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	<title>Fernsehen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Fernsehen &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Creative Commons in der ARD</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Oct 2014 15:07:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cc-ard-mini.crop_.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-142248" alt="cc-ard-mini.crop" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/cc-ard-mini.crop_.jpg" width="640" height="280" /></a>Im vergangenen Jahr hat die ARD auf Beschluss der Redaktionskonferenz Online (RKO) eine Arbeitsgruppe Creative Commons gegründet, in der darüber nachgedacht wurde, ob Creative Commons (CC) ARD-kompatibel ist und inwiefern freie Lizenzen in den ARD-Anstalten genutzt werden können. Nun wurden Ergebnisse bekannt.<br />
Soeben hat das Informationsportal iRights.info einen auf den 13. März 2014 datierten Bericht dieser Arbeitsgruppe veröffentlicht, über den intern bereits seit der letzten re:publica viel diskutiert wurde. Der Bericht ist ein erstes Zeichen für eine eigentlich nicht aufzuhaltende Entwicklung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, denn das Konzept der Nutzung und Veröffentlichung freier Inhalte leitet sich unmittelbar aus dem öffentlich-rechtlichen Auftrag der Rundfunkanstalten ab.</p>
<h3> Creative Commons passt zur ARD</h3>
<p>In der den <a href="http://irights.info/wp-content/uploads/2014/10/Creative_Commons_in_der_ARD.pdf">Bericht </a>einleitenden Zusammenfassung heißt es treffend:<br />
&#8220;<i>Die AG kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von CC für ausgewählte ARD-Inhalte bei sorgfältiger Rechteprüfung sinnvoll ist. Die ARD hat den Auftrag, die Teilhabe an der Informationsgesellschaft zu fördern und die Mitwirkung an der Meinungsbildung zu ermöglichen. Die Nutzung von CC-Lizenzen unterstützt die Erfüllung dieses Auftrags. (…) Die ARD sollte daher auch Inhalte unter CC zur Verfügung stellen.</i>&#8221;<br />
Diese Deutlichkeit der Aussagen überrascht. Im vergangenen halben Jahre wurde zwar in Hintergrundgesprächen mit Vertretern verschiedener öffentlich-rechtlicher Sender diese Richtung bereits angedeutet, und auch die Journalistin <em><a href="https://twitter.com/immateriell">Meike Richter</a>, </em>Social Media-Beraterin des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und Mitglied der oben erwähnten Arbeitsgruppe,<a href="http://cc.d-64.org/journalistin-meike-richter-creative-commons-und-offentlich-rechtlicher-rundfunk-passen-gut-zusammen/"> nannte in einem Interview </a>im April bereits die zahlreichen Potenziale von Creative Commons, doch das klare Bekenntnis der ARD und die Verknüpfung mit dem eigenen Auftrag sind nun neue und positive Entwicklungen.</p>
<h3>Der Teufel steckt im Detail</h3>
<p>Die Richtung stimmt zwar, die Knackpunkte liegen aber im Detail und sind noch nicht aus der Welt geschafft. So beginnt der Bericht mit einer Checkliste, die zu beachten sei, wenn ARD-Inhalte unter Creative Commons veröffentlicht werden. <a href="https://twitter.com/leonidobusch">Leonhard Dobusch</a> meint in seiner Analyse auf iRights.info, diese liefere <a href="http://irights.info/artikel/endlich-creative-commons-im-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/24015">&#8220;<i>eine gute Zusammenschau über die relevanten Fragestellungen rund um Creative Commons im öffentlich-rechtlichen Rundfunk</i>&#8220;</a>.<br />
Besonders interessant sind folgende Punkte der Liste:</p>
<ul>
<li><b><i>Geeignete Inhalte</i></b>: Für eine CC-Lizenzierung eignen sich mit Blick auf die Rechtelage <i>am ehesten 100%ige Eigenproduktionen beziehungsweise Inhalte, bei denen eine CC-Lizenzierung vor Produktionsstart geklärt wurde (…).</i></li>
<li><b><i>Arbeitsverträge</i></b><i>: Vor einer CC-Lizenzierung eines ARD-Inhaltes muss die jeweilige Landesrundfunkanstalt klären, ob die geltenden Verträge aller betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die geplante CC-Lizenzierung erlauben.</i></li>
</ul>
<p>Der zuerst zitierte Punkt ist zumeist gleichermaßen Argument und  Gegenargument bisheriger Gegner von freien Lizenzen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, denn dahinter verbirgt sich das eigentliche Streitthema in allen Problematiken des Urheberrechts: das Geld.<br />
Eigenproduktionen sind teuer und beschränken sich deshalb fast ausschließlich auf Nachrichtensendungen. Bei Auftragsproduktionen werden einzelne Produktionsschritte an externe Produktionsfirmen vergeben, wobei viele öffentlich-rechtliche Sender an mehreren Produktionsfirmen beteiligt sind. Dadurch können die Dienstleistungen auch Dritten angeboten werden, was den öffentlich-rechtlichen Sendern aufgrund ihrer eingeschränkten Rolle am Markt nützt, denn so können die Kontrolle über die Qualität der Produktionen gewahrt wird und die Ressourcen zugleich effizient genutzt werden.<br />
Eine Verwendung von Fremdmaterial oder von nicht unter Creative Commons lizensierter Musik macht aber die Rechteklärung so gut wie unmöglich bzw. würde der notwendige Rechteeinkauf sehr teuer. Produktionsfirmen hätten gewiss nichts dagegen, wenn die ARD mehr Geld für Rechte ausgeben müsste, doch wird diese höchstwahrscheinlich darauf verzichten. Dabei könne sich insbesondere &#8220;<i>bei Bildungsinhalten,</i>  <i>Erklärbeiträgen, Interviews oder Naturaufnahmen&#8221;, </i>wie die Arbeitsgruppe aufzählt, eine freie Lizenzierung anbieten. Damit aber mehr Inhalte unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht werden, müsste das gesamte Produktionssystem geändert werden. Ein nahezu unmögliches Vorhaben, weshalb die wenigen Eigenproduktionen umso dringender unter Creative Commons veröffentlicht werden müssten.<br />
