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	<title>Fraunhofer FOKUS &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Fraunhofer FOKUS &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Recht digital: Maschinenverständlich und automatisiert anwendbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas Hartmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 12:04:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Wie können Gesetze so gestaltet werden, dass sie eine Digitalisierung bzw. Automatisierung der Rechtsanwendung ermöglichen? Und welche Veränderungen braucht es dafür im Rechtssetzungsprozess? Mit diesen Fragen hat sich das Kompetenzzentrum Öffentliche Informationstechnologie (ÖFIT) in ihrer neuesten Publikation auseinandergesetzt.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Zum ersten September hat die <a href="https://www.oeffentliche-it.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">interdisziplinäre Denkfabrik</a> des Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (Fraunhofer FOKUS) ein Impulspapier zur digitalen Vollzugstauglichkeit von Gesetzen veröffentlicht. Das <a href="https://www.oeffentliche-it.de/documents/10181/14412/Recht+Digital+-+Maschinenverst%C3%A4ndlich+und+automatisierbar" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Papier</a> mit dem Titel: „Recht digital: Maschinenverständlich und automatisiert anwendbar“, gibt Handlungsempfehlungen zur Erarbeitung und Gestaltung von Gesetzestexten, um diese für Maschinen und Künstliche Intelligenz auslesbar und anwendbar zu machen.</p>
<p>Die Digitalisierung birgt riesige Potenziale für eine effektivere und effizientere Umsetzung von Verwaltungsprozessen, jedoch ist die nachträgliche Umsetzung eines Gesetzestextes in Softwareprogramme mit einem sehr hohen Aufwand und einer hohen Fehlerquote verbunden. In fünf Handlungsfelder beschreibt das Impulspapier, welche Maßnahmen notwendig sind, um eine Maschinenlesbarkeit von Gesetzen herzustellen. „Es gilt […] die inhaltliche Bedeutung der Regeln, die im Medium der Rechtssprache verfasst sind, im Medium der Programmiersprache abzubilden.“</p>
<h3>Ausarbeitung der Gesetze</h3>
<p>Um Gesetze digital vollzugstauglich zu machen, müssen die Entwicklerinnen und Entwickler bereits im Gesetzgebungsprozess die späteren verwaltungstechnischen Prozessabläufe berücksichtigen. Dazu wird eine grafische Visualisierung empfohlen, die Optimierungspotenziale, aber auch mögliche Fehleranfälligkeiten bereits erkennbar macht. Außerdem ist es notwendig interdisziplinäre Gesetzgebungsteams zu bilden. Durch das Heranziehen von Vollzugsexpertinnen und Vollzugsexperten sowie IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten können bereits vor der Verschriftlichung des Rechts die zukünftigen Verwaltungsabläufe berücksichtigt und visualisiert werden. Somit werden Fehler bei späteren Übersetzungen vermieden und eine Kohärenz des entstehenden Gesetzes sichergestellt.</p>
<h3>Formulierung von Gesetzestexten</h3>
<p>Bei der Verschriftlichung der Gesetze ist es dann wichtig, klare Formulierungen zu wählen. Rechtsbegriffe müssen gesetzübergreifend klar definiert werden, was heute noch nicht der Fall ist. „Im Sinne eines hohen Automationsgrades und der Korrektheit von Software sollten eine hohe Standardisierung und geringe Begriffsvielfalt das rechtspolitische Ziel sein.“ Der Begriff „Wohnsitz“ zum Beispiel könnte vereinheitlicht an die Meldeadresse gebunden sein. Somit ergibt sich mit der Zeit ein Pool an klar definierten Begrifflichkeiten, aus denen sich neue Gesetzestexte einfach und verständlich zusammensetzen und mit denen auch IT-Systeme arbeiten können. Bei der Formulierung sollte man sich an einfachen sogenannten „Wenn-Dann“-Regeln orientieren. Also nach dem Motto: Wenn A auf eine Person zutrifft, hat diese Person Anspruch auf Leistung B. Zur Erschließung einer regelbasierten Logik wird es zudem nützlich sein, die Bedingungen, Ausnahmen und Folgen zu visualisieren und dadurch einfacher verständlich zu machen. Dies dient nicht nur der Auslesbarkeit durch Maschinen, sondern auch den zuständigen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern.</p>
<h3>Die Umsetzung in der Verwaltung</h3>
