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	<title>Haiti &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Haiti &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 28)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominique Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 16:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sun Chronicle will seine Leser erziehen, Wowereit will W-Lan für Alle in Berlin, eine Internetseite will den humanitären Einsatz revolutionieren und das BKA will sperren und löschen: Die Linkliste mit allerhand Interessantem aus einer Woche Netzwelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sun Chronicle will seine Leser erziehen, Wowereit will W-Lan für Alle in Berlin, eine Internetseite will den humanitären Einsatz revolutionieren und das BKA will sperren und löschen: Die Linkliste mit allerhand Interessantem aus einer Woche Netzwelt.<!--break--></p>
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<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-99-Cent-fuer-Meinungsaeusserung-im-Web-1038210.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sun Chronicle: pay per comment</a>
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Der <a href="http://www.thesunchronicle.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sun Chronicle</a> will seine Leser zur Netiquette erziehen. Deswegen müssen diese nun einmalig 99 Cent zahlen, um auf der Homepage der US-amerikanischen Online-Zeitung Kommentare abgeben zu dürfen. Dazu müssen sich die User mit Name, Adresse, Telefonnummer sowie der Kreditkartennummer registrieren. Der Schritt sei nötig gewesen, da es in der Vergangenheit „eklatante Verletzungen der Forenregeln, falsche Anschuldigungen und grundlose Unterstellungen“ gegeben habe. Bereits im April wurde das Forum deswegen stillgelegt, berichtet <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/USA-99-Cent-fuer-Meinungsaeusserung-im-Web-1038210.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heise.de</a>.
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<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/wowereit-will-kostenloses-wlan-netz-in-berlin/1883688.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wowereit: W-LAN Berlinweit kostenbefreit</a>
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Berlins Oberbürgermeister Klaus Wowereit spricht sich abermals für ein kostenloses W-Lan Netz in der Berliner Innenstadt aus. Der SPD-Politiker will die Umsetzung nochmals prüfen lassen, nachdem ein erster Antrag für ein solches Vorhaben bereits vor Jahren scheiterte. In der Zwischenzeit hat die Stadt Aachen innerhalb von acht Monaten ein flächendeckendes W-Lan Netz aufgebaut. Wie Wowereit dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/wowereit-will-kostenloses-wlan-netz-in-berlin/1883688.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagesspiegel</a>  sagte, gebe es also ein gutes Beispiel, wie dies in der Praxis funktioniere.
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<a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EFD5AC6300AB848A4A291F1D3C1ABB6B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage rettet Leben</a>
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Die Website <a href="http://ushahidi.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ushahidi.com</a> hilft beim Katastrophenschutz. Auf dem Online-Portal werden verschiedenste Nachrichten über Plünderungen, Vertreibungen, Vulkanausbrüche oder Überschwemmungen gebündelt. Im Anschluss werden die Daten ausgewertet und die registrierten Nutzer in der Umgebung per SMS gewarnt. Zudem werden Rettungskräfte – soweit vorhanden – an diesen Ort geschickt. Somit konnte die Seite vor allem beim Erdbeben in Haiti viele Menschenleben retten. Wie <a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EFD5AC6300AB848A4A291F1D3C1ABB6B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">faz.net</a> berichtet, gab es durch ushahidi.com „1800 geographisch exakt bestimmten Notfallmeldungen, denen die Hilfsdienste vor Ort nachgehen konnten.“
</p>
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<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BKA: Zuerst sperren, dann löschen</a>
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Das Bundeskriminalamt (BKA) ist mit dem Löschen von kinderpornografischen Inhalten im Internet nicht zufrieden. In der Praxis zeige sich, dass das Löschen von Internetseiten mit einem solchen Inhalt zu lange dauere. Laut einem BKA-internen Bericht dauere es bei 40 Prozent der Homepages über eine Woche, bis die Seite gelöscht würde. Gerade in dieser Zeit wird die Website aber enorm oft angeklickt, so der Bericht, der <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">welt.de</a> vorliegt. Das BKA fordert deswegen, Inhalte bis zu deren Löschung zu sperren. Anders sieht das die Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger. Sie hält am Grundsatz „Löschen statt Sperren“ fest und machte indirekt das BKA für zu lange Löschfristen verantwortlich. „Die kurze Laufzeit des neuen BKA-Arbeitsschwerpunktes „Löschen statt Sperren“ lässt sicher keine Rückschlüsse hinsichtlich der Effektivität zu“, wird die Ministerin auf <a href="http://www.golem.de/1007/76493.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">golem.de</a> zitiert.</p>
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		<title>New Yorker Techies helfen Haiti</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/new-yorker-techies-helfen-haiti-4726/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 13:57:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtregierungsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
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		<category><![CDATA[Crisis Commons]]></category>
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		<category><![CDATA[Haiti]]></category>
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					<description><![CDATA[Beim ersten „CrisisCamp Haiti“ in New York wurde Kartenmaterial aktualisiert, ein Übersetzungstool programmiert und ein webbasierter Vermissten-Finder konzipiert. Demnächst wird es all das auch noch als iPhone-App geben.<center><br />
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim ersten „CrisisCamp Haiti“ in New York wurde Kartenmaterial aktualisiert, ein Übersetzungstool programmiert und ein webbasierter Vermissten-Finder konzipiert. Demnächst wird es all das auch noch als iPhone-App geben.<center><br />
<object height="250" width="300"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_ETop7DP0_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_ETop7DP0_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="250" width="300"></embed><a href="http://www.youtube.com/v/_ETop7DP0_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" class="itaozfbtwsznvldjefmc"></a><a href="http://www.youtube.com/v/_ETop7DP0_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" class="itaozfbtwsznvldjefmc"></a><a href="/" class="itaozfbtwsznvldjefmc"></a></object><br />
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Steht man vor dem Sitz der Freelancers Union in den Brooklyn Heights, würde man nicht unbedingt vermuten, dass hier eine Katastrophenhilfe der besonderen Art anläuft. Mehrere Dutzend „Crisis Commons“ haben sich am Samstag nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti zusammengefunden.
