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	<title>Handy &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Handy &#8211; politik-digital</title>
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		<title>test.de-Expertenchat: Handys und Smartphones</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 15:38:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stiftung Warentest]]></category>
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					<description><![CDATA[Moderne Handys bieten fast unend­liche Möglich­keiten. Das heißt aber auch: Käufer haben die Qual der Wahl. Wie viel Handy brauche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Handys bieten fast unend­liche Möglich­keiten. Das heißt aber auch: Käufer haben die Qual der Wahl. Wie viel Handy brauche ich wirklich? Welches Betriebs­system soll ich wählen? Worauf soll ich beim Kauf achten? Die test-Experten Dirk Lorenz und Michael Wolf gaben am 11. Januar von 13-14 Uhr Antwort im Chat auf test.de. <a href="http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/Chat-Handys-und-Smartphones-test-Experten-antworten-4314111-4314133/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier das Chattranskript</a>.</p>
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		<title>test.de-Expertenchat: Handys und Tarife</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/testde-expertenchat-handys-und-tarife-4730/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Dörfler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 15:42:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
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		<category><![CDATA[Expertenchat]]></category>
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		<category><![CDATA[Sandra Müller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Am 6. Januar 2010 beantworteten Sandra Müller und Michael Wolf <a href="http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/-Chat-Handys-und-Tarife/1837278/1837278/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fragen zu Handys und Tarifen</a> im Expertenchat der Stiftung Warentest und gaben Auskunft zu günstigen Prepaid-Tarifen, mobilem Surfen und Vertragsauflösungen.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Am 6. Januar 2010 beantworteten Sandra Müller und Michael Wolf <a href="http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/-Chat-Handys-und-Tarife/1837278/1837278/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fragen zu Handys und Tarifen</a> im Expertenchat der Stiftung Warentest und gaben Auskunft zu günstigen Prepaid-Tarifen, mobilem Surfen und Vertragsauflösungen.</p>
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		<title>Revolution 2.0 in Moldawien: Twitter ersetzt Handy</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/revolution-20-in-moldawien-twitter-ersetzt-handy-4316/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 12:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Moldawien]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Protest gegen die Parlamentswahlen in Moldawien kam auch mit Hilfe von Handy und SMS und - nach deren Abschaltung - Internetdiensten zustande. Von der gewaltsamen Erstürmung von Parlament und Präsidentenpalast berichteten Moldawier in Webvideos und dem Kurznachrichtendienst Twitter.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Protest gegen die Parlamentswahlen in Moldawien kam auch mit Hilfe von Handy und SMS und &#8211; nach deren Abschaltung &#8211; Internetdiensten zustande. Von der gewaltsamen Erstürmung von Parlament und Präsidentenpalast berichteten Moldawier in Webvideos und dem Kurznachrichtendienst Twitter.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Bei den Protesten kamen viele Menschen über Handys und SMS zusammen; nachdem die Netze abgeschaltet worden waren, wurde auf Twitter umgesattelt: Internetnutzer wurden so aktuell informiert und auf dem Laufenden gehalten, Youtube-Videos stellten zudem das Geschehen vor Ort beinahe in Echtzeit dar. Am Schauplatz der Proteste gab es damit keine staatliche Deutungshoheit mehr &#8211; die Protestierenden selbst konnten der Welt via Internet das Ausmaß der Gewalt kund tun.
</p>
<p>
So kamen auch die Nachrichtenagenturen wie Reuters und BBC letztlich auf Twitter und Youtube als aktuellste Nachrichtenmedien. Vom Handy über Twitter und Youtube, fanden damit die Berichte Eingang in die klassischen Nachrichten: Revolution 2.0.
</p>
<p>
Eine Übersicht über den Twitter-Traffic findet sich <a href="http://www.mybot.ro/pman/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.
</p>
<p>
Die demokratische Opposition wirft den Wahlgewinnern Wahlfälschung vor<br />
und versucht, sie zu Zugeständnissen zu zwingen. In Vorhersagen waren<br />
den Kommunisten maximal 30 Prozent der Stimmen zugerechnet, bei der Abstimmung erzielten<br />
sie deutlich über 50 Prozent und gewannen.</p>
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		<item>
		<title>Zehn ganz legale Anonymisierungstricks</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/zehn-ganz-legale-anonymisierungstricks-3481/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
Die Bundesregierung will die Vorratsdatenspeicherung. Wer wann welche Internetseiten besucht oder wem E-Mails bzw. SMS schreibt, soll dann sechs Monate lang gespeichert werden. Doch es gibt ganz legale Wege, die Speicherung zu umgehen.
