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	<title>GAL &#8211; politik-digital</title>
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	<title>GAL &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Endspurt im Hamburger Wahlkampf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 14:30:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[politik-digital.de hat die einzelnen Parteien- und Kandidatenwebsites in der heißen Phase des Hamburger Bürgerschaftswahlkampfes unter die Lupe genommen. Wir haben hinterfragt, ob es ihnen gelungen ist, ein technisch und inhaltlich ansprechendes Online-Angebot zu realisieren.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>politik-digital.de hat die einzelnen Parteien- und Kandidatenwebsites in der heißen Phase des Hamburger Bürgerschaftswahlkampfes unter die Lupe genommen. Wir haben hinterfragt, ob es ihnen gelungen ist, ein technisch und inhaltlich ansprechendes Online-Angebot zu realisieren.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
Am 20. Februar wird in der Hansestadt<br />
nach dem vorzeitigen Auseinanderbrechen des ersten schwarz-grünen<br />
Bündnisses auf Landesebene  eine neue Bürgerschaft gewählt.<br />
Während sich Standardelemente der Wählerinformation  inzwischen bei<br />
allen Internetauftritten gleichen, zeigen sich vor allem bei der<br />
Nutzung von innovativen Web 2.0-Anwendungen markante Differenzen zwischen den<br />
Parteien.<br />
<i><b><br />
</b></i><b>CDU</b><i><b><br />
</b></i><br />
Nach dem Amtsverzicht des langjährigen Ersten Bürgermeisters Ole von Beust setzen die Christdemokraten im Internet ganz auf die kritische Auseinandersetzung mit den Wahlkampf-Forderungen der SPD. Die persönlichen Informationen über<br />
den CDU-Spitzenkandidaten und amtierenden Senatschef <a href="http://www.cduhamburg.de/deutsch/der-erste-buergermeister/-/6319,6319,27002,liste9.html" target="_blank" title="Homepage von Christoph Ahlhaus" rel="noopener noreferrer">Christoph<br />
Ahlhaus</a> sind in den <a href="http://www.cduhamburg.de" title="Internetauftritt der CDU-Landesorganisation Hamburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetauftritt</a> der CDU-Landesorganisation integriert.<br />
Dort sind aktuelle<br />
Pressemitteilungen, das Regierungsprogramm, die Auflistung der einzelnen<br />
CDU-Kandidaten und Verweise auf die  Facebook- und Youtube-Accounts der Partei zu finden. Diese werden jedoch nur für die Ankündigung von Presseterminen bzw. die Videoberichterstattung über Wahlkampftermine des Spitzenkandidaten genutzt.  
</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<i><b><br />
</b></i><b>GAL</b><i><b><br />
</b></i><br />
Einen deutlich innovativeren Ansatz der<br />
Internet-Nutzung verfolgt trotz der Kürze des Wahlkampfs die<br />
Hamburger GAL (&quot;Grün-Alternative Liste&quot;). Zwar finden sich auf der <a href="http://hamburg.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> der einstigen Regierungspartei noch immer Links zu den Senatsverwaltungen der<br />
drei ehemaligen grünen Senatoren. Zudem verfügt die grüne<br />
Spitzenkandidatin Anja Hajduk über keine externe Kandidatenwebsite. Jedoch erfolgt über den Twitter-Feed der Hamburger Grünen ein permanenter Dialog mit dem Bürger. Eine Kommunikationsform, die bis zum Wahltag weiter ausgebaut werden soll. Nach Angaben der GAL wird am 17. Februar auf deren Website eine bis dato noch namenlose dreitägige Endspurt-Aktion initiiert: &quot;Wir<br />
versprechen, dass wir alle Fragen beantworten werden&quot;, äußerte GAL-Wahlkampfleiter Holger Michel mit Blick auf den geplanten Bürgerdialog (via E-mail, Blogfunktion<br />
und Livestream). Es sollen dann bis zur Schließung der Wahllokale etwa zehn Mitarbeiter<br />
auf die inhaltlichen Fragen und Anregungen der Hamburger Wählerinnen und Wähler eingehen.<br />
<i><b><br />
</b></i><b>SPD</b><i><b><br />
</b></i><br />
Die hanseatischen Sozialdemokraten setzen auch im<br />
Netz ganz auf ihren laut Umfragen populären Spitzenkandidaten Olaf Scholz. In<br />
einem dem Standardlayout der Bundespartei angepassten <a href="http://www.spd-hamburg.de" title="Website der SPD Hamburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auftritt der<br />
Landesorganisation</a> wird dem SPD-Landesvorsitzenden und Ex-Bundesarbeitsminister viel Raum gegeben. Er wirbt mittels einer eigenen <a href="http://www.olafscholz.de/1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kandidatenhomepage</a> sowie einer<br />
separaten <a href="http://www.olafscholz2011.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterstützerseite</a> bei den Wählern um Zustimmung. Verweise auf Facebook-, Twitter-  und  Youtube-Account samt aktuellem Wahlwerbespot<br />
runden den Auftritt ab. Ähnlich wie die GAL versuchen die Hamburger Genossen über Twitter in den Dialog mit der Netzcommunity zu treten. Nach der vorzeitigen Parlamentsauflösung im Dezember<br />
hat die Partei jedoch nicht mehr alle  geplanten<br />
Internet-Aktivitäten realisieren können. &quot;Der Wahlkampf ist früher<br />
gekommen als wir dachten und weitere Aktivitäten werden wegen der Kürze des Wahlkampfs nicht funktionieren&quot;, so Matthias Büttner, Online-Referent der Landespartei, im<br />
Gespräch mit politik-digital.de. </p>
<p>Bezüglich des Online-Bürgerdialogs scheinen sich vor allem die beiden kleineren Hamburger Parteien im Internet schwer zu tun. Diese müssen laut aktuellen Umfragen<br />
noch um den Wiedereinzug in die Bürgerschaft bangen:<br />
<b><i><br />
</i></b><b>FDP<br />
</b><br />
Die Liberalen setzen<br />
bei den Bemühungen um einen Wiedereinzug ins Hamburger Rathaus auch<br />
im Online-Wahlkampf ganz auf das Gesicht ihrer neuen Spitzenfrau<br />
Katja Suding. Die Partei präsentiert die 35jährige Politikerin auf ihrer <a href="http://www.katjasuding.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> mit den aktuell im Wahlkampf verwendeten Plakatmotiven &quot;<a href="http://neustart.fdphamburg.de/" target="_blank" title="FDP Hamburg" rel="noopener noreferrer">JA zum Neustart</a>&quot;. Zusätzlich zu einem Videopodcast der Spitzenkandidatin findet sich ein Verweis auf das Facebook-Profil der Partei.<br />
<b><br />
Die.Linke<br />
</b><span style="font-style: normal"><br />
Die Hamburger Linken haben auch auf ihrer externen <a href="http://www.fuer-ein-soziales-hamburg.de" title="Wahlkampf-Website der Hamburger Linken" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampfseite</a> zur diesjährigen Bürgerschaftswahl das Standard-Layout der<br />
