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	<title>Glossar &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Glossar &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Glossar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:39:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Das Netz im Googlehagel]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
		<category><![CDATA[Google-Dossier]]></category>
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					<description><![CDATA[Google-Bombe, -plex, -bot oder -whacking. Das Glossar erläutert das Googlsche Fachlatein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Google-Bombe, -plex, -bot oder -whacking. Das Glossar erläutert das Googlsche Fachlatein.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Don&#8217;t be evil!</b><br />
&quot;Tu nichts Böses!“ ist das Firmenmotto von Google. Damit will sich der Konzern eine strenge Verpflichtung geben. Aufgrund dieses Mottos stieß die Selbstzensur von Google in China auf erheblichen Protest.
</p>
<p>
<b>googeln</b><br />
Die populäre Suchmaschine hat es sogar zu einer Erwähnung im Duden geschafft. Bis 2006 war demnach mit dem Verb „googeln“ die Nutzung einer Suchmaschine im Allgemeinen gemeint, dann setzte Google die exklusive Verwendung des Wortes für die Googlesuche durch.
</p>
<p>
<b>Google-Bombe</b><br />
Durch die bekannteste Google-Bombe bekam man 2003 nach der Eingabe der Worte „miserable failure“ (erbärmliches Versagen, jämmerlicher Versager) die Biographie von George W. Bush als ersten Treffer angezeigt. Nutzer und Blogger hatten sich abgesprochen und die Wortgruppe in ihren Blogs und Forenbeiträgen so verlinkt, dass der PageRank überlistet wurde. Andere prominente Opfer waren Hillary Clinton oder der Schweizer Nationalrat Christoph Blocher.<b><br />
</b>
</p>
<p>
<b>Googlebot</b><br />
Der Googlebot ist eine Software, die das Internet durchkämmt und Inhalte kopiert. Dies ist notwendig, damit die Suchmaschine sie finden kann. Genau genommen gibt es zwei Googlebots; der Deepbot verfolgt alle auffindbaren Links, während der Freshbot neue Inhalte aufzuspüren versucht.
</p>
<p>
<br />
<b>Google-Doodle</b><br />
Als Doodle werden spezielle Google-Logos zu besonderen Anlässen bezeichnet. Beispiele gibt es <a href="http://www.google.com/holidaylogos.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.
</p>
<p>
<b>Googleplex</b><br />
Die Firmenzentrale in Mountain View im kalifornischen Silicon Valley wird Googleplex genannt. Seit 1998 beheimatet die nach ökologischen Prinzipien gebaute Anlage die Google Inc. Bekannt wurde das Googleplex für seine bunte und verspielte Einrichtung. Der Name leitet sich entsprechend dem Firmennamen von der Zahl Googolplex ab, die eine zehn hoch Googol bezeichnet.
</p>
<p>
<br />
<b>Google-Spiele</b><br />
Verschiedene Webseiten bieten mittlerweile <a href="http://www.googlebattle.com/index.php?domain=gerhard+schr%F6der&amp;domain2=atze+schr%F6der&amp;submit=Go!" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Google Fight-Anwendungen</a> (auch Google Battle oder Duell genannt) an, bei denen man zwei Begriffe gegeneinander ins Rennen schicken kann, von denen der mit der höheren Trefferzahl bei der Googlesuche gewinnt. Mitunter wird dies als Indikator für Popularität gewertet. Ein anderes Spiel ist die Suche nach Googlewhacks, wobei bei der Eingabe zweier Begriffe genau ein Google-Treffer erzielt werden muss.
</p>
<p>
<b>Googol</b><br />
Googol ist die Bezeichnung für die Zahl 10 hoch 100, also eine 1 mit 100 Nullen. Nach Firmeninformationen soll der Name Google das Ziel der Verarbeitung von großen Informationsmengen widerspiegeln.
