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	<title>#iminternetgeboren &#8211; politik-digital</title>
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	<description>Information, Kommunikation, Partizipation</description>
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	<title>#iminternetgeboren &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Digitale Presseschau des Jahres 2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Solinski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 13:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[Viel wurde plädiert, debattiert und gestritten in diesem Jahr, aber könnten Sie noch sagen, worüber genau? In der letzten Presseschau [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Medienwelt-Originalbild-von-an-untrained-eye-via-FlickR.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-125536" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Medienwelt-Originalbild-von-an-untrained-eye-via-FlickR-630x472.jpg" alt="" width="630" height="472" /></a><br />
Viel wurde plädiert, debattiert und gestritten in diesem Jahr, aber könnten Sie noch sagen, worüber genau? In der letzten Presseschau diesen Jahres versammeln wir die wichtigsten netzpolitischen Ereignisse von 2012: Von ACTA über das Anti-Islam-Video &#8220;Innocence of muslims&#8221; bis zum Streit über das Leistungsschutzrecht &#8211; die tiefen Krisen und die großen Debatten, unsere Presseschau hat sie alle.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-um-internet-piraterie-in-den-usa-hollywood-vs-silicon-valley-1.1261358" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Januar: Hollywood vs. Silicon Valley</a></h3>
<p>Einen Überblick über die Diskussionen um den „Stop Online Piracy Act“ (SOPA) und die damit verbundene Netzzensur verschaffte Moritz Koch in seinem Artikel auf Süddeutsche.de. Dabei ging er insbesondere auf die Positionen von US-Regierung und Internet-Unternehmen ein, die ihre Geschäftsinteressen wahren wollen.</p>
<h3><a href="http://blog.karlshochschule.de/2012/02/20/gauck-in-der-filterbubble-oder-wie-wir-lernten-den-kontext-zu-ignorieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Februar: Gauck in der Filterbubble</a></h3>
<p>Mit den Diskussionen im Netz zu früheren Äußerungen des Bundespräsidenten-Kandidaten Joachim Gauck beschäftigte sich Patrick Breitenbach in einem Blogbeitrag der Karlshochschule. Darin kritisierte er die Verbreitung von aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten Gaucks, in denen dieser sich zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung, der Occupy-Bewegung und Sarrazin äußerte.</p>
<h3><a href="http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article106126231/Wir-sind-Wikipedia.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">März: Wir sind Wikipedia</a></h3>
<p>Auf Welt Online stellte Philip Volkmann-Schluck eine Reihe von Köpfen vor, die die Internet-Enzyklopädie Wikipedia mit ihrem Wissen befüttern. Die enorme Bandbreite des Online-Lexikons werde erst dann nachvollziehbar, wenn man die Autoren erzählen lasse, wie sie auf die Ideen zu ihren Beiträgen kommen.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/urheberrecht-frontlinien/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">April: Die Fronten im Streit ums digitale Kopieren</a></h3>
<p>Die Fronten in Sachen Urheberrecht sind und bleiben verhärtet. Musiker, Autoren und Künstler äußerten sich auf unterschiedlichste Weise und machten im Frühling ihrer Unmut Luft. Sofort gab es Stimmen, die sich klar gegen diese Forderungen aussprachen. Kai Biermann fasste in einem umfangreichen Artikel alle Positionen für Zeit Online zusammen.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/aegyptischer-aktivist-in-deutschland-ich-bin-ein-toter-mann-1.1363276" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mai: “Ich bin ein toter Mann”</a></h3>
<p>Sarah Ehrmann porträtierte für Süddeutsche.de den ägyptischen Blogger Maikel Nabil Sanad, der im Mai deutschlandweit Vorträge über seine Erfahrungen als regimekritsicher Internetaktivist gibt. Sanad wurde für seine Kritik am Militärrat verprügelt und zu drei Jahren Haft verurteilt. Gegen seine Haftbedingungen protestierte er mit einem Hungerstreik, der ihn beinahe das Leben gekostet hätte.</p>
