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	<title>Glaubwürdigkeit &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Glaubwürdigkeit &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Politik als Marke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zur bevorstehenden Bundestagswahl ist &#8222;Politik        als Marke&#8220;, ein Sammelband über Zusammenhänge und        gegenwärtige Trends in der politischen Kommunikation und als        Ergebnis eines im April 2004 in Berlin veranstalteten Kongresses        erschienen. Die Herausgeber Axel Balzer, Marvin Geilich und Shamim        Rafat versprechen auf dem Klappentext, die Bedeutung von Qualitätsjournalismus,        das Standing der Parteien vor der Bundestagswahl 2005, die Frage        nach der Glaubwürdigkeit von Politik und schließlich        auch die Rolle von &#8222;Big Mäc&#8220; Joschka Fischer erörtern        zu wollen. Inwieweit werden sie diesem Anspruch gerecht? Eine Rezension.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pünktlich zur bevorstehenden Bundestagswahl ist „Politik als Marke“, ein Sammelband über Zusammenhänge und gegenwärtige Trends in der politischen Kommunikation und als Ergebnis eines im April 2004 in Berlin veranstalteten Kongresses erschienen. Die Herausgeber Axel Balzer, Marvin Geilich und Shamim Rafat versprechen auf dem Klappentext, die Bedeutung von Qualitätsjournalismus, das Standing der Parteien vor der Bundestagswahl 2005, die Frage nach der Glaubwürdigkeit von Politik und schließlich auch die Rolle von „Big Mäc“ Joschka Fischer erörtern zu wollen. Inwieweit werden sie diesem Anspruch gerecht? Eine Rezension.<!--break--></strong><br />
Der Titel des Buches wirft eine Frage auf: Ist Politik eine Marke? Ja, sagen die Herausgeber und beziehen sich dabei auf die Markenführung kommerzieller Unternehmen, die sie zunehmend auch durch Parteien und in der politischen Kommunikation angewendet sehen. Der Sammelband „Politik als Marke“, der diese These erörtern soll, ist in fünf inhaltliche und einen dokumentarischen Teil untergliedert.<br />
<strong>Markenaspekte in fünf Akten</strong><br />
In Teil Eins wird, zunächst aus politikwissenschaftlicher, dann aus Politiker- und schließlich aus journalistischer Sicht, auf die Rolle der Medien im Rahmen der politischen Kommunikation Bezug genommen. Im zweiten Teil werden ausgewählte Aspekte des Austauschprozesses zwischen Politik und Öffentlichkeit thematisiert. Ulrich Sarcinelli befasst sich in diesem Zusammenhang mit der Rolle des Kandidaten in medienzentrierter Zeit, und Brigitte Zypries versucht eine Auseinandersetzung mit dem Markenbegriff im Bezug auf Politik.<br />
Im Dritten Teil wird schließlich die Bedeutung von Markenführung und politischer Public Relations thematisiert. Frank Brettschneider erörtert in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Spitzenkandidaten als Produkt und Marke seiner Partei und kommt zu dem Schluss, dass die Rolle des Spitzenkandidaten, die allgemein im Bezug auf die Wahlentscheidung des Wählers ohnedies eher überschätzt wird, zwar gewisse Parallelen zu der Markenentwicklung in einem kommerziellen Unternehmen aufweist, mit dieser aber nicht gleichzusetzen ist.<br />
Rupert Ahrens, der seinen Aufsatz unter die scharfsinnige Erkenntnis „Politik ist nicht Persil“ stellt, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Parteien verwenden zwar schon mal Marketingstrategien, aber das heißt noch lange nicht, dass sich politische Kommunikation und kommerzielle Markenkommunikation über einen Kamm scheren lassen.<br />
