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	<title>Heribert Prantl &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>Heribert Prantl &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Staaten, Daten, Demokratie. – Digitale Presseschau KW32</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2014 13:04:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Welt ist in Staaten organisiert. Mit einer vernetzten Welt verträgt sich dieses System aber nicht immer, wie unsere Presseschau [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt ist in Staaten organisiert. Mit einer vernetzten Welt verträgt sich dieses System aber nicht immer, wie unsere Presseschau in dieser Woche zeigt. Daten haben keine Nationalität und sie kennen keine Grenzen, besitzen kann man sie aber trotzdem. Oder? Irgendwer muss den Internetanschluss aber erst mal gewährleisten. Hier kommt er wieder ins Spiel, der Staat. Aber was, wenn er gegen seine eigene Regeln verstößt: Kann Whistleblowing Sünde sein? Fragen, Fragen, Fragen.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=BoyytuDprvQ<br />
Das Informationsfreiheitsgesetz gibt jedem Menschen in Deutschland die Möglichkeit, bei Behörden und sonstigen öffentlichen Einrichtungen Informationen anzufordern: Datensätze, Briefwechsel, Baupläne und vieles mehr. Wie das funktioniert? Unser Video der Woche von FragDenStaat zeigt es!</p>
<h3></h3>
<h3><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Wie-die-USA-ihre-IT-Wirtschaft-zerstoeren-2283109.html">No Border, No Nation</a></h3>
<p>Damit der hübsche Big Data-Schatz der NSA bekannt werden konnte, brauchte es erst einen Whistleblower. Ein Gerichtsurteil aus den USA zeigt nun, dass es auch ganz öffentlich geht: Es verlangt von Microsoft offiziell den Zugriff auf Daten, die bei der irischen Tochter des Unternehmens liegen. Das ist schlecht für Microsoft und die amerikanische IT-Wirtschaft &#8211; und für uns Nutzer sowieso. Und es macht den Standpunkt der USA deutlich, dass Staatsgrenzen und nationales Recht beim Zugriff auf Daten keine Rolle spielen.<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-Wie-die-USA-ihre-IT-Wirtschaft-zerstoeren-2283109.html"><em>heise.de</em></a></p>
<h3></h3>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-um-whistleblower-nothilfe-fuer-das-recht-1.2074634-2">Gibt es im Abseits noch Foul?</a></h3>
<p>Edward Snowden wird verfolgt, lebt im Asyl und wird wohl nicht so bald in seine Heimat zurückkehren können. Warum eigentlich noch mal? Die bekannte Antwort darauf lautet: Er hat Staatsgeheimnisse verraten. Aber darf ein Staat überhaupt Geheimnisse haben, wenn diese Geheimnisse mit seinem Recht und seiner Verfassung nicht mehr viel zu tun haben? Heribert Prantl geht dieser Frage auf sueddeutsche.de nach und stellt Edward Snowden zudem in eine interessante Genealogie ausgerechnet deutscher Whistleblower (auch wenn die damals noch nicht so hießen).<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/debatte-um-whistleblower-nothilfe-fuer-das-recht-1.2074634-2"><em>sueddeutsche.de</em></a></p>
<h3></h3>
<h3><a href="https://medium.com/i-data/a54969aeb23e">Social Media und der Krieg</a></h3>
<p>Schon seit den frühen Tagen der Medienforschung ist bekannt, dass Menschen vor allem das lesen, was ihre eigene Meinung widerspiegelt. Im Klischee heißt das: Der Alt-68er liest die taz, der Wirtschaftsprüfer die FAZ. Die Algorithmen von Social Media scheinen diesen Effekt aber zu pervertieren: Im Dienste der „usability“ werden dem Nutzer die Informationen erspart, die nicht in sein Bild passen. Am traurigen Beispiel des aktuellen Gaza-Konflikts lässt sich das sogar visualisieren, wie es Gilad Lotan auf medium.com tut. Die Hashtags #gazaunderattack und #prayforisrael sprechen nicht nur klar getrennte Gruppen an – sie nehmen auch kaum noch Bezug aufeinander.<br />
<em><a href="https://medium.com/i-data/a54969aeb23e">medium.com</a></em></p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2014-08/mesh-netzwerke-peer-to-peer-alternatives-internet">Das Internet nach dem Internet</a></h3>
<p>Als das Internet vor 20 Jahren begann, massentauglich zu werden, hatte es noch eine dezentrale und relativ unstrukturierte Technologie. Dass sich seit den Debatten um Netzneutralität, „Netz-Monopolen“ und nicht zuletzt die Überwachungsbemühungen diverser Drei-Buchstaben-Dienste einiges geändert hat, ist hinlänglich bekannt. Doch ausgerechnet Apples neueste iOS Version zeigt, wie es auch anders gehen kann: Wenn einzelne Geräte miteinander lokale Netzwerke bilden, wird nicht nur der flächendeckende Internetanschluss überflüssig, die Kommunikation wird zudem kaum auffindbar, berichtet Johannes Wendt auf zeit.de<br />
