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	<title>Flatrate &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Flatrate &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Neue Technologien von gestern</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Großes Geld, dreidimensionales Web, virtuelle Fernsehansagerinnen und alle Küchengeräte über die Maus zu bedienen. Das Internet werde unser aller Leben umkrempeln, heißt es seit langem. Heute surfen zwar die meisten und versenden E-Mails, aber der große technologische Umbruch scheint das nicht zu sein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Großes Geld, dreidimensionales Web, virtuelle Fernsehansagerinnen und alle Küchengeräte über die Maus zu bedienen. Das Internet werde unser aller Leben umkrempeln, heißt es seit langem. Heute surfen zwar die meisten und versenden E-Mails, aber der große technologische Umbruch scheint das nicht zu sein.<!--break--><br />
                    <strong>War dies schon die digitale Revolution oder steht uns dieser erst noch bevor? Was ist aus den Hypes geworden, die in den letzten Jahren aufkamen?</strong></p>
<p>Gegen Ende der 1990er Jahre stürzten sich viele Menschen ins Internet-Business in der Manier des amerikanischen Goldrausch. Domainnamen wurden wie Claims abgesteckt und für Millionen Dollar weiterverkauft, wenn sie eingängig genug waren. Wer nicht in einer Internet-Agentur arbeitete, war out. Jede Woche tauchte in den Wirtschafts- und Nachrichtenmagazinen eine neue Gründer-Boygroup auf, alle mit riesigen Maskottchen, in Fabrik- oder Altbauetagen und mit ihrem Logo auf dem Shirt. Der Trend ging zum Zweit-Start-up. Das Internet, das in seinen Anfangszeiten für grenzenlose Information, Kommunikation und Freiheit stand, war ein Synonym für das schnelle Geld geworden.<br />
                    <br />Das Ende des Hypes ist bekannt:<br />
                    <a href="http://www.google.de/search?q=cache:Db8G2KUMak8C:www.boo.com/%2B&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Boo.com</a>, der spektakulär gestartete und kaum bedienbar gestaltete Online-Fashionhändler, machte im Mai 2000 den Anfang. Gigabell folgte, hunderte weitere Firmen der Neuen Wirtschaft beantragten Insolvenz. Mit den handelnden Personen starb auch die Hofberichterstattung &#8211; Net-Business, econy und andere Magazine wurden eingestellt oder verkauft. &#8220;New Economy&#8221; ist für Unternehmen der Neuen Medien beinahe rufschädigend geworden. Sie sitzen noch immer in Fabrik- oder Altbauetagen, sind aber stolz darauf, keinen Risikokapitalgeber im Aufsichtsrat sitzen zu haben. Sogar<br />
                    <a href="http://www.amazon.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">amazon.com</a>, einer der Start-up-Pioniere, wird jetzt zu einem ganz normalen Unternehmen: Vor wenigen Tagen meldete Jeff Bezos die ersten schwarzen Zahlen.<br />
                    <br />Und in den Webrubriken und Netzwelten der Medienlandschaft rücken andere Themen in den Blickpunkt. Pornographie und Propaganda, die Schattenseiten des Internet, lösen den Hype des schnellen Geldes ab.</p>
<p>
                      <strong>Mythos Multimedia</strong>
                    </p>
<p>Glanz sollte auch durch Multimedia ins Web gebracht werden. Audio- und Videostreaming, also das direkte Abspielen von Musik- oder Filmdaten aus dem Internet, ohne dass diese erst heruntergeladen werden müssen, versprach, den vernetzten Rechner zum allumfassenden Medium werden zu lassen. Fernseher, Radio und (Bild-)Telefon zusätzlich zum unüberschaubaren Informationsangebot. Die nötige Technik und Bandbreite für reibungslose, sprich ruckelfreie Video-Konferenzen ist nicht leicht zu haben. In den meisten Fällen muss darum das kleine Fenster des<br />
                    <a href="http://www.real.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Real Player</a> genügen, um beispielsweise bei ins Web übertragenen Nachrichtensendungen und Pressekonferenzen zuzusehen. Ein weiterer Grund dafür, dass das Streamen in Deutschland nicht so recht ankommt, könnten die vergleichsweise hohen Internetgebühren sein. Der durchschnittliche US-Amerikaner widmet eine Stunde seines Tages gestreamten Filmen oder Musik &#8211; der Deutsche bringt es nur auf durchschnittlich 11 Minuten. Die Flatrates, die hierzulande Abhilfe hätten schaffen können, haben weitgehend das Zeitliche gesegnet, eine bundesweit verfügbare Flatrate bietet nicht ein einziges Telekommunikationsunternehmen mehr an. Die letzten, wenigstens in Großstädten angebotenen Flatrates haben die<br />
                    <a href="http://www.telekom.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Telekom</a> und<br />
                    <a href="http://www.arcor.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arcor</a> im Angebot.</p>
<p>Wenn die Anbieter der Streams auf die Idee kommen, sich ihre Leistung bezahlen zu lassen, könnte aber auch eine Flatrate zu spät kommen: Fernsehen im Internet, ob<br />
                    <a href="http://www.heute.t-online.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Heute-Journal</a> oder<br />
                    <a href="http://www.ftv.com/fashionTV.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mode-Kanal</a> kostet ja bisher noch nichts. Keine Rundfunkgebühren und Decoder-Pakete fallen an. Die nötige Software ist bei<br />
