<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freizeit &#8211; politik-digital</title>
	<atom:link href="https://www.politik-digital.de/tag/freizeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Sep 2020 15:08:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/07/cropped-Politik-Digital_Logo_Sign_Gradient-512-32x32.png</url>
	<title>Freizeit &#8211; politik-digital</title>
	<link>https://www.politik-digital.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die zweite digitale Kluft und was wir dagegen tun können. (3/3)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-3-156385/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-3-156385/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 06:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=156385</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Die neue Spaltung scheint primär keine Ressourcen-Kluft zu sein, sondern eine Wissens- und Bewusstseinslücke. „Nur weil man in der 4. Klasse schon ein Handy hat, bedeutet das nicht, dass man etwas von Big Data oder KI verstehen wird“, sagt Pierre Laurent, der jetzt bei einer Waldorf Schule im Silicon Valley arbeitet und früher selbst einmal bei Microsoft und Intel war.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Entwickler*innen enthalten ihren eigenen Kindern ihre Produkte vor, weil sie wissen, dass Apps Urinstinkte im Menschen ansprechen, die einen hohen Abhängigkeitsfaktor haben. Dieses Wissen sollte bei der Digitalisierung des Bildungsbereich miteinberechnet werden. Was wird schon und was sollte getan werden, um ein Bewusstsein zu bilden?</p>
<h3>Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung<span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<p>Tristan Harris, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, hielt einen TedX Talk zum Thema bewusstes und sinnvolles Nutzen von sozialen Medien und Smartphones. Er weiß, dass Smartphones nicht mehr verschwinden werden, das würde er auch nicht wollen. Harris wünscht sich lediglich, dass Technologie für den Menschen gemacht wird, statt ihn auszunutzen. Sein Ziel ist, dass man sich zunächst seines eigenen Konsums bewusst wird, um diesen anschließend willentlich zu ändern (oder eben auch nicht).</p>
<p>Stanford-Dozent <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/B._J._Fogg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fogg</a>, der ein viel beachtetes Konzept entwickelt hatte, wie App-User immer wieder zur Nutzung der Apps verleitet werden, ist überzeugt, dass es schwieriger ist, Programme zu entwickeln, die ein Verhalten verhindern sollen, als welche zu kreieren, die zu bestimmtem Handeln ermutigen. Deswegen scheinen neue Programme nicht die Lösung zu sein; vielmehr sollte man sich selbst weniger Versuchung aussetzen.</p>
<p>Zum Beispiel kann man durch Einstellungen Details, die die Apps anziehender wirken lassen, ausstellen. Diese Details sind schließlich kein Zufall, sondern bewusst ausgesucht, warum sie also nicht bewusst ausblenden? Die roten Benachrichtigungen auf blauem, grünem oder gelbem Hintergrund sind besonders kontraststark, welches die Versuchung vergrößert, sie anzuklicken, um sich dann, obwohl man es nicht vorhatte, im kontinuierlich aktualisierten Feed oder der neuesten Story zu verlieren. Harris‘ Lösung ist, den Bildschirm schwarz-weiß einzustellen. Tatsächlich ist der Reiz überraschend schnell weg.</p>
<h3>In Zukunft kein Profit mehr</h3>
<p>Der wichtigste Schritt sei es aber, den Werbesektor vom Profit zu entkoppeln. Als Analogie benutzt Harris den Energiesektor in den USA, der unabhängig vom Gewinn Strom erzeugt. So sollten, laut Harris, auch soziale Medien unabhängig von Profit, Menschen miteinander verbinden. Wenn Apps nicht mehr den Anreiz hätten, so viele Anzeigen wie möglich zu schalten, um den Gewinn zu vergrößern, würden sie auch für die Nutzer*innen weniger Versuchungen einprogrammieren, um diese so lange wie möglich von der App zu „überzeugen“ – um Foggs Wort zu benutzen.</p>