Bundespartei weitestgehend übernommen. Zudem wurde der Online-Auftritt um aktuelle<br />
Pressemitteilungen zu landespolitischen Themen und<br />
Terminankündigungen sowie Verweise zu den Twitter- und<br />
Youtube-Aktivitäten ergänzt. Während sich die Linkspartei bei Twitter auf Terminankündigungen und programmatische Aussagen beschränkt, erfolgt über den Youtube-Account eine umfangreiche Wähleransprache. Über den Wahlwerbespot hinausgehend werden hier auch die Direktkandidaten der Partei in Kurzportraits vorgestellt.<br />
</span><b><br />
Fazit<br />
</b><br />
Der diesjährige Hamburger Wahlkampf bietet hinsichtlich innovativer Online-Kommunikationsformen kaum Neuigkeiten. Gerade in einer zeitlich knapp bemessenen und für die Parteien kaum planbaren Kampagne scheint es naheliegend, auf die zeit- und kostensparenden Möglichkeiten der Online-Kommunikation zu setzen. Die Parteien an der Elbe machen von diesen Möglichkeiten trotz zaghafter Innovationen im Jahr 2011 noch zu wenig Gebrauch. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf-Startschuss an der Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Philipp Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 15:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
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					<description><![CDATA[2011 wird über die Neubesetzung von sechs Landtagen entschieden. Den Anfang macht im Februar die Wahl der Hamburger Bürgerschaft nach dem Scheitern der schwarz-grünen Koalition. Zwei Monate vor der Wahl fangen die Parteien langsam an, sich für den Internet-Wahlkampf zu rüsten. politik-digital.de hat einmal genauer hingeschaut.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2011 wird über die Neubesetzung von sechs Landtagen entschieden. Den Anfang macht im Februar die Wahl der Hamburger Bürgerschaft nach dem Scheitern der schwarz-grünen Koalition. Zwei Monate vor der Wahl fangen die Parteien langsam an, sich für den Internet-Wahlkampf zu rüsten. politik-digital.de hat einmal genauer hingeschaut.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Zwei Wochen nach dem Bruch der schwarz-grünen Koalition in Hamburg hat sich am 15. Dezember die Bürgerschaft aufgelöst. Damit ist der Weg für die voraussichtlich am 20. Februar 2011 stattfindenden Neuwahlen frei und der Wahlkampf eröffnet. Online haben sich die Parteien ansatzweise schon in Stellung gebracht. In der Gestaltung scheinen sich einige Standards beim Online-Auftritt der Parteien durchgesetzt zu haben, gerade was die Einbindung der sozialen Netzwerke betrifft. Doch gerade inhaltlich setzen die Parteien in der Hansestadt teilweise auf sehr unterschiedliche Strategien. Bisher hat noch keine Partei eigene Wahlkampf-Portale online gestellt, was angesichts der kurzen Wahlkampf-Phase nicht verwundert. Kurios ist dagegen schon, dass einige Spitzenkandidaten im Netz noch nicht existieren.
</p>
<p><center><a href="http://www.spd-hamburg.de/cms/?id=1872" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/spd-hamburg_de2.jpg" alt="Homepage SPD-Hamburg" height="159" width="238" /></a><a href="http://www.olafscholz.de/deutsch/home/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/olafscholz_de_deutsch2.jpg" alt="Homepage Olaf Scholz SPD" height="159" width="238" /></a></center></p>
<p>
Der Internet-Auftritt der SPD ist auf den ersten Blick klassisch minimalistisch strukturiert, der Aufbau erinnert an ein Blog-Format. Zahlreiche Navigationspunkte werden in der Header-Grafik prominent präsentiert, der User kann sich gleich auf der Startseite mit einem Mausklick zu sehr speziellen Untermenüs navigieren. Die aktuellen Nachrichten widmen sich größtenteils schon dem Wahlkampf, eine Facebook-Applikation spiegelt die Beiträge der SPD Hamburg. An anderer Stelle lassen sich diverse Parteitagsbeschlüsse finden, das Wahlprogramm wird für den 15. Januar 2011 angekündigt. Die Homepage von Hamburgs SPD-Spitzenkandidaten Olaf Scholz ist sachlich gehalten, man sucht vergeblich nach innovativen Hinguckern. Es gibt einige kleine Bilder und zahlreiche Verweise auf Reden, Interviews und den Lebenslauf.
</p>
<div align="center">
<a href="http://cduhamburg.de/deutsch/725/725/27002/liste9.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/CDU_Hamburg_-_News.jpg" alt="Homepage CDU Hamburg" height="160" width="232" /></a>
</div>
<p>
Die CDU-Seite wirkt im direkten Vergleich etwas unübersichtlich, dafür birgt die Startseite viele multimediale Inhalte. Besonders auf Videos will die Hamburger CDU auch zukünftig im Wahlkampf stärker setzen, verrät ein CDU-Pressesprecher gegenüber politik-digital.de. Im  programmatischen Bereich der CDU-Homepage ist u.a. der Koalitionsvertrag der Bundesregierung aufgeführt. Mittlerweile Standard ist die Verlinkung der jeweiligen Social-Media-Kanäle, welche die CDU wie auch alle anderen untersuchten Parteien unterhält. Bürgermeister und Wahlkampf-Spitzenkandidat Christoph Ahlhaus hat keinen eigenen Internetauftritt.
</p>
<div align="center">
<a href="http://www.hamburg.gruene.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/hamburg_gruene2.jpg" alt="Homepage GAL Hamburg" height="160" width="241" /></a> 
</div>
<p>
Die Startseite der GAL Hamburg setzt im Gegensatz zur CDU-Startseite eindeutig auf Text, multimediale Inhalte werden kaum dargeboten. Dafür finden sich hier viele Artikel, die sich mehrheitlich mit der kommenden Neuwahl beschäftigen. Ergänzt wird das Angebot wie bei der SPD um einen Terminkalender auf der Startseite. Trotz der vielen programmatischen und inhaltlichen Artikel sucht man vergebens nach Informationen über die designierte Spitzenkandidatin Anja Hajduk, die zudem keine eigene aktuelle Homepage hat: Die Adresse <a href="http://www.anja-hajduk.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.anja-hajduk.de</a> leitet um auf die Seite der Hamburger GAL.
</p>
<div align="center">
<a href="http://www.die-linke-hh.de/politik/aktuell.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/die-linke-hh.jpg" alt="Homepage Die Linke Hamburg" height="160" width="240" /></a>
</div>
<p>
Die Internet-Präsenz der Linken folgt sehr stark dem Struktur-Aufbau ihrer Bundespartei: Viel Text und eine Startseite, die mit Inhalten so überladen ist, dass der User schnell die Orientierung verliert.  Inhaltlich wird mehrheitlich die anstehenden Wahl und die gescheiterte schwarz-grünen Koalition thematisiert. Aber auch aktuelle Meldungen aus der Bürgerschaft finden noch Platz auf der Einstiegsseite. Die Fraktionsvorsitzende Dora Hayenn, die als Spitzenkandidatin der Linkspartei ins Rennen gehen wird, hat keine eigene Homepage.
