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	<title>Hans-Christian Ströbele &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Hans-Christian Ströbele &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Digitale Presseschau 34/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Schumacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Aug 2012 14:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Politiker, die die Vorteile von neuen Formen der Bürgerbeteiligung aufzeigen, zwei Projekte, die auf ihre Weise nur wenig Erfolg [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Politiker, die die Vorteile von neuen Formen der Bürgerbeteiligung aufzeigen, zwei Projekte, die auf ihre Weise nur wenig Erfolg verbuchen konnten und ein Abkommen, welches es jetzt durch die Hintertür versucht. Aber wer ist eigentlich diese Maike Kolowski? Dies und mehr in der heutigen Ausgabe der digitalen Presseschau.</p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="http://www.youtube.com/watch?v=JyxijM2ZJaY" title="Explainity: Gefahren sozialer Netzwerke einfach erklärt" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/JyxijM2ZJaY?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sei es das Sommerloch oder die Vergesslichkeit einiger Presseverlage, die Gefahren von sogenannten Facebook-Parties sind angeblich wieder allgegenwärtig. Grund für Explanity.com, die Thematik in einem Video anschaulich darzustellen. In der Hauptrolle: Maike Kolowski.</p>
<p><a title="Zum Artikel bei Zeit Online" href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/Frag-den-Staat"><strong>Frag doch mal den Staat</strong></a></p>
<p>Vor einem Jahr startete das Projekt &#8220;fragdenstaat.de&#8221;. Initiiert durch die Open Knowledge Foundation mit Unterstützung von Transparency International und der Deutschen Gesellschaft für Informationsfreiheit soll &#8220;Frag den Staat&#8221; den Bürgern helfen ihre Informationsrechte zu nutzen. Bisher konnte man allerdings nur Bundesbehörden &#8220;befragen&#8221;, seit Mittwoch nun auch kommunale Ämter. Die Journalistin Lisa Altmeier hat sich für Zeit Online die Ergebnisse des Projekts angeschaut und festgestellt, dass die Behörden sich häufig um Antworten drücken.</p>
<p><a title="Zum Artikel im European" href="http://theeuropean.de/sabine-leutheusser-schnarrenberger/12027-fdp-netzpolitik-und-buergerbeteiligung?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings"><strong>„Wir wollen Volksentscheide“</strong></a></p>
<p>Im Interview mit dem Onlinemagazin The European macht Bundesjustizminister Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Werbung für die neue FDP-Bürgerbeteiligungssoftware &#8220;New Democracy&#8221;. Für die Ministerin ist die Software eine &#8220;Fortentwicklung&#8221; von bestehenden Projekten wie &#8220;Liquid Feedback&#8221; von der Piratenpartei. Den Vorwurf, dass &#8220;New Democracy&#8221; nicht transparent genug sei, lehnt Leutheusser-Schnarrenberger ab, denn die wichtigste deutsche Abstimmung sei schließlich auch geheim.</p>
<p><a title="Zum Artikel im European" href="http://www.theeuropean.de/hans-christian-stroebele/12049-neue-formen-der-buergerbeteiligung"><strong>Bürgerbeteiligung ist für alle da</strong></a></p>
<p>Bürgerbeteiligung Teil II? Ja, denn der Politiker Hans-Christian Ströbele (Grüne) hat diese Woche im Onlinemagazin The European über neue Formen der Bürgerbeteiligung geschrieben. Seiner Ansicht nach sind die neuen Bürgerbeteiligungsformate aus der bürgerlichen Mitte entstanden und daher ein Indiz dafür, dass die Herrschaft des Volkes greifbar werde. Es sei jetzt mehr Demokratie möglich, so Ströbele, und dank der Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation könnten sich auch alle Bürger beteiligen.</p>
<p><a title="Zum Artikel bei futurezone.at" href="http://futurezone.at/netzpolitik/10845-ceta-acta-kommt-nun-doch-durch-die-hintertuer.php"><strong>CETA: ACTA kommt nun doch durch die Hintertür</strong></a></p>
