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	<title>Genf &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Genf &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Vom WSIS zum SMSI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[clerche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2012 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[UN-Weltinformationsgipfel in Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenveranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Solidarity Fund]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltgipfel zur Informationsgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Abschluss des UN-Weltinformationsgipfels in Genf: Regierungen beschließen Deklaration und Aktionsplan. Die Kompromisse sollen bis Tunis 2005 von der UN zur Lösung vorbereitet werden. Doch neuer Streit deutet sich an.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschluss des UN-Weltinformationsgipfels in Genf: Regierungen beschließen Deklaration und Aktionsplan. Die Kompromisse sollen bis Tunis 2005 von der UN zur Lösung vorbereitet werden. Doch neuer Streit deutet sich an.<!--break--></p>
<p>Die erste Gipfelkonferenz der Vereinten Nationen (UN) zur Informationsgesellschaft (WSIS) wurde am Freitag, den 12.12.2003, beendet &#8211; mit einer unverbindlichen<br />
<a href="http://www.itu.int/wsis/geneva/docs.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grundsatzerklärung</a> und einem<br />
<a href="http://www.itu.int/wsis/geneva/docs.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aktionsplan</a>, von dem vor allem die armen Länder profitieren sollen. Neben dem guten Gefühl, auf dem Redemarathon während der drei Gipfeltage eine Sensibilisierung für die Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) herbeigeredet zu haben, soll es auch harte Fakten geben. Daher habe man sich &#8220;auf klare Ziele verständigt&#8221;, wie der Generalsekretär der International Telecommunication Union (ITU) Yoshio Utsumi auf der Abschlusskonferenz stolz verkündete. Die Hälfte der Weltbevölkerung soll demnach bis zum Jahr 2015 über einen Zugang zu IKT verfügen, versprechen die 176 Staaten im 13-seitigen Aktionsplan.</p>
<p><strong>Was ist ein Erfolg?</strong></p>
<p>Für die ITU, den Ausrichter des Gipfels, ist der Gipfel ein Erfolg. Die Anwesentheit der vielen Teilnehmer &#8211; rund 11.000 werden offiziell angegeben, sei allein ein Erfolg, wie Utsumi sagte. &#8220;Dass es keine Demonstrationen gegen den Gipfel gegeben hat, ist ein Erfolg für den Multi-Stakeholder Ansatz&#8221;, überraschte Utsumi mit eigenwilliger Logik die Presse. Demnach wären die auf dem Gipfel anwesenden Vertreter der Zivilgesellschaft Schuld an fehlenden Gegendemonstrationen, was zum einem nicht stimmt, da es sehr wohl Gegendemonstrationen und Gegenveranstaltungen wie WeSeize gab. Zum anderen haben Anti-Globalisierungsgegner wie Attac erst sehr spät den Gipfel wahrgenommen und keine Massen mobilisieren können. Pascal Couchepin, Bundespräsident des Gastlandes Schweiz, gab der Zivilgesellschaft die Hausaufgabe mit auf den Weg, sie müsse lernen, wie man auf Internationalen Konferenzen zu Kompromissen kommen würde.</p>
<p>Moritz Leuenberger, Leiter der Schweizer Delegation und Bundesrat, führte aus, dass es zahlreiche Befürchtungen vor dem Gipfel gegeben habe, aber dass er mit den gefundenen Kompromissen, der Teilnahme der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft (Multi-Stakeholder) und dem &#8220;nicht vorhandenden Gegen-Gipfel&#8221; &#8220;glücklich und stolz&#8221; sei.</p>
<p><strong>Erfolgsmodell Outsourcing</strong></p>
<p>Dem konnte Nitin Desai, Beauftragter von UN-Generalsekretär Kofi Annan für den Gipfel, nur zustimmend beipflichten. &#8220;Am Ende hat alles funktioniert&#8221;, sagte er. Auch zeigte er sich erfreut, dass die offenen Fragen der Internet-Verwaltung (ICANN oder ITU) und des digitalen Solidaritätsfonds zur klärenden Vorbereitung an den Generalsekretär der UN delegiert wurden. &#8220;Am Anfang gab es nichts zu besprechen&#8221; sagte Desai. Nun sei die Wirtschaft dialogbereit, um über Fragen der Internet Governance zu sprechen. Denn &#8220;vor zwei Jahren wollte die Wirtschaft gar nicht darüber sprechen&#8221;, ergänzte Couchepin. So misst man auf diplomatischer Ebene Erfolge. Allerdings trübt die Aussage von Richard D. McCormick, Vorsitzender der International Chamber of Commerce (ICC), die Freude über diesen Erfolg. Er erklärte, dass der Begriff &#8220;Internet Governance&#8221; ein Widerspruch in sich sei und das gegenwärte Modell &#8220;sehr gut funktioniert&#8221;. Die Wirtschaft wird sich also ihr Modell &#8211; sprich die ICANN &#8211; nicht ohne Widerstand wegnehmen lassen.</p>
<p>Couchepin gab zu, dass der digitale Solidaritätsfond &#8211; von Afrika gefordert und besonders von der EU und Deutschland bekämpft, &#8220;die Dialogpartner getrennt hat&#8221;. Doch ITU Chef-Diplomat Utsumi brachte es in seiner sachlichen Art auf den Punkt: &#8220;Nicht alle teilnehmenden Regierungen sind mit dem Kompromiss 100-prozentig zufrieden, aber ich glaube, sie sind mehr oder weniger zufrieden.&#8221;</p>
<p>Der Beauftragte Kofi Annans belehrte unverbesserliche Kritiker der Ergebnisse des Gipfels mit der Aussage eines erfahrenen Gipfelfuchses: &#8220;Ich mache das jetzt seit zehn Jahren. Auf jeder Konferenz wird über Geld gesprochen, aber noch nie wurde ein Scheck ausgestellt.&#8221;</p>
<p><strong>Gastgeber 2005: Tunesien</strong></p>
<p>Nach dem Gipfel ist vor dem Gipfel, denn in zwei Jahren wird in Tunis die zweite Phase des &#8220;sommet mondial sur la societe information&#8221; (SMSI) stattfinden, um eine UN-Charta zur &#8220;digitalen Solidarität&#8221; zu verabschieden. Nicht alle sind glücklich mit der Entscheidung, den Gipfel in Tunesien abzuhalten. Tunesische Menschrechtsgruppen wie die Tunisian League for Human Rights berichteten in Genf von Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit in ihrem Land. Couchepin gab auf der Abschlusskonferenz zu, dass &#8220;Fortschritte in Tunesien in Fragen der Menschenrechte erreicht werden müssen&#8221;, aber dass es ihm nicht zustehen würde, ein Mitgliedsland der UN zu beurteilen. Desai versicherte, dass &#8220;in Tunesien die selben Standards gelten werden wie überall auf der Welt, egal ob es New York, Genf oder Tunis&#8221; sei.</p>