</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
Die Bundesregierung will die Vorratsdatenspeicherung. Wer wann welche Internetseiten besucht oder wem E-Mails bzw. SMS schreibt, soll dann sechs Monate lang gespeichert werden. Doch es gibt ganz legale Wege, die Speicherung zu umgehen.
</p>
<p><!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Geht es nach den Plänen der Großen Koalition, soll<br />
die Voprratsdatenspeicherung ab dem 1. Januar 2008 starten. Wenn<br />
der Bundestag zustimmt, müssen Telekommunikationsdienstleister<br />
wie Telekom oder Arcor auch ohne konkreten Verdacht für sechs<br />
Monate nachhalten, wer wann wo mit wem in Kontakt war. So soll die<br />
Strafverfolgung erleichtert werden. Der Inhalt von Telefongesprächen,<br />
besuchten Webseiten oder SMS ist davon nicht betroffen.
</p>
<p>
Mit folgenden Tipps und Tricks kann jeder Internetnutzer die Speicherung<br />
dieser Informationen legal umgehen:
</p>
<p>
<b>Telefonieren</b>
</p>
<p>
Die Nutzung von öffentlichen Telefonen und Telefonzellen ist<br />
die einfachste anonyme Alternative zu Vertragshandy, Internettelefonie<br />
und Festnetztelefon. Um beim Mobiltelefonieren keine nachvollziehbaren<br />
Verbindungsdaten zu hinterlassen, sollte man Prepaid-Karten für<br />
das Handy benutzen. Diese müssen nicht auf den eigenen Namen<br />
registriert werden. In einigen Fällen kann man diese Guthaben-Karten<br />
auch für mobiles Internet via UMTS einsetzen und sich so drahtlos<br />
und – zumindest in Sachen Vorratsdatenspeicherung &#8211; überwachungsfrei<br />
im Internet bewegen.
</p>
<p>
<b>Surfen im Internet </b>
</p>
<p>
Internet ohne Speichern der persönlichen Kommunikationsdaten:<br />
Hier reicht es eigentlich, sich über einen Internetanschluss<br />
einzuwählen, der nicht unter dem eigenen Namen registriert<br />
ist. Das geht am Einfachsten, wenn man in Internetcafés surft<br />
oder offene Funknetzwerke verwendet. Dabei sollte man jedoch jederzeit<br />
auf die Verwendung von verschlüsselten Internetseiten achten.
</p>
<p>
Eine weitere Möglichkeit, der Vorratsdatenspeicherung im Internet<br />
zu entgehen, sind so genannte Anonymisierungsnetzwerke wie <a href="http://anon.inf.tu-dresden.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anon<br />
Proxy</a> oder <a href="http://www.torproject.org/index.html.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TOR</a>.<br />
Bei diesen oft kostenlosen Diensten lädt man sich ein bestimmtes<br />
Porgramm herunter, dass die Verbindung zum Internet über eine<br />
ganze Reihe zwischengeschalteter Verbindungsstellen übernimmt.<br />
Dann kann man ruhig über die eigene Internetverbindung ins<br />
Netz gehen, da nur die Nutzung dieser Anonymisierungsdienste, nicht<br />
aber das tatsächliche Kommunikationsziel gespeichert werden<br />
kann – wenn die Anonymisierungserver wie beim TOR-Netzwerk<br />
außerhalb der Europäischen Union stehen.
</p>
<p>
Eine technisch kompliziertere Möglichkeit ist der Einsatz<br />
von Virtuellen Privaten Netzwerken (VPN) mit einem Rechner außerhalb<br />
der EU. Hier wird wie bei einem lokalen Netzwerk eine direkte Verbindung<br />
mit einem Rechner in einem anderen Land aufgebaut, von dem aus dann<br />
der Zugriff auf das Internet erfolgt. Ähnlich wie bei den Anonymisierungsnetzwerken<br />
wird bei Virtuellen Privaten Netzuwerken nur der Zugriff auf den<br />
Rechner gespeichert, alles dahinter kann nicht erfasst werden.
</p>
<p>
<b>E-Mail</b>
</p>
<p>
Auch wenn E-Mails von Natur aus nicht anonym sind, kann man mit<br />
einigen Tricks der geplanten Speicherung eigener Daten entgehen<br />
und so relativ unerkannt via E-Mail kommunizieren.
</p>
<p>
Der einfachste Trick ist die Nutzung des Entwurf-Ordners eines<br />
gemeinsamen E-Mailkontos bei einem willkürlichen Webmailprovider<br />
wie Gmail.com oder GMX. Wenn mehrere Leute das Passwort haben, müssen<br />
die Mails erst gar nicht verschickt werden und sind trotzdem von<br />
mehreren Nutzern abrufbar.
