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	<title>Informatik &#8211; politik-digital</title>
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		<title>Festival zur 53. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion politik-digital.de]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Aug 2023 11:06:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div data-parent="true" class="vc_row row-container" id="row-unique-0"><div class="row limit-width row-parent"><div class="wpb_row row-inner"><div class="wpb_column pos-top pos-center align_left column_parent col-lg-12 single-internal-gutter"><div class="uncol style-light"  ><div class="uncoltable"><div class="uncell no-block-padding" ><div class="uncont" ><div class="uncode_text_column" ><p>Zum INFORMATIK FESTIVAL 2023 (26. bis 29.09.23), der offiziellen Jahrestagung der <a href="https://gi.de/" target="_blank" rel="noopener">Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)</a>, präsentieren wir uns dieses Jahr im neuen Gewand und bewegen uns einen Schritt Richtung Zukunft &#8211; ganz im Sinne des diesjährigen Leitthemas …</p>
<p>… <strong>Designing Futures: Zukünfte gestalten</strong>. Die Gestaltung digitaler Technologien und informatischer Systeme sowie deren Gestaltungskraft für gesellschaftliche, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Prozesse stehen im Fokus des INFORMATIK FESTIVALS 2023. Die großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen wie die Dekarbonisierung oder der demografische Wandel werden nur mithilfe der Digitalisierung zu bewerkstelligen sein. Dabei spielen das Design und die Ausgestaltung der Technologien eine zentrale Rolle. Auch Fragen der nachhaltigen Gestaltung der digitalen Technologien selbst sollen im Zentrum des INFORMATIK FESTIVALS 2023 an der<a title="Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin" href="https://www.htw-berlin.de/" target="_blank" rel="noopener"> <strong>Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin</strong></a> stehen.</p>
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<div class="frame-inner">
<p>Neben Beiträgen zum Schwerpunktthema laden wir traditionell zur Einreichung von <strong>Workshops </strong>zu weiteren Themen ein, die aktuell besondere Aufmerksamkeit in Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft erfahren. Zusammen mit unseren Partnerkonferenzen <a href="https://skill.gi.de/"><strong>#SKILL</strong></a> und <strong><a href="https://ki2023.gi.de/" target="_blank" rel="noopener">KI2023</a></strong> bearbeiten wir Themen wie Data Literacy und Data Science, Internet of Everything und Industrie 4.0, sichere und zuverlässige Systeme, Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren und Mobilität, Quantencomputing, Digital Health, Green Coding, Robotik, Software Engineering, Ethik in der Digitalisierung sowie Informatik-Didaktik.</p>
</div>
<p><a href="https://informatik2023.gi.de/#">Hier anmelden.</a></p>
</div>
</div>
<p>
</div></div></div></div></div></div><script id="script-row-unique-0" data-row="script-row-unique-0" type="text/javascript" class="vc_controls">UNCODE.initRow(document.getElementById("row-unique-0"));</script></div></div></div>
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		<title>Mit dem Turing-Bus durch die Arbeitswelten der Zukunft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/mit-dem-turing-bus-durch-die-arbeitswelten-der-zukunft-154695/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karina Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2018 13:39:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitswelten der Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Turing-Bus, das mobile, digitale Bildungsprojekt der Gesellschaft für Informatik e.V. und der Open Knowledge Foundation, fährt am 01. Juni [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Turing-Bus-640x280-Bild.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-154700 size-full" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/Turing-Bus-640x280-Bild.jpg" alt="&quot;Turing-Bus in Bernau&quot; von Leonard Wolf/Open Knowledge Foundation DE via flickr, CC-BY 4.0" width="640" height="280" /></a>Der Turing-Bus, das mobile, digitale Bildungsprojekt der Gesellschaft für Informatik e.V. und der Open Knowledge Foundation, fährt am 01. Juni 2018 seine zweite Station in Rangsdorf an. Das nach Alan Turing benannte Bildungsangebot reist unter dem Motto „Arbeitswelten der Zukunft“ zu Schulen, Jugendclubs und lokalen Institutionen in kleine und mittelgroße Städte in Deutschland.</p>