<h3><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1796257/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Juni: Schwarmintelligenz im Internet</a></h3>
<p>Schwarmintelligenz ist ein Begriff, der immer Konjunktur hat – Schwarmforscher Jens Krause erklärte im Interview auf dradio.de, welche Mechanismen bei dieser „kollektiven Selbstorganisation“ wirken, und vergegenwärtigte dem User viele Beispiele aus dem digitalen Alltag.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-07/acta-ende-kommentar/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Juli: Das Aus für ACTA ist ein Sieg der Demokratie</a></h3>
<p>In Zukunft könnte am 4. Juli nicht nur die Unabhängigkeit der USA gefeiert werden, sondern auch der Sieg der europaweiten Anti-ACTA-Bewegung. Das Anti-Produktpiraterie-Handelsabkommen, kurz ACTA, wurde vom Europaparlament abgelehnt. Ohne die europaweiten Demonstrationen wäre ACTA wohl nicht gestoppt worden. Dieser Sieg für Demonstranten und Bürgerrechtsbewegungen ist laut Patrick Beuth ein Beleg dafür gewesen, dass lebendige Demokratie nicht ausgestorben ist und Bürger Politik mitbestimmen können. Allerdings könnte ACTA auch nur ein Etappensieg sein, räumte der Autor ein.</p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-theoretiker-clay-shirky-im-interview-politiker-werden-nie-ueberfluessig-sein-1.1427867" target="_blank" rel="noopener noreferrer">August: “Politiker werden nie überflüssig sein”</a></h3>
<p>Was hat ein “Netz aus Leidenschaften” mit der Band Radiohead zu tun? Sie wissen es nicht? Internet-Analytiker Clay Shirky von der New York University beantwortete im Sommer diese und andere Fragen. Im Interview mit Andrian Kreye von der Süddeutschen Zeitung sprach Shirky außerdem über Netzaktivismus, neue politische Verfahren, Open Source und darüber, dass Politiker nie überflüssig sein werden.</p>
<h3><a href="http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/wer-bestimmt-was-redefreiheit-ist" target="_blank" rel="noopener noreferrer">September: Wer bestimmt, was Redefreiheit ist?</a></h3>
<p>Im September rückte ein Anti-Islam Video in den Mittelpunkt vieler Diskussionen zu Themen wie freie Meinungsäußerung, die Macht von Großkonzernen und die Frage nach einer rechtlichen Verbindlichkeit seiner Sperrung. John Naughton (&#8220;The Guardian&#8221;) legte in seinem Onlineblog nach und fragte: Wer legt eigentlich fest, was Redefreiheit ist, und wer hat heute die Macht in der Onlinewelt?</p>
<h3><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/twitter-experiment-16-000-fake-follower-fuer-club-molke-a-859643.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oktober: Von 0 auf 16.000 und zurück</a></h3>
<p>Man nehme einen frei erfundenen Nutzernamen, ein paar zufällig gewählte Inhalte und tausende Fake-Follower, heraus kommt ein marktreifer Twitter-Account. Spiegel Online hat das Experiment gewagt, 5.000 gefälschte Follower bei einer Firma zu kaufen. Am Ende blieben dann von den überraschend gelieferten 16.000 nur noch eine Handvoll und ein treuer Fan aus der FDP.</p>
<h3><a href="http://www.spex.de/2012/11/19/darknet-reportage-mspro-michael-seemann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">November: Into the Deep Wide Open</a></h3>
<p>Wer die Nase von den Beschränkungen der herkömmlichen sozialen Netzwerke voll hat oder überhaupt unbekannt bleiben möchte, kann ja mal einen Vorstoß in die endlose Weite wagen, wie Spex-Autor Michael Seemann. Er entdeckte ein völlig anderes Internet: geheimnisvoller, dunkler – und langsamer. Ein äußerst lesenswerter Artikel für alle, die sich mit der Oberfläche nicht zufrieden geben wollen.</p>
<h3><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/google-ist-nicht-das-netz-und-verlage-sind-nicht-der-gute-journalismus/#lsr" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dezember (Ende November): Google ist nicht das Netz, und Verlage sind nicht der gute Journalismus</a></h3>
<p>Wer wissen will, wer die Akteure im großen Streit um das Leistungsschutzrecht und was ihre Motive sind, war am 28. November auf diesem Blog  genau richtig: Die Argumente beider Seiten skizzierte Stefan Niggemeier und lieferte damit eine sehr lesbare Übersicht, die selbst noch alle im Dezember nachgekommenen Artikel zum Thema übertraf.</p>