<p>Zur Umsetzung des Rechts in Vollzugsprozesse, unter Unterstützung von IT-Systemen, muss die verwendete Technik mit den entsprechenden Datenquellen verbunden werden. Somit kann diese einen Großteil des Vollzugsprozesses selbständig vollziehen und das klassische Vollzugspersonal wird nur noch in komplizierten Fällen oder bei uneindeutigen Gesetzen, bei der das Recht ausgelegt werden muss, herangezogen. Auch in diesen Fällen sollte das Potenzial einer Automatisierung jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden, denn auch Teilaspekte und Vorarbeit kann von IT geleistet werden ohne dass die endgültige Entscheidung dann bei der IT selbst liegt.</p>
<p>Anwendung finden die in der Publikation dargestellten Maßnahmen in der frühen Phase der Gesetzgebung. Der zentrale Ansatz ist eine Maschinenverständlichkeit des Rechts, der in der Entwurfsphase Anwendung findet und in der Folge sowohl die verwaltungstechnischen Prozesse als auch die Umsetzung im privaten Sektor erheblich vereinfachen kann.</p>
<p><strong>Titelbild:</strong> by <a href="https://pixabay.com/de/users/geralt-9301/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geralt</a>, on <a href="https://pixabay.com/de/photos/smartphone-handy-app-icon-paragraf-3317473/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div>
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		<title>4. Berliner Open Data Day: Die nächsten Schritte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Felix Idelberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 08:48:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren begann ein Umbruch auf allen Verwaltungsebenen, ausgelöst durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und durch die Forderung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/daten_graffiti_cut.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140273" alt="daten_graffiti_cut" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/daten_graffiti_cut.jpg" width="639" height="281" /></a>In den vergangenen Jahren begann ein Umbruch auf allen Verwaltungsebenen, ausgelöst durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und durch die Forderung der Bürger nach mehr Teilnahme und Transparenz. Die Öffnung öffentlicher Daten ist ein Teil der Antwort auf die neuen Anforderungen an Behörden: Auf dem 4. Berliner Open Data Day am 5. Juni wurde eine vorläufige Bilanz für Berlin gezogen.</p>
<p style="text-align: justify">In seiner kurzweiligen Keynote „Data Driven Innovation“ beschrieb <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Zimmer">Nicolas Zimmer</a></span></span>, Vorstandsvorsitzender der <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/TSB_Technologiestiftung_Berlin">Technologiestiftung Berlin</a></span></span>, anschaulich die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wirtschaft, die er für einen der Megatrends des 21. Jahrhunderts hält. Die Sammlung und Nutzung von Daten sei längst eine feste Größe in der Wirtschaft geworden, und die Datenmenge werde weiterhin immens steigen.</p>
<h3 style="text-align: justify">Das wirtschaftliche Potenzial offener Daten</h3>
<figure id="attachment_140280" aria-describedby="caption-attachment-140280" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/B_Open_Data_Day_0028web.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-140280  " alt="B_Open_Data_Day_0028web" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/B_Open_Data_Day_0028web-305x203.jpg" width="305" height="203" /></a><figcaption id="caption-attachment-140280" class="wp-caption-text">Nicolas Zimmer, Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Vor diesem Hintergrund ist die Frage, wie Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft mit den Daten umgehen werden, von enormer Bedeutung. Für den wirtschaftlichen Sektor verspricht Zimmer sich ein großes Potenzial von datengetriebenen Innovatonen: Mit Hilfe gezielter Recherche, Analyse und Auswertung von Open und Big Data sollten Zimmer zufolge neue Ideen, Erkenntnisse oder Produkte entstehen. Gleichzeitig glaubt er, dass das Spannungsverhältnis zwischen der Öffnung und dem Verkauf von Daten – insbesondere in der Wirtschaft – nie völlig aufzulösen sein werde, weil der Besitz bestimmter Daten Einzelnen Wettbewerbsvorteile bringen könne.</p>
