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	<title>Grünen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Grünen &#8211; politik-digital</title>
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		<title>InfoMonitor November 2008: US-Präsidentschaftswahl war Topthema</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-november-2008-us-praesidentschaftswahl-war-topthema-4184/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[PISA-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Bombay]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der USA war das am meisten berichtete Thema in den deutschen Fernsehnachrichten im November 2008. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat, berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen fast drei Stunden (178 Minuten) über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der USA war das am meisten berichtete Thema in den deutschen Fernsehnachrichten im November 2008. Wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat, berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ zusammen fast drei Stunden (178 Minuten) über dieses Thema. <!--break--></p>
<p>
An zweiter Stelle folgt das Topthema der vorhergehenden Monate, die Finanz- und Bankenkrise, mit 111 Minuten. Der Terror in der indischen Metropole Bombay erreichte Rang 3 (60 Minuten), vor den gescheiterten Regierungsambitionen von Andrea Ypsilanti in Hessen (59 Minuten) und der Krise der Autobranche in Deutschland (53 Minuten). Weitere Themen der Top-10 im November waren die Konjunkturaussichten und die Diskussion um Steuersenkungen, die Piratenüberfälle vor Somalia, die Massenproteste in Thailand, der Atommüll-Transport nach Gorleben sowie der Wintereinbruch in Deutschland.
</p>
<p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="269" width="467" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008</i><i><br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Zwischen den vier Hauptnachrichtensendungen zeigen sich einige Unterschiede im Ranking der Topthemen: Der Wintereinbruch war für RTL und Sat.1 im Gegensatz zu ARD und ZDF ein Top-10-Thema. Der kriegerische Konflikt im Kongo belegte dagegen bei ARD und ZDF jeweils Platz 9, spielte aber bei RTL und Sat.1 keine Rolle. Ebenso erreichte der politische Streit um ein neues BKA-Gesetz bei der „Tagesschau“ und „heute“ die Plätze 11 bzw. 8, taucht aber bei RTL und Sat.1 nicht unter den ersten 50 auf. „RTL aktuell“ widmete mit über einer Stunde deutlich mehr Sendezeit als die anderen Hauptnachrichten den amerikanischen Präsidentschaftswahlen, war aber gleichzeitig auch die einzige Nachrichtensendung, die Waldbrände in Kalifornien und einen Busunfall auf einer deutschen Autobahn zu Top-10-Themen machte.
</p>
<p>
Die Rangfolge der Topthemen bei den beiden Nachrichtenmagazinen „Tagesthemen“ und „heute-journal“ unterscheidet sich im November kaum von der der Hauptnachrichtensendungen. Deutlich mehr Sendeminuten als die anderen Nachrichten investierten die Nachrichtenmagazine sowohl in die US-Wahlen als auch in die Finanz- und Bankenkrise. Das „heute-journal“ befasste sich außerdem am eingehendsten mit dem Konflikt im Kongo, die „Tagesthemen“ berichteten mehr als alle anderen Sendungen über die jüngste Pisa-Studie.
</p>
<p>
<b>SPD vor CDU bei Zahl der Politikerauftritte in den Nachrichten</b>
</p>
<p>
Unter anderem wegen der turbulenten Ereignisse in der hessischen SPD konnten die Sozialdemokraten im November die höchste Zahl an Auftritten ihrer Politiker in den Fernsehnachrichten verbuchen. Mit 455 Auftritten führen sie klar vor der CDU mit 351 Auftritten. Außergewöhnlich stark war in diesem Monat auch die Präsenz der Grünen (Platz 3 mit 113 Auftritten), bedingt durch ihren Parteitag mit der Wahl eines neuen Parteivorstands.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="320" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008<br />
Insgesamt 1085 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
In der Top-20-Liste der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker führt unangefochten Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 130 Auftritten vor Andrea Ypsilanti (63 Auftritte), Peer Steinbrück (48 Auftritte) und Frank-Walter Steinmeier (43 Auftritte). Neben Ypsilanti sind vier weitere hessische Landespolitiker in der Liste vertreten, außerdem drei Vertreter der Grünen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="440" width="471" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008<br />