                    <a href="http://www.microsoft.com/windows/mediaplayer/en/default.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Microsoft</a> und Real Media kostenlos erhältlich. Tatsächlich kann vom Musikvideo, über den Westernklassiker bis hin zum Online-Radioprogramm bis heute ein großes Angebot an Digital-Waren kostenlos genutzt werden. Die Gratis-Musik-Quelle Napster, die noch bis zum letzten Sommer als der Inbegriff von neuer Preisfreiheit im Datennetz herhielt, ist jedoch vorerst versiegt. Musikanbieter wie<br />
                    <a href="http://www.musicnet.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Music Net</a> , dahinter stecken die Musikriesen BMG, Warner, EMI und Zomba, oder<br />
                    <a href="http://www.pressplay.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressplay</a>, der Konkurrent aus den Häusern Sony, Universal und Vivendi, erheben nicht nur Gebühren dafür, dass Musik heruntergeladen und auf CD gebrannt wird. Schon das bloße Streaming kostet Geld. So kostet ein Monatspaket von MusicNet, dass 100 Downloads und 100 Streams beinhaltet, US $9,95 in den Vereinigten Staaten &#8211; in Deutschland sogar ganze US $29,99. Auch beim Konkurrenten Pressplay müssen für das selbe Angebot satte 25 Dollar auf den Tische gelegt werden. Musik-Börsen wie Gnutella oder KaZaa, bei denen bis heute kostenfrei getauscht wird, versuchen dem Schicksal des Vorläufers Napster zu entrinnen. Ohne zentralen Server entgehen sie nationalen Gerichtsurteilen, die sie zum Abschalten verpflichten könnten. Napster, der inzwischen von Bertelsmann aufgekaufte Vorreiter im Plattentausch will in Kürze neu ins Netz starten &#8211; diesmal allerdings ohne die großen Namen der Musikszene im Angebot zu haben und außerdem gebührenpflichtig. Mit fünf bis zehn Dollar pro Monat wäre zumindest der bestehende Marktpreis unterboten. Ein Streaming-Programm, das richtig anmachen soll, verspricht der<br />
                    <a href="http://www.playboy.com/zmega.html">Playboy</a> auf seine Seite zu bringen. 20 Millionen US-Dollar stellte der Konzern im letzten Jahr bereit, um Technik und Inhalt für das sexy Streaming zu entwickeln. Bisher ist von Streaming jedoch beim Playboy noch nichts zu sehen. Ob man sich am Ende doch mit dem bewährten eigenem TV-Sender und Online-Video-Bestellung zufrieden geben wird? Streaming-Angebote fast jeder Art, die keinen müden Pfennig kosten, zeigt der<br />
                    <a href="http://www.webtimer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webtimer</a>. Bei der großen Auswahl liegt die Vermutung, die Streaming-Welle sei vorüber, einigermaßen fern. Wenn Breitbandzugänge sich weiter verbreiten, dürfte die Nachfrage steigen. Das könnte dann allerdings bald einen Preisanstieg zur Folge haben.</p>
<p>
                      <strong>Avatare</strong>
                    </p>
<p>Avatare sind animierte Figuren im Cyberspace. Mit ihrer Hilfe sollte sich das Web noch weiter von der Zweidimensionalität des Bildschirms lösen, gemütlicher, herzlicher &#8211; eben dreidimensionaler werden. Könnte sich der User im anonymen Datenraum vielleicht nach persönlicher Ansprache sehnen? Könnten virtuelle Berater den Verkauf im Netz begleiten, wenn die direkte Kundenbetreuung im Geschäft unter den Tisch fällt? Solche oder ähnliche Gedanken hatten wohl die Werbestrategen als sie sich Figuren wie Robert-T-Online, Cor@Deutsche Bank oder Liam Loewe ausdachten. Was bei Joe Camel, dem berühmten Werbekamel des gleichnamigen US-Zigarettenkonzerns, funktioniert hat, hätte ja auch zur Erfolgsnummer von T-Online oder der Deutschen Bank werden können.<br />
                    <br />Stattdessen wurde Robert-T-Online ungewollt zum<br />
                    <a href="http://www.golem.de/0102/12406.html%20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Absender</a> des unangenehmen &#8220;Kournikova&#8221;-Wurms. Die Betreffzeile &#8220;Neues von Ihrem Internetdienstleister &#8211; Robert T. Online informiert&#8221; mit dem Absender &#8220;support@t-online.de&#8221; täuschte den Telekom-Kunden eine seriöse Herkunft der E-Mail vor. Heute ist der gescholtene Robert auf der Homepage des Konzerns nur nach langer Suche in alten Archiven zu finden. Burschikos und Blond strahlt zwar<br />
                    <a href="http://www.db-cora.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Cor@</a> von der Deutschen Bank dem Besucher entgegen, leider führen aber sämtliche Navigationspunkte auf der Seite bei Anklicken ins Nichts. Ebenfalls blauäugig und mit einem charmantem Lächeln bietet sich Liam Loewe auf der Seite des Fernsehherstellers zur virtuellen Produktberatung an: &#8220;Ich bin Loewe Spezialist, Navigationshilfe und technisches Lexikon in Personalunion. Nutzen Sie diese Chance!&#8221;. Der nette Mattscheibenverkäufer im silbernen Zwirn gibt auch Auskunft über sein &#8220;Privatleben&#8221;. Er sei 27 Menschenjahre alt, jedoch erst am 13. August 2000 geboren und wohne im Cyberspace, auf der Festplatte des Hauses Loewe. Zur Information: Er hat keine Partnerin!<br />
                    <br />Immerhin weiß Liam, der auch mit den Augen zwinkern kann, dass er kein Mensch ist.<br />
                    <br />Aber auch an anderer Stelle im Netz tauchen die kleinen Figuren auf. Bei<br />
                    <a href="http://www.electronic-arts.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Electronic Arts</a> kann man sich einen Platz im Simulations-Spiel Sims kaufen. Mit $ 25,99 für die Spiel-CD-Rom darf bei dem virtuellen Single-Treff jeder &#8220;mal Kuppler sein&#8221; wird dort geworben. Avatare für alle! Bei<br />
