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	<title>Glasfaserausbau &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Glasfaserausbau &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Entwicklungsland statt Vorreiter – Warum die Digitalisierung in Deutschland stockt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jul 2017 15:45:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzstandpunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Stimmen, Bundesaktien der Telekom zu verkaufen, um die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben, werden wieder lauter. Neben dem Verband DIE [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Telekom.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-152846" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Telekom.png" alt="Telekom" width="640" height="280" /></a>Die Stimmen, Bundesaktien der Telekom zu verkaufen, um die Digitalisierung in Deutschland voranzutreiben, werden wieder lauter. Neben dem Verband DIE JUNGEN UNTERNEHMER kämpft auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner seit langem für diese Idee. Aber auch bei anderen Parteien wird der Vorschlag intensiv diskutiert. Die meisten Politiker haben erkannt: Die Digitalisierung stockt hierzulande und braucht einen mächtigen Anstoß, sonst riskiert Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit. Nicht den Anschluss zu verlieren, kostet viel Geld und die Finanzierungsquellen sind rar.</p>
<h3>Wo steht Deutschland beim Glasfaserausbau?</h3>
<p>Die Optimierung der alten Leitungen läuft gut. Der Anteil von schnellen Internetanschlüssen ist von 59 Prozent (2015) auf 75 Prozent in diesem Jahr gestiegen. Das Problem: Der Glasfaseranteil der Leitung beträgt weiterhin nur 1,6 Prozent! Deutschland liegt damit im Vergleich der OECD-Länder hinter Chile und Italien. Zum Vergleich: Japan belegt den ersten Platz mit 74,1 Prozent. Die 50-Mbit-Leitungen werden bald wieder zu langsam sein. Selbst Verkehrsminister Dobrindt gibt zu: „Heute würde keiner mehr auf die Idee kommen, 50-Mbit-Leitungen zu verlegen.“ Denn das globale Datenvolumen steigt konstant. Bei einem globalen Internet-Datenvolumen von 52 Gigabit pro Sekunde, wie es schon im Jahr 2019 der Fall sein soll, hilft nur noch Glasfaser. Davon gibt es in Deutschland viel zu wenig.</p>
<h3>Wo wird investiert?</h3>
<p>Das vom Bund bis 2018 bereitgestellte Programm zum Breitbandausbau in Höhe von 4 Milliarden Euro wird nur zu kleinen Teilen in den Glasfaserausbau gesteckt. Viel fließt in die „Modernisierung“ der alten Leitungen. Um gezielt in die zukunftsfähige Technologie zu investieren, braucht der Bund also mehr Geld. Er sollte seine Staatsanteile an der Telekom AG verkaufen. Dafür sprechen mehrere Gründe.</p>
<h3>Warum die Staatsanteile der Telekom verkaufen?</h3>
<p>Das Argument einer öffentlichen Daseinsfürsorge greift bei den Staatsanteilen der Telekom nicht. Die Leistungen der Telekom sind für das Allgemeinwohl nicht unverzichtbar. Es gibt andere Konkurrenten, die  Kommunikationsdienstleistungen anbieten. Darüber hinaus ist die Telekom auch stark im Ausland aktiv. So macht sie beispielsweise über ein Drittel ihres Umsatzes in den USA. Es gibt keinen Grund, warum der deutsche Steuerzahler dafür haften soll, dass ein deutsches Unternehmen Handyverträge in den USA verkauft.</p>
<p>Um beim Netzausbau endlich voranzukommen und den Anschluss an andere Nationen wie Japan zu finden, sind zwei Kriterien besonders relevant: Erstens die staatliche Neutralität bei der weiteren Organisation und Finanzierung eines schnellen und zukunftsfähigen Breitbandnetzes und zweitens die Liquidität für umfassende Investitionen.</p>
<p>Durch einen Verkauf des T-Aktienpakets könnte der Bund beide Kriterien gewährleisten: Der Verkauf der T-Aktien würde rund 10 bis 20 Milliarden Euro bringen, die er vollumfänglich in den zügigen Glasfaserausbau investieren kann.</p>
<h3>Welchen Weg schlägt Deutschland ein?</h3>
