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	<title>Hamburger Wahlbeobachter &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Hamburger Wahlbeobachter &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Studie: Demokratie kommt in Zukunft nicht ohne Internet aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia Ritzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Mar 2014 16:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Dies ist ein Gastbeitrag der Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin Dr. Claudia Ritzi von der Helmut Schmidt Universität Hamburg. Der vorliegende Text [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Online-Voting-fb-anonym.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-138546" alt="Online-Voting-fb-anonym" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Online-Voting-fb-anonym-630x208.jpg" width="630" height="208" /></a><br />
Dies ist ein Gastbeitrag der Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin<b> <a href="http://www.hsu-hh.de/politiktheorie/index_xBoRB5sP5OGKAkpE.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dr. Claudia Ritzi</a></b> von der <a href="http://www.hsu-hh.de/politiktheorie/index_mbuNcqXVD2BRu7w8.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Helmut Schmidt Universität Hamburg</a>. Der vorliegende Text gibt erste Ergebnisse einer 2013 durchgeführten Studie wieder. Kaum ein Akteur im politischen Prozess hält die neuen Medien heute noch für bedeutungslos – doch viele stellen sich die Frage, ob politische Beteiligung im Internet die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger ebenso aussagekräftig widerspiegelt wie klassische Beteiligungsformen. Eine Studie der Helmut-Schmidt-Universität zur politischen Beteiligung junger Erwachsener „online“ und „offline“  zeigt, dass Partizipation im Netz durchaus nicht nur unterhaltungsorientiert ist. Viele junge Menschen nutzen das Internet, um auf politische Missstände hinzuweisen – ein großer Teil von ihnen glaubt aber (noch) nicht, dass sie über das Internet auch bei politischen Eliten Gehör finden können.<i> </i><br />
Das Beispiel der E-Petitionen hat in den letzten Monaten prägnant aufgezeigt, wie viele Menschen sich heute über das Internet politisch beteiligen und welche politische Mobilisierungskraft in diesem Medium steckt. Doch was bedeutet es, wenn tausende Bürgerinnen und Bürger ihre Sympathie für ein politisches Anliegen zum Ausdruck bringen, indem sie „online“ eine Petition unterzeichnen? Ist das nur ein Zeitvertreib nach Feierabend? Oder eine ernstzunehmende politische Meinungsäußerung? Eine pauschale Beantwortung dieser Fragen ist weder möglich noch notwendig, um die Relevanz neuer Beteiligungsformen im Internet abzuschätzen. Stattdessen gilt es, die Gründe für politische Partizipation „online“ und „offline“ systematisch zu vergleichen.<br />
Am <a href="http://www.hsu-hh.de/politiktheorie/index_mbuNcqXVD2BRu7w8.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut für Politikwissenschaft der Helmut-Schmidt-Universität</a> haben wir im vergangenen Jahr eine repräsentative telefonische Befragung unter 1000 jungen Erwachsenen (22 bis 35 Jahre alt) durchgeführt, die einen solchen Vergleich erlaubt. <a href="http://www.hsu-hh.de/politiktheorie/index_XOQGMOIlQ10DTTXq.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Ergebnisse der Studie</a> zeigen, dass das Internet längst nicht mehr nur ein Spaß- und Unterhaltungsmedium ist. Von vielen  jungen Menschen wird es auch zur Ergänzung ihres individuellen Beteiligungsportfolios genutzt. Ein kurzer Überblick über zentrale Ergebnisse der Studie soll dazu dienen, die Relevanz politischer Beteiligung „online“ aufzuzeigen.<br />