                    <a href="http://gexserve.genie.de/global_root/init.php?data=babyfred.inc.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">genie.de</a> findet sich die Fantasiefigur &#8220;Baby Fred&#8221;. Grußpostkarten, schenkelklopfende &#8220;Cheffe&#8221;-Witze und Baby-Fred´s Begegnungen mit Stars wie Nadja ab del Farrag gehören zur Spaßpalette. Auch das Baby-Sprachlexikon oder die von Baby-Fred gelesenen Nachrichten scheinen mal ein Highlight der Seite gewesen zu sein. Der letzte Eintrag auf der News-Seite stammt allerdings vom Juli 2001. Hat die Sommerpause der Witzfigur den Garaus gemacht?</p>
<p>Digitale Geschöpfe, die das Kindchen-Schema gelangweilter Büroinsassen ansprechen sollen, haben es schwer zu überleben. Das Massensterben der Tamagotchis nach dem Abklingen des großen Hypes von 1997, sollte da als Mahnmal der Vergänglichkeit im Gedächtnis der computerisierten Welt erscheinen.<br />
                    <br />Mit anderem Ehrgeiz als die Spaßmacher und Kundenbetreuer, die Avatare erschaffen haben, nähert sich seit dem 1.Januar 2001 das<br />
                    <a href="http://www.fraunhofer.de/german/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frauenhofer-Institut</a> den Cyber-Figuren. Im Projekt &#8221;<br />
                    <a href="http://212.205.85.111:8087/Avatar_Conference/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Avatar-Conference</a>&#8221; des Stuttgarter Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation haben sich die Forscher das Ziel gesetzt, die weltweit verstreute Wissenschafts-Gemeinde im virtuellen Raum zusammenzuführen. Experten sollen auf Avatar-Konferenzen über ihre Arbeit berichten. In Direktzeit könnten die Kollegen sich auf der Suche nach der Wahrheit letztem Schluss in die Debatten einschalten. Räumliche Distanz als Ursache ungleich verteilter Information und von Missverständnissen könnte so überwunden werden. Zukunftsmusik? Wie das Frauenhofer-Institut Anfang 2001 mitteilte, ist das Projekt auf 24 Monate angelegt. Am 28. Februar dieses Jahres sollen die Ergebnisse<br />
                    <a href="http://www.iao.fraunhofer.de/d/kontakt/news.hbs?pageid=243&amp;catid=36#243" target="_blank" rel="noopener noreferrer">publik gemacht</a> werden.</p>
<p>
                      <strong>Mobile Web</strong>
                    </p>
<p>Der erste große Hype, der einen drahtlosen Internetzugang überall versprach, war WAP. Das erinnert allerdings bis heute eher an die Anfangstage des btx als an die Zukunft des World Wide Web. Auf kleinen Handydisplays, auf denen niemals die ganze Seite zu sehen ist, mit einer über die Telefontastatur nur mühsam zu bedienenden Navigation, das alles zu horrenden Preisen &#8211; es ist nicht weit her mit dem S-Bahn-Surfen.<br />
                    <br />Eine etwas ausgereiftere Technik des wireless web kommt &#8211; wenn auch nur mit sehr begrenzter Reichweite &#8211; aus Skandinavien. Mit dem Laptop auf dem Balkon sitzen und den Drucker im Arbeitszimmer aktivieren, die Heizung per Palm aufdrehen, über das Headset telefonieren, obwohl das Handy im Koffer auf dem Rücksitz liegt, und nie mehr Kabelstränge mit Tesafilm an Tischunterseiten befestigen müssen. Die Erfüllung all dieser Träume verspricht seit 1998 ein Chip, der kaum größer ist als ein Zwei-Euro-Stück und den Namen eines Vikingerkönigs aus dem 10. Jahrhundert trägt:<br />
                    <a href="http://www.bluetooth.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bluetooth</a> (vom skandinavischen Blatand, also Blauzahn).<br />
                    <br />Über Bluetooth können Daten per Funk von einem sogenannten Master-Gerät an bis zu sieben Peripheriegeräte übertragen werden. Das können zum Beispiel Organizer, Freisprecheinrichtungen, mp3-Player, Lautsprecher oder Haushaltsgeräte sein. Auch die Infrarot-Technik von Fernbedienungen und kabellosen Kopfhörern könnte von Bluetooth abgelöst werden. Das Netz von acht Geräten kann durch den Einsatz weiterer Master ausgebaut werden. Die Reichweite von 10 Metern ist für die meisten Anwendungen ausreichend und kann mit einem Verstärker auf 100 Meter erweitert werden. Bluetooth sendet im für jeden zugänglichen 2,4 GHz ISM-Band (Industrial Scientific Medical-Frequenz) und erreicht je nach Nutzung der Kanäle Übertragungsgeschwindigkeiten zwischen 64 kBit/s, was ISDN-Geschwindigkeit entspricht, und 721 kBit/s.<br />
                    <br />Fast 2.000 Unternehmen sind inzwischen in der 1998 gegründeten Special Interest Group versammelt und entwickeln Lösungen für die drahtlose Kommunikation mittels Bluetooth. Erste mit der Technik ausgestattete Geräte sind bereits auf dem Markt: Handys, Notebooks und Headsets.<br />
                    <br />Experten sagen Bluetooth eine große Zukunft voraus. Auch wenn das medieninteresse nachgelassen hat und gerüchteweise schon mal das Ende der Technologie verkündet wurde &#8211; da der Preis des Chips bei Serienfertigung auf unter 5 Euro sinken dürfte, könnte es tatsächlich zum überall verwendeten Modul werden.<br />
                    </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 24.01.2002</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p class="tidy-3">
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Kreditkarten im Internet sicherer als im Restaurant&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Heddendorp]]></category>
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		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">
<b>Uwe Heddendorp im Chat am 19. Februar 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
<b>Uwe Heddendorp im Chat am 19. Februar 2001</b></span><!--break--><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es sei gefährlicher, <i>&quot;einem Kellner seine Kreditkarte in die Hand zu drücken, als sie im Internet für einen Zahlungsvorgang einzusetzen&quot;</i>,<br />
