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	<title>GEMA &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>GEMA &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Vermehrt rechtsextreme Inhalte im Netz: Wo bleibt Eure Empörung?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 10:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Anfang Juni enthüllte „Report Mainz“ in einem Beitrag, dass auf der deutschen Seite der Videoplattform Youtube noch immer große Mengen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/hakenkreuz-verboten-stop-feuer-1245945-by-geralt-via-pixabay-licensed-under-CC0-e1465900080607.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-149519" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/hakenkreuz-verboten-stop-feuer-1245945-by-geralt-via-pixabay-licensed-under-CC0-e1465900080607-630x276.jpg" alt="hakenkreuz-verboten-stop-feuer-1245945 by geralt via pixabay licensed under CC0" width="630" height="276" /></a>Anfang Juni enthüllte „Report Mainz“ in einem Beitrag, dass auf der deutschen Seite der Videoplattform Youtube noch immer große Mengen an Nazi-Liedern mit gewaltverherrlichenden Texten abrufbar sind, viele davon indiziert und mit strafrechtlich relevanten Inhalten. Dies ist seit Jahren bekannt, doch geändert hat sich bisher wenig. Doch warum ist das so? Ein Aufruf zu mehr sozialer Verantwortung und Zivilgesellschaft im Internet.</p>
<p>Die <a href="https://www.tagesschau.de/inland/youtube-hassvideos-101.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Recherchen</a> von „Report Mainz“ enthüllten nicht nur das Ausmaß der Liederanzahl, sondern auch die langsame Reaktion von Youtube. Als Nutzer hat man die Möglichkeit, kritische Inhalte zu „flaggen“, das heißt den Inhalt zu melden. Dieser wird anschließend von der Betreiber der Plattform geprüft. Youtube, ein Tochterunternehmen von Google, spricht zwar davon, sie hätten &#8220;klare Richtlinien, die Hassbotschaften […] oder volksverhetzende Inhalte“ verbieten. Wo diese Linien jedoch gezogen werden und wie diese genau ausformuliert sind, bleibt unbekannt. Weiterhin stellt sich auch die Frage, wann diese zum Tragen kommen, wenn trotzdem weiterhin so viele indizierte Songs auf der Plattform anzuhören sind. Erst wenn ein großes journalistisches Magazin über die Missstände berichtet?</p>
<h3>Mehr Transparenz ist gefordert</h3>
<p>Nicht nur fehlen ersichtliche, klar definierte und objektive Sperr-Kriterien, auch gibt es keine Informationen, von wem die geflaggten Inhalte bei Youtube und in anderen Netzwerken überprüft werden. Wie groß ist das Team, das diesen Anliegen nachgeht und welche Ausbildung haben dessen Mitglieder durchlaufen? Youtube ist sehr schnell dabei Videos zu sperren, die das Urheberrecht verletzten und dem Konzern Probleme mit der GEMA in Deutschland bescheren könnten. Die Sperrung von rechten Liedern mit gewaltverherrlichenden und propagandistischen Inhalten scheint jedoch nur sehr zögerlich umgesetzt zu werden. Auch wenn diese eindeutig der rechtsextremen Szene zuordenbare Schlagworte enthalten.</p>
<p>Es mag sein, dass einige der Videos auf US-amerikanischen Servern liegen. Doch darf dies nicht als Grund vorgeschoben werden, weiterhin gewaltverherrlichende Songs ungehindert im Internet zu verbreiten. Obwohl die Daten im Ausland liegen, muss die Möglichkeit bestehen, die Videos auf den deutschen Seiten der Netzwerkbetreiber zu entfernen oder wenigstens unzugänglich zu machen, sofern sie justiziable Inhalte ohne entsprechenden Kontext reproduzieren oder den klar zu definierenden Richtlinien von Youtube widersprechen. Das ansonsten zu Recht stark kritisierte Geoblocking könnte sich so doch einmal von einer nützlichen Seite zeigen. Warum werden neben Musikvideos, für die Youtube keine GEMA-Abgaben zahlen möchte, nicht auch Videos für deutsche Nutzer geblockt, die zu Gewalt aufrufen und deshalb begründet auf dem deutschen Index stehen?</p>
<h3>Liebe Nutzer: Empört Euch!</h3>