</p>
<p>
Beste Möglichkeit ist die Verwendung von E-Mail-Diensten,<br />
die ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union haben<br />
und die eine verschlüsselte Kommunikation zulassen. Die Verbindungsdaten<br />
müssen dann nicht beim jeweiligen Internetzugangsdienstleister<br />
gespeichert werden.
</p>
<p>
Technisch aufwändiger ist die Verwendung von Remailern. Technisch<br />
versierte Nutzern können so Ihre E-Mail ohne Absender und über<br />
viele, schwer nachvollziehbare Umwege versteckt zum Empfänger<br />
senden.
</p>
<p>
Diese Hinweise beziehen sich jedoch nur auf die Umgehung der Vorratsdatenspeicherung;<br />
um den eigentlichen Inhalt zu verschlüsseln, empfiehlt sich<br />
die Verwendung von Verschlüsselungssoftware wie zum Beispiel<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pretty-Good-Privacy</a>.
</p>
<p>
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat eine <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/CD/preview/amnesiacd.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste<br />
von Programmen</a> zusammengestellt, die dabei helfen können,<br />
keine verfolgbare Spuren im Internet zu hinterlassen und eigene<br />
Informationen zu schützen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Telekommunikation und Jugendkultur</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/buecherreport/telekommunikation_und_jugendkultur-101/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jun 2007 07:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücherreport]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><b>Jugendliche haben wenig Geld und sind dennoch die groesste Nutzergruppe technischer Neuheiten. Eine wissenschaftliche Annäherung an das Thema &#8222;Telekommunikation und Jugendkultur&#8220;.</b> <br /></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jugendliche haben wenig Geld und sind dennoch die groesste Nutzergruppe technischer Neuheiten. Eine wissenschaftliche Annäherung an das Thema „Telekommunikation und Jugendkultur“.</strong><br />
SMS schreiben, chatten, die täglichen Soaps gucken &#8211; Jugendliche umgeben sich heutzutage mit zahlreichen Medienangeboten. Die Wirtschaft darf jubeln, kann in diesem Fall einmal die Nachfrage mit dem wachsenden Angebot Schritt halten, wie jeder Blick ins multimediale Kinderzimmer oder alltägliche Zufallsbeobachtungen jugendlicher Verhaltensweisen bestätigen. Insbesondere die neuen Telekommunikationsmedien Handy und Internet spielen im Leben der Jugendlichen eine entscheidende Rolle. Sie gelten sowohl insgesamt als die größte Nutzergruppe als auch als ‚early adopter\&#8217;, soll heißen ‚frühe Anwender\&#8217; technischer Neuerungen, obwohl sie doch das finanzschwächste Käufersegment bilden.<br />
<strong>Neue Medien und Jugendkultur</strong><br />
Um so unverständlicher erscheint es, dass die aktuelle Jugendkulturforschung die veränderte Medienumwelt kaum in ihre Untersuchungen einbezieht. Zwar konstatiert beispielweise die kommerzielle Studie des österreichischen Mobilfunkanbieters mobilkom austria, dass 91 Prozent der einheimischen Jugendlichen ihr Handy immer bei sich tragen und durchschnittlich 23,4 SMS pro Woche verschicken, dennoch unterscheiden die meisten Studien zur Jugendkultur immer noch zwischen medialen und nicht-medialen Freizeitverhalten. Computer, Internet und Mobiltelefone sind jedoch integraler Bestandteil des jugendlichen Freizeitverhaltens. Bei den männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren hat der Computer bereits den Fernseher ‚als Medium, auf das am wenigsten verzichtet werden kann\&#8217; vom Spitzenplatz verdrängt.<br />
Judith Bug und Matthias Karmasin bieten in den von ihnen herausgegebenen Sammelband &#8220;Telekommunikation und Jugendkultur. Eine Einführung&#8221; eine erste wissenschaftliche Annäherung an dieses Thema. Unter dem Blickwinkel ihrer unterschiedlichen Disziplinen entwickeln die Autoren Fragestellungen, um das neue Forschungsfeld abzugrenzen.<br />
Themenfelder der Beiträge sind die Integration der Telekommunikationsmedien in bestehende Formen der Mediennutzung, Re-Artikulation der Kulturen und Identitäten von Jugendlichen, Angebot und Nutzung von Bildschirmspielen, neue Formen der cross-medialen Vermarktung am Beispiel Pokémon, Merkmale computer-vermittelter Kommunikation am Format Internet-Chat, die Rolle des Handys und insbesondere des Short-Message-Service für Jugendliche, die Veränderungen im Umgang mit Musik durch MP3 und die Mediatisierung jugendlicher Lebensräume.<br />
<strong>Umfassende gesellschaftliche Veränderungen</strong><br />
