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	<title>Foto-Demonstration &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Foto-Demonstration &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Streik und Sit-In im Netz</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 16:06:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die 68er-Generation ging bei Wind und Wetter auf die Straße. Der moderne Mensch bleibt zum Demonstrieren einfach in den eigenen vier Wänden. Zwischen E-Bay-Shopping und E-Mail reicht ein Mausklick, um seiner politischen Meinung Ausdruck zu verleihen - soweit das gängige Vorurteil. Doch was steckt eigentlich hinter dieser neuen Form des Protests, was sind Online-Demonstrationen überhaupt? ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die 68er-Generation ging bei Wind und Wetter auf die Straße. Der moderne Mensch bleibt zum Demonstrieren einfach in den eigenen vier Wänden. Zwischen E-Bay-Shopping und E-Mail reicht ein Mausklick, um seiner politischen Meinung Ausdruck zu verleihen &#8211; soweit das gängige Vorurteil. Doch was steckt eigentlich hinter dieser neuen Form des Protests, was sind Online-Demonstrationen überhaupt? <!--break--></p>
<p>Der Begriff „Online-Demonstration“ wird für eine Vielzahl von Online-Aktionen verwendet, die darauf abzielen, dass  viele Personen gemeinsam zu einem politischen oder gesellschaftlichem Thema öffentlich im Internet Stellung beziehen. Online-Demonstrationen sind keine direkte Übersetzung realer Demonstrationen in die virtuelle Welt, sondern Formen des kollektiven öffentlichen Protests im Internet, deren Vorbilder reale Protestformen sind. Sie kombinieren verschiedene Elemente aus Demonstrationen, Versammlungen, Streiks oder Sitzblockaden. Hieraus resultiert auch der unterschiedliche Charakter der verschiedenen Typen von Online-Demonstrationen, die seit den 90er Jahren entwickelt wurden. 
</p>
<p>
<br />
<b>Virtuelles Sit-in</b><br />
Bei virtuellen Sit-ins steht der Aktionscharakter des gemeinsamen Handelns im Vordergrund. Durch das zeitgleiche Versammeln auf einer bestimmten Website wird eine Blockade oder eine Störung des gewohnten Ablaufs erreicht. Auch wenn die Teilnehmer in der Regel anonym bleiben, wird hierdurch der gemeinsamen politischen Meinung Ausdruck verliehen. 
</p>
<p>
<b><br />
Foto-Demonstration</b><br />
Charakteristisch für Foto-Demonstrationen ist das gemeinsame, öffentliche Bekenntnis zu einer Überzeugung. Hier ist weniger der Aktionscharakter des kollektiven Handelns prägend, als das äußere Erscheinungsbild einer Versammlung oder Demonstration. Die Teilnehmer „versammeln“ sich im Zeitverlauf an einem „virtuellen Ort“ und geben dort mit einem Abbild ihrer Person die gemeinsame Meinung kund.
</p>
<p>
<br />
<b>Netzstreik</b><br />
Nicht die Versammlung an einem bestimmten Ort, sondern das Kundtun einer kollektiven Meinung steht auch bei Netzstreiks im Vordergrund. Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion wird Internetnutzern durch Vorschaltseiten für eine gewisse Zeit der Zugang zu den beteiligten Websites verweigert oder erschwert. Eine Abwandlung hiervon ist die Verweigerung der Produktion von Inhalten während des Demonstrationszeitraums. Im Rahmen eines Protesttages aus Solidarität mit Mönch-Protesten in Birma im Oktober des Jahres 2007 stellten Blogger, Foren- und Website-Betreiber  für 24 Stunden ihre Online-Aktivitäten ein und platzierten stattdessen eine Protestbotschaft.<br />
Unbeteiligte Internetnutzer werden beim Aufrufen der beteiligten Seiten unerwartet mit einem Thema konfrontiert. Netzstreiks zielen primär darauf ab, über das Internet Aufmerksamkeit für ein Thema zu erlangen und Meinungen zu beeinflussen.  </p>
<p><b>Avatar-Demonstrationen</b><br />
Die größte Ähnlichkeit mit realen Demonstrationen und Versammlungen haben Avatar-Demonstrationen. Die realen Aktionsformen werden mit Hilfe digitaler Abbilder wirklicher Personen, sogenannter Avatare, in virtuelle Welten wie das Second Life übertragen.</p>
<p><b>Mehr Online-Demos</b><br />
Einmal entwickelte Formen von Online-Demonstrationen wurden weitgehend durchgängig genutzt. Die Zahl der Proteste, der Protestformen und der handelnden Akteure hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. Ein Blick auf die Anlässe der Proteste zeigt, dass in Deutschland viele internet- und technikaffine Themen behandelt wurden, doch schwächt sich dieses Tendenz in den vergangenen drei Jahren deutlich ab.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<table align="center" border="0" height="423" width="609">
<tbody>
<tr style="background-color: #dcdcdc" align="center">
<td> Titel: Online-Demonstrationen in Deutschland. (Darstellung nach Startdatum) </p>
<p>
			<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/S__ulendiagramm.jpg" alt="Säulendiagramm " title="Säulendiagramm" height="311" width="465" /></p>
<p>			Quelle: Eigene Darstellung
			</p>
<p>
			<br />
