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	<title>Frauenförderung &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Frauenförderung &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>&#8220;Was nichts kostet, taugt nichts&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2001 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[BDA]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Hundt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dieter Hundt im Chat am 04. Juli 2001</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dieter Hundt im Chat am 04. Juli 2001</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nachlassende Konjunktur,<br />
Fachkräftemangel und stagnierende Arbeitslosenzahlen bestimmen derzeit<br />
die Diskussion in der Wirtschaftspolitik. Dieter Hundt, Präsident der<br />
Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), bezog klar<br />
Stellung zu diesen Fragen und appellierte an Politik und<br />
Gewerkschaften, wirtschafts- und produktivitätsorientiert zu denken.<br />
Mit den Chattern sprach er darüber hinaus auch über Frauenförderung,<br />
Studiengebühren, Politik und Fußball.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Parteipolitische Äußerungen<br />
wollte sich Dieter Hundt nicht entlocken lassen, wohl aber eine<br />
deutliche Kritik an der bisherigen Wirtschaftspolitik der<br />
Bundesregierung. &quot;<i>Vor dem Hintergrund der weltweiten Abschwächung<br />
des Wirtschaftswachstums sollte die deutsche Politik die richtigen<br />
Weichenstellungen vornehmen und nicht, wie dies in den letzten Monaten<br />
geschehen ist, den Arbeitsmarkt zusätzlich regulieren. </i>&quot; Schließlich sei es auch im vergangenen Jahr &quot;<i>aufgrund angemessener und vernünftiger produktivitätsorienter Tarifabschlüsse</i>&quot; gelungen, 600.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Notwendige Maßnahmen seien jetzt die &quot;<i>Rückführung<br />
von Sozialmaßnahmen auf dem Arbeitsmarkt, die verstärkte Beschäftigung<br />
älterer Arbeitnehmer und die verstärkte Erschließung des<br />
Niedriglohnsektors</i>&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zur Verbesserung der<br />
internationalen Wettbewerbsfähigkeit gehöre es auch, die deutschen<br />
Sozialversicherungssysteme auf ein finanzierbares Niveau<br />
zurückzufahren. In der Kranken-, Pflege- und Altersversicherung sei es<br />
notwendig, &quot;<i>auf eine Basissicherung zurückzugehen, die den Einzelnen<br />
vor unverkraftbaren Risiken schützt, von ihm auf der anderen Seite aber<br />
verlangt, dass er zusätzliche private Versorgungssysteme unter<br />
Berücksichtigung seiner individuellen Situation abschließt</i>&quot;. Dies<br />
sei nicht der Weg zu einem Zweiklassensystem, sondern führe dazu, dass<br />
versicherungsfremde Leistungen nicht mehr über die<br />
Sozialversicherungssysteme bezahlt würden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Die Vereinbarung zur Frauenförderung, die zwischen Bundesregierung und Spitzenverbänden<br />
geschlossen wurde, bezeichnete Hundt als gut. &quot;<i>Sie wird die erfolgreiche<br />
Entwicklung der Beschäftigung von Frauen in der deutschen Wirtschaft fortsetzen<br />
und intensivieren. Dies ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund der demographischen<br />
Entwicklung auch richtig und wichtig.</i>&quot; Sowohl Politik, Wirtschaft als auch<br />
Gesellschaft müßten sich dafür einsetzen, die Frauenbeschäftigung zu intensivieren.<br />
&quot;<i>Die Politik muss wichtige Voraussetzungen im Zusammenhang mit Kinderbetreuung<br />
und Schule erfüllen. Die Frauen selbst sind aufgefordert, sich verstärkt in<br />
technisch-naturwissenschaftlichen Berufen ausbilden zu lassen.</i>&quot; Die Arbeitgeberverbände<br />
schließlich würden die Unternehmen auffordern, sich in dieser Frage stärker<br />
zu engagieren. Eine Selbstverpflichtung komme jedoch schon deshalb nicht in<br />
Frage, weil die Voraussetzungen in den einzelnen Unternehmen nach Branchen und<br />