</p>
<p>
<br />
<b>PageRank</b><br />
Der PageRank-Algorithmus wurde von Larry Page und Sergey Brin entwickelt und dient der Suchmaschine Google zur Bewertung der Suchergebnisse. Je mehr verschiedene Internetseiten die gesuchte Website verlinkt haben, desto höher steht sie in der Ergebnis-Liste.</p>
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		<title>Der 100-Dollar-Laptop von A bis Z</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/der-100-dollar-laptop-von-a-bis-z-3919/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Wittig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Laptop für jedes Kind]]></category>
		<category><![CDATA[One Laptop per Child]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Kind in einem Entwicklungsland soll einen haben und ihn auch benutzen können, so die Vision der Initiative One-Laptop-per-Child (OLPC). politik-digital.de erklärt die wichtigsten Fakten von A bis Z.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Kind in einem Entwicklungsland soll einen haben und ihn auch benutzen können, so die Vision der Initiative One-Laptop-per-Child (OLPC). politik-digital.de erklärt die wichtigsten Fakten von A bis Z.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>A</b>MD </p>
<p>Chiphersteller, der die Laptops von One Laptop Per Child ausstattet.</p>
<p><b>B</b>ildschirm</p>
<p>Ein von Mary Lou Jespen speziell entwickeltes 7,5-Zoll-Display macht es möglich, den Bildschirm sowohl in Farbe, als auch in Schwarz-Weiß zu betreiben. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist alles auf dem Bildschirm erkennbar. </p>
<p><b>C</b>lassmate</p>
<p>Konkurrenzprodukt des Computer- und Chipherstellers Intel, dass unter anderem in Nigeria eingesetzt wird. </p>
<p><b>D</b>etails</p>
<p>Der XO arbeitet mit Chip von  AMD namens LX-700@0,8W mit 433 MHz Taktfrequenz und 256 MB Arbeitsspeicher. Aktuelle Computer sind deutlich schneller, aber auch teurer und verbrauchen mehr Strom.</p>
<p><b>E</b>nergie</p>
<p>Der aktuelle XO verbraucht 2-4 Watt Strom, der XO-2 soll es gar auf ein Watt bringen. </p>
<p><b>F</b>estplatte</p>
<p>Auf eine klassische Festplatte mit beweglicher Magnetscheibe wurde verzichtet. Stattdessen gibt es 1024 MB Flashspeicher auf einem Chip. Größere Datenmengen können auf dem 100-Dollar-Server gespeichert werden. (erklären, was das ist)</p>
<p><b>G</b>ründer</p>
<p>Nicholas Negroponte arbeitet am renommierten Media Laboratory des Massachusetts Institute of Technology und ist Gründer und Vordenker der One-Laptop-Per-Child-Initiative</p>
<p><b>H</b>aiti</p>
<p>Ist eines der Länder, in denen der XO schon zum Einsatz kommt. Weitere Länder sind: Uruguay, Peru, Ruanda, Äthopien, Kambodscha, Mongolei, Afghanistan und Mexiko. Weitere Länder, wie Brasilien haben Interesse am Projekt gezeigt.</p>
<p>
<b>I</b>ntel </p>
<p>Der amerikanische Chiphersteller ist mittlerweile nicht mehr an OLPC beteiligt. Nach einer halbjährigen Zusammenarbeit kam die Trennung. Grund dafür war zum einem die Arbeit Intels am XO-Konkurrenzprodukt „Classmate“ und wohl auch die Tatsache, dass im XO Chips der Konkurrenz von AMD verbaut sind. </p>
<p><b>J</b>ournal</p>
<p>Programm, das alle Schritte des Nutzer protokolliert und so einfach Zugriff auf kürzlich bearbeitete Dateien liefert.<br />
<b><br />
K</b>ommunikation</p>
<p>Über den Browser lässt sich Googles E-Mail-Dienst Gmail verwenden. Ein eigenständiges serverunabhängiger Chatprogramm(Client) ist ebenfalls installiert. Über das eingebaute Mikrofon und die integrierte Kamera sollen später Voice-over-IP- (also Sprechverbindungen über das Internet) und Videochats möglich sein. </p>
<p><b>L</b>inux</p>
<p>Zur Zeit läuft der XO mit einem auf Linux basierendem Betriebssystem. Die Benutzeroberfläche „Sugar“ ist aber der eigentliche Clou. Sie soll auch Nutzern, die noch nie mit einem PC gearbeitet haben, die Möglichkeit bieten, schnell und unkompliziert mit dem Gerät zu arbeiten. </p>
<p><b>M</b>esh</p>
<p>Sobald mehrere Laptops in der Nähe sind, bauen sie ein Mesh-Netzwerk auf. In diesem kabellosen Netzwerk lassen sich Dateien verschieben und Programme gemeinsam nutzen. Verfügt ein XO über eine Verbindung zum Internet, so stellen die anderen über ihn ebenfalls eine Verbindung her. </p>