<p>Ein weiteres Konfliktthema kündigt sich an. Wie aus deutschen Regierungskreisen zu erfahren war, sei man mit der Organisation und Durchführung der Vorbereitungskonferenzen (PrepCom) seitens der ITU nicht zufrieden gewesen. Sie seinen schlecht organisiert und nicht erfolgreich moderiert worden. Utsumi gab zu, dass es statt der drei geplanten Konferenzen am Ende sechs gegeben habe und die UN &#8220;einen effizienteren Vorbereitungsmodus suche&#8221;. Auf Nachfrage der Presse verdeutlichte er, dass die Vorbereitungskonferenzen mit der rasanten Entwicklung der IKT nicht mithalten würden, &#8220;da die Diskussionen zu langsam sind&#8221;. Ein Mitarbeiter Utsumis ergänzte gegenüber politik-digital.de, dass an den Einsatz von Cyber-Konferenzen gedacht würde. Deutsche Regierungskreise wünschen sich aber vielmehr eine von der ITU unabhängige Vorbereitung des zweiten Gipfels 2005 in Tunesien. Hier deutet sich hinter den Türen der UN ein Machtkampf um die Austragung der nächsten Vorbereitungskonferenzen ab. Bleibt nur die Hoffnung, die ein deutscher Regierungsvertreter äußerte: &#8220;Wichtig ist, dass der ganze Prozess nach Genf jetzt nicht wieder einschläft.&#8221;</p>
<table border="0" width="170" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Zuerst erschienen bei<br />
<a href="http://www.gipfelthemen.de">gipfelthemen.de</a> am 17.12.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table border="0" width="390" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td align="middle"><em><br />
<a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
</em><em><br />
<a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" noshade="noshade" size="1" width="390" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weiterführende Artikel:</strong></p>
<ul>
<li><strong><br />
<a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/index.shtml#ungi1">Dossier: UN-Weltinformationsgipfel in Genf</a><br />
</strong></li>
</ul>
<p><!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>eVoting in der Schweiz: Grosses Wählerinteresse</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/evoting-mklaus_evoting_schweiz060824-shtml-3171/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mklaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2006 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[E-Voting]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Neuenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Pilotprojekt]]></category>
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					<description><![CDATA[(24.08.2006) Das Land der direkten Demokratie nimmt sich des eVotings an. Der Schweizer Bundesrat hat dazu eVoting-Projekte in den drei Pilotkantonen Genf, Neuenburg und Zürich untersucht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>(24.08.2006) Das Land der direkten Demokratie nimmt sich des eVotings an. Der Schweizer Bundesrat hat dazu eVoting-Projekte in den drei Pilotkantonen Genf, Neuenburg und Zürich untersucht.<!--break--><br />
                            <strong>(24.08.2006) Das Land der direkten Demokratie nimmt sich des eVotings an. Der Schweizer Bundesrat hat dazu eVoting-Projekte in den drei Pilotkantonen Genf, Neuenburg und Zürich untersucht.</strong></p>
<p>Am 31. Mai 2006 hat der Schweizerische Bundesrat einen Bericht über die Pilotprojekte zum<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/evoting/index.shtml">eVoting</a> (in der Schweiz spricht man von &#8220;Vote électronique&#8221;) gutgeheißen und an das Parlament verabschiedet. Die Politik müsse die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, damit die direkte Demokratie mit den gesellschaftlichen Veränderungen Schritt halten könne: Mit dieser Argumentation will der Bundesrat die schrittweise Einführung des Vote électronique in der Schweiz ermöglichen.</p>
<p>Mit diesem Bericht schliesst der Bundesrat die in parlamentarischen Vorstössen geforderte Abklärung der Chancen und Risiken sowie der Machbarkeit des Vote électronique in der Schweiz ab. Die Bundeskanzlei hatte in den Jahren 2004 und 2005 zusammen mit den Kantonen Genf, Neuenburg und Zürich fünf erfolgreich und pannenfrei verlaufene Pilotversuche mit Vote électronique bei eidgenössischen Abstimmungen sowie zahlreiche Versuche auf kommunaler und kantonaler Ebene durchgeführt.</p>
<p>Vote électronique kann künftigen Generationen die demokratische Teilnahme auch bei veränderten Lebensbedingungen ermöglichen, womit die Legitimation politischer Entscheide durch breit abgestützte Volksentscheide für die Zukunft gesichert wird. Der elektronische Weg erleichtert die Stimmabgabe in einer immer mobileren Gesellschaft und bei stetiger Zunahme stimmberechtigter Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer.</p>
<p>                            <strong>Pilotprojekte in drei Kantonen</strong></p>
<p>Bei der Realisierung ihrer Projekte verfolgten die drei Pilotkantone unterschiedliche Ziele: Der Kanton Genf verfügte bereits zu Projektbeginn über ein einheitliches kantonales Personenregister, aus dem am Stichtag ein Stimmregister gebildet wird. Im Kanton Neuenburg ist der Vote électronique fester Bestandteil eines kantonalen eGovernment-Portals (&#8220;Guichet Unique&#8221;). Dieses Portal bietet den im Kanton ansässigen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen eine Reihe von Online-Dienstleistungen an. Wer den Guichet Unique nutzen will, muss mit dem Kanton Neuenburg einen Vertrag abschliessen, der mit den aus dem eBanking bekannten Verträgen vergleichbar ist. Der Kanton Zürich verfügt als einziger der drei Pilotkantone über dezentral organisierte Strukturen: Jede der 171 Gemeinden im Kanton Zürich führt ihr Stimmregister autonom. Der Kanton Zürich entwickelte deshalb ein mandantenfähiges System, mit dem die Gemeinden von der Eröffnung des Urnengangs (Hochladen der Stimmregisterdaten) bis zur Auszählung der Stimmen sämtliche Schritte selbstständig vornehmen können.</p>
<p>Bei den Schweizer Stimmberechtigten stößt Vote électronique auf großes Interesse. Die Mehrheit der im Rahmen begleitender Untersuchungen befragten Personen befürwortet die Einführung: Eine<br />