Es folgt ein ausführlicher vierter Teil, in dem Strategien der Wahlkampfführung anhand exemplarischer Beispiele erörtert werden und ein fünfter Teil, der sich noch einmal explizit der Rolle des Kandidaten und der Bedeutung von TV-Duellen widmet, bevor der Band mit der Dokumentation einer Podiumsdiskussion, die auf dem Kongress „Politik als Marke“ im April 2004 stattgefunden hat, abgeschlossen wird.<br />
<strong>Das Who-is-Who der politischen Kommunikation</strong><br />
„Politik als Marke“ ist kein rein wissenschaftliches Buch, vielmehr wird die Bedeutung und Entwicklungsdynamik politischer Kommunikation aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert. Die Autorenliste, die sich wie das Who-is-Who der politischen Kommunikation liest, setzt sich aus Journalisten, wie Sandra Maischberger und Sabine Christiansen, aus Politikern, wie Johannes Rau und Volker Kauder, Beratern wie Coordt von Mannstein und aus organisatorisch Verantwortlichen, wie dem Wahlkampfmanager der NRW-Grünen Michael Ortmanns zusammen. Nicht zuletzt haben auch renommierte Politikwissenschaftler wie Karl-Rudolf Korte, Barbara Pfetsch, Andreas Dörner und Rüdiger Schmitt-Beck zur Feder gegriffen.<br />
Der Sammelband „Politik als Marke“ empfiehlt sich somit vor allem aufgrund seiner hochkarätigen Autorenliste und der dadurch entstehenden perspektivischen Vielfalt insbesondere für jene zur Lektüre, die sich einen ersten Überblick über gegenwärtige Debatten und Entwicklungstrends im Dunstkreis politischer Kommunikation verschaffen möchten.<br />
<strong>Die Frage nach der Frage</strong><br />
Als wissenschaftlichen Beitrag in Betracht gezogen, müssen sich die Autoren, allesamt examinierte Politikwissenschaftler, aber auch die eine oder andere kritische Nachfrage bezüglich ihrer plakativen These „Politik als Marke“ gefallen lassen. Denn Politik ist ja kein homogenes Kommunikationsprodukt, das als Marke kommunizierbar wäre. Vielmehr ist politische Kommunikation die Summe vieler verschiedener Teilstrategien und Kommunikationsziele, die in Konkurrenz zu einander stehen und jeweils einzeln betrachtet an Markenaspekten und Marketingprämissen orientiert sein können.<br />
Nicht zuletzt sei angemerkt, dass die Anwendung betriebswirtschaftlicher Begriffe und Konzepte in der Gesamtbetrachtung der im Band veröffentlichten Aufsätze zum einen etwas uneinheitlich, zum anderen stellenweise schlichtweg falsch daherkommt. Marketing, Werbung und Public Relations bezeichnen einfach nicht ein und dasselbe. Und auch wenn es hier nicht um die Erörterung betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge geht, wäre eine dezidiertere Auseinandersetzung mit der tatsächlichen Bedeutung der Konzepte und Begriffe an der ein oder anderen Stelle wünschenswert gewesen.<br />
&nbsp;</p>
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		<title>Die harten Fakten im Wahlkampf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuwahlen zum Bundestag 2005]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fact Checking]]></category>
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					<description><![CDATA[Schwerpunkt: Die Wirtschaftszusammenhänge aufzeigen]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schwerpunkt: Die Wirtschaftszusammenhänge aufzeigen<!--break--><br />
                            <strong>Im Wahlkampf wird viel versprochen und Behauptungen über den politischen Gegner aufgestellt. Den Überblick über den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu behalten, ist für die Wählerinnen und Wähler so gut wie unmöglich. Um eine qualifizierte und neutrale Prüfung der aufgestellten Statements bereitzustellen, gibt es jetzt im Netz Angebote um nachzuprüfen, was hinter der ein oder anderen Behauptung eigentlich an Fakten steht.</strong></p>