<a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2014-08/mesh-netzwerke-peer-to-peer-alternatives-internet"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3></h3>
<h3><a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-transformer-schnelles-internet-oder-autobahnschild-am-feldweg-seite-all/10292662-all.html">Breitbandausbau: &#8220;Wie ein Autobahnschild am Feldweg&#8221;</a></h3>
<p>Es geht auch deutlich. Nico Lumma macht auf handelsblatt.de seinem Ärger über den Breitbandausbau in Deutschland Luft – beziehungsweise dessen Nichtexistenz. Wenn es nichts bringt, „die Provider nochmal alle ganz lieb zu bitten“, so beschreibt er die Bemühungen von Infrastrukturminister Dobrindt, dann helfe eben nur noch eins: die Verstaatlichung der Netze.<br />
<a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-transformer-schnelles-internet-oder-autobahnschild-am-feldweg-seite-all/10292662-all.html"><em>handelsblatt.de</em></a><br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Irgendwas mit Europa &#8211; Digitale Presseschau 15/2014</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Florian Schmitt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 13:13:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[So oft die Europäische Union auch abgekanzelt wird – in den letzten beiden Wochen fanden einige Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So oft die Europäische Union auch abgekanzelt wird – in den letzten beiden Wochen fanden einige Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen der EU statt, die aus netzpolitischer Sicht erfreulich sind: Das Europäische Parlament entschied für die Netzneutralität, der EuGH kippte die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung. Vielleicht bestätigt das doch die Wichtigkeit der anstehenden Wahl des Europäischen Parlaments im Mai. Dass diese Entscheidungen aber nicht ausreichen, wir selber mit unseren eigenen Widersprüchlichkeiten und denen des Internets umgehen müssen, lesen Sie in unserer Presseschau.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=TWu6IdhOQmo" title="#11 - Jacob Appelbaum on surveillance" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/TWu6IdhOQmo?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Der Programmierer, Hacker und Netzaktivist <a href="https://twitter.com/ioerror" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jacob Applebaum</a> kritisiert für die <a href="http://politik-digital.de/wepromise-europawahl-im-zeichen-der-digitalen-grundrechte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kampagne WEPROMISE</a> die totale Überwachung und fordert dazu auf, das formelle wie informelle Recht auf Widerstand und eine gerechtere Gesellschaft zu nutzen.</p>
<h3><a href="http://irights.info/eugh-entscheidung-zur-vorratsdatenspeicherung-kein-grund-zur-freude)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Vorratsdatenspeicherung ist tot &#8211; lang lebe die Vorratsdatenspeicherung?</a></h3>
<p>Am Dienstag kippte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung. Die Diskussion, ob die anlasslose Speicherung von Daten nun endgültig vom Tisch ist, beschäftigte seither die Online- wie Print-Redaktionen. Sogar die Tagesthemen sendeten einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-TA0_r3_W6c" target="_blank" rel="noopener noreferrer">6-minütigen Beitrag zur VDS</a>. In einem <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/urteil-zur-vorratsdatenspeicherung-ende-der-masslosigkeit-1.1932057" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kommentar</a> spricht Heribert Prantl von einer Zäsur in der Rechtssprechungspraxis des EuGH und einer „Zeitenwende im europäischen Grundrechtsschutz“. Aus der Sicht von Prantl und vielen anderen ist das Urteil ein Grund zur Freude. Deutlich kritischer sieht das die Politikwissenschaftlerin Lorena Jaume-Palasi. Auf irights.info setzt sie sich dezidiert mit dem Urteil des EuGH auseinander und kommt zu dem Schluss: <a href="http://irights.info/eugh-entscheidung-zur-vorratsdatenspeicherung-kein-grund-zur-freude" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Das Urteil ist kein Sieg gegen die Vorratsdatenspeicherung.“</a></p>
<h3><a href="http://blogs.faz.net/digitaltwin/2014/04/09/titel-550/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anonymität im Internet ist unter derzeitigen Bedingungen fast unmöglich</a></h3>
