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	<title>Flüchtlinge Willkommen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Flüchtlinge Willkommen &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Smart Hero Award verliehen: Die kleinen Helden des Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Mahler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 10:39:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es gibt die kleinen Helden des Alltags. Und es gibt auch sowas wie die kleinen Helden des Internet: Gestern wurden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smart-Hero-Award-2016-Pressefoto-Homepage-des-Awards.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-150270 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Smart-Hero-Award-2016-Pressefoto-Homepage-des-Awards.jpg" alt="Smart-Hero-Award-2016-Pressefoto-Homepage-des-Awards" width="640" height="327" /></a>Es gibt die kleinen Helden des Alltags. Und es gibt auch sowas wie die kleinen Helden des Internet: Gestern wurden fünf Initiativen mit dem Smart Hero Award 2016 ausgezeichnet, die sich in den Sozialen Medien für die gute Sache einsetzen. Dabei übten die Gewinner des Publikumspreises deutliche Kritik an Mitveranstalter Facebook.</p>
<p>Zum dritten Mal haben die Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland den <a href="https://www.smart-hero-award.de/ueber_den_award/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Smart Hero Award</a> verliehen. Die <a href="https://www.smart-hero-award.de/presse/index2.cfm/secid.226" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Organisatoren</a> des Wettbewerbs wollen damit Projekte ehren, die sich über die Sozialen Medien für mehr Anerkennung, Respekt und Toleranz in der Gesellschaft einsetzen. Der Preis wurde in insgesamt fünf Kategorien vergeben.</p>
<p>In der Kategorie „Couragiertes politisches Engagement“ setzte sich die Initiative <a href="https://www.facebook.com/gesichtzeigen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V.“</a> durch. Der Verein möchte dazu ermutigen, sich aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus einzusetzen. Krebskranken helfen, sich selbst wieder schön zu finden: Das hat sich wiederum <a href="https://www.facebook.com/Recoveryoursmile" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Nana – Recover your smile e.V.“</a> zum Ziel gesetzt und wurde in der Kategorie „Leben mit Krankheit“ ausgezeichnet. Mit Blick auf den Einsatz für „Akzeptanz in der Gesellschaft“ überzeugte die Jury <a href="https://www.facebook.com/querblick" target="_blank" rel="noopener noreferrer">queerblick e.V.</a> am meisten, ein Medienprojekt speziell für junge schwule, lesbische, bi- und trans-Jugendliche. Da die Flüchtlingssituation in Deutschland im vergangenen Jahr zum bestimmenden gesellschaftlichen Thema geworden war, gab es erstmals auch in der Kategorie „Flüchtlingshilfe“ einen Preis zu vergeben. Hier gewann die Initiative <a href="https://www.facebook.com/fluechtlingewillkommen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Flüchtlinge Willkommen“</a>, die hilft, WG-Zimmer an Flüchtlinge zu vermitteln. Und bei der Abstimmung der Internetnutzer kamen die <a href="https://www.facebook.com/HoGeSatzbau" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Hooligans gegen Satzbau – Initiative gegen Rechts-Schreibung“</a> am besten an: Das Projekt, das ironisch auf rechtes Gedankengut aufmerksam macht, erhielt den Publikumspreis.</p>
<h3>Kritik an Facebook: „Wir könnten überflüssig sein, wenn ihr handeln würdet“</h3>
