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	<title>Hessen &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Hessen &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Online-Bürgersprechstunde mit Volker Bouffier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jun 2014 09:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag, 7. Juni, wird der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in einer Live-Übertragung vom Hessentag 2004 Fragen aus dem Netz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/VolkerB.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-140093" alt="VolkerB" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/VolkerB.png" width="636" height="326" /></a>Am Samstag, 7. Juni, wird der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in einer Live-Übertragung vom Hessentag 2004 Fragen aus dem Netz beantworten. Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, vorab oder live Fragen zu stellen.<br />
Im Rahmen des <a href="www.hessen.de " target="_blank" rel="noopener noreferrer">54. Hessenstags</a>, der vom 6. bis 15. Juni in Bensheim stattfindet, lädt Volker Bouffier am kommenden Samstag zu einem digitalen Bürgergespräch ein. Ab 14 Uhr wird der stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Fragen von Bürgerinnen und Bürgern im Netz und vor Ort in Bensheim beantworten. Dabei soll es insbesondere auch um Fragen zur aktuellen Landespolitik und zum Hessentag gehen, aber auch andere Themen und kritische Fragen sind durchaus erwünscht. Bouffier dazu: „Ich bin sehr gespannt darauf, was die Menschen bewegt, worüber sie sich freuen, vielleicht auch ärgern, welche Fragen und Sorgen sie zu den aktuellen politischen Themen haben und wobei sie Hilfe und Unterstützung brauchen“.<br />
Die Bürgersprechstunde findet in Halle 1 der Landesausstellung am Berliner Ring statt und wird über das <a href="https://www.hessen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landesportal</a> zu sehen sein. Darüber hinaus wird es auch im Nachhinein möglich sein, das Video zur Veranstaltung auf dem Landesportal zu streamen. Interessierte können ihre Fragen ab 13 Uhr im Kommentarbereich der Seite stellen oder via Twitter unter dem Hashtag <a href="https://twitter.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#fragBouffier</a>.<br />
Seit 2010 bekleidet Volker Bouffier das Amt das hessischen Regierungschefs und wurde 2013 für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt.<br />
<em>Die Bürgersprechstunde wird von politik-digital.de durchgeführt.</em><br />
Bild: <a href="https://www.hessen.de/presse/bildergalerie/impressionen-vom-hessentag-2013-kassel-16-juni" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hessische Staatskanzlei/ E. Blatt</a><em></em><br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a><br />
&nbsp;</p>
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		<title>Politische Audio-Offensive via SoundCloud</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2013 16:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Thorsten Schäfer-Gümbel]]></category>
		<category><![CDATA[Koalitionsverhandlungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es wird ernst: Im Bund gehen die Beratungen zur Bildung einer Großen Koalition in die entscheidende Phase, und in Hessen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Megaphone1.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-134717" alt="Megaphone1" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Megaphone1.jpg" width="640" height="427" /></a>Es wird ernst: Im Bund gehen die Beratungen zur Bildung einer Großen Koalition in die entscheidende Phase, und in Hessen beginnen schwarz-grüne Koalitionsverhandlungen. Nachdem einige Akteure die Audio-Plattform SoundCloud bereits zur Wahlkampfkommunikation genutzt haben, dokumentiert spd.de ausführlich Statements von Unterhändlern aus dem schwarz-roten Verhandlungsmarathon.<br />
Schon seit Längerem unterhält die SPD ein <a href="https://soundcloud.com/spdde" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SoundCloud-Profil</a>, mit dem sie vor allem Pressestatements und ausgewählte Reden von Spitzenpolitikern der Partei bei Veranstaltungen auf Bundesebene dokumentiert. In der Regel ergänzen diese O-Töne auch die Berichterstattung auf der Website der SPD. Im Wahlkampf wurde diese Praxis noch erweitert, indem eine Kurzfassung des Regierungsprogramms kapitelweise von Wolfgang Thierse und der stellvertretenden Parteivorsitzenden Aydan Özoğuz vorgelesen sowie in die betreffenden Themenseiten eingebunden wurde. Darauf folgte eine <a href="https://soundcloud.com/spdde/unser-regierungsprogramm-3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vollständige Version</a>, die in Kooperation mit der Blinden- und Sehbehindertenseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland erstellt wurde &#8211; Umfang: sechs Stunden und 44 Minuten. Und auch der sozialdemokratische <a href="https://soundcloud.com/dirtyredcarpet/zuhaus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampf-Song</a> fand so seinen Weg ins Web.<br />
Unterdessen kündigte seinerzeit die CDU im hessischen <a href="http://www.cduhessen.de/inhalte/2/aktuelles/40415/wahlkampagne-in-wiesbaden-vorgestellt-peter-beuth-die-hessen-sagen-ja-zu-ihrem-bundesland-und-unserer-erfolgreichen-arbeit-/index.html">Landtagswahlkampf</a> an: “Um unsere Inhalte möglichst barrierefrei anzubieten, werden wir weiter Soundcloud für Berichte und O-Töne nutzen (&#8230;).” So richtete beispielsweise Spitzenkandidat Volker Bouffier einen <a href="https://soundcloud.com/cdu-hessen/volker-bouffier-7000-facebook">persönlichen Dank</a> an seine Facebook-Fans.<br />