<p>Nach ACTA ist vor CETA &#8211; das ist die Aussage vieler Netzaktivisten. Wie Barbara Wimmer auf der Nachrichtenplattform futurezone.at berichtet, enthält das kanadisch-europäische Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA derzeit Ansätze des abgelehnten Anti-Piraterieabkommens ACTA. So würde zum Beispiel auch das Abkommen CETA das Recht auf Privatkopie zunichte machen. Ist der Sturmlauf gegen CETA nur noch eine Frage der Zeit?</p>
<p><a title="Zum Artikel von Carta" href="http://carta.info/47455/openleaks-das-ewige-projekt/"><strong>OpenLeaks – das ewige Projekt</strong></a></p>
<p>WikiLeaks dürfte jedem ein Begriff sein. OpenLeaks kennen dagegen nur wenige. Dabei sollte die Whistleblower-Plattform höhere Sicherheitsstandards für eingereichte Dokumente als Konkurrent WikiLeaks garantieren. Wie der freie Journalist Wolfgang Michal im Online-Magazin Carta nun feststellt, ist die Plattform nach 18 Monaten immer noch nicht betriebsbereit. Ein Rückblick auf ein (fast) gescheitertes Projekt.</p>
<p><a title="Zum Kommentar in Mädchenmannschaft.net" href="http://maedchenmannschaft.net/hate-speech-ist-alltag-auch-im-netz/"><strong>Hate speech ist Alltag – auch im Netz</strong></a></p>
<p>Hate speech ist Alltag. Diese These vertritt der Blogger Christoph Schumacher auf &#8220;Mädchenmannschaft.net&#8221;. In seinem Kommentar gibt er eine Begriffsdefinition von &#8220;hate speech&#8221; und erklärt, was Hassrede mit dem Sexismus-System zu tun hat. Dabei lässt sich eine Definition aus den 1990ern gut auf Internetkommentare ausweiten, so Schumacher.</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Schäuble hat Fürchterliches angerichtet&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/schaeuble-hat-fuerchterliches-angerichtet-4533/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 10:06:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Christian Ströbele]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Chat]]></category>
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					<description><![CDATA[Hans-Christian Ströbele <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll516.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">live im Video-Chat</a>: Am 28. August 2009 stellte sich der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen den Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Er sprach über den Wahlkampf, das Verhältnis zu anderen Parteien und sein gestohlenes Fahrrad.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Christian Ströbele <a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll516.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">live im Video-Chat</a>: Am 28. August 2009 stellte sich der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen den Fragen der User von tagesschau.de und politik-digital.de. Er sprach über den Wahlkampf, das Verhältnis zu anderen Parteien und sein gestohlenes Fahrrad.<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<a href="http://www.tagesschau.de/interaktiv/chat/chatprotokoll516.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/hstroebele_im_chat-klein.jpg" alt="Ströbele im Chat" title="Ströbele im Chat" height="218" width="388" /></a>
</p>
<p>
Falls Sie den Chat verpasst haben, oder das Video noch einmal sehen wollen &#8211; einfach das Bild anklicken.</p>
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		<item>
		<title>Chat mit Hans-Christian Ströbele, dem Fraktionsvize der Grünen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat-mit-hans-christian-stroebele-dem-fraktionsvize-der-gruenen-327/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[cberghahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2003 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bündnis 90/Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Irak-Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Christian Ströbele]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/cstroebele.jpg" alt="Christian Ströbele" align="left" height="90" width="87" /></b> </span> <span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #000000">tacheles.02: 
Chat mit<b> </b></span></b><span style="color: #000000"><b><b> 
