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	<title>Forsa &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Forsa &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Wie wahlentscheidend ist das Internet 2013?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Fuchs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:44:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Wahlbeobachter]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Forsa]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen schwappte wieder eine neue Studie zum Zusammenhang von politischem Engagement und Social Media über den Teich. Das PEW Forschungszentrum aus Washington [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone  wp-image-128672" alt="politik-digital.de " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/facebook.jpg" width="638" height="292" /></a>Vor einigen Tagen schwappte wieder <a href="https://netzpolitik.org/2013/studie-politisches-engagement-in-social-media/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine neue Studie</a> zum Zusammenhang von politischem Engagement und Social Media über den Teich. Das <a href="http://pewinternet.org/About-Us.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PEW Forschungszentrum</a> aus Washington untersuchte <a href="http://pewinternet.org/Reports/2013/Civic-Engagement.aspx?utm_source=Mailing+List&amp;utm_campaign=fa2d9ed5c6-Civic_Engagement_04_25_2013&amp;utm_medium=email" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Frage</a>: Wie haben sich das Online-Aktivitäten der Wähler im US-Wahlkampf 2012 im Vergleich zu 2008 verändert?</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://pewinternet.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Logo Pew Internet Reseach Centre " alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-8b0Hg4djjUU/UYKJoZ4MBVI/AAAAAAAACBE/gOX-W87Gtz4/s320/Logo+PewInternet.jpg" width="320" height="101" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Logo PewResearchCentre</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Mit Interessanten Ergebnissen:</b><br />
&#8211; <b>39 % </b>der Amerikaner waren im Wahlkampf 2012 via Social Media politisch aktiv<br />
&#8211; <b>34%</b> aller erwachsenen US-Amerikaner haben online versucht, ein Regierungsmitglied zu kontaktieren oder äußerten sich online politisch in einem öffentlichen Forum<br />
&#8211; <b>17%</b> der Amerikaner haben im untersuchten Zeitraum eine Online-Petition unterschrieben<br />
&#8211; <b>18%</b> der Amerikaner versuchten ein Regierungsmitglied per Email zu kontaktieren &#8211; Junge Erwachsene engagieren sich ebenso politisch wie ältere, und sind zudem häufiger auf Social- Media-Kanälen politisch aktiv<br />
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich das <b>politische Engagement auf den Seiten sozialer Netzwerke enorm gesteigert hat</b> und auch zu weiteren politischen Aktivitäten geführt hat.</p>
<h2>DOCH WIE SIEHT DIE POLITISCHE INTERNET- UND SOCIAL-MEDIA-NUZUNG IN DEUTSCHLAND AUS?</h2>
<h2></h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://1.bp.blogspot.com/-8Mm7ZKjG-XU/UYKlAqnxQXI/AAAAAAAACC8/Qkefo6rX31g/s1600/BITKOM+Logo.jpg"><img decoding="async" title="Logo des BITKOM " alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-8Mm7ZKjG-XU/UYKlAqnxQXI/AAAAAAAACC8/Qkefo6rX31g/s320/BITKOM+Logo.jpg" width="320" height="106" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hierzu hat der <a href="http://www.bitkom.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien </a>(BITKOM) heute die forsa-Studie &#8220;<a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_76080.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratie 3.0 – Bedeutung des Internets für den Wahlkampf</a>&#8221; veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich einige ausgewählte Ergebnisse vorstellen:</p>
<div><a href="http://3.bp.blogspot.com/-PYIG3PZK2Sk/UYKPqIyfZ4I/AAAAAAAACBc/SESwWT9y8gc/s1600/Internet+wird+als+Informationsquelle+wichtiger.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Das Internet wird als Informationsquelle immer wichtiger" alt="60% der Wähler informieren sich über Politik im Internet" src="http://3.bp.blogspot.com/-PYIG3PZK2Sk/UYKPqIyfZ4I/AAAAAAAACBc/SESwWT9y8gc/s1600/Internet+wird+als+Informationsquelle+wichtiger.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Schon<b> 60 Prozent der Befragten informieren sich über politische Themen online</b>, nach Fernsehen, Tageszeitung und Radio ist das Netz bereits heute die viertwichtigste Informationsquelle &#8211; über alle Bevölkerungsgruppen.</p>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-95jkLH7B0VQ/UYKRHYCUrDI/AAAAAAAACBo/ba9mccd-JFM/s1600/Internet+bei+J%C3%BCngeren+zweiwichtigste+Quelle.