<p>Harris hat weitere Vorschläge gemacht, die sich sicherlich nicht alle umsetzen lassen, da sie nicht dem Business-Modell vieler Apps entsprechen, bei denen Werbung und Gewinn weiterhin untrennbar bleiben. Eine solche Idee lautet, dass verschiedene Homescreens auf unseren Handys zu mehr Autonomie bei unserem Verhalten führen würde. Darunter versteht er zum Beispiel einen Morgen-Screen, der uns nur die Uhrzeit anzeigt und uns vielleicht noch Podcasts spielen lässt. Benachrichtigungen würden erst ab einer eigens definierten Uhrzeit laden. So müsste man nicht jedes Mal der Versuchung widerstehen, doch noch kurz eine Mail zu checken. Man würde es bewusst mit dem Arbeitsbeginn machen. Ein Abendscreen dimmt die Farben und schickt weniger oder keine Push-Nachrichten, damit man nicht mehr abgelenkt wird.</p>
<h3>Mehr zahlen, weniger Werbung</h3>
<p>Eine Möglichkeit, Medien vom Werbe-Profit zu trennen, wäre, sie kostenpflichtig zu machen. Facebook hat von Anfang an versprochen, dass die Plattform immer kostenlos bleiben würde. Doch vielleicht wären, zumindest bei Angeboten wie digitalem Journalismus oder beim Streaming, einige Nutzer*innen bereit zu zahlen, um das Angebot werbefrei zu genießen. Neben Spotify Premium und Netflix, gibt es jetzt auch YouTube Premium, bei Online-Spielen kann man Upgrades kaufen. Viele Menschen würden sich wahrscheinlich ärgern, wenn sie auf ein Mal für Apps oder Abos zahlen müssten. Doch vielleicht könnte man auf diesem Weg den inoffiziellen Vertrag zwischen Entwickler*in und Endnutzer*in transparenter und ehrlicher gestalten? Man würde nicht mehr versuchen, das Angebot so attraktiv wie möglich zu gestalten, damit die Zeit maximiert wird, sondern so angenehm und nützlich oder produktiv. <a href="https://www.medienanstalt-nrw.de/fileadmin/user_upload/lfm-nrw/Foerderung/Forschung/Zahlunsbereitschaft/LFMNRW_Whitepaper_Zahlungsbereitschaft.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerade jüngere User stehen einem digitalen Bezahlmodell aufgeschlossen gegenüber.</a><span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Herangehensweise birgt dennoch das nächste (oder ursprüngliche) Problem: kostenpflichtige Apps könnten die Zugangs-Kluft wieder aufreißen. Man kann sich vorstellen, dass nur Wohlhabende willens und in der Lage sind, dafür Geld auszugeben.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die neue Kluft scheint die Gesellschaft weiter zu trennen. Sie spaltet Konzentrierte und Unkonzentrierte, und laut den Statistiken beeinflusst der sozio-ökonomische Hintergrund die Nutzung.<span class="Apple-converted-space">  </span>Wenn die Entwickler*innen immer mächtigere Programme entwickeln, ihre Kinder aber davor schützen, dann scheint es momentan so, als würde es zu einer weiteren Benachteiligung sozial Schwächerer kommen. Um dies zu verhindern, müssten wir entweder die fehlende Motivation für konzentriertes Arbeiten als Gesellschaft in Kauf nehmen und dies als neue Normalität bezeichnen – oder wir fördern verstärkt einen bewussten Umgang in allen Gesellschaftsbereichen durch Aufklärung und Stärkung der Autonomie gegenüber digitalen Mechanismen und Angeboten.</p>
<h3></h3>
<p><strong>Titelbild:</strong> Photo by <a href="https://unsplash.com/@ilumire?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Jelleke Vanooteghem</a> on <a href="https://unsplash.com/photos/s4GL0XwPSIU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-2"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-2" data-row="script-row-unique-2" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-2"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-3-156385/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die zweite digitale Kluft: die Ursachen (2/3)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-2-156349/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-2-156349/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 12:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Divide]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kluft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=156349</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-3"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Warum vertreiben wir uns die Zeit mit Bildschirmen? Ein Smartphone ist schnell zur Hand, wenn man sich langweilt. Oftmals gucken wir aber auch zwischendurch drauf, wenn wir eigentlich eine Aufgabe zu erledigen hätten, um zu schauen, ob sich nicht vielleicht jemand meldet oder wir gerade etwas verpassen.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ></p>