Hans-Christian Ströbele, Fraktionsvize B`90/Grüne, am 4. Februar 
2003</b></b></span></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><img decoding="async" src="http://www.politik-digital.de/salon/photos/cstroebele.jpg" alt="Christian Ströbele" align="left" height="90" width="87" /></b> </span> <span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b><span style="color: #000000">tacheles.02:<br />
Chat mit<b> </b></span></b><span style="color: #000000"><b><b><br />
Hans-Christian Ströbele, Fraktionsvize B`90/Grüne, am 4. Februar<br />
2003</b></b></span></span><!--break-->
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrter Herr Ströbele! Herzlich<br />
willkommen im tacheles.02 Live-Chat. Unser heutiger Gast in Berlin ist<br />
Hans-Christian Ströbele, stellvertretender Fraktionsvorsitzender<br />
von Bündnis 90 / Die Grünen. Herr Ströbele, sind Sie bereit<br />
für sechzig Minuten Diskussion mit unseren Nutzern?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Ja, ich bin bereit, danke.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Eine Frage vorab: Die amtlichen Endergebnisse der Wahlen liegen jetzt<br />
vor. Was natürlich derzeit alle beschäftigt, ist der rasante<br />
Verlust der SPD. Woran liegt das und inwieweit hat dies auch Auswirkungen<br />
auf Rot-Grün im Bund? Kommt jetzt die heimliche Große Koalition?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Eine Große Koalition ist nicht in Sicht.<br />
Richtig ist, dass die Wählerinnen und Wähler offensichtlich<br />
der Bundesregierung einen Denkzettel verpassen wollten. Aber die Konsequenz<br />
kann nicht sein, dass die Bundesregierung jetzt von einer Großen<br />
Koalition ersetzt wird. Dass wäre erst das große Desaster,<br />
und sicher nicht gut für die Bundesrepublik.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>girf3:</b><br />
Steht die Regierung und damit ja auch die Grünen nach der Wahlschlappe<br />
vor einem Richtungsstreit?.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Die Bundregierung muss jetzt ganz klar die Richtung<br />
bestimmen, in der die notwendigen Reformen umgesetzt werden. Daran hat<br />
es gefehlt. Für mich heißt das, es darf keinen signifikanten<br />
Sozialabbau geben, d.h. die Leute mit geringem Einkommen dürfen nicht<br />
schon wieder die Kosten der Reform allein tragen müssen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Damian2k+:<br />
</b>Befürchten Sie, dass die Union jetzt erst recht alle Vorhaben<br />
der Koalition im Bundesrat blockiert ?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Das steht zu befürchten, allen gegenteiligen<br />
Beteuerungen zum Trotz. Das Zuwanderungsgesetz wird die Nagelprobe. Wenn<br />
die Union hier nicht vernünftig ist, fürchte ich, wird auch<br />
für zukünftige Reformen des Arbeitsmarktes und der Sozialversicherung<br />
keine Zustimmung zu erreichen sein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Cassandra:</b><br />
Wie bewerten sie den Sieg des rechtslastigen Roland Koch in Hessen? Ist<br />
das der neue F.J. Strauß?!</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Das wäre zuviel Ehre für den in den<br />
Untersuchungsausschüssen unangenehm aufgefallenen hessischen Ministerpräsidenten.<br />
Er wird, wie sein Vorbild Stoiber, wahrscheinlich jetzt erst mal Kreide<br />
essen, um sich als Kanzlerkandidat der Union zu empfehlen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Berich: </b>Sind<br />
sie der Meinung, der Kanzler sollte die Verantwortung für das Wahlergebnis<br />
voll übernehmen und hieraus die persönlichen Konsequenzen ziehen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Das Wahlergebnis ist nicht nur dem Kanzler anzulasten,<br />
sondern dem unsicheren Bild mehrerer Mitglieder der Bundesregierung, das<br />
nicht erkennen lässt, wie die wirtschaftlichen Probleme in der Bundesrepublik<br />
jetzt angepackt werden sollen. Da müssen sich alle an die Nase fassen,<br />
ein schlüssiges Konzept vorlegen und die Umsetzung zügig betreiben.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Bei der folgenden Frage interessiert vor allem der zweite Teil<br />
