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	<title>Fernsehsender &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Fernsehsender &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Überschwemmungen in Pakistan Top-Nachrichtenthema im August</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/ueberschwemmungen-in-pakistan-top-nachrichtenthema-im-august-5003/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 08:17:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsender]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Überschwemmungskatastrophe in Pakistan führt die Liste der Top-Nachrichtenthemen in den vier größten Fernsehsendern im August an, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte. Knapp drei Stunden (176 Minuten) Berichterstattung in &#34;Tagesschau&#34;, &#34;heute&#34;, &#34;RTL aktuell&#34; und &#34;Sat.1 Nachrichten&#34; entfielen zusammen genommen auf dieses Thema.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überschwemmungskatastrophe in Pakistan führt die Liste der Top-Nachrichtenthemen in den vier größten Fernsehsendern im August an, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelte. Knapp drei Stunden (176 Minuten) Berichterstattung in &quot;Tagesschau&quot;, &quot;heute&quot;, &quot;RTL aktuell&quot; und &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; entfielen zusammen genommen auf dieses Thema.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Auf Rang 2 folgt mit 96 Minuten das Hochwasser in Ostdeutschland, Polen und Tschechien. Die Debatte über längere AKW-Laufzeiten (72 Minuten) sowie die Brände in Russland (67 Minuten) nehmen die Plätze 3 und 4 ein. Weitere Themen unter den Top-10 sind das Love-Parade-Unglück in Duisburg, verschüttete Bergleute in Chile, Sicherungsverwahrung von Straftätern, Proteste gegen das Bahnprojekt 21 in Stuttgart, die Diskussion über eine Reform der Bundeswehr sowie die Kritik an Google Street View.
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<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/top_10_08_2010.jpg" alt="Top 10" title="Top 10" width="468" height="418" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Die Unterschiede in der Themenrangfolge bei den einzelnen Nachrichtensendungen waren im August relativ gering. Bei den &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; platzierte sich das Hochwasser in Ostdeutschland, Polen und Tschechien auf Platz 1, während bei den anderen drei Hauptnachrichtensendungen die Überschwemmungen in Pakistan die Liste anführten. Für &quot;Tagesschau&quot; und &quot;heute&quot; war die SPD-interne Diskussion über die Rente mit 67 ein Top-10-Thema, für RTL und Sat.1 nicht. Für die &quot;Sat.1 Nachrichten&quot; war die Kritik am neuen Buch von Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin ein Topthema, ebenso wie für die Nachrichtenmagazine &quot;Tagesthemen&quot; und &quot;heute-journal&quot;. Das &quot;heute-journal&quot; berichtete außerdem am umfangreichsten über die Lage in Afghanistan und die Abdichtung eines Öl-Bohrlochs im Golf von Mexiko. Die &quot;Tagesthemen&quot; berichteten mehr als die anderen Nachrichtensendungen über das Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak und das Sorgerecht für Väter nicht-ehelicher Kinder.
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<p>
<b>Geringerer Politikanteil wegen Berichterstattung über Katastrophen</b>
</p>
<p>
Die Präsenz von nicht weniger als vier Themen aus dem Bereich Unfall/Katastrophe in den Top-10 trug wesentlich dazu bei, dass im August der Politikanteil in den Fernsehnachrichten deutlich niedriger lag als im Vormonat. Vor allem bei &quot;Tagesschau&quot; und &quot;heute&quot;, aber auch bei &quot;Tagesthemen&quot; und &quot;heute-journal&quot; lagen die Anteile für Unfall/Katastrophe erheblich höher als sonst, während die Politik deutlich weniger als in den meisten Monaten zuvor zum Zuge kam. Bei RTL und Sat.1 machte sich diese Verschiebung nicht ganz so stark bemerkbar, da in diesen Sendern der Politikanteil in Nachrichten ohnehin regelmäßig geringer und der Katastrophenanteil höher ausfällt als bei ARD und ZDF.
</p>
<p>
Im Einzelnen verzeichnete die &quot;Tagesschau&quot; im August einen Politikanteil von 33 Prozent (entspricht 5 Minuten pro Ausgabe), &quot;heute&quot; von 25 Prozent (5 Minuten). Bei „RTL aktuell“ wurde ein Anteil von 17 Prozent (4 Minuten) ermittelt, bei den „Sat.1 Nachrichten“ 24 Prozent (3 Minuten). Die „Tagesthemen“ kamen auf 30 Prozent (8 Minuten) Politikanteil und das „heute-journal“ auf 31 Prozent (7 Minuten).