<p>Mittlerweile scheint es, als hätte man kein Bewusstsein mehr dafür, wie viel Zeit man am Bildschirm verbringt, dafür nimmt man sich aber bewusst bildschirmfreie Zeiten. Sollte es nicht lieber umgekehrt sein? Warum erscheint uns das manchmal schwer umsetzbar?</p>
<p>Unser Verhalten beweist, dass Apps wie Snapchat und Instagram mit einer genauen Menschenkenntnis programmiert sind. Das veranlasst uns, viel mehr Zeit als nötig auf ihnen zu verbringen, erklärt Tristan Harris, der früher einmal selbst Google-Mitarbeiter war. Heute ist sein Ziel nicht mehr, Menschen an die Bildschirme zu locken. Stattdessen erklärt er ihnen die Mechanismen, die dafür sorgen, dass wir doch schon wieder gedankenlos seit zwei Stunden auf Facebook und Twitter rumscrollen.</p>
<h3>Versuchung: Belohnung und Anerkennung</h3>
<p>Wenn Jugendliche im Schnitt 6 Stunden und 40 Minuten an ihren Handys und anderen Bildschirmen verbringen, kann nicht mehr von einem Hobby die Rede sein. Wenn man erfährt, dass Jugendliche ihre Snapchat-Passwörter vor den Sommerferien weitergeben, damit ihre Streaks nicht verloren gehen, dann kann von Abhängigkeit die Rede sein, denn hier wird das Leben um Snapchat herum gestaltet.</p>
<p>Streaks entstehen, wenn zwei Menschen täglich auf Snapchat miteinander kommunizieren, sich also Fotos hin- und herschicken. Snapchat zeigt dann an, wie viele Tage ohne Unterbrechung zwei Menschen das schon machen. Umso mehr Streaks mit umso höheren Zahlen, desto beliebter ist man, scheint die (nicht so) subtile Idee dahinter zu sein. Streaks vermitteln einem das Gefühl von Anerkennung und Belohnung. Das läuft darauf hinaus, dass die App nicht nur zum bewussten Kommunizieren genutzt wird, sondern auch, dass sie den Rhythmus der Kommunikation zwischen Nutzern bestimmt. Sie zwingt einen beinahe, die App jeden Tag zu nutzen.</p>
<h3>Was Stanford Kurse damit zu tun haben</h3>
<p>Bei den Streaks handelt es sich nicht etwa um einen glücklichen Einfall des Entwicklers, es ist das Ergebnis eines fundierten Wissens, wie man Menschen zu einem bestimmten Verhalten anregt.</p>
<p>Die Zeiten, in denen Steve Jobs in seiner Garage tüftelte, sind längst vorbei. Heute weisen viele der erfolgreichsten Unternehmer im Silicon Valley Abschlüsse von amerikanischen Elite-Universitäten vor. Ein Kurs sticht dabei besonders hervor: der Persuasive Tech Lab von B.J. Fogg an der Stanford University. Fogg entwickelte ein Modell, welches erklärt, wie man Menschen am besten überzeugt – darunter versteht Fogg, Menschen zu überzeugen, Programmen ihre (Frei-) Zeit zu widmen. Viele Mitarbeiter und Gründer der erfolgreichsten Apps belegten diesen Kurs, so etwa Instagram-Mitbegründer Kevin Systorm. Auch die drei Snapchat-Erfinder lernten sich in Stanford kennen und belegten diesen Kurs.</p>
<p>Die Prämissen des Fogg Behavior Model (FBM) sind einfach, überraschen einen nicht unbedingt, sind dafür aber unglaublich wirksam: Menschen/Nutzer sind faul. Damit sie dranbleiben, muss alles so einfach wie möglich gemacht werden. 1-klick-kaufen auf Amazon, Autoplay auf YouTube, Videos, die auf dem Facebook-Feed abgespielt werden, bevor man drückt…</p>
<p>Fogg identifiziert drei Kernaspekte, die unser Verhalten bestimmen:</p>
<p>• Damit wir etwas durchführen, müssen wir erstens auf irgendeine Weise motiviert sein.<br />
• Zweitens müssen wir in der Lage sein, die Handlung umzusetzen, ohne dabei einen großen Aufwand zu betreiben.<br />