versicherte Uwe Heddendorp im Chat von stern.de und politik-digital.<br />
Der Geschäftsführer von AOL Deutschland stellte sich am 19. Februar<br />
2001 den Fragen der Chatgemeinde. Sicherheit im Internet, Entwicklung<br />
des eCommerce und die Konkurrenz mit T-Online kamen zur Sprache.<br />
Besonders interessierten sich die User aber für die künftigen<br />
Online-Gebühren und die Frage nach der lang ersehnten Einführung einer<br />
günstigen Flatrate.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ziel sei zwar eine Flatrate unter 50 DM, so Heddendorp, allerdings würde AOL dabei unter den <i>&quot;derzeitigen Bedingungen richtig drauflegen&quot;</i>.<br />
Denn noch immer warte man auf ein Angebot der Deutschen Telekom, das<br />
einen Großhandelstarif für die Nutzung des Ortsnetzes beinhalte. Aber<br />
bis zum Jahresende, tippte der AOL-Geschäftsführer, werden <i>&quot;günstige Flatrates das Standard-Angebot sein&quot;</i>. Es sei <i>&quot;wichtig,<br />
dass das Internet wie ein Medium betrachtet und bepreist wird. Man<br />
stelle sich vor, TV würde ab morgen in Pfennig pro Minute abgerechnet,<br />
dann würde die Nutzung radikal zusammen brechen&quot;</i>. Deshalb sei die Einführung einer Flatrate für die Internet-Nutzung auch so bedeutsam &#8211; damit <i>&quot;die Menschen endlich vom tickenden Gebührenzähler befreit werden und in Ruhe die Inhalte ausprobieren können&quot;</i>. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Angesprochen auf die derzeitigen Probleme der meisten New Economy-Firmen, äußerte Heddendorp, dass sich momentan <i>&quot;die Spreu vom Weizen&quot;</i> trenne und am <i>&quot;Ende des Jahres einige vom Markt verschwunden sein werden&quot;</i>. Für eCommerce-Unternehmungen mit <i>&quot;echten Business-Modellen&quot;</i> sieht er aber weiterhin <i>&quot;gute Chancen&quot;</i>. Die Zahl der Internet-Nutzer wachse stetig weiter und bei den Online-Umsätzen sei die Tendenz ebenfalls steigend.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In der Zukunft möchte AOL <i>&quot;das<br />
Internet noch einfacher und nützlicher machen, damit auch die, die<br />
heute noch meinen, ohne Internet auszukommen, maximalen Anreiz haben,<br />
den Anschluss zu finden&quot;</i>. Durch die Fusion mit Time Warner sei man<br />
nun in der Lage, solche Anreize zu schaffen und breitbandig attraktive<br />
Entertainment-Inhalte über das Netz anzubieten. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am Ende des Chats wurde<br />
schließlich noch die alles entscheidende Frage geklärt, wie viele<br />
eMail-Adressen Boris Becker bei AOL hat. Und da das Internet ja <i>&quot;das demokratischste aller Medien&quot;</i> ist, sollte es wohl jedem von uns möglich sein, es zumindest in diesem Punkt dem ehemaligen Tennisstar gleich zu tun:</p>
<p><i>&quot;7! Und das mit nur einem Account!&quot;</i><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/news/chat/2001/02/07/chalt_heddendorp.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
<!-- Content Ende --></p>
<table border="0" cellpadding="2" cellspacing="0" width="390">
<tbody>
<tr>
<td align="center">
<p>
			&nbsp;
			</p>
<p>			<center><br />
			<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kommentieren<br />
			Sie diesen Artikel!</span></a></i><br />
			</center><br />
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
			</span><br />
			<center><br />
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><i><a href="http://www.politik-digital.de/salon/diskussion/">Diskutieren<br />
			Sie mit anderen in unserem Forum!</a></i></span><br />
			</center></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Großhandelsflatrate beschlossene Sache &#8211; Schwere Schlappe für die Telekom</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/grosshandelsflatrate_beschlossene_sache_schwere_schlappe_fuer_die_telekom-915/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/grosshandelsflatrate_beschlossene_sache_schwere_schlappe_fuer_die_telekom-915/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbornkessel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/grosshandelsflatrate_beschlossene_sache_schwere_schlappe_fuer_die_telekom-915/</guid>

					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Ron Sommers schlimmste
Befürchtungen werden Realität, spätestens ab Februar 2001 muss der
Ex-Monopolist seinen Konkurrenten die hartnäckig verweigerte
Großhandelsflatrate anbieten.<!-- Auch die bisher gültigen zeitabhängigen Verbindungspreise (Unterteilung in Haupt- und Nebenzeit) werden von der Regulierungsbehörde kassiert.-->
Nach dem 15. Dezember können andere Internet-Provider die Leitungen der
Telekom ganztägig ab 1,5 Pfennige die Minute nutzen. Eine bislang
geltende - und besonders für Telekom-Tochter T-Online günstige - <a href="http://www.ftd.de/tm/tk/FTDVT8BZLFC.html?nv=rs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mengenrabatt-Regelung</a> wurde ebenfalls untersagt.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Ron Sommers schlimmste<br />
Befürchtungen werden Realität, spätestens ab Februar 2001 muss der<br />
Ex-Monopolist seinen Konkurrenten die hartnäckig verweigerte<br />
Großhandelsflatrate anbieten.<!-- Auch die bisher gültigen zeitabhängigen Verbindungspreise (Unterteilung in Haupt- und Nebenzeit) werden von der Regulierungsbehörde kassiert.--><br />
Nach dem 15. Dezember können andere Internet-Provider die Leitungen der<br />
Telekom ganztägig ab 1,5 Pfennige die Minute nutzen. Eine bislang<br />