			Zur Erläuterung der verschiedenen Begriffe siehe <a href="/glossar-online-demonstrationen" target="_blank" title="Glossar" rel="noopener noreferrer">Glossar: Online-Demonstrationen</a>
			</p>
<p>			Eine Darstellung der einzelnen Aktionen befindet sich in der <a href="/linkliste-online-demonstrationen-in-deutschland" target="_blank" title="x" rel="noopener noreferrer">Linkliste</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
<br />
<b>Ergänzung zu Aktionen auf der Straße</b><br />
Online-Demonstrationen sind kein Ersatz für herkömmliche Protestformen. Betrachtet man die bisher in Deutschland stattgefundenen Online-Demos, so wird deutlich, dass sie in der Regel nicht als Alternative, sondern vielmehr als Ergänzung zu realen Aktionsformen konzipiert wurden. <br />
Darüber hinaus war kaum eine der in Deutschland durchgeführten Online-Demonstrationen ein Internet-internes Phänomen. Oft waren sie Teil breiter angelegter Kampagnen, wurden durch Aktionen in der realen Welt unterstützt, bekannt gemacht oder parallel zu ihnen durchgeführt. Auch der Einsatz anderer virtueller Protestformen wie E-Mail-Aktionen, Online-Petitionen – oder Unterschriftenlisten, Banneraktionen o.ä. waren gängige Mittel, um auf das jeweilige politische Anliegen sowie die Online-Demonstrationen selbst aufmerksam zu machen.
</p>
<p>
Wie andere Formen des Online-Protests sind Online-Demonstrationen nicht im Grundgesetz verankert, allerdings  sind sie in vielen Punkten durch das Recht auf freie Meinungsäußerung abgesichert. </p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Glossar Online-Demonstrationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 15:52:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was ist der Unterschied zwischen Netzstreik und virtuellem Sit-In? Wie funktionieren Foto-Demonstrationen? Das Glossar erklärt die Begriffe ausführlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist der Unterschied zwischen Netzstreik und virtuellem Sit-In? Wie funktionieren Foto-Demonstrationen? Das Glossar erklärt die Begriffe ausführlich.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Virtuelle Sit-Ins</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Virtuelle Sit-Ins sind die wohl bekannteste und am kontroversesten diskutierte Form der Online-Demonstrationen. Als virtuelles Sit-in wird das massenhafte Aufrufen einer bestimmten Website in kurzen Zeitintervallen bezeichnet. Reichen die Kapazitäten des Servers nicht aus, um die Flut der Anfragen zu bearbeiten, wird hierdurch entweder eine Verlangsamung der Antwortzeiten des Servers oder dessen Blockade erreicht. Wahrnehmbar ist dies in erster Linie für die Betreiber der Websites und für Internetnutzer, die im Zeitraum der Online-Demonstration Interesse an den entsprechenden Angeboten zeigen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist es theoretisch notwendig, dass die Teilnehmer der Demonstration zeitgleich handeln. Durch diese kollektive Handlung  soll auf ein politisches oder gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht werden. Es handelt sich um eine in den 90er Jahren entstandene Form des elektronischen zivilen Ungehorsams.  Wie bei realen Demonstrationen, Versammlungen oder Sitz-Blockaden ist der erzielte Effekt umso höher, je mehr Menschen sich beteiligen. Eine Möglichkeit, den Effekt eines virtuellen Sit-Ins zu erhöhen ist der Einsatz von Demonstrations-Tools. Um die Zahl der Zugriffe zu erhöhen werden Dienstprogramme eingesetzt,  das manuelle Aufrufen der Seiten automatisieren.<br />
Daher ist der Erfolg virtueller Sit-ins ist nicht allein von der Teilnehmerzahl abhängig. Es spielt eine entscheidende Rolle, ob Demonstrations-Tools eingesetzt werden und wie effektiv diese sind. Auch die Kapazitäten der Zielserver haben Einfluss darauf, ob und in welchem Maße eine Beeinträchtigung der Leistung zu erreichen ist. Im Rahmen einzelner Aktionen steigt der erzielte Effekt durch eine höhere Teilnehmerzahl, insgesamt lassen sich die Auswirkungen virtueller Sit-ins jedoch nicht allein anhand der Menge der beteiligten Personen vorhersagen. </p>
<p>
<br />
<b>Netzstreiks</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Eine weitere Form des kollektiven und öffentlichen Protests im Internet sind Netzstreiks. Aufmerksamkeit für ein Thema wird nicht durch die Blockade einer fremden Website erlangt, sondern durch das freiwillige Versperren oder Verlangsamen der Protestierer. Diese ersetzen im Demonstrationszeitraum kollektiv die Startseiten ihrer Websites durch eine Vorschaltseite oder stellen für einen gewissen Zeitraum ihre Online-Aktivitäten ein und veröffentlichen stattdessen eine Protestbotschaft . <br />
Je mehr aktive User sich an einem Netzstreik beteiligen, umso höher ist der Streueffekt und desto wahrscheinlicher ist es, dass unbeteiligte User bei der Internetnutzung auf die Online-Demo aufmerksam werden. Charakteristisch für diesen Aktions-Typ ist die unerwartete Konfrontation mit einem Thema.