<p>Und neben der Frage nach der Verantwortung der Netzwerkbetreiber muss auch die Zivilgesellschaft stärker darauf pochen, dass solche Inhalte im deutschsprachigen Teil des Internets nicht gewünscht und gewollt sind. Wenn Pop-Musik aufgrund von Lizenzstreitigkeiten mit der „bösen“ GEMA nicht auf Youtube abrufbar ist, ist die Empörung groß und die Kommentarspalten mit emotionsgeladenen Meinungen voll. Handelt es sich jedoch um rechtsextreme Musik, die zu Gewalt aufruft und ein problematisches Weltbild transportiert, empfängt man häufig nur Stille! Eine handlungsfähige Zivilgesellschaft auf Youtube könnte sich beispielsweise durch vermehrtes Melden von unter anderem menschenverachtenden Inhalten zeigen. Besonders wichtig ist darüber hinaus die öffentliche Positionierung gegen solche Inhalte, sei es durch öffentliches Kommentieren oder direkte Kontaktaufnahme mit den Unternehmen, die die Inhalte nicht entfernen. Nur durch öffentlichen Druck wird sich die Unternehmenspolitik ändern. Denn solche Öffentlichkeit wollen die Unternehmen nicht, da sie ihrem Ansehen als fröhliche, unpolitische Kommunikations- und Unterhaltungsplattformen entgegensteht. Empört Euch. Und nicht nur im Privaten!</p>
<p>Bild: <a class="external" href="https://pixabay.com/en/users/geralt-9301/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geralt</a> via <a class="external" href="https://pixabay.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay</a> licensed <a class="external" href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CCO</a></p>
<div class="attribution-info"></div>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das riecht nach Stellvertreterkrieg</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/musik-und-internet/das-riecht-nach-stellvertreterkrieg-3184/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Musik und Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturflatrate]]></category>
		<category><![CDATA[Musikbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Renner]]></category>
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		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
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					<description><![CDATA[(Interview) Die GEMA will Gebühren von YouTube. Universal Music verklagt MySpace. Politik-digital.de wollte wissen, was jemand davon hält, der selbst tief in diesem Business verwurzelt ist. Im Interview spricht Tim Renner, Gründer des Labels 
<a href="http://www.motor.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motor</a> und Ex-Chef von 
<a href="http://www.universal-music.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universal</a>, über die Musikbranche in Zeiten von Web 2.0.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(Interview) Die GEMA will Gebühren von YouTube. Universal Music verklagt MySpace. Politik-digital.de wollte wissen, was jemand davon hält, der selbst tief in diesem Business verwurzelt ist. Im Interview spricht Tim Renner, Gründer des Labels<br />
<a href="http://www.motor.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Motor</a> und Ex-Chef von<br />
<a href="http://www.universal-music.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universal</a>, über die Musikbranche in Zeiten von Web 2.0.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>„Wir haben einen Auftrag“ ist das Motto der Motor-Gruppe. Welchen?</b><br />
<br />
Wir wollen spannende Musik zu den Menschen bringen. Unsere Musik soll nicht einfach nur im Hintergrund laufen und möglichst nicht stören. Wir wählen Stücke aus, die etwas Reizvolles, Neues bieten.
</p>
<p>
<b>MotorFM und MotorTV bieten gerade unbekannten Independent-Künstlern eine Plattform. Wie viele davon sind bei der GEMA gemeldet?</b><br />
<br />
Die meisten. Sich bei der GEMA anzumelden, ist heute nicht mehr so schwer. Künstler benötigen dazu keine Musikverlage. Ohne die Verträge, die die GEMA mit Sendeanstalten und Veranstaltern abgeschlossen hat und wahrnimmt, würden Künstler kaum an die Tantiemen für die Aufführung ihrer Stücke gelangen.