geltende &#8211; und besonders für Telekom-Tochter T-Online günstige &#8211; <a href="http://www.ftd.de/tm/tk/FTDVT8BZLFC.html?nv=rs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mengenrabatt-Regelung</a> wurde ebenfalls untersagt.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diese Entscheidung, die Telekom-Chef <a href="http://www.telekom.de/untern/inv_relations/kurzprofil/manage/management.htm#sommer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ron Sommer</a><br />
als &quot;krassen Fehler&quot; bezeichnete, sorgt für neue Bewegung auf dem ins<br />
Trudeln geratenen Flatrate-Markt. Nachdem in den letzen Monaten bereits<br />
zahlreiche Telekom-Mitbewerber aufgrund des bisherig gültigen<br />
Abrechnungsmodells die Segel streichen mussten &#8211; <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/econsumer/flatrate2.shtml">politik-digital berichtete</a> &#8211; kann die Konkurrenz nun wieder härter am Wind segeln.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Deutsche Telekom AG (DT AG)<br />
sprach von einer klaren Fehlentscheidung und will eventuell gegen die<br />
Anordnung klagen. Sie befürchtet ernsthafte Probleme für das<br />
Telefonnetz. Schon jetzt gebe es, insbesondere in den Abendstunden,<br />
regional massive Probleme, eine freie Leitung zu erwischen. Durch den<br />
zu erwartenden zusätzlichen Internet-Verkehr könne es in dem<br />
schmalbandigen Telefonetz zu kritischen Engpässen kommen, so ein<br />
Sprecher des Ex-Monopolisten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Regulierungsbehörde folgte in<br />
ihrer Entscheidung aber nicht den Telekom-Ängsten vor einem<br />
hoffnungslos überlasteten Telefonnetz, sondern entschied aufgrund von<br />
Wettbewerbsgründen und Verbraucherinteressen. Das jüngste<br />
Flatrate-Sterben zeige, dass das bisherige Abrechnungsystem nicht<br />
funktioniere und lediglich der Telekom zu Gute komme, so<br />
RegTP-Präsident <a href="http://www.regtp.de/behoerde/start/in_01-01-01-00-00_m/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klaus-Dieter Scheurle</a>.<br />
Da es hier um einen der &quot;aussichtsreichen Wachstumsbereiche der<br />
Telekommunikation&quot; gehe, will die Regulierungsbehörde durch ihr<br />
Vorgehen die solide Basis für die weitere &quot;wirtschaftliche,<br />
beschäftigungspolitische und verbraucherfreundliche Entwicklung des<br />
deutschen Internetmarktes&quot; legen, so Scheurle weiter. Im übrigen müsse<br />
die Telekom für einen wirtschaftlich sinnvollen Ausbau des<br />
schmalbandigen Netzes sorgen solange der breitbandige Zugriff per<br />
Digital Subscriber Line (<a href="http://userpage.fu-berlin.de/%7Edittbern/Telekom/Misc/TK_Abk.html#DSL" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DSL</a>)<br />
noch nicht flächendeckend gewährleistet sei. Konkrete Preisvorgaben<br />
machte die Regulierungsbehörde aber nicht, der Deutschen Telekom AG<br />
bleibe so genügend &quot;Freiraum zur Gestaltung der Konditionen einer<br />
Flatrate&quot;. Der &quot;unternehmerische Spielraum&quot; des Unternehmens würde<br />
entgegen deren Befürchtungen nicht eingeengt werden, begründet Scheurle<br />
diese Vorgehensweise in seiner <a href="http://www.regtp.de/aktuelles/00283/01/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rede</a>.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Telekom-Konkurrenz zeigt sich erfreut</b><br />
Zwar knallten beim Haupt-Wettbewerber America Online (AOL) noch keine Sektkorken, doch Sprecher Jens Nordlohne betonte in einem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/telekommunikation/0,1518,102985,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gespräch mit Spiegel Online</a>,<br />
dass die Großhandelsflatrate ein &quot;Schritt in die richtige Richtung&quot;<br />
sei. Nur so könne man &#8211; ähnlich wie bereits in Großbritannien &#8211; dem<br />
Kunden eine Flatrate unter der von der Politik geforderten magischen<br />
50,&#8211; Mark-Grenze anbieten. Zugleich bot er der Telekom an, bei<br />
Problemen mit Leitungsenpässen oder Investitionskosten gemeinsam eine<br />
Lösung zu finden und sich nicht mehr &quot;gegenseitig vors Schienbein&quot; zu<br />
treten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Politik und Wirtschaft begrüßen Entscheidung &#8211; 400.000 neue Arbeitsplätze?</b><br />
Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßten die RegTP-Entscheidung einhellig. Staatsminister <a href="http://www.bundesregierung.de/dokumente/Pressemitteilung/ix_24215.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans Martin Bury</a><br />
sprach dabei von einem &quot;wichtigen Schritt in Richtung<br />
Informationsgesellschaft&quot; und kündigte zugleich an, die Bundesregierung<br />
werde &quot;mit gutem Beispiel vorangehen und internetfähige<br />
Dienstleistungen in den nächsten Jahren online bereit stellen&quot;. Auch<br />
die Opposition findet Worte der Zustimmung. Die CDU/CSU-Fraktion im<br />
Bundestag betont in einer <a href="http://www.cducsu.bundestag.de/texte/muell32i.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>,<br />
die bisherige Preispolitik der Telekom sei eine &quot;ausschließlich<br />
strategische Preisfestsetzung&quot; gewesen, durch welche man die<br />
&quot;Wettbewerber vom Internet-Markt fernzuhalten&quot; versucht habe. Der<br />
Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHT) rechnet mit einem &quot;weiteren<br />
Auftrieb&quot; welcher der elektronische Handel durch den Pauschalpreis<br />