<p>Einmal mehr kommt ein in den USA erfolgreiches Konzept ins deutsche Netz. Im letzten US-Wahlkampf war<br />
                            <a href="http://www.factcheck.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FactCheck.org</a> eine der bekanntesten und nachgefragtesten Seiten, um Aussagen, Versprechen und Kommentare aus dem politischen Gefecht einer wissenschaftlichen und journalistischen Prüfung zu unterziehen. Für Deutschland gibt es diese Seite seit Anfang August, die von drei freien Journalisten betrieben wird:<br />
                            <a href="http://www.factcheck-deutschland.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FactCheck- Deutschland.de</a>.</p>
<p>Die Idee für ein deutsches factchecking wurde geboren, nachdem Iris Karlovits, Andrea Protscher und Mathew D. Rose einen Fernsehbericht über die Arbeit von FactCheck.org im Herbst 2004 gesehen hatten und sofort erkannten: ein solches Angebot ist auch für Deutschland wichtig und nützlich. Ziel der deutschen Macher ist es, von Politikern getroffene Aussagen zu untersuchen und diese gegebenenfalls „der vorgenommenen, zweckgerichteten Interpretation durch die Politik“ zu entkleiden und sie anschließend in ihren ursprünglichen Zusammenhang zu stellen, erklärt Iris Karlovits. Dabei nutzen die Autoren die selben Quellen wie die Politiker, soweit ihnen diese zugänglich sind. Die jeweiligen Quellenangaben werden dem User am Ende jeden Artikels mitgeteilt, so dass man sich bei Interesse weiter informieren kann.</p>
<p>FactCheck Deutschland selbst versteht sich als eine Art „Verbraucheranwalt für Bürger“, die sich ohne parteipolitischen Filter eine Meinung zur Wahlentscheidung am 18. September bilden wollen. Neben der journalistischen Aufklärung durch die Redaktionsstelle und ehrenamtliche Redakteure steuert die Uni Tübingen die wissenschaftliche Fundierung bei. Das Team um Professor Josef Schmid am Lehrstuhl für<br />
                            <a href="http://www.sowi.uni-tuebingen.de/wip/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politische Wirtschaftslehre</a> recherchiert das Hintergrundwissen zu den Themen, steuert aber auch eigene Beiträge bei.</p>
<p>
                            <strong>Schwerpunkt: Die Wirtschaftszusammenhänge aufzeigen</strong></p>
<p>FactCheck Deutschland ist stark dem amerikanischen Vorbild orientiert, dessen Leiter Brooks Jackson dem deutschen Team Tipps aus seinen Erfahrungen mit FactCheck.org gab und somit den Start der Seite erleichterte. Über diese Kontakte und den Namen hinaus gibt es keine weiteren Beziehungen zwischen den beiden Projekten, die deutsche Seite läuft unabhängig vom US-Vorbild. Ein wesentlicher Unterschied zur amerikanischen Seite erwächst in den Augen von Iris Karlovits aus der unterschiedlichen politischen Kultur in Deutschland und den USA. In Nordamerika würden die Zusammenhänge zwischen Volkswirtschaft und Politik viel stärker betont und durchschaut, als in Deutschland. Daher herrsche in Deutschland eine viel größer Unwissenheit über Funktionsweise und Grundlagen der (Volks-) Wirtschaft.</p>
<p>Diesem Aufklärungsbedarf will FactCheck Deutschland nach eigenem Bekunden nachkommen, vor allem, da es sich in diesem Wahlkampf hauptsächlich um „das Eine“ dreht – das Geld der Deutschen, sagen die Macher von FactCheck Deutschland in ihrer Einschätzung der Bundestagswahl 2005. Ziel dieser Aufklärung soll es sein, Zusammenhänge zwischen Politik und Wirtschaft transparent zu machen, denn: „Wer keine Ahnung von Wirtschaft hat, der kann der Politik auch nicht in die Karten sehen“ argumentiert Iris Karlovits.</p>