Nun ist häufig das Phänomen zu beobachten, dass während des Wahlkampfs ausgefeilte Angebote zur Online-Kommunikation aufgesetzt werden, die dann nach der Wahl verwaisen. Interessanterweise ist beim SoundCloud-Profil der SPD das Gegenteil zu beobachten. Dort haben sich seit Beginn der Koalitionsverhandlungen mit der CDU schon etwa 70 (!) Beiträge angesammelt, die Statements vor oder nach Verhandlungsrunden dokumentieren. Und darin kommen nicht nur SPD-Politiker, sondern auch Vertreter der Union zu Wort. Dieses umfassende öffentliche Audioarchiv ist natürlich Bestandteil der Kommunikations-Offensive, mit der die Parteispitze die Basis dazu bewegen will, einem ausgehandelten Koalitionsvertrag am Ende zuzustimmen.<br />
In diesem Zusammenhang ist auch Hessen wieder in der politischen Sound-Landschaft aufgetaucht: Dort wurden nach der Landtagswahl langwierige Sondierungsgespräche geführt. Nach deren Abschluss entstand eine Phase, in der die Konstellation der Regierungsbildung unklar war. Diese beendete der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel mit einem Pressestatement am 22. November 2013, in dem er die Absicht des hessischen CDU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Volker Bouffier öffentlich machte, Bündnis 90/Die Grünen ein Angebot für Koalitionsverhandlungen zu unterbreiten. Zu diesem Zeitpunkt war Schäfer-Gümbel in Berlin, um an den Koalitionsverhandlungen im Bund teilzunehmen. Diesem Umstand verdanken wir nun die Aufzeichnung seines Statements und dessen Publikation im SoundCloud-Profil der SPD.<br />
[soundcloud url=&#8221;https://api.soundcloud.com/tracks/121347806&#8243; width=&#8221;100%&#8221; height=&#8221;166&#8243; iframe=&#8221;true&#8221; /]<br />
Schäfer-Gümbel kam damit der CDU zuvor, die am selben Nachmittag die Entscheidung über Koalitionsverhandlungen in den Parteigremien beriet. Am Abend verkündete dann Bouffier das Angebot zur Aufnahme von Koalitionsverhandlungen an die hessischen Grünen. Die Christdemokraten erinnerten sich nun ihres SoundCloud-Profils und publizierten das Statement ebenfalls dort.<br />
[soundcloud url=&#8221;https://api.soundcloud.com/tracks/121402384&#8243; width=&#8221;100%&#8221; height=&#8221;166&#8243; iframe=&#8221;true&#8221; /]<br />
Nachdem Bündnis 90/Die Grünen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU beschlossen haben, wurde auch die Reaktion von Bouffier darauf in diesem Format <a href="https://soundcloud.com/cdu-hessen/schwarz-gruen">veröffentlicht</a>.<br />
Es lässt sich also feststellen, dass sich diese Praxis als Innovation in der Online-Kommunikation der Parteien etabliert hat. Die Nutzer verfügen somit über einen Kanal, um sich auch unabhängig von medialer Berichterstattung nahezu in Echtzeit, aber nicht notwendigerweise live, über aktuelle Entwicklungen zu informieren. Die O-Töne ergänzen das multimediale Mosaik politischer Kommunikation in Online-Medien. Leider wird die Möglichkeit sowohl zur Einbindung der Audio-Angebote auf den Webseiten anderer Anbieter, als auch zur Kommentierung durch SoundCloud-Nutzer bislang kaum genutzt. Bleibt abzuwarten, wer uns am Ende in beiden Fällen den Koalitionsvertrag vorlesen wird.<br />
&nbsp;<br />
<em>Der Text basiert auf Beiträgen von Erik Meyer für sein <a href="http://www.sound-blog.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SoundBlog</a>. Er kuratiert Tweets von an den schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen beteiligten Personen und Parteien auf <a href="https://www.rebelmouse.com/schwarzgruen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RebelMouse</a>.</em><br />
&nbsp;<br />
Bild : <a href="http://www.flickr.com/photos/ghwpix/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ghwpix</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a>)<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Vom Webcamp zur Wahlkampf-WG: Hessen vorn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2013 11:18:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Alle reden von der Bundestagswahl, der Bedeutung sozialer Medien sowie dem Haustürenwahlkampf. Im hessischen Landtagswahlkampf, der sich parallel dazu vollzieht, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkampf_WG_Torsten_Schäfer_Gümbel.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-131669" alt="Wahlkampf_WG_Torsten_Schäfer_Gümbel" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Wahlkampf_WG_Torsten_Schäfer_Gümbel.jpg" width="640" height="427" /></a>Alle reden von der Bundestagswahl, der Bedeutung sozialer Medien sowie dem Haustürenwahlkampf. Im hessischen Landtagswahlkampf, der sich parallel dazu vollzieht, spielen hingegen andere Innovationen bei der Kampagnenführung eine Rolle: Die Wahlkampf-WG der Hessen-SPD als Experiment mit Freiwilligen-Engagement.<br />
Wir kennen die Szene aus Filmen über US-Wahlkämpfe: In einem angemieteten Ladenlokal sitzen Freiwillige und unterstüzen die Kampagne eines Kandidaten für ein politisches Amt durch diverse Dienstleistungen. Sie opfern oft ihren Urlaub, um unter der Leitung eines professionellen Campaigners in Vollzeit für die Wahl des Kandidaten zu werben. Damit kompensieren sie den Mangel an einer organisatorischer Infrastruktur, die in anderen politischen Systemen von Parteien, ihren Funktionären und Mitgliedern gebildet wird. Trotzdem gibt es auch in Deutschland mit der Auslagerung der Wahlkampfleitung aus der Parteizentrale wie bei der sozialdemokratischen “Kampa” zur Bundestagswahl 1998 Ansätze zur Adaption dieses Modells. Diese wurden zum Teil auch wieder revidiert &#8211;  Amerikanisierung fungiert in Publizistik, Parteien und Politikwissenschaft häufig als Schimpfwort zur Charakerisierung politisch-organisatorischer Fehlentwicklungen. Doch spätestens mit Obama setzte hier ein Umdenken ein.<br />