</p>
<p>
<b>Hat die GEMA nicht eigentlich längst ausgedient?</b><br />
<br />
Nicht wirklich. In Zeiten, in denen Musik überall aufgeführt werden kann, ist die GEMA für die Künstler sehr wichtig, um Absprachen zu treffen und die Gebühren einzusammeln. Bei CD-Produktion und -Verkauf sowie bei Downloads von Stücken aus dem Internet ist sie weit weniger bedeutend. Hier wäre, wie in anderen Ländern üblich, mehr Wettbewerb gefragt. Dann würde die GEMA sicher auch ihre Bearbeitungsgebühren stärker hinterfragen. Eine furchtbare Vorstellung wäre jedoch, die Künstler würden sich alle selbst vertreten wollen. Besonders die Arbeit im Radio würde das erschweren, also auch für uns bei Motor FM, denn wir müssten dann mit jedem einzelnen Künstler neue Verträge oder Lizenzvereinbarungen ausmachen.
</p>
<p>
<b>Die GEMA fordert von YouTube Gebühren, Universal Music, wo Sie zuletzt Geschäftsführer waren, verklagt MySpace. Also ist die GEMA im Recht und die großen Labels nicht?</b><br />
<br />
Urheberrechte müssen vergütet werden, wenn es zur Aufführung kommt. Auch bei YouTube. Von MySpace Geld dafür zu verlangen, dass die eigenen Künstler sich dort eingestellt haben, ist aber ein wenig eigenwillig. In einer Zeit, in der die großen Plattenfirmen sehr unter Druck stehen, riecht das nach Stellvertreterkrieg. Fakt ist, dass kleine Bands MySpace nutzen, um die Plattenfirmen zu umgehen. Und für große Künstler wie die Toten Hosen, Xavier Naidoo oder die Ärzte sind Plattenfirmen sowieso nur noch Vertriebsorganisationen. Die GEMA vertritt Autoren, der kann es egal sein, ob Plattenfirmen partiell überflüssig werden oder nicht.
</p>
<p>
<b>Was steckt dahinter?</b><br />
<br />
Bei einem Musikstück ist das so: Man muss den Autor vom Interpreten trennen, das ist nicht immer die gleiche Person. Der Autor verdient pro Aufführung seines Stückes und einsammeln tut das Geld für ihn die GEMA. Der Interpret verdient fast ausschließlich durch den Verkauf. Die Plattenfirma, sofern er eine hat, sorgt für die Produktion und vertritt somit die Interessen des Interpreten. Sie hält das Leistungsschutzrecht an der Aufnahme. Leistungsschutz ist verglichen mit Urheberrecht ein Sekundärrecht, daher lassen sich die Ansprüche der GEMA, auch im Internet, immer einfacher begründen.
</p>
<p>
<b>Sie sind aber nicht von der GEMA, sondern gehören zur Branche der Plattenfirmen, haben selbst ein neues Label gegründet. Und Sie finden die Forderungen an MySpace und Co. nicht gut?</b><br />
<br />
Generell habe ich Verständnis dafür, aber es führt auch zu einem Problem: Diese Praxis kann Innovationen verhindern. Denn eigentlich ist es für die Plattenfirmen hoch erfreulich, dass es die Neuen Medien gibt, sie bieten neue Kanäle, neue Vertriebs- und Verbreitungswege. Bei den „traditionellen&quot; Medien hat man es nach wie vor mit einer Bottleneck-Situation zu tun. Da muss man nur einmal Radio hören oder den Fernseher einschalten. Auf MTV und VIVA kommen kaum neue Songs von neuen Interpreten unter.
