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	<title>Horst Köhler &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Horst Köhler &#8211; politik-digital</title>
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	<item>
		<title>Online nach Bellevue?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 12:37:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ginge es nach der sogenannten Netzgemeinde, säße Joachim Gauck schon im Bundespräsidentensessel. Doch wie weit reichen die Online-Kampagnen für den Wulff-Herausforderer in die politische Realität hinein? politik-digital.de-Vorstand Dr. Christoph Bieber analysiert das Web-Geschehen rund um die Bundespräsidentenwahl.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ginge es nach der sogenannten Netzgemeinde, säße Joachim Gauck schon im Bundespräsidentensessel. Doch wie weit reichen die Online-Kampagnen für den Wulff-Herausforderer in die politische Realität hinein? politik-digital.de-Vorstand Dr. Christoph Bieber analysiert das Web-Geschehen rund um die Bundespräsidentenwahl.</p>
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</p>
<p>
Wenn am 30. Juni die Bundesversammlung zusammentritt, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen, tut sie dies also im Bewusstsein einer neuartigen Form der öffentlichen Kampagne, die weder von den politischen Parteien noch von den traditionellen Massenmedien getragen wurde. Seit Bekanntgabe der Kandidatur von Joachim Gauck haben sich unabhängig voneinander verschiedene Initiativen gebildet, die mit den Mitteln der Online-Kommunikation mobilisieren und öffentliche Unterstützung erhalten.
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<div style="text-align: center">
<a href="http://www.facebook.com/home.php#!/group.php?gid=123621417671515&amp;ref=ts" target="_blank" title="Joachim Gauck bei Facebook" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_screen_gauckfacebook.jpg" alt="Joachim Gauck bei Facebook" title="Joachim Gauck bei Facebook" height="216" width="400" /></a>
</div>
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</p>
<p>
<b>Einfache Seiten, hohe Verbreitung</b>
</p>
<p>
Zum Einsatz kamen dabei in der Regel recht einfache, unaufwändig produzierte Websites, die jedoch hohe Reichweiten und Sichtbarkeit erzielten. Die „informelle Kampagne“ setzt sich zusammen aus einer gut besuchten <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=123621417671515" title="Gauck-Facebookpage">Unterstützer-Seite bei Facebook</a>, einer erfolgreichen <a href="http://www.wir-fuer-gauck.de/" target="_blank" title="Wir-Für-Gauck-" rel="noopener noreferrer">virtuelle Unterschriftensammlung</a>, einem populären Twitter-Hashtag (<a href="http://search.twitter.com/search?q=%23mygauck" target="_blank" title="Twitter-Search-Gauck" rel="noopener noreferrer">#mygauck</a>) und einem daraus geformten <a href="http://der-gute-tweet.de/mygauck/" target="_blank" title="Twitter-Mosaik" rel="noopener noreferrer">Twitter-Mosaik</a>. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Aktivitäten, die sich über die verschiedenen Web 2.0-Plattformen zerstreuen. Man kann diese Zutaten als Lerneffekt aus der letztjährigen #Zensursula-Kampagne verstehen – prominente Plattformen und Dienste erzielen respektable Reichweiten im Netz. Das dabei entstehende Material ist medial gut verwertbar, so ist das Fortschreiben der Online-Aktivitäten auch in der Offline-Öffentlichkeit gewährleistet.
</p>
<p>
<b>Offline wenig los</b>
</p>
<p>
Das buchstäbliche Heraustragen des Protestes aus dem Netz in Form von <a href="http://www.demosfuergauck.de/jg/index.php" target="_blank" title="Pro-Gauck-Demos" rel="noopener noreferrer">„Pro-Gauck“-Demonstrationen</a> funktioniert dagegen (noch) nicht ganz so gut – was wohl am relativ abstrakten Gegenstand liegt: das Finden eines Nachmieters für Horst Köhler berührt die Menschen eben doch nicht so direkt wie staatliche Eingriffe in den Internet-Alltag. Eine über Facebook organisierte <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,700809,00.html" target="_blank" title="Spiegel-Artikel zur ProGauck-Demonstration" rel="noopener noreferrer">Demonstration Pro-Gauck</a> in Berlin brachte statt der bei den Behörden angemeldeten 1000 Sympathisanten lediglich rund 30 auf die Straße. Die angekündigte Sperrung der Straße &quot;Unter den Linden&quot; konnte ausbleiben, die Gruppe machte sich über den Bürgersteig auf den Weg zum Brandenburger Tor.
</p>
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<div style="text-align: center">
<a href="http://www.demosfuergauck.de/jg/index.php" target="_blank" title="Demos für Gauck" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/20100624_screen_demosfuergauck.jpg" alt="Demos für Gauck" title="Demos für Gauck" height="306" width="400" /></a>
</div>
<p></p>
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</p>
<p>
Deutlich wird hier, dass es sich bei der Kampagne (auch) um eine Form des Protests gegen den Zugriff der Parteien bei der Besetzung des höchsten Amtes im Staate handelt – viele Bürger kritisieren mit ihrer Unterstützung das „Postengeschacher“ der Parteibürokratien. Die breite öffentliche Unterstützung eines Kandidaten „außerhalb“ der Parteistrukturen verweist auf den Wunsch nach Selbstbeteiligung oder zumindest eine von Parteizwängen befreite Stimmabgabe.