Zunächst ist zu konstatieren, dass – ebenso wie dies für die meisten Formen politischer Beteiligung „offline“ gilt – Partizipation auch im Netz größtenteils ein <i>Minderheitenphänomen</i> ist: Nur knapp neun Prozent der Befragten gaben an, schon mal einen Politiker über das Internet kontaktiert zu haben, rund 14 Prozent haben schon mal einen Beitrag mit politischem Inhalt in den Social Media gepostet. Deutlich höhere Beteiligungsraten können E-Petitionen aufweisen: jede/r dritte Befragte hat schon einmal eine Petition im Internet unterschrieben.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/1-Grafik_Beteilungsformen_Claudia-Ritzi.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-138542" alt="1-Grafik_Beteilungsformen_Claudia Ritzi" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/1-Grafik_Beteilungsformen_Claudia-Ritzi-630x338.jpg" width="630" height="338" /></a><br />
Den Social Media kommt also neben Petitions-Plattformen (wie beispielsweise <a href="https://www.openpetition.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">openpetition.de</a> oder den <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seiten des Petitionsausschusses des Bundestages</a>) eine besondere Bedeutung für die Beteiligungslandschaft im Internet zu. Sie bieten nicht nur die größte Zahl an innovativen Beteiligungsmöglichkeiten, sondern werden auch vergleichsweise häufig genutzt.<br />
Allerdings ist auch anzumerken, dass die meisten politisch Aktiven sich nicht nur im Internet engagieren, sondern sowohl klassische als auch neue Beteiligungsformen nutzen. So stimmt auch lediglich ein Drittel der Befragten der Aussage „Ich partizipiere lieber online als offline“ zu. Die Zukunft der politischen Beteiligung liegt also nicht <i>nur</i> im Internet – dass bedeutet aber nicht, das demokratische Politik in der Zukunft ohne das Internet auskommen kann.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2-Grafik_Partizipation-on-und-offline_Claudia-Ritzi.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-138543" alt="2-Grafik_Partizipation on- und offline_Claudia Ritzi" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/2-Grafik_Partizipation-on-und-offline_Claudia-Ritzi-630x314.jpg" width="630" height="314" /></a><br />
Ein aus demokratietheoretischer Perspektive unerwünschtes Merkmal der aktuellen Beteiligungsstruktur ist jedoch, dass das Internet bislang nur wenige junge Menschen politisch mobilisieren kann, die sich „offline“ nicht beteiligen. So sind vor allem diejenigen jungen Erwachsenen politisch interessiert und engagiert, die einen überdurchschnittlich hohen sozio-ökonomischen Status aufweisen. Gering gebildete und einkommensschwache Bevölkerungsgruppen enthalten sich häufiger als andere Teile der Bürgerschaft der Beteiligung am politischen Prozess. Das Internet konnte an dieser Situation (bislang jedenfalls) nichts verändern, der Trend der wachsenden Beteiligungskluft zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen hält an. Ein starker sozialer „bias“ ist langfristig jedoch bedenklich, schließlich hat die Beteiligungsstruktur auch Einfluss auf die politische Agenda. Ein politisches System, in dem die Interessen der sozial Schwachen immer weniger Gehör finden, verliert deshalb sukzessive an demokratischer Qualität.<br />
Diese Überlegungen führen zu der Frage, mit welchen Absichten sich junge Menschen überhaupt politisch engagieren. In der klassischen Partizipationsforschung zählen nur jene politischen Aktivitäten als politische Beteiligung, die darauf zielen, Einfluss auf die politische Entscheidungsfindung zu nehmen. Das Schreiben eines Leserbriefes oder die Diskussion am Stammtisch werden in vielen Studien deshalb nicht als Partizipation gewertet.<br />
