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	<title>Heide Simonis &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Heide Simonis &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Wer wird in Zukunft im Norden regieren?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[shidde]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schleswig-Holstein 2005]]></category>
		<category><![CDATA[Heide Simonis]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Februar sind in Schleswig-Holstein Landtagswahlen. Mehr als zwei Millionen Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung des neuen Landtags und das Amt des Ministerpräsidenten. Wird Heide Simonis weitere fünf Jahre das Bundesland zwischen den Meeren regieren, oder kommt es nach 17 Jahren SPD-Herrschaft zum Regierungswechsel?
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar sind in Schleswig-Holstein Landtagswahlen. Mehr als zwei Millionen Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung des neuen Landtags und das Amt des Ministerpräsidenten. Wird Heide Simonis weitere fünf Jahre das Bundesland zwischen den Meeren regieren, oder kommt es nach 17 Jahren SPD-Herrschaft zum Regierungswechsel?<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Bei der letzten Landtagswahl im Februar 2000 konnte die SPD um Heide Simonis einen deutlichen Vorsprung vor der CDU erzielen. So konnte die SPD das Land in den letzten fünf Jahren zusammen mit den Grünen regieren. Die CDU belegte den zweiten Rang in der Sitzverteilung im Landtag, gefolgt von FDP und Bündnis 90/Grüne. Drei Sitze belegte der Südschleswigsche Wählerverband (SSW).
</p>
<h5 class="fett">Die Spitzenkanditaten</h5>
<p>Nach aktuellen Prognosen liegt die SPD (<br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/shs-trend/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">41%</a>) vor der CDU (<br />
<a href="http://www.infratest-dimap.de/politik/shs-trend/default.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">36%</a>). Damit liegt auch die SPD-Spitzenkandidatin Heide Simonis, vor dem Kandidaten der CDU, Peter Harry Carstensen. Allerdings verfügt der CDU-Mann Carstensen auch nicht über den Bekanntheitsgrad einer Simonis. Selbst der Kandidat der FDP, Wolfgang Kubicki, ist bekannter als der CDU-Kandidat. Weitaus weniger bekannt ist die Kandidatin Anne Lütkes, die Bündnis90/Die Grünen ins Rennen schicken. Sie wird in Rangliste der Bekanntheit gefolgt von Anke Spoorendonk, die für die Minderheitenpartei der SSW kandidiert.<br />
</p>
<h5 class="fett">Der Herausforderer</h5>
<p>Simonis&#8217; Herausforderer, Peter Harry Carstensen, ist ein echter Schleswig-Holsteiner. Er wurde auf Nordstrand geboren und lebt noch heute dort. In Kiel hat er sein Studium der Agrarwissenschaften absolviert. Seit 1971 ist er CDU-Mitglied und sitzt seit 1983 im Bundestag. In Schleswig-Holstein ist er seit 2002 Landesvorsitzender. Sein Wahl-Slogan lautet: „So kann das nur Carstensen“. Auf seiner Homepage<br />
<a href="/netzkultur/peter-harry-carstensen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">peter-harry-carstensen.de</a> gibt Carstensen unter der Rubrik &#8216;Politik&#8217; in der Kategorie &#8216;Themen und Ziele&#8217; kurze Statements zu den Bereiche Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Familie. Hierzu kann der Interessierte weitergehend Reden, Konzepte und Positionspapiere herunterladen. Ein Wahlkampftagebuch bietet Sprüchlein, die Schwerpunkte markieren und den Bezug zum Norden herstellen sollen. „Nicht lang schnacken, sondern anpacken“ ist nur ein Beispiel für die Rückkoppelung an den Schleswig-Holsteiner Wähler. In der Rubrik „Mitmachen“ kann man Infomaterial herunterladen, e-Cards verschicken und über die wichtigsten Themen für Schleswig-Holstein abstimmen. Die Aktion<br />