<p style="text-align: justify"><span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.berlin.de/projektzukunft/wir-ueber-uns/ansprechpartner/">Dr. Wolfang Both</a></span></span> von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gab im Anschluss einen Überblick über die Entwicklung der Open Data-Initiative in Berlin. Das eGovernment-Gesetz, dessen §13 Open Data behandelt, befinde sich in Vorbereitung. Der aktuelle Stand ist im <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://daten.berlin.de/datensaetze/abschlussbericht-der-ag-open-data-berlin">Abschlussbericht</a></span></span> der ressortübergreifenden Arbeitsgruppe Open Data des Landes Berlin nachzulesen. Diese bestand aus 25 Mitgliedern verschiedener Senats- und Bezirksverwaltungen Berlins und hatte sich u.a. mit der Definition offener Daten, mit Formaten und Metadaten beschäftigt, aber auch mit Empfehlungen für Lizenz- und Nutzungsbestimmungen; darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe eine Checkliste für die Publikation von Datenbeständen und die Entwicklung von Weiterbildungsmaßnahmen zusammengestellt. Der Bericht enthält damit Empfehlungen, die Verwaltungsmitarbeitern das Erlernen des Umgangs mit offenen Daten erleichtern und Berührungsängste abbauen sollen. Both beendete seinen Vortrag mit einem Ausblick auf die Open Data-Entwicklung in Berlin: So sind neben einer mobilen Version des Berliner Datenportals die Entwicklung einfacher Visualisierungswerkzeuge für Datensätze und die Förderung neuer Anwendungen durch Hackdays geplant.</p>
<h3 style="text-align: justify">Wie sich das Ehrenamt mit Nachhaltigkeit verträgt</h3>
<figure id="attachment_140282" aria-describedby="caption-attachment-140282" style="width: 305px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/B_Open_Data_Day_0065web.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-140282" alt="B_Open_Data_Day_0065web" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/B_Open_Data_Day_0065web-305x203.jpg" width="305" height="203" /></a><figcaption id="caption-attachment-140282" class="wp-caption-text">Fiona Krakenbürger (links) und Jens Klessmann stellen Ergebnisse des Workshops auf der Abschlussveranstaltung vor.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">In Workshops wurden beispielhafte Projekte vorgestellt. <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="https://twitter.com/kejan">Jens Klessmann</a></span></span> (Fraunhofer Fokus) und <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://arduina.net/">Fiona Krakenbürger</a></span></span> (Open Knowledge Foundation) machten anhand der Projekte „<span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.codefor.de/">Code for Germany</a></span></span> / <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://codeforeurope.net/">Code for Europe</a></span></span>“ deutlich, worum es eigentlich bei offenen Daten geht, und diskutierten mit den Teilnehmern über Potenziale und Grenzen des Ansatzes &#8220;offene Daten&#8221;. Es stellte sich heraus, dass die Nachhaltigkeit ein Problem ist, weil viele Projekte rein ehrenamtlich betrieben werden. Zudem sollte der kommerzielle Nutzen stärker betont werden, und in der Politik müsste verstärkt Lobbyarbeit betrieben werden, um offenen Daten politisch zum endgültigen Durchbruch zu verhelfen.</p>
<p style="text-align: justify">Auf der Abschlussdiskussion, die der Datenjournalist <span style="color: #000080"><span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.michael-hoerz.de/">Michael Hörz</a></span></span> moderierte, wurde konstatiert, dass offene Daten weiterhin ein Nischenthema sind. Um Bürger, Entwicklung und Verwaltung langfristig zusammenzubringen, wurde in mehreren Workshops die Einführung von offenen runden Tischen angeregt, die im Gegensatz zu vermeintlich technisch angelegten Hackathons zugänglicher für Interessierte sein könnten. Entscheidend sei es auch, dass die Führungskräfte in der Verwaltung und den Unternehmen von offenen Daten überzeugt sein müssen. Eine weitere bislang unbeantwortete Frage bleibt die korrekte Datenschutzanwendung bei offenen Daten, denn bislang mangelt es noch an festgelegten Kriterien.</p>