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Mit ihrem Knowhow wollen sie die internationalen Hilfsmaßnahmen unterstützen. Crisis Commons ist ein internationales Netzwerk von IT-Entwicklern, Projektmanagern, Ersthelfern, Kommunikationsspezialisten und Interessierten. Ziel ist es, Applikationen für den ganz spezifischen Bedarf im Fall einer größeren Krise zu entwickeln.
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<b>Modell Crisis Camp</b>
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Barcamp &#8211; das ist so etwas wie das originäre Veranstaltungsformat der „Generation Web 2.0“. Die klassische Rollenaufteilung in Redner und Zuhörer ist aufgehoben, jeder ist aufgefordert mitzumachen. Das Modell CrisisCamp funktioniert ähnlich, ist aber sehr viel spontaner und outputorientierter. Im Fall einer Naturkatastrophe wie kürzlich in Haiti wird kurzfristig ein Treffen organisiert. Und schon am ersten Tag geht es darum, konkrete Ergebnisse präsentieren zu können, die ganz gezielt helfen können. Schon das erste Meeting hat beeindruckende Ergebnisse gebracht:
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<a href="http://crisiscommons.org/Haiti-Open-Street-Map" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Haiti OpenStreetMap</b></a>
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Hierzulande kaum vorstellbar, existierte noch Anfang Januar 2010 kein detaillierter digitaler Stadtplan von Port-au-Prince. Crisis Commons haben mit anderen Freiwilligen aus historischem CIA-Material und aktuellen Satellitenbildern einen genauen Straßenplan erarbeitet und dort die befahrbaren Strecken kenntlich gemacht. Für die Helfer vor Ort ein essenzielles Handwerkszeug.
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<b>Übersetzungstool Englisch-Créole</b>
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Da weder Google noch Microsoft Übersetzungen in das Créole zur Verfügung stellen, entwickeln Crisis Commons derzeit ein webbasiertes Übersetzungstool. Bis dahin ist ein umfangreicher <a href="http://wiki.crisiscommons.org/wiki/Languages_and_Translation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wiki-Eintrag</a> erarbeitet worden, in dem z. B. die wichtigsten Vokabeln und Phrasen, Piktogramme, Fotos u.v.m.aufgelistet werden, die bei der Kommunikation vor Ort hilfreich sind.
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<b>NGO Mapping</b>
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Mehrere Hundert Hilfsorganisationen sind derzeit in Haiti tätig. Während des CrisisCamps wurden Informationen über die Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) zusammengetragen und Profile erstellt. In einem zweiten Schritt soll ein Customer Relationship Management (CRM) entstehen, das auch einzelne Mitarbeiter aufführt und die Vernetzung der Helfer unterstützen soll.
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<b>Person Finder</b> 
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Das ebenfalls in kürzester Zeit entwickelte <a href="http://haiticrisis.appspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tool Person Finder </a>führt unterschiedliche Datenbestände zu vermissten bzw. überlebenden Personen zusammen. Über eine Maske können diese Daten dann nach den betreffenden Personen durchsucht werden.
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<b>Crisis Response App</b>
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Informationen sind nur dann brauchbar, wenn sie auch zugänglich sind. Daher ist derzeit ein Projektteam damit befasst, alle Applikationen auch für mobile Endgeräte verfügbar zu machen.
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IT-Experten sind selbst in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise gefragte Leute und erzielen Stundensätze, von denen die meisten anderen nur träumen können. Fanden am 16. Januar die ersten Treffen in sechs amerikanischen Städten statt, so treffen sich am 21. Januar schon elf Gruppen – von Washington D.C. bis zum Silicon Valley.</p>
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