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	<title>Hacker-Angriff &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Hacker-Angriff &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Sicherheitslücken beim ePerso?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/sicherheitsluecken-beim-eperso-4994/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 16:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Chaos Computer Club]]></category>
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		<category><![CDATA[elektronischer Personalausweis]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ein „staatlich bereitgestelltes Hochsicherheitsdokument“ lobt die Bundesregierung den neuen, elektronischen Personalausweis. Zur gleichen Zeit warnen Medien und Experten jedoch vor großen Sicherheitslücken. Ein erster Versuch, den ePerso zu knacken, führte allerdings ins Leere.
<p>
&#160;
</p>
<p align="center">
<img src="/sites/politik-digital.de/files/Personalausweis-Elektronisch_1.jpg" alt="elektronischer Personalausweis Muster" title="elektronischer Personalausweis Muster" width="320" height="181" />
</p>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ein „staatlich bereitgestelltes Hochsicherheitsdokument“ lobt die Bundesregierung den neuen, elektronischen Personalausweis. Zur gleichen Zeit warnen Medien und Experten jedoch vor großen Sicherheitslücken. Ein erster Versuch, den ePerso zu knacken, führte allerdings ins Leere.</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p align="center">
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/Personalausweis-Elektronisch_1.jpg" alt="elektronischer Personalausweis Muster" title="elektronischer Personalausweis Muster" width="320" height="181" />
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Der Abschlussbericht „<a href="http://www.cio.bund.de/cae/servlet/contentblob/1150586/publicationFile/91259/broschuere_e_government_download.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">e-government 2.0</a>“ des Bundesministerium des Innern (BMI) zum elektronischen Personalausweis ist voll des Lobes für die neue digitale Identitätskarte. Von „sichere[r] und zuverlässige[r] Identifizierung“ ist die Rede, die der „Schlüssel zu sicheren Transaktionen und Vertragsabschlüssen im Internet“ sein soll.
</p>
<p>
Das ARD-Magazin <a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5249848?pageId=&amp;moduleId=432744&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plusminus</a> dagegen wollte es genauer wissen und bat zwei Mitglieder des <a href="http://www.ccc.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chaos Computer Clubs</a> (CCC), die Sicherheit des ePersos zu testen. Ergebnis: In nur zehn Minuten kamen die CCC-Mitglieder an das Passwort und somit auch an die elektronische Identität des Opfers. Allerdings konnten die Computer-Experten weder den Ausweis noch das Lesegerät manipulieren, sondern besorgten sich die Daten über ein einfaches Spionageprogrammm, über das man jegliche Daten eines fremden Rechners auslesen kann. Daraufhin konnte der Hacker alle digitalen Schritte des Opfers verfolgen – auch die Pin-Eingabe.
</p>
<p>
Dadurch sei es möglich, „dem Nutzer eine andere eID-Transaktion &#8216;unterzujubeln&#8217;“, so Frank Rosengart vom CCC gegenüber politik-digital.de. Dieser Trick wird u.a. von Hackern angewandt, um sensible Daten beim Online-Banking auszuspionieren. Die Schlussfolgerung des Plusminus Beitrages, es gäbe noch „erhebliche Sicherheitslücken“ beim ePerso, ist also eine falsche Interpretation des Hackertests. Richtig wäre: Der ePerso und das Lesegerät sind – zumindest in diesem Punkt – so lange sicher, wie der verwendete Computer sicher ist. Genau auf diese Gefahr sollte auch das BMI in seinem Abschlussbericht hinweisen – was es bisher leider nicht tut.
</p>
<p>
<i>Unter Mitarbeit von <a href="/user/pbrauckmann" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Patrick Brauckmann</a>. </i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Charlotte Knobloch von Hackern attackiert</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/chat-mit-charlotte-knobloch-von-hackern-attackiert-4252/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 19:40:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Chat_tag]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker-Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[Angriff auf den tagesschau-Chat mit Charlotte Knobloch: Kurz vor Ende der Internet-Fragerunde mit der Präsidentin des Zentralrats der Juden haben Unbekannte am Mittwoch mit maschinellen Massenanfragen den Chat gestört. Bereits vor Beginn gingen bei den Moderatoren zahlreiche antisemitische und antiisraelische Beiträge ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angriff auf den tagesschau-Chat mit Charlotte Knobloch: Kurz vor Ende der Internet-Fragerunde mit der Präsidentin des Zentralrats der Juden haben Unbekannte am Mittwoch mit maschinellen Massenanfragen den Chat gestört. Bereits vor Beginn gingen bei den Moderatoren zahlreiche antisemitische und antiisraelische Beiträge ein.<!--break--></p>
<p>
<a href="/chat-mit-charlotte-knobloch-zentralrat-der-juden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Chat, den tagesschau.de gemeinsam mit politik-digital.de durchführte</a>, war für einige Minuten aus dem Internet nicht erreichbar. Der Dialog mit Charlotte Knobloch lief jedoch mit den bereits eingetroffenen Fragen weiter.