• Und drittens muss es einen Auslöser geben. Eine gute App sorgt zeitgleich für eine hohe Motivation bei dem Nutzer, für einen niedrigen Schwierigkeitsgrad in der Ausführung und kreiert ständig neue Auslöser, sogenannte Trigger. Schnell bemerkt man, wie viele Apps diesem Modell folgen.</p>
<h3>Zeit ist Geld</h3>
<p>Dabei stellt sich natürlich die Frage, weshalb die in einer App verbrachte Zeit für Entwickler so ausschlaggebend ist. Sie ist deshalb ein wichtiger Maßstab, weil sie Gewinn produziert. Werbung ist die Haupteinnahmequelle der meisten kostenlosen Produkte, umso mehr Zeit man also auf einem Programm verbringt, umso mehr Anzeigen können einem geschaltet werden. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen Kunde und Produkt. Es gilt, den Nutzern so viele Werbeanzeigen wie möglich zu zeigen, ohne dass sie sich abwenden. Sie werden zum Instrument, welches den Wert kreiert. Einige gehen dabei soweit, dass ihr ausgesprochenes Ziel ist – gerade bei Computerspielen, die mehr Aufmerksamkeit erfordern – die Nutzer zu „Windel-Produkten“ zu machen: man vergisst beinahe aufzustehen und würde am liebsten wieder Windeln tragen, damit man weiterspielen kann.</p>
<h3>Humanistische Werte mit Doppelmoral</h3>
<p>Dass Medien und Apps Einnahmequellen brauchen, ist per se nichts Verwerfliches und erstmal auch legitim. Doch mittlerweile entfernen sie sich dadurch von ihren ursprünglichen (behaupteten) Idealen. Ihre Entwickler bieten etwas an, vor dem sie sich und ihre Kinder selbst in Acht nehmen. Facebook, YouTube und Co. betonen immer wieder ihre humanistischen Werte, es gehe darum Menschen zu verbinden, jedem die Möglichkeit zu geben, sich in seinen Videos zu entfalten etc.</p>
<p>Tony Fadell, der unter Anderem maßgeblich zu der Entwicklung der iPods beigetragen hat, warnte, dass sich Entwickler der potenziellen Gefahren ihrer Produkte oftmals nicht bewusst seien. An dem Tag, an dem sie selbst Kinder hätten, behauptete er, würde sie sich das ändern. Tatsächlich entstand 2015 YouTube Kids und später auch Facebook Messenger Kids.</p>
<p>Es wirkt zynisch, wenn Facebook-Mitarbeiter ihren Kindern bis zum 16. Lebensjahr keine Smartphones erlauben, aber täglich an Aktualisierungen der App arbeiten, damit der Feed noch interessanter wird und Menschen noch mehr Zeit auf der App verbringen.</p>
<h3>Das Fogg Behavior Model in der Praxis</h3>
<p>Nehmen wir YouTube als Beispiel: Unabhängig davon, ob man ein bestimmtes Video sehen möchte oder aus Langeweile auf die Seite geht – sobald man das erste Video zu Ende geschaut hat, sorgt der Autoplay dafür, dass man ohne Klick das nächste Video schauen kann, welches von einem Algorithmus vorgeschlagen wird. Sowohl das ursprüngliche Video als auch das Neue entsprechen beide dem Trigger und der Motivation. Die Autoplay-Funktion sorgt für die einfachste mögliche Ausführung. So ähnlich ist es auch bei den Snapchat-Streaks: die Hürde ist etwas höher, die Motivation, den Streak zu erhalten, dafür aber auch.</p>
<h3>Programmierende Apps für programmierte Nutzer</h3>
<p>Auch andere Methoden erweisen sich als nützlich, um den Nutzer zu reizen. So zum Beispiel die „gamification“ von Apps. Das Prinzip beruht darauf, die sonst bei Computerspielen angewendeten visuellen Trigger in alltäglich genutzte Apps einzubauen, die dadurch spielerischer und nicht mehr nur nutzungsorientiert werden. Auch Belohnung spielt dabei eine immer wichtigere Rolle (siehe Streaks).</p>
<p>Wenn Entwickler wissen, wie und wann man Nutzer am besten triggert, kann man Bedenken haben, ob es eigentlich noch eine freie Entscheidung ist, auf eine App zu gehen. Ständig haben wir bewusst oder unbewusst das Bedürfnis, nach neuen Nachrichten zu gucken. Das ist kein Zufall, sondern beabsichtigt. Die App ist in der Lage, den Nutzer selbst zu programmieren, ihr Zeit zu schenken.</p>
<p>Nur weil wir beeinflussbar sind, heißt es nicht, dass wir unseren freien Willen aufgeben müssen. Man kann sich durchaus ein bewusstes Nutzen angewöhnen. Dazu mehr im <a href="https://politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-3-156385/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dritten und letzten Teil</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild:<br />