</p>
<p>
<b>(Noch) Keine Massenbewegung</b>
</p>
<p>
Der über die verschiedenen Online-Plattformen aufgebaute Druck ist allerdings nicht so groß, wie das nun in einigen Berichten zum Thema zu lesen sein dürfte: die Online-Unterstützung des Kandidaten Gauck ist zwar respektabel, aber mit gut 35.000 Facebook-Freunden und einer virtuellen Unterschriftenliste mit etwa 10.000 Einträgen noch lange keine digitale Massenbewegung.<br />
Allerdings könnte sich der Einfluss aus dem Netz auf die Bundesversammlung noch verstärken – dann jedoch müssten nach dem Muster vor allem US-amerikanischer Online-Kampagnen die stimmberechtigten Mitglieder der Bundesversammlung direkt adressiert werden: durch E-Mails, Tweets, Telefonanrufe oder Fax-Mitteilungen. Die schon vorhandene Kampagnenstruktur böte den geeigneten Rahmen, um Fax-Vordrucke, Textbausteine für Mails und Tweets oder Gesprächsleitfäden für Telefonanrufe zu verfügbar zu machen.
</p>
<p>
Erst wenn so etwas passieren sollte, gäbe es einen echten „Online-Wahlkampf“ um den Einzug ins Schloss Bellevue.
</p>
<p>
UPDATE: Es ist etwas passiert! Die unabhängige Nichtregierungsorganisation „Avaaz.org“ bietet <a href="http://www.avaaz.org/de/wahl_freigeben?1" target="_blank" title="Avaaz.org" rel="noopener noreferrer">auf ihrer Webseite</a> seit dem 24.06.2010, 14 Uhr (kurz nach dem dieser Artikel erschien) die Möglichkeit, Delegierte der Bundesversammlung direkt anzuschreiben. In einem editierbaren Formbrief können die Nutzer dazu auffordern am 30. Juni „im Sinne der Bürger“ zu wählen und „Parteipolitik und Fraktionszwang außer Acht zu lassen“.</p>
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		<item>
		<title>Zensursula nach Bellevue</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:07:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Zensursula]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch für das Amt der Bundespräsidentin, reagiert ein großer Teil des politischen Internet mit harscher Kritik und Ablehnung. Auf das Twitter-Hashtag #notmypresident folgte die entsprechende Facebook-Gruppe, flankierenden Stoppschild-Banner und auch die T-Shirt-Beflockungsmaschinen laufen bereits wieder – eine logische Neuauflage der großen &#34;Zensursula&#34;-Kampagne des vergangenen Jahres?
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch für das Amt der Bundespräsidentin, reagiert ein großer Teil des politischen Internet mit harscher Kritik und Ablehnung. Auf das Twitter-Hashtag #notmypresident folgte die entsprechende Facebook-Gruppe, flankierenden Stoppschild-Banner und auch die T-Shirt-Beflockungsmaschinen laufen bereits wieder – eine logische Neuauflage der großen &quot;Zensursula&quot;-Kampagne des vergangenen Jahres?</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
<br />
Der ablehnende Reflex mag zwar verständlich sein, doch wäre die Berufung von der Leyens ins Schloss Bellevue denn nur schlecht für die öffentliche Debatte um Netzpolitik?
</p>
<p>
Das muss keineswegs der Fall sein, denn es gibt durchaus auch positive Aspekte einer solchen Personal-Rochade. Der direkte Eingriff in netzpolitische Entscheidungen wäre der Bundespräsidentin qua Amt verboten – dass die Tagespolitik für Schlossbewohner ein ungünstiges Pflaster ist, hat Horst Köhler zuletzt eindrucksvoll bewiesen. Eine der wesentlichen Aufgaben des Staatsoberhauptes ist dagegen das Anstoßen und Begleiten großer gesellschaftspolitischer Debatten. Neben anderen Themen sollte inzwischen auch die Netzpolitik auf die präsidiale Agenda gehören. Und dank von der Leyens Vorgeschichte als &quot;Zensursula&quot; darf man durchaus davon ausgehen, dass sie das ganz ähnlich sehen wird.
</p>
<div>
<div style="text-align: center">
<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/koalitionsfavoritin-ursula-von-der-leyen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/stopschild.jpg" alt="Gefunden auf www.netzpolitik.org, cc by-nc 3.0" title="Gefunden auf www.netzpolitik.org, cc by-nc 3.0" height="250" width="250" /></a>
</div>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Doch wäre das wirklich so schlimm für den politischen Teil im deutschen Internet? Könnte nicht genau bei einer solchen Konstellation ein produktiver Diskurs zwischen (Offline-)Politik und (Online-)Sachverstand entstehen? Und im Gegensatz zur eher spezialistischen Debatte um Internetsperren sogar mit einer sehr viel höheren gesellschaftlichen Sichtbarkeit und Reichweite?