Die Autoren vergleichen die Neuen Medien mit de Erfindung des Buchdrucks: Ähnlich wie die Erfindung des Buchdruckes nehmen die neuen Medien nicht nur Einfluss auf das Freizeitverhalten der Menschen, sondern auf alle Lebensbereiche.<br />
Entsprechend der veränderten Mediennutzung müsse die Zuschauerforschung ihre Methodologie anpassen: Der Stellenwert der einzelnen Medien könne nicht mehr durch die quantitative Nutzungsdauer gemessen werden. Vielmehr stellen sich die Jugendlichen eigene Menüs aus alten und neuen Medien zusammen, die sie ihren Bedürfnissen entsprechend zur Information, Kommunikation oder Unterhaltung verwenden.<br />
In der Soziologie, so die Autoren, dürfe nicht länger nur Globalisierung und Individualisierung als einflussnehmende Faktoren auf das Umfeld Jugendlicher analysiert werden, auch die Auswirkungen der Mediatisierung müssten Eingang in die Forschung finden. Einige Folgen könnten schon heute beobachtet werden: Der Alltag ist weniger klar strukturiert als es noch in der Industriegesellschaft der 50er Jahre der Fall war. Beziehungen definieren sich nicht mehr so stark durch räumliche Nähe als über gemeinsame Interessen.<br />
Insgesamt stellt dieser Sammelband, der von Telekom Austria gesponsert wurde, eine gelungene Einführung in das Thema dar. Die vorgestellten Hypothesen zur gesellschaftlichen Veränderungen durch die Telekommunikationsmedien sind anschaulich und allgemein verständlich. Kritische Anmerkungen zur Kommerzialisierung und Verflachung von Kommunikation kommen allerdings zu kurz.</p>
<table width="146" border="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div align="center">Erschienen am 1.5.2003</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Der Vatikan nutzt das Netz für seine Ziele</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/der-vatikan-im-netz/netzkulturdossier_uebersichtsartikel_vatikanimnetz050401-shtml-2510/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Vatikan im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Katholische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit professionell gemachten Websites informiert der Vatikan seine Gläubigen und wirbt für die katholische Kirche. Doch das Internet könnte zu einer Bedrohung der Herrschaftsstrukturen der Kirche werden. Tatsächlich trägt das Internet zu einer Demokratisierung der alten Kirchenstrukturen bei.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Mit professionell gemachten Websites informiert der Vatikan seine Gläubigen und wirbt für die katholische Kirche. Doch das Internet könnte zu einer Bedrohung der Herrschaftsstrukturen der Kirche werden. Tatsächlich trägt das Internet zu einer Demokratisierung der alten Kirchenstrukturen bei.</p>
<p><!--break--></p>
<p class="normal">Von bis zu zehn Millionen Besuchen pro Tag berichteten bereits zur<br />
                            <br />Weihnachtszeit 2004 die Macher der offiziellen Website des<br />
                            <a href="http://www.vatican.va/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vatikans</a>. Diese Zahlen sind in Zeiten des Todesdkampfes von Papst Johannes Paul II offenbar weit überschritten worden: Am 1. April, der Papst liegt nach Berichten aus dem Vatikan im Sterben, waren auch Unterseiten des Internetangebots nicht mehr zu erreichen. Auch die Webcam, die den Petersplatz<br />
                            <a href="http://www.vatican.va/news_services/television/multimedia/ctv28.ram" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zeigt</a>, ist nicht verfügbar.</p>
<p class="normal">Die 30 nach Erzengeln benannten Großrechner des Vatikans, die im<br />
                            <br />Apostolischen Palast einige Stockwerke unter der Wohnung des Papstes untergebracht sind, halten dem Ansturm der Gläubigen nicht mehr stand. Zwar gab es noch im Dezember 2004<br />
                            <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/533654.html?nv=cp_L1_aa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berichte</a>, wonach die Kapazität der Serverfarm verdoppelt werden sollte &#8211; ganz offensichtlich hat man es nicht mehr rechtzeitig geschafft. Die ganze christliche Welt schaut auf den Vatikan, und im Jahr 2005 schaut die Welt zunächst ins Internet.</p>
<p>Auch die Kirche hat während der Amtszeit von Papst Johannes Paul die Chancen erkannt, die das neue Kommunikationsmittel ungeahnte neue Chancen der Massenansprache bietet. Bereits im Jahr 1995 schloss sich der Vatikan dem Internet an. Im Jahr 1999 gestattete der Vatikan den weltabgewandten Klöstern die Nutzung von Handys und Internet &#8211; allerdings in Maßen. Und im November des Jahres 2001 verschickte der Papst seine erste e-Mail unter den Augen der Weltpresse. In der Mail-Botschaft bat er um Vergebung für<br />