Das betrifft auch den zweiten oben genannten Punkt: die MitarbeiterInnen der Landesrundfunkanstalten. Die Arbeitsgruppe empfiehlt, dass vor einer CC-Lizenzierung eines ARD-Inhaltes die jeweilig verantwortliche Landesrundfunkanstalt klärt, ob die geltenden Verträge aller betroffenen MitarbeiterInnen die geplante CC-Lizenzierung erlauben. Ich kenne den derzeitigen Status Quo dieser Verträge nicht, aber auch hier ist anzunehmen, dass die Freigabe diverser Nutzungsrechte Hand in Hand mit Forderungen nach höheren Honoraren gehen würde. Es bleibt also abzuwarten, wie viele Produktionen der ARD von Anfang an unter Creative Commons entstehen werden.</p>
<h3>Experimente wagen</h3>
<p>Schon jetzt gibt es viele <a href="http://www.carta.info/71370/freie-lizenzen-im-offentlich-rechtlichen-rundfunk/">Beispiele für Creative Commons in der ARD </a>. Einzelne Radiosendungen können als Podcast (ohne Musik) unter einer Creative Commons-Lizenz heruntergeladen werden, auf ZDFinfo läuft die Sendung &#8220;Elektrischer Reporter&#8221; komplett unter einer Creative Common-Lizenz, im Bayerischen Rundfunk nutzt die Sendung &#8220;Space Night&#8221; (nach<a href="http://isarmatrose.com/?p=3235"> Protesten</a>) seit Februar 2013 überwiegend Creative Commons-lizensierte und Gema-freie Musik. Und im NDR werden Beiträge des Medienmagazins &#8220;Zapp&#8221; und der Sendung &#8220;Extra 3&#8221; unter Creative Commons lizensiert und unter dem Titel &#8220;Kopieren erwünscht&#8221;wird auch <a href="http://www.ndr.de/nachrichten/netzwelt/Creative-Commons-Kopieren-erwuenscht,creativecommonsindex2.html">erklärt</a>, warum und wie das funktioniert.<br />
Der Bericht der AG Creative Commons beschreibt sehr lesenswert die Möglichkeiten und Chancen von Creative Commons sowiedie Vorteile, die die ARD davon hätte: beispielsweise entspricht die Nutzung von CC-Lizenzen dem „Public Value“, also dem öffentlichen Nutzen, zu dem die ARD verpflichtet ist. Schließlich gibt sie Empfehlungen zum Einsatz von CC-Lizenzen für ARD-Inhalte. Ein erster Schritt könnten weitere Pilotprojekte von Landesfunkanstalten sein, die ausgewählte Inhalte unter Creative Commons veröffentlichen und diesen Schritt auch kommunikativ begleiten, damit die Menschen erkennen, dass der Zugang zu Bildungsinhalten oder Inhalten, die die Meinungsbildung fördern, dadurch erleichtert würde. Dies könnte auch dafür sorgen, dass die Beitragsakzeptanz, vor allem bei jüngeren BeitragszahlerInnen, wieder steigt. Für Freibier möchte man nicht auch noch zahlen müssen, für mehr Freiheit vielleicht schon.<br />
Foto: <a href="http://cc.d64.serpens.uberspace.de/wp-content/uploads/sites/2/2014/01/cc-ard-mini.jpg">D64</a><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Debatte über Atompolitik war Topthema im September</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/debatte-ueber-atompolitik-war-topthema-im-september-5044/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 08:09:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die innenpolitische Debatte über die Atompolitik und das Energiekonzept der Bundesregierung war das mit Abstand am intensivsten behandelte Thema in den Fernsehnachrichten im September. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte, berichteten &#34;Tagesschau&#34;, &#34;heute&#34;, &#34;RTL aktuell&#34; und &#34;Sat.1 Nachrichten&#34; zusammen knapp zwei Stunden (112 Minuten) über dieses Thema.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die innenpolitische Debatte über die Atompolitik und das Energiekonzept der Bundesregierung war das mit Abstand am intensivsten behandelte Thema in den Fernsehnachrichten im September. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte, berichteten &quot;Tagesschau&quot;, &quot;heute&quot;, &quot;RTL aktuell&quot; und &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; zusammen knapp zwei Stunden (112 Minuten) über dieses Thema.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die Themen Hartz IV (60 Minuten) und Sarrazin-Debatte (47 Minuten) folgen auf den Plätzen 2 und 3 vor den Themen Bahnprojekt Stuttgart 21 (35 Minuten) und Krankenversicherung/Gesundheitsreform (34 Minuten). Weitere Themen unter den Top-10 sind die UN-Generaldebatte und der UN-Gipfel in New York, ein Amoklauf in Lörrach, der Papstbesuch in Großbritannien, ein US-Pastor will Koran verbrennen sowie die Haushaltsdebatte im Bundestag.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_09_2010.jpg" alt="Top 10" title="Top 10" height="407" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
In den privaten Nachrichtensendungen &quot;RTL aktuell&quot; und &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; platzierten sich in diesem Monat wieder mehrere Themen aus den Bereichen Kriminalität und Human Interest unter den Top-10, so der Amoklauf in Lörrach, ein vermisster 10-jähriger Junge, der Prozess gegen Wetterexperte Kachelmann und die Rettungsaktion für chilenische Bergleute. In den öffentlich-rechtlichen Nachrichten kamen dagegen fast ausschließlich politische Themen unter die ersten Zehn, z.B. Nahost-Friedensgepräche sowie EU-Reformen (&quot;Tagessschau&quot;) oder der Streit um BdV-Präsidentin Steinbach sowie die Roma-Politik Frankreichs (&quot;heute&quot;). Über die Gesundheitsreform berichteten die öffentlich-rechtlichen Nachrichten doppelt so viel wie die privaten.