</p>
<p>
Der Blick auf die größeren Online-Kampagnen und netzpolitischen Diskussionen der letzten Jahre hat gezeigt, dass eine institutionelle oder personelle Verankerung der Diskussion im politischen Raum von enormer Bedeutung für deren Akzeptanz und Verarbeitung ist. Ob die aus der Debatte um die Internetsperren hervor gegangene Piratenpartei diese Verbindung dauerhaft wird herstellen können, muss bezweifelt werden. Auch die bisherigen Bemühungen der Bundesregierung auf dem Feld der Netzpolitik (Stichwort: „E-Konsultationen“ im Innenministerium) sind diesen Beweis noch schuldig geblieben, und die mit Spannung erwartete Enquête-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ steckt noch in der Gründungsphase. Beide Instrumente erscheinen mittel- oder langfristig ohnehin nicht als sonderlich gut geeignet, um im Kampf gegen legislative Schwergewichte zu bestehen – und gleich mehrere Ministerialbehörden haben ihre Ansprüche angemeldet, die netzpolitische Agenda mitzugestalten.
</p>
<p>
Mit einer Versetzung Ursula von der Leyens nach Bellevue aber wäre die Netzpolitik an prominenter Stelle im politischen Berlin angekommen – dafür könnte nicht zuletzt die gerade wieder mobilisierte „Netzgemeinde“ sorgen. Und wäre eine „digitale Ruckrede“ der Bundespräsidentin (die durchaus auch im Geist der &quot;Zensursula&quot;-Vergangenheit ausfallen könnte) nicht genau die Situation, in der eine heftige, kritische und konstruktive Reaktion aus dem Netz als Korrektiv wirken kann?
</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor Mai 2009: Opel-Krise war Topthema</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-mai-2009-opel-krise-war-topthema-4394/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>
Die Krise beim Autokonzern Opel war im Mai das absolute Topthema der Fernsehnachrichten, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, berichtet. Fast zweieinhalb Stunden (144 Minuten) berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über dieses Thema. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>
Die Krise beim Autokonzern Opel war im Mai das absolute Topthema der Fernsehnachrichten, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, berichtet. Fast zweieinhalb Stunden (144 Minuten) berichteten allein die vier Hauptnachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“ über dieses Thema. <!--break-->
</p>
<p>
Mit weitem Abstand folgte auf Platz 2 der Top-10-Themen die Nahostreise des Papstes (45 Minuten) vor der Wahl des Bundespräsidenten (34 Minuten) und der so genannten Schweinegrippe (30 Minuten). Weitere Topthemen waren: Streiks in den Kindertagesstätten, Atom- und Raketentests in Korea, Lage in Afghanistan, 60 Jahre Grundgesetz, Staatshilfen für Arcandor sowie der Bürgerkrieg in Sri Lanka.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-10_themen_tv_nachrichten_in_min_5.jpg" height="270" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p>Die Opel-Krise platzierte sich bei allen untersuchten Nachrichtensendungen auf Rang 1, auf den weiteren Plätzen gab es jedoch zum Teil deutliche Unterschiede zwischen den Sendungen. So war der Parteitag der Grünen ein Top-10-Thema bei „Tagesschau“ und „heute“, nicht jedoch bei „RTL aktuell“ und „Sat.1 Nachrichten“. Bei RTL war dagegen der Schwerverbrecher Thomas Wolf auf der Flucht eines der Topthemen, auf Sat.1 erreichte der Eurovision Song Contest Rang 4 unter den Top-10.</p>
<p>Die Nachrichtenmagazine „Tagesthemen“ und „heute-journal“ berichteten dank ihrer längeren Sendedauer nicht nur intensiver als die Hauptnachrichtensendungen über viele der Topthemen, sie setzten auch eigene Schwerpunkte. So erreichte bei den „Tagesthemen“ die Vorberichterstattung zur Europawahl im Monat Mai Rang 2 mit 53 Minuten Umfang. Keine andere Nachrichtensendung beschäftigte sich auch nur annähernd so intensiv mit diesem Thema. Das „heute-journal“ berichtete dagegen umfangreicher als die anderen Nachrichtensendungen über die Stasi-Vergangenheit des Berliner Ex-Polizisten Karl-Heinz Kurras. </p>
<p><b>Deutlich mehr Auftritte der Parteien – CDU vorn</b></p>
<p>Nachdem im April die Parteienpräsenz in den Nachrichten etwas geringer war, konnten die Parteien im Mai wieder deutlich zulegen. Dabei setzte sich die CDU mit 367 Auftritten an die Spitze, gefolgt von der SPD mit 320 Auftritten. Auch die kleineren Parteien waren vergleichsweise stark präsent. Die CSU erreichte 152 Auftritte, die FDP 67, B90/Die Grünen 59 und Die Linke 23.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/parteienpr_tv_nachrichten_1.jpg" height="308" width="468" /><br />
<i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Insgesamt 991 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<br />