                            <a href="http://www.bk.admin.ch/themen/pore/evoting/00776/02027/index.html?lang=de&amp;download=M3wBUQCu_8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmmc7Zi6rZnqCkkIN3hHiEbKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh2,hoJVn6w--" target="_blank" rel="noopener noreferrer">repräsentative Umfrage</a> in der Schweiz hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Befragten Kenntnisse über Vote électronique haben. Über die Hälfte der Befragten würde den Vote électronique nutzen, wenn er ihnen zur Verfügung stehen würde. Mehr als 90% derjenigen Stimmberechtigten, welche an den Pilotversuchen teilgenommen und den Vote électronique zur Stimmabgabe genutzt haben, möchten ihn auch zukünftig nutzen. Unter den Stimmberechtigten ist auch eine weit verbreitete Sensibilität gegenüber den Sicherheitsrisiken des Vote électronique festzustellen.</p>
<p>                            <strong>Großes Einsparungspotenzial</strong></p>
<p>Vote électronique ist auf lange Sicht auch wirtschaftlich sinnvoll, kann doch die Verarbeitung und Auszählung effizienter gestaltet werden. So hat eine Studie ergeben, dass sich pro Stimme ein Einsparungspotenzial von 1,61 Franken (ca. 1,02 Euro) ergibt, wenn die Stimme elektronisch und nicht brieflich abgegeben wird. Gleichzeitig lassen sich bei der brieflichen Stimmabgabe Kosten einsparen: Die wenigsten Stimmberechtigten müssen für die Portokosten aufkommen, da diese durch die Mehrzahl der Gemeinden übernommen werden.</p>
<p>Mittel- bis langfristig möchte der Bundesrat, die Zustimmung des Parlaments bezüglich schrittweiser Einführung von Vote électronique vorausgesetzt, die Möglichkeiten zur elektronischen Mitbestimmung weiter ausbauen. So sollen weitere Kantone bei der Durchführung ihrer eVoting-Projekte begleitet werden. Auch für Auslandsschweizer soll die Teilnahme an Vote électronique ermöglicht werden. Dazu sind jedoch zentralisierte und harmonisierte Stimmregister für Auslandsschweizerinnen und -schweizer notwendig, weshalb die Ermöglichung von Vote électronique für diesen Personenkreis erst mittel- bis langfristig ins Auge gefasst werden kann.</p>
<p>Zudem möchte der Bundesrat die elektronische Unterzeichnung von Volksinitiativen, Referenden und Kandidatur-Vorschlägen für Nationalratswahlen erlauben – hierzu ist allerdings die Verwendung digitaler Signaturen unumgänglich, die in der Schweiz aber noch wenig verbreitet sind. Das Parlament wird voraussichtlich noch dieses Jahr die Beratungen über eine allfällige Einführung von Vote électronique aufnehmen und 2007 über die schrittweise Einführung entscheiden.<br />
                            </p>
</p>
<p>
                              <strong>Der Autor Max Klaus ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Schweizerischen Bundeskanzlei und befasst sich vorwiegend mit Fragen rund um das eVoting im In- und Ausland. Er war an der Erstellung des<br />
                              <a href="http://www.bk.admin.ch/themen/pore/evoting/00776/index.html?lang=de&amp;download=M3wBUQCu_8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmmc7Zi6rZnqCkkIR2fXx7bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh2,hoJVn6w" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berichts</a> aktiv beteiligt. Der Autor weist darauf hin, dass dieser Beitrag allein die Meinung des Verfassers wiedergibt.</strong>
                            </p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Marathon und seine Hürden</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftdoss1ungi-shtml-2504/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[nhaenel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft"]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtstaatliche Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgipfel zur Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungskonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der dritten Vorbereitungskonferenz (PrepCom 3) zum UNO-Gipfel zur "Informationsgesellschaft" (WSIS) kam es zu Schwierigkeiten bei der Ausformulierung der endgültigen Deklaration. Wird eine weitere Konferenz im November helfen, die Wogen zu glätten? Nicole Hänel berichtet über die dritte PrepCom in Genf und die enttäuschten Hoffnungen der Delegierten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der dritten Vorbereitungskonferenz (PrepCom 3) zum UNO-Gipfel zur &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; (WSIS) kam es zu Schwierigkeiten bei der Ausformulierung der endgültigen Deklaration. Wird eine weitere Konferenz im November helfen, die Wogen zu glätten? Nicole Hänel berichtet über die dritte PrepCom in Genf und die enttäuschten Hoffnungen der Delegierten.<!--break--><br />
                    </p>
<p>Bei der dritten Vorbereitungskonferenz zum UNO-Gipfel kam es am letzten Tag zu einem Eklat. Auf der PrepCom3 vom 15. bis 26. September in Genf sollte eine<br />
                    <a href="http://www.itu.int/dms_pub/itu-s/md/03/wsispc3/td/030915/S03-WSISPC3-030915-TD-GEN-0001!R2B-P1!MSW-E.doc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abschlussdeklaration</a> und ein Aktions-Plan für den UNO-Gipfel verfasst werden. Die knapp 2000 Delegierten aus 168 Ländern hatten zwei Wochen Zeit, sich auf ein gemeinsames Grundsatzprogramm zu einigen, das als Arbeitsgrundlage für den UNO-Gipfel vom 10. bis zum 12. Dezember dienen sollte.</p>
<p>Am Morgen des letzten Konferenztages zeichnete sich aber ab, dass die inhaltlichen Differenzen zu groß waren, um zu einem geschlossenen Ergebnis zu gelangen. Die provisorische, nur von einem Teil der Delegierten abgesegnete, Deklaration wies viele Lücken auf: Über zwei Drittel des ausformulierten Textes standen in eckigen Klammern und müssen bei nächster Gelegenheit in eine endgültige Form gegossen werden.</p>
<p>Der Verhandlungsleiter und WSIS-Präsident Adama Samassekou beschloss daher, die Delegierten nachsitzen zu lassen. Auf einer außerordentlichen vierten Vorbereitungskonferenz vom 10. bis 14. November, sollen die Unstimmigkeiten bereinigt werden. Samassekous Entscheidung stieß auf starken Widerstand. Die vorläufige Deklaration soll Grundlage für die vierte PrepCom im November sein, was von vielen Delegierten nicht akzeptiert wurde. Diese Kritiker hatten keine Gelegenheit, den ganzen Deklarationstext vor der Abstimmung zu lesen und beklagten fehlende Transparenz. Delegierte aus finanziell schwächeren Staaten und zivilgesellschaftlicher Organisationen machten darauf aufmerksam, dass sie mit keinen weiteren Geldern für eine vierte Konferenz aus ihren Staatskassen rechnen könnten und somit ein<br />
                    <a href="http://www.heise.de/newsticker/data/jk-29.09.03-005/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;finanzieller Filter&#8221;</a> geschaffen würde. Gewisse Gruppen würden auf diese Weise kurz vor Ende der Vorarbeit für den Gipfel ausgeschlossen. Dieser Filter könnte den Einfluss der zivilgesellschaftlichen Gruppen weiter einschränken, befürchtet Ralf Bendrath von der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin.</p>