<p style="text-align: justify">Für Befürworter offener Daten bleiben also noch viele Felder zu beackern, auch wenn in den vergangenen zwölf Monaten bereits einige umgepflügt worden sind. Mit dem kommenden eGoverment-Gesetz kann die Open Data-Bewegung hoffentlich bald vom Spaten auf den Pflug umstellen. Die Zeit bis zum 5. Berliner Open Data Day dürfte also spannend werden.</p>
<p style="text-align: justify">Fotos: ariadne an der Spree GmbH / Frank Lämmerhirt (CC-BY-SA)</p>
<p style="text-align: justify"><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Open Data: Das nächste große Ding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 10:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer FOKUS]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer-Institut]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 5. und 6. Dezember lud das Fraunhofer Institut zum „1st international Open Data Dialog 2012“. Über 100 Gäste aus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><a href="http://politik-digital.de/open-data-das-naechste-grosse-ding/p1010850/" rel="attachment wp-att-124258"><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-124258" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/P1010850-630x354.jpg" alt="" width="630" height="354" /></a>Am 5. und 6. Dezember lud das Fraunhofer Institut zum „1st international Open Data Dialog 2012“. Über 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft waren gekommen,um sich über die Potentiale und Risiken der Veröffentlichung großer Datenmengen zu informieren, und erste Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>In der Vergangenheit hat vor allem die öffentliche Verwaltung Gebrauch von der Möglichkeit gemacht, ihre aufbereiteten Daten im Internet zur Verfügung zu stellen. Anstatt lange Wartezeiten auf Ämtern verbringen zu müssen, können Bürger seit einiger Zeit viele Informationen von Zuhause aus einholen. „Die Verwaltung wird nicht doppelt und dreifach dieselben Daten eingeben müssen und hat mehr Luft für ihre eigentliche Arbeit“, erklärte Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker, Koordinatorin Open Data bei Fraunhofer FOKUS und Leiterin des Kompetenzzentrums MOTION, gegenüber politik-digital.de. Und führt einen weiteren Vorteil an: „ Die Daten sind ohnehin da, sie sind aufbereitet, sie müssen gewartet werden: warum schließt man nicht die anderen mit ein?“ Bei diesem Schritt hilft das <a href="http://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fraunhofer Institut Offene Kommunikationssysteme</a> (kurz: FOKUS). Seine Serviceleistung umfasst unter anderem Hilfestellung bei der Datenauswahl, dem Aufbau eines Internetportals, der Serverinfrastruktur und der Gestaltung von Suchmechanismen.<br />
Zu den Kunden gehört die Stadt Berlin mit dem <a href="http://www.berlin.de/projektzukunft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Projekt Zukunft</a>, das Wolfgang Both, Mitglied im Berliner Senat für Wirtschaft, Technologie und Forschung, am ersten Veranstaltungstag präsentierte. Auf der Internetplattform <a href="http://daten.berlin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">daten.berlin.de</a> hat die Stadt bereits 100 Datensätze veröffentlicht, darunter Verkehrspläne und die gesammelten Standorte aller Berliner Weihnachtsmärkte.</p>
<p>Die Behörden machen also mit, doch was ist mit anderen gesellschaftlichen Akteuren? Wenn an die öffentliche Verwaltung Forderungen nach mehr Transparenz gestellt werden, so sollte das ebenso die Wirtschaft gelten. „Die Wirtschaft hat Berichtspflichten“, konstatierte Prof. Schieferdecker. Zumindest <em>ein</em> großes Unternehmen kommt diesen bereits nach: Mit dem Stromerzeuger und Netzbetreiber Vattenfall hat das Fraunhofer Institut einen namhaften Kunden gewonnen. Vattenfall wird noch in diesem Monat einige seiner Datenbestände auf einer Internetplattform präsentieren, für deren Gestaltung das Fraunhofer Institut zuständig ist.<br />
„Wir wollen die Plattform dafür nutzen, um mit allen Interessierten in die Diskussion zu kommen“, erklärt der Leiter von Vattenfalls Open Data Projekt, Christian Jacob, gegenüber politik-digital.de. Anlass für diesen Schritt ist die Energiewende und das damit gestiegene Informationsbedürfnis der Allgemeinheit: „Viele wollen einfach mehr über die Stromversorgung wissen, weil das Thema so heiß diskutiert wird“, ergänzt Jacob.</p>