<p><b>N</b>eighbourhood</p>
<p>Ist ein gemeinsam agierendes Netzwerk von Laptops und auch die Bezeichnung für den Desktop der Bedienoberfläche „Sugar“, der aber nur entfernt mit einem klassischen Windows-Desktopvergleichbar ist. Er zeigt Kontakte in der Nähe, Einladungen zu gemeinsamen Aktivitäten und alle verfügbaren Programme auf dem Laptop selbst.</p>
<p><b>O</b>pen Source</p>
<p>Ist einer der Kerne von OLPC. Alle Programme sollen frei verfügbar sein und für jedermann nutzbar (und bearbeitbar) ohne Kosten oder Lizenzen. Apple-Chef Steve Jobs hatte angeboten das Apple Betriebssystem Max OS X gratis für OLPC zur Verfügung zu stellen. Nicholas Negroponte lehnte jedoch ab. Als Grund nannte er die fehlende OpenSource-Unterstützung. </p>
<p><b>P</b>eripherie</p>
<p>Zusätzliche Gerätschaften, wie USB-Sticks oder Flashkarten lassen sich über Einschübe unter den &quot;Hörnern&quot; des Geräts verbinden. </p>
<p><b>Q</b>uanta</p>
<p>Taiwanesischer Hersteller des Dynamos, mit dem sich auch ohne Steckdosen oder vergleichbare Stromquellen Energie für den XO erzeugen lässt. Um Strom zu gewinnen,  zieht man an einer Schnur ähnlich einem Jojo. Nach einer Minute kurbeln läuft der XO zehnMinuten. Andere Varianten sind Solarzellen oder Batterien.</p>
<p><b>R</b>ed Hat</p>
<p>Computerfirma im Open-Source-Bereich und eines der Gründungsmitglieder von OLPC neben Google, dem Chiphersteller AMD und Rupert Murdochs Medienunternehmen News Corperation. Red Hat entwickelte das stark modifizierte Linux als Betriebssystem für den 100-Dollar-Laptop. </p>
<p><b>S</b>im City</p>
<p>Der weltgrößte Spielehersteller Electronic Arts stellte den Programmcode des Kultstädtebauspiels gratis für den XO zur Verfügung. Sim City ist damit auf jedem XO vorinstalliert.</p>
<p><b>T</b>astatur</p>
<p>Spritzwasser oder der Inhalt eines umgefallenden Glases können dem XO nichts anhaben. Die Tasten sind aus einem gummiartigen Material, das keine Flüssigkeit ins Innere lässt. </p>
<p><b>U</b>nternehmen</p>
<p>Derzeit sind zwei neue Unternehmen und Stiftungen aus dem OLPC-Projekt entstanden. Walter Bender, ehemaliges Vorstandsmitglied von von OLPC, gründete Mitte Mai 2008 eine eigene Stiftung namens &quot;Sugar Labs&quot;. Diese Stiftung engagiert sich für die Weiterverbreitung der Bedienoberfläche &quot;Sugar&quot;, die Ursprünglich für den XO entwickelt wurde. Mary Lou Jespen gründete im Januar 2008 ein eigenes Unternehmen mit dem sie Technik, die im Zuge der XO-Entwicklung entwickelt wurde, vertreiben will. </p>
<p><b>V</b>ision</p>
<p>Jedes Kind in einem Entwicklungs- oder Schwellenland soll durch OLPC mit einem Laptop versorgt werden und dadurch Zugang zu Informationen und Bildung bekommen. Dies seien, laut Nicholas Negroponte, wesentliche Voraussetzungen um die Armut in der Welt zu bekämpfen.</p>
<p><b>W</b>indows </p>
<p>Nach anfänglicher Kritik des Unternhemens aus Redmond an OLPC ist Microsoft mit seinem Betriebssystem Windows XP auch an Bord. Wahrscheinlich werden die Laptops in naher Zukunft mit Linux und Windows ausgeliefert.</p>
<p><b>X</b>O</p>
<p>Name des tragbaren Computers. Andere gängige Bezeichnungen sind: 100-Dollar-Laptop oder Enwicklungshilfelaptop. </p>
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		<title>Glossar Online-Demonstrationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 15:52:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Online-Demos]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[virtuelles Sit-In]]></category>
