Demos veröffentlicht eine Studie zum erstarkenden europäischen Populismus. Neu: Die Erhebung beruht auf Daten, die über die Facebook-Anhängerschaft überwiegend rechts-populistischer Parteien generiert wurden.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Vor dem Hintergrund der Debatte um Rechtsterrorismus in Deutschland stellt <a href="http://www.freitag.de/politik/1146-raus-aus-dem-untergrund" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Jana Hensel heute auf Freitag.de </a> die Frage, wie es sein kann, dass drei Rechtsextremisten in den Terror abglitten. Geht man einen Schritt zurück und fragt nach dem Einstieg in den Rechtsextremismus, sollte sicherlich auch das Wirken rechts-populistischer Parteien untersucht werden.<br />
Die Anfang vergangener Woche veröffentlichte Studie mit dem Orginaltitel <a href="http://www.demos.co.uk/publications/thenewfaceofdigitalpopulism" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„The rise of populism in Europe can be traced through online behaviour. The New Face of Digital Populism“</a> nimmt die wachsenden populistischen Bewegungen Europas und ihre Online-Anhänger unter die Lupe. Die Grundannahme der Autoren: Das Wachstum dieser Parteien spiegele sich online. Demnach werden verstärkt Social-Media-Kanäle benutzt, um Inhalte zu vermitteln, Mitglieder zu werben und sich zu organisieren. Damit gebe es auch eine neue Form der Anhängerschaft, die sich über das Internet rekrutiere und von den bisherigen Anhängern unterscheide.
</p>
<p>
<b>Methodik und Hintergrund</b>
</p>
<p>
Finanziert wurde die Studie von George Soros‘  <a href="http://www.soros.org/">Open Society Foundation</a>, durchgeführt von dem unabhängigen Politik-Think Tank Demos. Erklärtes Ziel des Forschungsprojekts ist es, die wachsende Bedeutung sozialer Netzwerke für die erstarkenden populistischen Parteien Europas sowie die von diesen Gruppierungen besetzten Themen zu dokumentieren und die Ergebnisse der Gesellschaft sowie dem politischen Establishment zugänglich zu machen.<br />
Die Untersuchung beruht auf insgesamt 12.320 Datensätzen. Befragt wurden die Facebook-Fangemeinden von insgesamt 14 populistischen europäischen Parteien, darunter Anhänger von Bloc Identitaire (Frankreich), British National Party (Groß-Britannien), Dansk Folkeparti (Dänemark), Casa Pound Italia (Italien), Freiheitliche Partei Österreichs und Die Freiheit aus Deutschland.<br />
Die politischen Ziele dieser oft als „populistisch-extremistisch“ oder als „neue Rechte“ bezeichneten Parteien sind neben der grundsätzlichen Ablehnung von Einwanderung mit der Absicht, die eigene nationale bzw. europäische Kultur zu schützen, globalisierungs- und häufig auch kapitalismuskritische Grundätze. Kombiniert werden diese Ideen mit einer Rhetorik, die sich gegen das (politische) Establishment richtet, sowie der Bezug auf Menschenrechte und Freiheit.<br />
Für die Erhebung wurden neben demographischen Daten auch Informationen über die Wahrnehmung der gesellschaftlichen und individuellen Lage, politische Einstellungen und Aktivitäten sowie die Motivation zur Mitgliedschaft und zum Engagement in populistischen Parteien ermittelt.<br />
Dabei ermittelten die Autoren der Studie die Anhängerschaft der Parteien über die „Fan-Mitgliedschaften“ der Facebook-Profile. Anschließend wurden auf den persönlichen Profilen der Parteianhänger Anzeigen geschaltet, die nach Anklicken auf eine Onlinebefragung weiterleiteten.
</p>
<p>
<b>Ergebnisse</b>
</p>
<p>
Die Online-Anhänger populistischer Parteien sind vorwiegend jung und männlich. Im Vergleich mit dem jeweiligen nationalen Durchschnitt sind unter ihnen überdurchschnittlich viele Arbeitslose. Viele sind nicht nur im Netz, sondern auch als  Parteimitglieder aktiv und überdurchschnittlich häufig auf Demonstrationen anzutreffen.<br />
Die Bewahrung der nationalen und kulturellen Identität und – vor allem bei den Jüngeren – die Angst vor zunehmender Einwanderung sind die Hauptidentifikationsmerkmale mit den Parteien. Ein geringes Vertrauen in die Justiz, ein hohes Maß an Politikverdrossenheit und ein pessimistischer Blick in die Zukunft ihres Landes kennzeichnet große Teile der Anhängerschaft. Von vielen wird die EU für den Verlust an kultureller Identität verantwortlich gemacht. Die große Mehrheit der Befragten lehnt Gewalt ab.
</p>
<p>
Ein eigenes Kapitel thematisiert den Übergang von Online-Gefolgschaft zu Offline-Aktivismus. Laut  Studie wird die Entscheidung, eine populistische Partei auch tatsächlich zu wählen, am stärksten von Ängsten gegenüber dem Thema Einwanderung und dem islamistischen Terrorismus begünstigt. Vorbehalte gegenüber Multikulturalität und der etablierten Politik begünstigen die Entscheidung zum Parteibeitritt. Bedenken gegenüber einer zunehmenden Korruption innerhalb der Gesellschaft stellen den Hauptgrund für den Schritt auf die Straße und die Teilnahme an Demonstrationen dar.
</p>
<p>
<b>Fazit</b>
</p>
<p>
Interessant an der Studie ist neben den erwartbaren Ergebnissen insbesondere die Vorgehensweise. Direkt und relativ unkompliziert lässt sich über Facebook ein Bild der Online-Anhängerschaft von Parteien herstellen. Online-Anhängerschaft beschreibt dabei gleichwohl ein weites Spektrum, das von Sympathisantentum bis zur Parteimitgliedschaft reichen kann. Insbesondere an die  Sympathisanten ist auf herkömmlichem Wege nur schwer und äußerst aufwendig heranzukommen. Soziale Medien bieten hier mit Sicherheit neue Möglichkeiten, diese zu erreichen.
</p>
<p>
Die konkreten Ergebnisse bieten jedoch wenig Überraschung. Dass sich die Online-Anhängerschaft populistischer Parteien vorwiegend aus jüngeren Menschen zusammensetzt, dürfte auf die entsprechenden Online-Gewohnheiten älterer und jüngerer Nutzer zurückzuführen sein. Dass überwiegend Männer diesen Gruppierungen anhängen, ist aus bisherigen Studien bereits bekannt. Auch die ermittelten politischen Einstellungen und Sichtweisen von Online-Anhängern unterscheiden sich nicht von den bekannten Ergebnissen aus älteren „Offline-Studien“.So ist es hinlänglich bekannt, dass sich Anhänger populistischer Parteien zu großen Teilen aus einem politikverdrossenen, unterprivilegierten Milieu rekrutieren, das drohenden sozialen Abstieg häufig mit kultureller Abgrenzung zu kompensieren versucht. Hier drängt sich die Frage auf, ob diese Befunde nicht größtenteils für Anhänger (rechts-) populistischer Vereinigungen im Allgemeinen gelten.<br />
Interessanter sind die Erkenntnisse über den Übergang von reiner Online-Gefolgschaft zu Wählerschaft, der Teilnahme an Demonstrationen oder politischem Aktivismus. Hier werden die Stärken der Methode am besten sichtbar. Weiterhin von Interesse wäre es jedoch, an dieser Stelle außerdem zu erfahren, wie sich diese Übergänge von denen der Offline-Symphatisanten unterscheiden und welchen Einfluss Social Media hier – jenseits der reinen Reichweite – haben. Insgesamt wäre eine stärkere Thematisierung der Unterschiede von Online- und Offline-Anhängern wünschenswert gewesen. Das sprengt jedoch den Ansatz der Studie.