Die Opel-Krise war unter anderem dafür verantwortlich, dass Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück die Ränge 2 und 3 der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten deutschen Politiker einnehmen. Die Top-20-Liste wird aber weiter unangefochten angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Unter den ersten Zehn dieser Liste finden sich im Mai auch der wiedergewählte Bundespräsident Horst Köhler und seine Gegenkandidatin Gesine Schwan.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/top-20_politiker_nachrichten_1.jpg" height="500" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Insgesamt 991 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder O-Ton).<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i></p>
<p><b><br />
Konstant hoher Anteil an Wirtschaftsthemen</b> </p>
<p>Die Themenstruktur der Fernsehnachrichten weist im Mai nur relativ geringe Veränderungen gegenüber dem April auf. Der Anteil der Wirtschaftsberichterstattung ist nach wie vor hoch. Deutlich höher als in den Vormonaten war außerdem der Anteil der Berichte aus der Kategorie Gesellschaft/Justiz, wozu auch Topthemen wie Papst-Besuch in Nahost und 60 Jahre Grundgesetz beigetragen haben dürften. </p>
<p>Auffällig ist der weiterhin hohe Anteil an Themen aus dem Bereich Human Interest/Alltag/Buntes bei RTL (19 Prozent) und vor allem bei Sat.1 (25 Prozent). Bei ARD und ZDF nehmen dagegen politische Themen mit Abstand den ersten Rang ein.<br />
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_4.jpg" height="402" width="467" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/themenstruktur_tv_nachrichten_minuten_3.jpg" height="421" width="468" /> <br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2009<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau (20 Uhr); heute (19 Uhr); RTL aktuell; Sat.1 Nachrichten;Tagesthemen; heute-journal.<br />
Quelle: IFEM, Köln. Grafik: politik-digital.de</i>und Min)</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Präsidialer Auftritt</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/praesidialer-auftritt-4190/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[fkirchner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 15:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsidentenwahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Thrill eines Bundespräsidentenwahlkampfes hielt sich in der Vergangenheit in Grenzen. Immerhin haben die Kandidaten kein großes Wahlvolk zu mobilisieren und der Ausgang der Wahl lässt sich zumeist recht genau vorhersagen. Dennoch ist jetzt mit der Seite von <a href="http://www.gesine-schwan.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesine Schwan</a> der erste Kandidatenauftritt für die Wahl im Mai 2009 online.
<p>
<img src="/sites/politik-digital.de/files/gesineschwan_1.jpg" height="98" width="300" /> 
</p>
<p>
&#160;
</p>
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Thrill eines Bundespräsidentenwahlkampfes hielt sich in der Vergangenheit in Grenzen. Immerhin haben die Kandidaten kein großes Wahlvolk zu mobilisieren und der Ausgang der Wahl lässt sich zumeist recht genau vorhersagen. Dennoch ist jetzt mit der Seite von <a href="http://www.gesine-schwan.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesine Schwan</a> der erste Kandidatenauftritt für die Wahl im Mai 2009 online.</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/gesineschwan_1.jpg" height="98" width="300" />
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<!--break-->
</p>
<p>
Mit <a href="http://www.gesine-schwan.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gesine-schwan.de</a> steigt die SPD nun im Netz in den Wahlkampf um die Bundespräsidentenwahl im Mai 2009 ein. Die am 17. Dezember 2008 eingestellte Seite hat dabei auffallend wenig Bezüge zur Partei, vielmehr erinnert das Design an die Webpräsenzen der Bundesregierung. Der Aufbau der Seite ist derzeit noch vergleichsweise konventionell. Die Anmeldung zum Newsletter ist bislang auch schon alles in Sachen Partizipation oder Mitmach-Internet. Es seien jedoch als Erweiterung Debattenformate und Austausch geplant, kündigte Schwans Online-Kampagnenmacherin Tatjana Brode an. Eine Rolle soll dabei auch der Internetauftritt der &quot;<a href="http://www.freunde-von-gesine.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Freunde von Gesine</a>&quot; spielen.
</p>
<p>
<b>Die Konkurrenz schläft</b>
</p>
<p>
Titelverteidiger Horst Köhler hat mit der <a href="http://www.bundespraesident.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">offiziellen Seite des Bundespräsidialamtes</a> natürlich einen aufwändigen Auftritt. Haufenweise Hintergrundinformationen über ihn und sein Amt sorgen für eine würdige Repräsentanz des obersten Repräsentanten. Ein Quiz, Wallpaper des Schlosses Bellevue und <a href="http://www.bundespraesident.de/artikel-,2.626010/Gefuellter-Ochsenschwanz-mit-b.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">andere Gimmicks</a> wie Kochrezepte lockern die Hintergundinfos auf. Von Wahlkampf ist bislang allerdings nichts zu spüren.