</p>
<div align="center">
<a href="http://www.fdphamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/fdphamburg2.jpg" alt="Homepage FDP Hamburg" height="160" width="238" /></a> <a href="http://www.katjasuding.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/katjasuding2.jpg" alt="Homepage Katja Suding FDP" height="160" width="238" /></a>
</div>
<p>
Zwar ist nach derzeitigem Stand (Dezember 2010) davon auszugehen, dass die FDP in der Hansestadt zum dritten Mal in Folge an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern wird, das dürfte jedoch nicht am Internet-Auftritt der Liberalen liegen. Die Homepage der Hamburger FDP wirkt modern und hat eine ansprechende Optik. In der Slideshow auf der Startseite wird die Spitzenkandidatin Katja Suding prominent dargestellt, deren Homepage optisch ebenfalls einen sehr professionellen Eindruck macht. Neben den üblichen Bildern und persönlichen Informationen gibt es einen umfangreichen programmatischen Teil, Artikel und Twitter-News. Allerdings sind die Artikel und Termine nicht allzu aktuell.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hamburg kann´s besser</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hamburg-kanns-besser-2690/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[Start ins Superwahljahr - Hamburg macht den Anfang. Der Wahlkampf-Trend der USA erreicht Deutschland: ein Spitzenpolitiker-Weblog. Sonst herrscht Durchschnitt im Parteien-Netz. Wahlblogs sind besser. Von Clemens Lerche und Undine Schmidt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Start ins Superwahljahr &#8211; Hamburg macht den Anfang. Der Wahlkampf-Trend der USA erreicht Deutschland: ein Spitzenpolitiker-Weblog. Sonst herrscht Durchschnitt im Parteien-Netz. Wahlblogs sind besser. Von Clemens Lerche und Undine Schmidt.<!--break--></p>
<p>
<b>Start ins Superwahljahr &#8211; Hamburg macht den Anfang. Der Wahlkampf-Trend der USA erreicht Deutschland: ein Spitzenpolitiker-Weblog. Sonst herrscht Durchschnitt im Parteien-Netz. Wahlblogs sind besser. Von Clemens Lerche und Undine Schmidt.</b>
</p>
<p>
Das &quot;Superwahljahr 2004&quot; ist eröffnet. Am 29. Februar wählen die Hamburger ihre neue Bürgerschaft. Bundespolitisch wird die Hamburg-Wahl im Bundesrat nichts ändern. Den Start ins Superwahljahr 2004 will aber sicher keine Partei verpatzen &#8211; auch online sollte das Motto gelten. Zwar haben die Hamburger das erste Weblog eines Spitzenkandidaten. Aber sonst zeichnet sich der Online-Wahlkampf der Parteien durch Mittelmäßigkeit aus. Wirklich bürgerfreundlich ist der<br />
<a href="http://gateway.hamburg.de/HamburgGateway/FVP/Application/DienstEinstieg.aspx?fid=4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Service der Hamburger Verwaltung</a>, Briefwahlunterlagen im Internet bestellen zu können.
</p>
<p>
<b>Trend erreicht Deutschland</b><br />
<br />
Mitte Januar wurde das<br />
<a href="http://interferno.org/wahlinhamburg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Hamburger Wahlblog&quot;</a> frei geschaltet. Abgeleitet ist dieser Begriff vom englischen Wort Weblog, das so viel wie Online-Tagebuch heißt. Kennzeichnend ist eine Vielzahl von persönlichen Kommentaren zur Wahl. Auf das private und unabhängige Wahlblog von vier Hamburger Autoren reagierte kurz darauf das Team des SPD-Spitzenkandidaten Thomas Mirow mit<br />
<a href="http://thomasmirow.blogg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigenem Weblog</a>. Mirow übernimmt damit als erster deutscher Politiker den amerikanischen Wahlkampftrend eines<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wahlkampf/dean.shtml">Howard Dean</a>.
</p>
<p>
&quot;Mitmachen können alle diejenigen, die mithelfen wollen, dass Thomas Mirow Bürgermeister in Hamburg wird&quot;, heißt es im Blog. Es gibt bereits 300 eingetragene Unterstützer. &quot;Charme ist, dass es simpel ist&quot;, so Jürgen Schüssler, Verantwortlicher des SPD-Wahlblogs. &quot;Die Betreiber stellen einen Beitrag ein, der dann von anderen kommentiert werden kann&quot;. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur Einrichtung eines eigenen Blogs, so zum Beispiel<br />
<a href="http://www.wowarole.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.wowarole.de</a>. Der Nutzer kann für Aktionen werben, Pressekommentare abgeben und Fotos von unterwegs mit dem Kamerahandy (Moblog) einstellen. Laut Schüssler ist der Blog für Mirow &quot;das Modernste, was es bisher in Europa gibt&quot;.
</p>
<p>
<b>Wahlkampf im Netz</b><br />
<br />
Die CDU startete Ende Januar mit einer neuen Parteiseite. Die Seite<br />
<a href="http://www.cduhamburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.cduhamburg.de</a> übernimmt die Portalfunktion des Onlineauftritts. &quot;Unser Bürgermeister. Ole von Beust&quot; schaut dabei von allen Seiten herab. Ganz im Mittelpunkt steht die Person des Bürgermeisters. Online Unterstützer suchen, Spenden sammeln oder andere Wahlkampf-Trends sucht man vergebens. Kommunikation ist hier Einbahnstrasse. Aber vielleicht hat Ole im Cafe Ole davon genug.
</p>
<p>
Wenn ihnen das Foto von Beust komisch vorkommt, mit dem die CDU im Internet und auf Plakaten in Hamburg wirbt, dann sind sie nicht allein.<br />
<a href="http://interferno.org/wahlinhamburg/archiv/000097.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nico Lumma</a>, Co-Autor des unabhängigen Wahlblogs, regte dazu eine Debatte an und macht einen interessanten Fotovergleich. Nicht nur die Veränderung der Haarfarbe und der Verweis auf die Debatte um Kanzler Schröders Haarfarbe sorgt für Unterhaltung, die auf den Parteiseiten einfach zu kurz kommt.
</p>
<p>
Die SPD setzt nach Aussage ihres Parteisprechers Christoph Holstein stark auf das Internet im Wahlkamp und nutzt wie schon im Bundestagswahlkampf eine Plattformstrategie. Über<br />
<a href="http://www.spd-hamburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spd-hamburg.de</a> erreicht man die Seite des Spitzenkandidaten<br />
<a href="http://www.thomasmirow.de/mirow/start.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thomas Mirow</a>. Das kommunikative Element ist ausgeprägter als bei den anderen Parteien, da es ein Diskussionsforum und besagtes Weblog gibt.
</p>
<p>
Die GAL (Grün Alternative Liste) tritt ganz im Design der Bundespartei auf. Schwerpunkt sind Aktualität, Information und Service. Etwas unklar bleibt der Unterschied der beiden Hauptseiten. Besucht man die Adresse<br />
<a href="www.gal-hamburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gal-hamburg.de</a> findet man auf der Startseite eine Einladung zu einem Onlinebesuch der GAL Hamburg. Sind wir da nicht schon? Klickt man sich dort weiter, kommt man auf die Seite<br />
<a href="http://www.hamburg.gruene-partei.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hamburg.gruene-partei.de</a>. Die Informationen zur Wahl sind auf beiden Seiten verteilt, teilweise doppelt. Direkt an den Nutzer geht der Feedbackwunsch, Spenden- und Wahlhilfeaufruf mit Aktionsvorschlägen, sowie ein e-Formular für potentielle Fördermitglieder. Daneben ist eine Seite der Spitzenkandidatin Christa Goetsch vorbehalten. Eine klarere Strukturierung würde das Surfen erleichtern: Grün kann besser.