<a href="http://www.so-geht-das-nicht-weiter.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So geht das nicht weiter</a> betont die Bedeutung von Arbeitsplätzen, Wirtschaft und Bildung.<br />
</p>
<h5 class="fett">Heide Simonis &#8211; politisch und privat</h5>
<p>Heide Simonis gewährt auf<br />
<a href="http://www.heide-simonis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ihrer Seite</a> einen Einblick in ihr privates und politisches Leben. In Erlangen, Nürnberg und Kiel studierte sie Volkswirtschaft und Soziologie. Auch wenn es sie immer wieder nach Kiel zog, ist sie im Gegensatz zu Carstensen kein nordisches Urgestein. Seit dem Rücktritt von Björn Engholm ist sie Ministerpräsidentin. Auf ihrer Homepage kann man nicht nur einen Schal zur Wahl für fünf Euro erstehen, sondern auch eine der Wählerinitiativen zu ihrer Wiederwahl im Netz besuchen.</p>
<p><a href="http://www.heide-simonis.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deinerstesmal.de</a> richtet sich an junge WählerInnen.<br />
<a href="http://www.heide-iund-gut.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heide-und-gut.de</a> ist die Präsenz der Frauen der SPD.<br />
<a href="http://heide-und-ich.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heide-und-ich.de</a> ist eine Wählerinitiative, die sich mit Namen wie Siegfried Lenz und Günter Grass schmücken kann.<br />
<a href="http://www.arbeitnehmer-fuer-heide.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">arbeitnehmer-fuer-heide.de</a> ist die Seite der Arbeitnehmer, die die Wiederwahl von Simonis befürworten. Ihre Schlagworte zur Wahl sind Bildung, Wirtschaft, Gemeinschaft und Lebensqualität. Sie werden durch die Aktion<br />
<a href="http://www.spd-schleswig-holstein.de/index.php?sp=de&amp;id=279" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die 400er &#8211; Stark im Norden</a> unterstützt. Schließlich findet man auf Simonis Seite ein gut frequentiertes Gästebuch, eine Linkliste, einen Downloadbereich wie bei Carstensen und die Aufforderung Mitglied zu werden.<br />
</p>
<h5 class="fett">Wählerverband SSW: ein Sonderfall</h5>
<p>Sollte es bei der momentanen<br />
<a href="http://www1.ndr.de/ndr_pages_std/0,2570,OID1041978_REF4536_SPC1042600,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stimmung</a> im Land bleiben, wird Schleswig-Holstein auch weiterhin Rot-Grün regiert. Zusammen kommen SPD und Bündnis90/Die Grünen nach der letzten Umfrage auf 48,5%. Der CDU werden 36%, der FDP 7% prognostiziert. Die SSW könnte 3% für sich verbuchen. Die SSW ist als Minderheitenvertretung der Dänen und Friesen von der Fünf-Prozent-Hürde ausgeschlossen und hat seine Sitze im Landtag so gut wie<br />
<a href="http://www.fuerunsimnorden.de/fuin/ws/pressemitteilungen/show.php?ID=1683" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sicher</a>.</p>
<h5 class="fett">Wahlkampf: Parteien schwimmen mit dem Mainstream</h5>
<p>Die zentralen Wahlkampfthemen sind bei SPD und CDU gleich gewichtet. Es geht um Wirtschaft, Arbeit und Bildung. Beide Parteien schwimmen mit dem Mainstream. Heißes Thema ist die Bildungspolitik, die heftig debattiert wird. Die SPD strebt eine neunjährige Einheitsschule an, die von allen anderen Parteien stark kritisiert wird. Neben den obligatorischen Wahlkampfthemen Wirtschaft und Arbeit nimmt somit das Thema Bildung einen starken Platz auf der Agenda ein. Die CDU versucht eher durch die klasischen Themen Wirtschaft und Arbeit, den Wähler für sich zu gewinnen.</p>
<h5 class="fett">Wahl-O-Mat hilft beim Kreuzchen machen</h5>
<p>Noch touren die Spitzenkandidaten durch das Land. Die SPD wird mit ihrer Aktion<br />