<p>Um dem Leser eine Orientierung zu geben, erfolgt die Einteilung der Einträge thematisch in die Rubriken Wirtschaft, Arbeit und soziale Sicherheit. Unter dem Stichwort „Hintergründiges“ gibt es bisher nur eine Auseinandersetzung mit dem Begriff des Wahlkampfes: neoliberal. Unter den Aussagen, die unter die Lupe genommen werden, sind diejenigen der beiden großen Volksparteien vorne an. Die kleineren Parteien werden zu einem deutlich geringerem Anteil untersucht. Nur dem Zusammenschluss von WASG und PDS zur Linkspartei wird eine größere Aufmerksamkeit zuteil. Es gibt jedoch einige zusammenfassende Artikel, die die Versprechen und Vorstellungen aller Parteien zu verschiedenen Politikfeldern, wie Renten- oder Konjunkturpolitik, näher beleuchten und die einzelnen Konzepte beurteilen.</p>
<p>Vier Wochen nach dem Go-Live und drei Wochen vor der Bundestagswahl ist FactCheck Deutschland nun warmgelaufen. Mittlerweile täglich erscheinen neue Einträge, die sich auf aktuelle Aussagen und Probleme im Wahlkampf beziehen.</p>
<p>
                            <strong>Realisation des Projekts durch Spendengeld</strong></p>
<p>Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für FactCheck.org war die Überparteilichkeit der Betreiber und auch die deutsche Seite reklamiert politische Unabhängigkeit und Neutralität für sich. Bei den bisherigen Einträgen gibt es keinen Anlass zu gegenteiligen Verdächtigungen, Regierungs- wie Oppositionsverlautbarungen und -taten werden zu gleichen Teilen kritisch beleuchtet. Auch dass die Redaktionsstelle in Berlin vom Privatmann Frank Hansen als Mäzen gesponsert wird, dessen eigene „Bridge-Stiftung“ als Grünen-nah gilt, tut dem keinen Abbruch. Hansen unterstützt das Projekt, um eine offene politische Diskussion und Kommunikation in Deutschland zu unterstützen, so Iris Karlovits, in die Arbeit der Redakteure „mischt er sich in keiner Hinsicht inhaltlich ein“. Überdies ist Frank Hansen einer der wenigen Leute in Deutschland, die als Spender von e-Democracy-Projekten auftreten. Über die Spende von Hansen hinaus verfügt FactCheck Deutschland über keine finanziellen Mittel, so dass alle weitere Arbeit ehrenamtlich läuft. Ob dies reicht, das Projekt nach der Bundestagswahl weiterlaufen zu lassen, ist ungewiss. Vorgenommen hat es sich die Redaktion von FactCheck Deutschland auf jeden Fall.</p>
<p>
                            <strong>Das Experiment: Electofix</strong></p>
<p>Einen ähnlichen Service, Wählern dabei zu helfen, eine gut informierte Wahlentscheidung am 18. September treffen zu können, bietet<br />
                            <a href="http://www.electofix.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Electofix</a>. „Im Gegensatz zu redaktionell betreuten Angeboten wie FactCheck.org oder FactCheck-Deutschland.de handelt es sich bei Electofix um eine offene Plattform, bei der jeder mitmachen kann“, erklärt Tim Bonnemann, der die Idee für Electofix hatte und deren Umsetzung verantwortet.</p>
<p>Kernstück ist ein Wiki, die sogenannte<br />
                            <a href="http://www.electofix.de/wiki/index.php/Checkliste" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Checkliste</a>, auf die jeder User das Thema eintragen kann, dass er gerne untersuchen lassen möchte. Gleichzeitig kann er alle angeführten Aussagen und Thesen selbst prüfen, unter Angabe von Fundort/Quelle sowie zu weiterführenden Informationen. Bis Ende August haben die User mittlerweile zehn Themen und Aussagen auf die Checkliste gestellt, unter anderem zur Familienpolitik oder dem Kirchhof-Modell zur Steuerreform. Im Wiki sieht Tim Bonnemann ein hervorragendes Collaboration-Tool, mit dessen Hilfe das verteilte Wissen der einzelnen Nutzer aggregiert und wesentliche Informationen herausgefiltert werden können. Dieser Ansatz bietet in seinen Augen das Potential, redaktionelle Angebote zu übertreffen, wenn eine gewisse Größe und Dynamik erreicht ist.</p>