Insgesamt 1085 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen;heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
Der Blick auf die Themenstrukturen der sechs untersuchten Nachrichtensendungen zeigt ähnlich hohe Politikanteile wie im Vormonat: „Tagesschau“ 52 Prozent (entspricht 8 Minuten pro Ausgabe), „heute“ 43 Prozent (8 Minuten), „RTL aktuell“ 24 Prozent (5 Minuten), „Sat.1 Nachrichten“ 35 Prozent (4 Minuten), „Tagesthemen“ 44 Prozent (12 Minuten) und „heute-journal“ 49 Prozent (12 Minuten). Die Anteile für die Wirtschaftsberichterstattung sind dagegen etwas gesunken, liegen aber immer noch über dem langfristigen Durchschnitt. Leicht erhöht haben RTL und Sat.1 wieder die Anteile für Berichte über Human Interest/Alltag/Buntes sowie Kriminalitätsthemen.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent.jpg" height="403" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008</i><i><br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten; Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/11_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" height="421" width="471" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.11.-30.11.2008</i><i><br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
<i>Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de<br />
</i><br />
</i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Brandenburg: Surftrip zur Landtagswahl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/brandenburg-surftrip-zur-landtagswahl-2432/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[dknabe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="fett">
Am 19. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Ist der elektronische Wahlkampf im Netz auf der Höhe
<br />
der Zeit? Ein Surftrip durch die wichtigsten Partei- und Kampagnenseiten.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">
Am 19. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Ist der elektronische Wahlkampf im Netz auf der Höhe<br />
<br />
der Zeit? Ein Surftrip durch die wichtigsten Partei- und Kampagnenseiten.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
Zwei Millionen Wahlberechtigte Brandenburger wählen am 19. September ihre Landesvertreter für die nächsten fünf Jahre. Insgesamt 15 Parteien stellen sich im flächenmäßig größten Bundesland Ostdeutschlands zur Wahl. Drei von den 15 Parteien kämpfen um die Spitze &#8211; SPD, CDU und PDS liefern sich ein heisses Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Sozialdemokraten können sich dabei ihren Koalitionspartner aus PDS und CDU aussuchen.<br />
<br />
Beim Kampf zwischen Grünen, FDP und DVU um den Einzug ins Parlament, werden den Grünen die besten Chancen ausgerechnet die 5%-Hürde zu überspringen. Die kleinen Parteien, wie etwa die Familienpartei, werden voraussichtlich keine Rolle spielen. Politik-digital.de hat die Webauftritte der Brandenburger Parteien genauer unter die Lupe genommen.
</p>
<p class="fett">
&quot;Brandenburg kann mehr&quot; &#8211; die CDU auch
</p>
<p class="normal tidy-6">
<a href="http://www.cdu-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_cdu.jpg" class="screenshot-re tidy-5" align="right" border="0" height="131" width="175" /><br />
</a> Über eine Textnavigation und eine unsortierte Reihe von Mini-Bannern erschließt sich die Seite der<br />
<a href="http://www.cdu-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CDU Brandenburg</a>. Wer nicht zuerst die 11 Werbebanner besichtigt, sondern sich schnell und gezielt informieren will, bekommt Probleme: Unter der Rubrik Themen ist das Wahlprogramm nicht zu finden. Auch die Eingabe von &quot;Wahlprogramm&quot; in die Suchmaske liefert kein sinnvolles Ergebnis, denn siegesgewiss präsentiert die CDU bereits ein &quot;Regierungsprogramm&quot;.
</p>
<p class="normal">
Die Banner der Startseite führen häufig zu Bröschüren, die für das Internet im PDF-Format hinterlegt sind. Nur wenige Inhalte sind im HTML-Format abrufbar. Das Surfen wird so recht umständlich. Der Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU aus dem Jahr 1999 ist zwar als HTML-Datei vorhanden, das 40 Seiten lange Dokument ist jedoch nicht verlinkt. Mühsam muss der Besucher zwischen Inhaltsverzeichnis und gesuchtem Abschnitt hin- und herscrollen.<br />
<br />
Unter dem Navigationspunkt &quot;Themen&quot; finden sich Stellungnahmen und Reden. Eine thematische Ordnung lässt sich nicht erkennen. Auf der Suche nach bestimmten Themen müssen zehn Seiten mit Links durchforstet werden. Die Unterkategorie &quot;Reden&quot; enthält auch zehn Tage vor der Wahl keinen Inhalt.