<a href="http://www.spd-net-sh.de/net/index.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampf für 72 Stunden</a> ihren Schlusspunkt erst am Wahltag setzen. Die anderen Parteien beenden den Wahlkampf am 18. Februar. Wer sich nicht entscheiden kann, dem kann geholfen werden. Unter<br />
<a href="http://www.bpb.de/methodik/9YXJLT,0,0,WahlOMat_SchleswigHolstein.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wahl-o-mat.de</a> hat die Bundeszentrale für politische Bildung wieder einen Wahlhelfer aufgestellt. Und bei der<br />
<a href="http://62.206.22.118/cgi-bin/main.cgi" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlbörse</a> des Schleswig-Holsteiner Zeitungsverlags kann man immer noch Anteile an der erwünschten Partei erstehen.</p>
<p class="fett">
&nbsp;
</p>
<p><!-- #BeginEditable "Text" --></p>
<p class="normal">
&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#034;Das Internet ist eine politische Bereicherung&#034;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Drescher]]></category>
		<category><![CDATA[Heide Simonis]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>
Dietrich Drescher,
Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein,
äußert sich im Gespräch mit politik-digital über den Webwahlkampf seiner Partei.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><br />
Dietrich Drescher,<br />
Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim SPD-Landesverband Schleswig-Holstein,<br />
äußert sich im Gespräch mit politik-digital über den Webwahlkampf seiner Partei.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Warum haben Sie sich dazu entschlossen, eine externe<br />
Internetseite für die Spitzenkandidatin aufzubauen? Wird der<br />
&quot;digitale Druck&quot;, der von den anderen Parteien ausgeht,<br />
stärker?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dietrich Drescher</b>: Die Idee, eine Internetseite für Heide Simonis aufzubauen, entstand ganz<br />
&quot;von selbst&quot;. Das Internet ist heute ein Medium, das gleichberechtigt neben<br />
den klassischen Printmedien steht. Natürlich ist Heide Simonis als<br />
Ministerpräsidentin seit langem im Netz, wie auch der SPD-Landesverband<br />
Schleswig-Holstein. Aber heide-simonis.de will eine persönlichere Sicht auf<br />
und von der Spitzenkandidatin vermitteln, als Regierungs- und Partei-Server<br />
das tun können.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Warum wird beim Aufrufen der Seite www.heide-simonis.de ein<br />
Passwort gefordert, so dass nur wenige Leute die Seite im Moment<br />
anschauen können?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dietrich Drescher</b>: Wir wollten keine Baustelle präsentieren. Dennoch benutzen wir natürlich das<br />
Netz, um den Stand der Arbeiten mit Heide Simonis abzustimmen. Am 7.<br />
November wollen wir dann öffentlich &quot;auf Sendung gehen&quot;.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Welche Zielgruppe wollen Sie mit Ihrer Internetkampagne ansprechen?<br />
Hoffen Sie auf neue junge Wähler?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dietrich Drescher</b>:Zielgruppe sind alle, die sich im Internet bewegen. Wir richten uns mit<br />
unserem Informations-Angebot nicht speziell an Jugendliche, denn wir meinen,<br />
dass junge Leute sich für die selben politischen Themen interessieren, wie<br />
alle Menschen: Wie schaffen wir Arbeitsplätze? Wie nutzen wir Innovationen?<br />
Wie sichern wir Gerechtigkeit in der Gesellschaft? Wie bewahren wir unsere<br />
Umwelt?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Glauben Sie, dass das Internet Demokratie erweitern und die<br />
Politik transparenter machen kann? Und wenn ja, wie äußert sich das in Ihrer Politik?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dietrich Drescher</b>: Das Internet ist für alle eine Bereicherung, die es nutzen können. Deshalb<br />