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					<description><![CDATA[Was ist der Unterschied zwischen Netzstreik und virtuellem Sit-In? Wie funktionieren Foto-Demonstrationen? Das Glossar erklärt die Begriffe ausführlich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist der Unterschied zwischen Netzstreik und virtuellem Sit-In? Wie funktionieren Foto-Demonstrationen? Das Glossar erklärt die Begriffe ausführlich.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Virtuelle Sit-Ins</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Virtuelle Sit-Ins sind die wohl bekannteste und am kontroversesten diskutierte Form der Online-Demonstrationen. Als virtuelles Sit-in wird das massenhafte Aufrufen einer bestimmten Website in kurzen Zeitintervallen bezeichnet. Reichen die Kapazitäten des Servers nicht aus, um die Flut der Anfragen zu bearbeiten, wird hierdurch entweder eine Verlangsamung der Antwortzeiten des Servers oder dessen Blockade erreicht. Wahrnehmbar ist dies in erster Linie für die Betreiber der Websites und für Internetnutzer, die im Zeitraum der Online-Demonstration Interesse an den entsprechenden Angeboten zeigen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, ist es theoretisch notwendig, dass die Teilnehmer der Demonstration zeitgleich handeln. Durch diese kollektive Handlung  soll auf ein politisches oder gesellschaftliches Problem aufmerksam gemacht werden. Es handelt sich um eine in den 90er Jahren entstandene Form des elektronischen zivilen Ungehorsams.  Wie bei realen Demonstrationen, Versammlungen oder Sitz-Blockaden ist der erzielte Effekt umso höher, je mehr Menschen sich beteiligen. Eine Möglichkeit, den Effekt eines virtuellen Sit-Ins zu erhöhen ist der Einsatz von Demonstrations-Tools. Um die Zahl der Zugriffe zu erhöhen werden Dienstprogramme eingesetzt,  das manuelle Aufrufen der Seiten automatisieren.<br />
Daher ist der Erfolg virtueller Sit-ins ist nicht allein von der Teilnehmerzahl abhängig. Es spielt eine entscheidende Rolle, ob Demonstrations-Tools eingesetzt werden und wie effektiv diese sind. Auch die Kapazitäten der Zielserver haben Einfluss darauf, ob und in welchem Maße eine Beeinträchtigung der Leistung zu erreichen ist. Im Rahmen einzelner Aktionen steigt der erzielte Effekt durch eine höhere Teilnehmerzahl, insgesamt lassen sich die Auswirkungen virtueller Sit-ins jedoch nicht allein anhand der Menge der beteiligten Personen vorhersagen. </p>
<p>
<br />
<b>Netzstreiks</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Eine weitere Form des kollektiven und öffentlichen Protests im Internet sind Netzstreiks. Aufmerksamkeit für ein Thema wird nicht durch die Blockade einer fremden Website erlangt, sondern durch das freiwillige Versperren oder Verlangsamen der Protestierer. Diese ersetzen im Demonstrationszeitraum kollektiv die Startseiten ihrer Websites durch eine Vorschaltseite oder stellen für einen gewissen Zeitraum ihre Online-Aktivitäten ein und veröffentlichen stattdessen eine Protestbotschaft . <br />
Je mehr aktive User sich an einem Netzstreik beteiligen, umso höher ist der Streueffekt und desto wahrscheinlicher ist es, dass unbeteiligte User bei der Internetnutzung auf die Online-Demo aufmerksam werden. Charakteristisch für diesen Aktions-Typ ist die unerwartete Konfrontation mit einem Thema.
</p>
<p>
Die radikalste Form eines Netzstreiks ist eine selbst gewählte Blockade. In diesen Fällen verhindert die Vorschaltseite ein Aufrufen der beteiligten Websites bzw. der Inhalte auf den Seiten während der Demonstration. Daneben wurden weniger extreme Protestseiten programmiert, die entweder durch einen Link mit den ursprünglichen Homepages verknüpft sind oder durch eine automatische Weiterleitung nach einer gewissen Zeit den Zugriff auf diese ermöglichen. </p>
<p>Die Reichweite von Netzstreiks hängt stark von der Besucherzahl der beteiligten Seiten ab. Internetauftritte, die nur von wenigen Nutzern besucht werden, können entsprechend auch nur wenige Personen erreichen, benutzerstarke Seiten können hingegen eine weit höhere Resonanz hervorrufen. Hinzu kommt, dass das Austauschen einer Startseite nicht gleichbedeutend mit der Teilnahme einer Person sein muss. Eine private Homepage steht stellvertretend für die Meinung des Betreibers, die Internetauftritte von Organisationen oder Firmen stellvertretend für die Überzeugungen einer Gruppe von Personen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><b>Foto-Demonstrationen</b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Reale Demonstrationen und auch die bisher beschriebenen Typen von Online-Demonstrationen können nur erfolgreich sein, wenn die Teilnehmer synchron oder zumindest zeitnah handeln. Foto-Demonstrationen nutzen dagegen neben der Ortsungebundenheit auch die zeitliche Flexibilität des Internets. Sie finden auf eigens dafür  eingerichteten Webseiten statt. Auf diesen werden Fotos der Teilnehmer gesammelt, die gemeinsam dargestellt Ausdruck der kollektiven politischen Meinung sind. Gelegentlich werden die Fotos auch durch Kommentare der Nutzer ergänzt.  