<p>Deutschland muss endlich erkennen, dass es ohne flächendeckenden Glasfaserausbau kein ernstzunehmender Wettbewerber mehr sein kann. Für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes ist die digitale Infrastruktur von großer Bedeutung. Deutschland muss die Digitalisierung umarmen und ihr eine höhere Priorität einräumen als bisher. Denn wir stehen nun am Scheideweg: Bleibt Deutschland einer der besten Unternehmensstandorte der Welt oder zieht es sich in den kommenden Jahren selbst den Stecker? Ich hoffe sehr, dass wir weiter vorne mitspielen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: <a href="https://pixabay.com/de/users/MichaelGaida-652234/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">MichaelGaida</a> via <a href="https://pixabay.com/de/architektur-stadt-fassade-city-2074966/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">pixabay</a> // <a href="https://pixabay.com/de/service/terms/#usage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="441" height="77" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Gründe warum die Digitale Agenda nur ungenügend umgesetzt ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hubertus Porschen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Aug 2016 09:04:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzstandpunkte]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="empty-space empty-single" ><span class="empty-space-inner"></span></div>
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					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="vc_custom_heading_wrap "><div class="heading-text el-text" ><h4 class="h4 font-weight-600" ><span>Standpunkt Hubertus Porschen</span></h4></div><div class="clear"></div></div><div class="uncode_text_column text-lead" ><p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC07439.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-150062 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/DSC07439.jpg" alt="Bundestag" width="640" height="427" /></a></p>
<p>Vor zwei Jahren, am 20. August 2014, verabschiedete das Bundeskabinett die Digitale Agenda. Netzausbau, Innovativer Staat, Cybersicherheit und die Förderung der digitalen Wirtschaft &#8211; das waren die zentralen Themen des auf drei Jahre angelegten Programms, das im schwarz-roten Koalitionsvertag 2013 angekündigt wurde. „Ziel ist es, Deutschland eine Führungsrolle bei der konsequenten, sozialverträglichen und vertrauenswürdigen Digitalisierung von Leben, Arbeiten und Wirtschaften zu ermöglichen“, so Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zur Digitalen Agenda.</p>
</div><div class="uncode_text_column" ><p>Doch das Programm ist gescheitert &#8211; die Zwischenbilanz des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER zeigt, dass Deutschland nur ungenügend für die Digitalisierung aufgestellt ist. Die Anforderungen der deutschen Wirtschaft haben die Ziele der Agenda längst überholt – es läuft zu langsam und wenig effizient.</p>
<ol>
<li>Der Glasfaserausbau dauert zu lang</li>
</ol>
<p>Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, „dass alle Bürgerinnen und Bürger die Vorteile der Digitalisierung nutzen können. Deshalb braucht Deutschland flächendeckend Hochgeschwindigkeitsnetze.“ Doch wann wird es so weit sein? Wenn der Glasfaserausbau mit der Geschwindigkeit der letzten beiden Jahre fortgeführt wird, dauert es bis 2057 bis Deutschland flächendeckend versorgt ist. Das ist für den Wirtschaftsstandort entschieden zu langsam und muss vorangetrieben werden. Zur Finanzierung eines möglichst flächendeckenden Glasfaserausbaus schlagen DIE JUNGEN UNTERNEHMER vor, dass der Bund seine Telekomanteile verkauft und die Erlöse von 10 bis 20 Milliarden Euro in den Ausbau investiert.</p>
<ol start="2">
<li>Die Digitale Wirtschaft ist der falsche Ansatz</li>
</ol>