</p>
<p>
Bis zum 11. Februar lässt die<br />
<a href="http://www.fdp-hh.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP</a> noch mit ihrem Onlinewahlkampfauftritt auf sich warten. Oliver Groß, Internetbeauftragter der FDP Hamburg, verspricht jedoch einen inhaltlich stark am Wahlprogramm orientierten Relaunch, der auf Information und modernes Image setze. Fest eingeplant sei Onlinewerbung, aber auch ein Wetterbericht stehe zur Option. (Anm. der Redaktion: Bis Redaktionsschluss war die FDP-Seite noch nicht online.)
</p>
<p>
Mit einem breiten Angebot hält sich die Partei<br />
<a href="http://www.pro-dm-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProDM/Schill</a> zurück. Nur das breite Kreuz von Ex-Senator Schill auf der Seite beeindruckt. Zentral ist die Person Schill und das Thema Sicherheit. Vor allem die Sicherheit, nicht von alten Querulanten oder &quot;U-Booten&quot; unterwandert zu werden, wie es auf der Startseite heißt. Online-Wahlkampf ist nicht seine Sache. Zwei unterschiedliche Internetangebote mit den Adressen<br />
<a href="http://www.schill-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schill-partei.de</a> und<br />
<a href="http://www.pro-dm-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pro-dm-partei.de</a> machen das Chaos um den Populisten Schill perfekt.
</p>
<p>
Die<br />
<a href="http://offensive-bund.de/hamburg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei Rechtsstaatlicher Offensive</a> um Innensenator Dirk Nockemann hat im Rechtsstreit um den Namen &quot;Schill&quot; den Kürzeren gezogen. Sie darf in keiner Hinsicht mehr mit dem Namen ihres Gründers Ronald Schill werben &#8211; weder auf dem Wahlzettel noch auf Internetseiten. Das hat das Landgericht Hamburg auf Antrag der Pro-DM/Schill-Partei entschieden. Gibt man bei Google den Namen der Partei ein, erscheint Schill an erster Stelle. Ist das die Rache des Gründers oder schlechte Suchmaschinenoptimierung? Für den Onliner ist das Namenschaos also noch nicht wie beabsichtigt beendet. Der Internetauftritt genügt lediglich einfachsten Ansprüchen. Wichtige Menüpunkte der Navigation wie Spenden sind nicht verlinkt.
</p>
<p>
<b>Ausgangslage an der Elbe</b><br />
<br />
Der Ausgang der Wahl ist noch ungewiss. Letzte Umfragen sprechen von einer Pattsituation zwischen der CDU und Rot-Grün. Die CDU hätte zwar einen deutlichen Vorteil der Stimmen (45%) gegenüber der SPD (30%), aber ob die CDU die absolute Mehrheit erreicht, ist noch nicht sicher. FDP, die neue ProDM/Schill-Partei, sowie die Partei Rechtsstaatlicher Offensive würden derzeit an der 5 Prozent-Hürde scheitern, während die Hamburger Grünen (GAL) mit 15 Prozent der Stimmen in die Bürgerschaft einzögen. Denkbar wäre also eine rot-grüne Koalition. Ziel der CDU um Bürgermeister Ole van Beust ist zum ersten Mal in ihrer Geschichte in Hamburg allein zu regieren, eine &quot;Koalition mit irgendwelchen Schill-Parteien werde es nicht geben&quot;, so von Beust in der &quot;Bild am Sonntag&quot;.
</p>
<p>
Weitere Informationen zum Wahlkampf an der Elbe liefert das<br />
<a href="http://www.ndr.de/ndr/regional/hh/wahl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NDR-Spezial</a> oder die Seite der Innenbehörde<br />
<a href="http://www.wahlen-hamburg.de/">www.wahlen-hamburg.de</a>.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>NewMedia@HamburgerWahlkampf?</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nachdem Hamburg sich in den letzten Jahren
zu einem der wichtigsten New Economy- und New Media-Standorte entwickelt hat,
haben auch die Parteien in der Hansestadt das Potenzial des WWW erkannt: Viel
stärker als beim Wahlkampf vor vier Jahren setzen die Landesverbände auf die digitalen ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Nachdem Hamburg sich in den letzten Jahren<br />
zu einem der wichtigsten New Economy- und New Media-Standorte entwickelt hat,<br />
haben auch die Parteien in der Hansestadt das Potenzial des WWW erkannt: Viel<br />
stärker als beim Wahlkampf vor vier Jahren setzen die Landesverbände auf die digitalen<br />
Möglichkeiten, die sich in einem Netz-Ringen um die Wählergunst erschließen lassen.<br />
Doch hat sich die Mühe und das Geld gelohnt? Wer ist digitaler Gewinner und Verlierer?<br />
Und wie macht sich &quot;Richter Gnadenlos&quot; Schill im WorldWideWeb? Sicher ist: Viel<br />
mehr Gelder als 1997 fließen nun auch in die Planung, den Aufbau und die Pflege<br />
von Wahlkampfwebsites. Während der Gesamtetat für den Wahlkampf bei der SPD bei<br />
1,5 Millionen Mark liegt und die CDU mit rund der Hälfte auskommen muss, schneiden<br />
online jedoch die Konservativen in der Elbmetropole am besten ab.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Gewinnen mit Online-Ole</b><br />
Die CDU Hamburg um Spitzenkandidat Ole von Beust präsentiert sich im frischen<br />
Hellblau &#8212; farblich abgestimmt auf den blonden Hamburger Jung´. Die übersichtliche<br />
Struktur der Seite, unterstützt durch eine Sitemap, wird durch ganz neue Wahlkampf-Strategien<br />
der CDU Hanseaten ergänzt: Neben geplanten Chats mit dem Spitzenkandidat<br />
wird ein SMS-Service angeboten, der potenzielle Wähler mit den neuesten Informationen<br />
aus der konservativen Wahlkampfzentrale versorgt. Doch damit nimmt die Interaktivität<br />
noch kein Ende: Ein eher unterhaltsames denn wahlwirksames Instrument ist das<br />
Gästebuch. Auf den ersten Blick erkennt man hier, dass kein Webmaster am Werk<br />
ist und Beiträge zensiert. Ob eine ernstgemeinte Auseinandersetzung mit dem<br />
Wahlprogramm oder ähnliches dadurch gefördert wird, ist allerdings zu bezweifeln.<br />
Früh angekündigt hat Online-Ole seine e-Voting Initiative. Der User kann hier<br />
zwischen vier Möglichkeiten wählen, was die CDU als erstes machen soll, wenn<br />
Sie in der Regierungsverantwortung ist. Das vermeintliche Highlight im Webwahlkampf<br />
der CDU ist jedoch die Website <a href="http://gewinnen-mit-ole.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gewinnen-mit-ole.de</a>.<br />
Doch entpuppt sich diese Site nicht als Rätsel oder Wissensspiel, sondern vielmehr<br />
als Adressensammelstelle. Denn um an der Verlosung um einen &quot;Dombesuch mit Ole<br />
von Beust&quot; teilzunehmen, reicht es lediglich, Name und Adresse anzugeben. Nichtsdestotrotz<br />
beweist die Hamburger CDU hier Internetinnovation. Sie schöpft viele Möglichkeiten<br />