<p>Wie wird der Arbeitsmarkt der Zukunft aussehen und wie können sich junge Menschen für die Zukunft rüsten? Um diese Frage zu beantworten, bieten Expertinnen und Experten der <a href="https://gi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesellschaft für Informatik</a>, der <a href="https://okfn.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Open Knowledge Foundation</a> sowie Studierende der Informatik an den Stationen des <a href="https://turing-bus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Turing-Busses</a> Jugendlichen die Möglichkeit, sich in Workshops, Hackathons und Vorträgen mit der Rolle der Digitalisierung und Technologie für Beruf und Gesellschaft vertraut zu machen. Das breite Spektrum an Methoden, Hardware und Know-How verknüpft dabei praxisnahe IT-Kompetenz mit gesellschaftlichen Fragen der Digitalisierung. Praxisbezug und sich mit den neuen Technologien in kleinen Projekten vertraut machen steht dabei im Vordergrund. Im Interview mit politik-digital spricht Projektleiter Bela Seeger darüber, welche Veränderungen Bildung durchlaufen muss, damit sie zukunftsfähig bleibt.</p>
<p><strong>politik-digital.de: </strong><strong>Was kann man bei den geplanten Turing-Bus Stationen konkret machen?</strong></p>
<p><strong>Bela Seeger:</strong> Auf den Stationen des Turing-Busses werden Workshops, Vorträge und Hands-on-Sessions angeboten, bei denen die Schüler*innen mit Mikrocontrollern wie Arduinos und Raspberry Pis Einstiege in die Welt der Programmierung und Informatik finden, sich kritisch mit Technologien auseinandersetzen und in Kontakt mit existierenden Initiativen treten.</p>
<p>Ein Beispiel ist das digitale Flugblatt: hier bauen die Schüler*innen mithilfe eines Kleincomputers einen mobilen WLAN-Hotspot, über den Nachrichten, beispielsweise politischer Natur, verbreitet werden können.</p>
<p><strong>Ihr Projekt richtet sich an junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. In welchem Alter sollten Kinder mit dem Thema Digitalisierung und Informatik in Kontakt kommen?</strong></p>
<p>Unsere Zielgruppe ist aufgrund der Workshopinhalte und ihrer Schwierigkeitsstufe so gewählt. Es gibt einige gute Alternativen für jüngere Teilnehmer, hier steht oft jedoch alleinig der spielerische Einstieg in Programmiersprachen im Vordergrund.</p>
<p><strong>Wie muss sich Bildung in Schulen verändern, damit Kinder die notwendigen digitalen Kompetenzen lernen, die in der Zukunft für die Arbeitswelt notwendig sein werden.</strong></p>
<p>Es gibt neben dem Turing-Bus eine Reihe an Projekten und Initiativen die es sich zum Ziel gemacht haben, Angebote zum Erwerb digitaler und anderer Kompetenzen zu schaffen, die in den Arbeitswelten der Zukunft benötigt werden, wie zum Beispiel die <a href="https://www.fablabs.io/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fablabs</a>, das <a href="http://fabmobil.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fabmobil</a>, <a href="https://jugendhackt.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Jugend hackt</a> und einige lokale <a href="https://wiki.hackerspaces.org/Germany" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hackerspaces</a>. Allerdings ist klar, dass der eigentliche Bedarf an Bildung durch diese Angebote nicht abgedeckt werden kann. Hier stehen Bund und vor allem die Länder vor der Herausforderung, durch entsprechende Infrastrukturen und Förderungen Abhilfe zu schaffen.</p>
<p><strong>politik-digital.de: Wo hört die Kompetenz der Schule auf und wo sehen Sie Nachholbedarf?</strong></p>
<p>In der heutigen Form stehen viele Schulen vor der Herausforderung, ein veraltetes Schulsystem zu bedienen, welches die Kapazitäten der Lehrerinnen und Lehrer voll auslastet. Vielerorts fehlen außerdem die Mittel, um die benötigten technischen Ausstattungen bereitzustellen. In der Konsequenz entstehen zu wenig Angebote, um Schüler*innen auf die Arbeitswelten der Zukunft vorzubereiten. Hier muss dringend in Fortbildungen und den Abbau maroder Strukturen investiert werden. Gleichzeitig gibt es auch in Zukunft einen Bedarf an außerschulischen Angeboten wie z.B. Jugend hackt, die gerade aufgrund ihrer nicht formellen Strukturen wichtig sind und gut funktionieren. Hier muss der Staat nachhaltig in zivilgesellschaftliche Organisationen und Projekte investieren.</p>
<p>Hier sind die nächsten Haltestellen des Turing-Busses:</p>
<ul>
<li>01. Juni &#8211; <strong>Rangsdorf</strong> (BB). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=oberschule%20rangsdorf#map=19/52.28961/13.44108" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oberschule Rangsdorf</a></li>
<li>04. Juni &#8211; <strong>Garz/Rügen</strong> (MV)<strong>. </strong><a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=%20Regionale%20Schule%20%E2%80%9EAm%20Burgwall%E2%80%9C#map=19/54.31403/13.35177" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regionale Schule „Am Burgwall“</a></li>
<li>07. Juni &#8211; <strong>Tessin</strong> (MV). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=regionale%20schule%20tessin#map=19/54.02471/12.45922" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regionale Schule Anne Frank</a></li>
