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	<title>Horst Schlämmer &#8211; politik-digital</title>
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	<title>Horst Schlämmer &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Wahlkampf aus Grevenbroich</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 16:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Schlämmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die <a href="http://www.waehle-schlaemmer.de/" target="_blank" title="HSP" rel="noopener noreferrer">Horst Schlämmer Partei</a> (HSP) hat bei MeinVZ mehr Anhänger als Union und SPD zusammen und lässt selbst die Piraten hinter sich. Und obwohl der Kandidat aus Grevenbroich nicht real ins Kanzleramt einziehen kann, ist die Wahlkampfkampagne nicht weniger professionell als die der Bundestagsparteien.
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.waehle-schlaemmer.de/" target="_blank" title="HSP" rel="noopener noreferrer">Horst Schlämmer Partei</a> (HSP) hat bei MeinVZ mehr Anhänger als Union und SPD zusammen und lässt selbst die Piraten hinter sich. Und obwohl der Kandidat aus Grevenbroich nicht real ins Kanzleramt einziehen kann, ist die Wahlkampfkampagne nicht weniger professionell als die der Bundestagsparteien.</p>
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<a href="http://www.studivz.net/HorstSchlaemmer" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/HSP_bei_StudiVZyx.jpg" alt="HSP bei StudiVZ" title="HSP bei StudiVZ" align="left" vspace="5" width="146" height="163" hspace="5" /></a>„Du kannst mich jetzt auch gruscheln“, begrüßt die Kunstfigur Horst Schlämmer die Besucher seines Profils im <a href="http://www.studivz.net/HorstSchlaemmer" target="_blank" title="HSP bei StudiVz" rel="noopener noreferrer">MeinVZ-Portal</a>. Mit seiner persönlichen und direkten Art ist er in den großen Sozialen Netzwerken teilweise populärer als die realen Politiker. </p>
<p>Horst Schlämmer hat mehr Follower bei <a href="http://twitter.com/hspartei" target="_blank" title="HSP bei Twitter" rel="noopener noreferrer">Twitter</a> als alle anderen Parteivertreter und mehr Unterstützer als CDU/CSU und SPD bei MeinVZ zusammen. Und auch bei Facebook kann keine der etablierten Parteien der HSP annähernd das Wasser reichen. Allenfalls auf der Video-Plattform <a href="http://www.youtube.com/HorstSchlaemmerHSP" target="_blank" title="HSP auf Youtube" rel="noopener noreferrer">Youtube</a> verzeichnet die HSP weniger Aufrufe ihres Kanals als beispielsweise die Kanäle SPD:vision und CDU.TV. Allerdings ist der Kanal auch erst seit dem 26. Juni offen.</p>
<p>„Horst Schlämmer -Isch kandidiere“: Der Name des neuen Kinofilms von Hape Kerkeling ist Programm im wahrsten Sinne des Wortes. Die Strategien des modernen Wahlkampfes aufgreifend, tourt Horst Schlämmer sowohl durch die sozialen Netzwerke im Internet als auch live und vor Ort durch Deutschland. Die ersten Stationen der Wahlkampf- bzw. Werbetour waren im Juli das Kanzleramt in Berlin und (natürlich) Grevenbroich, der Heimatort des außergewöhnlichen Kanzlerkandidaten. </p>
<p>Populärer als viele Vertreter der realen Politikbühne ist er schon jetzt: Laut einer Forsa-Umfrage würden 18 Prozent der Befragten tatsächlich die HSP wählen. Das muss die Bundestagsparteien jedoch nicht schrecken, denn die HSP wird am 27. September auf keinem Wahlzettel zu finden sein. Aber eine bemerkenswert medienwirksame Kanzlerkandidatur ist der Kunstfigur Horst Schlämmer allemal gelungen.</p>
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		<title>Links, zwo, drei, vier (KW 34)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 10:58:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
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					<description><![CDATA[Sevenload startet neue Wahlkampfsendung, &#34;Politclowns&#34; steigen mit in den Wahlkampfring und Deutscher Internet Rat ist nun funktionsfähig: Dies und mehr in der Linkliste.<a href="http://www.presseportal.de/pm/64625/1455834/sevenload_gmbh"></a>
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<a href="http://www.presseportal.de/pm/64625/1455834/sevenload_gmbh">]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sevenload startet neue Wahlkampfsendung, &quot;Politclowns&quot; steigen mit in den Wahlkampfring und Deutscher Internet Rat ist nun funktionsfähig: Dies und mehr in der Linkliste.<a href="http://www.presseportal.de/pm/64625/1455834/sevenload_gmbh"></a></p>
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<a href="http://www.presseportal.de/pm/64625/1455834/sevenload_gmbh"><!--break--><br />
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<a href="http://www.presseportal.de/pm/64625/1455834/sevenload_gmbh" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Wahlzeit&quot; auf Sevenload</a>
</p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/64625/1455834/sevenload_gmbh" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a></p>
<p>