der Frage, denke ich:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>girf3:</b><br />
Wie bewerten Sie das Abschneiden der Grünen bei den Wahlen? Sie haben<br />
ja nicht die Verluste der SPD für sich vereinnahmen können?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Die Grünen haben dazu gewonnen. Ich will<br />
das nicht überbewerten, aber sie konnten ein Teil der Verluste in<br />
früheren Wahlen jetzt wieder ausbessern. Offensichtlich war ihr Profil<br />
vielen Wählern einleuchtender als das der SPD. Jetzt aber sind beide<br />
Fraktionen gefragt, dass sie die Regierung auf Reformkurs bringen und<br />
erste Erfolge vorweisen, sonst wird es mit zukünftigen Wahlergebnissen<br />
für die Grünen auch nicht mehr so gut aussehen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Aus Ihrer Sicht haben wir es also mit einem reinen SPD-Problem zu tun?<br />
Immerhin wollten die Wähler offensichtlich keine weitere rot-grüne<br />
Koalition. Zudem profitiert eine kleine Partei normalerweise von niedriger<br />
Wahlbeteiligung, nicht wahr?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Die Wahlbeteiligung unterscheidet sich nicht besonders<br />
von der früherer Wahlen. Die Wählerinnen und Wähler wussten,<br />
dass sie diesmal mit ihrer Stimme die rot-grüne Regierung nicht abwählen<br />
konnten. Das wollten sie wohl auch nicht. Sie wollten einen Denkzettel,<br />
mehr wohl nicht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Damian2k+:<br />
</b>Meinen Sie, die Bundesregierung sollte ihren Kurs trotz der Wahlergebnisse<br />
beibehalten ?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Das Problem ist, dass der Kurs der Bundesregierung<br />
nicht eindeutig und klar genug ist. Und mir fehlt auch die soziale Komponente<br />
sehr weitgehend. Ich will Reformen, aber ich will auch ein bisschen mehr<br />
Umverteilung von oben nach unten. Das heißt: Nicht nur die Arbeitslosen<br />
und Rentner und die geringverdienenden Verbraucher müssen die notwendigen<br />
Einsparungen erbringen, sondern alle, und vor allem die, die mehr haben<br />
und mehr verdienen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Eine Nachfrage zu Ihrem Statement, dass einige Mitglieder der Regierung<br />
ein &quot;unsicheres Bild&quot; abgeben würden:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>walter-rotgrün:<br />
</b>Welche Mitglieder der Bundesregierung sorgen denn Ihrer Ansicht<br />
nach für ein unsicheres Bild?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Das sind die Minister, die die Schwankungen im<br />
Kurs der Bundesregierung nach außen zu vertreten haben, also etwa<br />
der Finanzminister oder auch die Gesundheitsministerin, die zunächst<br />
von wesentlich geringeren Einsparnotwendigkeiten ausgegangen sind. Und<br />
etwa die Rentenbeiträge halbwegs stabil lassen wollten, sich dann<br />
aber immer wieder korrigieren mussten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Rudi: </b>Sollte<br />
Eichel nicht wenigstens z.B. durch Gabriel ersetzt werden? Der arme Kerl<br />
kann doch nun wirklich nichts für die verlorene Wahl.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Sicher lagen die Gründe für die Wahlniederlage<br />
in Niedersachsen nicht nur auf Bundesebene. Ich will jetzt niemanden aus<br />
der Verantwortung entlassen, aber Personalentscheidungen für die<br />
Bundesregierung stehen nicht an.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>z43:</b><br />
Die rot-grüne Koalition will das Reformtempo erhöhen. Geht das<br />
zulasten linker Positionen und wieweit wollen sie dem folgen z.B. beim<br />
Kündigungsschutz?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Beim Kündigungsschutz kann man viel diskutieren,<br />
auch die Frage, ob er ab fünf Arbeitnehmern so wie bisher immer zwingend<br />
bleiben muss. Aber jetzt am Kündigungsschutz rumlaborieren, wäre<br />
ganz falsch, weil gerade die SPD vor der Bundestagswahl sich zu diesem<br />
Punkt festgelegt hat, und im Gegensatz zur Union immer wieder darauf gepocht<br />