</p>
<p>
In den kommenden Wochen werden länderspezifische Berichte veröffentlicht, die detailliertere Ergebnisse präsentieren und über die politik-digital.de berichten wird.</p>
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		<title>Extreme im Netz: Links vor Rechts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rita Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 10:11:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Verfassungsschutzbericht 2009 erhält das Thema Rechtsextremismus ein eigenes Unterkapitel zum Bereich Internetaktivität. Das gibt es für die Linksextremen nicht. Dabei nutzen sie das World Wide Web schon viel länger als die Rechten. politik-digital.de hat sich das Netzverhalten der Linksextremen einmal näher angeschaut.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Verfassungsschutzbericht 2009 erhält das Thema Rechtsextremismus ein eigenes Unterkapitel zum Bereich Internetaktivität. Das gibt es für die Linksextremen nicht. Dabei nutzen sie das World Wide Web schon viel länger als die Rechten. politik-digital.de hat sich das Netzverhalten der Linksextremen einmal näher angeschaut.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Das Spinnennetz<br />
</b>
</p>
<p>
Bereits 1991 entwickelten Linksextreme in Deutschland ein überregionales verschlüsseltes Mailboxsystem, genannt &quot;SpinnenNetz&quot;. In weiterer Folge entstand daraus das älteste linksextreme Info-Portal <a href="http://www.nadir.org/nadir/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nadir</a>. Bereits 2004 wurde die Zahl der Internetseiten mit linksextremistischen Inhalten vom Verfassungsschutz auf 1200 geschätzt. Zum Vergleich: Der Verfassungsschutzbericht 2009 zählt 1000 deutschsprachige Web-Auftritte bei den Rechten. Die Linksextremen seien den Rechten im Internet &quot;um vier bis fünf Jahre&quot; voraus, sagt Rudolf van Hüllen, ehemaliger Referatsleiter Linksextremismus beim Bundesamt für Verfassungsschutz, im Gespräch mit politik-digital.de.
</p>
<p>
<b>Traditionalisten versus Autonome<br />
</b>
</p>
<p>
Laut van Hüllen gebe es zwei verschiedene Typen von Linksextremen im Internet: Zum einen seien dies die &quot;Traditionalisten&quot;, gefestigte Organisationen, die hauptsächlich Ausgaben linker Zeitungen im Internet &quot;spiegeln&quot; würden. So zum Beispiel die Seite der <a href="http://www.dkp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)</a> oder der <a href="http://www.mlpd.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD)</a>, auf denen die <a href="http://www.dkp-online.de/uz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeitungsartikel</a> und <a href="http://www.mlpd.de/themen/flugblatter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Archive</a> ihrer Parteiorgane zu finden sind.
</p>
<p>
Den anderen Typus bilden die sogenannten &quot;Autonomen&quot;, unabhängige anarchistische Splittergruppen. Im Vergleich zu den Traditionalisten achten sie auf Anonymität im Netz. Hauptsächlich stellen die Autonomen Aktions- und Bündnisportale ins Netz, wie zum Beispiel die Aktionsplattform <a href="http://www.antifa-berlin.de/1mai2010/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Bündnis Berliner Antifa-Gruppen gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2010 in Berlin&quot;</a>.
</p>
<p>
<b>Globale Mobilisierung<br />
</b>
</p>
<p>
Viele linksextreme Gruppen im Internet seien Bestandteile von internationalen Netzwerken, so van Hüllen weiter. Eines der weltweit größten linksorientierten Informationsforen sei das Internetportal <a href="http://www.indymedia.org/de/index.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia</a>. Laut dem <a href="http://www.im.nrw.de/sch/416.htm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Innenministerium Nordrhein-Westfalen</a> richtet sich das Portal &quot;vor allem an linksalternative und linksextremistische Nutzer und Konsumenten&quot; und will eine &quot;Gegenöffentlichkeit zu den kommerziellen Medien schaffen will&quot;. Neben der Dokumentation vergangener Aktionen werden auf dem <a href="http://de.indymedia.org/index.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutschen Ableger</a><a href="http://de.indymedia.org/index.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> des Portals</a> unter anderem Ortsangaben rechtsradikaler Konferenzen inklusive Namen und Wohnorte der Initiatoren veröffentlicht.