Regionen zu stark differieren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein wichtiger Schritt zur Beseitigung des Fachkräftemangels ist laut Hundt die Reform des Bildungswesens, &quot;<i>und zwar auf allen Ebenen, von der Hauptschule über die Realschulen und Gymnasien bis hin zu Hochschulen und Universitäten</i>&quot;. Dazu gehöre auch die Einführung von Studiengebühren in angemessenem Umfang, denn diese &quot;<i>verbessern die Situation der Hochschulen bzw. Universitäten in Richtung auf mehr Eigenständigkeit und Selbstverantwortlichkeit</i>&quot;. Allerdings müßten für einkommensschwächere Familien auch Stipendienlösungen und Darlehen angeboten werden. Er halte es &quot;<i>nicht für vertretbar, dass Facharbeiter das Studium der Kinder von Bankdirektoren finanzieren</i>&quot;. Hundt befürwortet auch die Elitenausbildung: &quot;<i>Für<br />
mich gibt es keinen nachvollziehbaren Grund, warum Hochbegabte nicht<br />
entsprechend ihren Kenntnissen und Fähigkeiten geschult und ausgebildet<br />
werden sollen. </i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Zum Wahlkampf in Berlin befragt, plädierte Dieter Hundt für Sachlichkeit.<br />
&quot;<i>Wir sollten unterschiedliche Positionen argumentativ und nicht durch Werfen<br />
von Eiern und Flaschen ausdiskutieren.</i>&quot; Eine Einbeziehung der PDS in die<br />
Regierungsverantwortung hält er für problematisch: &quot;<i>Eine Regierungsbeteiligung<br />
der SED-Nachfolgepartei würde sich auf Investitionen aus dem In- und Ausland<br />
negativ auswirken. Darüber hinaus sind wirtschaftliche Positionen der PDS, wie<br />
etwa die Verstaatlichung von Großunternehmen, unerträglich. Im Zeitalter der<br />
Globalisierung ist der gegenteilige Weg notwendig. </i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch über persönliche Belange gab der Arbeitgeberpräsident Auskunft, z.B. wie er zu seiner jetzigen Position gelangte: &quot;<i>Ich bin dazu gekommen wie die Jungfrau zum Kind</i>&quot;.<br />
Dass es nicht ganz ohne eigenes Zutun dazu kam, gab er schließlich doch<br />
zu &#8211; als Vorsitzender des Verbands der Metallindustrie hatte er schon<br />
ausreichende Erfahrungen gesammelt, um für sein jetziges Amt<br />
vorgeschlagen zu werden. Etwas Lokalpatriotismus ließ der gebürtige<br />
Schwabe Dieter Hundt in der Fußballfrage anklingen: &quot;<i>Irgendwann wird<br />
der VfB Stuttgart auch wieder Deutscher Meister. In der neuen Saison<br />
erwarte ich, dass wir deutlich besser abschneiden als in der letzten.<br />
Ob es allerdings dieses Mal schon zur Meisterschaft reicht, ist<br />
fraglich. </i>&quot;<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Das ausführliche Transkript finden sie <a href="http://www.stern.de/politik/chataktuell/archiv/5150_22537.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</b><br />
</span> <!-- Content Ende -->  </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><center><br />
<i><a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:"><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Kommentieren<br />
Sie diesen Artikel!</span></a></i><br />
</center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span><br />
<center><br />
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><i><a href="http://www.politik-digital.de/salon/diskussion/">Diskutieren<br />
Sie mit anderen in unserem Forum!</a></i></span><br />
</center></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>It&#039;s a woman&#039;s world wide web</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/its_a_womans_world_wide_web-586/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/its_a_womans_world_wide_web-586/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jmeyerspasche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Beruf]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Frauen auf der Überholspur des Information Superhighway: zumindest in den USA, wo sich einer neuen
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge mittlerweile
mehr Frauen als Männer im Netz tummeln. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, denn hierzulande
liegt der Anteil der weiblichen User erst bei etwa
<a href="http://194.175.173.244/gfk/gfk_studien/eigen/OMO_W6.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">40%</a>. In der Arbeitswelt
ist die Diskrepanz um einiges größer: Frauen in IT-Jobs, besonders in den technischen, sind die
Ausnahme. Kein Wunder, bei derzeit nur 7% Frauen im Studiengang Informatik.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Frauen auf der Überholspur des Information Superhighway: zumindest in den USA, wo sich einer neuen<br />