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		<title>US-Wahlkampf: Obama hat im Social Web die Nase vorn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Adrian Rosenthal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 13:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[#US2012]]></category>
		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl]]></category>
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					<description><![CDATA[Barack Obamas Erfolg bei den Präsidentschaftswahlen 2008 war nicht zuletzt das Ergebnis einer innovativen Wahlkampf-Strategie im Social Web. Kein Wunder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/us-wahlkampf-obama-hat-im-social-web-die-nase-vorn/barack-obama-campaign-ab/" rel="attachment wp-att-122341"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-122341" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Barack-Obama-Campaign-AB-630x419.jpg" alt="" width="630" height="419" /></a>Barack Obamas Erfolg bei den Präsidentschaftswahlen 2008 war nicht zuletzt das Ergebnis einer innovativen Wahlkampf-Strategie im Social Web. Kein Wunder also, dass Mitt Romneys Team  mit allen Mitteln versucht, die digitale Lücke im Social Web zu schließen.</p>
<p>Bei den Präsidentschaftswahlen 2008 votierten 66 Prozent der 18- bis 29-jährigen US-Bürger &#8211; die &#8220;Digital Naturals&#8221; &#8211; für den amtierenden Präsidenten Obama. Genau diese Zielgruppe treibt dabei den digitalen US-Wahlkampf voran. Mitt Romneys Team versucht in diesem US-Wahlkampf dementsprechend, die digitale Lücke im Social Web zu schließen &#8211; und benutzt dafür ganz ähnliche Mittel.</p>
<h3>Republikaner mit Licht und Schatten im digitalen US-Wahlkampf</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/us-wahlkampf-obama-hat-im-social-web-die-nase-vorn/mitt-romney/" rel="attachment wp-att-122330"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-122330" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Mitt-Romney.jpg" alt="" width="300" height="170" /></a>Mitt Romneys <a title="Homepage Mitt Romney" href="http://www.mittromney.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage</a> ähnelt in vielen Organisationselementen <a title="Plattform Barack Obama" href="http://www.barackobama.com/splash/choice-signup?" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mybarackobama.com</a>, dem Social Hub des US-Präsidenten. Zudem sind die Republikaner im US-Wahlkampf heute auf allen altbewährten Social Media Kanälen aktiv, sei es twitter, facebook oder YouTube. Dabei können sie durchaus Erfolge verbuchen: Republikanische Kongressabgeordnete nutzen Social-Media-Kanäle häufig effektiver als ihre demokratischen Kollegen; auch die Interaktionsrate und Viralität der republikanischen Social-Web-Auftritte brauchen den Vergleich mit den Demokraten nicht zu scheuen. Einzig: Wirklich neue, innovative Ideen findet man im digitalen US-Wahlkampf Romneys kaum. Diese „Altbackenheit“ vermischt sich mit dem einen oder anderen Wahlkampf-Patzer: In einer App, mit der User ihre Unterstützung für Romney im US-Wahlkampf zeigen sollten, war von einem besseren „Amercia“ die Rede – ein Rechtschreibfehler, der sofort von zahlreichen Blogs auf die Schippe genommen wurde.</p>
<h3>Wahlkampf des US-Präsidenten erneut innovativer</h3>
<p>Genau diese Viralität im Social Web spielt im diesjährigen Wahlkampf nicht selten dem amtierenden US-Präsidenten zu: So erstellten seine Anhänger beispielsweise in Anspielung auf Romneys „binders full of women“-Lapsus einen entsprechenden <a href="http://bindersfullofwomen.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tumblr-Blog</a>. Doch auch Obamas Wahlkampf-Strategen selbst haben immer wieder frische Ideen, um den digitalen US-Wahlkampf anzuheizen. Ein gutes Beispiel ist <a href="http://www.romneytaxplan.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">romneytaxplan.com</a>: Diese Seite nimmt die Weigerung des Herausforderers auf die Schippe, während des US-Wahlkampfs konkrete Details zu seinen Steuerplänen zu äußern. Dass die Seite beim Google-Suchauftrag „Romney tax plan“ auf Position eins rangiert, passt nicht nur gut ins Bild dieses gut durchdachten Wahlkampfmanövers, sondern dokumentiert zudem, dass Suchmaschinenoptimierung in der politischen Kommunikation ein Thema ist.</p>
