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	<title>Frank Bsirske &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Frank Bsirske &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Frank Bsirske &#8211; ver.di-Vorsitzender</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2001 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitbestimmung-Online - Gewerkschaften im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ver.di]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Bsirske]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Bereits im November 2000
sorgte er erstmals als unbekannter Überraschungskandidat für
Schlagzeilen. Aus dem personalpolitischen Nichts kommend, wurde Frank
Bsirske auf dem ÖTV-Gewerkschaftstag in Leipzig nach einer <a href="http://www.oetv-berlin.de/Aktuelles/GT-Leipzig-2000/bsirske-rede.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mitreißenden Rede</a>
mit über 94 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von ÖTV-Chef Herbert
Mai, dieser war nach einem mageren Abstimmungsergebnis zur Neugründung
der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft (ver.di) zurückgetreten,
gewählt.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Bereits im November 2000<br />
sorgte er erstmals als unbekannter Überraschungskandidat für<br />
Schlagzeilen. Aus dem personalpolitischen Nichts kommend, wurde Frank<br />
Bsirske auf dem ÖTV-Gewerkschaftstag in Leipzig nach einer <a href="http://www.oetv-berlin.de/Aktuelles/GT-Leipzig-2000/bsirske-rede.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mitreißenden Rede</a><br />
mit über 94 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von ÖTV-Chef Herbert<br />
Mai, dieser war nach einem mageren Abstimmungsergebnis zur Neugründung<br />
der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft (ver.di) zurückgetreten,<br />
gewählt.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Wahl zum ÖTV-Vorsitzenden war<br />
für den damaligen Personaldezernent der Landeshauptstadt Hannover eine<br />
große Herausforderung, schließlich sollte er das erste Grünen-Mitglied<br />
an der Spitze einer Gewerkschaft sein. Um sich mit diesem Amt vertraut<br />
zu machen, hatte aber er nur wenige Monate Zeit. Bereits im März 2001<br />
wurde er von der ver.di-Gründungsversammlung mit ausgezeichneten 95,9<br />
Prozent zum ersten Vorsitzenden der größten Gewerkschaft der Welt<br />
gewählt. Dies war für den Politikwissenschaftler der bisherige<br />
Höhepunkt einer relativ kurzen, aber steilen, Karriere.<br />
</span>
</p>
<table align="left" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="100">
<tbody>
<tr>
<td width="120"><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/archiv/koepfe/bsirske/bsirske.jpg" alt="Frank Bsirske" border="1" height="150" hspace="0" vspace="0" width="100" /></td>
<td rowspan="2"><spacer type="block" height="1" width="10"></spacer></td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#e0e0e0"><span style="font-size: xx-small; font-family: Arial,Helvetica; color: #333333">Frank Bsirske</span></td>
</tr>
<tr>
		</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Geboren wurde Bsirske am 10.<br />
Februar 1952 im niedersächsischen Helmstedt. Nach Abschluss der<br />
Realschule (1967) bestand er vier Jahre später auch das Abitur und<br />
konnte 1978 sein Diplom-Studium der Politikwissenschaft erfolgreich<br />
beenden. Bereits früh engagierte sich Bsirske in der Parteipolitik;<br />
1966 trat er der SPD bei, 1969 aber bereits wieder aus. Vor allem die<br />
sozialdemokratische Zustimmung zu den Notstandsgesetzen und zur Großen<br />
Koalition ließen ihn diese Entscheidung fällen. Von 1978 bis 1987 war<br />
er Bildungssekretär der SPD-nahen &quot;<a href="http://www.sjd-die-falken.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sozialistischen Jugend Deutschlands &#8211; Die Falken</a>&quot;<br />
im Bezirk Hannover. 1987 verabschiedete er sich dann endgültig von der<br />
Sozialdemokratie und trat &#8211; angeblich weil sich der ehemalige<br />
Bundeskanzler Helmut Schmidt abfällig über sie geäußert hatte &#8211; den<br />
Grünen bei. Direkt nach seinem Beitritt arbeitete er in den Jahren<br />
1988/89 für die Fraktion der Grünen Alternativen Bürgerliste im Rat der<br />
Stadt Hannover. Nach diesem kurzen Intermezzo in der Politik begann er<br />
1989, obwohl er nicht den klassischen Weg durch die gewerkschaftlichen<br />
Funktionen vorweisen konnte, seine hauptamtliche Laufbahn bei der ÖTV.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das langjährige und vorher<br />
bereits ehrenamtlich tätige Gewerkschaftsmitglied (seit 1978) wurde<br />
zunächst Sekretär der ÖTV-Kreisverwaltung Hannover (1989/1990), weitere<br />
Aufgaben als Stellvertretender Geschäftsführer der Kreisverwaltung<br />
Hannover (1990/1991) und Stellvertretender Bezirksvorsitzender des<br />
ÖTV-Bezirks Niedersachsen (1991-1997) folgten. Nach dieser<br />
gewerkschaftlichen Phase zog es Bsirske zunächst auf die Gegenseite.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">1997 übernahm er die Position des<br />
Personal- und Organisationsdezernenten der Stadt Hannover. In seiner<br />
dortigen Funktion als Arbeitgeber erwarb sich Bsirske den Ruf eines<br />
fähigen Managers und modernen Reformers, eine für seine ver.di-Arbeit<br />
durchaus sinnvolle Qualifikation. Er forcierte vor allem die<br />
Dezentralisierung der Verwaltung und erntete für sein Vorhaben,<br />
Amtsleiterstellen vorerst nur noch befristet zu vergeben, bundesweit<br />
Anerkennung. Sein Ziel, die öffentliche Verwaltung leistungsfähiger und<br />
kundenfreundlicher zu gestalten, hat er in Hannover erreichen können.<br />
Die Öffnungszeiten der Bürgerbüros konnten durch flexible Gestaltung<br />
der Arbeitszeit von knapp 28 auf 42 Stunden in der Woche ausgedehnt<br />
werden.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Am Samstag (19.05.) skizzierte<br />
Bsirske anlässlich der Gründung des letzten ver.di-Landesverbandes in<br />
Hessen den langen und noch vor der neuen Gewerkschaft liegenden Weg.<br />
&quot;Neue Aktionsformen&quot; sollen erschlossen, eine &quot;neue Form der<br />
Solidarität&quot; entwickelt und neue Berufsgruppen für ver.di gewonnen<br />
werden, so Bsirske in seiner Rede. Für den 49jährigen dürfte dabei<br />
seine Lieblingssportart &quot;Kommunikation&quot; von besonderem Nutzen sein.<br />
Während er bereits der Verwaltung mehr Bürgernähe verordnen konnte,<br />
machte er nun auch kurz nach seiner Wahl zum ÖTV-Vorsitzenden deutlich,<br />
dass in einer Gewerkschaft &quot;der Funktionär für die Mitglieder da zu<br />
sein habe und nicht umgekehrt&quot;. Frank Bsirske will vermitteln und die<br />
Kluft zwischen denen, die eine Gewerkschaft als &quot;Kampforganisation&quot;<br />
verstehen und anderen, die den Dienstleistungsaspekt stärker in den<br />
Vordergrund rücken möchten, schließen.</span></p>
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		<title>Mitbestimmung-Online &#8211; Gewerkschaften im Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2001 13:27:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
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