der digitalen Information und Kommunikation aus, und liegt so ganz klar vor<br />
der SPD.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Nichts Neues bei der SPD</b><br />
Diese legt andere Schwerpunkte im Netz: Anders als die Konservativen setzen<br />
die Sozialdemokraten ihr digitales Augenmerk nicht auf Spitzenkandidat und Regierenden<br />
Bürgermeister Ortwin Runde, sondern auf allgemeine Informationen zur Wahl zur<br />
Hamburgischen Bürgerschaft. Sämtliche Downloads von der Kandidatenliste über<br />
das Programm bis hin zum Versenden von elektronischen Wahlkampfkarten, bieten<br />
nicht wirklich etwas Neues. Auch das Diskussionsforum für registrierte Besucher<br />
und die Möglichkeiten, sich den SPD-Newsletter zuschicken zu lassen, zeigen<br />
keine digitalen Innovationen. Das Ziel der SPD-Internet-Projektgruppe, alle<br />
84 Hamburger SPD-Distrikte ins Netz zu bringen, wurde jedoch erreicht, so dass<br />
zu lokalen Veranstaltungen, dem Vorstand und den Zielen für den Distrikt jederzeit<br />
im Netz Informationen bereit stehen. Die interaktiven Möglichkeiten des WorldWideWeb<br />
werden auch in der Hochphase des Wahlkampfes von der SPD Hamburg nicht ausgeschöpft.<br />
So scheint es, als setzten die Hamburger Sozialdemokraten eher auf Information<br />
als auf Kommunikation.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Krista Sager Superstar</b><br />
Beim Koalitionspartner, der <a href="http://www.gruene-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GAL<br />
Hamburg</a>, sieht es auf der Landesverband-Website ähnlich aus. Jedoch sind<br />
Angaben zur Wahl leichter zu finden, und auch die Informationen zu den Personen<br />
sind auf den Wahlkampf abgestimmt und übersichtlicher angeordnet. Neben den<br />
obligaten Dialogmöglichkeiten wie Mailingliste, Gästebuch und Diskussionsforum<br />
bieten aber auch die Grünen/Alternative Liste im digitalen Wahlkampf keine Innovationen.<br />
Die persönliche Homepage der Spitzenkandidatin <a href="http://www.krista-sager.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Krista<br />
Sager</a> kann dies nicht wettmachen, verschafft jedoch einen umfassenden Einblick<br />
in die Biographie, in die politischen Schwerpunkte und die Fußballprognosen<br />
der Senatorin für Wissenschaft und Forschung, die ein bekennender FC St. Pauli<br />
Fan ist.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>FDP setzt auf Lange</b><br />
Während sich die Hamburg-Site der FDP momentan in Überarbeitung befindet, ist<br />
der Wahlkampf der Hanseatischen Liberalen schon bei der Domaineingabe ganz auf<br />
den Spitzenkandidaten Rudolf Lange (<a href="http://www.lange2001.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.lange2001.de</a>)<br />
zugeschnitten. Die Seite hält neben Informationen zum Wahlprogramm und zum Spitzenkandidaten<br />
einen SMS-Newsservice bereit, wie ihn die CDU auch anbietet. Desgleichen wartet<br />
die FDP mit einem e-voting für die Hamburger auf. Hier geht es jedoch nicht<br />
um inhaltliche Fragen wie bei der CDU, sondern der User soll allein schätzen,<br />
wie viel Prozent der Wählerstimmen die Hamburger FDP am 23. September für sich<br />
verbuchen kann. Die Ankündigung des Spitzenkandidaten Lange, einen frechen Wahlkampf<br />
zu machen, erfüllt sich im Netz am offensichtlichsten am Beispiel des Anti-SPD<br />
Puzzles, das der User per Mausklick zusammenfügen kann. Als einziger Landesverband<br />
in Hamburg ruft die FDP im Netz zum Spenden auf, im &quot;Spendenforum&quot; finden sich<br />
jedoch keine Online-Überweisungsträger, sondern lediglich Angaben zur Bankverbindung.<br />
Im Gegensatz dazu möchten die Hamburger Liberalen Mitgliederrekrutierung online<br />
ausführen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Der &quot;Häuptling&quot; informiert</b><br />
Die <a href="http://www.stattpartei-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Statt-Partei<br />
Hamburg</a> um Spitzenkandidat Jürgen Hunke stellt solide und gut strukturierte<br />
Information ins Netz. &quot;Der Häuptling der Nichtwähler&quot;, wie sich Hunke gerne<br />
bezeichnet, geht mit einem Mini-Etat von 10.000 Mark in den Wahlkampf, damit<br />
sind auch im Netz keine Neuheiten zu erreichen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> <b>Der (S)chill Out-Bereich</b><br />
Auch die schillerndste Persönlichkeit im hanseatischen Wahlkampf, Ronald Barnabas<br />
Schill, ist mit seiner <a href="http://www.schill-partei.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei<br />
Rechtsstaatlicher Offensive</a> (PRO) im Netz vertreten. Jedoch kann dieser<br />
Webauftritt nicht mit dem Gegenspieler, der Anti-Schill-Site, mithalten. Dröge<br />
Wahlkampf-Informationen rund um die Partei des &quot;Richter Gnadenlos&quot;, Termine<br />
und eine Presseschau präsentieren sich in einem unprofessionellen Layout. Der<br />
Link &quot;Forum&quot; ist zurzeit nicht anklickbar &#8211; ähnlich wie in seinen Verhandlungen<br />
ist Schill, der sich ab September schon als Hamburger Innensenator sieht, wohl<br />
auch digital nicht zu einem Dialog bereit. <a href="http://www.schill-out.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.schill-out.de</a><br />
wurde von den Jusos Hamburg ins Leben gerufen. Die Seite befasst sich inhaltlich<br />
mit dem Wahlprogramm der PRO-Partei , hat eine kommentierte Version der SPD<br />
Harburg und der Gewerkschaft ver.di online gestellt und möchte so dem &quot;Haider<br />
Norddeutschlands&quot; jegliche Wählergunst entziehen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Auch wenn die Hamburger Parteien im Jahre 2001 digital versierter und professioneller<br />
an den Wahlkampf im Netz herangehen und besonders bei der CDU Interaktivität<br />
groß geschrieben wird, ist eins klar: Information für und Kommunikation mit<br />
dem Wähler muss im WWW anders gehandhabt werden als auf dem Marktplatz oder<br />
vor dem Fußballstadion. Politisch interessierten Usern reicht es nicht, in einem<br />
Kandidaten-Chat mit den Slogans, Zahlen und Wahlkampfthesen abgespeist zu werden,<br />
die sie schon auf Großveranstaltungen und auf Plakaten präsentiert bekommen.<br />
</span></p>
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		<title>Das Wetter in Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Bänke und Lokale am
Alsterufer sind gefüllt, Tretboote und Jollen haben Hochkonjunktur. Die