<h3>Obamas US-Wahlkampf mit besserer Reichweite und Software</h3>
<p><a href="http://politik-digital.de/us-wahlkampf-obama-hat-im-social-web-die-nase-vorn/barack-obama-twitter/" rel="attachment wp-att-122329"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-122329" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Barack-Obama-Twitter-305x229.jpg" alt="" width="305" height="229" /></a>Doch nicht nur die Kreativität des Wahlkampfteams um den US-Präsidenten sorgt dafür, dass er im Social Web weiter die Nase vorne hat. Durch seine längere Aktivität auf facebook und twitter übertrifft er Mitt Romney in Sachen Social-Web-Reichweite in diesem US-Wahlkampf deutlich – doch auch auf Plattformen, die wie Pinterest oder Instagram 2008 noch gar nicht existierten, hat der Amtsträger mehr Anhänger. Dabei profitiert er von seiner anhaltenden Popularität unter den 18- bis 29-jährigen US-Bürgern, welche den Wahlkampf im Social Web als aktive Player besonders antreiben und auf Patzer Romneys häufig noch schneller reagieren, als Obamas Team selbst.</p>
<div class="c33l info-box"><div class="subc">     <a href="http://politik-digital.de/barack-bo-und-big-bird-pet-content-im-us-wahlkampf/untitled-1-3/" rel="attachment wp-att-121799"><img decoding="async" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Untitled-1-305x305.png" alt="" width="166" height="166" /></a><br />
In den USA finden am 6. November 2012 Wahlen statt. Lesen Sie weitere Beiträge zum US-Wahlkampf in unserer Reihe <a title="Reihe &quot;Wahlkampf im Fokus" href="http://politik-digital.de/category/themen/us2012-themen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#US2012</a> </div></div> Nicht zuletzt hat der Präsident in Sachen Technologie auch in diesem US-Wahlkampf Vorteile: Seit dem Launch von mybarackobama.com läuft die Seite ohne Probleme; die App „Obama for America“ verrät unter anderem, ob der neue Nachbar Demokrat ist und treibt damit das <a href="http://politik-digital.de/microtargeting-wahlkampf-mit-datensaetzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Microtargeting</a> von Wählern im US-Wahlkampf weiter voran. Der technologische Vorsprung Obamas liegt nicht zuletzt an seinem deutlich höheren Budget für Social-Web-Aktivitäten im US-Wahlkampf – welches andererseits durch effektive Online-Fundraising-Konzepte gedeckt wird.</p>
<h3>Social Media wichtiger Faktor im US-Wahlkampf</h3>
<p>All das wird Obama nicht die US-Präsidentschaft sichern: Wahlen werden (noch) nicht im Social Web entschieden. Aber: Der digitale Wahlkampf mobilisiert möglicherweise entscheidende Wählergruppen – und sollte der Amtsträger die Wahl gewinnen, werden Leitartikler dieses Mal wieder davon sprechen, dass er diese US-Präsidentschaftswahl auch mit einem innovativen Online-Wahlkampf gewonnen hat.</p>
<p><em>Die ausführlichen Analysen zum US-Wahlkampf im Social Web erhalten Sie auf <a href="http://www.udldigital.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">UdL Digital</a>, wo Gastautor und USA-Spezialist Adrian Rosenthal die digitalen Wahlkampfstrategien<a title="Wahlkampfanalyse UdL-Digital" href="http://www.udldigital.de/der-us-wahlkampf-im-social-web-konnen-romney-und-die-republikaner-die-digitale-lucke-schliesen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Mitt Romneys</a> und <a title="Wahlkampfanalyse UdL-Digital" href="http://www.udldigital.de/der-us-wahlkampf-im-social-web-obama-bleibt-im-vorteil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Barack Obamas</a> untersucht hat.</em></p>
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		<title>Digitale Presseschau &#8211; KW 31</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/presseschau/digitale-presseschau-kw-31-5358/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina Nick]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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					<description><![CDATA[<a href="/digitale-presseschau-kw-31"><img width="60" height="66" align="left" src="/sites/politik-digital.de/files/logo-linkliste.png" /></a>Syriens Medienlandschaft, Überwindung des digitalen Grabens, Anonymität in sozialen Netzwerken - dies und mehr in unserer aktuellen Digitalen Presseschau. 