                            <br />Missetaten der katholischen Kirche in Ozeanien.</p>
<p>Inzwischen hat sich längst ein kirchliches Leben im Internet herausgebildet. Eine Website für Kircheneintritte in Zeiten des Austritts?<br />
                            <a href="http://www.kircheneintrittsstelle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorhanden</a>! Online-Beichte? Zwar nicht von der Kirche bereitgestellt, aber: vorhanden! Kirchliche Nachrichtendienste wie &#8220;Radio Vatikan&#8221; bieten hochaktuelle<br />
                            <a href="http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/index.asp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">News</a> in mehreren Sprachen an. Hintergründiges und Buntes über den Zwergstaat im Herzen Roms mit der eigenen Domain &#8220;.va&#8221; sind zu Hauf zu finden. Zudem plant die katholische Kirche für das Jahr 2005 ein erstes virtuelles Portal katholischer Gemeinden, auf dem Gläubiger aller Welt in Newsgroups miteinander chatten sollen.</p>
<p>Doch die erzkonservativen Kirchenfürsten können sich bei aller<br />
                            <br />Marketingprofessionalität nicht recht mit dem Medium anfreunden. Zwar sollen möglichst viele Schäfchen bei der Stange gehalten werden. Aber dass es im Internet von Sex, Seelenfängern und Verschwörungstheorien nur so wimmelt, hat sich längst auch bis nach Rom herumgesprochen. In seiner Skepsis gegenüber dem Medium gleicht der Vatikan dabei eben allen Staatsformen, die aristokratisch oder autoritär, jedenfalls nicht demokratisch legitimiert sind. Solange der Vatikan eine black box war, aus dem nur selten und oft mit<br />
                            <br />Verzögerung Nachrichten nach außen drangen, konnte die Informationspolitik leicht gesteuert werden. Doch heute sieht sich selbst der Vatikan gezwungen, Nachrichten über den Gesundheitszustand des Kirchenoberhauptes fast in Real<br />
                            <br />Time an die Öffentlichkeit weiterzugeben.</p>
<p>Der Grund: In Zeiten von Weblogs und Handys sind selbst die hohen Mauern von Vatikan-Stadt nicht mehr dicht zu halten. Vermutlich müssen die Kardinäle nun erstmals, wenn sie ihren Nachfolger in der Sixtinischen Kapelle küren, ihre Handys an der Pforte abgeben, damit weiterhin der aufsteigende schwarze Rauch aus dem Kamin den gefundenen Nachfolger deklamiert. Mit einer traditionellen Versiegelung der schweren Türen der Kapelle wird es auf jeden<br />
                            <br />Fall nicht mehr getan sein.</p>
<p>Dass Positionsbedarf besteht, hat der Vatikan bereits im Jahr 2000 erkannt, als eins von insgesamt drei Positionspapieren n (Dokumentation auf<br />
                            <a href="http://www.politik-digital.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">politik-digital.de</a>) zum Umgang mit dem Internet veröffentlicht wurde. Zum einen warnt die katholische Kirche darin standardmäßig vor unseriöser Berichterstattung, Sex und Hassparolen, die sich heute schneller verbreiten können, als je zuvor.</p>
<p>Andererseits brechen die Autoren eine Lanze gegen &#8220;Kulturimperialismus&#8221; und Monopolbildung bei der Vermittlung kultureller Werte: Die Informationstechnologien könnten zwar zu einer besseren und (verteilungs-) gerechteren Welt führen. Allerdings dürfte das Internet nicht dazu führen, dass einzelne Kulturen die Definitionshoheit für gesellschaftliche Belange erlangen. Der Vatikan warnt damit vor der digitalen Spaltung und der Vormachtstellung der westlichen Welt im Internet.</p>
<p>Wie ernst gemeint diese Warnungen sind, ist nicht zu ermitteln. Der größte Teil der Internetnutzer dürften christliche Glaubensbrüder sein: So ist das eben in den USA oder Europa. Die religiöse Hegemonie im Internet wird damit derzeit noch von Werten geprägt, die der christlichen Lehre entspringen. An einer Stärkung von arabischen oder chinesischen Websites kann die katholische Kirche daher eigentlich kein Interesse haben.</p>
<p>Vom Internet könnte auch aus anderer Richtung für den Vatikan langfristig eine ernste Bedrohung seiner Struktur ausgehen. Forderungen nach einer Demokratisierung und Modernisierung der katholischen Kirche werden im Internet erhoben. Abtrünnige Glaubensgruppen innerhalb der Kirche können ihre Bewegungen weltweit vernetzen und organisieren. Auch die Gefahr eines<br />