<li>21. Juni &#8211; <strong>Beetzendorf</strong> (ST).  <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=Goethestra%C3%9Fe%2018%2C%2038489%20Beetzendorf#map=18/52.70655/11.09812" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ländliches Gymnasium Beetzendorf</a></li>
<li>22. Juni &#8211; <strong>Uelzen</strong> (NI). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=52.97231%2C10.56490#map=19/52.97231/10.56490" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lessing-Gymnasium</a></li>
<li>25. Juni &#8211; <strong>Landsberg (Saalekreis) </strong>(ST). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=Sekundarschule%20%E2%80%9EAn%20der%20Doppelkapelle%E2%80%9C%20Landsberg#map=19/51.52509/12.16927" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sekundarschule „An der Doppelkapelle“ Landsberg</a></li>
<li>26. Juni &#8211; <strong>Riesa</strong> (SN). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=Lange%20Str.%2051%2C%2001587%20Riesa#map=19/51.30389/13.26924" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christliches Gymnasium &#8220;Rudolf Stempel&#8221;</a></li>
<li>27. Juni &#8211; <strong>Pfiffelbach </strong>(TH). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=regelschule%20pfiffelbach#map=19/51.05906/11.43763" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Regelschule Pfiffelbach</a></li>
<li>02. Juli &#8211; <strong>Templin </strong>(BB). <a href="https://www.openstreetmap.org/search?query=gymnasium%20templin#map=18/53.11052/13.51209" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gymnasium Templin</a></li>
</ul>
<p>Weiter Stationen sind aktuell in Planung und werden in Kürze auf der <a href="https://turing-bus.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a> des Turing-Bus veröffentlicht.</p>
<p>Titelbild: &#8220;Turing-Bus in Bernau&#8221; von Leonard Wolf/Open Knowledge Foundation DE via <a href="https://www.flickr.com/photos/okfde/40501856010/in/album-72157667278897527/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flickr</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC-BY 4.0</a></p>
<p><a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-123698" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizens-305x531.png" alt="Creative Commons Lizenz" width="305" height="53" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aufstehen, Kehren, Eid schwören &#8211; Digitale Presseschau KW34</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 10:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun können. Außerdem in der Presseschau: Was Informatik mit Ethik zu tun hat, warum es nicht hilft, sich über die Digitale Agenda nur aufzuregen, und was gegen die furchtbare Medientaktik des „Islamischen Staats“ zu tun ist.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=2lk4HFycafs" title="Aufstehen statt Aussitzen (Freiheit statt Angst 2014)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2lk4HFycafs?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche ist der diesjährige Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen“. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 30. August, um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Warum man hingehen sollte? Die Veranstalter drücken das so aus: „Stell dir vor, es herrscht grenzenlose Überwachung und alle bleiben auf dem Sofa sitzen. Nach dem Motto: Man kann ja eh nichts ändern. Kann man wirklich nicht? Das sehen wir anders!“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln">Ethik für alle</a></h3>
<p>Man hat es so oft wiederholt, dass es schon langsam zu einer Binsenweisheit verkommt: Computerprogramme, Computercode und Algorithmen werden ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dass damit auch eine gewisse Verantwortung einhergeht, liegt auf der Hand – man denke nur an die Dual-Use-Technologien, die man nach dem Google-Motto „Don‘t be evil“ sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einzusetzen sind. Gero von Randow fordert auf zeit.de deshalb einen Ethikkodex für Informatiker. Offen bleibt dabei nur die Frage: Braucht dann nicht eigentlich jeder Berufsstand seinen Ehrenkodex?<br />
<a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html">Jeder kehrt vor seiner Tür</a></h3>
<p>Auch die Deutschen Geheimdienste haben (dem Anschein nach versehentlich) amerikanische Spitzenpolitiker abgehört. Und der NATO-Partner Türkei steht schon seit 2009 auf der Liste der zu beobachtenden Staaten des BND. In den USA können diese Tatsachen eigentlich nur für eine Reaktion sorgen: „Seht ihr, es machen eben alle so wie wir!“. Doch genau diese Reaktion ist falsch. Und auch die deutsche Politik sollte zuallererst mal auf sich selbst zeigen, findet Christoph von Marschall im Tagesspiegel.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">Digitale Agenda: Jetzt regt euch nicht so auf!</a></h3>