<p>Wie die <a href="http://www.mopo.de/news/panorama/-smart-hero-award---hooligans-gegen-satzbau--greifen-facebook-wegen-hass-postings-an-24777266" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Morgenpost</a> berichtet, machten bei der Preisverleihung die Publikumslieblinge aus ihrem Unmut über die Vorgehensweise von Facebook keinen Hehl. In ihrer Dankesrede kritisierten die „Hooligans gegen Satzbau“ Facebook in scharfen Worten: „Wir sind es leid, als Antwort auf Meldung von Hass und Hetze eine Nachricht zu bekommen, dass nicht gegen eure Gemeinschaftsstandards verstoßen wurde, während wir eure Nutzer täglich animieren, sich gegen Menschenfeindlichkeit einzusetzen.“ Das Preisgeld von 2500 Euro, das das Unternehmen für jede Preiskategorie stifte, sei nur dazu da, um sich eine weiße Weste zu erkaufen. „Wir könnten überflüssig sein, wenn ihr handeln würdet“, so die drei Vereinsvertreter.</p>
<p>Insgesamt haben nach Angaben der Organisatoren über 350 Initiativen an dem Wettbewerb teilgenommen, dem ersten seiner Art im deutschsprachigen Raum. Das seien rund 100 Einreichungen mehr gewesen als noch 2015. „Auch die Art und Weise, wie die eingereichten Projekte soziale Medien nutzen, hat an Qualität gewonnen“, sagte Jutta Croll, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Digitale Chancen. „Wir sehen, dass gemeinnützige Organisationen und Einzelinitiativen soziale Medien immer stärker strategisch-koordiniert einsetzen.“ Der Smart Hero Award 2016 steht unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.</p>
<p>Titelbild: <a href="https://www.smart-hero-award.de/transfer/assets_orig/orig_6214.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressefoto</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Netzwerk „Berlin hilft“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Teresa Keil]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2015 14:58:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtling]]></category>
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		<category><![CDATA[Erstaufnahme]]></category>
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		<category><![CDATA[Refugees Welcome]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer kann wo, wann und womit am besten helfen? Auf diese Fragen werden nun viele Berliner, die den Flüchtlingen helfen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/11880314_898011810278832_5423204143135854211_n.jpeg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-146798 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/11880314_898011810278832_5423204143135854211_n.jpeg" alt="11880314_898011810278832_5423204143135854211_n" width="640" height="280" /></a>Wer kann wo, wann und womit am besten helfen? Auf diese Fragen werden nun viele Berliner, die den Flüchtlingen helfen möchten, Antwort finden. Eine Website bündelt Berliner Initiativen an einem Ort, klar strukturiert und ohne Schnickschnack. politik-digital.de sprach mit Christian Lüder, einem Mitbegründer, über das Entstehen des Projekts, über Intention und Probleme und über eine schnell wachsende Helfergemeinschaft.</p>
<p><a href="https://netzwerkfluechtlingeberlin.wordpress.com/category/news/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Netzwerk „Berlin hilft“</a> &#8211; ein neues Synonym für Übersichtlichkeit. Die Rede ist von der am 21. August online gestellten Website zur Strukturierung und Aufstellung aller Berliner Initiativen zur Flüchtlingshilfe. Es klingt nur logisch, dass man alle Erstaufnahmestellen, Bedarfslisten und Kontakte an einem Ort bündelt, um es Helfern und Bedürftigen leichter zu machen – und doch war es wieder die Eigeninitiative von Menschen, die etwas tun wollten und es selbst in die Hand nahmen. Was als Facebookgruppe begann, entwickelte sich schnell auf weiteren Kanälen. Eine Website und ein Twitteraccount folgten und verbreiten nun klaren unverschnörkelten Zugang zu den wichtigen Informationen in puncto -Unterstützen-. Die Initiatoren Stefanie, Linda und Christian arbeiten gemeinsam an den Inhalten und wenden einiges an Zeit dafür auf – aber es lohnt sich auch. Im Interview berichtet unser freier Autor Christian Lüder, wie es zu dem Projekt kam, was Ziele und Herausforderungen dabei sind und wie sie die gewählten Medien für diese Sache auf ihre Weise nutzen.