hat, den Kündigungsschutz nicht anzutasten. Wenn wir Glaubwürdigkeit<br />
behalten und wiederherstellen wollen, müssen wir vor allem solche<br />
festen Wahlversprechen halten.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Plippy:</b><br />
Größtenteils sind die Stimmen von Arbeitern, Angestellten und<br />
Arbeitslosen der SPD an die CDU verloren gegangen. Warum nicht an die<br />
Grünen, denen die Interessen dieser Gruppe (soziale Gerechtigkeit<br />
und Umverteilung von oben nach unten) eher als der CDU am Herzen liegt?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Die Wahlentscheidung war wohl sehr stark bestimmt<br />
von der Überlegung, einen Denkzettel zu geben und weniger davon,<br />
dass nun Koch oder Westerwelle die Herzen zufliegen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hugo: </b>Glauben<br />
Sie, die neoliberalen Ideen (Kündigungsschutz, Arbeitszwang für<br />
unter 25jährige) eines Herrn Clement haben die SPD-Stammwähler<br />
abgeschreckt? Muss der Kanzler für solche Fehlgriffe nicht Verantwortung<br />
tragen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Nicht alles was aus dem Wirtschaftsministerium<br />
kommt oder was dort gedacht wird, kann gleich dem Minister zugeschrieben<br />
werden. Bisher geht es um Überlegungen, und das, was etwa zu den<br />
Hartz-Vorschlägen umgesetzt wurde, kann nicht als neo-liberal verschrien<br />
werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>walter-rotgrün:</b><br />
Trotz guter Werte für die Grünen &#8211; war das nicht auch ein Denkzettel<br />
für Sie?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Natürlich, die Grünen sind Teil der<br />
Koalition und der Regierung und haben auch Grund darüber nachzudenken,<br />
wie es jetzt mit den wichtigen innenpolitischen Themen weitergehen soll,<br />
um rasch zu konkreten Ergebnissen zu kommen.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Wir kommen nun zum zweiten aktuellen Thema, der Irak-Krise. Hier die erste<br />
Frage dazu:</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>limo:</b><br />
Sollte man den Irak nicht notfalls doch militärisch entwaffnen und<br />
das irakische Volk von diesem Diktator befreien?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Der Sturz eines Diktators &#8211; wie Saddam Hussein<br />
im Zweifel einer ist &#8211; muss durch die eigene Bevölkerung erfolgen.<br />
Die Entwaffnung des Regimes kann am besten und schnellsten durch die UN-Inspektoren<br />
erfolgen. Diese waren schon sehr erfolgreich. Sie können sich im<br />
Irak völlig frei bewegen und die Waffen zerstören, die sie auffinden.<br />
Vor allem aber ist die Entwaffnung durch sie nicht mit dem Tod von möglicherweise<br />
100.000 Menschen, der Zerstörung des Landes und unendlichem Leid<br />
für viele Familien verbunden. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>walter-rotgrün:</b><br />
Was ist mit einem Einsatz der Awacs-Flugzeuge in der Türkei bei einem<br />
möglichen Irak-Krieg? Ist eine Zustimmung des Bundestags notwendig?<br />
Da gibt’s auch keine eindeutigen Signale von Rot-Grün.</p>
<p><b> Hans-Christian Ströbele: </b>So lange die AWACS Flugzeuge<br />
ihre Arbeit auf das NATO-Gebiet wie etwa die Türkei beschränken<br />
ist eine Zustimmung des Bundestages nicht erforderlich. Erst wenn sie<br />
über die Grenzen hinaus, etwa im Irak, den USA für einen Krieg<br />
Ziele ausmachen oder andere Unterstützung leisten, müsste der<br />
Bundestag zustimmen. Eine solche Grenzüberschreitung will aber weder<br />
die Bundesregierung noch die Koalition.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>z43: </b>Hat<br />
die rot-grüne Regierung Beweise und Informationen über den Irak<br />
zurückgehalten?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Nein, alle Informationen die der Bundesregierung<br />
zur Verfügung stehen, wurden an die Inspektoren im Irak weitergegeben<br />
und von diesen vor Ort überprüft. Selbstverständlich gibt<br />
es immer auch Informationen, die nicht an die große Glocke gehängt<br />
werden können, aber diese wurden den Abgeordneten aller Fraktionen<br />