Das Videoportal Sevenload geht anlässlich der Bundestagswahl mit einer <a href="http://de.sevenload.com/sendungen/wahlzeit/home" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neuen WebTV-Produktion</a> auf Sendung. Neben Kommentaren aus der Redaktion sollen auch Beiträge von Spitzenpolitikern, Experten und Promis wie Horst Schlämmer Teil der neuen Sendung sein.<br />
<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1248965024344.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer"></a>
</p>
<p>
<a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1248965024344.shtml" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&quot;Netzsperren sind falsches Signal&quot;</a>
</p>
<p>
Kanzleramts-Chef Thomas de Maizière fordert <a href="http://www.heise.de/newsticker/Kanzleramtschef-fordert-Verkehrsregeln-im-Internet--/meldung/143273" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Verkehrsregeln für das Internet&quot;</a>, um weiteren „Scheußlichkeiten&quot; im Netz vorzubeugen. Falscher Ansatz, findet der Kölner Stadtanzeiger. Kommentator Tobias Kaufmann betont, man müsse die Kriminalität an der Wurzel bekämpfen, anstatt die „Endprodukte&quot; zu verbieten.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4288480/Politclowns-reissen-den-Wahlkampf-an-sich.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampf: Jetzt kommen die „Politclowns&quot;</a>
</p>
<p>
„Freie Union&quot;-Chefin Gabriele Pauli, Komiker Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer und „Die Partei&quot;-Gründer Martin Sonneborn: Sie alle sorgen für einen „bunteren&quot; Wahlkampf. Sie füllen die Lücke der „Politiker, die laut sind, polarisieren, aufregen&quot;, so welt.de. Die Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wird, zeige jedoch auch, wie ernst die Bundestagswahl genommen wird.</p>
<p><a href="http://blog.zeit.de/wahlen-nach-zahlen/2009/08/09/der-wahlkampf-der-cdu-%E2%80%93-gegen-alle-regeln-der-wissenschaft_1567" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlkampf als wissenschaftliche Disziplin</a>
</p>
<p>
Als Zweig der empirischen Sozialforschung versuchen Experten auf der Grundlage von Wahlkampagnen der vergangenen Jahre die „best practices&quot; herauszufiltern. Wenig überraschend gilt Barack Obama als Paradebeispiel. Die CDU dagegen zeige, wie man gegen alle Regeln der Wahlkampfkunst mehr oder weniger verstoßen kann.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E3300CDFE24B34E62AEE80079BC045B76~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Parteien werfen ihre Netze aus</a>
</p>
<p>
Wenngleich die Online-Bemühungen der Parteien auch vielfach kritisiert werden, zeigen sie dennoch überraschende Schnelligkeit bei der Umsetzung digitaler Kampagnen, stellt Web-Experte Patrick Brauckmann für faz.de fest. Gegenüber den amerikanischen Vorbildern fehlt ihnen jedoch vor allem die persönliche Note und Lebendigkeit.</p>
<p><a href="http://www.crn.de/news/showArticle.jhtml?articleID=219100245" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erster Deutscher Internet Rat gegründet</a>
</p>
<p>
Der vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) initiierte Deutsche Internet Rat (DIR) nimmt nun mit IT-Security-Promi Prof. Dr. Hartmut Pohl seine Arbeit auf. Die „Harmonisierung von Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen zum Datenschutz in digitalen Welten&quot; sei dabei das Ziel der Initiative. </p>
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		<title>Isch gehe nischt hin! (Habe Fuß!)</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 22:09:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Geh nicht hin]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Schlämmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Politikwissenschaftler und Vorstandsmitglied von politik-digital.de, Dr. Christoph Bieber, macht sich Gedanken über die Aufregung zum Spot &#34;Geh nicht hin&#34; und sieht mit Horst Schlämmer das nächste mediale Spektakel für das Sommerloch kommen.
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Politikwissenschaftler und Vorstandsmitglied von politik-digital.de, Dr. Christoph Bieber, macht sich Gedanken über die Aufregung zum Spot &quot;Geh nicht hin&quot; und sieht mit Horst Schlämmer das nächste mediale Spektakel für das Sommerloch kommen.</p>
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Es ist gerade mal drei Wochen her, da machte ein “Wahlwerbespot” die Runde durch das Internet – unter dem Motto “Geh´ nicht hin!” drückten verschiedene mehr oder weniger bekannte Menschen aus Deutschland ihre Vorbehalte gegenüber dem Urnengang aus. Bald darauf gab es einen mittelschweren Medienaufruhr, was das denn solle – und obwohl binnen zwei Tagen klar war, was (und wer) sich hinter dem Video verbirgt (nämlich politik-digital.de und probono.tv), wurden zahlreiche Beobachter nicht müde, auf die Gefahren des “negativen Wahlaufrufs” hinzuweisen. Hinzu kamen nörgelnde Untertöne, dass es sich bei der Aktion ja ohnehin nur um eine “billige” Kopie einer US-amerikanischen Kampagne handele.