<p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Syriens Medienlandschaft, Überwindung des digitalen Grabens, Anonymität in sozialen Netzwerken &#8211; dies und mehr in unserer aktuellen Digitalen Presseschau.</p>
<p>Auch am heutigen Freitag hat die politik-digital.de-Redaktion einige sehr lesenswerte Artikel der vergangenen Woche zusammengetragen. Hier folgen unser Favoriten von Platz 1 bis 6:</p>
<p><strong><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1521164/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Neuen Medien in Syrien</a></strong></p>
<p>Sieger dieser Woche ist ein Artikel über die Nutzung von Internet und Medien im zur Zeit arg gebeutelten Syrien. Das syrische Regime geht seit Wochen mit härtester Gewalt gegen Demonstranten vor. Die Bloggerin Marcelle Shewara berichtet dem Deutschland Radio, wie die Neuen Medien in ihrer Heimat zu Leitmedien werden. Nur ihnen würden die Menschen noch trauen, da die syrische Medienlandschaft nur oberflächlich betrachtet breit gefächert sei. Wenn man aber genauer hinschaue, stelle man fest, dass die meisten Medien für die Regierung und nicht für das Volk berichten. Sie sieht die Aufgabe der Blogger darin, eine Öffentlichkeit herzustellen und den Menschen den Glauben an sich selbst zurückzugeben. Dank Internet könne man zum ersten Mal das Land nicht nur von Innen, sondern auch von Außen betrachten und so die tatsächlichen Missstände aufdecken. Ein sehr lesenswerter Artikel zum aktuellen politischen Geschehen.</p>
<p><strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/kulturkampf-nach-breiviks-massenmord-wehe-sie-sind-iminternetgeboren-1.1127109" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Ich wünschte mir, unsere Politiker würden #iminternetgeboren.&#8221;<br />
</a></strong></p>
<p>Die CDU-Politiker Uhl und Kauder machten sich unter Netzaffinen durch <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/beitrag/video/1400390/Streit-um-Kontrolle-des-Internets" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aussagen</a> wie: &#8220;In Wahrheit wurde diese Tat [Anschlag in Oslo] im Internet geboren.&#8221; oder &#8220;Es ist Mode geworden, die Freiheitsrechte des Bürgers in den Vordergrund zu stellen&#8221; nicht gerade beliebt. Sie ernteten vielerseits Spott durch beispielsweise die Hashtags #iminternetgeboren und #modegeworden auf Twitter. Der Artikel auf sueddeutsche.de beschreibt den Generationskonflikt, der sich an den Reaktionen ablesen lässt, und erklärt, wie dieser vor allem durch die Angst vor dem Fremden ausgelöst werde. Auf dem ZDF-Blog Hyperland wird daher gefordert: „<a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/08/reisst-euch-endlich-zusammen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reißt Euch endlich zusammen!</a>“. Statt die Unwissenden oder Ignoranten in Politik und Wirtschaft mit Hohn zu überschütten und damit deren Meinung über den rechtsfreien Raum Internet zu bestätigen, solle die sogenannte digitale Boheme lieber auf sie zugehen und versuchen, ihnen das Netz näher zu bringen.</p>
<p><strong><a href="http://www.zeit.de/2011/32/P-op-ed-Anonymitaet/seite-1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lieber anonym als verfolgt<br />
</a></strong></p>
<p>Jillian C. York beschreibt in ihrem Artikel auf Zeit Online sehr anschaulich, warum Anonymität auf Plattformen wie Facebook und Goggle+ wichtig für freie Meinungsäußerung und Vielfalt ist. Anonymität sei ein „Schutzschild vor der Tyrannei der Mehrheit“, zitiert sie den US-Richter John Paul Stevens. Dies gelte für Revolutionäre in der arabischen Welt genauso wie für Prominente, Politiker, Missbrauchsopfer, Homosexuelle und viele andere Menschen, die Angst vor seelischem oder gar körperlichen Schaden haben, wenn sie ihre Meinungen oder Anliegen öffentlich unter ihrem Realnamen kundtun. Die Direktorin der Electronic Frontier Foundation (EFF) wirft hier die wichtige Frage auf, welche digitalen Bürgerrechte die sozialen Netzwerke ihren Nutzern gewähren sollten. Dafür gibt es von uns in dieser Woche Platz 3.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775246,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Zukunft des Internet?!</a></strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775246,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><br />