<p>Warum Anonymität im Internet unter den heutigen Bedingungen kaum mehr möglich ist, erklärt Stefan Schulz im FAZ-Blog. Das Internet habe keine dunklen Ecken, auch ohne die Speicherung von Verbindungsdaten und IP-Adressen. Unter Berufung auf neue Forschungen an der Universität Princeton ließe sich nachweisen, dass allein durch „3rd Party Cookies“ Identifizierungen und Überwachung vorgenommen werden können.</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/politik-in-der-digitalen-welt/katrin-goering-eckardt-antwortet-auf-martin-schulz-12890070.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Widersprüchlichkeiten</a></h3>
<p>Eine weitere Antwort auf den Artikel zum <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/technologischer-totalitarismus-warum-wir-jetzt-kaempfen-muessen-12786805.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„determinierten Menschen“</a> von Martin Schulz liefert heute Katrin Göring-Eckhardt von den Grünen. Sie argumentiert, dass das reale menschliche Leben komplexer sei als seine virtuelle Verdopplung. Das Internet dürfe nicht bloß pessimistisch, in Begriffen der Kontrolle und Überwachung, betrachtet werden, es habe darüber hinaus eine freiheitlich-politische und subversive Dimension. Die politischen Umwälzungen in vielen Teilen der Welt seien ohne das Netz nicht mehr denkbar: „Gemacht werden muss die Revolution natürlich weiterhin auf der Straße, aber auf Twitter steht immerhin, auf welcher. In der revolutionären Situation gehört das Netz der Bürgergesellschaft.“</p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/netzaufsicht-wer-regiert-das-internet-12887940.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft der Internet Governance</a></h3>
<p>Bereits Ende 2013 setzten sich im sogenannten <a href="http://www.w3.org/2013/10/montevideo.html.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Montevideo Statement</a> zentrale Organisationen, die sich mit der Verteilung der Internet-Ressourcen befassen, für eine Internationalisierung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ein. Am 14. März diesen Jahres gaben die USA bekannt, dass sie die Aufsicht über die ICANN aufgeben werden. Wer regiert also in Zukunft das Internet?, fragt Florian Zimmer-Amrhein.</p>
<h3><a href="http://www.dw.de/hohe-wahlbeteiligung-dank-netzkampagne/a-17550590" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlen, Politik und Soziale Netzwerke</a></h3>
<p>Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sind hierzulande nicht selten als „Datenkrake“, Plattform für Empörungswellen oder Spaß-Medium verschrien. Wie sieht das eigentlich in anderen Ländern aus? Masood Saifullah <a href="http://www.dw.de/hohe-wahlbeteiligung-dank-netzkampagne/a-17550590" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beschreibt</a>, wie in Afghanistan eine Netzkampagne auf Facebook signifikanten Einfuss auf die Wahlbeteiligung genommen habe. Auch aus <a href="http://m.aljazeera.com/story/201449145535825472" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indien wird berichtet</a>, dass Social Media wahlrelevant sei. Der Social-Media-Forscher des Think Tanks <a href="http://www.demos.co.uk/projects/casm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Demos</a>, Carl Miller, ist sogar der Auffassung, dass Social Media die Krise der modernen Politik in Europa lösen könne: <a href="http://www.wired.co.uk/news/archive/2014-02/12/the-coming-storm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Social media is taking a more and more political turn.“</a><br />
Bild: Screenshot Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a><br />
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Chat mit Heribert Prantl</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/chattranscripte/chat_mit_heribert_prantl-424/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[msiewert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 1999 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chattranscripte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Heribert Prantl]]></category>
		<category><![CDATA[rot-grüne Koalition]]></category>
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					<description><![CDATA[<table border="0">
	<tbody>
		<tr valign="top">
			<th align="right">Moderator:</th>
			<td>Lieber Herr Prantl, wir möchten Sie ganz herzlich im Namen von
			bol und politik-digital zu diesem Chat einladen. Wir freuen uns auf eine
			spannende Digitale Runde mit Ihnen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Lieber Herr Prantl, wir möchten Sie ganz herzlich im Namen von<br />
			bol und politik-digital zu diesem Chat einladen. Wir freuen uns auf eine<br />
			spannende Digitale Runde mit Ihnen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Hallo liebe Chat-Gemeinde, Beste Grüße aus München, sorry für die<br />
			Verspätung, dringende Redaktionssitzung 😉