</p>
<p>
Der Kandidat der Linkspartei, Peter Sodann, besitzt in seiner Funktion als Politiker dagegen bisher gar keinen Onlineauftritt. Hat es im Osten auch nicht gegeben. Bisher ist <a href="http://www.petersodann.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sodann im Netz</a> eher als Ex-Tatortkommissar und Theaterintendant vertreten. Aber es bleibt ja noch ein knappes halbes Jahr Zeit, um dies zu ändern.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bieber: &#8220;Deutsche Politiker sind keine Internet-Analphabeten&#8221;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/bieber-deutsche-politiker-sind-keine-internet-analphabeten-4071/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/bieber-deutsche-politiker-sind-keine-internet-analphabeten-4071/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friederike Günther]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 14:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Frank-Walter Steinmeier]]></category>
		<category><![CDATA[Internetwahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahllkampf]]></category>
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		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
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					<description><![CDATA[In heutigen Schulklassen würden sie sicherlich zu den Außenseitern zählen: Sowohl die Politiker der Grünen als auch der Linken sind in keinem sozialen Netzwerk aktiv. Und für Westerwelle, Köhler oder Steinmeier scheint das Profil bei Facebook oder MySpace <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,7381229,00.html">eher eine Pflichterfüllung</a> zu sein. Dass die deutsche Parteienlandschaft nicht dem virtuellen US-Wahlkampf nacheifert, sei kein Grund zur Beunruhigung, meint Christoph Bieber, Politikwissenschaftler und stellvertretender Vorsitzender von pol-di.net e.V. 
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In heutigen Schulklassen würden sie sicherlich zu den Außenseitern zählen: Sowohl die Politiker der Grünen als auch der Linken sind in keinem sozialen Netzwerk aktiv. Und für Westerwelle, Köhler oder Steinmeier scheint das Profil bei Facebook oder MySpace <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,7381229,00.html">eher eine Pflichterfüllung</a> zu sein. Dass die deutsche Parteienlandschaft nicht dem virtuellen US-Wahlkampf nacheifert, sei kein Grund zur Beunruhigung, meint Christoph Bieber, Politikwissenschaftler und stellvertretender Vorsitzender von pol-di.net e.V.<br />
<!--break--></p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
<b>11 für Steinmeier vs. 1 898 135 für Obama</b>
</p>
<p>
Während sich viele deutsche Politiker noch nicht in den gefährlichen Internetdschungel aus sozialen Netzwerken getraut haben, erfreuen sich die Mutigen großer Beliebtheit. So kann SPD-Kanzlerkandidat <a href="http://www.myspace.com/fwsteinmeier">Frank-Walter Steinmeier</a> schon elf MySpace-Nutzer als seine Freunde bezeichnen. <a href="http://www.facebook.com/pages/Horst-Kohler/26150281430">Bundespräsident Horst Köhler</a> zählt momentan 38 Anhänger bei Facebook und <a href="http://www.facebook.com/pages/Guido-Westerwelle/20353539724">FDP-Chef Guido Westerwelle</a> hat sogar neun Fans mehr als das Staatsoberhaupt.
</p>
<p>
<b>Heil getwittert</b>
</p>
<p>
Da die zaghaften Schritte deutscher Politiker in das Mitmachnetz meist von Seiten der Medien zynisch kommentiert werden, braucht man sich nicht über deren virtuelle Enthaltsamkeit wundern, meint Christoph Bieber. So rehabilitiert der Politikwissenschaftler in einem <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/9/0,3672,7378025,00.html">heute.de-Interview</a> den medial viel gescholtenen, twitternden Hubertus Heil:„ Die Politiker sind in einer Art Zwickmühle gelandet, in die sie durch die Medienberichterstattung geschoben werden: &#8216;Wie könne denn ein deutscher Politiker so einen Unfug machen? Das sind Mitteilungen im Teenager-Slang, das hat mit Politik nichts zu tun.&#8217; Noch eine Woche zuvor haben Kritiker aus dem gleichen Medienhaus über langweilige Partei-Seiten im Internet gemeckert.“
</p>
<p>
<b>Kein Erlöser</b>
</p>
<p>
Das der US-Präsidentschaftskandidat Obama beispielsweise einen derartigen Erfolg in sozialen Netzwerken verzeichnet, hat für Bieber tiefer greifende Gründe. So würde man Deutschland wohl eher von einer solchen Persönlichkeitsinszenierung als &quot;Erlöserfigur&quot; die Finger lassen. „Dies liegt schon in den unterschiedlichen Regierungssystemen begründet &#8211; während der US-Präsident direkt gewählt wird, entscheiden die Deutschen an der Urne &#8216;nur&#8217; über die Zusammensetzung des Parlaments“, erklärt der Wissenschaftler.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>InfoMonitor Mai 2008: Naturkatastrophen in Birma und China waren Topthemen</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/infomonitor-mai-2008-naturkatastrophen-in-birma-und-china-waren-topthemen-4090/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[InfoMonitor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 11:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Birma]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Dalai Lama]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahl 08]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Naturkatastrophen in Birma und China führen im Mai die Liste der Topthemen in den deutschen Fernsehnachrichten an, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Naturkatastrophen in Birma und China führen im Mai die Liste der Topthemen in den deutschen Fernsehnachrichten an, wie der InfoMonitor des Instituts IFEM, Köln, ermittelt hat.<br />