Es ist kein Zufall, dass die Kampagne des hessischen Sozialdemokraten Thorsten Schäfer-Gümbel zur letzten Landtagswahl in Hessen von dieser Konstellation geprägt ist und er einigen gar als “Hessen-Obama” galt. Nach dem Debakel um seine Vorgängerin Ypsilanti (Wortbruch, Die Vier,&#8230;) war die Ressource “Hessen-SPD” in einem kurzen Winter-Wahlkampf nur bedingt mobilisierbar und der Kandidat weitgehend unbekannt. Er adressierte dieses Defizit unter anderen durch Online-Campaigning und etablierte die Polit-Marke “TSG”: Eine Komponente seiner Kampagne, mit der es ihm gelang, ein unabwendbar scheinendes elektorales Desaster in einen Achtungserfolg zu verwandeln.<br />
In diesem Jahr reden nun alle von der Bundestagswahl, der (wahlweise großen oder geringen) Bedeutung sozialer Medien sowie dem Haustürenwahlkampf als wichtigstem US-Import in Sachen Kampagnenführung. Und was macht die Hessen-SPD, die am 22. September eine Landtagswahl gewinnen und mit Schäfer-Gümbel den Ministerpräsidenten stellen will? Natürlich ist sie online präsent und partizipiert an der Tür-zu-Tür-Kampagne der Bundespartei (die mit #tzt übrigens einen der wenigen bislang funktionierenden Hashtags hervorgebracht hat). Und sie hat eine Wahlkampf-WG.<br />
Mit der Wahlkampf-WG knüpft die Hessen-SPD an ein Format der politischen Konkurrenz aus dem letzten Landtagswahlkampf an. Das <a href="http://www.webcamp09.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webcamp09 </a>war als Internet-Wahlkampfzentrale der hessischen CDU angetreten, um mit jüngeren Freiwilligen die Kampagne von Ronad Koch zu unterstüzen. Gegenspieler des Webcamp war Oliver Zeisberger, der mit seiner Agentur für die Online-Kommunikation diverser sozialdemokratische Kampagnen verantwortlich zeichnet (Zur Vorstellung sowohl des Webcamp als auch des Online-Campaigning der Hessen-SPD siehe die Video-Dokumentation der betreffenden Session beim <a href="http://www.make.tv/politcamp2009/show/21425" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PolitCamp 2009</a>). Nun ist Zeisberger Initiator sowie Mentor der Wahlkampf-WG. Diese besteht aus um die zehn Frauen und Männern im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die sich mit einem Casting für den Einzug in die WG respektive ein Praktikum qualifiziert haben. Dabei kommen nicht alle aus Hessen, und nicht alle haben ein Parteibuch. Was sie eint ist das Interesse an einem Regierungswechsel sowie die Begeisterung für die <a href="https://twitter.com/WahlWG/status/371246860616609793" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Person des Kandidaten</a>. Ihn unterstützen sie mit ihrer Tätigkeit: Sie begleiten TSG bei Wahlkampfterminen und dokumentieren diese digital. Ihre Inhalte gehen in diverse Kanäle ein, insbesondere in die Profile, die von Partei und Kandidat in sozialen Netzwerken unterhalten werden. Dazu nutzen sie die Infrastruktur der Landesgeschäftsstelle der SPD, in der die WG einen veritablen <i>War Room</i> unterhält. <i>Candidate Journalism</i> als Kampagnen-Komponente ist eine weitere Lektion, die von Obama gelernt wurde.<br />
Ihr eigene Rolle haben die WG-Bewohner zu Beginn ihres Engagments noch zurückhaltend definiert: Erste Anzeichen für eine Existenz der Wahlkampf-WG lieferte sie mit eigenen Profilen bei <a href="https://www.facebook.com/WahlkampfWG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> und <a href="https://twitter.com/WahlWG" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> &#8211; ohne dass für externe Beobachter die Angelegenheit dadurch klarer geworden wäre. Im Gegenteil wurde durch das Profilbild die Anonymität des Projekts zunächst weiter kultiviert. Inzwischen haben sich die WG-Mitglieder in einem <a href="http://youtu.be/6eedPGebbV4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Clip</a> vorgestellt. Doch die Bedeutung des Projekts liegt nicht  nur im Bereich der Kampagnenkommunikation. Oliver Schopp-Steinborn, der für die Online-Kommunikation der hessischen SPD verantwortlich ist, erkennt darin einen Beitrag zur Modernisierung der Mitgliederparteien, der einem Wandel der “Engagment-Strukturen” Rechnung trage. Insofern ist dem Projekt unabhängig von Wahlausgang ein Erfolg zu wünschen, der die Öffnung der Parteien für vielfältige Formen der Mitarbeit befördert.<br />
Zur Bundestagswahl verstärkt Dr. Erik Meyer das Team von politik-digital.de und hat Beiträge für das <a href="http://www.bpb.de/dialog/wahlblog/166553/erik-meyer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bpb-Wahlblog</a> verfasst.<br />
Bilder: Wahlkampf-WG, Oliver Zeisberger<br />
<a href="http://politik-digital.de/4-berliner-hinterhofgespraech-ist-digital-besser-demokratie-und-buergerbeteiligung-im-netz/cc-lizenz-630x110/" rel="attachment wp-att-130752"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-130752" alt="CC-Lizenz-630x110" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x1101.png" width="407" height="71" /></a></p>
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		<title>Bürgersprechstunde mit Volker Bouffier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 13:32:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Bouffier]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Chat]]></category>
		<category><![CDATA[Hessischer Energiegipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident]]></category>
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					<description><![CDATA[<img src="/sites/politik-digital.de/files/volker_bouffier.jpg" align="left" height="137" width="115" />Das Thema „Energie“ wird im Zentrum der ersten Online-Bürgersprechstunde des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier stehen. Diese findet am Donnerstag, dem 7. April 2011, in der Zeit von 12 bis 13 Uhr auf den Internet-Seiten der hessischen Landesregierung unter www.buergersprechstunde.hessen.de statt.  