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/zitat113.jpeg"><img decoding="async" class=" wp-image-146786  alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/zitat113-630x394.jpeg" alt="zitat11" width="376" height="233" /></a><strong>politik-digital.de:</strong> Wie viele Personen arbeiten an der Website?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Wir sind zu dritt. Linda hat ursprünglich die Facebook-Gruppe gegründet. Relativ schnell kamen Stefanie und ich dazu. Dann ergab sich die Idee, die Gruppe um eine Website zu ergänzen, um das Ganze übersichtlicher zu machen und auch außerhalb von Facebook die Informationen bereitstellen zu können.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Wer verwaltet die Website hauptsächlich?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Das technische Grundgerüst kam von mir. Ich mache sicher auch noch den größten Teil an administrativer Arbeit daran. Stefanie macht daneben den Twitterkanal und hat diesen initiiert. Inhalte sammeln wir alle drei und stellen sie auch jeweils online. Je nach Bedarf und Situation posten wir das dann bei Facebook oder twittern etwas, gerade, wenn es sehr aktuell ist. Und umgekehrt posten wir dann den Tweet wieder auf Facebook. So sind alle 3 Medien gleichermaß<span lang="fr-FR">en aktuell</span>. Zudem sprechen wir regelmäßig über die Struktur der Seite und legen dann Änderungen auch gemeinsam fest.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Wann habt ihr die Notwendigkeit für diese Website gesehen?</p>
<p><strong>Christian: </strong>Nahezu umgehend nach Gründung der Facebook-Gruppe. Facebook und alle dort vertretenen Gruppen der einzelnen Helfer-Initiativen mit ja inzwischen mehreren tausend Mitgliedern jeweils haben den Nachteil, dass die Info, die vormittags gepostet wurde, abends bereits aus dem Blickfeld verschwunden sein kann. Dieses Problem führte u.a. zur Gründung unserer Gruppe, die am Ende ja aber das gleiche Problem hat. Auf der Website ist die Information strukturiert und wieder auffindbar. Das war das Hauptargument. Daneben ist die Website auch mobil erreichbar und letztlich auch für die Menschen, die nicht bei F<span lang="nl-NL">acebook sind.</span></p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Warum habt ihr euch für diese Medien (Facebook/Twitter und Website) entschieden?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Alle drei zusammen bilden letztlich all das ab, was wir für notwendig erachten. Manche Schwäche des einen Mediums ist die Stärke des anderen.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/zitatneu.jpeg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-146805 " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/zitatneu-630x394.jpeg" alt="zitatneu" width="431" height="270" /></a><strong>politik-digital.de:</strong> Wen wollt ihr damit gezielt ansprechen?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Alle Menschen, die in irgend einer Weise helfen, spenden oder sich engagieren wollen. Zudem bieten wir inzwischen auch schon viele Hilfsmittel für Helfer oder Einrichtungen selbst. Angefangen von der reinen Information &#8211; was &#8211; wo &#8211; wie &#8211; haben wir inzwischen medizinische Tipps auf der Seite, Dokumente zum Übersetzen, Deutsch lernen, rechtliche Zusammenfassungen und zahlreiche Links zu Einrichtungen und Organisationen unterschiedlichster Art und Weise.<br />