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Bei Jüngeren schlägt nur das TV das Internet als News-Medium" alt="80% der 18-29Jährigen informieren sich online über Politik" src="http://4.bp.blogspot.com/-95jkLH7B0VQ/UYKRHYCUrDI/AAAAAAAACBo/ba9mccd-JFM/s1600/Internet+bei+J%C3%BCngeren+zweiwichtigste+Quelle.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Bei den Wahlberechtigten bis 30 Jahre ist das<b> Internet</b> heute schon die <b>zweitwichtigste Informationsquelle</b>, 80 Prozent informieren sich online über Politik.  Nur das Fernsehen wird noch häufiger zur politischen Information genutzt. Dies bestätigt auch die Zahlen der <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/03/wie-erreicht-man-nichtwahler.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProSiebenSat.1. AG-Nichtwähler-Studie</a>.</p>
<h3>Wo informieren sich die Wähler im Internet über Politik?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div><a href="http://2.bp.blogspot.com/-qAWgDGFIDNE/UYKSHlwwJJI/AAAAAAAACB0/jihOwABC-DI/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Klassische Medien dominieren im Web bei Politikinformationen" alt="35% der Wähler informieren sich in sozialen Netzwerken über Politik" src="http://2.bp.blogspot.com/-qAWgDGFIDNE/UYKSHlwwJJI/AAAAAAAACB0/jihOwABC-DI/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Über alle Bevölkerungsgruppen hinweg informiert sich im Jahr 2013 bereits <b>jeder Dritte via Social Media über politische Themen</b>. Damit sind soziale Netzwerke eine wichtigere Quelle als Webseiten von Ministerien, Behörden, Parteien oder die Webseiten von Politikern.</p>
<div><a href="http://1.bp.blogspot.com/-K1itjxc4pGQ/UYKTWvgX3dI/AAAAAAAACCE/rmY71-YTa5o/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen+bei+jungen+W%C3%A4hlern.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Klassische Medien dominieren im Web die Politikinformationen" alt="55% der 18-29Jährigen informieren sich via Socal Media über Politik" src="http://1.bp.blogspot.com/-K1itjxc4pGQ/UYKTWvgX3dI/AAAAAAAACCE/rmY71-YTa5o/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen+bei+jungen+W%C3%A4hlern.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Schaut man sich nur die Zielgruppe der 18-29jährigen an, sieht man, dass Social Media sogar noch wichtiger für die politische Information ist. <b>55 Prozent</b> der jungen Wähler informieren sich bei Facebook, YouTube, Twitter und Co über politische Inhalte. Nur noch die Webseiten von <a href="http://spiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spiegel.de</a>, <a href="http://zeit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeit.de</a>, <a href="http://tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a>, <a href="http://sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sueddeutsche.de</a>, <a href="http://faz.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">faz.net</a> und <a href="http://stern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stern.de</a> werden hierfür noch häufiger genutzt. Neben dieser passiven Informationsaufnahme interessierte forsa auch die Frage nach der aktive Onlin-e-Beteiligung an Wahlkämpfen.</p>
<div><a href="http://1.bp.blogspot.com/-T42LrJWBvH4/UYKYFhDfrfI/AAAAAAAACCU/mvyFMNMA1ak/s1600/Online-Beteiligung+im+Wahlkampf.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Jeder Dritte beteiligt sich online am Wahlkampf " alt="Vergleich verschiedener Online-Aktivitäten im Zusammenhang mit Wahlkampf" src="http://1.bp.blogspot.com/-T42LrJWBvH4/UYKYFhDfrfI/AAAAAAAACCU/mvyFMNMA1ak/s1600/Online-Beteiligung+im+Wahlkampf.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Und hier erhielten die Befrager ein ähnliches Ergebnis wie in den USA. Über <b>ein Drittel</b> der Befragten beteiligt sich online aktiv am Wahlkampf. Bei den Jüngeren sind dies sogar <b>fast zwei Drittel</b>. Wobei auch hier wieder unterschieden werden muss. Die größte Aktivität zeigen die Wähler beim Drücken von &#8220;Gefällt mir&#8221;-Buttons oder beim Teilen von Inhalten. Dieser &#8220;<a href="http://www.computerbase.de/news/2013-03/klicktivismus-als-placebo-fuer-politische-aktivitaet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klicktivismus</a>&#8221; wurde schon an verschiedensten Stellen kritisiert, da es sich hierbei nicht um eine wirkliche Aktivität handelt. Aktivitäten, die mehr Zeit und Einsatz erforderten, kommen bei den Wählern auch wesentlich seltener zum Einsatz. Bleibt die zentrale Frage aller wahlkämpfenden Politiker, Parteistrategen und Agenturen: <b>Wie wahlentscheidend ist das Internet denn nun am 22. September 2013 bei der Bundestagswahl? </b></p>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-6BcPU__KVac/UYKbvtKcH5I/AAAAAAAACCo/WoGI8trSF5s/s1600/Internet+ist+wahlentscheidend.