<p>Der Einfluss, den die Zivilgesellschaft im Laufe der Verhandlungen gewinnen konnte, wurde bei der PrepCom-3 stark beschnitten. Ihnen wurde zwar der Zugang zu den meisten Sitzungen gewährt, von den vorgetragenen Vorschlägen wurden jedoch nur wenige in die Deklaration aufgenommen, die meisten wurden stark umformuliert oder ersatzlos gestrichen.</p>
<p>Das Prinzip der Beteiligung zivilgesellschaftlicher Gruppen an dem UNO-Gipfel ist ein Novum. Alle Beteiligten müssen erst den Umgang miteinander &#8220;lernen&#8221;. War den meisten Gruppen auf der ersten PrepCom der Zutritt noch versagt, konnten sie auf der zweiten Konferenz bereits eigene Vorschläge einbringen. Nun hoffte man, diesen Einfluss auf der dritten Sitzung ausbauen zu können. Die Regierungsdelegierten erteilten diesem Ansinnen jedoch einen Dämpfer, indem sie den meisten Vorschläge der zivilgesellschaftlichen Vertreter skeptisch gegenüber standen und sie ablehnten.</p>
<p>Inhaltlich stritt man vor allem über die unterschiedlichen Vorstellungen, wie eine Informationsgesellschaft aussehen und die &#8220;Digital Solidarity Agenda&#8221; mit Inhalt gefüllt werden sollen. Im Laufe dieser PrepCom stellte sich heraus, dass der Terminus &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; nicht nur technische, sondern auch gesellschaftliche Fragenberührt. Themen zur<br />
                    <a href="http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/15738/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Informationsfreiheit</a> und der Netzverwaltung könnten nicht losgelöst von der allgemeinen politischen Lage eines Staates betrachten, betonte Wolfgang Kleinwächter. Er sieht vor allem eine Gefahr darin, diese Fragen zugunsten eines gemeinsamen Ergebnisses in der Deklaration zu stark zu vereinfachen. Laut Kleinwächter hat der Disput, der die Vorbereitungskonferenz beendete, auch sein Gutes: &#8220;Der Informationsgipfel und seine Themen rücken durch die Auseinandersetzungen weiter in den Blick der Öffentlichkeit&#8221;, hofft er.</p>
<table cellpadding="2" width="170" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Zuerst erschienen bei<br />
                            <a href="http://www.gipfelthemen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gipfelthemen.de</a> am 09.10.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    </p>
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong></p>
<p>                      <strong>Dossier: &#8220;UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft&#8221;</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/doss2ungi.shtml">Es sind noch lange nicht alle beteiligt! Gegenveranstaltungen zum UNO-Gipfel.</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/gipfel.shtml">UNO-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/superstar.shtml">UNO sucht den Superstar</a>
                      </li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ende gut, alles gut?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftende-shtml-2627/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[nhaenel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft"]]></category>
		<category><![CDATA[geistiges Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtstaatliche Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgipfel zur Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungskonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Der UN-Informationsgipfel steht vor der Tür und die beteiligten Gruppen können sich auf keine gemeinsame Linie einigen. Wer kämpft gegen wen und warum ist es so schwer, Informationsfreiheit zu definieren? Nicole Hänel gibt einen Überblick über die strittigen Punkte und die Streiter.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der UN-Informationsgipfel steht vor der Tür und die beteiligten Gruppen können sich auf keine gemeinsame Linie einigen. Wer kämpft gegen wen und warum ist es so schwer, Informationsfreiheit zu definieren? Nicole Hänel gibt einen Überblick über die strittigen Punkte und die Streiter.<!--break--><br />
                    </p>
<p>Vom 10. bis 12. Dezember diesen Jahres findet in Genf der<br />
                    <a href="http://www.itu.int/wsis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">World Summit on the Information Society</a> (WSIS) statt &#8211; zu deutsch: Weltgipfel zur Informationsgesellschaft. Ziel des Gipfels ist es, ein gemeinsames Verständnis und Richtlinien für die Informationsgesellschaft zu entwickeln.<br />
                    <br />Der einzige UN-Weltgipfel diesen Jahres fristete bisher ein Außenseiterdasein. Die Öffentlichkeit war für das Thema &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; nicht zu begeistern und so wurden Themen wie &#8220;Informationsfreiheit&#8221; oder &#8220;Wissen und Besitz&#8221; nur in Insiderkreisen und unter Experten diskutiert. Nun aber ist alles anders. Denn seit der letzten Vorbereitungskonferenz finden auch die Medien immer mehr Gefallen am Gipfel.</p>
<p>
                    <strong>Vorbereitungskonferenz als Hindernislauf</strong><br />
                    <br />Wenn eine vorbereitende Sitzung (PrepCom) zum UNO-Gipfel als &#8220;Kindergarten&#8221; und Formulierungen in der dort verfassten Deklaration als<br />
                    <a href="http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/te/15738/1.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Blablaisierung&#8221;</a> bezeichnet werden, ist klar, dass diese Konferenz nicht ohne Schwierigkeiten beendet wurde. Die bisher dritte PrepCom wurde ohne Ergebnis ausgesetzt. Weitere Konferenzen für den Zeitraum vom 10. &#8211; 14. November und 7. &#8211; 9. Dezember hat WSIS-Präsident Adama Samassekou den Delegierten verordnet. Diese konnten sich bisher auf keine Endfassung der Deklaration einigen, die jedoch als Grundlage für den Gipfel im Dezember gebraucht wird.<br />
                    <br />Der freie Zugang zu Informationen über das Internet in jedem Staat soll während der PrepComs im November und Dezember noch einmal diskutiert werden. Das selbe gilt für die Verwaltung des Internet und die Aufhebung der sogenannten &#8220;Digitalen Spaltung&#8221;. Dahinter steht der Gedanke, eine Kommunikationsstruktur in Entwicklungsländern einzurichten. Zum Beispiel mit Open Source-Software könnte diese Staaten der Zugang zur Netzwelt und zu weiteren Bereichen der internationalen Politik und Wirtschaft erleichtert werden.</p>