Im Gegensatz zu virtuellen Sit-Ins und Netzstreiks zielen Foto-Demonstrationen nicht auf eine Störung der regulären Nutzung des WWWs ab. Außerdem sind Foto-Demonstrationen nicht auf ein gleichzeitiges Handeln der Teilnehmer angewiesen. Mitmachen ist ab dem Zeitpunkt möglich, an dem die Demonstrationswebsite ins WWW gestellt wird. Sie stellt sich als eine einmalige Handlung − das Übermitteln des eigenen Bildes − dar. Foto-Demonstrationen zielen auf eine hohe Beteiligung im Zeitverlauf ab, nicht auf eine massenhafte Teilnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Avatar-Demonstrationen: </b>
</p>
<p>
<b></b><br />
Eine im deutschprachigen Internetraum erstmals im Jahr 2007 in Erscheinung getretene Form der Online-Demonstrationen sind Avatar-Demonstrationen. Diese sind ein Sonderfall, da sie nicht ohne weiteres von der breiten Online-Öffentlichkeit wahrgenommen werden können. Um bei einer Avatar-Demonstration mitzumachen oder sie in Realzeit zu beobachten, sind eine spezielle Software und eine Registrierung notwendig.<br />
Avatare sind virtuelle Abbilder realer Personen, deren Aussehen in der Regel von den Usern selbst bestimmt werden kann. Beispiele sind die Figuren in der virtuellen Online-Welt „Second Life“, in der im Jahr 2007 einige Avatar-Demonstrationen abgehalten wurden. Vom Erscheinungsbild kommen Avatar-Demonstrationen denen realer Demonstrationen am nächsten. Die Avatare versammeln sich von ihren Schöpfern gesteuert auf einer bestimmten Website oder an einem bestimmten Ort in einer virtuellen Welt, um dort gemeinsam zu protestieren.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Glossar Dossier Spam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mhenschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Spam - Aufrüsten gegen Massenmails]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Glossar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Stock Spam, Phishing oder Hoax. So heißen die unliebsamen Eindringlinge Ihrer E-Mailbox. Wir
geben einen Überblick, was sich hinter den kryptischen Namen verbirgt.
</p>
<p>
&#160;
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Stock Spam, Phishing oder Hoax. So heißen die unliebsamen Eindringlinge Ihrer E-Mailbox. Wir<br />
geben einen Überblick, was sich hinter den kryptischen Namen verbirgt.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
DIE Spammer gibt es nicht. Tatsache ist: Die Ziele von<br />
Spam-Absendern sind ebenso vielfältig wie die Sorten der weltweit<br />
kursierenden Spam-E-Mails. Von eher harmlosen Werbebotschaften über<br />
computerschädigende Viren bis hin zu kriminellen Täuschungsversuchen,<br />
die Ihre Bank-Zugangsdaten im Visier haben. Hiermit könnten<br />
Sie es zu tun bekommen:
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Kommerzieller Spam</b>
</p>
<p>
Formale Bezeichnung für diese unverlangten, geschäftlichen<br />
Werbe-E-Mails: UCE (Unsolicited Commercial Email). Rufen den Nutzer<br />
auf, kostenpflichtige Produkte oder Dienstleistungen zu bestellen.<br />
Typischerweise werden pornographische Webseiten, potenzsteigernde<br />
Mittel, fragwürdige Diätpillen oder ähnliche Produkte<br />
beworben. Relativ neu ist &quot;Stock Spam&quot;. Dabei versenden<br />
vermeintliche Insider massenhaft Aktienempfehlungen, um den Kurs<br />
in die Höhe zu treiben und selbst abzukassieren. Der Kurs sinkt<br />
danach rapide, die Anleger bleiben auf der wertlosen Aktie sitzen.<br />
Viele Spams gehen nicht direkt von den Webseiten-Betreibern aus,<br />
sondern von Spammern, die für die Vermittlung neuer Kunden<br />
Prämien erhalten.