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Für ein gutes Drittel ist das Internet wahlentscheidend" alt="37% der Bundesbürger finden es wahlentscheidend wie Parteien das Internet im  Wahlkampf nutzen" src="http://4.bp.blogspot.com/-6BcPU__KVac/UYKbvtKcH5I/AAAAAAAACCo/WoGI8trSF5s/s1600/Internet+ist+wahlentscheidend.jpg" border="0" /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<p>Diese Zahl wird wohl auch einige aktive Wahlkämpfer überraschen. Für <b>über ein Drittel der Deutschen ist wahlentscheidend, wie die Parteien das Internet im Wahlkampf nutzen</b> werden. Bei den bis 30jährigen ist dies sogar für <b>fast 50 Prozent</b> der Wähler wahlentscheidend. Zudem erwarten 73 Prozent der Wähler von einem &#8220;guten Politiker&#8221;, dass er das Internet für den direkten Dialog mit dem Bürger nutzt. Nicht jeder Politiker kann und will die Möglichkeiten, die Social-Media und andere Online-Instrumente bieten, für den Dialog mit seinen potentiellen Wählern nutzen. Dies muss er auch nicht. Die Zielgruppen und deren Ansprache variieren von Politiker zu Politiker. Doch jeder Politiker, der junge Menschen und politikferne Zielgruppen erreichen will, sollte diese Zahlen ernst nehmen. Der Online-Wahlkampf kann kommen! Und hier habe ich mal analysiert, wie die <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">620 Bundestagsabgeordneten Social Media zu Beginn des Wahljahres 2013</a> nutzen. Einen Überblick über die Social-Media-Aktivitäten der Parteien bietet die Social-Media-Analyse-Plattform <a href="https://pluragraph.de/categories/parteien/combined_with/deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluragraph.de.</a> Zur Präsentation der Studie hat der BITKOM auch eine <a href="http://www.bitkom.org/files/documents/demokratie_3null.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gelungene Infografik</a> gestaltet, die die wichtigsten Infos noch einmal schön zusammenfasst. Voila:</p>
<div><a href="http://www.bitkom.org/files/documents/demokratie_3null.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-yF1TZL8oJ6o/UYjXirRnBCI/AAAAAAAACEk/2kPGGahmDfI/s1600/BITKOM+Infografik_Demokratie_3.0.jpg" border="0" /></a></div>
<div></div>
<div></div>
<div><em>Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs’ Blog <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Hamburger Wahlbeobachter”</a>. Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
</em></div>
<div>Bild: politik-digital.de <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a></div>
<div></div>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Statistik-Wirrwarr im Wahlkampf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/statistik-wirrwarr-im-wahlkampf-4575/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:58:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Und alle so Yeaahh...]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative D21]]></category>
		<category><![CDATA[Emnid]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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					<description><![CDATA[&#34;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&#34;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen - sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast&quot;: Einen solchen Eindruck gewinnt man, wenn Umfrageinstitute den Einfluss des Internet im Wahlkampf untersuchen. Allzu widersprüchlich sind die Ergebnisse und viel zu verwirrend die Analysen &#8211; sogar wenn sie vom gleichen Institut kommen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<b>Der Ausgangspunkt</b>
</p>
<p>
Doch beginnen wir vorn: Einer <a href="http://www.focus.de/digital/computer/medien-umfrage-70-prozent-nutzen-das-internet_aid_412725.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage der Initiative D21</a> vom Juni 2009 zufolge sind ca. 70 Prozent aller Menschen in Deutschland online. Rund vier Prozent mehr als im Jahr zuvor und noch immer stark abhängig von Wohnort, Geschlecht und Lebensalter.
</p>
<p>
<b>Forsa im Juli: Internet wenig relevant für Politik</b>
</p>
<p>
Im Juli 2009 dann gab Forsa bekannt, dass das Internet für die Politik wenig relevant sei. Interessant: 44 Prozent der befragten Internetnutzer sehen das Internet als politisches Informationsmitel, 57 Prozent als kriminelles Betätigungsfeld. Hier muss bereits nach der Vergleichbarkeit der Aussagen gefragt werden &#8211; methodische Details jedoch oder gar Analysevorgaben werden dem Leser solcher Studien nicht mitgeteilt. Immerhin 89 Prozent der Nutzer gaben an, das Internet als &quot;allgemeine Informationsquelle&quot; zu nutzen &#8211; ein Aspekt, den näher zu beleuchten sich sicherlich gelohnt hätte.