</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_prozent_08_2010.jpg" alt="Themenstruktur Prozent" title="Themenstruktur Prozent" width="468" height="549" /></p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_minuten_08_2010.jpg" alt="Themenstruktur Minuten" title="Themenstruktur Minuten" width="468" height="604" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<b>Weniger Politikerauftritte, nur SPD mit leichtem Anstieg</b>
</p>
<p>
Der niedrigere Politikanteil im August machte sich auch durch eine geringere Politikerpräsenz in den Fernsehnachrichten bemerkbar. Außer der SPD, die leicht von 174 auf 183 Auftritten ihrer Politiker zulegte, verzeichneten alle Parteien eine geringere Präsenz als noch im Juli. Mit Abstand die meisten Auftritte erzielt nach wie vor die CDU (475). An dritter Stelle (hinter der SPD) liegt die FDP mit 147 Auftritten, gefolgt von CSU (79), den Grünen (73) und der Linken (27).
</p>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpraesenz_08_2010.jpg" alt="Parteienpraesenz" title="Parteienpraesenz" width="468" height="386" /></p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Insgesamt 1000 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Unangefochten liegt weiterhin Kanzlerin Angela Merkel mit 93 Auftritten an der Spitze aller deutschen Politiker. Erstmals rangiert Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf Rang 2 mit 47 Auftritten vor Außenminister Guido Westerwelle (44 Auftritte). Neu in der Liste der 20 am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten Politiker ist Thilo Sarrazin, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, umstrittener Buchautor und Mitglied der SPD. Sarrazin liegt mit 24 Auftritten auf Platz 8.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/politikerpraesenz_08_2010.jpg" alt="Politikerpraesenz" title="Politikerpraesenz" width="468" height="574" />
</p>
<p>
<i>Untersuchungszeitraum: 1.8.-31.8.2010<br />
Insgesamt 1000 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln.<br />
Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die WM in den Netzen des Fernsehens</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/econsumer-verbraucherschutz-wm4-shtml-2564/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mstauff]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Fußball-Weltmeisterschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernsehsender]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch im Internet bestimmen die bekannten Fernsehsender die Berichterstattung über die WM in Korea und Japan.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im Internet bestimmen die bekannten Fernsehsender die Berichterstattung über die WM in Korea und Japan.<!--break-->
                    </p>
<p>Die Fußball-Weltmeisterschaft ist eines der wenigen verbleibenden Medien-Pflichtereignisse. Auch wer sich nicht für &#8220;König Fußball&#8221; interessiert, kann bei Fernsehnachrichten, Werbespots und den unterschiedlichsten Internetseiten der WM nicht entkommen. Die hohe Aufmerksamkeit wird von verschiedenen Medien und Firmen strategisch genutzt. Für das Internet scheint die Ausgangssituation diesmal besonders günstig. Die Spiele finden zu Bürozeiten statt, also kann ein großer Teil der Bevölkerung eher auf das Internet als auf den Fernseher zugreifen.</p>
<p>Es bestätigt sich aber auch hier eine Entwicklung, die die bisherige Geschichte des Internet kennzeichnet. Die alten Medien und die vertrauten Marken dominieren auch im Netz. Zwar existieren auch neue Anbieter und neue Angebote, z.B. der Video-Download bei<br />
                    <a href="http://de.yahoo.com/r/fifa/ho" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yahoo</a>, vorerst bleibt aber die Fußballberichterstattung der Fernsehsender dominant. Wird dabei der Fußball anders präsentiert als im Fernsehen und kommen die speziellen Vorteile des Internet, z.B. Multimedialität und Interaktion, dabei auch tatsächlich zu Geltung?</p>
<p>
                    <strong>Fußball auf allen Internetkanälen?<br />
                    <br /></strong>Zunächst erschlägt einen der enorme Umfang der Angebote. Es gibt nur wenige Verweigerer unter den Fernsehsendern.<br />
                    <a href="http://www.prosieben.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pro Sieben</a> gehört dazu, aber auch die Musiksender; bei<br />
                    <a href="http://www.viva.tv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Viva</a> z.B. ist der auffälligste Hinweis noch die Besprechung des neuesten FIFA-Computerspiels. Die anderen großen Fernsehsender hingegen verweisen alle von ihren Startseiten auf die Weltmeisterschaft. Das Angebot hat dabei eine auffallend gleichbleibende Struktur. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Kurzinformationen und eine meistens ausführliche Übersicht zu allen Spielen, Gruppen und Mannschaften. Daneben gibt es oft eine Einführung in das kulturelle Umfeld. Das beginnt bei einer Stadienbeschreibung und endet beim landesüblichem Essen &#8211; bei der<br />