</p>
<p>
<b>Deutlich höherer Anteil an Politikthemen</b>
</p>
<p>
Der Anteil politischer Themen an der Nachrichtenberichterstattung war im September bei allen sechs untersuchten Sendungen erheblich höher als im Monat zuvor. Bei den öffentlich-rechtlichen Nachrichten lag der Politikanteil teilweise über 20 Prozentpunkte über dem des Monats August. Dies lag an einer Vielzahl wichtiger Politikthemen unter den Top-10, aber auch an einer wieder zurückgegangenen Zahl an Nachrichten aus dem Bereich Unfall/Katastrophe, die den Vormonat stark bestimmt hatten (Überschwemmungen).
</p>
<p>
Die &quot;Tagesschau&quot; wies im September einen Politikanteil von 56 Prozent (entspricht 9 Minuten pro Ausgabe) auf, &quot;heute&quot; kam auf 48 Prozent (10 Minuten). &quot;RTL aktuell&quot; brachte es auf 24 Prozent (5 Minuten), die &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; auf 33 Prozent (4 Minuten). Bei den Tagesthemen machten Politikthemen 48 Prozent (12 Minuten) aus, beim &quot;heute-journal&quot; 50 Prozent (13 Minuten).
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_minuten_09_2010_0.jpg" alt="Prozent" title="Prozent" height="549" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;<br />
Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_prozent_09_2010.jpg" alt="Themenstruktur Prozent" title="Themenstruktur Prozent" height="603" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<i><br />
</i>
</p>
<p>
<b>Mehr Politikerauftritte, außer für die FDP</b></p>
<p>Die deutlich höheren Politikanteile in den Nachrichtensendungen brachten auch mehr Gelegenheiten für Auftritte deutscher Politiker mit sich. So konnten alle Parteien zum Teil erheblich mehr Präsenz verbuchen als im Vormonat – mit Ausnahme der FDP, die als einzige auf weniger Auftritte kam. Die CDU führt weiterhin mit 551 Auftritten vor der SPD mit 341 Auftritten und der FDP mit 133 Auftritten. Die CSU kam auf 119, die Grünen auf 115 und die Linke auf 40 Auftritte.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz_09_2010.jpg" alt="Parteienpräsenz" title="Parteienpräsenz" height="341" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Insgesamt 1303 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
In der Liste der 20 am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten Politiker konnte Thilo Sarrazin noch einmal gegenüber dem Vormonat zulegen und belegt Platz 3 mit 69 Auftritten. Sarrazin – obwohl im strengen Sinn kein Politiker (mehr) – wurde dennoch in dieser Statistik berücksichtigt, weil er eine Hauptfigur in einem der wichtigsten Topthemen der letzten Monate gewesen ist. Angeführt wird die Liste von Bundeskanzlerin Angela Merkel (150 Auftritte) und SPD-Chef Sigmar Gabriel (78 Auftritte).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politikerpraesenz_09_2010.jpg" alt="Politikerpraesenz" title="Politikerpraesenz" height="586" width="468" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.9.-30.9.2010<br />
Insgesamt 1303 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mit dem Zweiten partizipiert man besser</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mit-dem-zweiten-partizipiert-man-besser-4449/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 17:32:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Bessere Verzahnung von Internet und Fernsehen, mehr Partizipation und spielerische Ideen: Was das ZDF zur Bundestagswahl 2009 plant, ist die aktuelle Messlatte für Politikformate in Netz und TV. Während die ARD immer noch diskutiert und koordiniert, setzt das Zweite einfach um.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bessere Verzahnung von Internet und Fernsehen, mehr Partizipation und spielerische Ideen: Was das ZDF zur Bundestagswahl 2009 plant, ist die aktuelle Messlatte für Politikformate in Netz und TV. Während die ARD immer noch diskutiert und koordiniert, setzt das Zweite einfach um.<!--break--></p>
<p>
Mehr Internetnutzer ins Fernsehen: Unter diesem Motto plant das ZDF ein mehrstündiges Format im ZDFInfokanal und im Web, in dem von Usern gestellte und ausgewählte Fragen von Politikern beantwortet werden &#8211; inklusive Zusammenfassung im ZDF-Hauptprogramm. Auch in die ZDF-Wahlforen am 25. August und 3. September kann sich der Zuschauer über das Netz einbringen.
</p>
<p>
<b>&quot;Schwesterchen&quot; Wahl im Web</b>
</p>
<p>
Dass den Mainzern das Netz wichtig ist, zeigt sogar der Ort für die Live-Sendung vom Wahlabend. Das ZDF überträgt nicht aus dem Reichstag, sondern ist zu Gast auf einer Party im Alten Telegraphenamt. Dort sei es nicht nur lebhafter, sondern das &quot;Schwesterchen Wahl im Web&quot; könne in unmittelbarer Nähe arbeiten, heißt es. In dem von Markus Kavka moderierten Format begleiten Netscouts den Wahlabend und suchen nach schnellen direkten Rückmeldungen aus dem Netz. </p>
<p>Die ZDF-Fernsehmacher scheinen das Internet nicht als Konkurrenz zu ihren knappen Politiksendeplätzen zu sehen. Anders als in der ARD, wo Politformate im Ersten unter den neun Landesrundfunkanstalten hart umkämpft sind. Konsequenter als die anderen großen Fernsehsender wollen die Mainzer daher auch die Beiträge und Meinungen der Internetnutzer in das &quot;große&quot; Fernsehprogramm bringen und Fernsehen und Online verzahnen.