<p>Zur Zeit hat die aktive Beteiligung durch Dritte gerade angefangen, wobei erst die weitere Entwicklung zeigen kann, ob und inwieweit dieses Format grundsätzlich funktioniert. „Falls es bis zur Wahl gelingen sollte, auch nur drei wesentliche Wahlkampf-Statements anhand von gemeinsam zusammengetragenen Quellen zu widerlegen oder zu bestätigen, wäre das in meinen Augen schon ein kleiner Erfolgt“, meint Tim Bonnemann. Das Ziel ist auch daher so niedrig gesetzt, da zwischen dem Go-Live des Projekts und dem Wahltermin am 18. September nur gut acht Wochen liegen – eine knappe Zeitspanne, um die erforderlichen Nutzerzahlen zu generieren und eine Community aufzubauen.</p>
<p>Auch Tim Bonnemann möchte sein Projekt nach der Wahl weiterlaufen lassen, auf alle Fälle bis Ende Oktober, um auch noch die ersten Wochen nach der Wahl begleiten zu können. Denn wie heißt es so schön: „Nach der Wahl ist vor der Wahl“. Aussagen von Politikern werden auch nach dem 18. September 2005 sicherlich noch Anlass zu Skepsis und Nachforschungen geben.</p></p>
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		<title>Kongress Politik als Marke</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahlkampfkongress_artikel3-shtml-2789/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2004 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
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					<description><![CDATA[                              Berliner Studierende veranstalten den Kongress „Politik als Marke – Politik zwischen Kommunikation und Inszenierung“ am 26. April 2004. Teilnehmen werden u.a. Sandra Maischberger, Matthias Machnig und Michael Spreng.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berliner Studierende veranstalten den Kongress „Politik als Marke – Politik zwischen Kommunikation und Inszenierung“ am 26. April 2004. Teilnehmen werden u.a. Sandra Maischberger, Matthias Machnig und Michael Spreng.<!--break--></p>
<p><strong></p>
<p>Berliner Studierende veranstalten den Kongress „Politik als Marke – Politik zwischen Kommunikation und Inszenierung“ am 26. April 2004. Teilnehmen werden u.a. Sandra Maischberger, Matthias Machnig und Michael Spreng.</strong></p>
<p>Die Trias von Politik, Medien und Gesellschaft ist in Bewegung: sozialer und gesellschaftlicher Wandel, der Wandel der Beziehungen von Wählern zu Politik und Parteien und der Wandel der Medienlandschaft bedingen sich gegenseitig.</p>
<p>In Zeiten einer immer stärker medienvermittelten politischen Kommunikation gilt es, auf wachsende Herausforderungen zu reagieren: Die Bedeutung des Leitmediums Fernsehen und die Entwicklung neuer Medien stellen die Politikvermittlung vor neue Aufgaben. Immer komplexere Inhalte werden als immer einfachere Botschaften kommuniziert. Die mitgeteilte Information bezieht sich nicht mehr auf den Gebrauchswert des Produkts Politik, sondern zumeist auf das Image einer Marke. Jede politische Entscheidung ist zugleich vermittelte Politik. Sie entfaltet oder verfehlt kommunikative Wirkungen.</p>