</p>
<p>
<b>E-Mails mit schädlicher Software (Festplatte in Gefahr)</b>
</p>
<p>
Bekannt als Malware. Dazu zählen Viren und Würmer (verbreiten<br />
sich auf dem PC und richten Schaden auf der Festplatte an) ebenso<br />
wie Trojaner (Schadprogramme, die sich als harmlos tarnen) und Spyware<br />
(spähen das System und persönliche Daten auf der Festplatte<br />
aus). Werden freigesetzt, wenn man den E-Mail-Anhang öffnet.
</p>
<p>
<b>Hoax (Kettenbriefe)</b>
</p>
<p>
Bedeutet übersetzt: &quot;Schlechter Scherz“. Sensationelle<br />
Gerüchte oder Falschmeldungen, die nach dem Lesen an möglichst<br />
viele Freunde und Bekannte weitergeleitet werden, weil sie so aufregend<br />
sind. Statt Gerüchten werden oft auch psychologische Tests<br />
oder vermeintliche Spendenaufrufe verbreitet, die an das gute Herz<br />
des Empfängers appellieren. Im Gegensatz zu Würmern (bitte<br />
erklären) wird hier der Empfänger sogar selbst dazu gebracht,<br />
die Spam-Mail zu verbreiten. (Arbeits-)Zeit kosten sie in jedem<br />
Fall.
</p>
<p>
<b>Joe-Job (Schädigung einer Drittperson)</b>
</p>
<p>
Unverlangte Werbe-E-Mails, die so aussehen, als kämen sie<br />
von einer anderen Person als dem Täter. Die Absender geben<br />
beispielsweise den Namen und/oder die E-Mail-Adresse einer bestimmten<br />
Drittperson in der E-Mail an. Verfolgungsmaßnahmen gegen den<br />
vermeintlichen Täter treffen die unschuldige Drittperson und<br />
schaden ihr, was das eigentliche Ziel des Joe-Jobs ist. Vor allem<br />
Antispam-Aktivisten werden immer wieder das Ziel solcher Aktionen.
</p>
<p>
<b>Phishing</b>
</p>
<p>
Mit Phishing-Mails (Zusammensetzung aus &quot;password fishing“)<br />
versuchen Täter, an vertrauliche Daten des Empfängers<br />
zu kommen, etwa an Zugangsdaten für Online-Banking. Die E-Mail<br />
behauptet üblicherweise, von einem dem Empfänger bekannten<br />
Unternehmen oder Anbieter zu sein und enthält Links zu den<br />
vermeintlichen Einstiegsseiten. Dort eingegebene vertrauliche Daten<br />
werden von Betrügern abgefangen Wird diese Art Betrugsmail<br />
massenhaft versandt, wird meist auf Anbieter mit entsprechend vielen<br />
Kunden gezielt oder auf Stellen, wo der Betrüger einen Zusammenhang<br />
zwischen Adressen und Anbieter herstellen kann, etwa beim E-Mail-Anbieter.
</p>
<p>
<b>Scambaiting</b>
</p>
<p>
Beim &quot;Scambaiting“ werden Empfänger mit falschen<br />
Geschichten dazu verleitet, Geld zu überweisen, um den Betrag<br />
danach angeblich in vielfacher Höhe zurück zu erhalten.<br />
Besonders bekannt ist die so genannte Nigeria-Connection &#8211; eine<br />
Tätergruppe, die ihre erfundenen Geschichten neben Nigeria<br />
auch in zahlreichen anderen Ländern wie Ex-Jugoslawien oder<br />
Irak ansiedelt. Dem E-Mail-Empfänger wird vorgespielt, ein<br />
Bank- bzw. Regierungsangestellter oder ein reicher Erbe benötige<br />
Hilfe, um eine größere Summe Geld zu überweisen.<br />
Das potentielle Opfer soll sein Bankkonto für die Transaktion<br />
zur Verfügung stellen und ihm wird ein Teil des außer<br />
Landes geschafften Vermögens versprochen. Die für die<br />
erfundene Überweisung eingeforderte &quot;Anzahlung“<br />
– angeblich für Notar- oder Rechtsanwaltskosten &#8211; erhält<br />
das Opfer selbstverständlich nie zurück.
