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	<title>Frank Steffel &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Frank Steffel &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Neue Dynamik für Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[hscharfenberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Steffel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Gute sechs Wochen vor der Wahl ist noch einmal
Bewegung in die Internetlandschaft der Berliner Parteien gekommen. Mit einem persönlichen
Internetauftritt kann nun auch der derzeitige Hüter des Roten Rathauses aufwarten.
Sein erbittertster Gegner im Wahlkampf, der CDU-Kandidat Frank Steffel, hat in
der Zwischenzeit seine Homepage mit Inhalt gefüllt. Und auch die Berliner
FDP hat erkannt, dass ein wenig Internet-PR zur Wahl hilfreich sein kann.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Gute sechs Wochen vor der Wahl ist noch einmal<br />
Bewegung in die Internetlandschaft der Berliner Parteien gekommen. Mit einem persönlichen<br />
Internetauftritt kann nun auch der derzeitige Hüter des Roten Rathauses aufwarten.<br />
Sein erbittertster Gegner im Wahlkampf, der CDU-Kandidat Frank Steffel, hat in<br />
der Zwischenzeit seine Homepage mit Inhalt gefüllt. Und auch die Berliner<br />
FDP hat erkannt, dass ein wenig Internet-PR zur Wahl hilfreich sein kann.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><a href="http://www.klaus-wowereit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.klaus-wowereit.de</a></b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nun ist auch er drin: der<br />
Spitzenkandidat der Berliner SPD, Klaus Wowereit, ist seit dem 3.<br />
September mit einer eigenen Website online. Dynamisch und in Bewegung,<br />
so präsentiert sich der derzeitige Regierende Bürgermeister auf seiner<br />
Seite, ganz im Einklang mit dem, was er für die Hauptstadt fordert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">„Berlin bewegen“ ist das Motto,<br />
das einem während der Begrüßung mit Trommelrhythmen und einer<br />
animierten Abfolge von Bildern entgegenblinkt. Und in Bewegung zeigt<br />
sich auch Klaus Wowereit auf den zahlreichen Fotos, mit denen sein<br />
Internetauftritt illustriert wird. Was er bewegen will und wie er sich<br />
die Umsetzung vorstellt, ist ausführlich beschrieben, sowohl in dem<br />
10-Punkte-Wahlprogramm wie auch in den Schwerpunktthemen Bildung,<br />
Finanzen, soziale Stadt und Wirtschaft. Als besonderer Service wird<br />
hier auch erklärt, wie Politik in Berlin organisiert ist und wie die<br />
Wahl funktioniert. Wem das noch nicht genug Information ist, der kann<br />
die tägliche Info-SMS oder den wöchentlichen Newsletter abonnieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Eine extreme Zurückhaltung im<br />
Hinblick auf sein Privatleben war bislang das Markenzeichen von Klaus<br />
Wowereit. Auf seiner Homepage lüftet er nun einige Geheimnisse &#8211; der<br />
persönliche Werdegang von der Geburt bis zum Regierungsamt gehört<br />
genauso dazu wie eine Liste mit Linkempfehlungen und die Rezepte seiner<br />
Lieblingsdesserts.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur zum Kochen werden<br />
die Besucher der Seite angeregt. Verschiedene interaktive Angebote<br />
sorgen dafür, dass beim potenziellen Wähler keine Langeweile aufkommt.<br />
Im Quiz zur Person des SPD-Spitzenkandidaten kann man beweisen, wie<br />
genau man die Internetseiten studiert hat &#8211; zur Belohnung gibt es ein<br />
Essen mit Wowereit persönlich zu gewinnen. Der Wettbewerb „Berlin ist<br />
schön“ zielt dagegen mehr auf die Kreativität der Teilnehmer ab. Wer<br />
politisch aktiv werden möchte, kann seine Sympathien mit einem Banner<br />
auf der eigenen Website oder über ein Statement für Klaus Wowereit<br />
kundtun. Dynamik also nicht nur beim Kandidaten, sondern auch bei<br />
denen, die sich für ihn interessieren. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Blick ans andere Ufer</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auf der anderen Seite des politischen Spektrums ist man ebenfalls „inter“-aktiv.<br />
Ist allerdings bei Wowereit alles Dynamik, so läßt sich der recht statische<br />
Webauftritt von <a href="http://www.franksteffel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank Steffel</a><br />
eher mit einem Fels in der Brandung vergleichen, vielleicht ebenso wie sich<br />
der CDU-Kandidat in der derzeit recht stürmischen See seiner öffentlichen Auftritte<br />
fühlen mag. Dennoch bietet sich auch hier ein seriöses Bild mit vielseitigen<br />