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/volker_bouffier.jpg" alt="" width="115" height="137" align="left" />Das Thema „Energie“ wird im Zentrum der ersten Online-Bürgersprechstunde des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier stehen. Diese findet am Donnerstag, dem 7. April 2011, in der Zeit von 12 bis 13 Uhr auf den Internet-Seiten der hessischen Landesregierung unter www.buergersprechstunde.hessen.de statt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bürgerinnen und Bürger, die mit Volker Bouffier im Rahmen der Online-Bürgersprechstunde live chatten möchten, können bereits vom heutigen Montag, 4. April 2011 an auf der Internetseite <a href="http://www.buergersprechstunde.hessen.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.buergersprechstunde.hessen.de</a> ihre Fragen zum hessischen Energiegipfel an den Ministerpräsidenten stellen. Bis zum Mittwoch, 6. April 2011 um 18 Uhr besteht die Chance, über die bis dahin eingegangenen Fragen abzustimmen. Die am höchsten bewerteten drei Fragen werden vom Ministerpräsidenten als erste im Live-Chat beantwortet.</p>
<p>Die Online-Bürgersprechstunde ist für den hessischen Ministerpräsidenten neben persönlichen Gesprächen vor Ort und einer telefonischen Sprechstunde einer von drei regelmäßigen Kanälen des direkten Bürgerdialogs. Der Chat mit Volker Bouffier wird veranstaltet von der Hessischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit politik-digital.de</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Magere Piraten-Beute?</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/magere-piraten-beute-5183/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johann Eggert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 17:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Lauer]]></category>
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					<description><![CDATA[2009 war in der Folge von teils aufsehenerregenden Ergebnissen bei der Europa- und Bundestagswahl über eine Zukunft der Piraten als junge Großstadtpartei für netzaffine Bildungsbürger spekuliert worden. Nach den Wahlen vom vergangenen Wochenende differenziert sich dieses Bild. politik-digital.de sprach mit Christopher Lauer, dem politischen Geschäftsführer der Piratenpartei.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2009 war in der Folge von teils aufsehenerregenden Ergebnissen bei der Europa- und Bundestagswahl über eine Zukunft der Piraten als junge Großstadtpartei für netzaffine Bildungsbürger spekuliert worden. Nach den Wahlen vom vergangenen Wochenende differenziert sich dieses Bild. politik-digital.de sprach mit Christopher Lauer, dem politischen Geschäftsführer der Piratenpartei.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Von Koordinatenverschiebungen im politischen System der Bundesrepublik, wahlweise auch von einem &quot;politischen Erdbeben&quot; war die Rede, als am vergangenen Sonntag um 18 Uhr die ersten Hochrechnungen zu den Landtagswahlen veröffentlicht wurden. Die Piratenpartei jedoch spielte bei diesen Ergebnissem keine Rolle. Das bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg angewendete Einstimmenwahlrecht favorisiert tendenziell ohnehin die großen Parteien. <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/der-vorstand/christopher-lauer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christopher Lauer</a>, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei auf Bundesebene, macht im Gespräch mit politik-digital.de jedoch auf noch viel tiefergehende, praktische Gründe für die Startschwierigkeiten von Klein- und Kleinstparteien aufmerksam: &quot;Es müssen über 10.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, 150 in jedem Wahlkreis. Das sind teilweise Kreise, in denen Dörfer aus einer Straße bestehen. Das hat uns natürlich viel Zeit, Kraft und Energie gekostet, in der die Mitglieder vielleicht auf andere Weise effektiver Wahlkampf hätten machen können&quot;. Trotz geringer finanzieller Mittel sehen die Piraten in ihren Ergebnissen Achtungserfolge, so Lauer weiter.
</p>
<p>
Dennoch liegen in den drei Bundesländern, in denen am 27. März 2011 – auf unterschiedlichen föderalen Ebenen &#8211; gewählt worden ist, neben den von Lauer genannten 150-Seelen-Ortschaften auch zahlreiche der vermeintlichen Piratenhochburgen: Universitäts- oder Fachhochschulstädte mit formal gebildeter, junger und netzaffiner Wählerschaft. politik-digital.de hat in der folgenden Tabelle die vorläufigen amtlichen Endergebnisse der Piratenpartei in Universitätsstädten wie zum Beispiel Freiburg, Gießen oder Trier überblicksartig zusammengestellt.
</p>
<p>
Christopher Lauer kann den einzelnen am Sonntag erzielten Wahlergebnissen auch einige positive Aspekte abgewinnen: &quot;Insbesondere die Ergebnisse bei den Jungwählern mit teilweise 12 Prozent machen Hoffnung, dass es zukünftig bessere Ergebnisse geben wird. Der Einstieg in die Parlamente wird für uns eher ein Marathon als ein Sprint werden, was aber auch sein Gutes hat, so kann die Partei lokale Strukturen aufbauen und wird nicht durch den schnellen Erfolg zerrissen&quot;. Lauer spricht von politischen Strukturen, die die Piraten von der kommunalen Ebene aufwärts planen wollen: &quot;Die 29 Mandate, die von der Piratenpartei in Hessen erlangt werden konnten, legen eine Grundlage für kommunalpolitisches Engagment. Dass die Piratenpartei in Hessen in einigen Kommunen stärker war als Linke und FDP, freut mich natürlich auch&quot;.