<p>Mit dem Mehr an Informationen will das Unternehmen wohl auch Sympathien für ihren Standpunkt in der Bevölkerung gewinnen, wenn ab dem kommenden Jahr die Strompreise steigen. „Ohne Transparenz und ohne Information der Verbraucher“, betont der Vattenfall-Projektleiter, „kriegen wir das nicht hin.“ Die Plattform wird zunächst 96 Datensätze umfassen, deren Großteil allerdings für Laien eher uninteressant sein dürfte. Auf die Frage, wieso Vattenfall nicht einfach das komplette Stromnetz als Geodaten auf einer digitalen Karte veröffentliche, antwortete Jacob, dass man so terroristischen Angriffen ein leichtes Ziel bieten würde.<br />
Wie Philipp Müller, Autor von Machiavelli.net, als dritter Redner beim Open Data Dialog in der Eröffnungsrede erläuterte, gehört die Entscheidung darüber, welche Datensätze sinnvollerweise veröffentlicht werden sollten, zu einer der wichtigsten Fragestellungen beim Thema Open Data. Viele Firmen in Deutschland verstünden die Öffnung ihrer Daten als Verlust von strategisch wichtigen Instrumenten. Dagegen gelte es, genau zu planen, welche Daten man veröffentlicht; auch dafür bietet das Fraunhofer Institut Unterstützung an.</p>
<p>Insgesamt war man sich auf dem Treffen einig, dass die Potentiale von Open Data die Risiken übertreffen. „Für jeden Mobilitätsdienst, jedes touristische Angebot, jede Routenplanung“, könne man Open Data gebrauchen, schwärmte Ina Schieferdecker. Aber geraten nicht Arbeitsplätze in Gefahr, wenn sich immer mehr Menschen online über Verwaltungs- und Firmenzusammenhänge informieren können? „Ich glaube nicht, dass Arbeitsplätze verloren gehen; es werden stattdessen neue Dienstleistungen entstehen“, entgegnet Ina Schieferdecker darauf. Die bisherigen Erfahrungen aus dem öffentlichen Dienst zeigten das deutlich. Dank Open Data entstünden dort „dezidierte Angebote für spezielle Nutzergruppen; dafür hat die öffentliche Hand überhaupt nicht den Auftrag und letztendlich auch nicht die Ressourcen“. Na dann kann Open Data ja kommen.</p>
<p><a href="http://politik-digital.de/internationale-datenschutzkonferenz-von-paragrafenreitern-und-versaeumnissen/cc-lizens/" rel="attachment wp-att-121978"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-121978 alignleft" alt="CC-BY-SA-Lizenz" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x53.png" width="305" height="53" /></a></p>
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		<title>Studie: &#8220;Open Government Data Deutschland&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/studie-open-government-data-deutschland-119807/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 10:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesinnenministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
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		<category><![CDATA[Fraunhofer FOKUS]]></category>
		<category><![CDATA[Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Open Government Data]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPP Deutschland AG]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Offenlegung von Verwaltungsdaten ist rechtlich möglich, das bestätigit die gestern vom Bundesinnenministerium veröffentlichte Studie &#8220;Open Government Data. Doch neue [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/studie-open-government-data-deutschland/open_data_gov_neu-2/" rel="attachment wp-att-119813"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-119813" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Open_Data_Gov_neu1-630x440.png" alt="" width="630" height="440" /></a><br />
Die Offenlegung von Verwaltungsdaten ist rechtlich möglich, das bestätigit die gestern vom Bundesinnenministerium veröffentlichte Studie &#8220;Open Government Data. Doch neue Erkenntnisse gibt es keine, und die Bedürfnisse der Bürger wurden in der Untersuchung vernachlässigt.</p>