Informationen und Interaktionsmöglichkeiten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Im politischen Programm führt<br />
Frank Steffel in die acht Politikfelder ein, die für ihn Priorität<br />
haben. Wer mehr über seine Standpunkte erfahren möchte, kann in seinen<br />
aktuellen Reden nachlesen. Positiv sticht heraus, dass Steffel hier<br />
auch sein Beraterteam vorstellt, das ihn in seiner Arbeit für die<br />
Hauptstadt unterstützt. Natürlich gibt es auch Informationen zu seiner<br />
Person und &#8211; ganz nach dem Vorbild USA mit First Lady &#8211; der seiner<br />
Frau. Diese sind allerdings etwas trockener abgefasst als bei seinem<br />
Gegner aus der SPD.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Gleiches gilt auch für den Spaßfaktor &#8211; Gewinnspiele und Wettbewerbe sind<br />
bei Steffel ebensowenig zu finden wie Kochrezepte, Kulturtips oder Linkvorschläge.<br />
Mobilisiert werden soll das Volk im konservativen Lager trotzdem, und die Angebote<br />
dazu können sich sehen lassen. Mehre Banner stehen für die Werbung auf fremden<br />
Webseiten zur Verfügung und ein Beitrittsformular zum Download bietet die Möglichkeit<br />
des CDU-Beitritts. Chattermine laden zur Kommunikation ein und entsprechende<br />
Transkripte sollen das Gesagte festhalten, aber leider wird man hier enttäuscht,<br />
da die Termine nicht aktuell und Dokumentationen nicht in Sicht sind. Ein Newsletterabo<br />
ist von allen Seiten aus abrufbar, die Info-SMS leider nur bei der Wahlkampfzentrale<br />
direkt. Natürlich darf auch ein Link zum <a href="http://www.steffel-fanclub.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frank-Steffel-Fanclub</a><br />
nicht fehlen, der weitere Möglichkeiten der Unterstützung bereithält.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Die Liberalen auf dem Trockenen</b><br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Wer zur Wahlkampfseite des dritten Newcomers, der <a href="http://www.fdp-rexrodt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a>,<br />
surft, sollte dies tun, bevor er sich die Auftritte von Wowereit und Steffel<br />
ansieht, denn hinterher bleibt nur ein Attribut: Fad. Keine Spur von Animation<br />
oder Interaktivität, ja sogar die wenigen Fotos muss man suchen. Trocken wird<br />
die nötigste Information dargeboten: Das 18-Punkte-Wahlprogramm, die Kandidaten<br />
aus dem „Team 18“, Rexrodts Vita, Termine, Presseinformationen und Medienberichte.<br />
Auffällig neben diesen Themen der eigene Button für Spenden: Der FDP fehlten<br />
die notwendigen Mittel, um im Wahlkampf hinreichend mithalten zu können, heißt<br />
es hier. Daran mag es auch liegen, dass die Partei keinen attraktiveren Internetauftritt<br />
zu den Wahlen hinbekommen hat. Schade drum, denn die Inhalte könnten, in ansprechender<br />
Form präsentiert, sicherlich zur Wählermobilisierung beitragen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Bei den beiden anderen Spitzenkandidaten des Berliner Wahlkampfes hat sich<br />
nicht viel geändert. Die <a href="http://www.gruene-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grünen</a><br />
haben sich inzwischen entschieden, keine eigene Homepage für Spitzenkandidatin<br />
Sibyll Klotz anzubieten. Stattdessen sind die entsprechenden Informationen in<br />
das Thema „Wahl 2001“ integriert, um so einen geschlossenen Auftritt zu bieten.<br />
Auch bei <a href="http://www.gregor-gysi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gregor Gysi</a> haben<br />
sich die Internetseiten seit der letzten <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/berlin/update.shtml">Betrachtung</a><br />
nicht wesentlich geändert. Verschwunden ist zugunsten von mehr Text leider das<br />
lustige Foto des PDS-Frontmannes vor dem Roten Rathaus. Dafür sind einzelne<br />
Punkte hinzugekommen, beispielsweise Informationen über die „Mitbewerber“ oder<br />
die Möglichkeit, Gysi-Websites zu basteln und unter einer selbstbenannten Pro-Gysi-Domain<br />
zu veröffentlichen. Die Internetlandschaft zur Berlinwahl bleibt also in Bewegung.<br />
Neue Impulse von denen, die es sich leisten können und immerhin ein Versuch<br />
von der finanzschwächeren liberalen Seite. Ob die Seiten der Parteien und ihrer<br />
Kandidaten einen Hinweis auf den Wahlausgang geben können &#8211; schwer zu sagen.<br />
Zu hoffen bleibt, dass sich die Mobilisierung der Wähler nicht nur auf den PC<br />
beschränkt, sondern am 21. Oktober in der Wahlbeteiligung niederschlägt.<br />
</span></p>
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