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	<title>Friedrich Heinemann &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Friedrich Heinemann &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Chat mit Dr. Friedrich Heinemann, Finanzexperte</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Dec 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: medium; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #ff9900"><b><br />
</b></span>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/heinemann.shtml#ta">tacheles.02</a>: 
Chat am 18. Dezember 2002<br />
</b> <br />
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #ff9900"><b><br />
</b></span></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/heinemann.shtml#ta">tacheles.02</a>:<br />
Chat am 18. Dezember 2002<br />
</b> </p>
<p><b><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/fheinemann2.gif" alt="Dirk Niebel" align="left" height="110" width="85" /></b><br />
Moderator: </b>Herzlich willkommen im tacheles.02 Live-Chat. tacheles.02<br />
ist ein Format von tagesschau.de und politik-digital.de und wird unterstützt<br />
von tagesspiegel.de. Heute ist der <b>Finanzexperte Dr. Friedrich<br />
Heinemann vom Zentrum für <a href="http://www.zew.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Europäische<br />
Wirtschaftsforschung in Mannheim</a></b> unser Gast. Vielen Dank,<br />
Herr Dr. Heinemann, dass Sie uns zur Verfügung stehen. Herr Dr. Heinemann,<br />
sind Sie soweit?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ja, bin bereit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Deutschland als &quot;Schlusslicht Europas&quot; ist schon fast zum stehenden<br />
Begriff geworden. Ist das wirklich so oder wird hier polemisiert?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Leider ist das keine Polemik, sondern Realität.<br />
Das Problem ist dabei nicht eine schlechtere Wachstumsperformance über<br />
ein Jahr. Das Problem ist vielmehr, dass nun schon über zehn Jahre<br />
geringere Wachstumsraten erzielt werden als im Rest Europas.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Wodurch wird sich das ändern können?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Es gibt kein einfaches Rezept, bei dessen Anwendung<br />
innerhalb kurzer Zeit alle Probleme gelöst werden. Was notwendig<br />
ist, ist ein Reformpaket, das gleichzeitig auf vielen Gebieten ansetzt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Wirtschaftsweiser:</b><br />
Mittlerweile laufen uns ja Portugal und Irland den Rang ab &#8211; Unternehmermentalität<br />
fehlt in Deutschland und das müsste gefördert werden! Wodurch<br />
könne man hier vernünftige Anreize schaffen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Unternehmermentalität fördert man durch<br />
Anreize. Investitionen und Risiken lohnen sich eben nur, wenn der Staat<br />
nicht mehr so hohe Anteile des Sozialprodukts beansprucht wie bisher.<br />
Das heißt, die Ausgabenseite des Budgets muss überprüft<br />
werden, um Spielraum für Steuersenkungen zu erhalten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Müller:<br />
</b>CDU und die FDP fordern einen flexiblen Arbeitsmarkt zur Überwindung<br />
der Beschäftigungsmisere sowie tendenziell Lohnverzicht zur Rettung<br />
von Arbeitsplätzen. In Ostdeutschland ist die Arbeitslosigkeit fast<br />
doppelt so hoch wie im Westen und das, obwohl der ostdeutsche Arbeitsmarkt<br />
extrem flexibel ist: nur ca. 25 Prozent der ostdeutschen Unternehmen sind<br />
in einem Flächentarifvertrag organisiert, die Löhne sind gegenüber<br />
dem Westen niedriger und die Wochenarbeitszeit ist länger, warum<br />
also dennoch die hohe Arbeitslosigkeit?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Man kann den ostdeutschen Arbeitsmarkt sicher nicht<br />
als extrem flexibel bezeichnen. Die Fehler wurden hier in den frühen<br />
Jahren der Vereinigung gemacht. </span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Damals<br />
hat man sich auf ein schnelles Tempo zur Lohnangleichung verständigt,<br />
das war fatal. </span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Auch<br />
wenn die Folgen heute teilweise durch Austritt aus den Arbeitgeberverbänden<br />