Hamburger genießen den Sommer. Vom frischen Wind des bevorstehenden
Wahlkampfs ist noch nicht viel zu spüren. Hier und da steht ein
Wahlplakat am Straßenrand. Das Wetter ist gut, die Sonne scheint. Doch
wie lange noch?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Bänke und Lokale am<br />
Alsterufer sind gefüllt, Tretboote und Jollen haben Hochkonjunktur. Die<br />
Hamburger genießen den Sommer. Vom frischen Wind des bevorstehenden<br />
Wahlkampfs ist noch nicht viel zu spüren. Hier und da steht ein<br />
Wahlplakat am Straßenrand. Das Wetter ist gut, die Sonne scheint. Doch<br />
wie lange noch?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Glaubt man den<br />
Umfragen, die das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap anlässlich<br />
der Hamburger Bürgerschaftswahl aufgestellt hat, bewölkt sich der<br />
Himmel zumindest für die jetzige rot-grüne Regierung zunehmend. Die<br />
seit mehr als 45 Jahren unangefochten regierenden Sozialdemokraten<br />
unter ihrem amtierenden Bürgermeister Ortwin Runde sehen einem schweren<br />
Gewitter am Wahltag mit der Folge des Mehrheitsverlustes in der<br />
Bürgerschaft entgegen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Knapp zwei Monate<br />
vor der Wahl sind weniger als die Hälfte der Hansestädter mit der<br />
Politik des rot-grünen Senats zufrieden. 52 Prozent der Wähler sprechen<br />
sich für einen Regierungswechsel nach der Bürgerschaftswahl aus.<br />
Lediglich 41 Prozent wollen für eine Fortsetzung der SPD/GAL-Koalition<br />
stimmen. Selbst bei den Anhängern des Regierungslagers zeigt sich knapp<br />
ein Drittel als unzufrieden mit der Politik ihrer Parteien. Wäre am<br />
nächsten Sonntag Wahltag, könnte die SPD mit einem Stimmenanteil von 35<br />
Prozent, die GAL mit 11 Prozent rechnen. Durch die Zugewinne der<br />
Oppositionsparteien ist die Mehrheit im Landesparlament damit aber<br />
verloren.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Es sieht also nach einem Sommer voller Sonnenschein und klarem Himmel für die<br />
Opposition aus. Die CDU kommt zwar nur noch auf 29 Prozent der Stimmen und verliert<br />
damit im Vergleich zu den letzten Monaten bis zu zwei Prozentpunkte. Dies könnte<br />
jedoch als atmosphärische Störung schnell vergessen werden. Denn ihr Bürgermeisterkandidat<br />
Ole von Beust gewinnt im Direktvergleich immer mehr an Boden: Lag er vor einem<br />
Monat noch mit acht Prozentpunkten hinter dem Amtsinhaber Ortwin Runde, so hat<br />
er mittlerweile nur noch fünf Punkte Rückstand. 41 Prozent der Hamburger würden<br />
für einen Bürgermeister von Beust ihre Stimme abgeben, 46 Prozent für den Kandidaten<br />
der Sozialdemokraten. Die anderen Oppositionsparteien legen weiter zu: Die Schill-Partei<br />
kann auf ein respektables Umfrageergebnis von zehn Prozent bauen, die Liberalen<br />
könnten nach zwei Legislaturperioden außerhalb der Bürgerschaft sogar auf acht<br />
Prozent kommen. Die rechtsradikalen Parteien Republikaner, DVU und NPD würden<br />
zusammengenommen mit drei Prozent der Wählerstimmen scheitern. Die übrigen Parteien<br />
erhielten insgesamt vier Prozent, darunter die Statt-Partei, die GAL-Abspaltung<br />
Regenbogen und die PDS.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Alles in allem ist das Hamburger Sommerwetter aber noch unentschlossen &#8212; „mal<br />
dit mal dat“ wie der Plattdeutsche sagt. Ein Trend bei der Wetterlage kann nur<br />
schwierig am Horizont ausgemacht werden. Die Gewitterwarnung für die Regierung<br />
wird durch schlechte Prognosen bei einer Regierungsübernahme der Opposition<br />
relativiert. Der Wähler sieht auch bei einem CDU-geführten Senat Regen und Schauer<br />
im Anmarsch: 45 Prozent der Hamburger trauen den Christdemokraten nicht zu,<br />
die anstehenden Aufgaben und Probleme in der Hansestadt besser lösen zu können.<br />
Nur ein Drittel erwartet eine bessere Politik. Ein Sommerhoch ist zumindest<br />
für die Aspiranten auf das Amt des Bürgermeisters zu erkennen: Unabhängig von<br />
einem Gegenkandidaten halten 65 Prozent der Wähler Ortwin Runde für einen guten<br />
Bürgermeister, 55 Prozent sehen ebenfalls in Ole von Beust einen geeigneten<br />
Kandidaten. Würde das Stimmungsbild am 23. September so bestätigt werden, kämen<br />
SPD/GAL auf 46 Prozent und eine Opposition aus CDU, FDP und Schill-Partei auf<br />
47 Prozent.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch eines ist<br />
schon jetzt klar: Ein großer Teil der Hamburger Wähler genießt das gute<br />
Wetter. Die endgültige Bilanz des Sommers wird erst im September<br />
gezogen: Ein Viertel der Hanseaten will erst dann sehr kurzfristig über<br />
ihre Stimmenpräferenz entscheiden. Für die kommenden zwei Monate bis<br />
zur Bürgerschaftswahl können Wetterfrösche daher nur eines unken: Es<br />
wird heiß.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wahlkampf vor Ort</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf_vor_ort-723/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampf_vor_ort-723/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[spienkoss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Statt-Partei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hamburg im August. Strahlende
Sonne, sommerliches Vergnügen. Einkaufslustige Hanseaten und typische
Touristen auf dem Rathausplatz. Blicke wandern hinüber zum
Jungfernstieg, auf das glitzernde Nass der Binnenalster und bleiben
erstaunt stehen: Auf dem Filz der Hansestadt.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Hamburg im August. Strahlende<br />
Sonne, sommerliches Vergnügen. Einkaufslustige Hanseaten und typische<br />
Touristen auf dem Rathausplatz. Blicke wandern hinüber zum<br />
Jungfernstieg, auf das glitzernde Nass der Binnenalster und bleiben<br />
erstaunt stehen: Auf dem Filz der Hansestadt.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Zumindest<br />
kurzweilig war ein aufgetürmter Filzberg ganz augenscheinlich zu sehen.<br />
Ein Haufen von 44 grauen Filzpantoffeln, eines für jedes Regierungsjahr<br />
der SPD, bildete direkt vor dem Eingang des Regierungssitzes einen<br />
Blickfang der ganz besonderen Art. Die kunstvolle Beschmückung ihres<br />
Rathausvorhofes verdankten die Hamburger den Jungen Liberalen. Eine<br />
Petitionsübergabe im hanseatischen Stil. Der JuLi-Bundesvorsitzende<br />
Daniel Bahr wurde anlässlich der ungewohnten Auftürmung von Schuhwerk<br />