räumen wir dem Umgang mit Informationstechniken in unserer Bildungspolitik<br />
einen hohen Stellenwert ein. Denn mehr Information kann auch das Gegenteil<br />
von mehr Transparenz sein, wenn man nicht gelernt hat, das Wichtige<br />
herauszufiltern.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital:</span></b> Mit welchen digitalen Möglichkeiten möchten Sie ihren Internet-<br />
auftritt zu einem Besonderen machen? Planen Sie zum Beispiel Chats mit den<br />
Kandidaten?<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Dietrich Drescher</b>:Unsere Erfahrung ist, dass ein Chat nur dann auf Resonanz stößt, wenn er ein<br />
Thema hat, das gerade aktuell ist. Deshalb werden wir kurzfristig<br />
entscheiden, ob, wann und worüber gechattet wird.<br />
Mit heide-simonis.de werden wir uns eine andere interaktive Möglichkeit<br />
nutzen: eine Online-Versteigerung für einen guten Zweck.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b><span style="color: #ff6600"><br />
politik-digital: </span></b>Vielen Dank für das Gespräch.<br />
<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Das Interview mit Dietrich Drescher führte Anne-Katrin Fischer.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Wahl in Schlesig Holstein: Gewinnen oder Kiel holen!</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/wahl_in_schlesig_holstein_gewinnen_oder_kiel_holen-856/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[afischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Heide Simonis]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Rühe]]></category>
		<category><![CDATA[E-Democracy]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das Wahl-Jahr 99, das für die SPD ein Desaster nach dem anderen bescherte und sie
innerhalb von vier Wochen die Mehrheit im Bundesrat verlieren ließ, geht dem Ende entgegen. Doch kaum sind die
Wahlkampfstrapazen von Brandenburg, Saarland, Thüringen, Sachsen und Berlin überstanden, wird schon der nächste
Wahlkampf eingeläutet: Am 27. Februar 2000 wählen die Bürger Schleswig-Holsteins.</b></span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"><b>Das Wahl-Jahr 99, das für die SPD ein Desaster nach dem anderen bescherte und sie<br />
innerhalb von vier Wochen die Mehrheit im Bundesrat verlieren ließ, geht dem Ende entgegen. Doch kaum sind die<br />
Wahlkampfstrapazen von Brandenburg, Saarland, Thüringen, Sachsen und Berlin überstanden, wird schon der nächste<br />
Wahlkampf eingeläutet: Am 27. Februar 2000 wählen die Bürger Schleswig-Holsteins.</b></span><!--break--></p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica"> Und wie schon in Berlin, bleibt<br />
den Sozialdemokraten auch im nördlichsten Bundesland der Republik nichts anderes übrig, als zu kämpfen. Denn hier<br />
steht nun mehr auf dem Spiel als bei den Wahlen in Berlin: Heißt der Gewinner am Abend des 27.Februars 2000 Volker<br />
Rühe und gewinnen die Konservativen im Mai in Nordrhein-Westfalen die Wahl, wird es voraussichtlich eine absolute Mehrheit<br />
im Bundesrat für die CDU/CSU/FDP regierten Länder geben und Bundeskanzler Schröder wird<br />
dann wohl auch noch heftiger den linken Parteiflügel zu spüren bekommen. </span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Schon früh stand fest, dass mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Volker Rühe, die CDU einen Top-Politiker als<br />
Herausforderer für die Schleswig-Holstein Wahl ins Rennen schickte. Der gebürtige Hamburger und stellvertretender<br />
Vorsitzender der CDU ist bekannt bei den Bürgern des nördlichsten Bundeslandes und hat es dennoch schwer gegen<br />