</p>
<p>
<b>Eigene Netzwerke statt Facebook &amp; Co<br />
</b>
</p>
<p>
Bisher konnte der Verfassungsschutz noch keine bedeutenden Aktivitäten von Linksextremen in sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook messen. Es wird angenommen, dass die Aktivisten eigene Bündnisportale und Netzwerke gegenüber kommerziellen Seiten bevorzugen würden. Diese selbst angelegten Aktions-Seiten würden oft von linksorientierten Gewerkschaften oder Parteien unterstützt und so den uninformierten Nutzern eine scheinbare Seriosität vermitteln, so van Hüllen. Daher müssten Linksradikale, im Gegensatz zu den <a href="/rechtsradikale-im-internet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rechtsextremen</a>, keine Umwege über soziale Netzwerke machen. Viele linksextreme Internetseiten seien außerdem schwerer aufspürbar, da sie meist nach der Durchführung einer Kampagne von den Initiatoren wieder gelöscht würden.</p>
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		<item>
		<title>Rechtsextremismus im Internet. Die neue Gefahr.</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/rechtsextremismus-im-internet-die-neue-gefahr-97/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Von Rainer Fromm und Barbara Kernbach. Mitte 2000 zählte das Bundesamt für Verfassungsschutz allein in Deutschland ca. 500 Home-pages mit rechtsextremen Inhalten. Seit Mitte der 90er Jahre steigt die Zahl der Websites enorm an: von 32 (1996), über rund 100 (1997), auf 200 (1998) und über 300 (1999). Zusätzlich kommen noch mehr als 2000 Sites aus den USA und Skandinavien hinzu. Dies ist Anlass für Rainer Fromm und Barbara Kernbach, einen Überblick über die &#34;Flut des rechtsextremen Internetangebots&#34; zu geben. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">Von Rainer Fromm und Barbara Kernbach. Mitte 2000 zählte das Bundesamt für Verfassungsschutz allein in Deutschland ca. 500 Home-pages mit rechtsextremen Inhalten. Seit Mitte der 90er Jahre steigt die Zahl der Websites enorm an: von 32 (1996), über rund 100 (1997), auf 200 (1998) und über 300 (1999). Zusätzlich kommen noch mehr als 2000 Sites aus den USA und Skandinavien hinzu. Dies ist Anlass für Rainer Fromm und Barbara Kernbach, einen Überblick über die &#8222;Flut des rechtsextremen Internetangebots&#8220; zu geben. <!--break--></p>
<p>Das Buch richtet sich an &#8222;Jugendliche, Eltern, Erzieher, Lehrer und Dozenten der politischen Bildung&#8220; und bilanziert die aktuelle Lage (Stand: November 2000) im Internet. Die Autoren sind Journalisten und beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema Rechtsextremismus &#8211; unter anderem schrieben sie Bücher und drehten TV-Dokumentationen. Für diese Publikation konnten beide auf eine gemeinsame Fernsehpro-duktion zu Rechtsextremismus im Internet zurückgreifen.<br />
Nach dem 1997 erschienenen Sammelband &#8222;Netz des Hasses&#8220; vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) ist die vorliegende Darstellung die zweite auf deutsch herausgegebene Veröf-fentlichung zum Thema.Das Autorenduo liefert viele Kurzdarstellungen von verschiedensten rechtsextremen Gruppie-rungen. Vorwiegend sind es deutsche Anbieter der rechten Szene, auf die näher eingegangen wird. Das rechte Spektrum reicht von den Wahlparteien NPD, Republikaner und DVU, über Einzelpersonen, Theorieorgane, Kameradschaften und Anti-Antifa-Gruppierungen, bis hin zur Subkultur und Musik wie Skinheads, NS Black Metal und Dark Wave. Weiter beschreiben sie Internet-Seiten aus dem Ausland wie die der NSDAP/AO oder von Stormfront, Sites von Holocaust-Leugnern und Gewaltspielen.<br />
Das Angebot beinhaltet programmatische Schriften und Songtexte sowie MP3-Dateien und Spiele zum Downloaden.Bei den deutschen Seiten fällt auf, dass sie meist nur Texte und Musik veröffentlichen, die keinerlei strafrechtlichen Inhalte wiedergeben, um so dem Verbot zu entgehen. Die Parteien spiegeln ihre Programme aus den diversen Printmedien und geben sich harmlos. Schließlich soll kein verfassungsfeindliches Material bereitgestellt werden, um kein Partei-Verbot zu ris-kieren. Für menschenverachtende Texte &#8222;sorgen&#8220; Einzelpersonen und kleinere Gruppen. Die-se Pages werden vom Verfassungsschutz überwacht und häufig auch geschlossen. Deshalb suchen sich viele Rechtsextremisten Anbieter im Ausland, wo es oft keine rechtlichen Rege-lungen gibt wie in Deutschland. Meistens sind diese Domains in den USA oder Skandinavien registriert und somit dem Zugriff deutscher Behörden entzogen. Das Internet wird von diesen ausländischen Anbietern neben anderen Medien als Mobilisierungs- und Vertriebsmedium genutzt.Von US-amerikanischen und skandinavischen Providern aus wird ein florierender Handel mit Hakenkreuzfahnen, Hitlerbüsten und anderen NS-Devotionalien, NS-Filmen (&#8222;Jud Süß&#8220; oder &#8222;Der ewige Jude&#8220;), Büchern (&#8222;Mein Kampf&#8220; und &#8222;Die Protokolle der Weisen von Zion&#8220;) und Musik-CDs von Nazi-Bands mit widerlichen antisemitischen und nationalsozialistischen Texten betrieben.<br />
Doch um sich braune Musik oder Bücher zu besorgen, muss man nicht einmal Bestellungen tätigen. Viele Songs stehen als MP3-Files gratis im Netz. Es gibt hierfür sogar richtige Charts. Außerdem sind diverse Hassspiele, wie &#8222;Nazi-Doom&#8220;, abrufbar.Viele Rechtsextremisten sehen im Internet die Chance, menschenverachtende Behauptungen unbehelligt zu verbreiten. Für sie bietet das World Wide Web die Möglichkeit eine soge-nannte &#8222;Gegenöffentlichkeit&#8220; zu schaffen. Die Kommunikation untereinander wird erheblich erleichtert. Das alte System der nationalen Mailboxen und Infotelefone konnte ersetzt werden. Außerdem sind viele rechtsextreme Seiten miteinander verlinkt, so dass eine enge internatio-nale Verknüpfung besteht und es ein Leichtes ist, von Deutschland aus auf Seiten volksver-hetzenden und holocaust-leugnenden Inhalts zuzugreifen.Die Autoren stellen klar, dass man dem Rechtsextremismus im Internet nicht hilflos ausgelie-fert sein muss. Als Gegenstrategien lehnen sie allerdings Verbote und Filterprogramme auf-grund ihrer geringen Wirkung ab.<br />
Stattdessen setzen sie auf Aufklärung im Internet. Sie verweisen auf engagierte Initiativen (www.adl.org, www.shoa.de, www.fasena.de) im Netz. Auch ihr Buch sehen sie als Beitrag hierzu.Selbstverständlich können in diesem Buch nicht alle rechtsextremen Websites vorgestellt werden. Daher werden die bekanntesten und wichtigsten Seiten exemplarisch behandelt. Den Anspruch, einen Überblick zu liefern, hält das Buch ein. Doch leider geht es über eine bloße Beschreibung oft nicht hinaus. Originalzitate rechter Homepages werden Verfassungsschutz-berichten gegenübergestellt, ohne dass die Autoren zu einer echten Analyse kommen. Außer-dem wäre eine theoretische Vorüberlegung angebracht gewesen: die Autoren schwanken zwi-schen den Begriffen &#8222;Rechtsradikalismus&#8220; und &#8222;Rechtsextremismus&#8220;. Ein erklärendes Glossar mit Szene-Jargon (beispielsweise dass &#8222;18&#8220; für &#8222;Adolf Hitler&#8220; und &#8222;88&#8220; für &#8222;Heil Hitler&#8220; steht; der erste bzw. achte Buchstabe des Alphabets) hätte einige Wiederholungen erspart und dem unkundigen Leser geholfen. Noch wichtiger wäre allerdings ein Register gewesen, um die Vernetzungen der rechten Szene aufzuzeigen. Leider wird auch keine Einschätzung gege-ben, wie groß die Gefahr des Rechtsextremismus im Netz nun eigentlich ist. Grundlegend bietet dieses Buch aber einen guten Einstieg ins Thema.</p>
<table width="150" border="0" cellspacing="0" cellpadding="2" align="left">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#ffcc00" width="100"><strong>Buch-Infos</strong></td>
<td rowspan="2"></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#ffffcc">Rainer Fromm und Barbara Kernbach<br />
Rechtsextremismus im Internet. Die neue Gefahr.München 2001 (Olzog Verlag), 290 Seiten, DM 29,-</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Politiker spielen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/politiker-spielen-2163/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Gievert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2007 08:43:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Computerspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Power of Politics]]></category>