<!--break--> </p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Über die Folgen des Wirbelsturms in Birma berichteten „Tagesschau“, „heute“, „RTL aktuell“ und „SAT.1 News“ zusammen zweieinhalb Stunden (152 Minuten), über die Erdbeben-Katastrophe in China insgesamt gut zwei Stunden (124 Minuten). Mit erheblichem Abstand folgen auf den Rängen drei bis fünf der Inzest-Fall von Amstetten mit 43 Minuten, die steigenden Benzin-, Öl- und Gaspreise mit 37 Minuten sowie die SPD-interne Debatte über die Kandidatur zur Bundespräsidentenwahl und den weiteren Kurs der Partei mit 35 Minuten. Die weiteren Themen der Top-10 im Mai waren: die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom (30 Minuten), die Aufklärung des Holzklotz-Wurfs von einer Autobahnbrücke (26 Minuten), der 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels (25 Minuten), die Proteste der Bauern für höhere Milchpreise (21 Minuten) und der Dalai-Lama-Besuch in Deutschland (17 Minuten).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/05_top-10_themen_tv_hauptnachrichten.jpg" height="270" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de  </i>
</p>
<p>
Der Wirbelsturm und die Überflutungen in Birma waren bei allen Hauptnachrichtensendungen das Thema Nr. 1, außer bei „RTL aktuell“, bei dem die Erdbebenkatastrophe in China noch davor rangierte. Auffällige Unterschiede zwischen den Sendungen zeigen sich u.a. bei dem Inzest-Fall im österreichischen Amstetten, der bei den privaten Nachrichten Rang 2 bzw. 3 einnahm, aber in keiner der öffentlich-rechtlichen Sendungen unter die Top-10 gelangte. Die Berichterstattung über Tornados in den USA erreichte bei „RTL aktuell“ Rang 7 und bei „SAT.1 News“ Rang 8, spielte aber in den Nachrichten von ARD und ZDF keine Rolle. Auch die Vorwahlen in den USA waren bei RTL und SAT.1 unter den Top-10 platziert, nicht jedoch bei ARD und ZDF. Dagegen nahm der 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel in der „Tagesschau“ Rang 5 und in „heute“ Rang 4 ein, während das Thema bei RTL und SAT.1 weiter hinten in der Topthemenliste rangierte.
</p>
<p>
Auch in den beiden Nachrichtenmagazinen von ARD und ZDF führten die beiden großen Naturkatastrophen die Themenliste an. Deutlich mehr als in den anderen Nachrichtensendungen wurde außerdem in den „Tagesthemen“ und im „heute-journal“ über die Diskussionen in der SPD über die Bundespräsidentenwahl und den Kurs der Partei berichtet, ebenso über die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom und die Kontroverse um den Besuch des Dalai Lama in Deutschland. Die „Tagesthemen“ berichteten dazu im Mai vergleichsweise häufig über gesundheitspolitische Themen, das „heute-journal“ dagegen häufiger als die anderen Sendungen über das Film-Festival in Cannes.
</p>
<p>
<b><br />
Die Linke erstmals an vierter Stelle im Auftritts-Ranking</b>
</p>
<p>
Die Partei Die Linke war im Mai Gegenstand und Akteur einiger politischer Auseinandersetzungen, so zum Beispiel im Zusammenhang mit der Kür einer SPD-Kandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten sowie wegen der Stasi-Vorwürfe gegen ihren Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, Gregor Gysi. Diese Diskussionen waren vor allem dafür verantwortlich, dass Die Linke mit 85 Auftritten ihrer Politiker in Nachrichtensendungen erstmals Platz 4 im Parteienvergleich einnehmen konnte, direkt hinter der CSU mit 89 Auftritten. SPD und CDU lagen allerdings mit 443 bzw. 441 Auftritten weiter klar an der Spitze.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/05_parteienpr_tv_nachrichten.jpg" height="260" width="468" /><br />
<i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2008<br />
Insgesamt 1158 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i><i>  </i>
</p>
<p>
Mit Gregor Gysi und Oskar Lafontaine sind auch zwei Politiker der Linken unter den Top-20 der am häufigsten in den Fernsehnachrichten präsenten Politiker vertreten. Angeführt wird die Liste von Angela Merkel vor Kurt Beck, Bundespräsident Horst Köhler und der SPD-Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, Gesine Schwan.
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/05_top-20_politiker_nachrichten.jpg" height="440" width="468" /><i>Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2008<br />
Insgesamt 1158 Politikerpräsentationen (genannt, gezeigt oder mit O-Ton)<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1 News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de   </i>
</p>
<p>
<b><br />
SAT.1 mit stabilem Politikanteil</b>
</p>
<p>
Seit SAT.1 im März seine Hauptnachrichtensendung „SAT.1 News“ erstmals auf einem neuen Sendeplatz, werktags um 20 Uhr, ausstrahlte, hat sich der Politikanteil der Sendung erhöht. Dieser Trend hat sich auch im Mai bestätigt, in dem der Politikanteil bei SAT.1 mit 28 Prozent (entspricht durchschnittlich 3 Minuten pro Ausgabe) deutlich über dem von RTL mit 15 Prozent (ebenfalls 3 Minuten) lag. Dies ist allerdings kein Ergebnis eines Ausbaus der politischen Berichterstattung, sondern eine Folge der Verkürzung der SAT.1-Sendung bei in etwa gleichgebliebenen Sendeminuten für politische Themen.