Auch mit Blick auf Beteiligungsmöglichkeiten im Internet wird immer wieder hinterfragt, ob sie denn überhaupt ernsthaft genutzt werden – oder ob das primäre Motiv des „Surfens“ im WWW nicht die Suche nach Spaß und Unterhaltung sei. Die Ergebnisse unserer Studie verdeutlichen, dass diese Vermutung falsch ist: rund 70 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine konkrete Beteiligungsform (z.B. das „Posten“ eines politischen Artikels) genutzt haben, um Einfluss auf die politische Entscheidungsfindung zu nehmen. Mehr als 80 Prozent der Befragten wollten durch ihr Engagement auf einen Missstand hinweisen und knapp 70 Prozent „ein Zeichen setzen“ – auch wenn sie nicht glauben, dass sie politisches Gehör finden können.<br />
Lediglich in rund 20 Prozent der Fälle hat das Motiv „weil es Spaß macht“ eine Rolle gespielt.<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/3-Grafik_Gründe-für-Partizipation_Claudia-Ritzi.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-138544" alt="3-Grafik_Gründe für Partizipation_Claudia Ritzi" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/3-Grafik_Gründe-für-Partizipation_Claudia-Ritzi-630x301.jpg" width="630" height="301" /></a><br />
Mit Blick auf die „Offline-Partizipation“ spielt das Motiv der Einflussnahme zwar eine stärkere Rolle (90 Prozent gaben an, dass dieses Motiv ihr Engagement anleitet), die Differenz zur „Online-Partizipation“ lässt sich aber vermutlich maßgeblich damit erklären, dass hier auch die Chance, tatsächlich Einfluss ausüben zu können, als besser eingeschätzt wird. Darauf deutet zumindest der Vergleich zur Häufigkeit des Motivs „Auf einen Missstand hinweisen“ hin, das mit Blick auf klassische Partizipationsformen von 70 Prozent der Befragten bejaht wurde – also seltener, als dies für die „Online-Beteiligungsformen“ gilt.</p>
<h3>FAZIT</h3>
<p>Die Ergebnisse der Studie sprechen also eine klare Sprache: Sie verdeutlichen erstens, dass das Internet von jungen Erwachsenen nicht nur als ein Spaßmedium genutzt wird. Gerade, wenn es um Politik geht, sind die Motive der Aktivität „online“ und „offline“ durchaus vergleichbar. Und zweitens zeigen sie auf, dass die so genannten „digital natives“ skeptisch mit Blick auf ihre Chancen sind, via Internet überhaupt Gehör bei der Politik zu finden.<br />
Nicht die Bürgerinnen und Bürger müssen also zukünftig unter Beweis stellen, dass sie sich auch in der digitalen Welt ernsthaft engagieren – vielmehr ist es an den Politikerinnen und Politikern zu verdeutlichen, dass sie das Engagement ihrer Wählerschaft ernst nehmen. Ganz gleich, ob diese sich „online“ oder „offline“ beteiligen.<br />
<em>Dieser Artikel ist ein Crosspost von Martin Fuchs&#8217; Blog <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2014/03/zwischen-ernst-und-unterhaltung-die.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Hamburger Wahlbeobachter“</a>. Der Artikel erschien zuerst dort.</em><br />
Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/sofiagk/4583042411/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sofia Gk</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC-SA 2.0</a>)<br />
<img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="Buch-Cover von Marina Weisband " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></p>
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		<title>Wie wahlentscheidend ist das Internet 2013?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Fuchs]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2013 14:44:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Forsa]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2013]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Wahlbeobachter]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen schwappte wieder eine neue Studie zum Zusammenhang von politischem Engagement und Social Media über den Teich. Das PEW Forschungszentrum aus Washington [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/facebook.jpg"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-128672" alt="politik-digital.de " src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/facebook.jpg" width="638" height="292" /></a>Vor einigen Tagen schwappte wieder <a href="https://netzpolitik.org/2013/studie-politisches-engagement-in-social-media/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine neue Studie</a> zum Zusammenhang von politischem Engagement und Social Media über den Teich. Das <a href="http://pewinternet.org/About-Us.