<p>Es wird in Zukunft keinen Unterschied zwischen digitaler und nicht digitaler Wirtschaft geben, die Digitalisierung durchdringt alle Bereiche. Dafür muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, insbesondere den Ausbau der Netzinfrastruktur vorantreiben. Start-Ups, denen in der Digitalen Agenda besondere Unterstützung zugesagt wird, warten weiterhin auf Erleichterungen.</p>
<ol start="3">
<li>Arbeit 4.0 und digitale Bildung lassen auf sich warten</li>
</ol>
<p>Die in der Digitalen Agenda angekündigte Umsetzung von Arbeit 4.0 und die Digitalisierung der Bildung lassen weiter auf sich warten. Das deutsche Arbeitsrecht befindet sich noch im Zeitalter der Industrialisierung. Mobiles Arbeiten sollte künftig unbürokratisch ermöglicht und dafür die althergebrachte ‚Telearbeit‘ abgeschafft werden. Bei der Bildung hört die digitale Welt mit der Schwelle zu den Klassenzimmern auf. Noch immer gibt es nicht flächendeckend Informatik als Wahlpflichtfach. Dabei braucht unsere Wirtschaft Digital Natives, Programmierer und Kreativdenker.</p>
<ol start="4">
<li>Der innovative Staat liegt brach</li>
</ol>
<p>Bei einer ihrer Kernaufgaben versagt die Politik auf ganzer Linie. Die Digitalisierung der Verwaltung kommt nicht voran, obwohl die Bundesregierung „eine digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung“ in der Agenda verspricht.</p>
<p>Wir brauchen einen Treiber, ein Start-Up im Kanzleramt! Vergleichbar mit Initiativen von Unternehmen, die ihre eigenen Innovationsprozesse beschleunigen, soll das Zukunftslab Trends analysieren, Experten vernetzen und Innovationen entwickeln. Neu einzurichtende Digitalisierungsbeauftragte im Kanzleramt sowie in den Ministerien sollen Initiativen koordinieren und Tempo machen.“</p>
<ol start="5">
<li>Mehr Kontrolle als Sicherheit im Netz</li>
</ol>
<p>In der Sicherheitspolitik geht es vielen Innenpolitikern vor allem um Kontrolle und Überwachung der Bürger (siehe Vorratsdatenspeicherung, neues BND-Gesetz). Das ist genau der falsche Ansatz: Der Staat sollte stattdessen auch im Cyberspace für die Sicherheit seiner Bürger sorgen, kompetenter Ansprechpartner bei der Kriminalitätsprävention sein und Vergehen konsequent verfolgen. Leider ist aber die Ausbildung und Ausstattung der Polizei mangelhaft.</p>
<p>Unser wirtschaftlicher Erfolg wird in Zukunft entscheidend davon abhängen ob es uns gelingt, den Rückstand aufzuholen. Dafür brauchen wir den Breitbandausbau, ein angepasstes Arbeitsrecht, die Modernisierung der Verwaltung und Veränderungen in der Bildungspolitik.</p>
<p>Titelbild: Bundestag von <a href="http://politik-digital.de/user/jdonat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jana Donat</a> / <a href="http://politik-digital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>, licenced <a class="external" href="http://i0.wp.com/politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY SA 3.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-139428" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" alt="CC-Lizenz-630x1101" width="378" height="66" /></a></p>
</div></div></div></div></div></div><div class="wpb_column pos-top pos-center align_center column_child col-lg-4 styleptrl--sidebar single-internal-gutter"><div class="uncol style-light sticky-element sticky-sidebar shift_y_neg_single" ><div class="uncoltable"><div class="uncell single-block-padding style-color-182705-bg  unradius-std" ><div class="uncont" ><div class="uncode-single-media  text-center"><div class="single-wrapper" style="max-width: 40%;"><div class="tmb tmb-light  img-circle tmb-bordered tmb-img-ratio tmb-media-first tmb-media-last tmb-content-overlay tmb-no-bg"><div class="t-inside"><div class="t-entry-visual"><div class="t-entry-visual-tc"><div class="uncode-single-media-wrapper img-circle img-thumbnail"><div class="dummy" style="padding-top: 100%;"></div><img decoding="async" class="wp-image-157971" src="https://www.politik-digital.de/wp-content/uploads/2020/03/hporschen-304-uai-150x150.jpg" width="150" height="150" alt=""></div>
					</div>