<p>Zeitgemäße Werbestrategien setzen auf die Entwicklung von Markenbewusstsein. Sie kommunizieren statt eines konkreten politischen Produkts eine Marke und damit eine ganze Produktwelt, die mit dem sorgsam entworfenen Image übereinstimmt. Hierdurch ergibt sich ein verändertes Bild von Politik in der Gesellschaft &#8211; im Schatten der Diskussionen um Personalisierung, Mediatisierung, Visualisierung und Infotainment fürchten Kritiker einen Substanzverlust. Sie sehen die Glaubwürdigkeit von Politik auf dem Spiel. Ist Politik nur noch Kommunikation?</p>
<p>Diese Entwicklungen waren für Berliner Studierende der Politikwissenschaft Anlass, den ersten studentisch organisierten Kongress zur politischen Kommunikation in Berlin zu veranstalten. Die Organisatoren, allesamt Mitglieder der studentischen Agentur „Politikfabrik“, möchten mit<br />
<a href="http://www.politik-als-marke.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Politik als Marke“</a> eine Plattform für inhaltliche Diskussionen und zum Austausch zwischen Politik, Medien und Wirtschaft untereinander sowie mit dem akademischen Nachwuchs bieten.</p>
<p>Im Rahmen des Kongresses werden die Themen „politische Kommunikation“ und „Glaubwürdigkeit in der Politik“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Mit welchem Selbstverständnis kann sich ein Journalist der auf Agenda-Setting angelegten Medienarbeit politischer Parteien entziehen und investigativen Journalismus betreiben? Welchen Beitrag können politische Werbung und politische PR leisten, um der wachsenden Politikverdrossenheit entgegenzuwirken – oder sind sie gar mitverantwortlich für dieses Phänomen? Politik zwischen Kommunikation oder Inszenierung – die Vermittlung von politischen Inhalten oder das Verkaufen von Illusionen – wohin bewegt sich die politische Kommunikation?</p>
<p>Die politischen Akteure jagen immer mehr der tagespolitischen Aktualität hinterher und versuchen sich selbst zu vermarkten. Oder werden Sie dazu getrieben? Wer also ist Jäger und wer Gejagter in diesem Spiel? Bleibt vor lauter Vermarktung genügend Kraft für die Gestaltung politischer Inhalte? Und wo bleibt da die persönliche Authentizität?</p>
<p>Unter der Schirmherrschaft der TV-Journalistin Sandra Maischberger werden zahlreiche Experten aus Politik, Journalismus, politischer Werbung und politischer PR diskutieren.</p>
<p>Hauptvorträge haben u. a. Rupert Ahrens (Geschäftsführer Ahrens&amp;Bimboese), Prof. Dr. Günter Bentele (Universität Leipzig) und Wolfram Weimer (Chefredakteur von „Cicero“) zugesagt.</p>
<p>Auf dem Nachmittags-Podium „Politik als Marke“ werden vier „Wahlkampf-Macher“ aus dem Bundestagswahlkampf 2002 diskutieren: Dr. Fritz Goergen, der Erfinder des „Projekt 18“ der FDP, Bernd Heusinger, Geschäftsführer der Agentur Zum goldenen Hirschen, die für den Grünen-Wahlkampf verantwortlich zeichnete, Matthias Machnig, KAMPA-Chef in den Jahren 1998 und 2002 sowie Michael Spreng, Leiter des Stoiber-Teams 2002.</p>
<p>Am Abend wird es persönlich: im Rahmen der Podiumsdiskussion zum Thema „Mensch als Marke“ erwarten die Organisatoren die Berliner Marke Eberhard Diepgen, die alternative Marke Hans-Christian Ströbele und Silvana Koch-Mehrin, eine Marke im Aufbau. Ergänzt wird die Runde durch Axel Wallrabenstein, also die Sicht eines „Markenmachers“ sowie Giovanni di Lorenzo und Claus Strunz, die aus Sicht der Medien argumentieren werden.</p>
<p>Der Kongress findet am 26. April 2004 im dbb forum berlin statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung unter<br />
<a href="http://www.politik-als-marke.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.politik-als-marke.de</a> &#8211; Teilnahmebeitrag 30.- Euro (Studierende ermäßigt 15.- Euro). politik-digital.de ist Medienpartner des Kongresses.</p>
<p>Der Autor Marvin Geilich ist Kongressleiter von politik-als-marke.</p>
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