</p>
<p align="center">
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/piratenpartei-ergebnisse_1.jpg" height="523" width="325" />
</p>
<p>
Neben den bereits erwähnten verzerrenden Effekten des Wahlrechts scheinen weitere Gründe für das Abschneiden der Piratenpartei verantwortlich zu sein: Die Piraten sind wie Bündnis90/Die Grünen am libertären Pol des deutschen Parteiensystems angesiedelt und umwerben ein ähnliches Milieu. Gerade in den Universitätsstädten Baden-Württembergs standen die bündnisgrünen Chancen der Regierungsübernahme im Fokus der Wahl und die  Wahlauseinandersetzung hat sich in den letzten Wochen auf die Energiepolitik als grünes Urthema zugespitzt.</p>
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		<title>Fünf Wahlen – Fünf Thesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 16:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[eCampaigning im Superwahljahr]]></category>
		<category><![CDATA[Superwahljahr 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<category><![CDATA[E-Campaigning]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon fünf Wahlen im „Superwahljahr 2011“ sind gelaufen, Zeit für ein erstes Zwischenfazit aus netzpolitischer Perspektive. politik-digital.de hat sich das eCampaigning der vergangenen Monate genauer angesehen.<br />
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon fünf Wahlen im „Superwahljahr 2011“ sind gelaufen, Zeit für ein erstes Zwischenfazit aus netzpolitischer Perspektive. politik-digital.de hat sich das eCampaigning der vergangenen Monate genauer angesehen.</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Fünf Wahlen? Ja: neben den Landtagswahlen in<br />
Hamburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg standen<br />
am Sonntag auch noch die Kommunalwahlen in Hessen samt Volksentscheid<br />
zur verfassungsrechtlich verankerten „Schuldenbremse“ auf dem<br />
Wahlkalender.
</p>
<p>
<b>Fünf Thesen (und ein Post Scriptum) aus netzpolitischer Perspektive:</b>
</p>
<p>
<b>1. eCampaigning ist eine Selbstverständlichkeit geworden. </b>Quer durch die Republik, quer durch das Parteienspektrum haben sich die wesentlichen Techniken der digitalen Wahlkampfführung etabliert. Das gilt nicht nur für die Formate des Web 1.0 (Homepage, Kandidaten- und Kampagnenseite), sondern auch für den Wahlkampf im „sozialen Web“ auf Facebook, bei Twitter oder mit viralen Videos. Natürlich gibt es dabei graduelle Unterschiede zwischen den Parteien und so mancher Kandidat tritt auch noch zielsicher in die medienspezifischen Fettnäpfe, aber das gehört nun mal dazu: Die Nutzung des Mitmach-Web lernt man nur durch das Mitmachen und nicht jeder kann von Beginn alles richtig machen. Gefordert sind hier vor allem die Kampagnen-Strategen, die Parteien und Politiker beraten und jenes Know-How liefern müssen, das Amts- und Mandatsträger sich nicht aneignen können.
</p>
<p>
<b>2. Die Unterschiede zwischen den Kampagnen sind nur graduell.</b> Offenbar hat sich eine Art Standardkatalog für den digitalen Wahlkampfauftritt durchgesetzt, die Online-Präsenzen wirken bisweilen recht austauschbar. Nur selten fügen besondere Aktionen (die „Drei Tage wach“-Marke der Grünen) oder Formate („PersBECKtive“ als Unterstützerkampagne zwischen Web 1.0 und 2.0) neue Facetten hinzu. Selbst die Piraten gestalten ihre Online-Präsenzen immer öfter nach dem Muster der etablierten Parteien, wohl auch um potenzielle Wähler außerhalb ihrer „nerdigen“  Kernzielgruppe erreichen zu können. Interessant ist, dass junge Kandidaten keineswegs in Serie als große Innovatoren daher kommen – einen „digital native“-Automatismus, der von ganz alleine zu webaffinen Kandidaten und Kampagnen führt, gibt es offenbar nicht.
</p>
<p>
<b>3. Wenn´s mal wieder schmutzig wird</b> – Negativkampagnen sind Sache der Jugendorganisationen. Das Internet wird ja schon länger als Experimentierfeld für ein aggressiveres &quot;negative campaigning&quot; genutzt, und stets werden dafür die Jugendorganisationen der Parteien in die Wahlschlacht geschickt. Die schwierige Technik des Negativwahlkampfs wird dort jedoch nur selten beherrscht, oft haben die Scharmützel (wie zuletzt in Rheinland-Pfalz zu besichtigen) den Charakter eines digitalen Sandkastenstreits. Die schärfsten und besten Negativkampagnen kommen ohnehin von außen (oder sind als Guerilla-Aktivitäten getarnt). Ein simples, aber funktionierendes Werkzeug wie der Countdown zu Mappus´ Restlaufzeit oder die süffisanten Textplakate der Facebook-Gruppe „Tschüss Schwarz-Gelb“ erfüllen die Kriterien des Negativwahlkampfs weit besser als die offiziellen Gemeinheiten.