</p>
<p>
<b>Dialer</b>
</p>
<p>
Gefährlich im Bereich Betrug sind auch Dialer-Programme, die<br />
per Spam verschickt werden. Ruft der Empfänger eine bestimmte<br />
Website auf, die in der E-Mail beworben wird, erfolgt mit Hilfe<br />
eines Dialer-Programmes eine &#8211; für den Computernutzer nicht<br />
erkennbare &#8211; Umleitung auf eine teure Mehrwertdiensterufnummer (0900er-Nummer).<br />
Dadurch werden die Internetkosten des Users in astronomische Höhen<br />
getrieben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Glossar zum Dossier &#034;Blairs Bilanz&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/glossar-zum-dossier-blairs-bilanz-3285/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Blairs Bilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Blair]]></category>
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					<description><![CDATA[Was bedeutet eigentlich eGovernment und was ist eine Online-Petition? Welche Behörden waren und sind in Großbritannien für neue Technologien in Regierung und Verwaltung verantwortlich? Das Glossar erklärt wichtige Begriffe zu Tony Blairs eGovernment-Strategie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet eigentlich eGovernment und was ist eine Online-Petition? Welche Behörden waren und sind in Großbritannien für neue Technologien in Regierung und Verwaltung verantwortlich? Das Glossar erklärt wichtige Begriffe zu Tony Blairs eGovernment-Strategie.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>10 Downing Street </b><br />
10 Downing Street ist die Adresse der offiziellen Residenz des britischen<br />
Premierministers in London. Seit 1907 ist das Haus auch der ständige<br />
Wohnsitz.
</p>
<p>
<b>eGovernment</b><br />
eGovernment bezeichnet Maßnahmen zur Verwaltungsmodernisierung<br />
durch elektronische Medien. Bürger können im Internet<br />
Verwaltungsdienste erreichen und so zum Beispiel ihre Steuererklärung<br />
online ausfüllen oder ihren Wohnsitz ummelden. Je nach dem<br />
Verständnis der jeweiligen Regierung kann eGovernment auch<br />
Angebote umfassen, durch die Bürger online direkt mit Verwaltungs-<br />
und Regierungsmitgliedern in Kontakt treten können.
</p>
<p>
<b>eDemocracy / eDemokratie</b><br />
Unter eDemokratie versteht man den Austausch zwischen Bürgern<br />
und Politikern über das Internet. Politiker informieren Bürger<br />
online, Bürger können sich mittels Online-Angeboten an<br />
politischen Prozessen und Entscheidungen beteiligen. Darunter fällt<br />
nicht nur die elektronische Stimmabgabe – aktive Teilhabe<br />
ist auch durch Diskussionsforen und Online-Bürgerbefragungen<br />
zu Gesetzesentwürfen oder Parteiprogrammen möglich.
</p>
<p>
<b>eParticipation</b><br />
Partizipation bedeutet die Beteiligung der Bürger an politischen<br />
Entscheidungen, im Dialog mit den Regierenden. Damit ist eParticipation<br />
ein Teil von eDemocracy. Online-Verfahren zur politischen Teilhabe<br />
können zum einen von den Politikern angeboten werden, die Bürger<br />
nach ihrer Meinung fragen und Idealfall diese Meinungen für<br />
konkrete Programme aufgreifen. Zum anderen können auch die<br />
Bürger selbst im Netz aktiv werden, etwa online Unterschriften<br />
sammeln.
</p>
<p>
<b>ePetitionen / Online-Petitonen</b><br />
Petitionen sind Eingaben von Bürgern an das Parlament bzw.<br />
in Großbritannien an den Premierminister direkt. Mittels einer<br />
speziellen Software können die Nutzer Petitionen online erstellen<br />
und unterschreiben. In Großbritannien kann der Premier auch<br />
den Verfassern einer Petition per E-Mail antworten.
</p>
<p>
<b>eConsultations / Online-Konsultationen</b><br />
Konsultation meint das Einholen von Informationen und Ratschlägen<br />
vor politischen Entscheidungen, eConsultations sind also Online-Bürgerbefragungen.<br />
Bürger können online ihre Meinung zu Gesetzesentwürfen<br />
und politischen Programmen äußern, entweder per E-Mail<br />
oder in einem Diskussionsforum. Diese Meinungen können in das<br />
spätere Papier einfließen, ein Recht darauf besteht jedoch<br />
nicht.