                    <a href="http://www.ndr.de/wm2002/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARD</a> sogar mit Rezepten. Auch zur WM-Geschichte finden sich bei fast allen Sendern zumindest die Daten und Fakten, meist darüber hinaus auch Anekdoten und Bilder. Mangelnde Suchfunktionen machen das Ganze jedoch zu einem eher reduzierten Infotainment-Angebot.</p>
<p>Die Fernsehzuschauer erhalten im Internet aber durchaus Zusatzwissen. So lassen sich viele kleine Informationen und Geschichten, die im Laufe der Fernsehübertragung scheinbar spontan eingeflochten werden, im Netz wiederfinden. Das Wissen wird jedoch einer dem Durchklicken dienlichen Häppchenstruktur angepasst. Ein fast gleichrangiges Thema neben dem Fußball ist die Medienarbeit selbst. Besonders der logistische Aufwand und das Medienpersonal steht dabei entsprechend den Fußballern im Vordergrund. Bei<br />
                    <a href="http://www.premiere.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Premiere World</a> erfährt man beispielsweise unter der Rubrik &#8220;Unser Team&#8221;, dass Monica Lierhaus am liebsten &#8220;Ente in allen Varianten&#8221; isst.</p>
<p>Hier wird außerdem deutlich, dass die Netzangebote auch ein fußballfernes Publikum ansprechen wollen. Das funktioniert häufig über Geschlechterklischees, so dass auch die &#8220;richtigen&#8221; Fußballfans noch etwas zu lachen haben. Dazu gehört natürlich auch die nichtverstandene Abseitsregel. Extra für Frauen bietet das<br />
                    <a href="http://wm.zdf.de/">ZDF</a> eine Rubrik über die attraktivsten Spieler. Auf einer Leiste mit ausgesuchten Porträts erfährt man dann Einschlägiges, beispielsweise zum spanischen Stürmerstar Raul: &#8220;Ein ruhiger Typ mit sinnlichen Lippen und einer sehr markanten Nase&#8221;.</p>
<p>Unter den Fernsehsendern im Netz enttäuscht besonders Premiere World, das ein deutlich eingeschränktes Angebot anbietet. Die Finanzprobleme dürften hierfür der Hauptgrund sein. Auch im Fernsehprogramm selbst sind die sogenannten Zusatzinformationen deutlich reduziert. Während man bei der Winterolympiade noch einen Vorgeschmack von &#8220;digitalem Fernsehen&#8221; erhielt, lässt sich jetzt während der Live-Übertragung von Spielen nur eine Statistiktafel aufrufen, in der man noch nicht einmal eigenhändig navigieren kann. Der Fernsehübertragung selbst hat dies vielleicht eher gut getan, zumindest lobt die<br />
                    <a href="http://www.f-r.de/fr/spezial/fussballwm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frankfurter Rundschau</a> die unaufgeregte und nüchterne Berichterstattung.</p>
<p>
                    <strong>Flash-Animationen und Torwandschießen<br />
                    <br /></strong>Unterscheidungen zwischen den verschiedenen WM-Angeboten ergeben sich eher aus Nebenaspekten. Das<br />
                    <a href="http://www.ardwm2002.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ARD-Angebot</a> hat eine gesonderte Schiedsrichterkritik und bietet persiflierende Zusammenschnitte von Kommentaren als Real-Audio-Download an. Beim<br />
                    <a href="http://wm.zdf.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ZDF</a> kann man sich die zehn schönsten Tore der WM-Geschichte als Flash-Animationen zeigen lassen. Außerdem werden dort die wichtigsten Fußballverletzungen anschaulich erläutert.</p>
<p>Selbstverständlich bietet jeder Sender eigene &#8220;interaktive&#8221; Formate an, meist in Form von niedlichen Spielen oder Quizvarianten. Bezeichnend scheint mir hier die Nostalgie zu sein, die all diese interaktiven Angebote letztlich auf althergebrachte und emotional angereicherte mediale Formen zurückführt. Beim ZDF ist es natürlich ein Torwandschießen, bei der ARD ein virtuelles Tipp-Kick und bei Sport1.de &#8211; als Angebot von Sat.1 und DSF &#8211; ist es ein Fußballbildchensammelspiel. Die beschränkten Ressourcen des Internets, v.a. Speicher- und Übertragungskapazitäten, aber auch geringer Personalaufwand der Sender, werden dabei noch produktiv genutzt, da an kulturell vertraute Formen in neuem medialen Gewand angeknüpft wird.</p>
<p>Im Gesamtüberblick ist die Fußballweltmeisterschaft im Netz jedoch nicht wirklich innovativ. Störend wirken besonders die langen Seitenaufbauzeiten. Bei Béla Réthys Formbarometer müssen erst langwierig animierte Spieler der deutschen Mannschaft geladen werden. Dann erhält man eine äußerst banale Beurteilung der Vorzüge und Schwächen eines Spielers. Über Sebastian Kehl heißt es dort lapidar &#8220;überfordert sich, will zu viel; mangelnde internationale Erfahrung&#8221;. Den Fernsehsendern scheinen nicht wirklich interessante Formen einzufallen, mit denen Fußball jenseits der Mechanismen des Fernsehens wie Zeitlupe und Interview medial attraktiv gemacht werden können. Damit dürfte aber auch klar sein, dass vorerst unsere Vorstellungen von Fußball weiterhin vom Fernsehen und nicht vom Internet geprägt werden.</p>
<p>
                      
                    </p>
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