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					<description><![CDATA[Im kostenlosen Onlinespiel <a href="http://www.powerofpolitics.com">Power of Politics</a> muss man alle Hebel in Bewegung setzen, um an die Macht zu kommen. In sonntäglichen Wahlen kandidieren die Nutzer und ihre Parteien (z.B. die Antischwäbische Initiative Baden) um die Gunst der Stimmberechtigten. Ein selbstbewusstes Ego hilt dabei genauso wie das passende Thema auf der Agenda. Mehrere tausend Nutzer aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz spielen nach Betreiberangaben bereits und versuchen, ins Parlament zu kommen oder Bundeskanzler zu werden.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im kostenlosen Onlinespiel <a href="http://www.powerofpolitics.com">Power of Politics</a> muss man alle Hebel in Bewegung setzen, um an die Macht zu kommen. In sonntäglichen Wahlen kandidieren die Nutzer und ihre Parteien (z.B. die Antischwäbische Initiative Baden) um die Gunst der Stimmberechtigten. Ein selbstbewusstes Ego hilt dabei genauso wie das passende Thema auf der Agenda. Mehrere tausend Nutzer aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz spielen nach Betreiberangaben bereits und versuchen, ins Parlament zu kommen oder Bundeskanzler zu werden.<br />
<!--break--><br />
Scheinbar tummeln sich in dem Spiel aber von Zeit zu Zeit auf rechts- und linksextremistische Parteien, deren Ideen so gar nicht zum Grundgesetz passen wollen &#8211; auch wenn die Betreiber dagegen vorgehen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Antiterrordatei: Pro und contra</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Internetfahnder gegen Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Antiterrordatei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[(Linkliste) Die Antiterrordatei – ein umstrittenes Thema. Die Bundesregierung stimmte im Dezember 2006 dafür, die gesamte Opposition dagegen. Die Details und weitere Stimmen von Befürworten und Kritikern stehen in dieser Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Linkliste) Die Antiterrordatei – ein umstrittenes Thema. Die Bundesregierung stimmte im Dezember 2006 dafür, die gesamte Opposition dagegen. Die Details und weitere Stimmen von Befürworten und Kritikern stehen in dieser Linkliste.</p>
<p><!--break--></p>
<p>
                              <strong>Allgemeine Informationen:</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl106s3409.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Das Gesetz</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Unter diesem Link findet man das unter Datenschützern umstrittene Gesetz zur Terrorismusbekämpfung in Deutschland: Das so genannte „Gemeinsame-Dateien-Gesetz“ &#8211; besser bekannt als die „Antiterrordatei“.</p>
<p>
                            <a href="http://www.tagesschau.de/thema/0,1186,OID6212054_NAV_REF1,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Film: Alltag Überwachung</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die freien Journalisten<br />
                            <a href="http://www.netzjournalismus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fiete Stegers</a> und<br />
                            <a href="http://www.r73.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Roman Mischel</a> setzen sich in ihrem vierteiligen Video-Dossier auf<br />
                            <a href="http://www.tagesschau.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a> mit den vermeintlichen Vor- und Nachteilen der alltäglichen Videoüberwachung auseinander. Vor allem Teil zwei „Kampf um die Vorratsdatenspeicherung“ ist hinsichtlich der Diskussionen rund um die Antiterrordatei sehenswert.</p>
<p>
                            <a href="http://www.bmi.bund.de/nn_165104/Internet/Navigation/DE/Themen/Terrorismus/DatenUndFakten/datenUndFakten__node.html__nnn=true%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Informationen aus dem Innenministerium</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Bundesministerium des Innern über globalen Terrorismus, Schutzmaßnahmen und Bekämpfungsstrategien aus Deutschland.</p>
<p>
                            <a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/das-parlament-45-artikel-ueber-datenschutz-ueberwachung-und-terrorismus/%20%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Daten-Speicherung.de</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />45 Artikel der Wochenzeitschrift „Das Parlament“ über Datenschutz, Überwachung und Terrorismus</p>
<p>
                              <strong>Pro:</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_028/nn_122688/sid_2C7D0A76B70D387EC6956817FFB78354/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2007/01/BK__Merkel__im__GTAZ.html%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Hoher Besuch im Terrorabwehrzentrum</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das<br />
                            <a href="http://www.bmi.bund.de/nn_165104/Internet/Content/Themen/Terrorismus/DatenundFakten/Gemeinsames__Terrorismusabwehrzentrum__de.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GTAZ</a> (Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum) vernetzt die Informationen des Bundeskriminalamts, des Verfassungsschutzes, des Bundesnachrichtendiensts, des Zollkriminalamts und des Militärischen Abschirmdienst, sowie der Vertreter der Landeskriminalämter, der Bundespolizei und des Bundesamts für Migration. Ziel: Den Terrorismus effizienter bekämpfen. Der Link führt zu einem Bericht über den Informationsbesuch der Kanzlerin.</p>
<p>
                            <a href="http://www.bmi.bund.de/cln_012/nn_122688/Internet/Content/Nachrichten/Pressemitteilungen/2007/01/Terrorismusbekaempfungsgesetz.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Antiterror mit 38 Buchstaben</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Bundesinnenminister Schäuble über das neue „Terrorismusbekämpfungsergänzungsgesetz“ (übrigens ein schönes Wort für das allseits beliebte Galgenmännchen-Spiel).</p>
<p>
                            <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_46996/Content/DE/Podcast/2006-11-10-innere-sicherheit/2006-11-10-video-podcast-zur-inneren-sicherheit.html%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Kanzlerin Merkel: Vodcast zur Inneren Sicherheit</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />In diesem Videocast erklärt Angela Merkel, warum die Antiterrordatei für die innere Sicherheit Deutschlands wichtig ist.</p>
<p>
                            <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/80868" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>132 Millionen für Internetüberwachung</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Das Nachrichtenportal Heise.de berichtet über die 132 Millionen Euro, die zum größten Teil für eine verschärfte Internetüberwachung ausgegeben werden. Das umstrittene Programm finanziert auch die Einrichtung der Internet-Spezialeinheit „Internet Monitoring und Analysestelle“ (<br />
                            <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2006/2006_294/07.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IMAS</a>) beim Terrorabwehrzentrum.</p>
<p>
                            <a href="http://www.cdu.de/db/pabz.php?tid=91&amp;sta=6&amp;load=18685" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Schäuble warnt</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble warnt vor der Illusion, dass das 21. Jahrhundert friedlicher sein werde als seine Vorläufer und macht auf die Gefahren des Internets aufmerksam (Cyberterrorismus).</p>
<p>
                            <a href="http://www.spd.de/show/1686891/250806_FB_terror_NCI.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Flugblatt der SPD</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />„Terror bekämpfen – Menschen schützen“ &#8211; Die SPD fordert einen Ausbau der „Antiterrordatei“ und die Videoüberwachung an Bahnhöfen oder Flughäfen.</p>
<p>