<p>
                    <strong>Wer muckt gegen wen auf? &#8211; Und warum?</strong><br />
                    <br />Der Ausgang dieser Konferenz zeigt, wie viel Brisanz das im Dezember zu behandelnde Gebiet &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; beinhaltet. Gestritten wird nicht nur zwischen den verschiedenen beteiligten Gruppen, bestehend aus Regierungsvertretern, der Wirtschaft und nichtstaatlichen Organisationen (NGO&#8217;s), sondern auch untereinander.<br />
                    <br />Der freie Zugang zu Informationen, Aufhebung der &#8220;digitalen Spaltung&#8221; und ihre Finanzierung stoßen vor allem bei den Regierungs-Delegierten der Entwicklungs- und Schwellenländer (G21), unter Federführung von China, Indien und Brasilien auf starken Widerstand. Sie sperren sich dagegen, die Entwicklung einer freien Informationsgesellschaft zivilgesellschaftlichen Gruppierungen zu überlassen. Denn das bedeutet für die Regierungen einen Teil ihres Einflusses in Menschenrechtsfragen und freier Meinungsäußerung an die Bevölkerung abzutreten, oder zumindest ihre Vorgehensweisen transparenter zu gestalten. Gegen die Einführung freier Software in Entwicklungsländern sprechen sich vor allem die Vertreter der Wirtschaft aus, die einen Einbruch des Softwaremarktes in diesen Ländern befürchten. Georg Greve, Präsident der<br />
                    <a href="http://www.fsfeurope.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Free Software Foundation Europe</a> und Vertreter des zivilgesellschaftlichen WSIS Koordinierungskreises in der deutschen Regierungsdelegation, sieht diese Gefahr allerdings nicht. Der<br />
                    <a href="http://www.netzwerk-neue-medien.org/themen/wsis/19571.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Markt in den Entwicklungsländern</a> für die Softwareunternehmen sei finanziell ohnehin uninteressant, gab er in einer gemeinsamen Pressemitteilung des WSIS-Koordinierungskreises zu bedenken.</p>
<p>
                    <strong>Vertreter der Zivilgesellschaft werden untergebuttert</strong><br />
                    <br />Einen Blick sollte man auf das Verhältnis zwischen zivilgesellschaftlichen und staatlichen Vertretern werfen, da dieses zu den größten Spannungen innerhalb der Vorbereitung des Gipfels geführt hat.<br />
                    <br />Die nichtstaatlichen Organisationen, die auf diesem Gipfel erstmals die Möglichkeit besitzen, aktiv an der Ausarbeitung der Deklaration mitzuwirken, sehen ihren Einfluss schwinden. Da es jedem Arbeitsgruppenleiter, der immer einer Regierungsdelegation angehört, frei steht, zivilgesellschaftliche Vertreter zuzulassen oder auszuschließen, können sich die NGO&#8217;s nicht über die Rolle des Zaungastes hinaus entwickeln. Sie haben zwar Mitspracherechte, die letztendliche Entscheidungsgewalt liegt aber immer in den Händen der Regierungsvertreter. Von den über 31 eingebrachten Vorschlägen fanden nur drei ihren Weg in die vorläufige Deklaration. Die NGO&#8217;s haben daher ein<br />
                    <a href="http://www.heise.de/newsticker/data/jk-29.09.03-005/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eigenständiges Gegenpapier</a> angekündigt. Die nichtstaatlichen Organisationen sehen eine Hauptgefahr in der zu starken Vereinfachung des Deklarationstextes.</p>
<p>Des lieben Friedens willen werden vermutlich viele Passagen der Deklaration allgemein gehalten, damit alle Delegierten sie spätestens während der nächsten Vorbereitungskonferenz bewilligen. Der Veranstalter des Gipfels, die ITU (Verwaltungsrat der Internationalen Fernmeldeunion), staatliche Vertreter aus ärmeren Ländern und Vertreter diverser zivilgesellschaftlicher Institutionen haben bereits angekündigt, dass sie zur anberaumten Konferenz aus Geldmangel in abgespeckter Zahl erscheinen müssen. Eine weitere Vorbereitungssitzung kommt deshalb nicht in Frage.</p>
<p>
                    <strong>Aussicht auf Erfolg?</strong><br />
                    <br />Die Zeichen auf eine erfolgreiche vierte PrepCom stehen schlecht. Zu viele Themen wurde bisher nur halbherzig diskutiert, zu viele Delegierte sehen ihre Meinung in der vorläufigen Deklaration kaum vertreten. Aber die Zeit drängt. Bis spätestens Mitte November muss ein Konsens gefunden werden, trotz der seit PrepCom drei leicht vergifteten Atmosphäre.</p>
<table cellpadding="2" width="175" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Zuerst erschienen bei<br />
                            <br />
                            <a href="http://www.gipfelthemen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gipfelthemen.de</a> am 22.10.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    </p>
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>Dossier:<br />
                      <a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/index.shtml#ungi">&#8220;UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft&#8221;</a></li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Es sind noch lange nicht alle beteiligt! Gegenveranstaltungen zum UNO-Gipfel</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftdoss2ungi-shtml-2638/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[mlechner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft"]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierungskritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtstaatliche Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgipfel zur Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenöffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenveranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die dritte Vorbereitungskonferenz zum UNO Weltgipfel zur Informationsgesellschaft, im Dezember 2003 in Genf, ist angelaufen. Unabhängige Aktivisten trafen sich zuvor in 
                    Amsterdam um Möglichkeiten der Einflussnahme auf den Gipfelprozess zu konkretisieren.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die dritte Vorbereitungskonferenz zum UNO Weltgipfel zur Informationsgesellschaft, im Dezember 2003 in Genf, ist angelaufen. Unabhängige Aktivisten trafen sich zuvor in<br />
                    <a href="http://www.next5minutes.org/n5m/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Amsterdam</a> um Möglichkeiten der Einflussnahme auf den Gipfelprozess zu konkretisieren.<!--break--><br />