</p>
<p>
<b>MySociety</b><br />
Britische Nichtregierungsorganisation. Eine Gruppe von Programmierern<br />
entwickelt leicht benutzbare Internetseiten für die politischen<br />
Online-Beteiligung, zum Beispiel Websites wie <a href="http://www.hearfromyourmp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HearFromYourMP</a>,<br />
wo Bürger per Postleitzahl nach Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis<br />
suchen und ihnen E-Mails schreiben können. Ein anderes Beispiel<br />
ist <a href="http://www.notapathetic.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NotApathetic.com</a>,<br />
eine Online-Diskussion für britische Nichtwähler, die<br />
politik-digital.de vor der Bundestagswahl auch in Deutschland angeboten<br />
hat: <a href="http://www.ich-gehe-nicht-hin.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ich-gehe-nicht-hin.de</a>.<br />
Tom Steinberg, Gründer von MySociety, entwickelte im Auftrag<br />
von Tony Blair Online-Petitionen für den Webauftritt des britischen<br />
Premiers.[<a href="http://www.politik-digital.de/egovernment/international/070621_cdowe_Interview%20Steinberg.shtml">Interview<br />
mit Tom Steinberg von politik-digital.de</a>]
</p>
<p>
<b>New Economy</b> <br />
Computer und Internet ermöglichen die Vernetzung von Unternehmen<br />
untereinander und von Unternehmen und Kunde. Dadurch, so die Theorie<br />
in der New Economy, stehen nicht mehr Waren und Güter im Vordergrund<br />
des Marktes, sondern Wissen und Information.
</p>
<p>
<b>e-Envoy</b><br />
1999 richtete die britische Regierung die Stelle des e-Envoy (Envoy<br />
= Gesandter) im Kabinett ein. Seine Aufgabe war es, die Regierungsvorgabe<br />
zu koordinieren, bis 2005 alle Regierungsdienstleistungen ans Netz<br />
zu bringen,. Zudem sollte er Strategien entwickeln, um ebenfalls<br />
bis 2005 jedem Briten, der einen Internetanschluss möchte,<br />
einen zu ermöglichen. Für Dienstleistungen steht seit<br />
2004 das Portal Directgov bereit, über das die Nutzer alle<br />
britischen Verwaltungsdienstleistungen und Regierungs-Services online<br />
erreichen können.
</p>
<p>
<b>eGovernment Unit</b><br />
Abteilung im britischen Kabinett, die dem e-Envoy 2004 nachfolgte<br />
und seine Aufgabengebiete übernahm. Die e-Government Unit hatte<br />
die Aufgabe, Strategien für den Einsatz neuer Technologien<br />
für Verwaltung und Regierung zu entwickeln. Durch Online-Angebote<br />
sollten Dienstleistungen zum einen bürgerfreundlicher werden.<br />
Zum anderen sollte die eGovernment Unit ermitteln, wie die Regierung<br />
durch eGovernment-Projekte Verwaltungskosten sparen kann. Die Ergebnisse<br />
der Arbeit sind in der 2006 veröffentlichten „<a href="http://www.cio.gov.uk/documents/pdf/transgov/transgov-strategy.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Transformational<br />
Government Strategy</a>“ zusammengefasst.
</p>
<p>
<b>Chief Information Officer Council</b><br />
Seit Anfang 2007 die Nachfolge-Behörde der eGovernment Unit,<br />
ebenfalls im Kabinett. Der Chief Information Officer Council verfolgt<br />
dieselben Ziele wie die eGovernment Unit: Durch den Einsatz neuer<br />
elektronischer Medien sollen den Bürgern bessere und bürgernahe<br />
Dienstleistungen zur Verfügung stehen, die zudem Verwaltungskosten<br />
sparen.
</p>
<p>
<b>Local eDemocracy National Project (LeDNP)</b><br />
Im März 2004 startete die britische Regierung dieses Projekt<br />
zur Förderung von eDemokratie auf kommunaler Ebene. Ziel war<br />
es, Wege für einen Dialog zwischen kommunalen Verwaltungen<br />
und Bürgern im Internet zu finden. Gemeinden wie <a href="http://www.askbristol.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bristol</a>,<br />
<a href="http://forums.e-democracy.org/groups/newham-issues" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newham</a><br />
und <a href="http://forums.e-democracy.org/groups/bh" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brighton and<br />
Hove</a> starteten Pilotprojekte zur Bürgerbeteiligung, die<br />
Regierung förderte die Projekte mit insgesamt vier Millionen<br />
britischen Pfund (etwa sechs Millionen Euro). Die Nutzer konnten<br />
zum Beispiel an Diskussionsforen und Online-Bürgerbefragungen<br />
teilnehmen und online nach regionalen Abgeordneten suchen. Das Projekt<br />
lief 2005 aus, die meisten Pilotprojekte sind mittlerweile nicht<br />
mehr online.
</p>
<p>
<b>International Centre for Excellence on Local e-Democracy<br />
(ICELE)</b><br />
Nachfolge vom Local eDemocracy National Project. ICELE sammelt die<br />
Praxisbeispiele, die im Rahmen des eDemocracy-Projekts stattfanden<br />
und veröffentlicht Auswertungsberichte.</p>
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