<strong>Photo by:</strong> <a href="https://unsplash.com/@4dgraphic?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Alexander Dummer</a> on <a href="https://unsplash.com/@4dgraphic?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-3" data-row="script-row-unique-3" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-3"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-5"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-5" data-row="script-row-unique-5" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-5"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-2-156349/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die zweite digitale Kluft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-1-156335/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-1-156335/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Kleine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2019 12:59:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Divide]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kluft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://politik-digital.de/?p=156335</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-6"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column text-lead" ><p>Während Deutschland bestrebt ist, den Kindern und Jugendlichen digitale Kompetenzen zu vermitteln und sich dabei viel vom neuen Digitalpakt verspricht, werden nicht nur im Süden San Franciscos Kindergärten und Schulen ohne jegliche digitalen Lernmethoden immer beliebter.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>In einer Reportage berichtet die New York Times über Mitarbeiter der Silicon Valley, die ihren Kindern den Zugang zu jeglicher Art von Bildschirmen verbieten. Selbst die Kindermädchen dürfen ihre Smartphones nicht zücken. Andere Eltern bezahlen Berater, um zu erfahren, wie sie ihre Kinder am besten Bildschirmfrei erziehen können. Einige warnen, dass so mittlerweile eine neue digitale Kluft entstünde.</p>
<h3>Ein neuer Spalt zieht sich durch die Gesellschaft</h3>
<p>Mit der anfänglichen Verbreitung von privaten Computern und Internet Zugang entstand die Sorge, dass die ungleiche Verteilung dieser neuen Produkte zu einer Spaltung der Gesellschaft führen würde. Es würde Vernetzte geben und Analoge, denen die Welt des Internets verborgen bleiben würde. Die Sorge bestand sowohl auf nationaler Ebene, zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten, als auch auf Internationaler, wo ganze Regionen oder Kontinente von modernen Kommunikationsmitteln abgeschottet würden. Diese Sorge war nicht unberechtigt, noch heute hängt die Nutzung digitaler Möglichkeiten und das Maß der dafür notwendigen Kompetenzen u.a. von <a href="https://initiatived21.de/app/uploads/2019/01/d21_index2018_2019.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alter, Geschlecht, formalem Bildungsabschluss und Region ab</a>. Dennoch: Heutzutage besitzen 98% der Haushalte in Deutschland mindestens einen Computer und 99% ein Smartphone. Auch weltweit haben die meistens Haushalte mindestens ein Handy. Außerdem wird in Deutschland der Digitalpakt eingeführt, um allen Kindern die wichtigsten, sogenannten „21<sup>st</sup> century skills“ zu vermitteln. Diese Kluft des Zugangs scheint zumindest bei Jugendlichen weitestgehend geschlossen, doch schon wird vor der nächsten gewarnt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Weniger ist mehr</h3>