<p>Kaum war die Digitale Agenda der Bundesregierung offiziell vorgestellt, hagelte es Kritik und Beschwerden. In unserem <a href="https://storify.com/politikdigital/reaktionen-auf-die-digitale-agenda">storify</a> haben wir eine Übersicht der Reaktionen zusammengestellt. Nach so einer allerdings muss man eine Weile suchen: Patrick Heunemann schreibt auf opinion-club.de so etwas wie eine Kritik an der Medienkritik. Kritisieren sei eben leicht, findet er. Denn: Welche Erwartungen könne man schon an ein Papier haben, das versucht, ein Querschnittsthema auf 40 Seiten zu bearbeiten?<br />
<a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">opinion-club.de</a></p>
<h3><a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">Und bewahre uns vor dem Internet</a></h3>
<p>Seitdem im Monatstakt neue, schockierende Details über die Aktivitäten der heimischen und weltweiten Geheimdienste und den Stand unserer Privatsphäre ans Licht kommen, macht sich nicht nur Wut breit, sondern auch eine gewisse Technikfeindlichkeit. Das muss nicht sein, meint Nina Galla in ihrem Blog. Wir dürfen nur das Werkzeug nicht mit demjenigen verwechseln, der es benutzt. Dann sei die Idee vom Internet als demokratischem Kommunikationsraum auch keine idealisierte Spinnerei.<br />
<a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">zentralprojektion.tumblr.com</a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">#ISISmediablackout</a></h3>
<p>Diese Woche hat einmal mehr gezeigt, auf welch furchtbare Weise soziale Netzwerke missbraucht werden können. Der Mord an dem US-Journalisten James Foley war über Stunden auf Youtube öffentlich anzusehen. Hakan Tanriverdi schreibt auf sueddeutsche.de, dass keine Plattform jeden hochgeladenen Content vorab überprüfen könne. Und er weist darauf hin, dass vielmehr wir, die Nutzer, eine Verantwortung haben. Ganz im Sinne eines #ISISmediablackout.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">sueddeutsche.de</a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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		<title>Aufstehen, Kehren, Eid schwören &#8211; Digitale Presseschau KW34</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/aufstehen-kehren-eid-schwoeren-digitale-presseschau-kw34-2-141566/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2014 10:03:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wann waren Sie das letzte Mal demonstrieren? Wir jedenfalls haben einen guten Vorschlag, wann Sie es das nächste Mal tun können. Außerdem in der Presseschau: Was Informatik mit Ethik zu tun hat, warum es nicht hilft, sich über die Digitale Agenda nur aufzuregen, und was gegen die furchtbare Medientaktik des „Islamischen Staats“ zu tun ist.</p>
<h3>Video der Woche</h3>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=2lk4HFycafs" title="Aufstehen statt Aussitzen (Freiheit statt Angst 2014)" width="840" height="473" src="https://www.youtube.com/embed/2lk4HFycafs?feature=oembed&#038;width=840&#038;height=1000&#038;discover=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe><br />
Unser Video der Woche ist der diesjährige Aufruf zur Demo „Freiheit statt Angst“ unter dem Motto „Aufstehen statt Aussitzen“. Die Demonstration beginnt am Samstag, den 30. August, um 14 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin. Warum man hingehen sollte? Die Veranstalter drücken das so aus: „Stell dir vor, es herrscht grenzenlose Überwachung und alle bleiben auf dem Sofa sitzen. Nach dem Motto: Man kann ja eh nichts ändern. Kann man wirklich nicht? Das sehen wir anders!“</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln">Ethik für alle</a></h3>
<p>Man hat es so oft wiederholt, dass es schon langsam zu einer Binsenweisheit verkommt: Computerprogramme, Computercode und Algorithmen werden ein zunehmend wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Dass damit auch eine gewisse Verantwortung einhergeht, liegt auf der Hand – man denke nur an die Dual-Use-Technologien, die man nach dem Google-Motto „Don‘t be evil“ sowohl zum Guten als auch zum Schlechten einzusetzen sind. Gero von Randow fordert auf zeit.de deshalb einen Ethikkodex für Informatiker. Offen bleibt dabei nur die Frage: Braucht dann nicht eigentlich jeder Berufsstand seinen Ehrenkodex?<br />
<a href="http://www.zeit.de/2014/34/informatik-ehtik-regeln"><em>zeit.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html">Jeder kehrt vor seiner Tür</a></h3>
<p>Auch die Deutschen Geheimdienste haben (dem Anschein nach versehentlich) amerikanische Spitzenpolitiker abgehört. Und der NATO-Partner Türkei steht schon seit 2009 auf der Liste der zu beobachtenden Staaten des BND. In den USA können diese Tatsachen eigentlich nur für eine Reaktion sorgen: „Seht ihr, es machen eben alle so wie wir!“. Doch genau diese Reaktion ist falsch. Und auch die deutsche Politik sollte zuallererst mal auf sich selbst zeigen, findet Christoph von Marschall im Tagesspiegel.<br />
<a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/transatlantische-beziehungen-fingerzeige-nebelkerzen/10342318.html"><em>tagesspiegel.de</em></a></p>