                    </p>
<p>Rund um den UNO-Gipfel (WSIS10.-12.Dezember) werden mehrere Gegen- und Nebenveranstaltungen stattfinden: gipfelthemen.de zeigt welche Veranstaltungen es gibt, welche Ziele verfolgt werden und welche Organisationen Aktivitäten vorbereiten.</p>
<p>
                    <strong>Die NGO</strong><br />
                    <br />Die Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO), haben sich im Internet im weltweiten Kommunikations-Forum<br />
                    <a href="http://www.crisinfo.org/live/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CRIS</a> eine Plattform geschaffen. Auf diesem Portal wird über die Nebenaktivitäten der NGO als Vertreter der Zivilgesellschaft zum Gipfel berichtet. Vor Ort in Genf ist ein “World Forum on Communication Rights”<br />
                    <a href="http://www.communicationrights.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">[WFCR]</a> geplant. Dort können am 11. Dezember auf dem offiziellen Gipfelgelände Themen erörtert werden, die beim WSIS selbst nicht auf der Agenda stehen &#8211; alle offiziellen und nicht offiziellen WSIS- Teilnehmer sind geladen. Ein Thema ist zum Beispiel die Debatte um Kommunikation als Menschenrecht. Das WFCR ist laut CRIS mehr Neben- als Gegengipfel und soll Schnittstelle zwischen den Gegenveranstaltungen und dem Gipfel sein.</p>
<p>
                    <strong>Andere Aktionsgruppen und Medienprojekte</strong><br />
                    <br />Viele Beobachter, der Vorbereitungsprozesse, darunter auch CRIS, sind der Meinung, dass die Themen des WSIS nicht den wirklichen Umständen unserer Informationsgesellschaft entsprechen. Ein internationales Netz von Aktivisten sieht hier die Chance anzusetzen und dem offiziellen Gipfel ein umfangreiches Programm rund um ihre Auslegung der Informationsgesellschaft entgegenzusetzen. Das gemeinsame Handeln der Aktivisten wird größtenteils über das<br />
                    <a href="http://geneva03.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geneva03</a>– Projekt realisiert &#8211; ein offener Verbund von unabhängigen Medienmachern bis hin zu den Bewegungen für freie Software. Ziel ist es Strukturen aufzubauen, die es den beteiligten Aktionsgruppen ermöglichen konstruktive<br />
                    <a href="http://www.metamute.com/look/article.tpl?IdLanguage=1&amp;IdPublication=1&amp;NrIssue=26&amp;NrSection=10&amp;NrArticle=873&amp;ST_max=0&amp;search=search&amp;SearchKeywords=toner&amp;SearchLevel=0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kritik am WSIS</a> durch z.B. einen eigenen Kongress anzubringen. Ein Kritikpunkt ist der Verdacht, dass sich hinter den Themen des WSIS Interessen der nördlichen Staaten verbergen, mit erweiterten Eigentumsrechten und Informationskontrolle ihre Vorteile in der Welt auszubauen. Beobachtet und Hinterfragt wird ebenso die Rolle der NGO beim WSIS.</p>
<p>Das Zentrum der Gegenveranstaltungen und des UNO-Gipfels ist Genf. Ziel ist es vor Ort aktiv zu sein und gleichzeitig Menschen aus aller Welt per Internet zu beteiligen. Hierzu werden Globalisierungskritiker und die unabhängige Medienbewegung zusammenarbeiten. Die laut Geneva03 geplanten Aktionen:</p>
<p>· Im Vorfeld des WSIS findet ein so genannter „MakeWorld“ &#8211; Kongress (06.-07.12.2003) statt. Diskussionen und Präsentationen über Inhalte wie Informationskrieg, Informations- und Bewegungsfreiheit werden veranstaltet. Kurz: Themen die beim WSIS nicht auf der Agenda stehen.</p>
<p>· Das „Polymedia Lab“ wird im Anschluss daran den WSIS über mehrere Tage begleiten.<br />
                    <br />Unter diesem Begriff werden Arbeitsgruppen weltweit interaktiv zusammentreten. Mögliche Arbeitsgruppen sind unter anderem: die Verbreitung unabhängiger Medien, P2P-Entwicklung, freie Kommunikationsnetzwerke und Alternativen zu umstrittenen Urheberrechten.<br />
                    <br />Ein weiterer Bestandteil des „Polymedia Lab“ ist die Verbreitung von aktionsbezogenen Nachrichten mittels konventioneller Medien wie Radio und Fernsehen und moderneren wie dem Internet. Dadurch wird sich ein Austausch an Erfahrungen, Wissen und Qualifikationen unter den Interessierten erhofft.</p>
<p>· Sehr interessant ist das dreitägige Livestreamprojekt „Revolver“. Das Datum der Veranstaltung steht jedoch noch nicht fest. Erstmals sollen weltweit erstellte Beiträge sozialer Bewegungen in einer Datenbank gespeichert werden. Während des Gipfels werden diese dann, geordnet nach Regionen, über das Internet ausgestrahlt. Somit wird die Verbindung zwischen lokalen und globalen Aktionen verstärkt. Die beteiligten<br />
                    <a href="http://indymedia.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indymedia- Projekte</a> besitzen auf diesem Gebiet schon einige Erfahrung; so verwirklichten Sie zum letzten G8 Gipfel (Evian, Juni 2003) ein unabhängiges Medienzentrum mit verschiedensten Nachrichtenströmen per Internet.</p>
<p>
                    <strong>Aussichten</strong><br />
                    <br />Die Zivilgesellschaft wird zum ersten Mal an einem Gipfel dieser Art teilnehmen und diese Chance zu nutzen wissen. Sollten die Veranstalter jedoch, wie jüngst in Cancún zum WTO- Treffen geschehen, einen Ausschluss der NGO von den Verhandlungen erwirken wird die Gegenbewegung an Zulauf gewinnen. Die alternativen Angebote sind eine Bereicherung für den Gipfel. Umfangreiche Berichterstattung und das einfache Erklären von Sachverhalten verknüpft mit praktischen Beispielen könnte mehr Menschen erreichen als Debatten auf Verhandlungsebene. Ein nächstes Vorbereitungs-treffen zu den Gegenveranstaltungen findet zum Europäischen Sozialforum (12.-16.11.2003) in Paris statt.</p>
</p>
<table cellpadding="2" width="170" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Zuerst erschienen bei<br />
                            <a href="http://www.gipfelthemen.de">gipfelthemen.de</a> am 17.09.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    </p>
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong></p>
<p>                      <strong>Dossier &#8220;UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft&#8221;:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="doss1ungi.shtml">Der Marathon und seine Hürden</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/gipfel.shtml">UNO-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft</a>