<p>Bei der neuen Kluft handelt es sich nicht mehr um Zugang, sondern um den Platz, den Bildschirme in der Freizeit von Jugendlichen, einnehmen. Über die Zeit, die Kinder und Jugendliche vor dem Bildschirm verbringen sollten, herrscht auch unter Experten Uneinigkeit. So kommt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zu dem <a href="https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/smartphone-medienkonsum-wichtig-fuer-konzentration-von-kindern-a-1272998.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schluss</a>, dass eine maßvolle Internetnutzung für die Konzentration und das Sozialverhalten förderlich sein kann. Laut einer <a href="https://www.commonsensemedia.org/sites/default/files/uploads/pdfs/census_factsheet_digitalequitygaps.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie </a>der Common Sense Media über Bildschirmnutzung bei Jugendlichen in den USA sitzt ein Jugendlicher im Schnitt 6 Stunden und 40 Minuten vor Bildschirmen. Die Zeit beinhaltet keine Computernutzung in der Schule oder bei den Hausaufgaben, es handelt sich ausschließlich um Freizeit. Die Studie zeigt außerdem, dass Kinder aus verschiedenen sozialen Schichten ein unterschiedliches Konsumverhalten aufweisen. Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen verbringen im Schnitt 8 Stunden und 7 Minuten vor Bildschirmen, Kinder aus Haushalten mit einem höheren Einkommen sind rund 5 Stunden und 42 Minuten mit Bildschirmen beschäftigt. Im Internet verbringen Jugendliche in Deutschland durchschnittlich täglich 214 Minuten. Diese Zahl kann auch Recherchen bei Hausaufgaben beinhalten, aber es handelt sich hier ausschließlich um die Internetnutzung, nicht um die Bildschirmzeit (Offline-Computer- oder Tabletspiele, Fernsehen etc. zählen also nicht). Viele Erkenntnisse der amerikanischen Studie sind auch in Deutschland relevant. Die zweite Kluft spaltet wieder arm und reich, doch diesmal scheint weniger mehr zu sein.</p>
<h3>Jede freie Minute am Handy?</h3>
<p>Wenn man die amerikanischen Zahlen betrachtet, sollte beachtet werden, dass eine zeitgleiche Nutzung doppelt angerechnet wird. Das bedeutet, wenn man eine Stunde lang an seinem Handy auf Instagram ist, während man am Computer eine Serie bei Netflix schaut, zwei Stunden angerechnet werden. Man könnte also meinen, die Studie übertreibe, schließlich sei die durchschnittliche Zahl nicht so hoch. Doch selbst bei halbierten Zahlen (wenn man also davon ausginge, dass immer mindestens zwei Geräte im Spiel seien) würde es sich bei der Stundenzahl noch um einen Großteil der Freizeit handeln.</p>
<h3>Von Reizüberflutung und „multi-tasking“</h3>
<p>Es geht dabei nicht ausschließlich darum, wie viel Zeit wirklich vor Bildschirmen verbracht wird, sondern um die Folgen. Tatsächlich sind die Langzeitfolgen einer täglichen und langen Exposition nur wenig erforscht, doch einige Forscher warnen bereits, dass intensive Smartphone-Nutzung unter anderem das Konzentrationsvermögen senke. Permanent werden verschiedenste Sinne angesprochen, was zu einer Reizüberflutung führe. Die zeitgleiche Nutzung schade dem Konzentrationsvermögen dabei nur noch mehr. Reize, die beim Fernsehen angesprochen werden, reichen nicht mehr aus, zu schnell sind Jugendliche gelangweilt und checken zwischendurch ihr Handy. In der Studie wird berichtet, dass Jugendliche der Meinung sind, problemlos „multitasken“ zu können. Doch die Leiter der Studie hatten den Eindruck, dass es den meisten Teilnehmern sehr schwerfiel, dem Gespräch zu folgen, ohne auf ihr Handy zu schauen. Kann überhaupt noch von Konzentrations<i>problemen</i> die Rede sein, wenn diese zum Regelfall werden?<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3>Reich und konzentrationsfähig vs. arm und &#8211;<i>un</i>fähig?</h3>
<p>Die zweite digitale Kluft wird auch zwischen Konzentrationsfähigen und -unfähigen unterscheiden. Kinder kalifornischer Privatschulen ohne Bildschirme werden nach dieser Theorie durchschnittlich bessere Ergebnisse erzielen, weil sie Konzentration lernen und zu Hause die Versuchung der Ablenkung nicht kennen werden. Es ist sicher einfacher, bei wohlhabenden Haushalten Alternativen für Freizeitgestaltung anzubieten, wenn die finanziellen Ressourcen kein Problem darstellen. Die Zeit, in der man Sport, Musik oder anderen Engagements nachgeht, ist Zeit, die nicht vor Bildschirmen verbracht wird. Es sind außerdem Momente die Konzentration erfordern und in denen „multi-tasking“ selten gut geht.