</p>
<p>
Der Umfang der Politikberichterstattung war demgegenüber bei den Hauptnachrichtensendungen und Nachrichtenmagazinen von ARD und ZDF auch im Mai erheblich größer als bei den Privaten, wenn auch insgesamt wegen der Katastrophen in Birma und China etwas niedriger als in den Vormonaten. Die „Tagesschau“ kam auf 43 Prozent (7 Minuten), „heute“ auf 36 Prozent (7 Minuten), die „Tagesthemen“ auf 32 Prozent (8 Minuten) und das „heute-journal“ auf 39 Prozent (10 Minuten).
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/05_themenstruktur_tv_nachrichten_prozent_0.jpg" height="403" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i>
</p>
<p>
<img decoding="async" src="/wp-content/uploads/05_themenstruktur_tv_nachrichten_minuten.jpg" height="404" width="468" /><i><br />
Untersuchungszeitraum: 1.5.-31.5.2008<br />
Untersuchte Sendungen: Tagesschau 20 Uhr; heute 19 Uhr; RTL aktuell; Sat.1<br />
News; Tagesthemen; heute-journal. &#8211; Quelle: IFEM, Grafik: politik-digital.de </i></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Präsidentenkür im Netz</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-bundespraesident-shtml-2931/</link>
					<comments>https://www.politik-digital.de/news/netzkampagnen-bundespraesident-shtml-2931/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[ustern]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2004 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidaten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer wird Nachfolger von Johannes Rau? Gesine Schwan und Horst Köhler werben auch im Internet für sich. Dabei gibt es große Unterschiede im Konzept und in der Darstellung. Aber scharfe Töne vermeiden beide. (Von Ulrich Stern und Clemens Lerche)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wird Nachfolger von Johannes Rau? Gesine Schwan und Horst Köhler werben auch im Internet für sich. Dabei gibt es große Unterschiede im Konzept und in der Darstellung. Aber scharfe Töne vermeiden beide. (Von Ulrich Stern und Clemens Lerche)<!--break--><br />
                          </p>
<p>Der aktuelle „Wahlkampf“ um das Amt des Bundespräsidenten wird das Ergebnis am 23. Mai in der Bundesversammlung kaum beeinflussen. Denn die Wahl Horst Köhlers, dem Kandidat von CDU/CSU und FDP, steht bei der aktuellen Zusammensetzung der Bundesversammlung aller Voraussicht nach fest. Oder wusste die „Bild“-Zeitung es wieder als erste, als sie berichtete, dass Köhler in der Bundesversammlung wegen des Verhaltens einiger CSU-Wahlmänner möglicherweise eine Zitterpartie bevorstehe?</p>
<p>
                          <strong>Werbung tut Not</strong><br />
                          <br />Andererseits eignet sich das Medieninteresse an der Präsidentenkür im Superwahljahr 2004 zur Selbstdarstellung und Profilierung der Parteien. Niemand hätte dies nötiger als die SPD-Führung, die angesichts schmerzhafter Reformen bei eigener Basis und Wahlvolk nicht gerade beliebt ist. Aber auch das Hickhack um die Nomierung Horst Köhlers seitens Union und FDP hat negative Schlagzeilen produziert.</p>
<p>Und so sind denn auch Politologie-Professorin Gesine Schwan, die für Rot-Grün ins Rennen geht, und Finanzexperte Horst Köhler seit ihrer Nominierung auf Werbetour, geben Interviews zu Gott und der Welt, Privatem wie Politischem. Wie nutzen nun die beiden Kandidaten das Internet?</p>
<p>
                          <strong>Homepage Gesine Schwan</strong><br />
                          <br />
                          <a href="http://www.gesine-schwan.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                            <img decoding="async" height="222" src="/edemocracy/netzkampagnen/images/gschwan.jpg" width="390" border="0" alt="" /><br />
                          </a><br />
                          <br />Ein großes Bild und ein großer Schriftzug ihres Namens bilden auf allen Seiten den Rahmen der<br />
                          <a href="http://www.gesine-schwan.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Site</a>. Dazu kommt am linken oberen Rand eine schmale, langgezogene Deutschlandfahne. Dieses grafische Element ist ein Zitat der SPD-Designer. Zitiert wird das bekannte „Adler“-Logo der Regierung sowie des virtuellen Amtssitzes von Johannes Rau. Soll dadurch die Site und die Kandidatin präsidiabel erscheinen? „Das Design macht deutlich, um welches Amt es geht und welche Parteien die Kandidatur unterstützen“, sagt Franz-Josef Lersch-Mense, Beauftragter des SPD-Parteivorstands für die Betreuung der Kandidatur von Prof. Dr. Gesine Schwan. Zweifelhaft ist, ob durch die oliv-grüne Farbwahl der Besucher erkennt, dass die Internetsite ein Mix aus Rot und Grün sein soll. Das Rot der SPD dominiert.</p>
<p>
                          <strong>Konzept des Internetauftritts</strong><br />