</p>
<p>
<b>Emnid im August: dito </b>
</p>
<p>
Anfang August 2009: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-internet-im-wahlkampf-ohne-grosse-rolle_aid_426120.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Emnid ermittelt</a> (im Auftrag von N24), dass das Internet im Wahlkampf keine Rolle spielt. Wobei auch hier wieder Unschärfen in der Fragestellung offenbar werden. Wird nach der Nutzung des Internet gefragt? Oder nach Themen das Internet betreffend (erinnert sei an zensursula)? Immerhin 72 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet keine Rolle bei ihrer politischen Willensbildung spiele. Aha. Aber, so die Studie, Jugendliche könne man durchaus erreichen. Wurden die nicht gefragt?
</p>
<p>
<b>Forsa im August: Internet ist wahlentscheidend </b>
</p>
<p>
Mitte August: <a href="http://www.focus.de/digital/computer/wahlen-umfrage-praesenz-im-internet-entscheidet-ueber-wahl_aid_427762.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Forsa gibt im Auftrag des BITKOM bekannt</a>, dass das Internet eine entscheidende Rolle im Wahlkampf spiele. Das ging aber schnell! Die Präsenz von Parteien sei &quot;wahlentscheidend&quot;, heißt es (<a href="http://wahlkampf-online.blogspot.com/2009/08/bitkom-studie-bestatigt-relevanz-von.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kampagnen-fabrik.de berichtete</a>). Immerhin seien vier von fünf Befragten der Ansicht, dass eine Partei eine gute Internetpräsenz haben müsse. Zudem würden 77 Prozent der bis 29-jährigen das Internet für politische Informationen nutzen. 
</p>
<p>
<b>Emnid: Internet Allheilmittel gegen Wahlmüdigkeit </b>
</p>
<p>
Das passt nicht so ganz zu den Zahlen von Emnid&#8230; Außerdem seien laut Emnid die Internetseiten vor allen anderen Medien für die Wahlentscheidung wichtig. Auch gegen Wahlmüdigkeit sei das Internet das Allheilmittel, immerhin gaben 80 Prozent der Befragten an, sie hätten an der Europawahl teilgenommen, wenn diese online durchgeführt worden wäre. Phantastisch, worauf warten wir?!
</p>
<p>
<b>Uneinheitliche Methodik </b>
</p>
<p>
Stimmt also das alte Sprichwort? Nun, alles hängt wohl davon ab, welche Fragen die Auftraggeber stellen und wie die Umfrageinstitute diese umsetzen. Das Vorgehen bei Methodik und Analyse sind entscheidend und werden jedoch nur allzu selten mit kommuniziert. Damit bleibt der geneigte Leser und User im Unklaren, wie entscheidend das Internet in Sachen Wahlen am kommenden 27. September 2009 sein wird.
</p>
<p>
Oder: Das Internet ist Wahlentscheidend wie jedes andere Medium auch &#8211; die Glaubwürdigkeit einer Kommunikationsstrategie ist das entscheidende Kriterium und dies kann sich online wie offline zeigen. Wichtig ist also: die für jede Partei und jeden Politiker geeigneten Kommunikationswegen identifizieren und bespielen. Und das können je unterschiedliche sein. Nicht mehr, nicht weniger.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Zuerst erschienen im Blog des Autors auf <a href="http://www.kampagnen-fabrik.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kampagnen-fabrik.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bitkom: Online-Wahlen befördern Urnengang</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bitkom-online-wahlen-befoerdern-urnengang-4409/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[sruff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 08:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Forsa]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Geringer Aufwand und höhere Mobilisierung: Nach einer vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Auftrag gegebenen Umfrage würden elektronische Wahlen die Wahlbeteilung vor allem bei Jüngeren deutlich erhöhen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Geringer Aufwand und höhere Mobilisierung: Nach einer vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) in Auftrag gegebenen Umfrage würden elektronische Wahlen die Wahlbeteilung vor allem bei Jüngeren deutlich erhöhen.<!--break--></p>
<p>
57 Prozent der 18 bis 29-Jährigen würden online wählen gehen: In ihrer <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_59677.aspx" title="Presseinformation BITKOM 18.06.2009" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung vom 18. Juni 2009</a> gibt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer zu bedenken, dass netzbasierte Wahlverfahren einen &quot;wichtigen Beitrag gegen die weit verbreitete Politikverdrossenheit leisten&quot; können. Die Wahlbeteiligung bei der letzten Europawahl hätte sich via e-Voting nach der Forsa-Umfrage von 43 auf 54 Prozent erhöhen lassen.</p>
<p>Bei den Älteren ändere sich dieses Bild jedoch. Die Akzeptanz von Online-Wahlen insbesondere bei den über 60-Jährigen ist gering &#8211; nur ein Drittel dieser Altersgruppe nutze das Web.</p>
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