</p>
<p><!--      


<p class="normal">
Unter www.cdu-brandenburg.de finden sich die &uuml;blichen
Informationen, es gibt viele Informationen zur Parteiorganisation
und Links zu anderen CDU-Organen und Pers&ouml;nlichkeiten. Der
Seite der Landtagsfraktion enth&auml;lt viele Informationen zur
politischen Arbeit der Union.
</p>


--></p>
<p>
Die Wahlkampfkommunikation der Union Brandenburg ist abgesehen vom obligatorischen Kontaktformular eine Einbahnstraße.Neben dem E-Mail-Kontakt gibt es keine Möglichkeit für die Besucher, sich einzubringen oder ihre Meinung zu sagen. Eine wahlkampfunab-hängige Ausnahme bietet die Aktion<br />
<a href="http://www.buerokratieabbau-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.buerokratieabbau-brandenburg.de</a>. Die Union verspricht die garantierte Berücksichtigung der über das Kontaktformular abgeschickten Vorschläge.
</p>
<p>
Die Möglichkeit, dem Wähler die Wahlwerbespots zeitunabhängig im Netz zu präsentieren wird nicht genutzt &#8211; anders als bei den Sozialdemokraten, der FDP oder der DVU.
</p>
<p class="fett">
SPD: Jedem Kandidaten seine Domain
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.spd-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_spd.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="102" width="175" /><br />
</a>Die<br />
<a href="http://www.spd-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brandenburger SPD</a> verzichtet wie die Union auf eine eigene Wahlkampfseite und empfängt den Surfer direkt auf der SPD-roten Hauptseite des Landesverbandes. Die Seitengestaltung lehnt sich eng an das Corporate Design der Bundes-SPD an. Viele Designelemente wurden übernommen.
</p>
<p class="normal">
Die Navigation der Hauptseite gestaltet sich so übersichtlich, dass die gewünschten Informationen leicht zu finden sind. Dabei vernachlässigt die Site die grafische Auflockerung &#8211; einige Texte wurden weitgehend unaufbereitet in die Vorlagen eingearbeitet. Ähnlich wie bei der CDU verweisen einige Banner am Seitenrand auf besonders interessante Angebote. Diese sind größtenteils im HTML-Format abrufbar. Innovative Ideen finden sich auf der SPD-Seite kaum &#8211; die Möglichkeiten interaktiver Kommunikation bleiben ungenutzt. Neben dem obligatorische Kontakt via E-Mail präsentieren die Sozialdemokraten keinerlei weitergehender Kommunikationsangebote im Netz.
</p>
<p class="normal">
Jeder Direktkandidat besitzt seine eigene Domain. Die Gestaltung der Kandidatenseiten ist meist individuell und daher abwechslungsreich. Allerdings fehlen einigen dieser Sites ausführlichere Inhalte.
</p>
<p class="fett">
PDS: Der Super-Ossi aus der Castingtoilette
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.rote-karte-zeigen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_pds.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="120" width="175" /><br />
</a>Als Antwort auf Starsearch und Superstar sucht die<br />
<a href="http://www.rote-karte-zeigen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Partei des demokratischen Sozialismus</a> mit ihrer Castingtoilette auf Brandenburgs Plätzen und Märkten den Super-Ossi. Dort dürfen sich die Brandenburger von der Seele reden, was ihnen in ihrem Heimatland nicht gefällt und was sie verbessern würden. Die Ergebnisse präsentiert die PDS auf ihrer Wahlkampfseite, wo die Nutzer für ihren Super-Ossi-Favoriten voten dürfen. Im Bereich Multimedia und Unterhaltung hat die PDS von allen Parteien das größte Angebot. Sie bieten als einzige Partei eine Flash-Animation und eine Powerpoint-Präsentation.
</p>
<p class="normal">
Der ernstere Hauptteil der Webseite präsentiert sich in einem zurückhaltenden Design. Eher wähnt man sich auf den Seiten einer Online-Zeitung als auf einer Wahlkampfseite. Lediglich der Top-Banner sticht hervor. Politische Positionen können zusammengefasst im Wahlprogramm-PDF heruntergeladen oder unter der Rubrik &quot;Aktuelle Argumente&quot; einzeln abgerufen werden. Die PDS stellt nicht nur ihre eigenen Pressemitteilungen ins Netz, sondern auch Artikel aus der Presse über den PDS-Wahlkampf. Als einzige Partei thematisiert sie die Wahlkampagne an sich &#8211; das Wahlkampfquartier stellt sich und seine Arbeit vor.