erfahren werde und außerdem mit deutlich günstigeren Online-Gebühren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Experten erwarten nun ein <a href="http://www.ftd.de/tm/eb/FTDBRATENFC.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">massives Wachstum</a><br />
des bundesrepublikanischen eCommerce bis 2005 und sprechen in diesem<br />
Zusammenhang von bis zu 400.000 neuen Arbeitsplätzen. Paul Welfens von<br />
der Universität Potsdam bemerkt in einem <a href="http://www.net-business.de/politik/news.html?id=974560060.1&amp;ssid=ba44641d4bc05a54a0a7ffbd209735" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview mit Net-Business</a>,<br />
dass die Halbierung der Internetkosten auf 40 Mark innerhalb der<br />
nächsten drei bis vier Jahren zwischen 300.000 und 400.000 neue<br />
Arbeitsplätze nach Deutschland bringen könne.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>RegTP will DSL-Angebot überprüfen</b><br />
Damit aber nicht genug der schlechten Nachrichten für das Team Telekom. In einem <a href="http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wirtschaft/.html/18artik07.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview mit der Berliner Zeitung</a><br />
kündigt Chefregulierer Scheurle eine Entscheidung hinsichtlich des<br />
immer stärker in den Mittelpunkt rückenden Internet-Zugangs per DSL an.<br />
Es lägen zwei Anträge von Telekom-Mitbewerber vor, die nicht mehr &#8211; wie<br />
bislang üblich &#8211; die kompletten Teilnehmeranschlüsse mieten, sondern<br />
nur noch ein gewisses Frequenspektrum für den DSL-Zugang kaufen wollen.<br />
Dadurch könnte man Telefonkunde bei der Telekom bleiben, seinen<br />
DSL-Anschluss aber von einem Mitbewerber zur Verfügung stellen lassen.<br />
Eine <a href="http://www.europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/2000/de_300X0417.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU-Verordnung</a> sehe dies ab 1. Januar 2001 vor, so dass ein Eingreifen der Regulierungsbehörde ohnehin unumgänglich sei.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Geplatzte &#034;always online&#034;-Träume</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/geplatzte_always_online_traeume-918/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/geplatzte_always_online_traeume-918/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mbornkessel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Poweruser]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
		<category><![CDATA[Surf1]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Katerstimmung beim deutschen
Flatrate-Pionier. Surf1 ist pleite! Andere Anbieter stellen ihr Angebot
zwangsweise ein, erlassen einen Anmeldestopp oder kündigen unliebsamen
Dauersurfern. Endet die Flatrate-Zukunft bevor sie richtig beginnen
konnte?</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Katerstimmung beim deutschen<br />
Flatrate-Pionier. Surf1 ist pleite! Andere Anbieter stellen ihr Angebot<br />
zwangsweise ein, erlassen einen Anmeldestopp oder kündigen unliebsamen<br />
Dauersurfern. Endet die Flatrate-Zukunft bevor sie richtig beginnen<br />
konnte?</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Noch am 28. August versprach das<br />
Bitburger Unternehmen seinen Kunden im 4. Quartal 2000 eine<br />
&quot;interaktive Flatrate für nur 19 Euro monatlich&quot; anzubieten. Leider<br />
zeige es sich, dass das bisherige Konzept &#8211; für 139 Mark unbegrenzt<br />
surfen &#8211; doch nicht finanzierbar sei, wie Surf1 Geschäftsführer Nylis<br />
G. Renschler <a href="http://www0.surf1.de/default.asp?lang=de&amp;m=5&amp;i=5">gestehen musste</a>.<br />
Bereits zu diesem Zeitpunkt geisterten die ersten Gerüchte über den<br />
bevorstehenden Konkurs des ersten deutschen Flatrate-Anbieters durch<br />
diverse Foren, bevor schließlich am 31. August die Eröffnung des<br />
Insolvenzverfahrens offiziell beantragt wurde. Mittlerweile wurden alle<br />
Zugangsmöglichkeiten gesperrt. Fraglich bleibt, ob die Surf1-Kunden das<br />
für ein Jahr im voraus zu zahlende Nutzungsentgelt überhaupt zurück<br />
bekommen werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Surf1 ist nur ein Beispiel für<br />
fehlgeschlagene Kalkulationen und einer gehörigen Portion Blauäugigkeit<br />
mancher Provider. Auch andere Flatrate-Anbieter geraten mehr und mehr<br />
unter Finanzierungsdruck. Schuld an der ganzen Misere seien, so<br />
einhelliger Tenor der betroffenen Unternehmen, die sogenannten<br />
&quot;Poweruser&quot;. Diese seien zum Teil 24 Stunden am Tag online und<br />
blockieren dadurch nicht nur die Einwahlports, sondern würden dadurch<br />
auch die gesamte Kalkulation der Flatrate-Anbieter über den Haufen<br />
schmeißen.<br />
<br />
Insbesondere die Firma Sonnet hatte in letzter Zeit große<br />
Zugangsprobleme. Verärgerte Nutzer äußern in Diskussionsforen die<br />
Vermutung, diese Probleme seien absichtlich herbeigeführt um die Kosten<br />
zu senken. Mittlerweile sind die technischen Schwierigkeiten nach<br />
Angaben von Sonnet zwar behoben, doch trennt sich das Unternehmen nun<br />
von den &quot;Powerusern&quot; und <a href="http://www.sonnet.de/news.html">kündigt die Verträge</a>.<br />
<br />
Da mit dem griffigen Slogan &quot;<i>Für sagenhafte 79,- DM (Festpreis) im Monat kannst du mit Sonne surfen ohne Limit</i>&quot;<br />
geworben wurde und &#8211; obwohl momentan auch bei Sonnet keine Neuanmeldung<br />
möglich ist &#8211; immer noch wird, regt sich dagegen heftiger <a href="http://www.telepolis.de/newsticker/forum/go.shtml?list=1&amp;g=20000904pmo002">Widerstand</a><br />