zugänglich gemacht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>Erwarten Sie, dass am Mittwoch wirklich neue Beweise vorgelegt<br />
werden?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Das erwarte ich nicht. Es wäre völlig<br />
unverantwortlich von der US-Regierung, wenn sie von Massenvernichtungswaffen<br />
und Raketen im Irak gewusst hätte oder weiß und wenn sie diese<br />
Information nicht unverzüglich an die Inspektoren im Irak weitergibt,<br />
damit diese die Angaben überprüfen und gegebenenfalls solche<br />
Waffen entsprechend ihrem Auftrag sofort vernichten können. Deshalb<br />
gehe ich davon aus, dass neues, bisher den Inspektoren nicht bekanntes<br />
nicht mitgeteilt und nicht bewiesen werden kann.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:<br />
</b>War der Termin eine Brüskierung Außenminister Fischers,<br />
da er eigentlich am gleichen Tag mit Blix verabredet war?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Ich glaube nicht, dass Präsident Bush so<br />
genau über die Besuchstermine des deutschen Außenministers<br />
informiert ist und seine Terminplanung auf eine Störung des deutschen<br />
Terminkalenders ausrichtet.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>peacecorp:</b><br />
Warum dreht sich die Frage nur um Krieg oder nicht Krieg? Es gibt doch<br />
weitere Mittel zur Konfliktbearbeitung, aber von den Grünen höre<br />
ich auch leider nicht viel dazu?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Es gibt sicher sehr wirksame Mittel, auch zur<br />
Lösung des Irakkonfliktes. Einige, wie der Einsatz der UN-Inspektoren,<br />
sind mitten in der Anwendung. Nur scheint das die US-Administration wenig<br />
zu kümmern. Sie ist offenbar entschlossen, diesen Krieg zu führen,<br />
unabhängig davon, was die Inspektoren mit ihrer Arbeit erreichen<br />
können. Deshalb ist derzeit die Verhinderung des Krieges eine sehr<br />
zentrale Aufgabe geworden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>lutzs: </b>Was<br />
ist mit der Unterstützung durch Überlassung von Stützpunkten,<br />
Überflugrechten etc. Gutachten des Bundestags sagen, dass diese bei<br />
einem Angriff der USA ohne UNO-Mandat nicht gewährt werden dürften?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Ein Angriff der USA auf den Irak ohne UNO Mandat<br />
wäre ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg und deshalb nach<br />
dem Grundgesetz verfassungswidrig. Dieser Auffassung bin ich schon lange.<br />
Die juristischen Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes haben mich<br />
bestätigt, ein solcher Krieg dürfte in Deutschland auch nicht<br />
dadurch unterstützt werden, dass Luftbasen zur Verfügung gestellt<br />
werden. Ich nehme aber zur Kenntnis, dass das Auswärtige Amt zur<br />
der Rechtsfrage eine andere Auffassung vertritt. Und die letzte Resolution<br />
des Weltsicherheitsrats Nr. 1441 als ausreichende Legitimation für<br />
einen Krieg gegen den Irak in Betracht zieht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Klaus-Jürgen:<br />
</b>Wenn es ein zweites, eindeutiges UNO-Mandat gibt, würden<br />
Sie dann einen Militärschlag gegen den Irak mittragen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Nein, ich halte einen solchen Krieg für falsch<br />
und die Folgen für nicht verantwortbar. Ich weiß, dass die<br />
Zustimmung von Mitgliedern des Weltsicherheitsrats zu solchen Resolutionen<br />
häufig auch aus wirtschaftlichen und anderen Interessen heraus erfolgt.<br />
So möchte Russland den unmenschlichen Krieg in Tschetschenien ungehindert<br />
weiterführen und könnte deshalb zum Einlenken bereit sein.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>lutzs: </b>Werden<br />
Sie in Sachen Awacs &#8211; wenn es zu einer Bundestagsabstimmung kommt &#8211; mit<br />
Nein stimmen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b>&#8230;oder<br />
sich einer Fraktionsdisziplin beugen? </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Fraktionsdisziplin muss sein. Ohne sie wird es<br />