</p>
<p class="normal">
Als einzige Partei erkennt und bedient die PDS den Spieltrieb der potentiellen Wähler. Das landespolitische Quiz der Sozialisten beinhaltet allerdings nur eine Frage, die täglich aktualisiert wird. Ob der Nutzer richtig geantwortet hat, erfährt er erst am folgenden Tag. So können Nutzer an die Seite gebunden werden &#8211; ein ausbaufähiger Versuch.
</p>
<p class="fett">
Grüne News per SMS
</p>
<p class="normal">
<a href="http://www.gruene-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Grünen</a> streben einen Stimmenanteil von sieben Prozent an. Dazu haben sie unter anderem einen SMS-Service eingerichtet. Interessierte können sich Wahlkampfnews direkt auf ihr Handy schicken lassen &#8211; ein Unikat unter den Parteiwebsites.
</p>
<p class="screenshot">
<a href="http://www.gruene-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_gruen.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="101" width="175" /><br />
</a>Der Slogan &quot;Sieben Gründe, Grün zu wählen&quot; führt den Besucher direkt zum thematischen Teil der Site. Der gesamte Webauftritt ist sehr am Programm der Partei ausgerichtet &#8211; die Kandidaten spielen keine herausragende Rolle. Die Informationen sind reichlich vorhanden und klar gegliedert. Die Qualität einiger Fotos und Grafiken lässt zu wünschen übrig. Werbespots &#8211; Fehlanzeige.
</p>
<p class="normal">
Der Link &quot;Ich rede mit&quot; verspricht Interaktion, doch leider führt er nur zum Forum der Bundestagsfraktion. Immerhin &#8211; die Grünen bieten als einzige Partei überhaupt die Möglichkeit eines Forums. Dass dort gepostete Nachrichten Einfluss auf die Prolitik in Brandenburg haben bleibt zu bezweifeln.
</p>
<p class="fett">
FDP: neue-kraft-fuer-brandenburg.de
</p>
<p>
Die FDP will die Prozent-Vorgabe der Grünen noch toppen: Acht Prozent wollen die Freien Demokraten in Brandenburg erreichen.<br />
<br />
<span class="normal"><br />
<a href="http://www.neue-kraft-fuer-brandenburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
<img decoding="async" src="/images/wahlkampf_bb_fdp.jpg" class="screenshot-re" align="right" border="0" height="134" width="175" /><br />
</a>Die Liberalen haben wie die PDS eine Site eigens für den Wahlkampf eingerichtet. Sie befindet sich unter der URL www.neue-kraft-fuer-brandenburg.de. Auch die Domain www.fdp-brandenburg.de leitet alle Besucher weiter zur Kampagnenseite. Der reguläre FDP-Auftritt ist mit einem Klick zu erreichen.</span>
</p>
<p class="normal">
Die Site enthält alle Standards eines Wahlkampfauftritts. Darüber hinaus stellt die FDP einen tabellarischen Vergleich der Programme aller Parteien zur Verfügung. Die Positionen der FDP werden thematisch geordnet mit Zitaten aus den Wahlprogrammen der Konkurrenz verglichen. Zur Betrachtung des FDP-Wahlprogramms haben die Besucher die Wahl zwischen einer verlinkten HTML-Datei und einem PDF. Die Radio- und TV-Spots zur Wahl stehen zum Download zur Verfügung.<br />
<br />
Das Etikett &quot;Spaßpartei&quot; hat die FDP im Netz jedoch klar an die PDS abgegeben.</p>
<p><span class="fett">DVU: Du bist das Volk</span>
</p>
<p class="normal">
&quot;An alle, die so richtig sauer sind&quot; auf &quot;Sauereien wie Hartz IV&quot; richtet sich die Deutsch Volksunion DVU. Sie ruft auf ihrer Wahlkamfseite alle Nichtwähler zur wütenden Protestwahl auf: &quot;Für jeden von der DVU aber, der zusätzlich in den Landtag reinkommt, fliegt einer der bisherigen etablierten Politiker raus. Das tut Polit-Bonzen weh.&quot; schreibt ihr Landesführer Schuldt. Das eigene Programm bleibt eher im Hintergrund. Interessierte können sich Plakate und Wahlwerbespots herunterladen.</p>
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