                            <a href="http://www.naiin.org/de/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>No Abuse in Internet</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />„Sagen auch Sie ja zu naiin“ &#8211; No Abuse in Internet (naiin) ist eine Wirtschaftsinitiative, die Online-Kriminalität bekämpft. Naiin richtet den Fokus auf Terrorismus, Kinderpornografie und Extremismus im Netz. Naiin distanziert aber deutlich von der geplanten<br />
                            <a href="http://www.naiin.org/de/content/presse/news/220107-1.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorratsdatenspeicherung</a>.</p>
<p>
                              <strong>Contra:</strong>
                            </p>
<p>
                            <a href="http://www.bfdi.bund.de/cln_030/nn_533554/SharedDocs/Publikationen/PM15-04DatenschutzBehindertNichtDieBekaempfungDesTerrorismus,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/PM15-04DatenschutzBehindertNichtDieBekaempfungDesTerrorismus.pdf%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Der Datenschutzbeauftragte gegen mehr Überwachung</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Peter Schaar, der Bundesbeauftragte für Datenschutz, argumentiert, warum Datenschutz die Bekämpfung des Terrorismus nicht behindert.</p>
<p>
                            <a href="http://www.datenschutz.de/news/alle/detail/?nid=1971" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Datenschutz.de</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Informative Website über Datenschutz von Thilo Weichert, dem Datenschutzbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein. Auch hier gibt es Kritik an der Antiterrordatei: Es sei ein „nächster Schritt auf dem Weg zum Überwachungsstaat“.</p>
<p>
                            <a href="http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/298/84214/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Süddeutsche Zeitung – Der Präventionsstaat</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Heribert Prantl, Ex-Staatsanwalt und Innenpolitik-Ressortleiter der Süddeutschen über den Weg vom Rechtsstaat zum Präventionsstaat.</p>
<p>
                            <a href="http://www.foebud.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>FoeBuD e.V.</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />In ihrem „Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs e.V“ kümmern sich Rena Tangens und padeluun schon seit 1985 um die Sicherung des Datenschutzes. Sie betreuen unter anderen die deutschen<br />
                            <a href="http://www.bigbrotherawards.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big Brother Awards</a> und organisieren viele Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Datenschutz. Der Big Brother Award in der Kategorie „Politik“ ging<br />
                            <a href="http://www.bigbrotherawards.de/2006/.pol/pol-02" target="_blank" rel="noopener noreferrer">2006</a> an die Innenminister für ihren Einsatz für die Antiterrordatei.</p>
<p>
                            <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Stoppt die Vorratsdatenspeicherung</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Eine Online-Aktion gegen die vorsorgliche Speicherung von Telekommunikationsdaten. Am 14. Dezember gab es zum Beispiel eine<br />
                            <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=69&amp;Itemid=55" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienkampagne</a> zum „1. Todestag des Telekommunikationsgeheimnisses“, an der viele Blogs (auch unser<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/metablocker/archives/1040-Online-Demo-Stoppt-die-Vorratsdatenspeicherung!.html">Metablocker</a>) dem Thema Aufmerksamkeit widmeten.</p>
<p>
                            <a href="http://www.rsf.org/IMG/pdf/doc-1259.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                              <strong>Reporter ohne Grenzen über Internetzensur</strong><br />
                            </a><br />
                            <br />Die Reporter Ohne Grenzen (ROG) berichteten schon 2002 über Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit im Netz, die mit Gefahren des internationalen Terrorismus begründet wurden. ROG schreiben auf ihrer<br />
                            <a href="http://www.rsf.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> regelmäßig über Versuche von Staaten, das Internet zu zensieren.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Fangarme der Datenkrake</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/internetfahnder-gegen-terror/die-fangarme-der-datenkrake-2548/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internetfahnder gegen Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtendienst]]></category>
		<category><![CDATA[Antiterrordatei]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Spezialeinheit]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Informationssicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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					<description><![CDATA[(Artikel) Terroristen nutzen das Internet als &#34;Fernuniversität und Trainingscamp&#34;, sagt Bundesinnenminister Schäuble (CDU). Seine Warnung ist auch als Kampfansage zu verstehen. Anfang 2007 nahm eine neue Internet-Spezialeinheit ihre Arbeit auf und die gemeinsame Antiterrordatei der Behörden ist beschlossene Sache.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Artikel) Terroristen nutzen das Internet als &quot;Fernuniversität und Trainingscamp&quot;, sagt Bundesinnenminister Schäuble (CDU). Seine Warnung ist auch als Kampfansage zu verstehen. Anfang 2007 nahm eine neue Internet-Spezialeinheit ihre Arbeit auf und die gemeinsame Antiterrordatei der Behörden ist beschlossene Sache.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
In den Monaten nach den Anschlägen vom 11. September 2001 reagierte die amerikanische Öffentlichkeit erschrocken und empört auf Berichte, dass Hinweise im bürokratischen Dickicht der Sicherheitsbehörden verloren gingen, bevor die Flugzeuge in die Türme des World-Trade-Centers stürzten. Das am 30. November 2006 vom Bundestag verabschiedete und als<br />
<a href="http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl106s3409.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Antiterrordatei</a> bekannte Gemeinsame-Dateien-Gesetz soll sicherstellen, dass den deutschen Behörden ein ähnliches &quot;Versagen&quot; erspart bleibt. Durch die Vernetzung ihrer Datenbestände können die beteiligten Nachrichtendienste und Polizeibehörden in Bund und Ländern zukünftig ihre Informationen über verdächtige Personen und Organisationen schneller und effektiver austauschen.
</p>
<p>
Die deutschen Innenminister haben für ihren Einsatz für die Antiterrordatei im vergangenen Oktober den unrühmlichen &quot;<br />
<a href="http://www.bigbrotherawards.de/2006" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Big-Brother-Award</a>&quot; erhalten. Diesen Negativpreis bekommt, wer die Privatsphäre anderer verletzt und Dritten persönliche Daten zugänglich macht. Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat sich vehement gegen die Einführung einer sogenannten &quot;Volltextdatei&quot; eingesetzt, in der alle gespeicherten Informationen automatisch für alle beteiligten Behörden einzusehen wären. Sein Einsatz war nicht umsonst, denn die neue Antiterrordatei ist als &quot;Indexdatei&quot; konzipiert, bei der lediglich die Grunddaten verdächtiger Personen wie Name, Anschrift oder Geburtsdatum angezeigt werden. Weitere Informationen sollen dagegen nur nach einer begründeten Anfrage offen gelegt werden.
</p>
<p>
Zusätzliche Daten sollen nicht gesammelt werden. Die Antiterrordatei zeigt aber, über welche schiere Menge an Informationen der Staat bereits verfügt. Kritiker befürchten, dass Bürger sehr schnell ins Visier der Behörden gelangen könnten – wenn sie zum Beispiel einen flüchtigen Kontakt zu einem Terrorverdächtigen haben. Der Austausch von sensiblen und privaten Daten ist auch bei Nachrichtendienstlern auf Widerspruch gestoßen. Die Spione befürchten, dass Polizisten Zugang zu Geheimdienstinformationen bekommen &#8211; dass also vertrauliche Informationen unkontrolliert verbreitet werden.