</p>
<p>
<b>Nutzervideos im Hauptprogramm </b>
</p>
<p>
Auf <a href="http://www.youtube.com/openreichstag" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Reichstag</a>, dem ZDF-Kanal beim Videoportal Youtube, können Internetnutzer per Video auf Fragen von Politikern antworten. Pro Frage kommen zwischen zehn und 30 Videoantworten und einige zehntausend Abrufe zusammen. Das ist ganz ordentlich für das politische Netz in Deutschland, aber nicht vergleichbar mit Fernseheinschaltquoten. Aus den Netzinhalten schneidet die Redaktion daher regelmäßig Beiträge, die quer durch das Programmschema zu sehen sind. ZDF-Promis wie Claus Kleber sollen mit Aufrufen für mehr Feedback sorgen.</p>
<p>Weg vom Artikel, hin zu mehr Video und spielerischen Inhalten sind der gemeinsame Nenner der weiteren Onlineangebote: In einem neuartigen Tool lassen sich in Kürze Wortwolken aus Reden der Spitzenkandidaten oder Parteiprogramme bilden und gegenüberstellen. Bei den großen TV-Duellen beispielsweise zwischen Merkel und Steinmeier soll das Tool live und in Echtzeit eingesetzt werden. <br />
<b></b>
</p>
<p>
<b>Hintergrundmaterial intuitiv erschließen </b>
</p>
<p>
Auch beim Hintergrundmaterial, beim ZDF unter <a href="/wahl.zdf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl.zdf.de</a> gebündelt, dominiert interaktive Navigation. Die Berlin-Bilanz, ein Rückblick auf die vergangenen vier Jahre Bundespolitik, lässt den User dreidimensional durch 80 Video-Beiträge navigieren.</p>
<p>Nur das <a href="http://blog.zdf.de/wahlimweb/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahl-Blog des ZDF</a> kommt dagegen etwas betulich daher &#8211; die dort schreibenden Promis wie Peter Hahne oder Bettina Schausten dozieren  und gehen eher selten auf die Nutzerkommentare ein. Hier sind die Schreiber der Konkurrenz im tagesschau-Blog näher am User.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Kanzler können&#8217;s online</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/kanzler-koennens-online-4403/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/kanzler-koennens-online-4403/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 09:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[Kanzler]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
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					<description><![CDATA[In der <a href="http://www.kanzler.zdf.de/" target="_blank" title="&#34;Ich kann Kanzler!&#34;" rel="noopener noreferrer">ZDF-Show „Ich kann Kanzler“</a> küren die Zuschauer am 19. Juni einen von inzwischen nur noch sechs Kandidaten der Endauswahl zum Gewinner.  Die sind prominent im Netz vertreten – mit eigenen „Edelprofilen“ in den VZ-Netzwerken.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.kanzler.zdf.de/" target="_blank" title="&quot;Ich kann Kanzler!&quot;" rel="noopener noreferrer">ZDF-Show „Ich kann Kanzler“</a> küren die Zuschauer am 19. Juni einen von inzwischen nur noch sechs Kandidaten der Endauswahl zum Gewinner.  Die sind prominent im Netz vertreten – mit eigenen „Edelprofilen“ in den VZ-Netzwerken.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/ich_kann_kanzler_0.jpg" alt="ZDF-Show &quot;Ich kann Kanzler&quot;" title="Ich kann Kanzler" width="300" align="left" height="197" />
</p>
<p>
Seit dem <a href="http://politik-digital.de/wahlzentrale-eroeffnet-ihre-pforten" target="_blank" title="&quot;Wahlzentrale öffnet ihre Pforten&quot;" rel="noopener noreferrer">Launch der Wahlzentrale</a> bei StudiVZ/MeinVZ ist das ZDF offizieller Medienpartner der mitgliederstarken Holtzbrink-Netzwerke. Neben den echten deutschen Spitzenpolitikern dürfen nun auch die <a href="http://www.studivz.net/l/ichkannkanzler" target="_blank" title="Wahlzentrale - &quot;Ich kann Kanzler!&quot;" rel="noopener noreferrer">sechs Finalisten des Kanzlercastings</a> virtuelle Unterstützer sammeln und sich auf den Plattformen präsentieren.</p>
<p>Die selbsterstellten Websites der Kandidaten treten dagegen eher in den Hintergrund. Während Bewerber <a href="http://bayaz.caesium55.com/" target="_blank" title="Danyal Bayaz" rel="noopener noreferrer">Danyal Bayaz</a> auf sein persönliches Blog setzt, versucht Kandidatin <a href="http://www.percepta-in-familia.de/forum/index.php?topic=5.0" target="_blank" title="Antje Krug's Forum &quot;Percepta in Familia&quot;" rel="noopener noreferrer">Antje Krug</a> vor allem über ihre Inhalte – Schwerpunkt Familienpolitik &#8211; zu mobilisieren. Seine beiden Leidenschaften, „Grafikdesign und Politik“, vereint der 18-jährige Schüler <a href="http://delano-osterbrauck.de/" target="_blank" title="Delano Osterbrauck" rel="noopener noreferrer">Delano Osterbrauck</a> auf einer Flash-animierten modernen Homepage.</p>
<p>Für die Kandidaten war es ein langer Weg bis dorthin: Eine prominent besetzte Jury (Henning Scherf, Günther Jauch, Anke Engelke) wählte zuvor aus 2500 Bewerbern eine Endauswahl aus vier Männer und zwei Frauen. Die Vorrunde wurden im ZDFinfo-Kanal übertragen – das Finale sendet das ZDF live am Freitag, 19. Juni 2009 um 21:15 Uhr. </p>