                      </li>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/superstar.shtml">UNO sucht den Superstar</a>
                      </li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftdoss2ungi-shtml-2638/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>UNO sucht den Superstar</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftsuperstar-shtml-3014/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftsuperstar-shtml-3014/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[jkern]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft"]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgipfel zur Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[World Summit Award]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.politik-digital.de/uncategorized/wissensgesellschaftsuperstar-shtml-3014/</guid>

					<description><![CDATA[Die Vereinten Nationen haben zum World Summit on the Information Society in Genf aufgerufen. Rund zehn 
                    Themenbündel werden auf dem einzigen UNO-Gipfel diesen Jahres von Delegierten der VN-Nationen debattiert. Eine ergänzende Rolle spielt dabei die Auslobung des World Summit Awards 2003 (WSA). Judith Kern berichtet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinten Nationen haben zum World Summit on the Information Society in Genf aufgerufen. Rund zehn<br />
                    <a href="http://www.wsisgeneva2003.org/pdf/WSIS_Info_Bakom_d.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Themenbündel</a> werden auf dem einzigen UNO-Gipfel diesen Jahres von Delegierten der VN-Nationen debattiert. Eine ergänzende Rolle spielt dabei die Auslobung des World Summit Awards 2003 (WSA). Judith Kern berichtet.<!--break--><br />
                    </p>
<p>Die Gipfelveranstaltungen vom 10. bis zum 12 Dezember sollen um die Aspekte &#8220;was ist guter Inhalt?&#8221; und &#8220;wie können kreative Anwendung aussehen?&#8221; durch die Kür praktischer Beispiele erweitert werden. Prämiert werden die Best-Practices, die besonders kreative und neuartige Inhalte in ihrem Projekt umgesetz haben. Der<br />
                    <a href="http://www.wsis-award.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">WSA</a>, der bewusst nicht den Akzent auf neue Technologien setzt, will vor allem die Kluft zwischen Onlinern und Offlinern (digital divide) und die Diskrepanz zwischen vorhandenen und über das Netz verfügbaren Informationen (content gap) verringern. Welcher Produzent welcher Erfindung aus welchem Land der insgesamt 191 VN-Nationen letzten Endes aufs Siegertreppchen steigen wird, entscheiden die Expertenrunde und die WSA-Jury.</p>
<p>
                    <strong>Expertenrunde trifft Vorauswahl</strong><br />
                    <br />Jede Nation hat einen Media-Experten ins Rennen geschickt, um unter den Bewerberprojekten die Spreu vom Weizen zu trennen. In den acht Kategorien &#8211; e-Learning, e-Culture, e-Science, e-Government, e-Health, e-Business, e-Entertainment und e-Inclusion &#8211; sollen die Spezialisten acht Best Practices unter den Gesichtspunkten e-Content und Kreativität auswählen. Für Deutschland entscheidet Alexander Felsenberg, Geschäftsführer des<br />
                    <a href="http://www.dmmv.de/ww/de/7_pub/aktuelles.cfm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deutschen Multimediaverbandes</a> dmmv e.V., über &#8220;top&#8221; oder &#8220;flop&#8221; der Projekte in der ersten Runde. &#8220;Hier werden Akteure aufgerufen, schöpferisch das Beste zu leisten und etwas Neues zu entwickeln. Als Überzeugter und Chefpromoter dieser Branche und als Geschäftsführer Europas grössten Verbandes in diesem Umfeld ist es meine Aufgabe, diese Chance als Mitglied der Expertenrunde wahrzunehmen&#8221;, betonte Felsenberg gegenüber gipfelthemen.de. Konkrete Informationen über die Award-Bewerber dürfe er jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verraten.<br />
                    <br />Auf die Mitgliedschaft in der Expertenrunde hatten sich insgesamt 379 Medien-Profis aus 136 teilnehmenden VN-Nationen beworben.</p>
<p>
                    <strong>WSA-Jury bestimmt Kandidaten der Endrunde</strong><br />
                    <br />Vom 17. bis zum 20 Oktober tagt die WSA-Jury in Dubai. Sie soll unter den Gewinnern der ersten Runde die Kandidaten der Endrunde auswählen. Im Rahmen des Gipfels sollen diese dann Ihre Entwicklungen in den Content Villages (10.-12. Dezember) und in der Best-Practice-Ausstellung am 10. Dezember auf dem Ausstellungsgelände Palexpo in Genf präsentieren.</p>
<p>Als Ergänzung zur offiziellen Agenda des<br />
                    <a href="http://www.itu.int/wsis/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UNO-Gipfels</a> zur &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; haben sich die Vereinten Nationen, Dr. Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler und Romano Prodi, EU-Kommissionspräsident, die Auslobung des Awards ausgedacht. Die Initiative fußt auf den Erfahrungen des Europrix der<br />
                    <a href="http://www.europrix.org/europrix/Academy.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">European Academy of Digital Media</a> (EADiM) und des<br />
                    <a href="http://www.icnm.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">International Center for New MEDIA</a> (ICNM) und wird von der MFG Medienentwicklung als Partner unterstützt. Das Projekt WSA dauert bis November 2005. Bis dahin gibt es einen erweiterten WSA-Wettbewerb, eine weltweite Wanderausstellung und eine Abschlusspräsentation im Rahmen des Folgegipfels 2005 in Tunis.</p>
<p>
                    <br />Judith Kern ist Projektleiterin von<br />
                    <a href="http://www.gipfelthemen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.gipfelthemen.de</a>.</p>
<table cellpadding="2" width="170" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Zuerst erschienen bei<br />
                            <a href="http://www.gipfelthemen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gipfelthemen.de</a> am15.10.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                            <em><br />
                              <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                            </em></p>
<p>                            <em><br />
                              <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                            </em><br />
                            