</p>
<p>
Der amerikanische Sicherheitsexperte<br />
<a href="http://www.schneier.com/essay-115.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bruce Schneier</a> hat die Frage nach dem Nutzen der Daten gestellt. Allein ein ungebremstes Anhäufen von Daten werde Terrorakte kaum verhindern, so Schneier. Auch der Anschlag auf das World Trade Center habe sich nicht vorhersagen lassen. Im Vorfeld wären die vielen Warnsignale wohl auch in einer gut geführten Antiterrordatei in einer Masse von falschen Alarmmeldungen untergegangen, so Schneier.
</p>
<p class="fett">
Die neuen Online-Jäger
</p>
<p>
Neben dem Beschluss zur Einführung der Antiterrordatei verbuchte Bundesinnenminister Schäuble im November 2006 einen zweiten Erfolg. Der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligte insgesamt 132 Millionen Euro für Schäubles &quot;Programm zur Stärkung der inneren Sicherheit&quot;. Damit war auch die Finanzierung der Internet-Spezialeinheit &quot;Internet Monitoring und Analysestelle&quot; (IMAS) gesichert. Rund fünfzig Mitarbeiter überwachen seit Anfang Januar extremistische Websites und versuchen, Transparenz in islamistische Netzwerke zu bringen. Außerdem sollen sie Hetzpropaganda und Anleitungen zum Bombenbau im Netz aufspüren.
</p>
<p>
Mit der neuen Spezialeinheit sollen bisherige Überwachungsversuche durch den Verfassungsschutz, den Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundeskriminalamt (BKA) gebündelt werden – also eine ähnliche Strategie wie bei der Antiterrordatei. Die IMAS ist innerhalb des Gemeinsamen Terror-Abwehr-Zentrums von Polizei und Geheimdiensten (GTAZ) in Berlin angesiedelt und soll mit modernster Technik ausgerüstet werden. Islamwissenschaftler, Übersetzer und technische Spezialisten sollen die Einheit verstärken.
</p>
<p>
Im Gegensatz zur Antiterrordatei gab es kaum grundsätzliche Kritik angesichts der Einrichtung der IMAS-Spezialeinheit. Insider zweifeln allerdings daran, dass die neue Dienststelle tatsächlich etwas gegen terroristische und extremistische Umtriebe im Netz ausrichten kann. So hält der Informatiker<br />
<a href="http://www.zeit.de/online/2006/35/interview-alsbih-internetterrorismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amir Alsbih</a>, der als legaler Hacker unter anderem für das Landeskriminalamt Baden-Württemberg arbeitete, das Internet für schlichtweg zu groß und zu vielfältig für eine effektive Überwachung. Eine verschärfte Internetkontrolle sei letztlich &quot;Ressourcenverschwendung&quot;, so Alsbih. Tatsächlich ist die internationale Rechtslage unklar und die Profis hinter extremistischen Internetseiten sind technisch zu beschlagen und flexibel.
</p>
<p>
Die Äußerungen verantwortlicher Politiker und Beamter deuten jedoch darauf hin, dass es zunächst vor allem darum gehen soll, die Aktivitäten auf einschlägigen Internetseiten zu beobachten und zu analysieren. Dies hält auch der Al-Qaida-Experte<br />
<a href="http://www.swp-berlin.org/de/forscher/forscherprofil.php?id=5095" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Guido Steinberg</a> von der<br />
<a href="http://www.swp-berlin.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik</a> für den richtigen Weg. Die Dschihad-Seiten sind Steinberg zufolge &quot;häufig unsere einzige Quelle für Änderungen in Ideologie und Strategie der Gruppen, was Rückschlüsse auf potentielle Anschlagsziele liefern kann.&quot;
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>In Lettland bleiben Blogs noch unbemerkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Visvaldis Valtenbergs]]></category>
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					<description><![CDATA[Dr. Visvaldis Valtenbergs ist einer der renommiertesten Politikwissenschaftler in Lettland. Er ist am Vidzeme Kolleg der Lettischen Universität tätig. Zu seinen Spezialgebieten gehören auch Medien- und Netzpolitik in den Baltischen Staaten. Jens Steiner hat ihn für politik-digital.de interviewt. Ein Update zum Dossier "Netzkultur in den Baltischen Staaten"]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Dr. Visvaldis Valtenbergs ist einer der renommiertesten Politikwissenschaftler in Lettland. Er ist am Vidzeme Kolleg der Lettischen Universität tätig. Zu seinen Spezialgebieten gehören auch Medien- und Netzpolitik in den Baltischen Staaten. Jens Steiner hat ihn für politik-digital.de interviewt. Ein Update zum Dossier &#8222;Netzkultur in den Baltischen Staaten&#8220;</p>
<p><!--break--></p>
<p>
                              <strong>Herr Dr. Valtenbergs, in Lettland ist die elektronische Verwaltung in den größeren Kommunen zur Zeit besser strukturiert als auf Landesebene. Worin sehen Sie die Gründe dafür?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Die Verantwortlichen in der lokalen Verwaltung und die PR-Chefs zielen mit den Websites in erster Linie auf eine sonst schwer erreichbare Kundschaft ab. Das sind in erster Linie Touristen. Die Hauptfunktion der Seiten ist das Bereitstellen von Informationen. Es lohnt sich für regionale Seiten, ständig aktuelle Informationen zu veröffentlichen. Dazu gehören nicht nur Stadt- und Raumplanungsverfahren, sondern auch Veranstaltungen, Rock-Konzerte und die Erfolge der örtlichen Basketballmannschaft.</p>
<p>
                              <strong>Im Printbereich haben ausländische Konzerne wie Schibsted oder Metromedia International schnell das Ruder an sich gerissen. Welchen Einfluss haben ausländische Medienunternehmen auf den lettischen Internet-Sektor?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Viele populäre Onlineportale basieren auf erfolgreichen Nachrichtenmedien. Dazu zählen zum Beispiel die grössten Tageszeitungen. Zu den bekanntesten reinen Onlineportalen zählen<br />
                            <a href="http://www.delfi.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">delfi.lv</a>,<br />
                            <a href="http://www.tvnet.lv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tvnet.lv</a> und<br />
                            <a href="http://www.appolo.lv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">appolo.lv</a></p>
<p>
                              <strong>Gab es bisher politische Kampagnen oder Onlinedemonstrationen im lettischen Internet, zum Beispiel gegen Globalisierung, Neoliberalismus oder Einschnitte in das Sozialsystem?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Der Erfolg sozialer Mobilisierung über das Internet wurde meist daran festgemacht, wieviel Publicity das jeweilige Thema in elektronischen Medien bekam. Sichtbare virtuelle Proteste hat es bisher in Lettland noch nicht gegeben. Das hängt auch damit zusammen, dass man Globalisierung und Neoliberalismus in der lettischen Öffentlichkeit nicht kritisch gegenübersteht. Diese Themen stehen auf der politischen Agenda zur Zeit nicht sehr hoch im Kurs. Das bedeutet aber nicht, das es irgendwo versteckt im Cyberspace nicht doch antineoliberale oder andere Protestseiten gibt?</p>
<p>
                              <strong>Gibt es Probleme mit der Präsenz von menschenverachtenden, rassistischen und rechtsradikalen Inhalten im lettischsprachigen Internet?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Die rechtsradikale Community ist auch hier sehr aktiv im Netz. Ein Beispiel dafür ist &#8222;latvians&#8220;.<br />