Wir wollen eine Plattform sein, auf der jemand, der helfen will, alle dafür notwendigen Informationen vorfindet. Daneben gibt es zunehmend Tipps und Informationen für Helfer, die bereits organisiert sind und ebenso für Hilfsinitiativen, die sich in einer bestehenden oder neuen Einrichtung engagieren.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Klappt das bisher?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Soweit wir das beurteilen können &#8211; ja. Wir haben gut 2.000 Mitglieder in der Gruppe auf Facebook, in der Spitze knapp 7.000 tägliche Aufrufe der Website und mehr als 100 Follower auf Twitter. Für ein Projekt, das es auf Facebook seit gut zwei Wochen gibt, eine Website, die seit 11 Tagen online ist und wir auf Twitter gerade eine Woche aktiv sind, haben wir wohl damit ein gutes Angebot hinbekommen, das auch so angenommen und benötigt wird. Die Zahlen alleine zeigen das ja. Wir bekommen jeden Tag neue Hinweise und Anregungen. Und auch viel Zuspruch.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Ihr habt euch dazu entschieden, die Kommentarfunktion auszuschalten. Warum?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Die Kommentarfunktion ist nicht durchgängig ausgeschaltet. Dazu gibt es genug Möglichkeiten, uns zu erreichen, wovon ja auch reger Gebrauch gemacht wird. Es macht an vielen Stellen nur einfach keinen Sinn, wenn viele Kommentare einen Beitrag &#8220;verwässern&#8221;. Die generelle Information über den Standort x oder y benötigt ja keinen direkten Kommentar. Wir wollen damit die Übersichtlichkeit beibehalten und zudem eben die reine Information transportieren, um die es uns ja letztlich geht.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Wird damit nicht die Reichweite und neue Ideen eingeschränkt?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Ich denke nicht, da wir ja in ausreichendem Maß erreichbar sind und erreicht werden. Wir erhalten viele Kommentare, Anregungen, Links oder Wünsche zur Eintragung oder Ergänzung. Neuen Ideen gegenüber sind wir sehr offen und regen dazu ja auch immer wieder an. Es ist letztlich Neuland für alle. Insofern betrachten wir uns auch als offenes Projekt. Wir wissen selbst nicht genau, ob es nicht in zwei oder drei Wochen noch ganz andere Punkte auf der Website geben wird, an die wir aktuell noch gar nicht so denken.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Beim Einrichten der Website, welche Gedanken kamen dabei auf? Wart ihr zum Beispiel überrascht, von der Menge an Initiativen oder eher nicht?</p>
<p>Die Anzahl der Initiativen war uns ja im Vorfeld im Wesentlichen bekannt. Dass es so viele sind, führte ja zu der Idee der sammelnden Facebook-Gruppe und dann zur Website. Die ersten Gedanken waren, eine schlanke, knappe und schnörkellose Website zu machen, die reine Information als das zu Vermittelnde. Also eher ein puristischer Ansatz, denn Schnickschnack und so manches „<span lang="en-US">fancy tool</span>“, das man sonst vielleicht verwendet, hilft ja nicht bei unserem Gedanken, eine Informations-Plattform zu sein und wird schlicht nicht benö<span lang="da-DK">tigt.</span></p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Habt ihr schon Feedback bekommen?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Jeden Tag, sachliches Feedback, aber auch wirklich viel lobende und anerkennende Worte. Das ehrt uns, aber uns geht es ja vor allem um die Sache, also eine Plattform mit allen Informationen anzubieten. Wir selbst stehen dabei nicht im Vordergrund. Aber dennoch freuen wir uns natürlich über jeden Zuspruch und jede Bestärkung, wie auch jede Ergänzung oder Kritik.