                            <br />PR-Gaus erhöht sich durch die Vernetzung der Gläubigen: Heiss diskutiert wird zum Beispiel im Internet, ob der Boykottaufruf des Vatikans gegen das Buch &#8220;Illuminati&#8221; von Starautor<br />
                            <a href="http://www.danbrown.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dan Brown</a> gerechtfertigt sei. Brown unterstellt dem Vatikan in seinem Thriller unlautere Handlungen und erreicht damit ein Millionenpublikum.</p>
<p>Doch im Kampf um die Deutungshoheit im Netz hält der Vatikan vorerst mit: Die offiziellen Websites des Vatikans sind hochprofessionell. Selbst der erzkonservativen Opus Dei, eigentlich für extrem rückwärtsgewandte und konservative Glaubensinterpretation bekannt, erlaubt heutzutage einen Einblick in seine Arbeit durch ein<br />
                            <a href="http://www.opusdei.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet-Fensterchen</a>. Interessant wird sein, wie &#8211; im Falle des Todes von Papst Johannes Paul II &#8211; im Internet die Trauerbewältigung und die nächste Papstwahl begleitet wird. politik-digital.de wird ein Auge darauf werfen.</p>
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		<title>CeBIT 2002: Gradmesser oder Trendschau?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[sschellhaass]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2002 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Informationstechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[PDA]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 
                      CeBIT präsentiert sich dieses Jahr zum ersten Mal in seiner 16-jährigen Geschichte als selbstständige Messe mit rund 130 Ausstellern weniger als im Vorjahr. Die ursprünglich anberaumte Zahl von 8152 Ständen musste vom CeBIT-Chef Ernst Raue herunterkorrigiert werden auf 7962. Auch bei den Besucherzahlen wird ein leichter Rückgang erwartet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die<br />
                      <a href="http://www.cebit.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CeBIT</a> präsentiert sich dieses Jahr zum ersten Mal in seiner 16-jährigen Geschichte als selbstständige Messe mit rund 130 Ausstellern weniger als im Vorjahr. Die ursprünglich anberaumte Zahl von 8152 Ständen musste vom CeBIT-Chef Ernst Raue herunterkorrigiert werden auf 7962. Auch bei den Besucherzahlen wird ein leichter Rückgang erwartet.<!--break-->
                    </p>
<p>Experten prognostizieren aufgrund der anhaltenden Konjunkturflaute eine eher schlechte Stimmung auf der CeBIT. Die Anspannung der Branche werde sich auf die Messe auswirken. Auch bei den technischen Innovationen sollen keine großen Überraschungen auftauchen. Zudem soll das Angebot auf dem traditionellen JobMarket der CeBIT dieses Jahr stark begrenzt sein. Die CeBIT macht daher den Anschein, an Qualität verloren zu haben und nur noch als Kontaktforum und Trendschau zu fungieren.</p>
<p>Was steckt dahinter? Sind die Vermutungen berechtigt oder ist die CeBIT noch immer der wichtigste Indikator für die internationale IT-Industrie?<br />
                    <br />Einige Branchengrößen scheinen das Interesse an der CeBIT bereits verloren zu haben. So werden dieses Jahr die Stände der Softwareunternehmen<br />
                    <a href="http://www.cai.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Computer Associates</a>,<br />
                    <a href="http://www.siebel.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Siebel Systems</a> und<br />
                    <a href="http://www.oracle.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oracle</a> fehlen, und auch der Internetkonzern<br />
                    <a href="http://www.aol.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AOL Deutschland</a> hat eine Absage erteilt. AOL-Sprecher Jens Nordlohne erklärte, das Unternehmen wolle seine Produkte und Dienstleistungen in diesem Jahr &#8220;zielgruppenorientierter anbieten und dabei keine Messen, sondern andere Formen des Marketings wählen&#8221;. Auch bei den anderen Unternehmen scheint ein Wandel in der internen Messe-Strategie erfolgt zu sein, sodass kein Platz mehr für einen teuren CeBIT-Stand bleibt. &#8220;So eine Massenveranstaltung entspricht einfach nicht mehr dem Trend&#8221;, meint Oracle-Sprecherin<br />
                    <a href="http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,203327,507817/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chari Lazaridis</a> im Gespräch mit dem Handelsblatt.<br />
                    <br />Grund zur Beunruhigung besteht durch die Entscheidungen dieser Unternehmen jedoch nicht. Die Zu- und Absagen für die CeBIT 2002 halten sich nach Angaben der<br />