</p>
<p>
<b>Massenhafte Anfragen</b>
</p>
<p>
Die Angreifer gingen nach dem Prinzip von DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) vor. Bei diesen Angriffen wird ein Server oder eine Internetseite mit massenhaften und wiederholten Anfragen bombardiert. Im Extremfall können Webseiten so lahmgelegt werden.<br />
Das Chatsystem, das für den tagesschau-Chat eingesetzt wird, ist gegen die gängigsten Typen solcher Angriffe geschützt und kann große Datenmengen verarbeiten. In diesem Falle war die Kombination aus der Art des gezielt auf den Chatserver zugeschnittenen Angriffs und die Menge der Störzugriffe so hoch, dass es zu einer teilweisen Störung des Chats kam. Diese Lücke ist mittlerweile geschlossen.
</p>
<p>
<b>Antisemitische Inhalte</b>
</p>
<p>
Insbesondere am Abend und in der Nacht vor dem Chat mussten die Moderatoren bereits zahlreiche Beiträge mit antisemitischem und antiisraelischem Inhalt filtern. Die Moderatoren überprüfen die Beiträge vor der Veröffentlichung grundsätzlich auf Hasspropaganda, Unterstellungen und nicht belegbare Tatsachenbehauptungen.
</p>
<p>
Charlotte Knobloch reagierte gegenüber tagesschau.de gelassen auf die Angriffe. Die Störung überrasche sie nicht. Mit so etwas müsse man rechnen, sagte die Präsidentin des Zentralrats der Juden.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (Kalenderwoche 46)</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/links-zwo-drei-vier-kalenderwoche-46-4148/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Torge]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 16:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
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					<description><![CDATA[20 Jahre Haft für burmesischen Blogger, Bundestag beschließt BKA-Gesetz, Troop-Tube zur Soldatenunterhaltung und neue Studie zu Jugend-Mobbing im Netz: Diese und mehr spannende Themen in der Linkliste.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre Haft für burmesischen Blogger, Bundestag beschließt BKA-Gesetz, Troop-Tube zur Soldatenunterhaltung und neue Studie zu Jugend-Mobbing im Netz: Diese und mehr spannende Themen in der Linkliste.<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.trooptube.tv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Troop-Tube soll künftig US-Soldaten unterhalten</a>
</p>
<p>
Die vom Pentagon kontrollierte Seite soll in Zukunft zur Kommunikation zwischen Soldaten und ihren Familien und Freunden beitragen und unerwünschten Uploads auf Videoportalen wie Youtube vorbeugen. Jeder Eintrag wird vor Veröffentlichung durch die Pentagon-Abteilung <a href="http://www.militaryonesource.com/skins/MOS/home.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Military OneSource</a> überprüft.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1500072/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">20 Jahre Haft für burmesischen Blogger</a></p>
<p>Der 28-jährige Nay Phone Latt, der früher der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) angehörte, sowie ein burmesischer Dichter und andere NLD-Mitglieder sind am Montag, 10.11.2008, im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen die Militärjunta festgenommen und verurteilt worden. Der Blogger ließ sich in seinem Blog über Alltagsprobleme, Stromausfälle und überteuerte Preise aus.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/kabinett34.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundestag beschließt BKA-Gesetz</a></p>
<p>Grünes Licht dem Bundestrojaner: Massenkritik zum Trotz stimmt das Kabinett letztendlich doch Videoüberwachungen und Online-Durchsuchungen privater Computer zu. Die Bestätigung durch das Parlament steht noch aus, SPD und Opposition fordern eine Überarbeitung des Gesetzesentwurfs.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/854/317728/text/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Viel Spam um nichts&quot;</a></p>
<p>Spam-Mails sind mittlerweile an der Tagesordnung. Was für die Absender dabei heraus springt, untersuchte Stefan Savage von der University of California. In einem Selbstversuch verschickte er rund 470 Millionen Spam-Mails, der Reichtum ließ jedoch auf sich warten.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/Polizei-beschlagnahmt-Computer-eines-Telepolis-Autors--/meldung/118799" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hausdurchsuchung bei Telepolis-Autor</a></p>
<p>Weil er angeblich eine &quot;Anleitung zur Herstellung von Explosivstoffen&quot; im Internet veröffentlicht haben soll, wurde der PC von Telepolis-Autor Burkhard Schröder beschlagnahmt. Der Beschuldigte beteuert, dies sei im Rahmen von Recherchen bezüglich Neonazis und Bombenbau geschehen und es habe sich lediglich um theoretische Texte &quot;im besten Sinne der staatsbürgerlichen Aufklärung&quot; gehandelt. Schröder besteht weiterhin auf Freiräume für Dokumentationen.</p>