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Welch technischen und konzeptionellen Probleme habt Ihr beim Erstellen der Seite und der Social-Media-Profile gehabt?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Wir haben die Seite ja als Subdomain unter WordPress begonnen, also als free-account. Folge sind sicherlich einige technische Limitierungen. Dabei ist das größere Hindernis aber wohl am Ende dann meine fehlende Sachkenntnis in der Website-Erstellung und nicht nur die Limitierung des free-accounts. Manche Dinge sind gedanklich noch in der Schwebe, weil die technische Umsetzung auch unter Berücksichtigung des Datenschutzes bei dem Anbieten und Vermitteln von privaten Unterkünften z.B. erst noch gefunden werden muss. Gleiches gilt im Wesentlichen für all die Bereiche, in denen sich Menschen gegenseitig finden sollen, z.B. wenn jemand Spenden hat, diese aber nicht bewegen kann und einen Fahrer sucht. An solchen Lösungen arbeiten wir noch. Dabei ist eben der Datenschutz besonders wichtig, weil es inzwischen auch schon Bedrohungen einzelner Personen an anderer Stelle gegeben hat. Dies wollen wir natürlich nicht befördern.</p>
<p>Facebook andererseits bietet ja auch durchaus Unterstützung für Websites, allerdings geht man dann bei Facebook von einer Facebook-Seite und nicht von einer Facebook-Gruppe aus. Deshalb haben wir zwar eine Verlinkung auf der Seite zur Gruppe, aber nicht den Komfort des Widgets für eine Seite. Letztlich war uns wichtig, dass die Seite nicht zu verworren und möglichst klar aufgebaut ist. Dazu wollten wir unbedingt auch mobil per Smartphone oder Tablet erreichbar sein un<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/zitat3.jpeg"><img decoding="async" class=" wp-image-146791  alignright" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/zitat3-630x394.jpeg" alt="zitat3" width="425" height="266" /></a>d dort eine gute Darstellung anbieten.<br />
Twitter verschafft uns die Möglichkeit, schnell Informationen zu transportieren. Das hat auch schon geholfen, als es z.B. um die private Unterbringung von Flüchtlingen ging, die am LaGeSo nicht mehr versorgt werden konnten. Facebook ist dabei das zentrale Medium, aus dem wir den überwiegenden Teil unserer Informationen beziehen.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Welche Funktion soll die Website in Zukunft noch übernehmen, wenn die Unterbringung/Versorgung der Flüchtlinge erst mal geregelt ist?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Ich denke und befürchte, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, bis diese Regelung eintritt. In naher Zukunft werden sicherlich noch weitere Erstaufnahmen eingerichtet werden. Vielleicht können wir aus der Erfahrung der anderen Unterkünfte eine Art Leitfaden liefern, frei nach dem Motto &#8220;Wie baue ich am schnellsten eine Erstaufnahme auf?&#8221;. Vielleicht können wir die Struktur dazu liefern für Bedarfs- und Helfer-Listen, Leitfäden etc. Das ist eine Idee. Möglicherweise können wir auch fü<span lang="nl-NL">r andere St</span>ädte so etwas wie unsere Seite anbieten, wobei dies dann von Menschen vor Ort betreut<span lang="nl-NL"> werden m</span>üßte. Und letztlich wollen wir ohnehin eine Info-Plattform sein und bleiben für Menschen in Not, ob nun Flüchtlinge, Obdachlose, Menschen in Armut oder welchen schwierigen Umständen auch immer.<br />
Es hat sich eine enorme Hilfsbereitschaft unter den Menschen entwickelt. Das soll keine kurzfristige Sache bleiben, sondern wir möchten diesen Schwung der Hilfsbereitschaft gerne mitnehmen. Zunehmend kommen auch Firmen auf die Idee, Spendenprojekte unterschiedlichster Art aufzusetzen. Hierbei können wir zukünftig auch helfen, die notwendigen Informationen zusammenzutragen, Spenden in die richtige Richtung zu lenken und bei der Organisation zu helfen.<br />