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge mittlerweile<br />
mehr Frauen als Männer im Netz tummeln. Davon sind wir noch ein Stück entfernt, denn hierzulande<br />
liegt der Anteil der weiblichen User erst bei etwa<br />
<a href="http://194.175.173.244/gfk/gfk_studien/eigen/OMO_W6.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">40%</a>. In der Arbeitswelt<br />
ist die Diskrepanz um einiges größer: Frauen in IT-Jobs, besonders in den technischen, sind die<br />
Ausnahme. Kein Wunder, bei derzeit nur 7% Frauen im Studiengang Informatik.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Diese Zahl möchte die Bundesregierung mit dem Aktionsprogramm<br />
<a href="http://www.iid.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Innovation und Arbeitsplätze in der Informationsgesellschaft<br />
des 21. Jahrhunderts&quot;</a> bis 2005 auf 40% anheben. Ein ehrgeiziges Ziel, das sich nicht von selbst erfüllt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Fachgruppe &quot;Frauenarbeit und Informatik&quot; der Gesellschaft für Informatik<br />
<a href="http://www.forum-informationsgesellschaft.de/extern/ag3/fr_set/fr_set_news_011.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer"><br />
schlägt darum vor</a>, ein Bundesprogramm zu starten, mit dem dann Reformstudiengänge für Frauen<br />
eingerichtet werden. Damit sind Voll- und Teilzeitstudiengänge im Fach Informatik an Universitäten und<br />
Fachhochschulen gemeint, die speziell auf Frauen ausgerichtet sind. Zur fachbegleitenden Weiterbildung soll das<br />
Sommerstudium der<br />
<a href="http://www.informatik.uni-bremen.de/grp/informatica_feminale/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Informatica<br />
Feminale&quot;</a> dienen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Auch das <a href="http://www.frauen-technik-impulse.de/seiten/kompetenz.html" target="_new" rel="noopener noreferrer">Kompetenzzentrum</a><br />
des Vereins &quot;Frauen geben Technik neue Impulse e.V.&quot; will die Chancengleichheit der Geschlechter im<br />
IT-Bereich fördern. Mit nationalen und internationalen Projekten strebt das Kompetenzzentrum mit Sitz an der<br />
Fachhochschule Bielefeld einen Bewusstseinswandel in Ausbildung, Beruf und Forschung an. <br />
Die Förderung von Frauen in der IT-Branche sei jedoch laut der Vereins-Geschäftsführerin Barbara<br />
Schwarze keineswegs eine wohltätige Aufgabe, sondern schlicht &quot;ein knallharter Wettbewerbsfaktor&quot;,<br />
gerade angesichts des Mangels an IT-Fachkräften. Das Potential an gut ausgebildeten Frauen dürfe da nicht<br />
vernachlässigt werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Bisher wird es jedoch nicht genutzt. Einen großen Anteil an der geringen Frauenpräsenz in<br />
Multimedia-Berufen haben wohl die vorherrschenden Geschlechterstereotype. Es fehlen weibliche Vorbilder in der<br />
Informatik, und auch das technische Image der New Media Jobs<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">schreckt</a> viele Frauen eher ab.<br />
Diese Beobachtung veranlasste die Konferenz der FrauenministerInnen der Länder (GFMK) dazu, Reformen im<br />
Bildungsbereich zu fordern. Neue Zugangsweisen im naturwissenschaftlichen Unterricht sollen Mädchen<br />
stärker ermutigen, einen informationstechnischen Beruf zu ergreifen. Da das &quot;nerdige&quot;, technische<br />
Image der Informatik sie bisher wohl von den diesen Berufen abhält, sollen in Zukunft mehr die menschlichen<br />
und kommunikativen Aspekte der IT-Berufe betont werden, da diese vielen Mädchen bei der Berufswahl wichtig sind.<br />
Informationstage und Projekte in Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Hochschulen können dann zusätzlich das<br />
Interesse an diesen Bereichen wecken. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">weiblichen Vorbildern</a> zu, also<br />
Lehrerinnen, Studentinnen und Professorinnen der Naturwissenschaften.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch nicht nur in der Bildung muss sich etwas ändern. Der im August veröffentlichte<br />
<a href="http://www.niedersachsen.de/MS_gfmk_bericht4.htm" target="_new" rel="noopener noreferrer">Bericht</a> der GFMK über<br />