der betroffenen Nutzer. Es wurde der Ansturm auf das Angebot einfach<br />
grob unterschätzt. Sonnet kalkulierte lediglich mit einer<br />
Durchschnittsnutzung von drei bis vier Stunden täglich.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch die erst am 18. August<br />
eingerichtete Flatrate der Düsseldorfer Firma DUSnet wird nach nur<br />
einem Monat wieder eingestellt &#8211; erneut seien die &quot;Poweruser&quot;, &quot;die das<br />
Angebot als günstige Standleitung nutzen&quot; der Grund, so eine <a href="http://www.dusnet.de/presse.phtml">Pressemitteilung</a><br />
des Unternehmens. Eine &quot;gesunde&quot; Mischkalkulation sei aufgrund der<br />
enorm hohen Nutzungszeit nicht möglich. Die momentan geltenden<br />
rechtlichen Bedingungen und Inter-Connection-Vereinbarungen würden ein<br />
nicht querfinanziertes Flatrate-Angebot unmöglich machen,<br />
schlussfolgert man.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit haben die Düsseldorfer den<br />
Punkt getroffen. Die meisten der nun betroffenen Unternehmen nutzen<br />
zwangsweise die Netz-Dienstleistungen der Telekom. Zur Zeit fallen<br />
alleine für jede Online-Minute Inter-Connectiongebühren von 1,72 Mark<br />
an, weitere Entgelte für Datenvolumen und Internetnutzung kommen noch<br />
dazu. So sind die Kalkulationsgrenzen auf dem heiß umkämpften Markt eng<br />
gesteckt. Zusätzlichen Preisdruck übt die Telekom durch ihr seit April<br />
eingeführtes <a href="http://www.t-versand.de/cgi-bin/tversand.filereader?1246975870+DE/products/5005">Flatrate-Angebot</a><br />
aus. Befreit von den eigenen Gebühren und mit der Finanzkraft eines<br />
Ex-Monopolisten in der Hinterhand, setzte sie dadurch die Preisspirale<br />
nach unten in Bewegung. Mittlerweile bewirbt sie intensiv ihr <a href="http://www.t-versand.de/cgi-bin/tversand.filereader?1246975870+DE/products/5006">T-DSL Flatrate-Angebot</a>, das die magische 50 Mark-Grenze unterschreitet. Dabei setzt die Telekom erstmals auf einen Breitband-Zugang (<a href="http://userpage.fu-berlin.de/%7Edittbern/Telekom/Misc/TK_Abk.html#DSL">DSL</a>), der nach dem übertragenen Datenvolumen und nicht nach der Online-Zeit abgerechnet wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Kritiker sehen in der<br />
Preispolitik des Ex-Monopolisten den Versuch, unliebsame Konkurrenten<br />
aus dem Weg zu schaffen und rufen daher zum Protest auf. Sie<br />
befürchten, dass längerfristig nur noch große Anbieter wie die Telekom<br />
oder auch AOL den Preiskampf durchstehen können und kleinere<br />
Unternehmen mit günstigeren Angeboten keine Chance mehr hätten.<br />
<br />
Insbesondere von Verbraucherseite wird die Forderungen nach einem<br />
Einschreiten der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation<br />
immer lauter, doch die Regulierer fühlen sich nach Angaben von <a href="http://www.heise.de/newsticker/data/pmo-04.09.00-002/">Heise online</a> nicht für Internetzugangsgebühren zuständig. Andererseits antwortete die Regulierungsbehörde dem Initiator einer <a href="http://www.geocities.com/s_feige/telekom/telekom.html">Telekom-Protest-Seite</a>,<br />
dass sie &quot;Abhilfemöglichkeiten&quot; prüfen werde. Es bleibt wieder einmal<br />
abzuwarten, ob und wie sich die Politik &#8211; schließlich fordert man dort<br />
schon länger die 50 Mark Flatrate &#8211; des Problems annimmt.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Traum von &#034;always online&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der_traum_von_always_online-927/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/der_traum_von_always_online-927/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[ahissen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Internetverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Flatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Provider]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&#34;Flatrate&#34; heißt das Zauberwort, von dem sich Internetunternehmer den
endgültigen Durchbruch des Internets zum Massenmedium versprechen.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>&quot;Flatrate&quot; heißt das Zauberwort, von dem sich Internetunternehmer den<br />
endgültigen Durchbruch des Internets zum Massenmedium versprechen.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In allen Farben, Formen und Größen wird der Pauschalpreis für unbegrenztes Surfen angepriesen.<br />
Kleine Schönheitsfehler bei vielen &quot;supergünstigen&quot; Angeboten: Vertragsbindung, Beschränkung auf bestimmte<br />
Zeiten oder eine komplette Ummeldung des Telefonanschlusses auf die jeweilige Firma, die dann bei<br />
Telefongesprächen kräftig abkassiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Den Anfang machte 1999 die Firma Mobilcom, die versuchte eine Flatrate deutschlandweit zu etablieren. Erfolglos<br />
leider, denn die übergroße Zahl von Anmeldungen und bekannt gewordene Sicherheitsmängel führten dazu, dass<br />
das Projekt ziemlich rasch wieder eingestellt wurde. Die Idee, mit günstigen Pauschalangeboten neue<br />
Kundenkreise zu erschließen, war jedoch geboren. Bald versuchten einige Provider über die 01804-Service-Nummer<br />
eine Flatrate aufzuziehen, weil bei diesen Nummern nur einmalig 48 Pf pro Einwahl für den Anrufer berechnet<br />
werden. Doch auch dieses Projekt war nur von kurzer Dauer. Eine Tarifänderung der DTAG brachte das Aus.<br />
Trotzdem reißt der Strom der Anbieter nicht ab, die mit immer neuen Flatrate-Versionen auf den Markt drängen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Aktuelle Beispiele gibt es zur genüge. Callando bietet seit Juli den Tarif Fun-flat 66 an, bei dem der User für<br />