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PEW Forschungszentrum</a> aus Washington untersuchte <a href="http://pewinternet.org/Reports/2013/Civic-Engagement.aspx?utm_source=Mailing+List&amp;utm_campaign=fa2d9ed5c6-Civic_Engagement_04_25_2013&amp;utm_medium=email" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die Frage</a>: Wie haben sich das Online-Aktivitäten der Wähler im US-Wahlkampf 2012 im Vergleich zu 2008 verändert?</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://pewinternet.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" title="Logo Pew Internet Reseach Centre " alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/-8b0Hg4djjUU/UYKJoZ4MBVI/AAAAAAAACBE/gOX-W87Gtz4/s320/Logo+PewInternet.jpg" width="320" height="101" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Logo PewResearchCentre</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><b>Mit Interessanten Ergebnissen:</b><br />
&#8211; <b>39 % </b>der Amerikaner waren im Wahlkampf 2012 via Social Media politisch aktiv<br />
&#8211; <b>34%</b> aller erwachsenen US-Amerikaner haben online versucht, ein Regierungsmitglied zu kontaktieren oder äußerten sich online politisch in einem öffentlichen Forum<br />
&#8211; <b>17%</b> der Amerikaner haben im untersuchten Zeitraum eine Online-Petition unterschrieben<br />
&#8211; <b>18%</b> der Amerikaner versuchten ein Regierungsmitglied per Email zu kontaktieren &#8211; Junge Erwachsene engagieren sich ebenso politisch wie ältere, und sind zudem häufiger auf Social- Media-Kanälen politisch aktiv<br />
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich das <b>politische Engagement auf den Seiten sozialer Netzwerke enorm gesteigert hat</b> und auch zu weiteren politischen Aktivitäten geführt hat.</p>
<h2>DOCH WIE SIEHT DIE POLITISCHE INTERNET- UND SOCIAL-MEDIA-NUZUNG IN DEUTSCHLAND AUS?</h2>
<h2></h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td><a href="http://1.bp.blogspot.com/-8Mm7ZKjG-XU/UYKlAqnxQXI/AAAAAAAACC8/Qkefo6rX31g/s1600/BITKOM+Logo.jpg"><img decoding="async" title="Logo des BITKOM " alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-8Mm7ZKjG-XU/UYKlAqnxQXI/AAAAAAAACC8/Qkefo6rX31g/s320/BITKOM+Logo.jpg" width="320" height="106" border="0" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Hierzu hat der <a href="http://www.bitkom.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien </a>(BITKOM) heute die forsa-Studie &#8220;<a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_76080.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demokratie 3.0 – Bedeutung des Internets für den Wahlkampf</a>&#8221; veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich einige ausgewählte Ergebnisse vorstellen:</p>
<div><a href="http://3.bp.blogspot.com/-PYIG3PZK2Sk/UYKPqIyfZ4I/AAAAAAAACBc/SESwWT9y8gc/s1600/Internet+wird+als+Informationsquelle+wichtiger.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Das Internet wird als Informationsquelle immer wichtiger" alt="60% der Wähler informieren sich über Politik im Internet" src="http://3.bp.blogspot.com/-PYIG3PZK2Sk/UYKPqIyfZ4I/AAAAAAAACBc/SESwWT9y8gc/s1600/Internet+wird+als+Informationsquelle+wichtiger.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Schon<b> 60 Prozent der Befragten informieren sich über politische Themen online</b>, nach Fernsehen, Tageszeitung und Radio ist das Netz bereits heute die viertwichtigste Informationsquelle &#8211; über alle Bevölkerungsgruppen.