<p>Das Bundeministerium des Innern (BMI) hat gestern die Studie mit dem Titel <a title="BMI-Studie: Open Government Data (pdf)" href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/OED_Verwaltung/ModerneVerwaltung/opengovernment.pdf?__blob=publicationFile">&#8220;Open Government Data Deutschland</a>&#8221; veröffentlicht. Die 572 Seiten lange Studie befasst sich mit den rechtlichen, technischen und organisatorischen Fragen der Offenlegung von Datenbeständen in der öffentlichen Verwaltung. Ein wichtiges Thema, das findet auch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich: &#8220;Die Bundesregierung hat sich ein offeneres Regierungs- und Verwaltungshandeln zum Ziel gesetzt. Grundlage hierfür sind frei zugängliche Daten und Informationen, die für Dritte einfach und in standardisierten Formaten verfügbar sein müssen&#8221;. Die Offenlegung der Verwaltungsdaten soll mehr Transparenz schaffen und damit das Leitbild Open Government weiter voranbringen. Dieses Ergebnis dürfte auch für den Innenminister nicht neu sein, doch wie werden die Erkenntnisse umgesetzt?</p>
<p>Diese Frage wird in der Studie nicht unmittelbar beantwortet, stand doch die Darlegung des Status quo in der Bundesrepublik im Fokus. Zwar werden auch kurzfristige und langfristige Handlungsempfehlungen gegeben, zum Beispiel zur technischen Ausgestaltung eines &#8220;ebenenübergreifenden Online-Portals&#8221; von Bund und Ländern, das wiederum die Grundlage sein soll für eine föderale Open-Government-Plattform für Deutschland. Doch darüber hinaus wurden im Rahmen der Studie schwerpunktmäßig drei Bereiche zur Organisation von Open Government Data untersucht: Geldleistungsmodelle für Open Government Data, Governance für Open Government, also das Regieren mit offenen Verwaltungsdaten, und ein Betreibermodell für die Open-Government-Plattform.</p>
<p><strong>Organisation von Open Government-Daten</strong></p>
<p>So war es Aufgabe der Studie, mögliche Geldleistungsmodelle für offene Verwaltungsdaten zu finden. Dem offensichtlichen Widerspruch &#8211; Open Data sollten auf keinen Fall kostenpflichtig sein &#8211; folgt eine Auflistung von sechs verschiedenen Geldleistungsmodellen, darunter einem Flatrate-Modell und einem Kombimodell aus kostenfreier sowie kostenpflichtiger Bereitstellung von Daten und Diensten. Die Modelle sollen nun weiter entwickelt und zur Diskussion freigegeben werden.</p>
<p>Unter dem Titel „Governance für Open Government“ wurde untersucht, wie sich eine Organisationsstruktur bilden lässt, die langfristig als Basis für die ebenenübergreifende Zusammenarbeit im Bereich Open Government dienen kann. Die Kernfunktionen wurden definiert, die für Open Government erfüllt werden müssen, konkrete Handlungsempfehlungen werden jedoch nicht gemacht.</p>
<p>Als Betreibermodell für die Open-Government-Plattform wird eine föderal betriebene Plattform empfohlen. Das künftige Modell soll also von auf Bundes- und Länderebene getragen und durch den vom BMI eingesetzten IT-Planungsrat gesteuert werden. Ein positives Signal, das darauf schließen lässt, dass Bund und Länder beim Thema Open Government weiter zusammenarbeiten wollen.</p>
<p>Die Studie &#8220;Open Government Data&#8221; kommt zu dem – nicht neuen &#8211; Ergebnis, dass bereits heute viele Verwaltungsdaten auf Basis des geltenden Rechts offengelegt werden können. Das Bundesinnenministerium hat bereits angekündigt, die Kernempfehlung der Studie aufzugreifen und den Prototypen eines ebenenübergreifenden Online-Portals zu entwickeln und zu testen.</p>
<p>Das positive Bild der Studie wird allerdings getrübt, wenn man sich anschaut, wer bei der Studie mitgewirkt hat. Nicht etwa zivilgesellschaftliche Gruppen, sondern lediglich IT- und Verwaltungsexperten von <a title="Homepage Fraunhofer FOKUS" href="http://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/index.html">Fraunhofer FOKUS</a>, dem <a title="Homepage Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften" href="http://www.lvstein.uni-kiel.de/t3/">Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften (Uni Kiel)</a> und dem Beratungsunternehmen für <a title="Homepage ÖPP Deutschland AG" href="http://www.partnerschaften-deutschland.de/">Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) Deutschland AG</a> erstellten die Studie. Vielleicht kommen auch deshalb die Bedürfnisse der Nutzer zu kurz, befassen sich doch gerade mal zwei Seiten mit der Rolle des Bürgers. Lorenz Matzat formuliert es in seiner Kritik auf netzpolitik.org so:<a title="Krtitik auf netzpolitik.org" href="https://netzpolitik.org/2012/bmi-studie-open-government-deutschland-veroffentlicht/"> &#8220;Für neue Partizipationsmodelle, etwa Liquid Democracy, ist da kein Platz.&#8221;</a></p>
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