                            <br />Trotzdem ist ihre Networking Kapazität eher gering. In anderen Worten, ihre Aktivität geht nicht über die in virtuellen Foren hinaus. Auch lassen sich keine Zusammenhänge zwischen den „real life“ Politaktivitäten und Strategien der virtuellen Mobilisierung feststellen. Das gilt auch für linke und konventionelle politische Organisationen.</p>
<p>
                              <strong>Könnten Sie einige Beispiele für alternative bzw. Grassroots-Medien im lettischen Internet aufzählen und auf deren Entstehung eingehen?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Kritische Berichterstattung hat in den lettischen Online-Medien stark zugenommen. Das ist einer der größten Beiträge, die für das lettische Internet geleistet wurden. Da traditionelle Medien eher dazu neigen, sich an den Regeln des Marktes zu orientieren, ist es manchmal recht hart, eine Message herauszuhören oder zu platzieren. Besonders die akademische Community ist davon betroffen, also individuell Recherchierende, Studierende, politische Analysten und die gebildete, kritisch denkende Öffentlichkeit im Allgemeinen. Gut dokumentierte Policy Positionen politischer Parteien und Politiker, zusammengefasste Forschungsberichte oder in voller Länge veröffentlichte Interviews finden in traditionellen elektronischen und Printmedien nicht viel Platz. Das Internet bietet sich da als Lösung an.</p>
<p>Ein erwähnenswertes Beispiel für die politische Forschung ist das Portal<br />
                            <a href="http://www.politika.lv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politika.lv</a> . Die Seite liefert nicht nur kritische Informationen, sondern sammelt und systematisiert auch Forschungsberichte, Policy Papiere und relevante Legislationen in einer leicht zugänglichen Form. Durch einen wöchentlich veröffentlichten Newsletter behält es den Status einer politischen Community. Diese besteht aus Studierenden, Lehrenden, Entscheidungsträgern und Journalisten.</p>
<p>Die Popularität von Internetmedien hängt auch davon ab, wie gut sie das Potential des Netzes zu nutzen wissen. Dazu zählen Datenbanken und Recherchemöglichkeiten. Ein weiteres Beispiel, das ich an dieser Stelle erwähnen möchte, ist das „Freunde-Portal“<br />
                            <a href="http://www.draugiem.lv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">draugiem.lv</a> . Dort entsteht eine virtuelle Gemeinschaft von Freunden, die auch hilft, alte Freundschaften zu erhalten. Allerdings ist die Idee nicht gerade neu. Trotzdem ist die Seite sehr bliebt bei den lettischen Internet-Nutzern.</p>
<p>Es ist eine tägliche Begebenheit, dass man eine eMail bekommt, in deren Betreffzeile steht: „Lass uns Freunde sein“. Im Text findet man dann einen Link von jemanden, den man vor ein paar Jahren kennengelernt hat.<br />
                            <br />Trotzdem vertrete ich die Auffassung, dass der Erfolg reiner Internetmedien eher beschränkt ist. Ihr Erfolg ist abhängig von regelmässigen Aktualisierungen und Invenstitionen in die Entwicklung der Website. Etwa ein Viertel in Lettland lebenden Bevölkerung spricht als Muttersprache Russisch. Das hat auch Auswirkungen auf die Netzkultur.</p>
<p>
                              <strong>In welchem Verhältnis stehen .lv-Seiten in lettischer und russischer Sprache?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Abgesehen von ein paar Ausnahmen neigen die lettische Web-Landschaft und die Medienwelt dazu, sich in zwei Sektionen zu teilen. Eine der beliebtesten Websites<br />
                            <a href="http://www.tvnet.lv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tvnet.lv</a> startete vor kurzer Zeit eine russische Version. Sie ist inhaltlich identisch, wird aber separat gelesen. Das Portal dialogi.lv ging an den Start um einen anderen Weg zu gehen. Auf einer Seite werden dort nebeneinander Texte in russischer und lettischer Sprache veröffentlicht.</p>
<p>
                              <strong>In den letzten Jahren schwappte eine neue Welle des Online-Grassroots-Journalismus nach Europa über. Das Weblog. Seither entwickelt sich auch hier eine Art Blogger-Kultur. Warum hat diese in Lettland noch nicht Fuß fassen können?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Blogs müssen hier von den Medien und Politikern erst entdeckt werden. Ich gehe einmal so weit zu behaupten, dass nur sehr wenige Politiker erahnen, was ein Blog ist und wie sie das Blogging sinnvoll für ihre Karriere einsetzen könnten. Das ist wahrscheinlich nicht der Hauptgrund, warum Blogs hier noch unbekannt sind. Medienexperten sagen, dass die lettische Massenkultur stark unter dem Einfluss politischer Berichterstattung steht. Die bekanntesten Politiker werden regelmässig portraitiert und als berühmte Persönlichkeiten positioniert. In dieser Situatiuon ist es das Fernsehen, dass alle politischen Informationen assimiliert. Politische Websites und Blogs bleiben unbemerkt.</p>
<p>
                              <strong>Herr Dr. Valtenbergs, Sie leiten zur Zeit Seminar für Studierende zum Thema: „Perspektiven der elektronischen Demokratie“. Worum geht es in diesem Kurs?</strong>
                            </p>
<p>
                            <strong>Visvaldis Valtenbergs:</strong> Die Studierenden gewinnen darin Einblicke in die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme, die das Internet bietet. Sie lernen dort die Anwendung von Internet-Kommunikationsstrategien und effektive Bewertungstechniken.</p>
<p>Das Interview für<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a> führte Jens Steiner.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Was es bedeutet, nicht verlinken zu dürfen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/rechtsextremismus-im-netz/extremismusnichtverlinken101-shtml-3088/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afreude]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rechtsextremismus im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Amtsgericht Stuttgart]]></category>
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		<category><![CDATA[Hyperlink]]></category>
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		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Amtsgericht Stuttgart hat in einem nicht rechtskräftigen Urteil den Autor dieser Zeilen zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen verurteilt. Er hatte sich auf zwei Webseiten kritisch mit den Sperrverfügungen der Bezirksregierung Düsseldorf auseinandergesetzt und Links zu den zu sperrenden rechtsextremistischen Web-Seiten gesetzt hat. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit den Hintergründen und den möglichen Folgen, sollte das Urteil in der nächsten Instanz bestand haben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Das Amtsgericht Stuttgart hat in einem nicht rechtskräftigen Urteil den Autor dieser Zeilen zu einer Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen verurteilt. Er hatte sich auf zwei Webseiten kritisch mit den Sperrverfügungen der Bezirksregierung Düsseldorf auseinandergesetzt und Links zu den zu sperrenden rechtsextremistischen Web-Seiten gesetzt hat. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit den Hintergründen und den möglichen Folgen, sollte das Urteil in der nächsten Instanz bestand haben.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Das<br />