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">popster:</th>
<td>Herr Prantl, warum ein Buch ueber Rot/Gruen. Noch einer, der sich das<br />
			Maul zereisen will oder welches Thema fokussieren Sie in dem<br />
			Buch?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>es geht darum, ob es tatsächlich eine Chance gibt fuer fuer Rot-Gruen.<br />
			Ich will nicht in den Chor der Ankläger einstimmen, sondern eine<br />
			Politkonzept diskuttieren
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">schaueble:</th>
<td>Herr Prantl, wie lange macht es denn die rot-Gruene Koalition noch?<br />
			Mir juckt es schon wieder im Rennreifen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>lacht, lieber Herr SChäuble, Sie würden sehr erschrecken, wenn sie<br />
			jetzt ad-hoc die Regierung übernehmen müßten. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Sie dürften ganz froh sein darüber, daß die Grausamkeiten von<br />
			Rot-Gruen erledigt werden 😉
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Herr Prantl, was ist soziale Gerechtigkeit?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Schröder spielt fuer Sie die Thatcher 🙂
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Herr Prantl, was ist soziale Gerechtigkeit?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>WEnn man beim Sparen mit denen beginnt, die genug Geld vom Sparen<br />
			haben,
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Soziale Gerechtigkeit ist nicht, wenn die den Gürtel noch enger<br />
			schnallen sollen, die ihn schon im letzten Loch haben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Herr Prantl, herzlich willkommen, ist der Sozialstaat Ihrer Meinung<br />
			nach in der heutigen Form noch tragfähig? Muß nicht vielmehr das System<br />
			von unten reformiert und vollkommen überarbeitet werden, anstatt ein<br />
			schelchtes gesetz mit einem schlechten Gesetz zu bekämpfen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Also, der Sozialstaat muß in der Tat renoviert werden &amp; das heißt<br />
			aber nicht, den angeblichen Palast abzureißen und ihn als Hundehütte<br />
			wiederaufzubauen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Colik:</th>
<td>Wie würden Sie so die Chancen sehen, dass das Gesetz zur Besteuerung<br />
			der LV durchkommt, nachdem es ja in der ersten Instanz *glaube Bundestag*<br />
			bestätigt wurde. Mit Stimmen der Opposition
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Was ist mit LV gemeint? Lebensversicherung?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Nun Herr Prantl, das sind doch Platitüden über die soziale<br />
			Gerechtigkeit. Es geht doch um ein Gesellschaftsprinzip. Um mehr<br />
			Verantwortung des Einzelnen oder eben um noch mher Sozialstaat. Ist es<br />
			nicht an der Zeit neue Wege zu gehen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Wie Recht Sie haben, Herr Schneemann 😉 Aber meine Plattitüden sind<br />
			immer noch besser als die der Regierung.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Colik:</th>
<td>Ja LV= Lebensversicherung
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Gesetz kommt durch
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Und wie sehen diese neuen Wege aus Ihrer meinung nach aus?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Die neuen Wege laufen über die Eigenverantwortung.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">tori:</th>
<td>Was halten Sie von Initiativen der Industrie in Verbindung mit der<br />
			Bundesregierung, wie z. B. die Initiative d21
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>d21 kenn ich nicht, aber solche Bündnisse sind immer ein lohnender<br />
			Versuch, wenn es alle Beteiligten wirklich ernsthaft betreiben 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Hannes:</th>
<td>apropos Besteuerung der Lebensversicherungen: Müssten denn dann nicht<br />
			auch die Luus-Pensionen der Beamten (inclusive Politiker) besteuert werden<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Jaaaaa 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Prosper:</th>
<td>Mir kommt die politische Diskussion so vor, als befänden wir uns auf<br />
			der Titanic und streiten uns, welche Musik die Kapelle zum Untergang<br />
			spielen soll. Wie kann der Ehrgeiz der vielen kleinen und großen<br />
			Interessengruppen wieder auf das Allgemeinwohl gerichtet werden<br />
			?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>INdem eine Regierung den Querschnitt dieser Einzelinteressen bildet,<br />
			wobei Einzelinteressen wohl nie auf das Gemeinwohl getrimmt werden können.<br />