Wir sind inzwischen an zahlreichen Stellen gelistet. Dazu gehören Seiten, die naheliegend sind, wie z.B. die des Flüchtlingsrates Berlin. Daneben finden wir uns aber auch in diversen intranets großer Unternehmen wieder. Charité, BSR und BVG sind nur stellvertretend genannt. Hier wird offenbar für die Mitarbeiter auch einiges getan, um deren Hilfsbereitschaft zu unterstützen. Wenn wir dazu beitragen können, freut uns das.</p>
<p><strong>politik-digital.de:</strong> Welchen Rat könnt ihr jemandem geben, der ähnlich wie ihr die Nachfrage nach solch einer ehrenamtlichen und gemeinnützigen Website sieht und selbst eine erstellen möchte?</p>
<p><strong>Christian:</strong> Simpel gesagt &#8211; kopiert uns. Kopiert uns insofern, daß es nicht auf die Schönheit und die Feinheiten der Website-Programmierung ankommt. Niemand wird eine Preis für die schönste Seite haben wollen. Fangt einfach an, selbst wenn nur das Grundgerüst steht und nicht erst dann, wenn ihr meint, daß es nun perfekt wäre. Irgendwann am Anfang haben wir mal gesagt &#8220;lieber mit dem klapprigen Käfer schon mal losfahren als auf den tollen Neuwagen sparen, aber deshalb nirgends ankommen&#8221;. Steht das Grundgerüst, legt los. Der Rest findet sich von alleine.</p>
<p>Bild: Netzwerk &#8220;Berlin hilft&#8221;</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://i1.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz.png?resize=441%2C77" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="418" height="73" /></p>
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		<title>WG gesucht: Portal vermittelt Wohnraum für Flüchtlinge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Türk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2015 09:14:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt eine Menge praktischer Internetseiten. Manche zeigen, wie man mit einfachen Tricks die heimische Wohnung verschönert, andere machen den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/khgl1Team_Fluechtlinge_Willkommen_HIGH-RES_by_Jean-Paul_Pastor_Guzma¦ün_crop.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-145075" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/khgl1Team_Fluechtlinge_Willkommen_HIGH-RES_by_Jean-Paul_Pastor_Guzma¦ün_crop.jpg" alt="khgl1Team_Fluechtlinge_Willkommen_HIGH-RES_by_Jean-Paul_Pastor_Guzma¦ün_crop" width="2426" height="1065" /></a>Es gibt eine Menge praktischer Internetseiten. Manche zeigen, wie man mit einfachen Tricks die heimische Wohnung verschönert, andere machen den geneigten Beobachter zum Sternekoch – und wieder andere verändern ein ganzes Leben. Letzteres trifft auf die Website „Flüchtlinge Willkommen“ zu, die Flüchtlinge und WGs mit freiem Zimmer zusammenbringt.</p>
<p>Warum dürfen Asylbewerber nicht arbeiten, wieso können sie sich nicht freizügig bewegen, und warum sind sie isoliert vom Rest der Gesellschaft unter miserablen Bedingungen in viel zu großen Lagern untergebracht? Diese Fragen stellten sich die Berliner Mareike Geiling, Jonas Kakoschke und Golde Ebding – und spätestens als in der Wohnung von Mareike und Jonas ein Zimmer frei wurde, war ihnen klar, dass sie zumindest gegen letzteres auch selbst etwas tun können. Warum nicht einfach einen Flüchtling in das frei gewordene WG-Zimmer einziehen lassen? Seitdem Mareike in Kairo lebt und arbeitet, sitzt Jonas abends statt mit ihr nun mit Bakaray auf der Couch in der WG-Küche, kocht, isst und plaudert mit ihm. Ein Zusammenleben wie in tausenden anderen Berliner Wohngemeinschaften – mit dem Unterschied, dass Bakaray  aus Mali geflohen ist und zuvor kein festes Dach über dem Kopf hatte. Um seine Miete zu finanzieren, fragte die WG im Familien- und Freundeskreis nach Mikrospenden. Hier drei Euro im Monat, dort sogar 20 – das alles ging viel einfacher als erwartet, und wenn es hier klappt, warum dann nicht auch woanders? Der Startschuss für das Projekt war damit gefallen.</p>