				</div></div></div></div></div><div class="uncode_text_column" ><p><strong>Hubertus Porschen</strong></p>
<p>Dr. Hubertus Porschen (33) ist Geschäftsführer des Social-Media Unternehmens App-Arena GmbH in Köln. Er ist seit September 2015 Bundesvorsitzender des Wirtschaftsverbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER. Seine Motivation ist, jungen Unternehmern eine starke Stimme in Wirtschaft und Politik zu geben. Dafür sucht er partei- und branchenübergreifend den Dialog mit der Politik, Unternehmern, Verbänden und Zivilgesellschaft, insbesondere zu den Themen Digitalisierung, wettbewerbsorientierte Reformen der EU, Arbeitsmarktpolitik, Generationengerechtigkeit und der Verbesserung des Unternehmerbilds in Politik und Öffentlichkeit.</p>
</div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-1" data-row="script-row-unique-1" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-1"));</script></div></div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Vectoring: Technischer Fortschritt oder Bremsklotz für den Glasfaserausbau?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/vectoring-technischer-fortschritt-oder-bremsklotz-fuer-den-glasfaserausbau-149138/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver Wolff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 12:08:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Deutsche Telekom möchte das umstrittene Vectoring als Übergangstechnologie einsetzen, um kurzfristig schnelleres Internet bei geringeren Investitionskosten anbieten zu können. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telephonecable_brebooks_flickr_CC-BY-SA-2.0_v1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-149140 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/telephonecable_brebooks_flickr_CC-BY-SA-2.0_v1.jpg" alt="" width="640" height="280" /></a>Die Deutsche Telekom möchte das umstrittene Vectoring als Übergangstechnologie einsetzen, um kurzfristig schnelleres Internet bei geringeren Investitionskosten anbieten zu können. Wo liegen die Vor- und Nachteile und was ist Vectoring eigentlich?</p>
<p>Anstatt den Glasfaserausbau weiter voranzutreiben, möchte die Deutsche Telekom – das größte Telekommunikationsunternehmen Deutschlands – nun in Vectoring investieren. Konkurrenten und Verbände üben jedoch scharfe Kritik. Re-Monopolisierung, langfristiger Schaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland und Fehlinvestition in eine veraltete Technologie lauten ihre Einwände. Ist Vectoring also nur ein Hemmschuh gegenüber dem Heilsbringer Glasfaser? Mittlerweile haben sich insgesamt 25 deutsche und europäische Wirtschaftsverbände in einem Brief direkt an die EU-Kommission und Digital Kommissar Günther Oettinger gewandt. Neben vielen ITK-Branchenorganisationen wie BREKO und VATM, wenden sich aber auch der Deutsche Landkreistag, Digitale Gesellschaft e.V., der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Landfrauenverband gegen die Vectoring-Pläne von Bundesnetzagentur und Telekom. Gegenstimmen kommen also nicht nur von Seiten der direkten Telekom-Konkurrenz. In dem gemeinsamen Schreiben sprechen sie sich gegen den Antrag der Telekom aus. Eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht ist in Planung. Was ist also dran an diesem Vectoring und woher rührt die große Kritik?</p>
<h3>Vectoring: Was ist das?</h3>
<p>Vectoring ist ein technischer Lösungsansatz, der aktuelle Datenübertragungsmethoden optimieren soll. Mithilfe der Technologie kann die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur, welche vorwiegend auf Kupferleitungen aufbaut, aufgewertet werden. Laut <a href="https://www.telekom.com/medien/156156">Telekom</a> könnte das zu einer Steigerung der Datendurchsatzraten von bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload führen. Ein deutlich höherer Wert als bei vielen alternativen Methoden – zum Vorteil für VerbraucherInnen. Doch wie ist das möglich?</p>