<p>Als ein Trainingscamp für angehende Jungpolitiker ist das aus Kanada eingekaufte Show-Format <a href="http://www.cbc.ca/nextprimeminister/" target="_blank" title="Canada's Next Great Prime Minister" rel="noopener noreferrer">(„Canada&#8217;s Next Great Prime Minister“</a>) allerdings nicht konzipiert. Das ZDF will mit ihrer Fernsehshow vor allem <a href="http://politik-digital.de/zdf-ich-kann-kanzler-politik-casting-show" target="_blank" title="Germany's Next Merkel" rel="noopener noreferrer">das Interesse an Politik wecken</a> – und jungen Leuten mit ihren Visionen eine populäre Plattform bieten. Doch nicht nur das: Dem Gewinner winken ein Kanzlergehalt (16.000 €) und eine Praktikantenstelle im Bundestag.</p>
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		<title>Germany´s Next Merkel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ctekoning]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 20:09:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
		<category><![CDATA[Politikverdrossenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Casting]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Brender]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
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					<description><![CDATA[DSDS, Germany`s Next Topmodel oder The Next Uri Geller:  Das ZDF setzt den Privaten mit Ich Kann Kanzler eine politische Castingshow entgegen. Der Sender sucht keine Models oder Zauberer, sondern politische Nachwuchstalente. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sprach mit politik-digital.de über das neue Fernsehformat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>DSDS, Germany`s Next Topmodel oder The Next Uri Geller:  Das ZDF setzt den Privaten mit Ich Kann Kanzler eine politische Castingshow entgegen. Der Sender sucht keine Models oder Zauberer, sondern politische Nachwuchstalente. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sprach mit politik-digital.de über das neue Fernsehformat.<!--break--></p>
<p>
Angelehnt an das kanadische Original <a href="http://www.cbc.ca/nextprimeminister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Canada´s Next Great Prime Minister“</a> will das ZDF etwas gegen die Politikverdrossenheit junger Menschen tun. Die Zielgruppe ist zwischen 18 und 35 Jahren alt. Die <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Wahlen/Waehlerverhalten2005,property=file.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe</a> lag bei den letzten Bundestagswahlen 2005 bei 68,8 Prozent im Vergleich zu 77,7 Prozent im Bundesdurchschnitt.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Brender3_0.jpg" align="left" width="130" height="209" />ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender möchte das neue Format allerdings nicht als eine weitere Talenteshow in der Fernsehlandschaft verstanden wissen: „Es ist keine Casting-Show nach Topmodel-Art. Bei uns werden die Leute im Vorfeld nicht in unterschiedlichen Sendungen herausgeschossen“, grenzt er sich gegen die populären Formate der Privatsender ab. &quot;Wir werden vorher intern eine Vorauswahl treffen, die dokumentiert wird. Es werden keine Leute vorgeführt, die sich verbal nicht so fantastisch ausdrücken können.“</p>
<p><b>Bildungsauftrag (und junge Zuschauer)</b>
</p>
<p>
Vielmehr soll mit der neuen Sendung der öffentlich rechtliche Bildungsauftrag erfüllt werden. „Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehsender und auch Radiostationen haben momentan erhebliche Probleme, junge Menschen an die Prozesse unsere Demokratie heran zu führen. Deswegen müssen wir versuchen, Formate zu entwickeln, die junge Leute interessieren. Über diese Formate wollen wir versuchen, sie auch für Politik und Demokratie zu begeistern“, erklärt Brender seine Bildungsstrategie.
</p>
<p>
Wird „Ich kann Kanzler“ zu einer weiteren Wissensshow werden? „Wir werden durch Tests und Quizfragen den jungen Leuten zeigen, wie Demokratie funktioniert“, erklärt Brender den Aufbau. „Aber Kandidaten müssen auch ihre Ideen für die Zukunft dieser Republik erläutern. Und zwar so, dass jeder es versteht. Wer Phrasen drischt, wird sicherlich nicht weiter kommen.“</p>
<p><b>Gewinn: Ein Kanzlergehalt</b>
</p>
<p>
Den Gewinner der Show erwartet am Ende natürlich auch ein Preis. Aber anders als der Titel verspricht, wird der Sender kein politisches Amt zur Verfügung stellen. „Es gibt keine Garantie, dass der Gewinner Kanzler oder Kanzlerin wird“, gibt Brender lachend zu.
</p>
<p>
Vielmehr soll es einen Geldpreis in Höhe eines Kanzlergehalts geben. Leider nur ein Monatssalär in Höhe von 21792 Euro (wenn man von zwölf Monatsgehältern ausgeht). „Das Geld wird aber nicht einfach bar auf die Hand gezahlt. Es soll je nach Fähigkeiten und nach Interesse der Einzelnen in persönliche Projekte gesteckt werden,“ erklärt der ZDF-Chefredakteur &#8211; zum Beispiel in Bildungsreisen oder Fortbildungen. <br />
<b><br />
Praktikum im Präsidialamt</b>
</p>
<p>
Anstelle eines Plattenvertrages erhält der Sieger außerdem noch die Chancen auf ein hochwertiges Praktikum: „Da haben wir schon gute Signale. Es wird sehr wahrscheinlich Praktika im Bundespräsidialamt geben“, so Brender.
</p>
<p>
Über Gewinner und Verlierer der Show entscheidet eine Jury, kein Telefon-Voting. Bewerben kann man sich ab sofort auf<a href="http://kanzler.zdf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> kanzler.zdf.de</a>. Zu sehen ist die Sendung am 19. Juni um 21.15 Uhr. Auch die die Frage des Moderators ist schon geklärt. Mit dem heute-Anchormann Steffen Seibert führt ein politischer Journalist durch die Sendung.