sogar angezeigt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Wäre der Filz doch immer so sichtbar. Dann hätte sich die Mutterpartei FDP<br />
ihre &quot;Filz-Hotline&quot;, bei der Anrufer kräftig Meinungen und Verdächtigungen abgeben<br />
sollen, sparen können. Und deren Spitzenkandidat, Flottenadmiral a.D. <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/rlange.shtml">Rudolf<br />
Lange</a>, hätte sich selbst einigen Ärger durch die Telefonaktion erspart.<br />
Lange hatte zuletzt mit mehrdeutigen Aussagen in Richtung aller Seiten der politischen<br />
Landschaft nur eines klargemacht: Die FDP will um jeden Preis mit ins Boot.<br />
Selbst wenn dies einen &quot;Richter Gnadenlos&quot; <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/rschill.shtml">Schill</a><br />
als ersten Offizier neben Wunsch-Kapitän <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/ovonbeust.shtml">Ole<br />
von Beust</a> bedeuten würde. Lange gerät so zunehmend in die Rolle des Leichtmatrosen.<br />
Die letzten Umfragen lassen die FDP nicht nur um ihr Image als liberale Partei,<br />
sondern auch noch um das Ergattern des begehrten Segelscheins bangen. Die Fünf-Prozent-Klippen<br />
kommen gefährlich nah. Letztlich gar Landurlaub für den Admiral?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die Filz-Schuhe<br />
waren noch nicht aufgetürmt, da hatte eine andere Schar von<br />
Wahlkämpfern einige Meter vom Rathaus entfernt eine wahrlich zündende<br />
Idee. Auf das die Köpfe rauchen, mussten sich die Aktiven der<br />
Regenbogen-Gruppe gedacht haben. Die einstigen Verbündeten der<br />
Grünen-Alternativen Liste (GAL) rauchten in aller Öffentlichkeit<br />
Cannabis und verteilten die Joints an vorübergehende Jugendliche. Die<br />
Rauchzeichen der Regenbogen-Abgeordneten sind wenigstens in der<br />
Hamburger Staatsanwaltschaft erkannt worden. Ermittlungen wurden sofort<br />
aufgenommen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Apropos Rauchzeichen. Die Indianer der modernen Art setzen auf digitale Technik:<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/jhunke.shtml">Jürgen<br />
Hunke</a>, der selbsternannte Häuptling der Statt-Partei, will mit modernsten<br />
Wahlkampfwaffen den Nichtwähler für seine Protest- und Anti-Filz-Partei gewinnen.<br />
Seine diversen Internet-Seiten bieten u.a. das Spiel Egg-O-Shooter. Ein heiteres<br />
Nichtwählerklatschen per Eierwurf. Die Wahlplakate zeigen das Konterfei Hunkes<br />
und ein Stichwort: Wohlfühlen. Natürlich nur ohne den Filz. Ohne die &quot;Filzokraten&quot;.<br />
Emotionen und Internet. Die Statt-Partei setzt auf die Unentschlossenen. Die<br />
stellen mit 37 Prozent immerhin die größte Gruppe innerhalb der Hamburger Wählerschaft.<br />
Für die Hamburger Indianer und ihren Häuptling bleibt die Sache spannend bis<br />
zuletzt. Und einige Filz-Denkmale bleibt es noch enthüllen, um die Wählerschaft<br />
zu motivieren &#8211; derzeit schwächelt die Statt-Partei bei einem halben Prozentpunkt.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Doch zurück zum Rathaus. Bürgermeister <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/orunde.shtml">Ortwin<br />
Runde</a> und seine SPD setzen auf Wirtschaftskompetenz. Der frischgebackene<br />
Innensenator Olaf Scholz soll die Sicherheitsflanke decken. Sein forsches Vorgehen<br />
in Sachen Einsatz von Brechmitteln zur Überführung von Drogendealern stößt auf<br />
parteiübergreifenden Konsens und wird von knapp zwei Dritteln der Wählerschaft<br />
getragen. Trotzdem gewinnt die SPD laut Umfragen nicht an Stimmen. Das Wählerpotential<br />
konnte noch nicht aktiviert werden, eine hohe Wahlbeteiligung ist für die SPD<br />
aber äußerst wichtig für den Wahlsieg. Gerade weil die Wähler dem Thema &quot;Innere<br />
Sicherheit&quot; eine außerordentliche Stellung zuordnen, sehen sich viele ehemalige<br />
SPD-Wähler bei einem Ronald Schill besser aufgehoben. Der Wahlkampf der größten<br />
Partei ist bisher wenig aufsehenerregend. Zudem sperren sich die Vorzeigewahlkämpfer<br />
Runde und Scholz vor einer direkten Konfrontation mit dem medienwirksamen Schill<br />
&#8211; der SPD-Stuhl in Diskussions- und Elefantenrunden bleibt unbesetzt. Ein Lichtblick<br />
in der tristen Wahlkampagne scheint die jüngste Attacke von Bundesgeschäftsführer<br />
Franz Müntefering zu sein: Der geht &quot;Richter Gnadenlos&quot; mit markigen Worten<br />
an. Und auch seine Hamburger Genossen setzen ganz plötzlich auf Nahkampf: Eine<br />
brandneue Plakatreihe zeigt Schill mit einer Kasperpuppe Ole von Beust an der<br />
Hand. Die CDU an der Strippe von Schill. Für die Sozialdemokraten gilt nun alles<br />
oder nichts. Die SPD-Wählertruppen müssen aktiviert werden, um die Vormacht<br />
im Rathaus nicht zu verlieren &#8211; da kommt Polemik gerade recht.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Weniger ruhig gingen es bis dato die GALier an. Mit ihrer Wahloffensive schossen<br />
sich <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/ksager.shtml">Krista<br />
Sager</a> und ihre Grünen von Anfang an auf den &quot;Feind&quot; Schill ein. Ein lohnendes<br />
Ziel: Die GAL bleibt in den Umfragen konstant zweistellig. Trotz allem bescheinigten<br />
Trendforscher der gesamten Regierungskoalition jüngst mangelnde Kreativität,<br />
fehlendes Niveau und einen Werbestil der 80er-Jahre. Immerhin würden Runde und<br />
Co. damit unbeabsichtigt deutliche Zeichen setzen: Damals war die CDU jahrelang<br />
stärkste Fraktion &#8211; die SPD koalierte 1987 mit der FDP. Und warum nicht weiter<br />
in der Vergangenheit schwelgen: Einst machte eine ganze Brigade von Künstlern<br />
und Kulturmenschen gegen den seligen F.J. Strauß und für die Brandt-Schmidtsche<br />
Sozialdemokratie mobil. Auch hier wird in die alte Kiste gegriffen: Rund 60<br />
Hamburger Prominente haben jüngst eine Anti-Schill-Koalition gegründet. Gegen<br />
Rechte Propaganda und deren Handlanger und für die SPD. Natürlich nur, weil<br />
die Sozialdemokraten sich so emsig für die hanseatische Kulturszene einsetzen.<br />
Es leben die alten Zeiten.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In den kritischen<br />
Augen der Werbestrategen schneidet die CDU mit dem ausdrucksstarken<br />
Antlitz eines ehrgeizig dreinblickenden Ole von Beust deutlich<br />
positiver ab. Die Großplakate der Christdemokraten zeigen lange<br />