                    <a href="http://www.messe.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Messe AG</a>, dem Ausrichter der Messe, ungefähr die Waage.<br />
                    <br />Fest steht zudem, dass von der CeBIT entscheidende Signale für den Verlauf des zweiten Halbjahres in der IT-Branche ausgehen werden. Nach Expertenmeinung ist die CeBIT noch immer wirkungsvoll für die Branche. Durch einen positiven Verlauf könnte die gesamte Wirtschaft Auftrieb erlangen.<br />
                    <br />Diesen Auftrieb versprechen sich vor allem die führenden Anbieter der Telekommunikationsbranche von der CeBIT 2002. War zum Ende des letzten Jahres schon ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen, so soll dieser nun durch die CeBIT verfestigt werden. Dementsprechend viele<br />
                    <a href="http://www.cebit.de/globis/007/2002/jsp/kurzlisten_asp_d.jsp?suchausstellungsschwerpunkt=2212&amp;sortierung=firma&amp;veran_nr=007&amp;veran_jj=2002&amp;sprache=D&amp;kontakt=71167089&amp;be_host=c0a80e34" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anbieter</a> aus der Telekommunikations- und Mobilfunkbranche sind auf der diesjährigen Messe vertreten.</p>
<p>Die Trends der Messe 2002 liegen daher auch im Bereich Hardware und<br />
                    <a href="/archiv/econsumer/umts.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UMTS</a>. Wahrscheinlich werden die ersten funktionsfähigen UMTS-Handys zu sehen sein, da<br />
                    <a href="http://www.vodafone.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vodafone</a> und<br />
                    <a href="http://www.mobilcom.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mobilcom</a> schon für den kommenden Herbst den Start des Mobilfunks der dritten Generation angekündigt haben.<br />
                    <br />Zum Thema &#8220;drahtlose Vernetzung&#8221; wird neben dem Funkstandard<br />
                    <a href="http://www.bluetooth.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bluetooth</a> (der schon im vergangenen Jahr auf der CeBIT vorgestellt wurde, jedoch damals noch fehlerhaft war) die Funkverbindung mit dem WiFi-Standard (<br />
                    <a href="http://www.wifi.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wireless Fidelity</a>) eine Attraktion der Messe sein. Diese soll eine drahtlose Vernetzung in Gebäuden über Distanzen von 30 bis 50 Metern ermöglichen.<br />
                    <br />Außerdem steht die Verschmelzung von Handy und PDA, dem<br />
                    <a href="http://www.usus.org/timo/ddp/service/pda.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Personal Digital Assistent</a>, bevor. Da im vergangenen Jahr der PDA-Verkauf nur schleppend voran ging, erhoffen sich die Hersteller einen besseren Absatz mit Geräten, die PDA und Handy in einem sind.</p>
<p>Dass keine bahnbrechenden Neuheiten erwartet werden, macht die Messe aber nicht uninteressanter. Schließlich haben sich viele Trends und Neuheiten, die auf früheren CeBIT-Messen vorgestellt wurden, im Nachhinein als Flops erwiesen, da sie nicht kundentauglich waren. Wenn dieses Jahr UMTS erneut der Trend des Jahres sein soll, so lassen die zu erwartenden Neuheiten in diesem Bereich auf Alltagsgebräuchlichkeit hoffen. Dies könnte auch darauf hinweisen, dass sich die diesjährige CeBIT kundengerechter geben wird.</p>
<p>An Besucherfreundlichkeit wird es dieses Jahr nach Angaben der Deutschen Messe AG jedenfalls nicht fehlen. Die CeBIT präsentiert sich mit neuer Struktur übersichtlicher und konzentrierter. So ist die Geländeaufteilung optimiert, und thematisch in eine Nord-, Ost-, und Südwestausrichtung eingeteilt worden. Im Norden finden sich Aussteller aus dem Bereich Informationstechnik, im Osten sind die Softwareanbieter untergebracht und im Südwesten preisen die Telekommunikationsanbieter ihre Produkte an.<br />
                    <br />Zur besseren Orientierung wird das Navigations- und Informationssystem<br />
                    <a href="http://www.cebit.de/26201" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mobil Fair Guide</a> zum Download auf PDA oder Organizer angeboten. Dieser enthält eine Gesamtliste aller Aussteller in Kurzform, Informationen zum Kongress- und Eventprogramm, Gelände- und Hallenübersichten, sowie allgemeine Informationen rund um die CeBIT. Zum Download befinden sich sogenannte Datentankstellen in verschiedenen Messehallen. Er kann auch über die<br />