<h3><a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">Digitale Agenda: Jetzt regt euch nicht so auf!</a></h3>
<p>Kaum war die Digitale Agenda der Bundesregierung offiziell vorgestellt, hagelte es Kritik und Beschwerden. In unserem <a href="https://storify.com/politikdigital/reaktionen-auf-die-digitale-agenda">storify</a> haben wir eine Übersicht der Reaktionen zusammengestellt. Nach so einer allerdings muss man eine Weile suchen: Patrick Heunemann schreibt auf opinion-club.de so etwas wie eine Kritik an der Medienkritik. Kritisieren sei eben leicht, findet er. Denn: Welche Erwartungen könne man schon an ein Papier haben, das versucht, ein Querschnittsthema auf 40 Seiten zu bearbeiten?<br />
<a href="http://www.opinion-club.com/2014/08/die-kritiker-der-digitalen-agenda-haben-unrecht/">opinion-club.de</a></p>
<h3><a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">Und bewahre uns vor dem Internet</a></h3>
<p>Seitdem im Monatstakt neue, schockierende Details über die Aktivitäten der heimischen und weltweiten Geheimdienste und den Stand unserer Privatsphäre ans Licht kommen, macht sich nicht nur Wut breit, sondern auch eine gewisse Technikfeindlichkeit. Das muss nicht sein, meint Nina Galla in ihrem Blog. Wir dürfen nur das Werkzeug nicht mit demjenigen verwechseln, der es benutzt. Dann sei die Idee vom Internet als demokratischem Kommunikationsraum auch keine idealisierte Spinnerei.<br />
<a href="http://zentralprojektion.tumblr.com/post/95087768269/die-verwechslung">zentralprojektion.tumblr.com</a></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">#ISISmediablackout</a></h3>
<p>Diese Woche hat einmal mehr gezeigt, auf welch furchtbare Weise soziale Netzwerke missbraucht werden können. Der Mord an dem US-Journalisten James Foley war über Stunden auf Youtube öffentlich anzusehen. Hakan Tanriverdi schreibt auf sueddeutsche.de, dass keine Plattform jeden hochgeladenen Content vorab überprüfen könne. Und er weist darauf hin, dass vielmehr wir, die Nutzer, eine Verantwortung haben. Ganz im Sinne eines #ISISmediablackout.<br />
<a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/is-video-in-sozialen-netzwerken-virale-propaganda-der-terroristen-1.2095997">sueddeutsche.de</a><br />
&nbsp;<br />
Foto: Screenshot<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignleft  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="441" height="77" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Meckern bis der Arzt kommt &#8211; Digitale Presseschau 26/2014</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/meckern-bis-der-arzt-kommt-presseschau-262014-140710/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jakob Werlitz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 14:10:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Emailprovider]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[Telemedizin]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Computerlehrpläne]]></category>
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					<description><![CDATA[Es reicht, Schluss damit! Überwachung, Google, genug aufgeregt! Seit dieser Woche wissen wir, dass wir alles ein bisschen lockerer sehen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es reicht, Schluss damit! Überwachung, Google, genug aufgeregt! Seit dieser Woche wissen wir, dass wir alles ein bisschen lockerer sehen sollten, mit Fassung tragen eben. Wer trotzdem ein wenig digitalen Frust abbauen will, der kann sich wie immer über Google und Co. beschweren. Das kann aber auch nicht die Lösung sein. Stattdessen ist diese Woche konstruktives Denken gefragt: Emails verschlüsseln, Datenschutzstandards einführen und alle Kinder zu Informatikern erziehen. Das klingt doch gut! Wer da noch Einwände hat, der geht am besten zum Arzt, aber online bitteschön.</p>
<h3>Video der Woche<b><br />
</b></h3>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=0n_UqRlmFaU&#038;feature=youtu.be<br />
Ist das jetzt noch Galgenhumor oder schon zynisch oder beides? Seit einem Jahr erhitzt der Überwachungsskandal die Gemüter, nur einer bleibt ganz cool: Nein, nicht Chuck Norris, sondern Bundestagspräsident Lammert. Er trägt die Bespitzelung seiner Person durch die NSA mit Fassung. Was <a href="http://gefaelltmir.sueddeutsche.de/post/89945359394/dass-beitraege-aus-dem-deutschen-bundestag-virale">für die einen</a> ein tragikomisches Paradebeispiel für den politischen Umgang mit der Überwachungsaffäre darstellt, sorgte vor Ort aber lediglich für amüsiertes Gelächter.</p>
<h3><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-06/verschluesselung-e-mail-neue-anbieter/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verschlüsseln für Anfänger</a></h3>