</p>
<p>
<b>Wer ist Anne-Sophie Mutter?</b>
</p>
<p>
Nun gut, man kann die seltsame Aufregung um das Projekt als Sommerlochfüllmaterial abtun – aber dafür wirkte die Besorgnis der Kommentatoren um die etwa 100.000 Zuschauer der provokanten Kurzfassung eigentlich zu echt: “Jan Hofer, ein paar Rapper, Detlev Buck, einige TV- und Seriensternchen gehen nicht zur Wahl – da bleibe ich doch auch zu Hause.” Offenbar wird das Online-Publikum von den alten Medien immer noch massiv unterschätzt. Ist das Netz das neue Unterschichtenfernsehen? (Wurde Anne-Sophie Mutter im ersten Spot eigentlich nicht erkannt, oder warum fehlte sie in den Aufreger-Artikeln?)
</p>
<p>
<b>Politiker schweigen</b>
</p>
<p>
Nebenbei bemerkt – die Politiker hielten sich mit ihrer Kritik am “Geh-nicht-hin”-Video merklich zurück. Vermutlich, weil sie nur zu genau wissen, dass ein TV-Spot, der zwei volle Monate vor der Wahl zum ersten Mal ausgestrahlt wird, am Tag des Urnengangs sowieso wieder vergessen ist – untergegangen im medialen Fegefeuer der letzten beiden Wahlkampfwochen.
</p>
<p>
Aber darum geht es hier gar nicht. Denn inzwischen ist Anfang August, und wir haben den nächsten Skandal zur Bundestagswahl – nur merkt es keiner, auch nicht das sonst so vorsichtige Feuilleton, das sich noch vor ein paar Wochen in Rage gedacht hatte. Am 20. August kommt der neue Film von Hape Kerkeling ins Kino, er trägt den schönen Titel “Isch kandidiere”. Vermutlich handelt es sich dabei um – für deutsche Verhältnisse – gutes Politainment. Die begleitende Marketing-Kampagne hat es jedenfalls in sich, die Website zieht sämtliche Register des Online-Wahlkampfs – und über die famose Pressekonferenz der Horst-Schlämmer-Partei (HSP) berichtete fast die gesamte Presselandschaft. Nun, genau genommen berichtete sie eigentlich nicht: sie spielte sich selbst in einer Art kollektiven Cameo-Auftritt. Der Schwanz hat mit dem Hund gewackelt.
</p>
<p>
<b>Kann Schlämmer Kanzler?</b>
</p>
<p>
So – und wer soll das verstehen? Wenn das Publikum tatsächlich so tumb ist, wie es vor drei Wochen beim “Geh´-nicht-hin”-Spot geredet und geschrieben wurde – wie wird es wohl den “Politstar aus Grevenbroich” (Welt) einschätzen, der doch den “Kanzler kann” (Der Westen) und via BILD sogar “Post von Wagner” bekommt? Wo bleibt die Aufregung, die Mahnung, die Kritik? Nun, gehen wir mal davon aus, dass es spätestens zum Filmstart sehr schlaue Artikel über die subversive Seite des Films und seines Stars geben wird.
</p>
<p>
Die Kollisionen von medialer und realer Welt nehmen in diesem Bundestagswahlkampf offenbar zu – neben den genannten Beispielen wäre noch auf die Nicht-Zulassung von “Die Partei” (das Polit-Produkt aus dem Hause Titanic) und der “Freien Union” (ist Gabriele Pauli eigentlich eine Kunstfigur?) zu verweisen. Ist die Supernanny nicht Mitglied im Deutschland-Team? Und wie war das mit den Piraten? Ist das eine Spaßpartei oder meinen die es ernst? Wer soll denn da noch durchblicken…
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<p>
<b>Disclaimer</b>: Der Autor ist Mitglied des Vorstands von politik-digital.de und kennt das Projekt daher schon länger. Außerdem hat er Knie, und manchmal auch Rücken. Hingehen wird er am 27. September nicht (aber er hat Brief).
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<p>
Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog <a href="http://internetundpolitik.wordpress.com/" target="_blank" title="Internet und Politik von Christoph Bieber" rel="noopener noreferrer">&quot;Internet und Politik&quot;</a> von Dr. Christoph Bieber.Wir haben ihn mit freundlicher Genehmigung des Autors übernommen.</p>
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