<p><a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/2008-11/10/content_7190091.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China will Internetsucht offiziell zur Krankheit erklären</a></p>
<p>Ein Militärkrankenhaus in Peking untersuchte 1300 gefährdete Probanden und definierte die Internetsucht neu. Wer täglich über sechs Stunden Internet konsumiert und eine Reihe weiterer Störungen, wie Schlaf- und Konzentrationsprobleme, aufweist, gelte bereits als süchtig. Eine dreimonatige Therapie könne den betroffenen 10 Prozent aller 18- bis 30-jährigen helfen.<br />
<a href="http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltpolitik/us_wahl/Anklage_wegen_Hacker-Angriff_auf_Palins_E-Mail_375061.ece" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
Anklage wegen Hacker-Angriff auf Sarah Palins Mail-Account</a></p>
<p>Nach dem Hacker-Angriff auf den Mail-Account der US-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin im September ist nun der Sohn eines Abgeordneten im Parlament von Tennessee festgenommen worden. Der 20-jährige Student David Kernell beteuert seine Unschuld.</p>
<p><a href="http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/aus_dem_land/?em_cnt=60183" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie zu Jugend-Mobbing im Netz</a></p>
<p>Das Institut für Psychologie der Universität zu Kiel führte kürzlich eine Studie über die Erfahrungen Jugendlicher im Netz durch. Demnach sind 76 Prozent der befragten 15- bis 17-jährigen in sozialen Netzwerken präsent. Jeder Fünfte fiel bereits Beleidigungen zum Opfer und jedes dritte Mädchen kann von sexuellen Belästigungen berichten. Schule und Eltern als Aufklärungs- und Kontrollinstanzen sind noch immer verbesserungswürdig. </p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/multimedia/aktuell/1628687_Grippe-Fruehwarnsystem-anhand-von-Suchabfragen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Im Notfall: Dr. Google</a></p>
<p>Laut google.org ist Google als Grippe-Frühwarnsystem ziemlich effektiv und erkennt kommende Grippewellen sogar schneller als das Gesundheitsamt. Der Dienst <a href="http://www.google.org/flutrends/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">google.org/flutrends</a> soll nun auch über die US-Staaten hinaus die Ausbreitung der Influenza dokumentieren, basierend auf den Suchanfragen der Nutzer, die häufig ihre Symptome googlen.
</p>
<p><a href="http://www.trooptube.tv" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
<a href="http://www.heise.de/newsticker/Polizei-beschlagnahmt-Computer-eines-Telepolis-Autors--/meldung/118799"></a>
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/inland/kabinett34.html"></a></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Air Force rüstet im Cyberspace auf</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/air-force-ruestet-im-cyberspace-auf-4142/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:55:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber Attacks]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker-Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Department of the Air Force]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Datensicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[50 Millionen Dollar will es sich die Air Force der USA in den kommenden Jahren kosten lassen, ihre elektronischen Informationssysteme sicherer zu machen. Nach zahlreichen Attacken vor allem aus China sollen Angriffe zukünftig mit einem Großaufgebot von neuartigen Sicherungsmaßnahmen zurückgeschlagen werden. Die Ausschreibung der US-Luftwaffe  benennt die Probleme offen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>50 Millionen Dollar will es sich die Air Force der USA in den kommenden Jahren kosten lassen, ihre elektronischen Informationssysteme sicherer zu machen. Nach zahlreichen Attacken vor allem aus China sollen Angriffe zukünftig mit einem Großaufgebot von neuartigen Sicherungsmaßnahmen zurückgeschlagen werden. Die Ausschreibung der US-Luftwaffe  benennt die Probleme offen.<!--break--></p>
<p>
Dieser Tage berichten <a href="http://www.newsweek.com/id/167581/page/1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Newsweek</a> und <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/2931c542-ac35-11dd-bf71-000077b07658.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Financial Times</a> über Hacker-Attacken auf die Netzwerke des Weißen Hauses sowie der Obama- und McCain-Kampagne. Bereits im September 2007 musste das Pentagon einräumen, dass chinesische Hacker, die angeblich dem chinesischen Militär zugerechnet werden, in das Informationssystem des Verteidigungsministeriums eindrangen. Es sollen sogar E-Mails des Ministers entwendet worden sein.