abgemildert werden, gelten für viele Bereiche die unrealistisch hohen<br />
Tarife. Die schnelle Lohnangleichung war völlig abgekoppelt von der<br />
Produktivitätsentwicklung. Das vernichtet bis heute Arbeitsplätze<br />
in den neuen Ländern.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>stylomat:</b><br />
Das heißt, es ist auch Schuld der CDU/CSU/FDP Regierung von damals?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> An den Problemen von heute tragen selbstverständlich<br />
mindestens die letzten beiden Regierungen Verantwortung. Vor allem muss<br />
man in Sachen neue Länder aber auch die Tarifparteien als Verantwortliche<br />
nennen. Arbeitgeber und Gewerkschaften sind hier ihrer Verantwortung für<br />
die Arbeitslosen nicht gerecht geworden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>stylomat:</b><br />
Wieso war den die Angleichung &quot;fatal&quot;?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Die eiserne Regel für eine beschäftigungsorientierte<br />
Lohnpolitik lautet: Nur so viel Lohnerhöhung ist erlaubt, wie dies<br />
dem Produktivitätszuwachs entspricht. </span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Dies<br />
wurde in der ersten Hälfte der Neunziger völlig außer<br />
Acht gelassen. Das große Missverständnis der Lohnpolitik war,<br />
dass man meinte, über die Lohnangleichung Sozialpolitik betreiben<br />
zu können. Das funktioniert nicht, um Sozialpolitik muss sich der<br />
Staat kümmern, nicht die Tarifparteien, sonst schafft man Arbeitslosigkeit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>paula: </b>Sind<br />
CDU und SPD in Wirtschaftsfragen wirklich so weit auseinander oder lässt<br />
sich das Verhalten der CDU durch die Wahlen in Niedersachen und Hessen<br />
erklären?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Politisches Verhalten wird immer maßgeblich<br />
durch Wahltermine erklärt, das war in Bezug auf den 22. September<br />
der Fall und gilt auch heute. Hier hat die Demokratie (die beste aller<br />
existierenden Regierungsformen) ein Problem: Es besteht eine Tendenz zur<br />
Kurzsichtigkeit.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Was sagen Sie zu den aktuellen Forderungen des öffentlichen Dienstes<br />
nach mindestens 3 Prozent Lohnerhöhung. Sind die Arbeitnehmer unersättlich?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ich selber werde nach BAT bezahlt und hätte von<br />
daher ja nichts gegen drei Prozent. Als Volkswirt muss ich aber sagen,<br />
das ist irreal. Bei einer Inflation von gerade einmal einem Prozent und<br />
einer akuten Verschärfung der Arbeitslosigkeit wäre das nicht<br />
zu verantworten. Wir brauchen für eine Reihe von Jahren Lohnabschlüsse,<br />
die nicht weit über die Inflationsrate hinausgehen. Im öffentlichen<br />
Dienst sind außerdem natürlich die Staatsfinanzen zu beachten,<br />
und da sieht es derzeit natürlich schlecht aus.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>petra:</b><br />
Wie beurteilen Sie die Rolle der Gewerkschaften in Deutschland? Die Union<br />
behauptet ja, die Regierung sei dem DGB hörig. Hindern sie das Land<br />
am wirtschaftlichen Aufschwung?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Die Gewerkschaften müssen in der Tat aufpassen.<br />
Bei vielen Beobachtern verfestigt sich der Eindruck, dass Sie vernünftigen<br />
Reformüberlegungen immer erst einmal abweisend und blockierend gegenüberstehen.<br />
Es ist natürlich schlecht, wenn eine Partei zu stark unter dem Einfluss<br />
einer solchen Interessengruppe steht. Denn diese Interessengruppe verfolgt<br />
ja nicht das Allgemeinwohl, sondern in erster Linie die Funktionärsinteressen.<br />
Ob die Regierung dem DGB hörig ist, weiß ich nicht. Aber sie<br />
hat ja Gelegenheit, die Öffentlichkeit vom Gegenteil zu überzeugen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Fritz:</b><br />
Wie würden Sie die Rolle von modernen Gewerkschaften definieren?<br />
Was müssten diese anders machen, um zeitgerecht zu sein?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Sie dürfen sich nicht mehr so einseitig auf die<br />
Interessen der Leute mit einem Job konzentrieren, sondern müssen<br />
vielmehr die berechtigten Interessen der Arbeitslosen berücksichtigen.<br />