Zahlenreihen. Jahreszahlen in denen eine SPD-geführte Regierung an der<br />
Macht war. Aus eigener Kraft scheint der Wechsel aber nicht zu<br />
gelingen. Für von Beust wird der 23. September entscheidend. Er<br />
verknüpft sein politisches Schicksal mit dem Wahlsieg. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Der Mann, der ihm<br />
die Krone des Bürgermeisters auf den Kopf zaubern könnte, ist Ronald<br />
Barnabas Schill. Dessen Partei Rechtsstaatlicher Offensive (PRO) legt<br />
von Monat zu Monat zu. Ohne großen wahlkämpferischen Aufwand siegen<br />
Schills Truppen wohl von ganz allein. Mittlerweile stellen sie nach<br />
Umfragen die mit Abstand drittstärkste Kraft. Schill profitiert von<br />
einer Hysterie namens &quot;Innere Sicherheit&quot;, die an der Hamburger<br />
Waterkant seit langem ihre Opfer fordert. Die an sich drögen Vorträge<br />
des PRO-Spitzenkandidaten in Hamburgs Bezirken sind vor allem durch die<br />
Horden der schimpfenden Anti-Rechts-Demonstranten immer wieder für eine<br />
Pressemeldung gut. Ob Ignorieren oder Bekämpfen &#8211; ein wirksames Mittel<br />
gegen Schill wurde seitens der Gegner nicht ausgemacht. Fraglich ist,<br />
ob eines existiert.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Filz und &quot;Innere<br />
Sicherheit&quot; sind auch für den Endspurt die Knüller des Hamburger<br />
Bürgerschaftswahlkampfs. Ob die Themen Auswirkungen auf die<br />
Wahlbeteiligung haben werden, ist aber ungewiss. Vorsorglich hat die<br />
Bürgerschaft einen Etat bereitgestellt: 250.000 Mark, um mit<br />
prominenter Hilfe für Unterstützung zu sorgen. </span></p>
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		<title>Sommerlicher Höhenrauch an der Elbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[spienkoss]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Juli kündigte schon ein gewaltiges
Sommerhoch an. Im August spitzten sich die Temperaturen weiter zu. Knapp vier
Wochen vor der Hamburger Bürgerschaftswahl ein Blick gen Himmel. Sonnenbrille
empfehlenswert.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Der Juli kündigte schon ein gewaltiges<br />
Sommerhoch an. Im August spitzten sich die Temperaturen weiter zu. Knapp vier<br />
Wochen vor der Hamburger Bürgerschaftswahl ein Blick gen Himmel. Sonnenbrille<br />
empfehlenswert.</b></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Als zu bescheiden<br />
im Vergleich zu ihren Großstadtnachbarn in Berlin wurden die Hamburger<br />
schon oft getadelt. Ihrer Bürgerschaftswahl können die Hanseaten aber<br />
schon jetzt das Prädikat &quot;Äußerst spannend&quot; aufdrücken. Der Wahlkampf<br />
in der Elbmetropole steht dem Machtgerangel rund um das Rote Rathaus in<br />
keiner Weise nach. Der September verabschiedet den Sommer und läutet<br />
die letzte entscheidende Runde des norddeutschen Wahlkrimis ein. Die<br />
Hamburger Wähler halten das Ende aber weiterhin spannend &#8211; ein Finale<br />
furioso und curioso ist nicht mehr auszuschließen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Die neuesten<br />
Umfragen haben es in sich: Die rot-grüne Regierungskoalition liegt in<br />
jedem Fall hinter den Oppositionsparteien. Nach den Befragungen des<br />
Meinungsforschungsinstitutes Forsa kommen SPD und Grün-Alternative<br />
Liste (GAL) auf 44 Prozent der Stimmen, der sogenannte Bürgerliche<br />
Block aus CDU, FDP und Schill-Partei auf 48 Prozent. Auch die Umfrage<br />
von Infratest/Dimap sieht das amtierende Bündnis bei 45 Prozent, die<br />
Opposition hingegen bei 49 Prozent. Im Juli ermittelten die Demoskopen<br />
noch einen hauchdünnen Vorsprung für Ortwin Runde und seine grünen<br />
Regierungspartner. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Ein immer schwereres Gewicht in der politischen Machtwaage bekommt der Newcomer<br />
<a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/rschill.shtml">Ronald<br />
Barnabas Schill</a> und seine Partei Rechtsstaatlicher Offensive. Ihm werden<br />
mittlerweile 15 Prozent der Stimmen zugesprochen. Analysten gehen gar von weiterem<br />
Potenzial aus. Die FDP, laut den vergangenen Umfragen noch sicher im Senat mit<br />
hoffnungsvollen acht Prozent, sieht sich plötzlich an der Fünf-Prozent-Hürde<br />
straucheln. Die beiden großen Parteien CDU und SPD verlieren Prozentpunkte und<br />
liegen mit 28 und 34 Prozent deutlich unterhalb ihres Wahlergebnisses bei der<br />
Bürgerschaftswahl 1997, bei der noch 30,7 und 36,2 Prozent erreicht werden konnten.<br />
Die Hamburger Sozialdemokraten scheinen damit selbst ihr schlechtestes Resultat<br />
seit Kriegsende noch zu unterschreiten. <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/ksager.shtml">Krista<br />
Sager</a> und ihre GAL kann scheinbar sicher auf ein Wählerpotential um die<br />
zehn Prozent bauen, was jedoch weiterhin unterhalb den zuletzt amtlichen 13,9<br />
Prozent liegt. Die abgespaltene Grüne-Gruppe Regenbogen und die DVU liegen bei<br />
drei Prozent, die Statt-Partei bei lediglich 0,5 Prozent.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Chaotische Hamburger Verhältnisse. Auch Bürgermeister <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/orunde.shtml">Runde</a><br />
kann nach Höhenflügen in den vorherigen Monaten im besten Fall noch einen zarten<br />
Zwei-Punkte-Vorsprung auf seinen christdemokratischen Kontrahenten vorzeigen.<br />
Laut der Infratest/Dimap-Umfrage hat Oppositionsführer <a href="http://www.politik-digital.de/archiv/edemocracy/hamburg2001/ovonbeust.shtml">Ole<br />
von Beust</a> den Amtsträger bereits hinter sich gelassen. Von Amtsbonus kein<br />
Spur. Für Torschlusspanik und Siegerkür ist die Zeit aber noch keineswegs reif.<br />
Die Protagonisten des Hamburger Wahlkampfes können vor allem auf eines hoffen:<br />
Im August konnten sich 37 Prozent der Wähler nicht entscheiden, für welche Partei<br />
sie ihr Kreuzchen abgeben werden. Im Juli waren es noch 25 Prozent. Für alle<br />
Lager bleibt somit noch Zeit für die richtige Überzeugungsarbeit.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Für die politischen<br />
Wetterfrösche lohnt sich ein Blick in die Kiste mit den<br />
Bauernweisheiten: &quot;Im August viel Höhenrauch, folgt ein strenger Winter<br />
auch&quot;. Ein Schalk wer nun schon so weit denkt. Noch bleibt die<br />
Sonnenbrille griffbereit &#8211; es herrscht akute Blendgefahr. </span></p>
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