</p>
<p>
Offiziell freilich dementiert die chinesische Regierung die Beteiligung an jeder Form krimineller Angriffe auf Computersysteme. Nun reagiert das Department of the Air Force mit einer Ausschreibung. Insgesamt 50 Mio. Dollar sollen in den kommenden Jahren ausgegeben werden, um im Cyberspace die Lufthoheit zurück zu erobern.
</p>
<p>
<b>Katz und Maus</b>
</p>
<p>
<b></b>Mit erstaunlicher Offenheit beschreibt die offizielle Ausschreibung mit dem Titel <a href="https://www.fbo.gov/index?print_preview=1&amp;s=opportunity&amp;mode=form&amp;id=e72854d%206e3c1a044038563ef1e0fdfa6&amp;tab=core&amp;tabmode=list&amp;cck=1&amp;au=&amp;ck=" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Integrated Cyber Defense &amp; Support Technologies“</a> die desaströse Unterlegenheit der angegriffenen Netzwerke. Sie reagierten lediglich auf Angriffe, die Hacker seien immer einen Schritt voraus. &quot;Für kurze Zeit durchbrechen sie erfolgreich eine Wand, dann baut man die Wand wieder auf&quot;, so <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/2931c542-ac35-11dd-bf71-000077b07658.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wurde von der Financial Times jüngst ein hoher US-Beamter zitiert</a>, der ungenannt bleiben will. So ist die Entwicklung einer „proaktiven“ und „antizipierenden“ Verteidigungsstrategie auch als übergeordnetes Ziel einer neuen „Strategic Cyber Defense“ formuliert. Es klingt ein wenig nach Zweckoptimismus, wenn trotzig gefordert wird die Gesetze des Cyperspace neu zu schreiben  – schließlich sei das Internet ja auch nur „menschengemacht“.
</p>
<p>
<b><br />
Konkrete Maßnahmen</b>
</p>
<p>
<b></b>Auf 13 Seiten werden in der Ausschreibung die Ziele und technische Spezifikationen formuliert. Dazu gehört die Rückverfolgung der Hacker, ihre geografische Ortung, Entwicklung von Indikatoren zur frühzeitigen Warnung vor einem Angriff, ein „Everything hopping“ (sich schnell rekonfigurierende Systeme und Parameter) oder auch „polymorphe“ Kommunikationswege. Erwartet wird nicht weniger, als die Entwicklung eines intelligenten Systems, das in der Lage ist, aus Fehlern zu lernen und sich selbst bei Fehlern oder Angriffen zu regenerieren. Zudem soll es in der Lage sein, nicht nur automatisch auf Angriffe zu reagieren, sondern dabei auch noch den inhaltlichen Vorgaben der Air Force zu folgen.