</p>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-95jkLH7B0VQ/UYKRHYCUrDI/AAAAAAAACBo/ba9mccd-JFM/s1600/Internet+bei+J%C3%BCngeren+zweiwichtigste+Quelle.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Bei Jüngeren schlägt nur das TV das Internet als News-Medium" alt="80% der 18-29Jährigen informieren sich online über Politik" src="http://4.bp.blogspot.com/-95jkLH7B0VQ/UYKRHYCUrDI/AAAAAAAACBo/ba9mccd-JFM/s1600/Internet+bei+J%C3%BCngeren+zweiwichtigste+Quelle.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Bei den Wahlberechtigten bis 30 Jahre ist das<b> Internet</b> heute schon die <b>zweitwichtigste Informationsquelle</b>, 80 Prozent informieren sich online über Politik.  Nur das Fernsehen wird noch häufiger zur politischen Information genutzt. Dies bestätigt auch die Zahlen der <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/03/wie-erreicht-man-nichtwahler.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ProSiebenSat.1. AG-Nichtwähler-Studie</a>.</p>
<h3>Wo informieren sich die Wähler im Internet über Politik?</h3>
<p>&nbsp;</p>
<div><a href="http://2.bp.blogspot.com/-qAWgDGFIDNE/UYKSHlwwJJI/AAAAAAAACB0/jihOwABC-DI/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Klassische Medien dominieren im Web bei Politikinformationen" alt="35% der Wähler informieren sich in sozialen Netzwerken über Politik" src="http://2.bp.blogspot.com/-qAWgDGFIDNE/UYKSHlwwJJI/AAAAAAAACB0/jihOwABC-DI/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Über alle Bevölkerungsgruppen hinweg informiert sich im Jahr 2013 bereits <b>jeder Dritte via Social Media über politische Themen</b>. Damit sind soziale Netzwerke eine wichtigere Quelle als Webseiten von Ministerien, Behörden, Parteien oder die Webseiten von Politikern.</p>
<div><a href="http://1.bp.blogspot.com/-K1itjxc4pGQ/UYKTWvgX3dI/AAAAAAAACCE/rmY71-YTa5o/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen+bei+jungen+W%C3%A4hlern.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Klassische Medien dominieren im Web die Politikinformationen" alt="55% der 18-29Jährigen informieren sich via Socal Media über Politik" src="http://1.bp.blogspot.com/-K1itjxc4pGQ/UYKTWvgX3dI/AAAAAAAACCE/rmY71-YTa5o/s1600/Nutzung+Internetangebote+f%C3%BCr+politische+Informationen+bei+jungen+W%C3%A4hlern.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Schaut man sich nur die Zielgruppe der 18-29jährigen an, sieht man, dass Social Media sogar noch wichtiger für die politische Information ist. <b>55 Prozent</b> der jungen Wähler informieren sich bei Facebook, YouTube, Twitter und Co über politische Inhalte. Nur noch die Webseiten von <a href="http://spiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spiegel.de</a>, <a href="http://zeit.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeit.de</a>, <a href="http://tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a>, <a href="http://sueddeutsche.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sueddeutsche.de</a>, <a href="http://faz.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">faz.net</a> und <a href="http://stern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stern.de</a> werden hierfür noch häufiger genutzt. Neben dieser passiven Informationsaufnahme interessierte forsa auch die Frage nach der aktive Onlin-e-Beteiligung an Wahlkämpfen.</p>
<div><a href="http://1.bp.blogspot.com/-T42LrJWBvH4/UYKYFhDfrfI/AAAAAAAACCU/mvyFMNMA1ak/s1600/Online-Beteiligung+im+Wahlkampf.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Jeder Dritte beteiligt sich online am Wahlkampf " alt="Vergleich verschiedener Online-Aktivitäten im Zusammenhang mit Wahlkampf" src="http://1.bp.blogspot.com/-T42LrJWBvH4/UYKYFhDfrfI/AAAAAAAACCU/mvyFMNMA1ak/s1600/Online-Beteiligung+im+Wahlkampf.jpg" border="0" /></a></div>