Hier liegt das Problem altmodischer Gewerkschaften: Sie konzentrieren<br />
sich in den Beitrieben darauf, betriebsbedingte Kündigungen abzuwenden.<br />
Das ist aber viel zu wenig, so löst man das Arbeitslosenproblem nicht,<br />
Lohnabschlüsse müssen darauf abzielen, Neueinstellungen zu ermöglichen.<br />
Außerdem müssen moderne Gewerkschaften vorne mit dabei sein,<br />
wenn es um die Modernisierung von Sozialversicherungssystemen geht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Inflation:</b><br />
Reichen denn Lohnabschlüsse, die nur den Inflationsausgleich schaffen?<br />
Andere Preise steigen schneller wie Mieten, Energie, Steuern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Die Ermittlung der Inflationsrate beruht auf einem<br />
weiten Warenkorb, in dem alle diese Posten enthalten sind. Sie ist daher<br />
schon eine gute Grundlage. In einer Zeit, in der aber der Fiskus und die<br />
Sozialversicherungssysteme immer mehr Ressourcen absorbieren, können<br />
die Arbeitnehmer diese Ressourcen nicht durch Lohnerhöhungen sich<br />
zurückholen. Das funktioniert nicht, das Sozialprodukt kann nur einmal<br />
verteilt werden. Spielraum für höhere Nettolöhne entsteht<br />
erst, wenn wir mehr Wachstum und weniger Staat realisieren.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Stichwort Sparpolitik Eichels: Sparen in Zeiten, in denen die Konjunktur<br />
angekurbelt werden muss. Herr Dr. Heinemann. Kann es die Bundesregierung<br />
einfach nicht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Sie haben schon Recht, das Sparen kommt konjunkturpolitisch<br />
zum falschen Zeitpunkt. Dennoch ist der Sparkurs unvermeidbar, es rächt<br />
sich aber jetzt die lasche Finanzpolitik in den fetten Jahren. Wenn Sie<br />
sich erinnern, wie großzügig das Geld im Jahr der UMTS-Lizenzen<br />
rausgereicht wurde: hier mehr Kindergeld, dort mehr BAFÖG usw. </span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Die<br />
Politik hat Schwierigkeiten mit dem Sparen in guten Zeiten und muss daher<br />
in den schlechten noch die Konjunktur belasten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Zippo:</b><br />
Welche Steuern halten Sie für sinnvoll? Und welche Maßnahmen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann: </b>Priorität muss sein: Ausgaben senken, nicht Steuern<br />
oder Abgaben erhöhen. Es sind also durchgreifende Maßnahmen<br />
auf der Ausgabeseite angebracht. Dabei müssen investive Ausgaben<br />
verschont werden, die sind zu wichtig für das künftige Wachstum.<br />
Damit bleiben als Positionen: Sozialausgaben, Personalausgaben und Subventionen.<br />
Da ist viel zu holen. Wenn man ergänzend Steuern erhöht, dann<br />
sollte man die Steuern vermeiden, die für Investitionen in hohem<br />
Maße schädlich sind. Eine Vermögenssteuer wäre sicherlich<br />
eine der schlechtesten Lösungen aus ökonomischer Sicht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>eRita:</b><br />
Wird die Zinssteuer das erhoffte Geld einbringen? Oder wäre die Vermögenssteuer<br />
besser gewesen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ich halte die Zinsabschlagsteuer für einen echten<br />
Lichtblick in der ansonsten so traurigen steuerpolitischen Diskussion.<br />
Sie vereinfacht die Verwaltung und ist ein echter Beitrag zur privaten<br />
Vermögensbildung, endlich bleibt dem Sparer nach Steuern mehr als<br />
nur der Inflationsausgleich. Ob die Zinsabschlagsteuer aber kurzfristig<br />
viel Geld in die Kassen bringt, da bin ich sehr skeptisch. Denn zunächst<br />
einmal ist diese Steuer ja für steuerehrliche Anleger eine Steuersenkung.<br />
Und ob wirklich so viele Steuerflüchtlinge zurückkehren, das<br />
glaube ich nicht. Dazu ist unsere steuerpolitische Diskussion viel zu<br />
chaotisch und unberechenbar. Jeder Rückkehrer muss doch damit rechnen,<br />
dass in sechs Monaten schon wieder über neue Steuern geredet wird.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Wie stehen Sie in dieser Diskussion zur effektiven Aufhebung des Bankgeheimnisses<br />
durch die Kontrollmitteilung ans Finanzamt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ich habe nie verstanden, warum das Bankgeheimnis so<br />
schützenswert sein sollte. Es schützt doch eigentlich nur Steuerhinterzieher.<br />