</p>
<p>
<b>Schlagabtausch im Cyberspace</b>
</p>
<p>
<b></b>Der Cyberspace ist längst zum modernen Schlachtfeld geworden ist. Es geht um den Zugang zu militärischen Geheimnissen, genauso wie um das Penetrieren von Kommunikations- und damit auch Kommando-Kanälen während eines kriegerischen Ernstfalls. Manch einer mag es als ein Treppenwitz der Geschichte empfinden, dass ausgerechnet die Air Force nun um das Schließen von Sicherheitslücken in seinen Netzwerken ringt; schließlich war es das US-Militär, dass ganz maßgeblich an der frühen Entwicklung des Internets beteiligt war.<br />
Noch bis zum 1. Dezember können vorläufige Angebote für die ersten Maßnahmen-Block eingereicht werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Junta fährt Server runter</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/junta-faehrt-server-runter-4070/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 10:12:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Birma]]></category>
		<category><![CDATA[Burma]]></category>
		<category><![CDATA[Myanmar]]></category>
		<category><![CDATA[Junta]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker-Angriff]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bewohner Myanmars haben neue Repressalien auszuhalten. Pünktlich zum ersten Jahrestag der Mönchsaufstände am 18. September 2008 hat die Militärjunta aus Angst vor einer Wiederholung den Zugang zum Internet stark eingeschränkt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewohner Myanmars haben neue Repressalien auszuhalten. Pünktlich zum ersten Jahrestag der Mönchsaufstände am 18. September 2008 hat die Militärjunta aus Angst vor einer Wiederholung den Zugang zum Internet stark eingeschränkt.<!--break--></p>
<p>
Wie <a href="http://www.golem.de/0809/62557.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Golem</a> berichtet, schränkte das burmesische Regime bereits in der vergangenen Woche die Bandbreite soweit ein, dass die Übertragung von Filmen und Bildern nicht mehr möglich ist. Vor einem Jahr waren bei den Aufständen der Mönche vor allem mit Mobiltelefonen aufgezeichnete Bilder auf elektronischem Weg ins Ausland gelangt. Zudem müssen Internetcafés in der früheren Hauptstadt Rangun seit kurzem die Namen der Kunden registrieren und automatisch Screenshots der besuchten Seiten machen.
</p>
<p>
<b>Attacken gegen Exilseiten</b>
</p>
<p>
Damit jedoch noch nicht genug: Einige der burmesischen Seiten, die kritisch und frei aus dem Ausland betrieben werden, sahen sich in letzter Zeit vermehrt Hackerangriffen ausgesetzt. Sogenannte DDoS-Attacken legten Exil-Seiten wie <a href="http://www.irrawaddy.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Irrawaddy</a> (aus Chiangmai/Thailand), die <a href="http://english.dvb.no/news.php?id=1765" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Democratic Voice of Burma</a> (Oslo), <a href="http://www.khitpyaing.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The New Era Journal</a> (Bangkok) und <a href="http://www.mizzima.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mizzima News</a> (Neu-Delhi) lahm.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Hack-Angriff auf Palins E-Mail Account</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/hack-angriff-auf-palins-e-mail-account-4067/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 12:24:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Sarah Palin]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker-Angriff]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Sarah Palin umging anscheinend, wie schon der amtierende Präsident George W. Bush, die Archivierungspflicht für Regierungs-E-Mails: Sie richtete sich einen privaten Mail-Account bei Yahoo.com ein. Dieser wurde von der Hacker-Gruppe Anonymous geknackt. Nun bahnen sich Screenshots von E-Mails, Familienfotos und Palins Kontaktliste den Weg durch das Internet. Die Aufnahmen vom Posteingang Palins legen nahe, dass sie die private Mail-Adresse auch für  offiziellen Schriftverkehr verwendet hat.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sarah Palin umging anscheinend, wie schon der amtierende Präsident George W. Bush, die Archivierungspflicht für Regierungs-E-Mails: Sie richtete sich einen privaten Mail-Account bei Yahoo.com ein. Dieser wurde von der Hacker-Gruppe Anonymous geknackt. Nun bahnen sich Screenshots von E-Mails, Familienfotos und Palins Kontaktliste den Weg durch das Internet. Die Aufnahmen vom Posteingang Palins legen nahe, dass sie die private Mail-Adresse auch für  offiziellen Schriftverkehr verwendet hat.<!--break--></p>
<p>
Nach dem <a href="http://blog.wired.com/27bstroke6/2008/09/group-posts-e-m.html">Hacker-Angriff</a> versuchte eine nach eigener Aussage zur Hackergruppe gehörende Person, das Passwort zu ändern und Palin zu alarmieren. Allerdings veröffentlichte derjenige auch die neuen Zugangsdaten, worauf sich zahllose User in den Account einloggen wollten und ihn für 24 Stunden lahm legten. Danach wurde er gelöscht. Die Screenshots einiger Mails <a href="http://gawker.com/5051193/sarah-palins-personal-email-account-hacked">kursieren weiter im Internet</a>, ganz zum <a href="http://politicalticker.blogs.cnn.com/2008/09/17/mccain-camp-seeks-investigation-over-reported-e-mail-hack/">Missfallen der McCain-Kampagne</a>. Die ist entrüstet über das &quot;schockierende Eindringen in die Privatsphäre der Gouverneurin und einen Gesetzesverstoß&quot;</p>
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