			Leider :_-(
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">jedii:</th>
<td>Herr Prantl, ich glaube ein Problem der Eigenverantwortung ist, daß<br />
			die regelungswütigen Deutschen, die Eigenverantwortung mit noch mehr<br />
			Regeln erzeugen wollen. Ein Irrweg?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Bei staatlichen Regelungen muß es immer um Rahmen &amp; Regeln gehen,<br />
			also die Grundlinien.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Derzeit verlieren sich die Grundlinien in der Detailversesenheit der<br />
			Gesetze.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Natürlich sind Ihre Plattitüden besser, Herr Prantl ;-), doch das ist<br />
			doch das Dilemma: Plattitüden der politik. Und wenn Sie sagen<br />
			Eigenverantwortung, dann ist doch ebenso der Staat gefordert wie auch der<br />
			Einzelne. Eigenverantwortung des Staates heißt aber auch aus der Rolle des<br />
			Reagierens in eine Rolle des Agierens zu kommen. Und damit tut sich die<br />
			Politik an sich schwer. Und daher kann er auch dem Einzelnen die<br />
			Notwendigkeit zur Eigenverantwortung nicht übermitteln.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Bravo, wollen sie bei uns anfangen? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">popster:</th>
<td>Gab es schon Reaktionen aus der Regierung auf ihr Buch?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Aus der Regierung und der Opposition. Beide sagen, es steht Richtiges<br />
			drin. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Aber die meinen jeweils die Kritik am anderen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">YO!:</th>
<td>kann rot/grün vom dem aktuellen spendenskandal der cdu profitieren<br />
			oder haben die auch &quot;leichen im keller&quot;?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Natürlich profitieren die, jetzt schon. Frei nach dem schönen<br />
			Sprichwort: &quot;Wenn Du denkst, es geht nichts mehr, dann kommt immer ein<br />
			Lichtlein her.&quot;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HartGr_h:</th>
<td>Herr Prantel vielen Dank für Ihre Positionen die Sie im<br />
			Internationalen Frühschoppen vertreten. Erfrischend, wenn mal einer nicht<br />
			dem goldenen Kalb des Neoliberalismus fröhnt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Danke 🙂 Treten sich doch mit an gegen die Allianz der dreisten<br />
			ÖKONOMEN:
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">ismene:</th>
<td>In der Ankündigung Ihres Chats steht, dass Sie schon mit mehreren<br />
			Preisen ausgezeichnet sind. Mit welchen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>OCH GOTT
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>GeschwisterScholl Preis 1994, Kurt Tucholksky-Preis 1997 und ein paar<br />
			Journalistenpreise
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">muffin:</th>
<td>Welcher Ihrer vielen Preise ehrt Sie am meisten?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Der Geschwister SCholl Preis
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">popster:</th>
<td>Haben Sie eigentlich sebst gehofft, es wuerde so viel schief gehen,<br />
			sonst haetten Sie ja nichts zum schreiben gehabt? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Nein, weil man als Journalist noch Erfolgen von Rot-Grün im ersten<br />
			Jahr auf Projekte hätte hinweisen können, die jetzt angepackt werden<br />
			müßten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Prosper:</th>
<td>Noch ein kluger Satz: &quot;Ein Kompromiß ist dann gefunden, wenn alle<br />
			Beteiligten unzufrieden sind&quot;. Spricht dieses Zitat *von wem bloß ?* nicht<br />
			für die Regierungspolitk ? Immerhin gibt&#8217;s vom Ärztebund genauso Schelte<br />
			wie von den Gewerkschaften.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Dieser Schöne Satz macht mich sprachlos 😉
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>20 % der Unzufriedenen haben Recht und deren Gründe tragen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Auf Ihr Angebot komme ich gern zurück, Herr Prantl. Wie ist denn<br />
			Eigenverantwortung Ihrer Meinung nach förderbar? Wie kann es dem Einzelnen<br />
			und der Gesellschaft vermittelt werden, sich den neuen Bedingungen zu<br />
			stellen, um daraus ein Konzept zu entwickeln?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Indem man so anfängt wie Sie, nämlich in leidenschaftlicher Chat-Wut<br />
			bei politik-digital
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Indem sich viele einmischen in die aktuelle Politik &#8211; mehr als die<br />
			üblichen 5 %