Also halte ich eine Aufhebung für korrekt. Aber. man muss sich ich<br />
im Klaren sein, dass hier ein nationaler Alleingang nicht viel bringt,<br />
sondern zur Kapitalflucht anregt. Insofern hängt jetzt viel davon<br />
ab, ob man sich in Europa auf grenzüberschreitende Kontrollmitteilungen<br />
einigen kann. Momentan sieht es da ganz gut aus.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Joe</b>:<br />
Kann ich mich gegen diese Art von Steuer wehren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Gegen welche Steuer?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Ich glaube die Zinssteuer!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Wenn Sie Zinseinkünfte unterhalb des Sparerfreibetrags<br />
haben, haben Sie kein Problem. Und darüber wird Sie die Abgeltungssteuer<br />
keinesfalls schlechter, sondern oftmals besser stellen. Das einzige Problem<br />
haben steuerunehrliche Anleger, die demnächst mit einer Kontrollmitteilung<br />
rechnen müssen. Aber auch denen bleibt ja der Ausweg über die<br />
geplante Steueramnestie. Summa summarum: Die neue Zinssteuer ist der einzige<br />
Lichtblick in der aktuellen Steuerdiskussion.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Marlonx:</b><br />
Nach meiner Meinung ist der Satz von 25 % zu niedrig.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ein Rechenbeispiel: Ein Anleger erhält vier Prozent<br />
Zinsen. Schon ein Normalverdiener muss davon seinen Grenzsteuersatz abführen,<br />
das sind oftmals zwei Prozent. </span><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Wenn<br />
Sie jetzt noch die Inflation abziehen, kann der Sparer so gerade im heutigen<br />
System sein Kapital erhalten. Zinseinkünfte sind wegen der Inflationsproblematik<br />
eben anders zu beurteilen als andere Einkünfte. Und da ist ein niedrigerer<br />
Steuersatz auch unter Fairnessgesichtspunkten gut zu vertreten. Abgesehen<br />
davon tut der Sparer ja etwas, was nützlich ist. Er sorgt z.B. für<br />
sein Alter vor und bildet das Kapital, dass eine Volkswirtschaft zum Investieren<br />
benötigt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Euroteuro:</b><br />
Politiker sagen, nur wenn die Lohnnebenkosten der Unternehmen endlich<br />
deutlich gedrückt werden, werden vor allem im lohn- und beschäftigungsintensiven<br />
Mittelstand wieder nachhaltig Stellen entstehen. Billiglohnland D? Dann<br />
geht der Konsum im Inland auch nicht hoch, oder?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann: </b>Wenn Lohnnebenkosten gedrückt werden, dann hat<br />
das eigentlich nichts mit Billiglohnland zu tun. Das bedeutet ja nur,<br />
dass vom Brutto mehr Netto beim Arbeitnehmer ankommt. Das wäre definitiv<br />
gut für den Konsum und auch für die Beschäftigung. In den<br />
Tarifverhandlungen wäre der Druck nicht mehr so hoch auf beschäftigungsfeindliche<br />
Lohnabschlüsse. Die Politik der Lohnnebenkostensenkung ist daher<br />
empfehlenswert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Rexki:</b><br />
Wirtschaftlich ist das ja schön erklärt. Aber laufen wir da<br />
nicht Gefahr &quot;Amerikanische Verhältnisse&quot; zu bekommen und<br />
zwei-drei Jobs zu verrichten, weil sonst das Geld nicht reicht?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Da sind wir weit davon entfernt, da sollte man doch<br />
wirklich die Kirche im Dorf lassen. Unser Riesenproblem ist, dass wir<br />
den Niedriglohnsektor weitgehend vernichtet haben. Die frühren Niedriglohnarbeitnehmer<br />
sind heute oft arbeitslos. Das ist keine soziale Strategie. Ich denke,<br />
es gibt Wege, unsere Vorstellungen von Sozialstaat mit der Förderung<br />
eines Niedriglohnsektors zu vereinbaren. Das Stichwort lautet z.B. &#8211; geringere<br />
Anrechnung der Löhne auf den Sozialhilfeanspruch. Zu Ihren amerikanischen<br />
Verhältnissen: Mich stört es sehr, dass wir bei erfolgreichen<br />
Beispielen international immer so schnell abblocken und nicht einmal ehrlich<br />
fragen, was wir davon lernen können.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Magerkost:</b><br />
Sind Einschnitte im Sozialbereich sinnvoll zur Senkung der Arbeitslosigkeit?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ja. Solche Einschnitte würden es erlauben, Steuern<br />