</p>
<p>
<b>Portale wie MySpace und YouTube zeigen, dass es auch anders geht, Sie bieten mit &quot;Du auf Motor&quot; ähnliches. Warum sind diese Web 2.0-Formate für die Musikbranche heute überhaupt so elementar?</b><br />
<br />
Das Web 2.0 definiert die Rolle der Musikwirtschaft neu: Dadurch, dass Bands erste Schritte selbst gehen können, gewinnen sie gegenüber dem industriellen Komplex von Vornherein an Souveränität. Und indem ein größeres Angebot entsteht, entwickelt sich auch der Markt musikalisch vielschichtiger.
</p>
<p>
<b>Was halten Sie von der Idee einer Kulturflatrate? Wäre sie eine realistische Alternative zur GEMA?</b><br />
<br />
Wichtig ist hier, dass der Staat eine klare Linie vorgibt. Entweder setzt sich eine klare Open-Source-Logik durch oder die Urherber- und Leistungsschutzrechte werden konsequent durchgesetzt. Ein Mittelweg ist keine Möglichkeit. Im Sinne einer so genannten Kulturflatrate könnte eine Umwandlung der GEZ-Gebühr zur Mediensteuer ein erster Schritt sein. Mit einer solchen zur Mediensteuer gewandelten GEZ-Gebühr würden einige Milliarden Euro zusammenkommen: Bands könnten leichter überleben, wenn daraus nicht nur der staatliche Bildungsauftrags-Rundfunk gespeist werden würde. Ohne eine solche Regelung gingen jedoch alle Open-Source-Gedanken in erster Linie zu Lasten der Künstler.</p>
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		<title>Musik und Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[MP3]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Recht]]></category>
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			</item>
		<item>
		<title>GEMA/GVL-Gebühren bedrohen Webradios</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/internetradio-ein-neuer-stern-am-medienhimmel/netzkulturwebradio_gema_gvl-shtml-2663/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[jsteiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internetradio - ein neuer Stern am Medienhimmel?]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertungsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internetradio]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[GVL]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzvergütung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
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					<description><![CDATA[
                            Neue Technologien und Anwendungen wie 
                            Peercast, 
                            WLAN, 
                            DAB und 
                            NAT (Network Address Translation) bieten auch kleinen Internetradios vollkommen neue Chancen und Möglichkeiten. Ohne großen finanziellen Aufwand lassen sich semiprofessionelle Spartenprogramme von zu Hause aus produzieren. Ein Stück von Bertold Brechts Vision vom Arbeiterradio wurde durch das Internet realisierbar. Unzählige Anbieter drängten sich mit Special Interest Angeboten für nahezu jeden Radiogeschmack ins Netz.
                          ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
                            Neue Technologien und Anwendungen wie<br />
                            <a href="http://www.peercast.org">Peercast</a>,<br />
                            <a href="http://de.indymedia.org/2004/09/92014.shtml">WLAN</a>,<br />
                            <a href="http://www.dab.de">DAB</a> und<br />
                            <a href="http://www.streamerp2p.com/">NAT</a> (Network Address Translation) bieten auch kleinen Internetradios vollkommen neue Chancen und Möglichkeiten. Ohne großen finanziellen Aufwand lassen sich semiprofessionelle Spartenprogramme von zu Hause aus produzieren. Ein Stück von Bertold Brechts Vision vom Arbeiterradio wurde durch das Internet realisierbar. Unzählige Anbieter drängten sich mit Special Interest Angeboten für nahezu jeden Radiogeschmack ins Netz.