jede Regierung schwer haben, aber Fraktionsdisziplin hat Grenzen. Für<br />
die Frage einer Zustimmung zu Krieg und Frieden kann dies kein entscheidender<br />
Gesichtspunkt sein. Davon werde ich mich bei einer Entscheidung im Bundestag<br />
leiten lassen. Zu dem AWACS Einsatz plant die Bundesregierung keine Entscheidung<br />
des Bundestages herbeizuführen.<br />
Deshalb stellt sich hierzu die Frage nicht.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Klaus-Jürgen:<br />
Sie sagen, wenn Angriff ohne Uno-Mandat &#8211; keine Unterstützung Deutschlands.<br />
Dann wäre doch einen Klage vor dem Verfassungsgericht zur Klärung<br />
dieser Streitfrage angemessen. Werden Sie klagen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Die Klagemöglichkeiten beim Bundesverfassungsgericht<br />
sind sehr eingeschränkt. Nicht jeder kann so einfach das Bundesverfassungsbericht<br />
anrufen. Ob das Bundesverfassungsgericht zu einer solchen Frage angerufen<br />
wird, ist überhaupt nicht vorauszusagen, weil wir nicht wissen, welche<br />
Situationen konkret werden.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>nasa:</b><br />
Glauben sie, dass es lediglich um Öl geht? Auch &quot;Kriegsgegner&quot;<br />
wie Frankreich haben ihre Interessen?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele: </b>Ganz sicher haben viel Länder und Industrien<br />
im Irak ihre Interessen. Dazu gehören auch Frankreich und Russland.<br />
Die Frage des Öls ist eine der wesentlichen Interessen der USA, die<br />
zu diesem Krieg führen können. Das wird von Ministern in der<br />
US-Administration &#8211; wie dem Verteidigungsminister Rumsfeld &#8211; gar nicht<br />
bestritten, sondern bestätigt und für viele US-Journalisten<br />
scheint ein solcher Kriegsgrund auch kein Problem zu sein. Für mich<br />
dürfen nationale ökonomische Interessen aber niemals ein Grund<br />
sein, Krieg gegen ein Land zu führen. Das Ist Imperialismus, dem<br />
ich mich immer widersetzen werde.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>nasa:</b><br />
Wird die Politik dieser Tage militarisiert und Krieg zum Spektakel?</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Hans-Christian<br />
Ströbele:</b> Es besteht die große Gefahr, dass Krieg<br />
als Mittel der Politik nicht nur in den USA, sondern auch in Europa als<br />
ganz normal und normales Mittel der Politik angesehen wird. Der Krieg<br />
gegen den Irak droht zu einem Medienspektakel zu werden, bei dem niemand<br />
mehr daran denkt, welch unendliches Leid, Tod und Zerstörung er für<br />
die betroffene Bevölkerung bringt.</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><b>Moderator:</b><br />
Liebe Gäste! Unsere Zeit ist leider bereits abgelaufen. Im Namen<br />
der Veranstalter tagesschau.de und politik-digital.de sowie des Unterstützers<br />
tagesspiegel.de wünschen wir allen Beteiligten einen schönen<br />
Abend. Vielen Dank besonders an Sie, Herr Ströbele! </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif">Hans-Christian Ströbele:<br />
Danke auch, und schöne Grüße. Wie sehen uns am Brandenburger<br />
Tor bei der Antikriegsdemo!<br />
</span><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"> </span>
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>Mehr Informationen zu </b>
</p>
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<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="545">
<li><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><a href="http://www.stroebele-online.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hans-Christian<br />
			Ströbele</a></span></li>
<p>
			<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif"><br />
			tacheles.02 ist ein Format von <a href="http://www.tagesschau.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesschau.de</a><br />
			und <a href="http://www.politik-digital.de/index.shtml">politik-digital.de</a> und<br />
			wird unterstützt von <a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tagesspiegel.de</a>.</span>
			</p>
</td>
</tr>
</tbody>
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