und Abgaben zu senken. Dadurch könnte Lohndisziplin politisch realisierbar<br />
werden und dadurch würde auf Dauer mehr Beschäftigung entstehen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Uns:</b><br />
Wie kommen wir denn von 4 Millionen Arbeitslosen runter? Der Politik trau<br />
ich das nicht zu. Was würden Sie als Kanzler machen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Wir haben wesentlich mehr als 4 Millionen Arbeitslose,<br />
es kommen viele Millionen versteckte Arbeitslose und Menschen in der so<br />
genannten stillen Reserve dazu.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Punkt 1: Arbeitsmärkte<br />
reformieren &#8211; Tarifverträge müssen flexibler werden und mehr<br />
den betrieblichen Bedingungen angepasst werden. Dies erzeugt mehr Beschäftigung<br />
und erleichtert Punkt 2. Punkt 2 wäre die schon diskutierte Senkung<br />
der Staatsausgaben, die eine nachhaltige Steuer- und Abgabensenkung erlaubt.<br />
Man käme so in eine positive Spirale, momentan sind wir aber leider<br />
in der umgekehrten Teufelsspirale.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Fritz</b>:<br />
Wie stehen Sie zum Hartz-Konzept und der geplanten Umsetzung desselben?<br />
Was sind Ihre persönlichen drei Highlights darin?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann: </b>Ich fange mit den größten beiden Defiziten<br />
an: Das Problem der Tarifmacht wird überhaupt nicht angegangen, geradezu<br />
grotesk angesichts der herrschenden Inflexibilitäten ist die Absicht,<br />
Leiharbeiter so wie reguläre Beschäftigte im Unternehmen zu<br />
entlohnen. Da wird eines der wenigen zarten Pflänzchen Flexibilität<br />
herausgerissen. Gut ist natürlich der Versuch, die Arbeitsämter<br />
zu besserer Vermittlung zu bewegen, ob das allerdings klappt? Positiv<br />
ist schließlich auch der gerade aktuell erzielte Kompromiss, die<br />
400-Euro-Jobs viel weiter zuzulassen, als ursprünglich geplant. Hier<br />
werden zentrale arbeitsmarktpolitische Fehler der letzten Legislaturperiode<br />
wenigstens endlich korrigiert.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Marlonx:</b><br />
Sollten nicht gerade Leiharbeitnehmer, wie Z. B. in Frankreich auch, gerade<br />
für Ihre Flexibilität höher entlohnt werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Leiharbeit, ist eine Eintrittschance in ein dauerhaftes<br />
Beschäftigungsverhältnis, das lehrt alle empirische Erfahrung.<br />
In der Bewährungsphase muss aber ein früherer Langzeitarbeitsloser<br />
etwa die Chance haben, das Manko in seinem Lebenslauf durch geringere<br />
Lohnforderungen zu kompensieren. Dies ist auf Dauer vorteilhaft für<br />
ihn. Wem ist gedient, wenn man aus vermeintlichen Fairnessgründen<br />
Löhne verordnet, die für Menschen mit einer problematischen<br />
Erwerbsbiographie am Markt aber nicht gezahlt werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Stichwort Europa, Herr Heinemann, auch dort sind Sie Experte. Unsere User<br />
haben dazu noch viele Fragen!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moloko:</b><br />
Wird die EU sich mit der Aufnahme der Länder finanziell übernehmen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Der Beitritt der Osteuropäer ist unter Kosten-Nutzen-Aspekten<br />
aus deutscher Perspektive eine lohnende Sache. Die Kosten sind natürlich<br />
nicht zu vernachlässigen. Leider ist das EU-Budget ja durch sehr<br />
zweifelhafte Posten wie die Agrarpolitik und die Strukturpolitik dominiert<br />
und hier werden die Osteuropäer einige Mittel beanspruchen. Auf Deutschland<br />
kommen da aber &quot;nur&quot; wenige Milliarden im Jahr zu, fast nichts<br />
im Vergleich etwa zu den jährlichen Transfers in die neuen Länder.<br />
Im Gegenzug sichern wir uns dadurch aber wichtige Exportmärkte, die<br />
heute schon wichtiger sind als der Absatzmarkt USA. Insgesamt lohnt sich<br />
das ökonomisch, politisch ohnehin.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Tocotronix:</b><br />
Ist es nicht unfair, dass Polen in den Jahren 2005 und 2006 eine Milliarde<br />
Euro weniger an Strukturhilfen, dafür aber eine Mrd. Euro mehr an<br />
Budgethilfen bekommt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Die Frage verstehe ich jetzt nicht ganz, aber aus<br />