                          </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr class="tidy-3" width="390" noshade="noshade" size="1" />
                    </p>
<p>
                      <strong>Weiterführende Artikel:</strong></p>
<p>                      <strong>UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft:</strong>
                    </p>
<ul>
<li>
                        <a href="http://www.politik-digital.de/edemocracy/wissensgesellschaft/doss1ungi.shtml">Der Marathon und seine Hürden</a><br />
                        
                      </li>
<li>
                        <a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/doss2ungi.shtml">Es sind noch lange nicht alle beteiligt! Gegenveranstaltungen zum UNO-Gipfel.</a><br />
                        
                      </li>
<li>
                        <a href="/edemocracy/wissensgesellschaft/gipfel.shtml">UNO-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft</a>
                      </li>
</ul>
<p>                    <!-- Content Ende --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>UNO-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/themen/un-gipfel-zur-informationsgesellschaft/wissensgesellschaftgipfel-shtml-3015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2002 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA["UN-Gipfel zur Informationsgesellschaft"]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtstaatliche Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgipfel zur Informationsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinte Nationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Digitale Kluft]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
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					<description><![CDATA[Die digitale Spaltung überwinden - wie kann ein wirklich globales Kommunikationszeitalter erreicht werden?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Spaltung überwinden &#8211; wie kann ein wirklich globales Kommunikationszeitalter erreicht werden?<!--break--><br />
                    </p>
<p>Vom 10. bis 12. Dezember 2003 wird in Genf der erste Teil des<br />
                    <a href="http://www.wsis.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weltgipfels zur Informationsgesellschaft</a> (World Summit on Information Society) stattfinden. 2005 sollen während einer zweiten Phase der Konferenz in Tunis mit einem Aktionsplan die Weichen für ein wirklich globales Kommunikationszeitalter gestellt werden. Für den UN-Generalsekretär Kofi Annan heißt dies vor allem, die &#8220;digitale Kluft&#8221; zwischen Nutzern und Nichtnutzern der Kommunikationstechnologie zu verringern.</p>
<p>Initiator des Mammutprojekts war bereits 1998 die<br />
                    <a href="http://www.itu.int/home/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internationale Fernmeldeunion</a> (ITU) mit dem Ziel, eine weltweite gemeinsame Vision und ein gemeinsames Verständnis für die Informationsgesellschaft zu schaffen. Sie teilt sich die Vorbereitung mit zahlreichen Sub- und Sonderorganisationen aus der Familie der Vereinten Nationen.</p>
<p>
                    <strong>&#8220;Infoethics&#8221;: Urheberrecht und Nutzerrechte</strong><br />
                    <br />Vom 27. bis zum 29. Juni hielt die<br />
                    <a href="http://www.unesco.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UNESCO</a> eine Vorbereitungskonferenz für die Region Europa ab, auf der drei der wichtigsten Themen für den Gipfel erörtert wurden: Erstens die Frage, wem das Wissen gehört &#8211; die Frage geistigen Eigentums und des Urheberrechts. Zweitens die Frage nach dem Respekt vor Bedarf und Rechten der Nutzer. Ein dritter Bereich stellt die Forderung dar, die digitale Kluft zu verringern.</p>
<p>In Genf fand zwischen dem 1. und 5. Juli ein Treffen des Vorbereitungskomitees für die Konferenz statt, bei der die Frage im Vordergrund stand, wer überhaupt an der Konferenz teilnehmen darf. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wollen sich bei dieser Thematik nicht mit einem Platz am Katzentisch begnügen. Sie befürchten, dass nichtstaatliche Interessensgruppen von der Teilnahme und Mitwirkung am UNO-Gipfel ausgeschlossen werden könnten.</p>
<p>
                    <strong>Private Beteiligung oder Protest?</strong><br />
                    <br />Derartige Befürchtungen erweisen sich als nicht grundlos. So lehnten China und Pakistan die Beteiligung von NGOs &#8211; nichtstaatlichen Akteuren ab. Viele westliche Staaten hingegen wollen diesen Gruppen zumindest ein Rederecht in den Arbeitsgruppen einräumen.</p>
<p>Die Prozedurfragen sind noch nicht abschließend geklärt. Eine Teilnahme privater Organisationen, beispielsweise von Globalisierungsgegnern, würde einen Wechsel in der Gipfelgeschichte der Vereinten Nationen darstellen. Unter dem Motto &#8220;Konstruktive Einmischung ist besser als destruktive Aufmischung&#8221; könnte der allgegenwärtige Protest im Umfeld solcher Riesenveranstaltungen in zivilisiertere Bahnen des Dialogs gelenkt werden.</p>
<p>Mit dem Forum<br />
                    <a href="http://www.crisinfo.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Communication Rights in the Information Society&#8221;</a> (CRIS) haben sich die zivilgesellschaftlichen Gruppen ein Vehikel geschaffen, um eigene Forderungen durchzusetzen. Sie versuchen, eine neue Qualität der Beteiligung zu erreichen. Auf den noch stattfindenden weiteren Vorbereitungskonferenzen im Frühjahr und März 2003 wird sich der Erfolg dieser Bemühungen zeigen.</p>
<p>Auch auf regionaler Ebene sind Vorbereitungskonferenzen angesetzt. Für Europa wird in<br />
                    <a href="http://www.itu.int/wsis/events/events_WSISandITUEvents_UNECE.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bukarest vom 7. bis zum 9. November 2002</a> eine solche stattfinden. Man darf gespannt sein, ob der Gipfel seine Ansprüche der Teilhabe an der Informationsgesellschaft auch auf der Konferenz selbst erfüllt oder ob die Spaltung zwischen Regierungen und NGOs bestehen bleibt.</p>
<p>
                    <strong>Broschüre zur Gipfelkonferenz (englisch)</strong>:<br />
                    <a href="http://www.itu.int/wsis/docs/BrochureWSIS.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt; Download pdf-Datei (800KB)</a></p>
<p></p>
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