                    <a href="http://www.cebit.de/22057" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CeBIT-Homepage</a> vorgenommen werden. Dazu ist eine Registrierung erforderlich.</p>
<p>Rollstuhlfahrern soll der Messebesuch ohne Begleitung ermöglicht werden. So verfügen viele Hallen über behindertengerechte Eingänge. Ein<br />
                    <a href="http://www.cebit.de/cms_bin/4844215_4572476_3236332_20_445136_behind.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übersichtsplan</a>, auf dem die Eingänge und Aufzüge, sowie leicht zugängliche Telefonapparate und Behindertentoiletten eingezeichnet sind, kann auf der CeBIT-Homepage als pdf-Datei heruntergeladen werden.</p>
<p>Der<br />
                    <a href="http://www.cebit.de/prog_9.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">JobMarket</a> wird dieses Jahr mit weniger Ausstellern stattfinden. 2001 suchten noch 113 Firmen im Rahmen der CeBIT Mitarbeiter, 2002 finden sich nur noch 92 auf der<br />
                    <a href="http://www.cebit.de/globis/007/2002/jsp/kurzlisten_halle_d.jsp?suchhalle=010&amp;sortierung=firma&amp;veran_nr=007&amp;veran_jj=2002&amp;sprache=D&amp;kontakt=71167089&amp;be_host=c0a80e34" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausstellerliste</a>. Während das internationale Beratungs- und Prüfungsunternehmen<br />
                    <a href="http://www.andersen.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arthur Andersen</a> noch im letzten Jahr neben einem Beratungsstand einen zweiten Stand im JobMarket stellte, wird dieses Unternehmen in diesem Jahr überhaupt nicht vertreten sein.<br />
                    <br />Angesichts der kränkelnden Konjunktur wurden bereits Stimmen laut, den traditionellen JobMarket in diesem Jahr von der Messe zu streichen. CeBIT-Chef Ernst Raue hält dies allerdings für das falsche Signal. Im<br />
                    <a href="http://www.stern.de/computer-netze/spezial/cebit/artikel_47407.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview</a> mit stern.de äußert er die Befürchtung, ohne den JobMarket könnten nach Überwindung der Konjunkturschwäche zur Verfügung stehende Stellen nicht besetzt werden. Seiner Meinung nach würden auch in naher Zukunft Jobangebote im IT-Bereich vorhanden sein, allerdings nur für hochqualifizierte IT-Spezialisten. Für die &#8220;größte Stellenbörse der IT-Branche&#8221;, wie der JobMarket von den Initiatoren der Messe genannt wird, doch eher ein Armutszeugnis.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, was die einzelnen Stände der Unternehmen inhaltlich anzubieten haben. Laut BW-Bank-Analyst Helmut Bartsch im Gespräch mit dem<br />
                    <a href="http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!200104,203327,508274/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Handelsblatt</a> leidet die Qualität der CeBIT unter dem Trend zur Masse. Durch die Ausweitung des Messegeländes und dem Anbieter- und Besucherzuwachs Anfang der 90er Jahre, fänden qualifizierte, tiefgründige Produktpräsentationen und Beratungen mittlerweile kaum noch statt. Vielmehr konzentriere man sich derzeit auf die Kontaktmöglichkeiten, die sich auf der CeBIT auftun. Kundenakquisition und Kontaktpflege scheinen nun an ersten Stelle zu stehen.<br />
                    <br />Auch eine<br />
                    <a href="http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/builduser/cn/bp_user/strucid/page_202829/pageid/page_202769/bmc/cn_hnavi/bmc/cn_umfrage_erg!DOCUMENT_202792!0ss/SH/0/depot/0/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage</a> der Online-Redaktion des Handelsblattes ergibt, dass die CeBIT an Stellenwert eingebüßt hat. Nur knapp 36 Prozent der Umfragenteilnehmer sind der Meinung, dass die CeBIT ein unabdingbarer Branchentreff ist. 22 Prozent halten die CeBIT für nicht mehr so wichtig und weitere 20 Prozent sehen die Messe als unnötige, interne Branchenparty. Sechs Prozent halten Messen im Zeitalter des Internets für schlichtweg sinnlos.</p>
<p>Zusammenfassend läßt sich sagen, dass die CeBIT 2002 unter der schwachen Konjunktur zu leiden hat. Auf dem JobMarket wird in diesem Jahr wohl mehr informiert als angeboten werden. Die rückläufigen Ausstellerzahlen und das Fehlen bahnbrechender Innovationen entziehen der Messe ein Stück Einzigartigkeit, auf die sich die Veranstalter so gerne berufen. Die CeBIT läuft daher Gefahr, eine Messe unter vielen zu werden.<br />
                    <br />Zu hoffen bleibt, dass eine Vielzahl der in diesem Jahr vorgestellten Produkte auch tatsächlich auf dem Markt erhältlich sein werden.</p>
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