polnischer Sicht ist eine Milliarde Euro mehr oder weniger sicher auch<br />
eine triviale Frage angesichts der großen Vorteile eines EU-Beitritts.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moloko:</b><br />
Brauchen wir die Türkei auch für die gesamteuropäische<br />
Wirtschaft?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Die Türkei als Teil des europäischen Binnenmarktes<br />
wäre sicher eine Bereicherung. Fraglich ist aber, ob in absehbarer<br />
Zeit eine Vollmitgliedschaft zu verkraften ist, da bin ich mir nicht sicher,<br />
die EU muss sehen, ob sie die Osterweiterung verkraftet und danach noch<br />
handlungsfähig ist. Immerhin sind irgendwann in den nächsten<br />
Jahren auch noch die Beitritte Rumäniens und Bulgariens zu verkraften.<br />
Insgesamt bin ich in Sachen Vollmitgliedschaft Türkei also eher vorsichtig.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Rüdiger:</b><br />
Wieso sichern wir uns durch den Beitritt der Osteuropäer deren Absatzmärkte?<br />
Würden die sonst aus anderen Ländern ihre Güter importieren?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Beitritt zur EU bedeutet die Abschaffung aller Handelshemmnisse<br />
und die Erleichterung des Austausches von Gütern, Dienstleistungen<br />
und Kapital. Ein Beitritt wirkt daher selbstverständlich handelsausweitend.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Charles:</b><br />
In welchen Bereichen ist Osteuropa als Absatzmarkt wichtiger als die USA?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Diese Aussage gilt schlichtweg in Bezug auf den Anteil<br />
an den deutschen Exporten insgesamt. Der ist für alle osteuropäischen<br />
Staaten zusammen schon höher als für die USA. Außerdem<br />
hat er sich in den letzten beiden Jahren auch dynamischer entwickelt als<br />
die USA-Exporte und war somit einer der wenigen konjunkturellen Lichtblicke.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Charles:</b><br />
Sollte man die Agrarsubventionen nicht einfach komplett abschaffen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Keine Einwände.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Rambo: </b>Wird<br />
die EU unsteuerbar bei den vielen Köchen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Die Gefahr einer geringeren Handlungsfähigkeit<br />
besteht. Allerdings hat der Vertrag von Nizza durch neue Abstimmungsregeln<br />
einige Garantien gebracht, dass die Entscheidungsfähigkeit bestehen<br />
bleibt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Herr Heinemann, wir kommen leider schon zum Ende unseres Chats. Viele<br />
Fragen sind leider unbeantwortet geblieben. Eine wichtige, eher persönliche,<br />
soll aber auf alle Fälle noch gestellt werden!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Stan:</b><br />
Wie können Sie mich motivieren, weiter zu arbeiten &#8211; bei den ganzen<br />
Steuern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Friedrich<br />
Heinemann:</b> Ich versuche es so, dass ich mir immer sage, dass<br />
meine Arbeit für die Allgemeinheit nützlich ist. Immerhin haben<br />
wir bald Weihnachten, da darf man solche altruistischen Motive doch erwähnen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Sehr geehrter Herr Dr. Heinemann, liebe Chatterinnen und Chatter, eine<br />
Stunde ist vorbei. Ich danke Herrn Dr. Heinemann für die Antworten<br />
und den Chat-Interessierten für die Fragen. Das war unser letzter<br />
Chat vor Weihnachten, deshalb an alle, ein frohes Fest und bis zum nächsten<br />
Jahr.</span><br />
<b><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
</span></b> <span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>tacheles.02</b><br />
ist ein Format von <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a><br />
und <a href="http://www.politik-digital.de/index.shtml">politik-digital.de</a> und<br />
wird unterstützt von <a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesspiegel.de</a></span><br />
<!-- Content Ende -->
</p>
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<tbody>
<tr>
<td align="center">
<p>
			&nbsp;
			</p>
<p>			<center><br />
			</center>
			</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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