</p>
<p>
<a href="http://kanzler.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7505770,00.html?dr=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/Banner1.jpg" width="583" height="420" /></a></p>
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		<title>ARD/ZDF-InfoMonitor ab sofort exklusiv auf politik-digital.de</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Gehrke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 16:58:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="color: #000000"><span style="font-size: x-small">Der InfoMonitor der ARD/ZDF-Medienkommission wird ab sofort exklusiv von Politik Digital auf der Webseite &#34;<a href="/infomonitor">www.politik-digital.de/infomonitor</a>&#34; veröffentlicht. Der InfoMonitor bietet monatlich eine Aufschlüsselung der wichtigsten Nachrichtenangebote im deutschen Fernsehen. Untersucht werden die Themen aller Beiträge nach Inhalt, Ereignis, Sendedauer, Häufigkeit und Platzierung. </span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="color: #000000"><span style="font-size: x-small">Der InfoMonitor der ARD/ZDF-Medienkommission wird ab sofort exklusiv von Politik Digital auf der Webseite &quot;<a href="/infomonitor">www.politik-digital.de/infomonitor</a>&quot; veröffentlicht. Der InfoMonitor bietet monatlich eine Aufschlüsselung der wichtigsten Nachrichtenangebote im deutschen Fernsehen. Untersucht werden die Themen aller Beiträge nach Inhalt, Ereignis, Sendedauer, Häufigkeit und Platzierung. </span></span><!--break--><br />
<span style="color: #000000"><span style="font-size: x-small">Mit gut drei Stunden (188 Minuten) Berichterstattung war die weltweite Finanzkrise im September das dominierende Thema in den vier Hauptnachrichtensendungen des deutschen Fernsehens. An zweiter Stelle rangiert der Führungswechsel in der SPD mit 94 Minuten, vor den verheerenden Wirbelstürmen in der Karibik (84 Minuten) und der Landtagswahl in Bayern (76 Minuten). </span></span>
</p>
<p>
<span style="color: #000000"><span style="font-size: x-small"><br />
Der InfoMonitor wird im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission vom IFEM Institut für empirische Medienforschung in Köln erstellt. </span></span></p>
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		<title>Offene Fragen bei bayerischer Fernsehsatzung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/offene-fragen-bei-bayerischer-fernsehsatzung-3963/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 16:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neue Fernsehsatzung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien vom 10. Juli 2008 sorgt für Verwirrung. Demnach sollen alle Video-Streams, auf die mehr als 500 Zuschauer gleichzeitig zugreifen können, genehmigungspflichtig werden. Was dies beinhaltet, bleibt unklar.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Fernsehsatzung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien vom 10. Juli 2008 sorgt für Verwirrung. Demnach sollen alle Video-Streams, auf die mehr als 500 Zuschauer gleichzeitig zugreifen können, genehmigungspflichtig werden. Was dies beinhaltet, bleibt unklar.<!--break--></p>
<p>
Das Gesetz soll eine Modernisierung bedeuten, indem es Internetfernsehen mit dem herkömmlichen TV gleichsetzt. Streams, also Filme, die man nicht erst auf die Festplatte laden und von dort aus starten muss, sind davon betroffen. Ist ein Stream für mehr als 500 gleichzeitige Zuschauer ausgelegt und redaktionell gestaltet, dann ist er auch Fernsehen, egal wie viele Personen ihn tatsächlich anschauen, lautet die Argumentation. „Soweit programminhaltlich keine Bedenken bestehen“, werde die <a href="http://www.blm.de/inter/de/pub/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilungen.cfm?fuseaction_pre=detail&amp;prid=1263&amp;">Genehmigung</a> erlassen.
</p>
<p>
<b>Falsche Kriterien</b>
</p>
<p>
Bloggerdeutschland sieht das anders. Hier wird bemängelt, dass die angelegten Kriterien für das Medium Internet unpassend sind. So sei etwa eine geographische Beschränkung auf Bayern schwierig, wie Blogger <a href="http://weblog.wanhoff.de/?p=1360">Thomas Wanhoff</a> anmerkt: „Wenn mein Wohnsitz in Hessen ist, ich aber vom Christkindlmarkt in Nürnberg einen Livestream ins Netz stelle, ist die BLM dann zuständig?“ Außerdem besitze die Zahl der gleichzeitigen Zugriffsmöglichkeiten keinerlei Aussagekraft, da sie nur von der Serverleistung abhängt. Viel wichtiger sei dagegen, ob nur Live-Streams oder auch eingebettete YouTube-Videos unter die Regelung fallen.
</p>
<p>
<a href="http://netzpolitik.org/2008/bayern-will-anmeldepflicht-fuer-internet-fernsehen/">netzpolitik.org</a> merkt an, dass die Formulierung „journalistisch-redaktionelle Gestaltung“ für ein Blog schwer anwendbar sei. Außerdem sei unklar, was überhaupt geschieht, wenn eine Genehmigung nicht erteilt wird. Die bayrische Behörde wird noch viel Erklärungsarbeit zu leisten haben.</p>
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		<title>Mehr Massenmedien, mehr Klasse-Medien</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/mehr_massenmedien_mehr_klasse_medien-86/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">(Buchbesprechung) Wie schlecht das Fernsehprogramm        ist und wie böse Computerspiele sind, hört man häufig.        Die Zunahme des Medienangebots bringt aber auch mehr Perlen im Programm,        argumentiert David Pfeifer in seinem Buch &#8222;Klick, wie moderne        Medien uns klüger machen.&#8220; Jasmin Herbell hat das Buch        gelesen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">(Buchbesprechung) Wie schlecht das Fernsehprogramm ist und wie böse Computerspiele sind, hört man häufig. Die Zunahme des Medienangebots bringt aber auch mehr Perlen im Programm, argumentiert David Pfeifer in seinem Buch „Klick, wie moderne Medien uns klüger machen.“ Jasmin Herbell hat das Buch gelesen.<!--break--></p>
<p>Dieses Buch beruhigt das Gewissen. Wen bisher das Gefühl beschlich, er müsse von Zeit zu Zeit die WLAN-Karte am Computer entfernen, um seine Zeit sinnvoll zu verbringen, dem liefert David Pfeifer in seinem Buch „Klick. Wie moderne Medien uns klüger machen“ entlastende Argumente. Der Ex-Chefredakteuer des Computermagazins Konrad möchte den beständigen Warnrufen gegen neue Medien etwas entgegensetzen.<br />