&quot;Frauen in der Informationsgesellschaft&quot; nennt eine Reihe von weiteren Eckpunkten, auf deren Grundlage<br />
dann konkrete Maßnahmen erarbeitet werden sollen. Neben der Forderung nach Bildungsreformen für mehr<br />
Chancengleichheit sollen auch die Medienkompetenz gestärkt, die berufliche Weiterbildung umstrukturiert und<br />
die Erwerbschancen von Frauen im IT-Bereich gesteigert werden.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">So müssen sich zunächst die Inhalte der Internet-Angebote mehr an der Realität der Frauenalltage<br />
orientieren, denn bisher gibt es noch eher wenige deutsche frauenspezifische Seiten. In den USA ist der<br />
Frauenanteil bei den Usern unter anderem auch deshalb so hoch, weil es hier eine Vielzahl an Sites gibt, die sich<br />
gezielt an Frauen richten. Dazu gehören vor allem Inhalte, die den Alltag erleichtern, also Job-, Service-<br />
oder Schnäppchen-Sites. Anders als viele Männer, die oft einfach um des Surfens willen im Internet<br />
unterwegs sind, seien einer<br />
<a href="http://www.mediametrix.com/home.jsp?language=ger" target="_new" rel="noopener noreferrer">Studie</a> zufolge Frauen eher<br />
praktisch orientiert und nutzten das Netz, um Zeit oder Geld zu sparen. Dies gelte sowohl in den USA als auch in Europa.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Anpassung an Frauen darf jedoch nicht bei den Inhalten des WWW aufhören. Auch die Arbeitswelt<br />
muss nach Vorstellung der GFMK auf die Frauen zugehen. So sollen flexible, individuelle Arbeitsformen und<br />
Unterstützung bei der Existenzgründung die Multimedia-Arbeitsplätze für Frauen attraktiver<br />
machen.<br />
Auch im Fortbildungsbereich ist eine Umorientierung nötig. Weiterbildungsangebote müssen sich vermehrt<br />
auf den IT-Sektor ausrichten und sollen sich besonders an gering qualifizierte Frauen wenden, da sie am<br />
stärksten vom Arbeitsplatzverlust bedroht sind, wenn in einer Firma rationalisiert wird, so<br />
<a href="http://lovelace.fh-bielefeld.de/download/FrauInfo.pdf" target="_new" rel="noopener noreferrer">Martina Klein</a>. IT-Kenntnisse<br />
würden sie für vielfältigere Aufgaben qualifizieren und so ihren Wert für die Firma erhöhen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Damit die guten Ideen auch in die Praxis umgesetzt werden, wartet der Bund nicht auf die schleppende Prozedur,<br />
bis endlich ein Maßnahmenkatalog verabschiedet ist, sondern unterstützt private Initiativen. So wird<br />
beispielsweise der Verein<br />
<a href="http://www.frauen-technik-impulse.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Frauen geben Technik<br />
neue Impulse&quot;</a> durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durch das Ministerium<br />
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Eine Zusammenarbeit, die sich etwa in gemeinsamen<br />
Projekten niederschlägt. So war der Verein auch an der Vorbereitung des GFMK-Berichts über Frauen in<br />
der Informationsgesellschaft beteiligt. Die vernetzende Funktion des Vereins zeigt sich auch in der Zusammenarbeit<br />
mit der Informatica Feminale und der Gruppe &quot;Frauenarbeit und Informatik&quot; der Gesellschaft für<br />
Informatik.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Um die bundesweiten Projektkooperationen zu optimieren, baut das Kompetenzzentrum des Vereins gerade<br />
ExpertInnengruppen zu einigen thematischen Schwerpunkten auf, etwa in den Bereichen Zugang, Bildung und Beruf.<br />
<a href="http://www.frauen-ans-netz.de/" target="_new" rel="noopener noreferrer">&quot;Frauen ans Netz&quot;</a>, eine Gemeinschaftsaktion<br />
des Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Bundesanstalt für Arbeit, der Deutschen Telekom und<br />
der Zeitschrift Brigitte, wird bereits erfolgreich vom Kompetenzzentrum koordiniert. Die Initiative bietet allen<br />
interessierten Frauen einführende Internetkurse an. Ziel der Aktion ist es, dass Frauen Internet und Computer<br />
überhaupt erst einmal kennen lernen, um dann selbst entscheiden zu können, wie sie die Medien beruflich<br />
oder privat weiter nutzen wollen. Rund 33.000 Teilnehmerinnen nutzten das Angebot im Jahr 1999, in diesem Jahr soll<br />
es weiter ausgebaut werden.</span></p>
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