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">muffin:</th>
<td>Auf welches Ihrer Bücher sind Sie ganz besonders stolz, oder welches<br />
			Ihrer Werke hat Sie am meisten beschäftigt?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Das erste Buch &quot;Deutschhland leicht entflammbar&quot;, weil es auf die<br />
			ausländerfeindlichen Ausschreitungen reagiert hat und den Schulanteil der<br />
			Bundespolitik daran untersucht hat.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Herr Prantl, Sie setzen sich immer wieder für die Prinzipien der<br />
			Rechststaatlichkeit ein. Können Sie erklären, warum Beamte von Europol<br />
			Immunität geniessen? Ist ein europäischer Rechtsraum Ihrer Meinung nach<br />
			überhaupt absehbar? Vor allem unter solchen Bedingungen, die einen<br />
			Rechtsraum schon von unten rechtsstaatlich aushöhlen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Das ist tatsächlich unerklärlich und ein schlichter Skandal!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Erklären läßt sich das allenfalls so, daß Politiker auf europäischer<br />
			Ebene (weil dort weniger demokratisch kontrolliert wird) das durchsetzen,<br />
			was sich auf nationaler Ebene (noch) nicht durchsetzen läßt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">muffin:</th>
<td>Was für ein Thema wird Ihr nächstes Buch behandeln?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Zwei Ideen: 1. Über Europa &amp; wie europäische Politik aussehen kann<br />
			und muß oder 2. viel spannender &amp; reizvoller: Ein Kinder- und<br />
			Jugendbuch, daß den Jüngeren erklärt, wie Politik funktioniert.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Prosper:</th>
<td>Wäre es sinnvoll, die Legislaturperioden versuchsweise auf 10 Jahre zu<br />
			erhöhen ? Dann ließen sich doch richtig unbequeme Dinge durchsetzen, ohne<br />
			ständiges Schielen auf den nächsten Wahltermin ? 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Richtig, aber 10 LP sind nun wirklich zu lang.Ich plädiere für 5, max.<br />
			6jährige Wahlperioden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Tintina:</th>
<td>Das ist ja schön und gut, aber was heisst denn einmischen?<br />
			Bürgerinitiativen? Wahlbeteiligung?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>An erster Stelle Wahlbeteiligung. Da hapert es doch schon<br />
			genug.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Bürgerinitiativen, Stiftungen, auch freiwillige Projektarbeit,<br />
			beginnend schon beim Leserbriefschreiben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">muffin:</th>
<td>Denken Sie, dass Politiker nur beherrschen wollen und sich nicht für<br />
			rechtsstaatlichen Prinzipien interessieren??
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Ich denke, daß rechtsstaatliche Prinzipien immer mehr Politikern immer<br />
			weniger bewußt sind.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Mit dem Rechtsstatt ist das wohl so ähnlich wie mit der Gesundheit.<br />
			Man merkt das erst, wenn man sie nicht mehr hat.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Prosper:</th>
<td>Eine kleine Frage noch zur SZ: Stellen sie mal wieder einen Lektor ein<br />
			? Diese vielen Druckfehler sind schon erstaunlich.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Die sind eine SAuerei. Und wir arbeiten dran und baue derzeit eine<br />
			neue Schlußredaktion auf.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Korrekturprogramme allein machen es nicht.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">st_cki:</th>
<td>Die Öko-Steuerreform zielt in die richtige Richtung: Energie verteuern<br />
			und Arbeit billiger machen. Was meinen Sie dazu?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Genauso ist es. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Yonder:</th>
<td>Sind Sie der Meinung, dass durch die Entwicklung der Lobby-Systeme das<br />
			Regieren tatsächlich so gut wie unmöglich geworden ist?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Nein, mit Lobbys umzugehen sollte die Politik eigentlich gelernt<br />
			haben.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Sorgen macht mir aber, die resignative Haltung de Politik angesichts<br />
			der Globalisierung. Hier schlägt die Wirtschaftslobby voll<br />
			durch.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">jedii:</th>
<td>Das Schimpfen auf die politiker hat doch keinen Sinn. Die Gesellschaft<br />
			ist das Problem-jeder schert sich nur um seinen Dreck. logisch, daß dies<br />
			auch die politiker tun &#8211; sind ja auch nur Menschen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Das erinnert an den Satz, daß wer seinen eigenen Vorteil nicht mehren<br />