<p>Bisher stellen sogenannte „Übersprechungseffekte“ einen limitierenden Faktor für einen optimalen Datendurchsatz dar. Mithilfe von Vectoring können nun gegenseitige Störsignale in den betroffenen Hauptkabeln gefiltert und höhere Durchsatzraten erzielt werden. Klingt zunächst ganz hervorragend!</p>
<p>Dennoch hat der Einsatz von Vectoring einen deutlichen Nachteil. Wirtschaftlich rentiert sich der Einsatz von Vectoring erst, wenn er flächendeckend erfolgt. Sind mehrere Technologien von verschiedenen Anbietern gleichzeitig in einer Hauptleitung im Einsatz, sinken die Optimierungseffekte von Vectoring – Durchsatzraten blieben ungewiss. Kundenfreundliche Vertragsangebote könnten auf einer solchen Basis nur schwerlich realisiert werden. Um alleinigen Zugang zu den etwa 8.000 Hauptverteilern des deutschen Telekommunikationsnetzwerkes zu erhalten, hat sich die Deutsche Telekom deshalb am 23. November vergangenen Jahres mit einem ersten Konsolidierungsantrag an die Bundesnetzagentur gewandt. Nur so könne ein wirtschaftlicher und flächendeckender Einsatz von Vectoring gewährleistet werden.</p>
<p>Moment, ein einzelner Netzbetreiber, Zugriff auf einen gesamten Hauptverteiler? Ja, hier werden die Probleme von Vectoring deutlich. Sie beziehen sich vor allem auf die Frage nach dem Wettbewerb. Bisher besteht dieser nämlich zwischen Netzanbietern und wäre nun durch die Zusage der Bundesnetzagentur zumindest beeinflusst. Das bemängeln auch Konkurrenten und protestieren gegen den am 07. April veröffentlichten <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Service-Funktionen/Beschlusskammern/1BK-Geschaeftszeichen-Datenbank/BK3-GZ/2015/2015_0001bis0999/BK3-15-0004/Konsolidierungsverfahren/Konsolidierungsentwurf_final.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1">Vectoring-II Antrag</a>.</p>
<h3>„Telekom-II Antrag“?</h3>
<p>Die Bundesnetzagentur gibt sich gegenüber dieser Kritik diplomatisch. Forderungen und konstruktive Vorschläge wurden ausführlich im neuen Entscheidungsentwurf beachtet. In der <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1432/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/160407_Vectoring.html;jsessionid=3F4B936D6990DAB941674A263E23C210">Pressemitteilung</a> der Bundesnetzagentur führt Jochen Homann, Präsident der Regulierungsbehörde, dazu aus: „[…] Wir kommen auch nach nochmaliger intensiver Analyse zu dem Schluss, dass ein Vectoring-Ausbau der Nahbereiche hilft, den Breitbandausbau zu fördern. Es werden weder der Wettbewerb außer Kraft gesetzt noch werden andere Technologien ausgebremst.“</p>
<p>Vor dem Hintergrund der weitreichenden Kritik habe die Bundesnetzagentur den neuen Antrag entschärft. Hierzu sei Wettbewerbern die Möglichkeit eingeräumt worden, Nahbereiche ebenfalls durch die Vectoring-Technologie zu erschließen. Dadurch sei der Wettbewerb weiter gewährleistet, so die Bundesnetzagentur. Mitbewerbern werde außerdem ein hochwertiges Vorleistungsprodukt angeboten, sollten sie aus Hauptverteilern gedrängt werden. Außerdem verweist die Bundesnetzagentur auf die neuesten Ausbau- und Investitionszusagen der Deutschen Telekom, welche vor dem aktuellen Antrag noch nicht feststanden. Nun wolle sich die Telekom aber einseitig dazu verpflichten, bis 2018 alle Nahbereiche auch wirklich mit Vectoring zu erschließen. Der Antrag sei deshalb an die europäische Kommission übermittelt worden. Sollte die Kommission keine Einwände gegen den Vorschlag vorbringen, steht dem Antrag nichts mehr entgegen.</p>
<h3>Stau auf dem Weg zum schnelleren Internet?</h3>
<p>Auf der Seite der VerbraucherInnen ist der Einsatz der Übergangstechnologie, Vectoring, zunächst sehr vielversprechend. Haushalte in Nahbereichen die kurzfristig nicht mit höheren Bandbreiten durch Glasfasernetze versorgt werden könnten, sind klare Profiteure der Technologie. Kurzfristig schnelleres Internet: Vectoring schafft hier Abhilfe.</p>