<p>„Wir sind der Auffassung, dass geflüchtete Menschen nicht durch Massenunterkünfte stigmatisiert und ausgegrenzt werden sollten, sondern dass wir ihnen einen warmen Empfang bieten sollten“, heißt es auf der Website <a href="http://www.fluechtlinge-willkommen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fluechtlinge-willkommen.de</a>, die seit Dezember 2014 online ist. Über ein Formular auf der Homepage können sich Wohngemeinschaften  und Haushalte, die ein Zimmer frei haben, direkt online anmelden – und auch notdürftige Flüchtlinge können über die Website Kontakt zu den Initiatoren aufnehmen. Obwohl das Wort Flüchtling im Namen des Projekts zu finden ist, sprechen die Organisatoren lieber von geflüchteten Menschen. „Das Wort hat durch die Endung ‚-ing‘ etwas Verniedlichendes, das schnell zu Assoziationen von Hilflosigkeit und Passivität führt – eben dies ist aber nicht unsere Idee von geflüchteten Menschen, die ihr Leben selbst aktiv gestalten dürfen müssten. Das Erreichen dieser Selbstbestimmtheit ist ein zentraler Punkt“, erklärt Initiatorin Golde Ebding das Konzept dahinter. Durch das Zusammenleben in einer WG finden die Geflüchteten einfacher Anschluss, lernen schneller Deutsch und gehen so einen ersten Schritt in eine eigenverantwortliche Zukunft; ihre einheimischen Mitbewohner haben im Gegenzug die Möglichkeit, eine andere Kultur kennenzulernen.</p>
<h3>Ziel: ein ganz normales WG-Leben</h3>
<p>18 WGs und Geflüchtete wurden dank der Homepage mittlerweile zusammengebracht – in Konstanz, Wien oder Frankfurt, die meisten aber in Berlin. Mehr als 250 Menschen haben Mikrospenden zur Finanzierung der Mieten zugesagt, viele bieten auch an, den Flüchtlingen als Paten vor Ort zur Seite zu stehen. Insgesamt meldeten sich über 480 WGs und mehr als 200 geflüchtete Menschen. Dafür, dass bislang nur knapp 20 von ihnen tatsächlich in freie WG-Zimmer eingezogen sind, gibt es laut Golde Ebding ganz unterschiedliche Gründe: Die von den WGs angebotene Wohndauer war zu gering, das Angebot wirkte unseriös oder kam sogar aus der rechten Szene, und relativ viele WGs meldeten sich nicht mehr zurück, wenn es konkret wurde. Hinzu kamen Vermittlungsversuche, bei denen einer der Beteiligten wieder absprang – für die Organisatoren ist das aber ganz normal und sogar gewollt, schließlich ist das Ziel des Projekts ein „langfristiges, auf gegenseitiger Sympathie basierendes Zusammenleben“. Und dazu muss es eben auf allen Ebenen stimmen. Mit den bereits vermittelten WGs steht das Team von „Flüchtlinge Willkommen“ als Ansprechpartner noch in mehr oder weniger intensivem Kontakt, vor Ort begleiten die Paten den Prozess des Zusammenlebens der frisch zusammengewürfelten Wohngemeinschaft. Und dieser Prozess läuft laut Ebding ebenso wie die Finanzierung bisher in allen WGs reibungslos.</p>
<p>Dass das Zusammenleben so gut klappt, liegt aber auch daran, dass von Anfang an darauf geachtet wird, dass die zukünftigen Mitbewohner zusammenpassen. Schon bei der Anmeldung auf der Website werden Sprachkenntnisse und Wohnsituation abgefragt, es soll möglichst eine gemeinsame Sprache gesprochen werden. Auch das Alter und die Interessen spielen eine Rolle, und wenn Frauen sich eine rein weibliche WG wünschen, wird darauf auch Rücksicht genommen. Häufig sind es tatsächlich die klassischen Studenten-WGs, die sich bei fluechtlinge-willkommen.de melden, aber auch andere Haushalte öffnen ihre Türen für geflüchtete Menschen: Paare mit oder ohne Kinder, alleinerziehende Mütter oder ältere Menschen, die sich ein wenig Gesellschaft wünschen.</p>