</p>
<p>
<b>4. Die Themen wechseln schneller, als es die Kampagnenplanung erlaubt.</b> Stuttgart 21, die „Social Media-Revolutionen“ in Nordafrika, die Affäre zu Guttenberg, das E10-Debakel und schließlich die Natur- und Nuklearkatastrophe in Japan – ganz gleich ob mit lokalem, regionalem, nationalem oder internationalem Anker versehen: Die Vielfalt der Themen, die Impulse für Wahlkampagnen geben können (oder auch gleich das Hauptthema der Vorwahl-Debatten setzen), wird immer größer. Zugleich erhöht sich die Geschwindigkeit, mit der diese Themen die öffentliche Agenda erreichen und wieder verlassen. Im Grunde sind dies optimale Bedingungen für digitale Kampagnen, denn der Nach- und Neudruck von Plakaten oder der Dreh von Wahlspots ist nicht nur teuer, sondern auch langwierig. Insofern sind Online-Kampagnen der einzige Ort, der diesen veränderten Themenkonjunkturen ansatzweise gewachsen ist – davon war bisher noch nicht viel zu sehen, außer in der eiligen Produktion neuer Banner oder Textanzeigen. Anspruchsvollere Formate einer reaktiven Kommunikation sind bislang Mangelware.
</p>
<p>
<b>5. Das eCampaigning der Parteien erhält ein immer stärkeres Gegenüber aus dem Netz.</b> Die Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg hat gezeigt, dass sich einfache Online-Nutzer (man könnte auch sagen: „Bürger“) durch die geschickte Nutzung und Verzahnung unterschiedlicher Werkzeuge und Plattformen der Online-Kommunikation öffentlich Gehör verschaffen können. Immer mehr Menschen sind in der Lage, das vorhandene Kampagnenmaterial der Parteien zu absorbieren, digital zu bearbeiten und neu abzumischen. Aus diesem kreativen Umgang mit Texten, Bildern und Tönen entstehen gelegentlich wirkmächtige Collagen und Mash-Ups, die den offiziellen Kampagnen im Netz den Rang ablaufen können und der offiziellen Kommunikation einen Spiegel vorhalten. Der kreative Umgang mit „Medien zum Selbermachen“ scheint dabei durchaus in der Lage zu sein, motivierend und mobilisierend zu wirken – die „Vergrößerung der Wählermärkte“ könnte auch mit einem gesteigerten Grundrauschen politischer bzw. politiknaher Netzkommunikation zu tun haben. Genaueres müssen hier jedoch die statistischen Auswertungen zu Wahlbeteiligung und Wahlverhalten erst noch zeigen.
</p>
<p>
An diesem letzten Punkt liegt vielleicht auch der Ansatzpunkt für die Fortführung professioneller Kampagnen in der zweiten Hälfte des Superwahljahres 2011: Wem wird es am besten gelingen, sich auf die zunehmend dialogische Kommunikation zwischen Parteien und Bürgern (nicht zwingend immer auch: Wählern) einzulassen und daraus positive Energie für die eigene Wahlkampagne zu gewinnen?
</p>
<p>
<b>Post Scriptum:</b> </p>
<p>Die Piratenpartei segelt noch. Allerdings durch schwere See – insbesondere auf der Landesebene scheint es für die Piraten bislang nicht möglich, auch nur näherungsweise an die Fünf-Prozent-Hürde heranzukommen. Ein wichtiger Grund ist dafür nicht nur der noch immer geringe Organisationsgrad der Partei und die intern nicht geklärten Fragen bezüglich Programmatik sowie innerparteilicher Kommunikation und Struktur. Zudem ist das Thema „Netzpolitik“ vor allem auf der Bundesebene verankert, die wesentlichen Player finden sich auf der Ebene der Bundesministerien oder der Enquete-Kommission beim Bundestag. Die kommunale Ebene scheint dagegen bessere Perspektiven zu bieten, wie auch wieder einige Sitze in hessischen Stadtparlamenten zeigen – dieser Weg in die „große Politik“ ist jedoch lang und steinig, und möglicherweise muss sich die Piratenpartei auf lange Sicht eher an der Geschichte der Freien Wählerorganisationen orientieren als an den Kindertagen der Grünen. Schließlich erhält für die Piratenpartei nun die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus den Charakter einer Schlüsselwahl – gelingt auch hier nicht mehr als ein „Achtungserfolg“ im Zwei-Prozent-Bereich, dürfte es eine Zerreißprobe geben: Segeln ambitionierte Piraten dann weiter unter eigener Flagge oder stellen sie sich in die Dienste anderer (roter, grüner, vielleicht auch gelber) Polit-Flotten?</p>
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		<title>Die zwitschernde Ministerin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[jknocha]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:07:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Familienministerin]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 30. November 2009 wurde die hessische Bundestagsabgeordnete <a target="_blank" href="http://www.kristina-koehler.de/" rel="noopener noreferrer">Kristina Köhler</a> als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vereidigt. Die bekennende <a target="_blank" href="http://twitter.com/kristinakoehler" title="twitter.com/kristinakoehler" rel="noopener noreferrer">Twitterin</a> will den Microblogging-Dienst auch weiterhin nutzen. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. November 2009 wurde die hessische Bundestagsabgeordnete <a target="_blank" href="http://www.kristina-koehler.de/" rel="noopener noreferrer">Kristina Köhler</a> als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vereidigt. Die bekennende <a target="_blank" href="http://twitter.com/kristinakoehler" title="twitter.com/kristinakoehler" rel="noopener noreferrer">Twitterin</a> will den Microblogging-Dienst auch weiterhin nutzen. </p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Die seit 2002 im Bundestag sitzende Hessin erfuhr erstmals durch den BND-Untersuchungsausschuss <a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E459D38D0E99A40F8BA6820CF81EFEC40~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews" rel="noopener noreferrer">bundesweite Aufmerksamkeit</a>. Ansonsten liegt ihr Schwerpunkt im Bereich Integrationspolitik. Trotz (oder gerade wegen) ihrer neuen Stellung will sie auf Twitter und <a target="_blank" href="http://de-de.facebook.com/kristinakoehler" rel="noopener noreferrer">Facebook</a> laut eigenen Angaben <a target="_blank" href="http://www.bild.de/BILD/politik/2009/11/29/ministerin-kristina-koehler/bams-interview-teil-1.html" title="Interview mit Kristina Köhler in der Bild am Sonntag" rel="noopener noreferrer">nicht verzichten</a>. Auf ihrem Facebook-Profil versammeln sich gut 800 Freunde, über 4.000 Follower folgen der neuen Bundesministerin bei Twitter.</p>