                          <br />Schnell wird klar, dass die bis dato unbekannte Person im Mittelpunkt des Internetauftritts steht. Klickt man auf „Vita“, gemeint ist Lebenslauf, erhält man in erster Linie Informationen zur wissenschaftlichen Karriere der amtierenden Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, z.B. dass sie in jungen Jahren über Marx geforscht hat und zur Zeit zur politischen Psychologie und politischen Kultur arbeitet. Das zeigt die politische Kompetenz der Kandidatin. Zahlreiche downloadbare Fotos im einheitlichen Look der Kandidatin – rotes Jacket &#8211; garniert mit kurzen Zitaten wie „Ich bin gerne eine Frau“ dienen der Imagebildung. Stehts lächelt sie die Besucher freundlich an, das Bild prägt sich ein. Der umfangreiche Pressebereich zeigt, dass eine Haupt-Zielgruppe Journalisten sind. Den „Call-Back-Service“ gibt es nur für diese. Daher ist es auch kein Wunder, dass ein Kontaktformular das einzige „interaktive“ Angebot der Site ist. Eigene Inhalte sind kompakt gehalten. Aktuell wird gemeldet, laut einer Umfrage würde Schwan bei einer Direktwahl vor Köhler in der Gunst der Bürger liegen. Ironie am Rande, dass Frau Schwan aus guten Gründen gegen eine solche Direktwahl ist (siehe<br />
                          <a href="http://www.politik-digital.de/salon/transcripte/gschwan.shtml#direktwahl" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chat-Interview</a>). Die Auseinandersetzung um politische Positionen wird in die Medien ausgelagert. Die Website vertraut mehr auf Presseinterviews, die im Pressebereich eingestellt sind. „Scharfe Töne sind bei der Bewerbung um das höchste Amt im Staat unangebracht. Das gilt nicht nur für den Internetauftritt“, sagt Lersch-Mense.</p>
<p>
                          <strong>Sonderseite Horst Köhler</strong><br />
                          <br />
                          <a href="http://www.koehler.cdu.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
                            <img decoding="async" height="223" src="/edemocracy/netzkampagnen/images/hkoehler.jpg" width="390" border="0" alt="" /><br />
                          </a><br />
                          <br />In Verantwortung der CDU Deutschland präsentiert sich Horst Köhler auf einer „<br />
                          <a href="http://www.koehler.cdu.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sonderseite</a>“ im Internet. Im Vergleich zur Schwan-Site ist Köhlers Netzpräsens farblich schlicht gehalten, ganz im Stil eines Finanzexperten im seriösen Grau &#8211; nur die Nadelstreifen fehlen. Die neue CDU-Farbe Orange fehlt: „Das Design ist nicht im CI (Corporate Identity, Anm. d.Red.) der CDU, da Herr Köhler gemeinsamer Kandidat von CDU, CSU und FDP ist“, sagt Stefan Hennewig, stellvertretender Leiter Bereich Marketing und Interne Kommunikation der CDU.</p>
<p>
                          <strong>Mehr Text &#8211; weniger Bilder</strong><br />
                          <br />Auch wenn Köhler wie Schwan bisher nur Eingeweihten bekannt war, ein Foto muss ausreichen. Der Internetauftritt ist stärker textbasiert und im Vergleich zur Schwan-Site deutlich weniger visuell ausgerichtet: „Es soll keine bunte Werbe- oder Wahlkampf-Seite sein“, erklärt Hennewig.</p>
<p>Die Menüpunkte suggerieren „Positionen“ und „Meinungen“. Die CDU arbeitet auch stark mit Presseinterviews etablierter Medien zur Darstellung der Positionen Köhlers. Unter „Meinungen“ werden dann geeignete Zitate präsentiert, die die Kompetenz und Zustimmung zur Person unterstreichen sollen. Außerdem erklärt sie den Ablauf der Wahl des Bundespräsidenten, und warum die Zusammensetzung der 12. Bundesversammlung die Wahl Horst Köhlers so sicher macht. Aber strittige Aussagen wie das Bekenntnis zu Angela Merkel als Kanzlerkandidatin oder die Kritik an den USA fehlen. Kein Pressebereich und kein interaktives Element zeigen, dass die Zielgruppe nicht Journalisten und kommunikationssüchtige Bürger sind. Das Internet via E-Mail ermögliche eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Büro von Herrn Köhler, sagt die CDU.</p>
<p>
                          <strong>Wahlkampf oder nicht</strong><br />
                          <br />Während Schwan durch Bildsprache und direkte Anrede die Besucher persönlich anspricht, verzichtet die CDU auf eine direkte Ansprache. Die Köhler-Site ist von der CDU mehr für und über Köhler gemacht, er als Person wirkt abwesend. „Respektabel, präsentabel, präsidiabel!“, heißt der Slogan.</p>
<p>Trotz Slogan: „Es handelt sich hier um keinen Wahlkampf. Entsprechend gibt es auch keine Wahlkampfseite“, sagt Hennewig für die CDU. Dem schließt sich ausnahmsweise die SPD an. </p>
<table cellpadding="2" width="146" border="0">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#FFCC33">
<div class="tidy-2">Erschienen am 18.05.2004</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="390" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="middle">
                                  <em><br />
                                    <a href="mailto:redaktion@politik-digital.de?subject=Artikel:">Kommentieren Sie diesen Artikel!</a><br />
                                  </em></p>
<p>                                  <em><br />
                                    <a href="/salon/diskussion/">Diskutieren Sie mit anderen in unserem Forum!</a><br />
                                  </em><br />
                                  
                                </td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
                      <!-- Content Ende --></p>
]]></content:encoded>
					
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	</channel>
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