                          </p>
<p><!--break--></p>
<p>Am 01. April 2005 könnten viele der neuen Webradios aus dem Netz verschwinden. An diesem Tag tritt die<br />
                          <a href="http://www.radioring.de/CMS/index.php?op=content&amp;m=14&amp;s=117">neue Gebührenregelung</a> der<br />
                          <a href="http://www.medienkultur.org/sm1/popsong/ha/">GEMA</a> und der<br />
                          <a href="http://www.medienkultur.org/sm1/popsong/ha/">GVL</a> in Kraft. Für kleine Internetsender fallen damit die günstigen Tarife und Sammellizenzen der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten und der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte weg. Die neue Gebührenordnung richtet sich nicht nach der Zahl der realen Zugriffe, sondern nach der gleichzeitigen technischen Empfangsmöglichkeit im Internet. Zahlte ein Sender bislang im Monat 26,75 Euro an die GVL so werden es ab April 2005 über 350 Euro pro Monat sein. Der Großteil der Internetradios in Deutschland arbeitet werbefrei und ohne finanzielle Unterstützung von Institutionen oder Firmen. Für sie bedeutet die<br />
                          <a href="http://www.gvl.de/gvl-neuer-webcastingtarif.htm">neue Gebührenverordnung</a> das Aus.</p>
<p>Kurt Göttlicher aus Würzburg betreibt seit 2000 einen Webradiosender. Im Juni 2002 gründete er das Projekt<br />
                          <a href="http://radiopiraten.hrb.de/">Radiopiraten.net</a>. Dieses ist auch bei der GEMA und GVL angemeldet. Nicht nur die neuen Gebühren, auch die<br />
                          <a href="http://www.gvl.de/gvl-internetradio-download.htm">neuen Nutzungsbedingungen für Webcaster</a> zwingen ihn, das Programm Ende März einzustellen.<br />
                          <em>&#8220;Wir haben keine Perspektive. Ich kann als Betreiber nicht garantieren, dass ein DJ nicht mehr als drei Songs eines Interpreten spielt. Ich kann nicht gewährleisten, dass das Programm nur in Deutschland empfangen und nicht mitgeschnitten wird.&#8221;</em>, sagte Göttlicher gegenüber<br />
                          <a href="http://www.politik-digital.de">politik-digital.de</a>.<br />
                          <br />Ab April 2005 wird für Webradios das Speichern von Musik kostenpflichtig. Eine Programmvorschau darf nicht mehr erstellt werden. Die Namen gespielter Künstler dürfen nicht mehr im voraus genannt werden. Das Webradio muss sicherstellen, dass unveröffentlichte oder unautorisierte Remixe, Bootlegs, Demos oder Konzertmitschnitte nicht gesendet werden. Wiederholungen von Sendungen werden stark reglementiert. Nur Wortbeiträge dürfen archiviert werden. Automatische Senderwechsel, Rückspul- und Titelskipfunktionen und personalisierte Programme sind ebenfalls nicht mehr gestattet.</p>
<p>Die neuen Rahmenbedingungen begründen GEMA und GVL mit dem Gegenseitigkeitsvertrag zwischen den Verwertungsgesellschaften. Auch die wettbewerbsrechtlichen Prüfungen der EU-Kommission hätten dazu beigetragen.<br />
                          <br />
                          <em>&#8220;Ich glaube, man kann daran nichts mehr ändern. Doch alles steht und fällt mit den Teilnehmenden.&#8221;</em>, bemerkt Kurt Göttlicher. Viel Engagement zur Rettung des Internetradios haben die User bisher noch nicht gezeigt. Auf der Seite<br />
                          <a href="http://www.gvl-protest.de/meinungsagen.htm">GVL-Protest.de</a> kann man sich Banner downloaden und Protestmails an die GVL verfassen.</p>
<p>Gabi Reichel von Radio Hallosagen aus Nürnberg möchte den kleinen Sender unbedingt erhalten. Sie kritisiert jedoch die oft zu emotionale Kritik an der GVL.<br />
                          <em>&#8220;Es gab bis jetzt zu viele blinde Initiativen, die die Pferde scheu machen.&#8221;</em> Engelbert &#8220;Angel&#8221; Eichhorn vom Gothic-Sender<br />
                          <a href="http://www.r1live.de">r1.live.de</a> aus Erlangen will in den nächsten Tagen auf<br />
                          <br />