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Ein weiteres Problem scheint zu sein, dass Smartphones mittlerweile so unumgänglich geworden sind, dass Eltern sich fragen, wie sie ihre Zeit damals ohne totgeschlagen haben. Sie wissen nicht, wie sie ihre Kinder ohne digitale Hilfe unterhalten sollen. In den USA gibt es daher schon ein neues Buisness-Modell, was genau dieses Problem lösen soll. Eltern leisten sich jetzt acht bis zwölf Sitzungen mit Privatberatern, um zu lernen, wie sie ihre Kinder von Bildschirmen fernhalten können. Die Berater kommen mit den Anfragen nicht mehr hinterher, die Nachfrage scheint immens zu sein. Der Inhalt ist dabei relativ offensichtlich: Bewegung, greifbare Spielzeuge und ein vorgelebtes Verhalten als Vorbildfunktion. Die Handy- und Mediennutzung der Eltern ist ausschlaggebend, denn sie färbt auf die Kinder ab. Wird das Handy beim Abendbrot geduldet? Muss ein Anruf noch kurz angenommen werden oder ein Termin zwischendurch unbedingt vereinbart werden, ehe man sich wieder dem Kind widmet? Je nach vorgelebtem Konsumverhalten werden Kinder und Jugendliche ihr eigenes Verhalten als normal empfinden.</p>
<h3>Eine vielschichtige Spaltung</h3>
<p>Die zweite digitale Kluft spaltet Menschen, die unkonzentriert „multi-tasken“ und jene, die den Versuchungen der Apps widerstehen. Natürlich befinden sich die Verhaltensweisen auf einem Spektrum, doch es scheint, als würde man in der Silicon Valley die zwei Extremen im gleichen Haushalt auffinden: die Programmierer, die mit genauesten Kenntnissen die Apps spaßig und mit hohem Suchtpotenzial entwickeln, zu Hause aber keine Bildschirme zulassen. Umso mehr einem die Mechanismen bekannt und bewusst sind, desto eher kann man ihnen entgehen. Die digitale Kluft spaltet also auch zwischen „Algorithmen-bewussten“ Menschen und „Algorithmen-unbewussten“ Nutzern, bei welchen die Versuchung besteht, sie in Produkte zu verwandeln.</p>
<p>Warum ist die Versuchung überhaupt so groß ständig auf das Handy zu schauen? Warum surft man geistesabwesend auf Facebook rum, in der Hoffnung auf Interessantes zu stoßen, obwohl man sich längst langeweilt?</p>
<p>Dazu mehr im <a href="https://politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-2-156349/">zweiten Teil</a>.</p>
<p><strong>Bild von:</strong> <a href="https://pixabay.com/de/users/PublicDomainPictures-14/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=89193">PublicDomainPictures</a> auf <a href="https://pixabay.com/images/id-89193/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a></p>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-6" data-row="script-row-unique-6" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-6"));</script></div></div></div><div data-parent="true" class="vc_row styleptrl--cc-module has-bg need-focus style-color-gyho-bg limit-width boxed-row row-container" id="row-unique-8"><div class="row unequal col-no-gutter single-top-padding single-bottom-padding single-h-padding row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_left column_parent col-lg-4 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Text: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY-SA 3.0</a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-middle pos-center align_right column_parent col-lg-8 styleptrl--cc-module--col single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-159021" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png" alt="" width="300" height="52" srcset="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1-300x52.png 300w, https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/05/CC-Lizenz-630x110111-305x53-1.png 305w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-8" data-row="script-row-unique-8" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-8"));</script></div></div></div>
</div>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/news/die-zweite-digitale-kluft-teil-1-156335/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