Dabei gehört der Autor, Jahrgang 1970, noch nicht zu der Generation, die mit allgegenwärtiger Technik aufgewachsen ist. In lockerem Plauderton erzählt Pfeifer von seinen ersten Kontakten mit einem Computer, dem inzwischen legendären Commodore-64 und wie dieser ihn in Ausdauer und Konzentration schulte.<br />
<strong>Traumschiff versus Kulturzeit<br />
</strong><br />
Pfeifer betet in seiner Verteidigungsschrift für die neuen Medien bisweilen altbekannte Argumente nach, wie dass es zu jeder Zeit und für jedes Medium zahlreiche Kulturpessimisten gegeben habe, die den Untergang des Abendlandes nahen sahen. Aber er deckt auch neue positive Seiten auf. Selbstverständlich macht es Pfeifer auch traurig, einem „Schwachdenker namens Zlatko“ im Big Brother Container beizuwohnen, wie er zum ersten Mal von Shakespeare hört. Aber sei das wirklich dümmer, so die rhetorische Frage des Autors, als „Traumschiff“ oder „Mainz, wie es singt und lacht“?<br />
Beides sind schließlich Sendungen, die vor 20 Jahren in der guten, alten Zeit, im Fernsehen liefen. Der gestiegene Wettbewerb mit über 30 Fernsehprogrammen habe andererseits bessere Serien und anspruchsvollere Informationssendungen hervorgebracht. Diese gegenläufigen Entwicklungen fasst der Autor mit einem schönen Satz zusammen: „Das Niveau ist an vielen Stellen gesunken, aber der geistige Anspruch ist gestiegen“.<br />
<strong>Viel hilft viel<br />
</strong><br />
Ein Rechenbeispiel soll Kritikern, die sich noch an die Zeit ohne Privatfernsehen erinnern können &#8211; und damit auch ohne 9Live, aber auch ohne arte &#8211; den Wind aus den segeln nehmen: Pfeifer zählt die gesendeten Minuten an Unterhaltung, Information, Spielfilm und Kultur stellvertretend für den 19. April 1984 und den 13. April 2006 zusammen &#8211; wohlgemerkt ohne Spartensender wie ntv, CNN, etc.<br />
Das Ergebnis: Die Sendeminuten sind von 1.415 auf 28.893 gestiegen, wobei sich der prozentuale Anteil der Unterhaltungssendungen von knapp 40 Prozent auf über 50 Prozent steigerte, während der Anteil der Informationssendungen von 40 Prozent auf etwas über 30 Prozent schrumpfte. Damit werde die 27-fache Menge an leichter Kost gesendet, aber auch die 16-fache Menge an Informationssendungen. Außerdem gebe es 18mal mehr Spielfilme, allerdings zum Preis von Werbeunterbrechungen.<br />
An dieser Stelle kommt Pfeifers Konzept des intelligenten Mediennutzers ins Spiel, der nicht vor dem stumpfsinnigen Fernsehprogramm ausharre, sondern intelligente Serien wie die Simpons, Lost oder 24 gleich per „Video-on-demand“ oder auf DVD gucke. Für diese These führt er die satten Gewinne des DVD-Marktes an.<br />
<strong>Alles halb so schlimm</strong><br />
Pfeifer kämpft auch gegen die Mär von den gewaltanimierenden Computerspielen. Tatsächlich spiele nur ein kleiner Prozentsatz brutale Spiele wie Counter Strike, das beliebteste Spiel weltweit seien hingegen die Sims. Der Simulation, in der man Menschen durch den Alltag steuert, werde sogar nachgesagt, das soziale Verhalten positiv zu beeinflussen, so Pfeifer.<br />
In diesem Sinne arbeitet sich de Autor noch durch einige andere Aspekte der neuen Medienwelt, immer geleitet von persönlicher Erfahrung, angereichert mit Zahlen und Experten-Statements. Einige <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/26862.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rezensenten</a> argwöhnen, dass Pfeifers Thesen zu sehr an Steven Johns Essay „Die neue Intelligenz“ erinnern und seiner Argumentation die Tiefenschärfe fehle.<br />
Den geforderten Tiefgang vermisst man jedoch bei der einseitigen Debatte über die bösen Medien noch schmerzlicher, so dass man sie Pfeifers Antwort nicht vorwerfen kann. Das Buch ist ein journalistischer Schlagabtausch und keine wissenschaftliche Abhandlung – und das ist auch gut so.</p>
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		<title>Verfassungsstreit! Endlich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 15:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Netz-Entwicklungs-Zentrale]]></category>
		<category><![CDATA[Mediensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundversorgung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Ankündigung der Online-Offensive der ARD schlägt Wellen - die klassische Presse wittert ebenso wie die Blogosphäre Unheil in der Ankündigung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, stärker als bisher Online-Inhalte zu produzieren. Der bevor stehende Abschied von der Deckelung der Senderetats für die Internet-Aktivitäten auf nanomäßige 0,75% des Gesamthaushaltes verschreckt die &#34;Konkurrenz&#34;.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ankündigung der Online-Offensive der ARD schlägt Wellen &#8211; die klassische Presse wittert ebenso wie die Blogosphäre Unheil in der Ankündigung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, stärker als bisher Online-Inhalte zu produzieren. Der bevor stehende Abschied von der Deckelung der Senderetats für die Internet-Aktivitäten auf nanomäßige 0,75% des Gesamthaushaltes verschreckt die &quot;Konkurrenz&quot;.<br />
<!--break--><br />
Nun gut, nicht erst seit sich Jürgen Habermas´ in der Süddeutschen Zeitung um die <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/455/114341/">Zukunft der seriösen Zeitung</a> sorgt, darf und soll man über die Frage der Medienkonkurrenz zwischen öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlich finanzierten Anbietern reden &#8211; aber vielleicht nicht gerade so, wie es derzeit geschieht. Die wesentlichen Sprecher in dieser Diskussion, Intendanten, TV- und Print-Journalisten sowie Blogger, sind gerade durch ihre besondere Nähe zum Thema befangen &#8211; das garantiert zwar eine gewisse Schärfe der Debatte, hilft ihr aber nicht unbedingt weiter.<br />
In solch prekären Situationen, die einen Epochenwandel in der Organisation des &quot;Rundfunk-&quot; bzw. &quot;Mediensystems&quot; der Bundesrepublik anzukündigen scheinen, gibt es nur eine Institution, die substanzielle Aussagen dazu machen kann: das <b>Bundesverfassungsgericht</b>.<br />