<p>Und hier erhielten die Befrager ein ähnliches Ergebnis wie in den USA. Über <b>ein Drittel</b> der Befragten beteiligt sich online aktiv am Wahlkampf. Bei den Jüngeren sind dies sogar <b>fast zwei Drittel</b>. Wobei auch hier wieder unterschieden werden muss. Die größte Aktivität zeigen die Wähler beim Drücken von &#8220;Gefällt mir&#8221;-Buttons oder beim Teilen von Inhalten. Dieser &#8220;<a href="http://www.computerbase.de/news/2013-03/klicktivismus-als-placebo-fuer-politische-aktivitaet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klicktivismus</a>&#8221; wurde schon an verschiedensten Stellen kritisiert, da es sich hierbei nicht um eine wirkliche Aktivität handelt. Aktivitäten, die mehr Zeit und Einsatz erforderten, kommen bei den Wählern auch wesentlich seltener zum Einsatz. Bleibt die zentrale Frage aller wahlkämpfenden Politiker, Parteistrategen und Agenturen: <b>Wie wahlentscheidend ist das Internet denn nun am 22. September 2013 bei der Bundestagswahl? </b></p>
<div><a href="http://4.bp.blogspot.com/-6BcPU__KVac/UYKbvtKcH5I/AAAAAAAACCo/WoGI8trSF5s/s1600/Internet+ist+wahlentscheidend.jpg"><img decoding="async" title="Chart: Für ein gutes Drittel ist das Internet wahlentscheidend" alt="37% der Bundesbürger finden es wahlentscheidend wie Parteien das Internet im  Wahlkampf nutzen" src="http://4.bp.blogspot.com/-6BcPU__KVac/UYKbvtKcH5I/AAAAAAAACCo/WoGI8trSF5s/s1600/Internet+ist+wahlentscheidend.jpg" border="0" /></a></div>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
<p>Diese Zahl wird wohl auch einige aktive Wahlkämpfer überraschen. Für <b>über ein Drittel der Deutschen ist wahlentscheidend, wie die Parteien das Internet im Wahlkampf nutzen</b> werden. Bei den bis 30jährigen ist dies sogar für <b>fast 50 Prozent</b> der Wähler wahlentscheidend. Zudem erwarten 73 Prozent der Wähler von einem &#8220;guten Politiker&#8221;, dass er das Internet für den direkten Dialog mit dem Bürger nutzt. Nicht jeder Politiker kann und will die Möglichkeiten, die Social-Media und andere Online-Instrumente bieten, für den Dialog mit seinen potentiellen Wählern nutzen. Dies muss er auch nicht. Die Zielgruppen und deren Ansprache variieren von Politiker zu Politiker. Doch jeder Politiker, der junge Menschen und politikferne Zielgruppen erreichen will, sollte diese Zahlen ernst nehmen. Der Online-Wahlkampf kann kommen! Und hier habe ich mal analysiert, wie die <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/2013/01/social-media-im-bundestag.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">620 Bundestagsabgeordneten Social Media zu Beginn des Wahljahres 2013</a> nutzen. Einen Überblick über die Social-Media-Aktivitäten der Parteien bietet die Social-Media-Analyse-Plattform <a href="https://pluragraph.de/categories/parteien/combined_with/deutschland" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pluragraph.de.</a> Zur Präsentation der Studie hat der BITKOM auch eine <a href="http://www.bitkom.org/files/documents/demokratie_3null.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gelungene Infografik</a> gestaltet, die die wichtigsten Infos noch einmal schön zusammenfasst. Voila:</p>
<div><a href="http://www.bitkom.org/files/documents/demokratie_3null.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/-yF1TZL8oJ6o/UYjXirRnBCI/AAAAAAAACEk/2kPGGahmDfI/s1600/BITKOM+Infografik_Demokratie_3.0.jpg" border="0" /></a></div>
<div></div>
<div></div>
<div><em>Dies ist ein Crosspost von Martin Fuchs’ Blog <a href="http://www.hamburger-wahlbeobachter.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">“Hamburger Wahlbeobachter”</a>. Der Artikel ist zuerst dort erschienen.<br />
</em></div>
<div>Bild: politik-digital.de <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-NC 2.0</a></div>
<div></div>
<div><img decoding="async" title="Klett-Cotta " alt="" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x110.png" width="403" height="70" /></div>
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