<p>Wer Datenklau und Überwachung nicht <a href="https://twitter.com/search?q=%23mitfassung&amp;src=typd">#mitFassung</a> tragen möchte, der sollte einfach mal darüber nachdenken, seinen Emailprovider zu wechseln. Die Zeiten, in denen digitale Selbstverteidigung Nerds und Netzaffinen vorbehalten war, nähern sich ihrem Ende. Zahlreiche Email-Dienste bieten mittlerweile verschlüsselte Emailkommunikation an, selbst die Bösen von Google. Na dann muss das doch klappen! Ein Überblick dazu &#8211; umfassend, verständlich und übersichtlich.<br />
<em><a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2014-06/verschluesselung-e-mail-neue-anbieter/komplettansicht">www.zeit.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.eaid-berlin.de/?p=413" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anschnallen nicht vergessen &#8211; Mehr Standards für das Netz?</a></h3>
<p><b></b>Wie in der analogen Welt auch, kann individuelle Selbstverteidigung aber nicht die Lösung sein. Vielmehr bedarf es gesetzlich festgelegter Standards, die sichere Kommunikation für alle gewährleisten. Das ist dann keine Bevormundung, sondern entspricht dem Schutzauftrag des Staates, meint der ehemalige Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar. Wie die „Helmpflicht für das Internet“ aussehen könnte, erklärt er uns auch.<br />
<em><a href="http://www.eaid-berlin.de/?p=413">www.eaid-berlin.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/telemedizin-wird-in-deutschland-zum-alltag-12990869.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tschüss Hausarzt, hallo digitales Wartezimmer!</a></h3>
<p>Mit dem digitalen Helm ab zum Online-Doktor? Telemedizin soll ärztliche Versorgung ohne den manchmal lästigen oder mühseligen Weg in die Praxis ermöglichen. Gesetzliche Regelungen fehlen bis dato und das trotz einschlägiger Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. Erste Pilotprojekte laufen allerdings bereits und Geschäftsideen sprießen aus dem Boden. Nur noch eine Frage der Zeit?<br />
<em><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/telemedizin-wird-in-deutschland-zum-alltag-12990869.html">www.faz.net</a></em></p>
<h3><a href="http://frau-dingens.de/?p=3009" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unser tägliches Google gib uns heute!<b></b></a></h3>
<p>Es ist auf jeden Fall nur eine Frage der Zeit bis die FAZ die nächste Google-Schelte durchs Netz schickt. Die Bloggerin Yasmina Banaszczuk hat genug davon. Die alten Eliten in Verlagen und Redaktionen haben kein Problem mit Google, sondern mit Machtverlust. Harte Worte, aber ein guter Punkt. Was sonst noch hinter der Scheindebatte steckt und worüber wir uns stattdessen Gedanken machen sollten, erfahren wir außerdem.<br />
<em><a href="http://frau-dingens.de/?p=3009">www.frau-dingens.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.golem.de/news/proteste-auf-entwicklerkonferenz-google-und-die-wut-1406-107477.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Willkommen im Google-Imperium!</a></h3>
<p>Doch es gibt auch viele, die der anhaltenden Google-Kritik noch nicht überdrüssig sind. Einige davon standen diese Woche sogar vor der Haustür des Konzerns und waren drauf und dran dem IT-Riesen bei seiner hauseigenen Messe I/O die Stimmung zu verhageln. In Kalifornien erleben die Menschen jetzt schon, was es bedeutet, wenn Marktmacht und Unternehmergeist ineinander greifen. Die stete Expansion des Google-Imperiums lässt wenig Gutes vermuten.<br />
<em><a href="http://www.golem.de/news/proteste-auf-entwicklerkonferenz-google-und-die-wut-1406-107477.html">www.golem.de</a></em></p>
<h3><a href="http://www.sueddeutsche.de/bildung/informatikunterricht-an-der-schule-geht-nicht-per-mausklick-1.2008760" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Computerlehrpläne in Deutschland: „Das grenzt an Utopie“ </a></h3>
<p>Weitsicht ist auch in Sachen Bildung gefragt. IT und Informatik durchdringen zunehmend unsere Gesellschaft. Computerkenntnisse und Programmieren sind bereits zentrale Fähigkeiten in der Arbeitswelt. Nach Meinung einiger Experten ist es höchste Zeit, dass Kinder auch in jungen Jahren bereits das digitale Einmaleins erlernen. Deutschland ist davon aber meilenweit entfernt. Woran hakts?<br />
<em><a href="http://www.sueddeutsche.de/bildung/informatikunterricht-an-der-schule-geht-nicht-per-mausklick-1.2008760">www.sueddeutsche.de</a></em><br />
Bild: Screenshot aus dem Video<br />
<a href="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png"><img decoding="async" class="alignnone  wp-image-139428" alt="CC-Lizenz-630x1101" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/CC-Lizenz-630x11011.png" width="378" height="66" /></a></p>
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		<item>
		<title>„E-Skills“ für die Zukunft</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/e-skills-fuer-die-zukunft-42656/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophie Bachmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:21:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[BITKOM]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud-Computing]]></category>