</p>
<p>
Die radikalste Form eines Netzstreiks ist eine selbst gewählte Blockade. In diesen Fällen verhindert die Vorschaltseite ein Aufrufen der beteiligten Websites bzw. der Inhalte auf den Seiten während der Demonstration. Daneben wurden weniger extreme Protestseiten programmiert, die entweder durch einen Link mit den ursprünglichen Homepages verknüpft sind oder durch eine automatische Weiterleitung nach einer gewissen Zeit den Zugriff auf diese ermöglichen. </p>
<p>Die Reichweite von Netzstreiks hängt stark von der Besucherzahl der beteiligten Seiten ab. Internetauftritte, die nur von wenigen Nutzern besucht werden, können entsprechend auch nur wenige Personen erreichen, benutzerstarke Seiten können hingegen eine weit höhere Resonanz hervorrufen. Hinzu kommt, dass das Austauschen einer Startseite nicht gleichbedeutend mit der Teilnahme einer Person sein muss. Eine private Homepage steht stellvertretend für die Meinung des Betreibers, die Internetauftritte von Organisationen oder Firmen stellvertretend für die Überzeugungen einer Gruppe von Personen.
</p>
<p>
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</p>
<p><b>Foto-Demonstrationen</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Reale Demonstrationen und auch die bisher beschriebenen Typen von Online-Demonstrationen können nur erfolgreich sein, wenn die Teilnehmer synchron oder zumindest zeitnah handeln. Foto-Demonstrationen nutzen dagegen neben der Ortsungebundenheit auch die zeitliche Flexibilität des Internets. Sie finden auf eigens dafür  eingerichteten Webseiten statt. Auf diesen werden Fotos der Teilnehmer gesammelt, die gemeinsam dargestellt Ausdruck der kollektiven politischen Meinung sind. Gelegentlich werden die Fotos auch durch Kommentare der Nutzer ergänzt.  Im Gegensatz zu virtuellen Sit-Ins und Netzstreiks zielen Foto-Demonstrationen nicht auf eine Störung der regulären Nutzung des WWWs ab. Außerdem sind Foto-Demonstrationen nicht auf ein gleichzeitiges Handeln der Teilnehmer angewiesen. Mitmachen ist ab dem Zeitpunkt möglich, an dem die Demonstrationswebsite ins WWW gestellt wird. Sie stellt sich als eine einmalige Handlung − das Übermitteln des eigenen Bildes − dar. Foto-Demonstrationen zielen auf eine hohe Beteiligung im Zeitverlauf ab, nicht auf eine massenhafte Teilnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Avatar-Demonstrationen: </b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Eine im deutschprachigen Internetraum erstmals im Jahr 2007 in Erscheinung getretene Form der Online-Demonstrationen sind Avatar-Demonstrationen. Diese sind ein Sonderfall, da sie nicht ohne weiteres von der breiten Online-Öffentlichkeit wahrgenommen werden können. Um bei einer Avatar-Demonstration mitzumachen oder sie in Realzeit zu beobachten, sind eine spezielle Software und eine Registrierung notwendig.<br />
Avatare sind virtuelle Abbilder realer Personen, deren Aussehen in der Regel von den Usern selbst bestimmt werden kann. Beispiele sind die Figuren in der virtuellen Online-Welt „Second Life“, in der im Jahr 2007 einige Avatar-Demonstrationen abgehalten wurden. Vom Erscheinungsbild kommen Avatar-Demonstrationen denen realer Demonstrationen am nächsten. Die Avatare versammeln sich von ihren Schöpfern gesteuert auf einer bestimmten Website oder an einem bestimmten Ort in einer virtuellen Welt, um dort gemeinsam zu protestieren.</p>
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