<p>Flüchtlinge, die an einem Zusammenleben interessiert sind, melden sich selbst über die Homepage; wenn ein Zimmer frei ist, gehen die Organisatoren in vielen Fällen aber auch auf die Partner vor Ort zu, die die Zimmerangebote dann an die Flüchtlinge weitergeben. Denn wenn in Süddeutschland ein Zimmer vermittelt wird, fährt das Berliner Team natürlich nicht hunderte Kilometer im ICE durch Deutschland, um WG und Geflüchtete miteinander bekannt zu machen. Für solche Fälle gibt es Kooperationspartner, meist sind das Sozialarbeiter in Flüchtlingsberatungseinrichtungen. „Es haben sich aber auch schon Mitarbeiter von Sozialämtern an uns gewendet, denen es ein persönliches Anliegen war, menschenwürdige Unterkünfte für die von ihnen zu betreuenden Menschen zu finden. Das ist ein schönes Zeichen!“, findet Ebding.</p>
<h3>Online verbreiten sich gute Ideen rasend schnell</h3>
<p>Eines ist jedenfalls klar: Ohne das Internet könnte die Vernetzungsplattform niemals so agieren wie jetzt – schließlich sind oft Menschen in weit entfernten Städten beteiligt, die nur über das Netz erreicht werden können. Sowohl die nationale Reichweite als auch die Internationalisierung des Projekts wären offline nicht zu bewerkstelligen gewesen, dessen ist sich Ebding sicher. Und auch jeglicher interner Austausch findet über das Internet statt und ermöglicht es den Organisatoren, als einheitliches Projekt zu agieren.</p>
<p>Offline wie online ist  das Projekt in den Medien sehr präsent, durch die Website auch sehr transparent – Angst, die Polizei dadurch auf Flüchtlinge ohne Aufenthaltsgenehmigung aufmerksam zu machen, haben die Organisatoren aber nicht. Sehr viele der vermittelten Menschen stehen ohnehin mitten im Asylverfahren, ihr Aufenthalt ist somit legal. In diesen Fällen erfolgt häufig eine offizielle Kostenübernahme, die Arbeit von „Flüchtlinge Willkommen“ ist dementsprechend eine große Erleichterung für den Staat. Und da bei der Aufnahme von illegalisierten Menschen der humanitäre Aspekt im Vordergrund steht, sieht Ebding auch hier keine Probleme. Im Gegenteil: Die Organisatoren ermuntern dazu, Geflüchtete ohne Aufenthaltsgenehmigung aufzunehmen. Strafbar macht man sich dadurch nicht, die Wahrscheinlichkeit, dass plötzlich die Polizei vor der Türe steht, geht gegen Null. Prekär hingegen ist die Situation hingegen für den Flüchtling, dem sehr wahrscheinlich Haft und Abschiebung bevorstehen. In diesem Fall könne man nur noch versuchen, ihn so gut wie möglich zu schützen.</p>
<p>Auch für andere ehrenamtliche Projekte sieht Ebding große Potenziale beim Internet. Denn über das „Medium Nummer eins“ könne man vor allem junge Menschen ansprechen – eben genau die, deren Aufmerksamkeit durch klassische Anzeigen und Kampagnen kaum mehr gewonnen werden könne. Und ist eine Idee erst einmal geboren, habe das Internet die Macht, diese rasend schnell zu verbreiten und Initiativen wie „Flüchtlinge Willkommen“ durch die digitale Vernetzung quasi über Nacht bekannt zu machen. Bereits vor vier Jahren hat Mit-Initiator Jonas Kakoschke die Website <a href="http://pfandgeben.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pfandgeben.de</a> gegründet, dort können Menschen mit überflüssigem Pfandgut in der Wohnung Kontakt zu Flaschensammlern in ihrer Gegend aufnehmen. Und nun wohnt Kakoschke eben mit einem geflüchteten Menschen aus Mali zusammen. Das World Wide Web macht es möglich.</p>
<p>Foto: Jean-Paul Pastor Guzmán / Flüchtlinge Willkommen<br />
v.l.n.r.: Golde Ebding, Mareike Geiling, Jonas Kakoschke</p>
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