66 Mark im Monat unbegrenzt surfen kann. Allerdings muss er sich dafür vertraglich binden, mindestens<br />
10 Monate. Wer das nicht will, kann ab dem ersten August die Privatnutzer-Flatrate von AddCom AG in Anspruch<br />
nehmen. Die kostet sogar nur 59 Mark und ist jeweils zum Monatsende kündbar. Allerdings gilt sie nur in den<br />
Abendstunden (18.00-9.00 Uhr) und am Wochenende. Auch regionale Telekommunikationsfirmen versuchen auf<br />
den Zug aufzuspringen. In Berlin ist &quot;always online&quot; mit der BerliKOMM für 49 Mark oder 99 Mark (je nach<br />
Übertragungsgeschwindigkeit des heimischen PC) möglich, theoretisch zumindest. Praktisch häufen sich die<br />
Beschwerden über mangelnde technische Kapazitäten des kleinen Unternehmens, Wartezeiten von 1,5 Monaten<br />
bis der entsprechende Anschluss gelegt ist, sind keine Seltenheit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Firma <a href="http://www.flatrateinfos.de/">HostFactory</a> will ab September sogar kostenloses Surfen<br />
anbieten. Anstatt einen festgesetzten Betrag zu bezahlen, soll der User seine Flatrate einfach &quot;abarbeiten&quot;. Bei<br />
der Einwahl ins Internet wird er automatisch auf eine Startseite geleitet, wo eine &quot;Aufgabe&quot;, zum Beispiel<br />
Eintragungen in ein Meinungsforum, auf ihn wartet, die er erledigen muss. Dafür kann er dann 24 Stunden gratis<br />
online gehen. Ob sich dieses Konzept trägt, ist allerdings nicht nur in Expertenkreisen umstritten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So versuchen sich die Großen und die Kleinen im Kampf um die User gegenseitig zu über- oder besser gesagt zu<br />
unterbieten, freilich ohne jemals das vielzitierte US-Vorbild zu erreichen. Im &quot;Paradies für Quasselstrippen&quot;<br />
(Berliner Zeitung) ist die Flatrate bereits Alltag, ebenso wie das Internet. Für 15-30$ (ca. 21 &#8211; 43 DM) im Monat<br />
telefoniert und surft der Amerikaner ohne auf die Uhr zu gucken. Experten sehen hierin einen der Hauptgründe,<br />
warum das Internet in den USA bereits ein Massenmedium ist, das ganz selbstverständlich genutzt wird.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Davon sind deutsche User noch meilenweit entfernt. Zwar sind laut einer Studie der MediaGruppe Digital<br />
<a href="http://www.mgd.de/frames.html">@-facts</a> 21,1% der Deutschen online, aber im internationalen<br />
Vergleich ist das nicht gerade berauschend (<a href="http://www.nua.ie/surveys/how_many_online/europe.html">Rang 11</a> ).<br />
So stellt denn auch eine kürzlich veröffentlichte Studie der <a href="http://www.digital-law.net/welfens/">Universität Potsdam</a><br />
fest, dass die &quot;Internet-Nutzung in Deutschland bei Haushalten und Unternehmen deutlich unterhalb des<br />
Optimums&quot; bleibe.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Und alles wegen der Flatrate? Ja, sagt die Studie. Und Umfragen in verschiedenen Zeitschriften geben ihr recht.<br />
In einer Forsa-Umfrage der <a href="http://www.it-news.de/9911/5315.html">Online Today</a> gaben 38% der Befragten den<br />
Preis als entscheidendes Kriterium für die Auswahl eines Online-Dienstes an. Dieser ist also weit wichtiger als<br />
Service (24%) oder übersichtliche Tarifstrukturen (20%). Laut der Zeitschrift <a href="http://www.gnn.de/0002/6250.html">Connect</a><br />
würde jeder dritte Deutsche einen Internet-Anschluss anmelden, wenn es eine Flatrate von 20 Mark geben würde.<br />
In der Altersgruppe der 14 bis 29 Jährigen wäre es sogar beinahe die Hälfte. Alles in allem würde das einen<br />
Zuwachs von 13,3 Millionen neuen Usern bedeuten. Mit 10 Millionen neuen Anschlüssen rechnet die<br />
@-facts-Studie allerdings ohnehin im nächsten halben Jahr &#8211; Flatrate hin oder her.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Also vielleicht doch alles nur halb so wild? Auf keinen Fall, meinen die Gründer der Internet-Koalition, die sich für<br />
eine bundesweite Flatrate um die 40 Mark stark macht. In allen OECD-Ländern zeige sich ein<br />
&quot;deutlich negativer Zusammenhang&quot; zwischen teuren Tarifen und geringer Internetnutzung. Das bestätigt auch die<br />
neueste  <a href="http://www.oecd.org/dsti/sti/it/index.htm">OECD-Studie</a>. Der Trend zur Flatrate sei in<br />
sämtlichen untersuchten Ländern spürbar, die Preise fürs Onlinesurfen sinken permanent. Die Kosten für<br />
20 Stunden im Netz sind heute bereits 15% geringer als im letzten Jahr.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die <a href="http://www.warentest.de/wtest/plsql/sw_test.anzeige_beitrag?kontaktnr=0&amp;tmp_inh_id=16282&amp;tmp_zeitschrift=t&amp;tmp_ausgabe=10&amp;tmp_jahr=1999">Stiftung Warentest</a><br />
jedenfalls rät den Verbrauchern, momentan keine längerfristigen Verträge abzuschließen. Die Tarife, die zur Zeit<br />
unter dem Namen &quot;Flatrate&quot; firmieren, seien im Bestfall für Vielsurfer interessant. Die geplanten Pauschalpreisen<br />
der in Deutschland führenden Provider T-Online (78 Mark) und AOL (79 Mark) rechnen sich nur für Unternehmen<br />
und Surfer, die mehr als 50 Stunden monatlich im Netz sind. Für die anderen heißt es abwarten und Schnäppchen<br />
machen. Unter <a href="http://www.billiger-surfen.de/">billiger-surfen</a> findet man eine ständig aktualisierte<br />
Auflistung von Anbietern und ihren Tarifen / Flatrates. Der Markt ist in Bewegung, die 50 Mark-Grenze fällt<br />
bestimmt.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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