die nicht weniger prominente derzeitige Ministerpräsidentin Heide Simonis. Auf dem Landesparteitag am 9.Oktober<br />
wurde die bundesweit einzige Landeschefin mit einer klaren Mehrheit als Spitzenkandidatin nominiert: 98 Prozent<br />
der Delegierten wählten Heide Simonis an Platz eins der Landesliste. Unter dem Titel des Zukunftsprogramms<br />
&quot;Volle Kraft für unser Land&quot; will Heide Simonis Schleswig-Holstein in das Jahr 2005 führen. Erstmals am<br />
19. Mai 1993 von der Mehrheit des Schleswig-Holsteinischen Landtages gewählt und nach den Landtagswahlen 1996<br />
in ihrem Amt bestätigt, würde die Ministerpräsidentin nach einem Wahlsieg im Februar 2000 in ihre dritte<br />
Amtsperiode gehen. Der neue Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes ist sicher, dass die<br />
CDU trotz Volker Rühe nichts gegen die Landesregierung ausrichten kann. &quot;Wir wollen die Landtagswahl gewinnen.<br />
Wir wollen, dass Heide Simonis Ministerpräsidentin unseres Landes bleibt&quot;, gab der Landesvorsitzende die Richtung vor.<br />
Der Pressesprecher der Konservativen ist da ganz anderer Meinung: &quot;Die aktuellen Umfragezahlen zeigen, dass die<br />
CDU Schleswig-Holstein mit ihrem Spitzenkandidaten Volker Rühe auf Erfolgskurs ist. Wir wissen, dass wir für den<br />
Wahlerfolg am 27. Februar 2000 noch hart arbeiten müssen. Es gibt keinen Anlass, sich zurückzulehnen. Vielmehr<br />
muss die gesamte Partei in großer Geschlossenheit weiterarbeiten.&quot; Doch für Rühe geht es in Schleswig Holstein<br />
noch um mehr. Auch wenn zur Zeit bei der Frage nach dem nächsten Kanzlerkandidaten der Union meist andere Namen<br />
als erstes fallen, kann sich Rühe mit einem Wahlsieg wieder zurück in den Kreis der Bewerber für die nächste<br />
Bundstagswahl 2002 bringen.<br />
</span>
</p>
<p>
<span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">In digitaler Hinsicht haben die beiden Spitzenkandidaten die erste Runde des Wahlkampfs noch nicht so recht begonnen:<br />
Die Webmaster beider Parteien bauen zwar jeweils eine externe Wahlkampfseite für die Spitzenkandidaten auf, jedoch<br />
findet man unter <a href="http://www.heide-simonis.de/">heide-simonis.de</a> momentan allein den Hinweis &quot;under<br />
construction&quot;. Mit einem &quot;Standard-Webangebot&quot; (Lebenslauf, e-mail-Adresse, Presserklärungen und Wahlkampftermine)<br />
ist der CDU-Spitzenkandidat hingegen bereits jetzt unter <a href="http://www.ruehe.de/">ruehe.de</a> erreichbar,<br />
wenn auch die Seite noch Charme und Enthusiasmus vermissen läßt.<br />
</span>
</p>
<p><span style="font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica">Obwohl die Wahlniederlagen der letzten Wochen vor allem auf die aktuellen Unstimmigkeiten innerhalb der Bundes-SPD und<br />
auf das schlecht präsentierte Sparprogramm zurückzuführen sind, versucht Heide Simonis nicht durch eine Distanzierung<br />
zu einigen rigiden Sparbeschlüssen Wählerstimmen zu gewinnen. Eher hofft die SPD in den nächsten Monaten von dem<br />
prognostizierten Konjunkturaufschwung etwas zu spüren und die gröbsten Klippen der Koalitionskrise umschifft zu haben.<br />
Genau dies war dem Frachter Pallas ja nicht gelungen, so dass jener Untergang vor einem Jahr diverse<br />
Kompetenzunstimmigkeiten innerhalb der Landesregierung offenlegte, die einen faden Geschmack bei den Wählerinnen und<br />
Wählern hinterlassen haben. So ist es momentan wohl nicht verwunderlich, dass die CDU in Umfragen die Nase vorn hat.<br />
Und angesichts der bundespolitischen Konsequenzen einer weiteren Wahlniederlage heißt es für die SPD in Schleswig<br />
Holstein nun wirklich: Gewinnen oder Kiel holen!</span></p>
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