			kann, auch den der Allgemeinheit nicht mehren kann. Aber ein bißchen<br />
			Vorbild darf man doch von öffentlichen Figuren erwarten.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>Stichwort Globalisierung &#8211; Was halten Sie von den Ansätzen der Global<br />
			Governance Debatte? Sind solche Idee überhaupt realisierbar?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Ja, sind sie. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Die WTO, die ja jetzt wieder zu verhandeln beginnt, birgt ja solche<br />
			Ansätze, sie geht aber in die völlig falsche Richtung: 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Für den Freihandel muß nicht alles plattgemacht werden, es müssen<br />
			Verkehrsregeln aufgestellt werden.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Ich denke z:B. an ein Weltkartellamt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">st_cki:</th>
<td>Man hat den Eindruck, die fusionierenden Konzerne nehmen der Regierung<br />
			mittlerweile die Arbeit ab, oder ?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Nein, ich glaube im Gegenteil, daß die Arbeit der Regierung hier erst<br />
			richtig beginnt. Es kann nicht sein, daß sich &#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>die internationalen Unternehmen an den Rechtstregeln vorbeimogeln, wie<br />
			ein Slalomfahrer an den Streckenstecken.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Schneemann:</th>
<td>WARUM??? Es sind doch Politiker , die immer wieder das Grundgesetz<br />
			verteidigen, sich für Menschenrechte einsetzen. Wenn das so ist, dann ist<br />
			die Demokratie am Ende, denn die Vertreter der Demokratie glauben nicht<br />
			mehr an Demokratie.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Ich glaube nicht, daß die Politiker nicht mehr an die Demokratie<br />
			glauben. Sie machen sich nur im Alltagsgeschäft nicht mehr &#8230;
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>ausreichend klar, was Demokratie und Grundrechte bedeuten. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Beispiel: Die Gleichgültigkeit mit der in den letzten zehn Jahren<br />
			Grundrechte geändert und verkleinert wurden (z.B. Asylgesetz)
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Tintina:</th>
<td>Na aber wenn man sieht, dass es in erster Linie um Selbstdarstellung<br />
			und Selbstberiecherung geht, vergeht einem doch die Lust am<br />
			Wählen!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Wie wahr. Das ist verständlich, aber genau die falsche Reaktion. Mit<br />
			der Wahlentscheidung konnte man doch nie Kräfte stärken, die bei diesem<br />
			Spiel nicht mitmachen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">schaueble:</th>
<td>Herr Prantl, läuft Herr Fischer nicht langsam ins Leere? Seine Partei<br />
			will ihn doch eh nicht zum Boss machen?
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Tja, de facto ist er es ja schon. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">jedii:</th>
<td>Das ist aber nicht nur Aufgabe der Politiker. Wenn man einen Hund<br />
			immer Füttert rennt er nicht mehr los, um was zu essen zu finden. Der<br />
			Deutsche fühlt sich zu abgesichert &#8211; ihm ist nicht mehr klar das<br />
			Demokratie Freiheit bedeutet und nicht Sicherheit vor allem.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Es ist sicher richtig, daß das Aufblühen der Demokratie etwas mit dem<br />
			Wirtschaftswunder zu tun hatte.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Eine stabile Demokratie muß aber kapiert haben, daß die<br />
			Bewährungsprobe die Grundrechte dann kommt, wenn diese in der Kritik<br />
			stehen.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Lieber Herr Prantl im Namen von bol und politik-digital bedanken wir<br />
			uns für den Chat und moechten Sie noch zu einem Abschlußkommentar<br />
			bitten!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Das war mein allererster Chat und fuer mich ist die Spontanität, die<br />
			es dabei gibt etwas sehr Spannendes. 
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Und die vielen Fragen sind natürlich viel reizvoller als ein<br />
			Leserbrief, der 3-4 Tage nach dem Artikel kommt.
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">Moderator:</th>
<td>Vielen Dank Herr Prantl und vielleicht bis zu einem naechsten<br />
			Mal!
			</td>
</tr>
<tr valign="top">
<th align="right">HeribertPrantl:</th>
<td>Servus nach Hamburg</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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