<p>Aus der Perspektive der Verbände und Konkurrenten sind die Reaktionen und Zugeständnisse der Bundesnetzagentur aber lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn der Zugang zu Hauptverteilern bedeutet eine massive Einflusssteigerung der Deutschen Telekom. Daher ist es einseitig, an dieser Stelle mit der Restriktion der Vectoring-Technologie zu argumentieren und darauf  zu pochen, dass ein optimaler Einsatz der Technologie nur gewährleistet werden kann, wenn er flächendeckend durch einen einzelnen Netzbetreiber umgesetzt wird. Zudem stellt sich die Frage, ob hier die Unternehmensanteile der Bundesrepublik Deutschland an der Deutschen Telekom (14,3 Prozent) Einfluss auf die Entscheidung hatten. Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), vertritt die Interessen von etwa 100 Telekommunikations- und Multimediaunternehmen. Er verdeutlicht in einer Pressemeldung: „[…] Grundsätzlich gestattet die BNetzA weiterhin nach fast 20 Jahren erfolgreichen Wettbewerbs erstmals einem Unternehmen den weitgehend monopolistischen Einsatz einer Technologie“.</p>
<p>Selbstverständlich sind Unternehmen darauf angewiesen Übergangstechnologien zu nutzen, um Gewinne zu erwirtschaften und weiter in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur zu investieren. Probleme entstehen aber, wenn einzelne Markteilnehmer von Regulierungsbehörden bevorteilt werden. Hier eröffnet sich beispielsweise in „Maßnahmenpunkt 11“ der Breitbandstrategie der Bundesregierung ein deutlicher Widerspruch: „Bei der konkreten Ausgestaltung der Anreizmechanismen wird die Bundesregierung im Interesse des Wettbewerbs darauf achten, dass niemand vom Netzzugang ausgeschlossen wird und das Prinzip der Nicht-Diskriminierung gewahrt bleibt. Auch dürfen die Regelungen nicht zu Wettbewerbsverzerrungen im Markt führen.“ Vor diesem Hintergrund der Telekom dennoch den Zugang zu Hauptverteilern zuzusprechen und Wettbewerber mit Vorleistungsprodukten zu vertrösten, ist daher problematisch.</p>
<p>Die Breitbandstrategie der Bundesregierung zielt zudem darauf ab, eine zukunftsfähige Netzmodernisierung sicherzustellen und zu beschleunigen. Kupferstrecken sollen dabei gezielt durch Glasfaserausbau ersetzt und Fehlinvestitionen vermieden werden. Entgegen dieser Zielsetzung eröffnet die Bundesnetzagentur nun den Einsatz von Vectoring. Durch die Möglichkeit, bei geringeren Investitionskosten schneller Gewinne zu erzielen als durch den Ausbau von Glasfasernetzen, werden Alternativen zum Vectoring gehemmt. Auch Wettbewerber der Telekom werden aktiv in ihren Glasfaserausbauplänen gebremst, da eine parallele Investition in Glasfaser- und Kupferleitungen nicht wirtschaftlich ist. Die Integration von Vectoring in die Telekommunikationsinfrastruktur führt deshalb schließlich zu einer Abnahme der Investitionen in die deutschen Glasfasernetze. Deren flächendeckender Ausbau verzögert sich so weiter. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs nach noch schnelleren Internetverbindungen, ist das ein Problem. Die fehlenden Investitionen in die Glasfaserinfrastruktur entwickeln sich dann auch zum langfristigen Nachteil für Nahbereiche. Insgesamt sollte der neue Vectoring-II Antrag daher kritisch betrachtet werden. Hier gilt es, Vor- und Nachteile des Vectoringeinsatzes für den Wettbewerb der Telekommunikationsbranche, den langfristigen Breitbandausbau in Deutschland und schließlich für VerbraucherInnen abzuwägen.</p>
<p><span class="licensetpl_attr">Titelbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/brewbooks/7780990192/in/photostream/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(011): 200 pair telephone cable model of corpus callosum </a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/brewbooks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">brewbooks</a> via <a href="https://www.flickr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a> is licensed under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></span></p>
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