Und in der Tat &#8211; es ist an der Zeit, dass <b>ein neues Rundfunkurteil</b> für Klarheit sorgt.  Die gleichwohl überhitzt-entrüstete Diskussion um die &quot;Enteignung der freien Presse&quot; (FAZ-Medienredakteur Hanfeld) bzw. die Umwidmung der &quot;Rundfunkgebühr zur Content-Flatrate für Qualitätsinhalte&quot; (ARD-Vorsitzender Raff) bietet den Rahmen für einen ähnlichen Einschnitt in der Mediengesetzgebung, wie sie etwa die Gründung des ZDF oder die Einführung des Privatfernsehens darstellte.<br />
Notwendig ist nichts weniger als das <b>Überdenken der gegenwärtigen &quot;Medienverfassung&quot; der Bundesrepublik</b>, die in inzwischen unzulässiger Weise auf die &quot;alten Medien&quot; ausgerichtet ist. Dazu bedarf es ein Neuabwägen der Begriffe der Grundversorgung und Entwicklungsgarantie &#8211; und hier wäre es nicht falsch, zur Abwechslung mal etwas genauer hinzusehen und nicht einfach nur die Wörter in den Ring zu werfen.<br />
&quot;Der <b>Begriff der Grundversorgung</b> bezeichnet dabei weder eine Mindestversorgung, auf die der öffentlichrechtliche Rundfunk beschränkt ist oder ohne Folgen für die Anforderungen an den privaten Rundfunk beschränkt werden könnte, noch nimmt er eine Grenzziehung oder Aufgabenteilung zwischen öffentlichrechtlichen und privaten Veranstaltern etwa in dem Sinne vor, daß jene für den informierenden und bildenden, diese für den unterhaltenden Teil des Programmangebots zuständig wären. Es muß vielmehr sichergestellt sein, daß die öffentlichrechtlichen Rundfunkanstalten für die Gesamtheit der Bevölkerung Programme anbieten, die umfassend und in der vollen Breite des klassischen Rundfunkauftrags informieren, und daß im Rahmen dieses Programmangebots Meinungsvielfalt in der verfassungsrechtlich gebotenen Weise hergestellt wird.&quot;<br />
(6. Rundfunkentscheidung, BVerfGE 83, 238 [403])<br />
und<br />
&quot;Die <b>Bestands- und Entwicklungsgarantie</b> bedeutet dabei nichts anderes als die Sicherung der Voraussetzungen, die die Grundversorgung der Bevölkerung möglich machen. Angesichts der schnellen Entwicklung des Rundfunkwesens, namentlich der Rundfunktechnik, würde eine auf den gegenwärtigen Zustand bezogene Garantie nicht ausreichen, die Wahrnehmung der Grundversorgungsaufgabe sicherzustellen. Die Garantie kann sich daher nicht auf die herkömmliche Technik der terrestrischen Übertragung beschränken. Wenn neben diese andere Übertragungsformen treten oder sie verdrängen, wird auch die Nutzung der neuen Übertragungsformen von der Gewährleistung der Grundversorgung umfaßt. Dasselbe gilt für das Programmangebot der öffentlichrechtlichen Anstalten, das für neue Publikumsinteressen oder neue Formen und Inhalte offen bleiben muß. Gegenständlich und zeitlich offen und dynamisch ist der Begriff der Grundversorgung allein an die Funktion gebunden, die der Rundfunk im Rahmen des von Art. 5 Abs. 1 GG geschützten Kommunikationsprozesses zu erfüllen hat. Daher ergeben sich auch die Grenzen der auf die Grundversorgung bezogenen Bestands- und Entwicklungsgarantie allein aus der Funktion des Rundfunks.&quot;<br />
(6. Rundfunkentscheidung, BVerfGE 83, 238 [407f])<br />
Entlang dieser beiden wesentlichen Wegmarken, die im Zuge der Rundfunkgesetzgebung seitdem nicht mehr zentral diskutiert worden sind, ist über den Zuschnitt und ggf. eine Neuordnung des längst nicht mehr nur dualen <strike>Rundfunk</strike>Mediensystems zu entscheiden. Nimmt man den Medienwandel auf der einen und die wachsende Bedeutung von Medien für moderne Demokratien auf der anderen Seite ernst, dann ist eine neue Medienverfassung erforderlich, die das Verhältnis von Politik, Medien und Öffentlichkeit neu bestimmt.<br />
Dieser Verfassungsstreit ist eröffnet. Karlsruhe, übernehmen Sie!<br />
Die Thematik wird kontinuierlich behandelt im Weblog <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com" title="Internet &amp; Politik">Internet &amp; Politik</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Niederländisches Weblog bekommt Fernsehsendung</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/metablockerarchives1076-niederlaendisches-weblog-bekommt-fernsehsendung-html-2093/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2007 10:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
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					<description><![CDATA[Spreeblick ist schon im <a target="_blank" href="http://www.spreeblick.com/2006/10/19/trackback-die-show-mit-spreeblick/" rel="noopener noreferrer">Radio</a>, aber dass ein Blog eine eigene wöchentliche Fernsehsendung bekommt, ist neu. Das niederländische Weblog „<a target="_blank" href="http://www.geenstijl.nl" rel="noopener noreferrer">GeenStijl.nl</a>“ (KeinStil.nl) läuft ab Februar im öffentlich-rechtlichen TV-Programm <a target="_blank" href="http://www.bnn.nl" rel="noopener noreferrer">BNN</a>. GeenStijl ist das meist besuchte Weblog der Niederlande und ist  allgemein bekannt als „Shocklog“.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spreeblick ist schon im <a target="_blank" href="http://www.spreeblick.com/2006/10/19/trackback-die-show-mit-spreeblick/" rel="noopener noreferrer">Radio</a>, aber dass ein Blog eine eigene wöchentliche Fernsehsendung bekommt, ist neu. Das niederländische Weblog „<a target="_blank" href="http://www.geenstijl.nl" rel="noopener noreferrer">GeenStijl.nl</a>“ (KeinStil.nl) läuft ab Februar im öffentlich-rechtlichen TV-Programm <a target="_blank" href="http://www.bnn.nl" rel="noopener noreferrer">BNN</a>. GeenStijl ist das meist besuchte Weblog der Niederlande und ist  allgemein bekannt als „Shocklog“.<!--break--> Das erklärt auch die Reaktion der Blogger von GeenStijl : „Wir werden Ihre Steuergelder vergeuden.“ Die Meinungen über GeenStijl sind geteilt: Ihre  „stillose“ (politisch inkorrekte) Annäherungsart der Nachrichten, finden viele zwar witzig, viele andere  aber auch beleidigend. In der Fernsehsendung, mit dem  umgedrehten Namen „Steengeyl“ (etwa: „Affengeil“) werden die Nachrichten der Woche aus derselben „stillosen“ Perspektive beobachtet.</p>
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