                          <a href="http://www.ich-will-webradio.de/">Ich-will-Webradio.de</a> eine Unterschriftenliste online stellen und eine große Kampagne zur Rettung der Internetradios lostreten.<br />
                          <br />
                          <em>&#8220;Die neue Verordnung verstößt gegen Artikel 5 im Grundgesetz. Wir haben bereits den Bundestag angeschrieben, werden auch das Kartellamt kontaktieren und 150.000 Flyer drucken. Wir sind bereit, Gebühren zu bezahlen. Die Schröpfungen der GEMA und GVL können wir aber nicht anerkennen. Bei unserem jetzigen Höreraufkommen hättten wir ab April kosten von 95.000 Euro. Da wir Serverkosten von 12.000 Euro im Jahr haben, sind wir auf Werbung angewiesen. Trotzdem ist das Radio für mich nur ein Hobby.&#8221;</em>.<br />
                          <br />Sowohl Radio Hallosagen als auch r1live gehören dem<br />
                          <a href="http://www.radioring.de/CMS/index.php?op=content&amp;m=15&amp;s=119">Radioring</a> an.</p>
<p>Der Radioring ist ein weltweiter Verbund von Internet-Radiosendern. Dieser setzt sich für die Förderung und Verbreitung des Mediums Internetradio ein und versucht auch gegenüber den Verwertungsgesellschaften, dem Gesetzgeber und den Medienanstalten die Interessen der Mitglieder durchzusetzen. Ob dessen Mitglieder auch nach dem 1. April 2005 noch im Netz zu hören sind, hängt zum großen Teil von deren Engagement ab.</p>
<p class="fett"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Internetradio &#8211; ein neuer Stern am Medienhimmel?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
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		<category><![CDATA[TWENFM]]></category>
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		<title>Streamripping, Gefahr für die Musikindustrie?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[criepe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Dec 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internetradio - ein neuer Stern am Medienhimmel?]]></category>
		<category><![CDATA[Kopierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Internetradio]]></category>
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					<description><![CDATA[Das wachsende Angebot an kommerziellen und privaten Internetradios eröffnet dem Hörer eine neue Programmvielfalt. Brauchte man noch vor einigen Jahren einen Weltempfänger, um internationale Radiostationen zu empfangen, so stehen einem heute mit einem Klick ins World Wide Web eine unüberblickbare Anzahl von Internet-Radio-Sendern zur Verfügung. Viele Sender strahlen ihr Musikprogramm rund um die Uhr und dazu in bester Klangqualität aus]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Das wachsende Angebot an kommerziellen und privaten Internetradios eröffnet dem Hörer eine neue Programmvielfalt. Brauchte man noch vor einigen Jahren einen Weltempfänger, um internationale Radiostationen zu empfangen, so stehen einem heute mit einem Klick ins World Wide Web eine unüberblickbare Anzahl von Internet-Radio-Sendern zur Verfügung. Viele Sender strahlen ihr Musikprogramm rund um die Uhr und dazu in bester Klangqualität aus</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Die Musikindustrie steht dieser Entwicklung allerdings skeptisch gegenüber. Sorgen bereitet ihr weniger die Zunahme von Internetradio-Stationen als vielmehr die zunehmende Verbreitung von sogenannten Streamripper-Programmen.</p>
<p>
                              <strong>Ersetzt das Internet-Radio die illegalen Tauschbörsen?</strong>
                            </p>
<p>Streamripper-Programme könnten in Kombination mit dem Internetradio die illegalen Tauschbörsen ablösen. Die meisten Internet-Radio-Stationen übertragen jeweils auch Informationen über den Interpreten und den Titel an den geneigten Hörer. Dies machen sich auch die Streamripper-Programme zu Nutze, die mittlerweile in verschiedenen Ausführungen kostenlos im Netz verfügbar sind. Früher musste man noch gebannt vor dem Radio sitzen und schnell die REC-Taste seines Kassetten-Recorders bedienen, wenn der Lieblingssong gespielt wurde. Heute übernimmt diese Arbeit ein Streamripper-Programm. Es durchsucht gezielt das WWW nach einem Radio-Stream, der den gewünschten Titel spielt und speichert diesen im MP3-Format auf der heimischen Festplatte ab.</p>