		<category><![CDATA[e-Skills Week]]></category>
		<category><![CDATA[European Schoolnet]]></category>
		<category><![CDATA[Girls'Day]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitale Kompetenzen von Arbeitnehmern sind mehr und mehr als Motoren für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt. In Deutschland beklagen derzeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://politik-digital.de/e-skills-fuer-die-zukunft/eskills-2/" rel="attachment wp-att-43011"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-43011 alignleft" src="http://politik-digital.de/wp-content/uploads/eskills1-195x119.jpg" alt="" width="195" height="119" /></a>Digitale Kompetenzen von Arbeitnehmern sind mehr und mehr als Motoren für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefragt. In Deutschland beklagen derzeit 60 Prozent der IT- und Telekommunikationsunternehmen einen Fachkräftemangel. Mithilfe der europaweiten Kampagne „e-Skills Week 2012“ sollen Jugendlichen Berufe im IT-Bereich schmackhaft gemacht werden.</p>
<p>Die Jugendarbeitslosigkeit steigt nach der Eurokrise unaufhörlich. In Spanien ist jeder zweite Jugendliche ohne Arbeit, im europäischen Durchschnitt jeder fünfte. Das Internet gilt als die Hoffnung vieler junger Menschen. Der Onlinemarkt expandiert und kreiert täglich neue Jobs, so ist beispielsweise Cloud Computing ein vielversprechender Markt für die Zukunft. Bis 2015 soll dieser um das Vierfache wachsen, und für 90 Prozent der Arbeitsplätze werden bis dahin IT-Fähigkeiten vorausgesetzt werden. In Deutschland ist die Zahl der Hochschulabsolventen im Bereich Informatik zwar auf 15 Prozent angestiegen, in anderen europäischen Ländern sind die Zahlen jedoch rückläufig.</p>
<p>Die Europäische Kommission nimmt die alarmierenden Zahlen ernst und unterstützt die Kampagne „e-Skills Week 2012“, die bis zum 30. März läuft. Koordiniert wird die Europäische e-Skills Week vom IT-Branchenverband <a href="http://www.digitaleurope.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DIGITALEUROPE</a> und dem aus nationalen Bildungsministerien bestehenden Netzwerk <a href="http://www.eun.org/web/guest;jsessionid=344BC4635CDEBF7D1097D9ADD0F10C27" target="_blank" rel="noopener noreferrer">European Schoolnet</a>.<br />
Beide Verbände arbeiten jeweils mit nationalen Partnern und auch großen IT-Unternehmen wie Google oder Nokia zusammen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.  (BITKOM) ist mit seiner Nachwuchsinitiative <a href="https://www.erlebe-it.de/eskillsweek-2012.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„erlebe it“</a>  deutscher Partner der Sensibilisierungskampagne.</p>
<p>Events, die unter dem Motto „e-Skills Week 2012“ in Deutschland für Jugendliche veranstaltet werden, finden jedoch nicht ausschließlich in dieser Woche statt. „erlebe it“ ermöglicht  Schulklassen den Besuch der Cebit, Informationsveranstaltungen zum Umgang mit sozialen Netzwerken sowie Einblicke in IT-Unternehmen .<br />
Ein weiterer Kooperationspartner ist die Initiative &#8220;Girls&#8217;Day&#8221;, die Mädchen und junge Frauen speziell auf Berufe in der IT-Branche aufmerksam machen will. Bislang beginnen nur 20 Prozent der Frauen ein Informatikstudium und neun Prozent eine IT-Ausbildung. Der diesjährige &#8220;Girl&#8217;sDay&#8221; findet am 26. April statt.</p>
<p>Um europaweit junge Menschen zu animieren, sich verstärkt mit ihren Fähigkeiten am Computer auseinanderzusetzen, will Marc Durando, Geschäftsführender Direktor des European Schoolnet, Jugendliche mit dem <a href="http://eskills-week.ec.europa.eu/web/guest/project-passion" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Project-Passion-Wettbewerb</a> ansprechen. Bis zum 30. Juni können junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 25 ihre Kreativität in Form von Videos, Audiobeiträgen oder Texten unter Beweis stellen.</p>
<p>In Deutschland werden noch bis Mai Unternehmen wie Cisco und die Deutsche Telekom Veranstaltungen organisieren. Sie sind auf den qualifizierten Nachwuchs angewiesen. Denn fest steht: Der Fachkräftemangel macht sich schon jetzt bemerkbar und bis spätestens 2015 werden fast alle Arbeitgeber sehr gute EDV-Kenntnisse als selbstverständlich voraussetzen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Täglicher Schrott in den Medien&#034;</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/news/taeglicher-schrott-in-den-medien-3316/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 21:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>
Joseph Weizenbaum, Ex-Professor des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), ist zum  Grand Seigneur“ der kritischen Informatik avanciert. Im Interview mit Ulrich Hottelet nimmt er Stellung zu  ethischen und faktischen Grenzen von Informationstechnologien.