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		<title>Koalitionsvertrag steht – Kommt jetzt die Internetwahl in Hessen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Roleff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 14:01:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahl]]></category>
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					<description><![CDATA[„Vertrauen. Freiheit. Fortschritt“ - Unter diesen verheißungsvollen Titel haben die Bauherren des schwarz-gelben Koalitionsvertrages in Hessen ihre zukünftige Legislaturperiode gestellt. Und fortschrittlich ist, dass das heikle Thema „Internetwahl“ im Vertrag seine ausdrückliche Erwähnung findet. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Vertrauen. Freiheit. Fortschritt“ &#8211; Unter diesen verheißungsvollen Titel haben die Bauherren des schwarz-gelben Koalitionsvertrages in Hessen ihre zukünftige Legislaturperiode gestellt. Und fortschrittlich ist, dass das heikle Thema „Internetwahl“ im Vertrag seine ausdrückliche Erwähnung findet. <!--break--></p>
<p>
Zum Thema Wahlrecht heißt es da: „Um die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen zu erhöhen, werden wir prüfen&#8230;.ob auch die Stimmabgabe auf elektronischem Wege (Internetwahl) realisierbar ist.“ 
</p>
<p>
Das ist natürlich kein Bekenntnis zum E-Voting als vielmehr eine strategische Prüfungsabsicht. Denn in Anbetracht der stetig sinkenden Wahlbeteiligung sieht sich die Koalition zum Handeln gezwungen. Bei der Landtagswahl im Januar gingen nur 61 Prozent der Wahlberechtigen in ein Wahllokal, bei den letzten Kommunalwahlen sogar nur 45,8 Prozent – ein Negativrekord.<b> </b>
</p>
<p>
<b>Hessens Breitbandoffensive</b>
</p>
<p>
Die digitale Reichweitenerhöhung erscheint den Koalitionären als ein mögliches Mittel, diesen Trend zu stoppen. Gerade die FDP positioniert sich hierbei als Motor der digitalen Revolution. Dazu passt auch die angekündigte „Breitbandoffensive“ in Hessen.
</p>
<p>
<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><br />
<title></title><br />
<meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0  (Win32)" /></p>
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<!--
@page { margin: 2cm }
P { margin-bottom: 0.21cm }
-->
</style>
</p>
<p>
Im Abschnitt  „Wirtschaft und Arbeit“ heißt es im Koalitionsvertrag: „Im Bereich der Telekommunikation werden wir&#8230;die Voraussetzungen dafür schaffen, dass auch der ländliche Raum flächendeckend mit leistungsstarken Internetanschlüssen versorgt wird.“
</p>
<p>
<b>Technische Vorbehalte</b>
</p>
<p>
Es ist fraglich, ob E-Voting die Wahlbeteiligung merklich erhöhen<br />
kann, da als Grund für niedrige Wahlbeteiligung meist<br />
Politikverdrossenheit genannt wird. Außerdem sind die technischen<br />
Probleme nicht zu unterschätzen. Die Intransparenz der<br />
elektronischen Stimmabgabe war nämlich genau der Grund, warum die<br />
Verwendung von Wahlcomputern bei der Landtagswahl 2009 in Hessen<br />
scheiterte. </p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>CDU in Hessen bei 6,12 Prozent&#8230;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/cdu-in-hessen-bei-612-prozent-4214/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[ctekoning]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 12:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl Hessen 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Hessenwahl]]></category>
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					<description><![CDATA[...allerdings nur virtuell. Bereits jetzt können Interessierte auf <a href="http://www.wahlautomat.com/index.php?NAVPOINT=D" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlautomat.com</a> spielerisch wählen. Im Mittelpunkt soll aber etwas anderes stehen: Die Seite will mehr Transparenz über Wahlen vermitteln und gegen Politikverdrossenheit ankämpfen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;allerdings nur virtuell. Bereits jetzt können Interessierte auf <a href="http://www.wahlautomat.com/index.php?NAVPOINT=D" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlautomat.com</a> spielerisch wählen. Im Mittelpunkt soll aber etwas anderes stehen: Die Seite will mehr Transparenz über Wahlen vermitteln und gegen Politikverdrossenheit ankämpfen.<!--break--></p>
<p>
Wer so kurz vor der Wahl in Hessen noch Schwierigkeiten damit hat, was genau eine Erst- oder Zweitstimme ist, der ist auf <a href="http://www.wahlautomat.com/index.php?NAVPOINT=D" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlautomat.com</a> genau richtig. Robert Völker und Norman Giolbas, zwei Studenten der Politikwissenschaft an der TU Chemnitz, starteten das Projekt im Mai 2008. Verantwortlich für die gestalterische und technische Umsetzung der Seite ist Alexander Krabbes.
</p>
<p>
Wahlautomat.com bietet Überblicke über Kandidaten, Parteien und deren Wahlkreise. Politiker können den Studenten ein Profil zu kommen lassen, welches von ihnen eingeabeitet wird. Aber der besondere Clou ist, dass bereits vorab gewählt werden kann. Natürlich zählt die Stimme nicht in der Realität: Wahlautomat.com ist eine sich ständig aktualisierende Umfrageseite. 