<p>Die Nachfrage nach Streamripper-Programmen scheint groß zu sein. Mit der Eingabe des Begriffs Streamripper bei<br />
                            <a href="http://www.download.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">download.com</a>, erfährt man, dass allein die meistgefragteste Ripperversion rund 370.000 mal pro Woche downgeloaded wurde. Das Internet-Radio und die Streamripper-Programme könnten somit den illegalen Musiktauschbörsen Konkurrenz machen. Schließlich ist die Aufzeichnung von Internet-Radio-Programmen mit Hilfe der Streamripper &#8211; bis jetzt &#8211; vollkommen legal.</p>
<p>Doch dies könnte sich bald ändern. Denn die ohnehin angeschlagene Musikindustrie sieht nach den illegalen Musiktauschbörsen nun in der Kombination aus Internetradio und Streamripper die nächsten Umsatzeinbußen auf sich zukommen. So fordert der amerikanische Musik-Branchenverband Recording Industry Association of America (<br />
                            <a href="http://www.riaa.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RIAA</a>), einen Kopierschutz für US-Internetradios. Zwar soll dann immer noch die Aufnahme von Internetradio-Programmen möglich sein, ein Herausschneiden einzelner Lieder aber dadurch unterbunden werden. Ebenso soll dieser Kopierschutz den Tausch von aufgenommenen Internet-Radio-Material unmöglich machen.</p>
<p>Hierzulande teilen die deutschen Phonoverbände (<br />
                            <a href="http://www.ifpi.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ifpi</a>) die Befürchtung ihrer amerikanischen Branchenkollegen. Bedrohliche Züge nehme das Kopieren von Rundfunksendungen und Internetradioprogrammen mit Hilfe &#8216;intelligenter&#8217; Aufnahmesoftware an, warnt Gerd Gebhardt, Bundesvorsitzender der deutschen Phonoverbände. Aber anders als die RIAA fordert die ifpi keinen Kopierschutz für die Internetradios, sondern ein generelles Verbot intelligenter Aufnahmesoftware für Internet-Radio-Programme.</p>
<p>Das Verbot soll, wenn es nach dem Willen der Phonoverbände ginge, in den Regierungsentwurf zur Novelle des Urheberrechtsgesetzes aufgenommen werden. „Hier muss der Gesetzgeber konsequent tätig werden, wenn er der technischen Entwicklung nicht dauernd hinterherhinken will“, resümiert Gebhardt.</p>
<p>
                              <strong>Die GEMA und das Internetradio</strong>
                            </p>
<p>Im Gegensatz zur Musikindustrie dürfte die<br />
                            <a href="http://www.gema.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">GEMA</a> von dem wachsendem Angebot der Radios im Internet profitieren. Denn deren Betreiber müssen, ähnlich wie herkömmliche Rundfunkstationen, Gebühren an die GEMA entrichten. Je nach technisch möglichen Hörerzahlen, Programmgestaltung und Sendezeit beläuft sich diese Gebühr auf 25 bis 3.000 Euro pro Monat. Zwar ist der Anteil der Webradios an den gesamten Einnahmen der GEMA mit 0,15 Promille noch relativ gering, doch die Anzahl der von der GEMA lizensierten Webradios steigt stetig. Waren 2001 lediglich 80 Web-Radios bei der GEMA in Deutschland gemeldet, so sind es 2004 bereits 450.</p>
<p>„Kleine” und nicht kommerzielle Internetradio-Sender, denen die GEMA Gebühren zu teuer sind oder die einfach nicht bereit sind, diese zu entrichten, umgehen die Gebühren indem sie ausschließlich GEMA-freie Musikstücke spielen. Dadurch erhalten Musiker jenseits des Mainstreams eine Plattform, um sich einem breiterem Publikum vorzustellen. Die Vielfalt der Programme wächst also durch die Internet-Radios – ob mehr Masse auch mehr Klasse bedeutet, entscheiden die Hörer.</p></p>
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