                          <a href="http://www.w3.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">World Wide Web Consortium</a> (W3C) &#8211; quasi das Normungsinstitut des Web &#8211; hat Ende 2003 die Technical Architecture Group ins Leben gerufen. Dieses Gremium soll für Konsens bei generellen Fragen zur Web-Architektur sorgen. Die Technical Architecture Group ist der<br />
                          <a href="http://www.w3.org/2001/tag/doc/deeplinking.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ansicht</a>, dass der Versuch, den Gebrauch von Internet-Adressen zu limitieren und Links strafrechtlich zu verfolgen, ungeeignet ist und auf einem Mißverständnis der Web-Architektur beruht. Das Amtsgericht Stuttgart ist nicht dieser Ansicht. Es sieht Links nicht als in erster Linie neutrale Verweise, sondern als Verbreitung und Zugänglichmachung der verlinkten Inhalte sowie all ihrer Unterseiten an. Demnach sind Links auf Seiten mit strafbaren Inhalten selbst strafbar, sofern nicht eine der im Strafrecht vorgesehenen Ausnahmen zutrifft.</p>
<p>Zum Zwecke der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Berichterstattung über das Zeitgeschehen, im Rahmen von Kunst und Kultur ist beispielsweise die Abbildung verfassungsfeindlicher Symbole nicht strafbar. Ohne diese Ausnahmen könnte, um ein populäres Beispiel zu nennen, keine Zeitung ein Bild des als Nazi verkleideten englischen Prinzen abbilden. Diese Priviligierung greift nach Ansicht des Gerichts im Stuttgarter Fall jedoch nicht. Der Bericht über die<br />
                          <a href="http://odem.org/zensur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alte Version</a> der<br />
                          <a href="http://odem.org/informationsfreiheit/o-ton--wieviel-und-was.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sperrverfügungen Bezirksregierung Düsseldorf</a> sei keine Berichterstattung über das Zeitgeschehen. Und das Angebot von<br />
                          <a href="http://w2p.odem.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FreedomFone</a>, sich beliebige Internet-Inhalte inklusive der Teilnahme an Tauschbörsen am Telefon vorlesen zu lassen sei &#8222;keine Kunst und somit keine Satire&#8220;.</p>
<p>Nach Ansicht des Gerichts, dass sich auch in der<br />
                          <a href="http://odem.org/linkverfahren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schriftlichen Urteilsbegründung</a> im Wesentlichen mit den Inhalten auf Unterseiten der verlinkten Websites und nicht mit der Tat-Website befasste, sei dies nur eine vorgeschobene Begründung für das eigentliche Ziel einer Errichtung eines &#8222;zensurfreien Internets&#8220;. In einem ähnlichen Fall ermittelte bereits 2000 die Staatsanwaltschaft Berlin gegen den Journalisten Burkhard Schröder: Er verlinkt auf seinem<br />
                          <a href="http://www.burks.de/nazis.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationsportal Rechtsextremismus &amp; Antisemitismus</a> sowohl antifaschistische als auch rechtsradikale Internet-Seiten. Nach einer Untersuchung stellte die Staatsanwaltschaft Berlin das Verfahren 2001 ein: eine strafbare Handlung konnte nicht festgestellt werden.</p>
<h5>Bedeutung und Folgen</h5>
<p>Sollte das Stuttgarter Urteil in der nächsten Instanz Bestand haben, drohen weit reichende Folgen für das Internet. Ein Linkverbot hätte zwangsläufig zur Folge, dass über betreffende Internet-Seiten nicht diskutiert werden kann. So wäre auch die bloße Nennung einer einschlägigen Adresse in einem Online-Diskussionsforum strafbar. Dennoch wären diese Seiten nicht verschwunden, sie würden lediglich aus dem öffentlichen Bewußtsein ausgeblendet. Gerade der (Wieder-)Einzug rechtsextremistischer Parteien in die Landtage von Brandenburg und Sachsen zeigt, dass das Ignorieren von gefährlichen gesellschaftlichen und politischen Themen wesentlich riskanter ist als die öffentliche Auseinandersetzung damit. Für das Internet gilt das nicht weniger. Ohne das Nennen von Links, also ohne Quellenangabe, ist eine sinnvolle Auseinandersetzung mit einschlägigen Inhalten nur schwer möglich.Der Nutzen eines generellen Linkverbots im Kampf gegen Rechtsextremismus ist zweifelhaft.</p>
<h5>Ausblick</h5>
<p>Der Gesetzgeber hat sich bisher nicht darum bemüht, eine klare Regelung zur Linkhaftung zu schaffen und dies lieber den Gerichten überlassen. Die Bundesregierung äußerte sich im Gesetzgebungsverfahren dahingehend, dass man &#8222;im Hinblick auf die Komplexität&#8220; davon abgesehen habe, &#8222;Regelungen für Hyperlinks&#8220; aufzunehmen. Nur zeigt sich immer wieder, dass auch die Gerichte mit dieser Komplexität überfordert sind. Dies hat in vielen Bereichen für Unsicherheit und zu Abmahnwellen geführt. So ist es für viele private Homepage-Betreiber oft finanziell nicht möglich, sich gegen entsprechende Abmahnungen zu wehren, auch wenn die Erfolgsaussichten hoch sind. Es wäre daher zu begrüßen, wenn die aktuell anstehende Novellierung der relevanten Gesetze dazu genutzt würde, eine Netzfreundliche und eindeutige Regelung für Links zu finden. Wer auf fremde Dokumente verweist, sollte für die dortigen fremden Inhalte nicht zur Verantwortung gezogen werden, sofern er sich diese nicht explizit zu eigen macht.</p>
<h5>Links sind neutrale Literaturhinweise</h5>
<p>Oder anders gesagt: Ein Link ist nichts weiter als ein Literaturhinweis und ist an sich erst einmal neutral. Erst durch den Kontext, in den er eingebettet ist, kann eine Wertung der verlinkten Seite zustande kommen. In letzter Zeit hat sich das Internet wieder von der alleinigen kommerziellen Wahrnehmung emanzipiert: Blogs, Wikis, Filesharing, Diskussionsforen und vieles mehr bieten ein Netz, das den Vorstellungen der Brecht&#8217;schen Radiotheorie wieder näher kommt. Jeder kann sowohl Rezipient als auch, wenn er möchte, Publizist sein. Dass die eine oder andere Interessengruppe Angst vor der wiedererstarkten Nutzerautonomie hat, ist nachvollziehbar. Dies darf aber nicht dazu führen, dass das Internet zu einem zweiten Fernseher und damit zu einem Einweg-Kanal für die Distribution von Medieninhalten wird. Die Kriminalisierung von Links erzeugt Angst, Mißtrauen und Zweifel unter den Nutzern. Sie führt dazu, dass das zarte Pflänzchen der Informationsgesellschaft Schaden nimmt. Auf<br />
                          <a href="http://odem.org/linkverfahren/">odem.org</a> sind Informationen zum Verfahren, die Anklageschrift, das Urteil und weitere Materialien zu finden. </p>
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		<title>Rechtsextremismus im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2005 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsradikale]]></category>
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