</p>
<p>
<b>Gegen Politikverdrossenheit vorgehen</b> 
</p>
<p>
Die abgegebene Erst- und Zweitstimme fließt in ein Kreisdiagramme ein. So ist sofort sichtbar, welchen Einfluss die Stimme auf die Sitzverteilung ausübt. Dennoch wollen die drei nicht als &quot;Wahlprognoseautomat&quot; verstanden werden. &quot;Natürlich werden die Prognosen genauer, je mehr Menschen sich an der Wahl auf der Seite beteiligen.
</p>
<p>
Allerdings kann auch mehrmals gewählt werden, so dass der Aussagewert bezüglich der realen Wahlen eher schwierig ist. Wir hatten seit dem Start der Seite sogar schon drei Angriffe, die versuchten die Werte auf massive Weise zu manipulieren&quot;, sagt Völker.
</p>
<p>
&quot;Wahlprognosen oder das Vermitteln von politischen Inhalten ist aber auch nicht unser Ziel&quot;, ergänzt  Giolbas. &quot;Wir wollen Transparenz schaffen, zeigen wie das Wahlsystem funktioniert, Jungwähler dazu animieren sich spielerisch mit der Wahl auseinanderzusetzen, gegen allgemeine Politikverdrossenheit vorgehen&quot;, so Giolbas weiter.
</p>
<p>
So lässt sich z. B. auch auf der Seite des angegliederten Vereins für Beteiligung durch Transparenz e.V. <a href="http://www.fuer-transparenz.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=80&amp;Itemid=85" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein Video zur Hessenwahl</a> finden, das erklärt, wie die Wahl funktioniert und welche Möglichkeiten sich den Wählern bieten. Auch erlaubt die Seite durchaus Rückschlüsse auf das Mobilisierungspotential der Parteien auf ihre Wähler.  
</p>
<p>
<b>Konservative schneiden vergleichsweise schlecht ab</b>
</p>
<p>
Auffällig ist, dass &#8211; nicht nur bei der <a href="http://www.wahlautomat.com/index.php?NAVPOINT=D-HE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stimmenverteilung zur Hessenwahl</a> auf der Seite, sondern auch bei der <a href="http://www.wahlautomat.com/index.php?NAVPOINT=D-BY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landtagswahl in Bayern 2008</a> &#8211; die Konservativen immer meilenweit von den <a href="http://www.landtagswahl2008.bayern.de/taba4990.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">realen Ergebnissen</a> entfernt sind. Bei anderen Parteien liegt die Differenz zwischen zwei und acht Prozent zu den realen Werten und die kleineren, weniger etablierten Parteien erreichen im Netz sogar relativ gute Werte.
</p>
<p>
&quot;Das liegt daran, dass die Wählerschaft der kleineren Parteien einfach intensiver im Netz unterwegs ist, als die der Großen. Vermehrt Resonanz erhalten wir in letzter Zeit auch von den Jugendorganisationen der Parteien. Ein anderes Beispiel ist die Piratenpartei Hessen, deren Themenschwerpunkte in der Informationstechnik und den digitalen Medien liegen. Deren Anhänger sind einfach viel im Netz unterwegs und sorgen natürlich für Traumergebnisse ihrer Partei&quot;, erklärt Giolbas.
</p>
<p>
<b>TSG und RoKo nicht in den Profilen vertreten</b>
</p>
<p>
Die Profile zur Hessenwahl werden von den Parteien eher wenig genutzt. Überraschend, wenn z. B. die restlichen Internetauftritte der neuen Web-Wahlkämpfer &quot;TSG&quot; (Thorsten Schäfer-Gümbel) und &quot;RoKo&quot; (Roland Koch) betrachtet werden, auf denen diese um Wählerstimmen buhlen. &quot;Das könnte aber auch an dem arg verkürtzen hessischen Wahlkampf dieses Jahr liegen oder fehlenden Ressourcen, eben wegen der vielen Auftritte auf anderen Internetpräsensen&quot;, bemerkt Völker.
</p>
<p>
&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>TSG vor RoKo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ctekoning]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 14:38:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungsgruppe Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[Thorsten Schäfer-Gümbel gewinnt gegen Roland Koch. Zumindestens im Internet. Laut der Forschungsgruppe Wahlen, die für das ZDF eine <a href="http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">repräsentative Umfrage</a> bei Internet-Nutzern in Hessen durchführte, würden 41 Prozent Schäfer-Gümbel als Ministerpräsident bevorzugen. Mit 39 Prozent hinkt Roland Koch leicht hinterher. Aber auch diese Zahlen sprechen für sich: 72 Prozent der Internet-Nutzer und sogar 74 Prozent der Viel-Nutzer (mehr als zehn Stunden online am Tag) bescheinigen Schäfer-Gümbel nur geringe Aussichten auf Erfolg.   
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thorsten Schäfer-Gümbel gewinnt gegen Roland Koch. Zumindestens im Internet. Laut der Forschungsgruppe Wahlen, die für das ZDF eine <a href="http://politbarometer.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7504947,00.html?dr=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">repräsentative Umfrage</a> bei Internet-Nutzern in Hessen durchführte, würden 41 Prozent Schäfer-Gümbel als Ministerpräsident bevorzugen. Mit 39 Prozent hinkt Roland Koch leicht hinterher. Aber auch diese Zahlen sprechen für sich: 72 Prozent der Internet-Nutzer und sogar 74 Prozent der Viel-Nutzer (mehr als zehn Stunden online am Tag) bescheinigen Schäfer-Gümbel nur geringe Aussichten auf Erfolg.  <br />
<!--break--> </p>
]]></content:encoded>
					
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