</a></p>
<p>Anlässlich des 20. Geburtstags des Internet bringt Spiegel Online eine dreiteilige Reihe mit dystopischen Zukunftsszenarien für das Netz. Im ersten Teil stellt Ole Reißmann vor, wie die Angst vor Cyberattacken und der Ruf nach mehr Kontrolle zunehmen werden, das Militär die Gelegenheit nutzen und an die Macht gelangen wird und das Internet nur noch aus einzelnen staatlich kontrollierten Ländernetzwerken bestehen wird. Im <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,777105,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zweiten</a> Teil malt Reißmann sich aus, wie Online-Konzerne ihre Macht ausweiten und schon bald nicht nur die gesamte On- sondern auch Offlinewelt der Nutzer organisieren werden. Der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,777116,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">letzte</a> Teil der Serie entwirft das Szenario von der Stagnation des Marktes, da keine neuen Firmen gegen die bestehenden Online-Monopole werden ankämpfen können. Die Regierungen würden die Großkonzerne zerschlagen und so könnte für einen kurzen Augenblick „alles wieder denkbar sein im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten“. Horrorszenarien oder bald schon Wirklichkeit? Interessante Entwürfe, die zum Nachdenken anregen, sind es allemal.</p>
<p><strong><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/klicks_allein_bringen_die_mauer_nicht_zum_einstuerzen_1.11734350.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internet für oder gegen die Demokratie?</a></strong></p>
<p>Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) schrieb in dieser Woche über die Illusion vieler Internetoptimisten, soziale Netzwerke allein könnten Diktaturen stürzen, und über Freiheitskämpfer, die in Wirklichkeit keine sind. Heribert Seifert erinnert in seinem Artikel daran, dass das Internet neben den nicht von der Hand zu weisenden Erfolgen sozialer Netzwerke im Kampf gegen repressive Regime auch eine Vielzahl an Möglichkeiten für diese Regierungen böte, es für sich zu nutzen. Außerdem geht der Autor darauf ein, dass eine große Zustimmung im Internet nicht ausreiche, um einen Regimewechsel herbeizuführen. Ein „Gefällt mir“-Klick könne eine Demonstration auf der Straße nicht ersetzen. Auch sollte man das Engagement von Staaten wie den USA kritisch hinterfragen, fordert Seifert, schließlich beschnitten diese selbst die Freiheiten ihrer Bürger im Netz.</p>
<p><strong><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,778260,00.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenPetition.de und der neue Personalausweis</a></strong></p>
<p>Ebenfalls zu unseren Favoriten der Woche gehörte ein Artikel über das Portal openPetition.de, auf dem man seit einigen Tagen mit Hilfe des neuen E-Personalausweises verbindliche und verifizierte Unterschriften im Internet abgeben kann. Spiegel Online berichtet, dass sogenannter „Slacktivism“ &#8211; also die Bereitschaft, sich nur bei solchen Aktionen zu engagieren, die wenig Anstrengung wie einen Klick erfordern &#8211; damit verhindert werden soll. Allerdings werde die Plattform bislang nur unzureichend genutzt und zeichne sich eher noch durch die Quantität als die Qualität der Beiträge aus. Auch an den Bundestag soll man auf der neuen Plattform Petitionen richten können. Dieser hat zwar eine eigene <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petitionsplattform</a> im Internet, nutze für diese aber aus Angst vor Datenklau nicht die elektronische Ausweisfunktion.</p>
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