</p>
<p>
&#160;
</p>
<p>
 ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph Weizenbaum, Ex-Professor des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), ist zum Grand Seigneur“ der kritischen Informatik avanciert. Im Interview mit Ulrich Hottelet nimmt er Stellung zu ethischen und faktischen Grenzen von Informationstechnologien.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Weizenbaum mahnt seit den 60er Jahren den<br />
kritischen Umgang mit Computern und die Verantwortung des Wissenschaftlers<br />
für sein Tun an. Damals wurde er mit dem von ihm entwickelten<br />
Dialogprogramm Eliza weltweit bekannt.<br />
<strong>politik-digital.de: Sie mahnen seit langem mehr Verantwortung der Informatiker<br />
für ihr Tun und dessen Folgen an. Wie kann man gewährleisten,<br />
dass Informatikern bereits während ihres Studiums diese gesellschaftliche<br />
Verantwortung nahegebracht wird und sie zum Reflektieren angehalten<br />
werden?</strong><br />
Weizenbaum: Da bin ich ziemlich pessimistisch.<br />
Es ist ja nicht einfach. Es wird zwar viel darüber geredet,<br />
aber letztlich herrscht an den Universitäten und in der gesamten<br />
Gesellschaft eine unkritische Haltung vor. Die Entschuldigung lautet:<br />
Weil wir nicht wissen können, wie unsere Arbeit genutzt wird,<br />
gibt es keine Grenzen dafür. Aber die Schwierigkeit, dabei<br />
eine deutliche Linie zu zeichnen, bedeutet nicht, dass man überhaupt<br />
kein Urteil fällen kann.</p>
<p class="fett"><strong>Sie kritisieren das Internet wegen seiner Desinformationsflut.<br />
Wie kann man da gegensteuern? Viele Weblogs zum Beispiel bieten<br />
inhaltlich kaum Qualität&#8230;</strong></p>
<p>Der Meinung bin ich auch.</p>
<p class="fett"><strong>Wie kann man aber beim Gegensteuern gewährleisten,<br />
dass die Meinungsfreiheit gewahrt bleibt?</strong></p>
<p>Ich denke, das ist nicht<br />
wesentlich anders als beim Schrott, dem wir täglich in den<br />
Medien begegnen. Ich kann mich an keinen Bericht in den Medien über<br />
ein Thema erinnern, in dem ich mich sehr gut auskenne, der keine<br />
groben Fehler enthielt. Nie! Egal, ob es die New York Times oder<br />
die Bildzeitung war. Dann kommt auch noch die Frage nach der Relevanz:<br />
Was hat das mit meinem Leben zu tun? Es gibt keine Qualitätskontrolle<br />
im Internet, aber ich weiß auch nicht, ob sie möglich<br />
ist. Ich bin täglich im Internet und ich bin immer wieder tief<br />
beeindruckt, was ich dort finde, was mir so wertvoll ist. Man muss<br />
aber bei der Nutzung selbst in der Lage sein, eine Frage zu stellen.<br />
Das ist wie in der Physik. Man muss der Natur eine Frage stellen.<br />
Eine gute Frage hat auch immer eine Hypothese.</p>
<p class="fett"><strong>Der Optimismus früherer Zeiten, dass der Computer<br />
in der Lage sein wird, menschliche Sprache komplett zu verstehen,<br />
ist ja abgeflaut. Wieviel muss er denn verstehen, um eine nützliche<br />
Schnittstelle zum Menschen zu haben?</strong></p>
<p>Dazu möchte ich zwei<br />
Sachen sagen. Die führenden Kräfte in der Künstlichen-Intelligenz-Community<br />
– ich nenne sie die künstliche Intelligentsia, Leute<br />
wie Norman Minsky und Hans Moravek – in den führenden<br />
Institutionen denken ganz anders: Jeder Aspekt der Realität<br />
ist berechenbar und natürlich können wir einen künstlichen<br />
Menschen bauen. Es wird schwer daran gearbeitet, Roboter herzustellen.<br />
Der Begriff Verstehen ist sehr kompliziert. Im engen Kontext kann<br />
der Computer da schon heute viel leisten, zum Beispiel bei der Hotelreservierung,<br />
wo es ein beschränktes Vokabular gibt, oder bei Hotlines.</p>
<p class="fett"><strong>In die Zukunft gesprochen: Sehen Sie eine Grenze der<br />
Verständnisfähigkeit für Computer und dafür,<br />
wo er sinnvoll eingesetzt werden kann und wo nicht?</strong></p>
<p>Ja, immer wenn es um Beurteilungsfähigkeit<br />
und Würde geht. Wo es Regeln geben muss, vielleicht aber keine<br />
festen Regeln. Ich bin erstaunt, dass viele nicht wissen, dass Menschen<br />
vieles nicht wissen. Das bedeutet, wir können es auch nicht<br />
programmieren und einer Maschine beibringen. Ich denke daran: Was<br />
passiert, wenn Sie eine Hand auf Ihrer Schulter spüren? Da<br />
muss ich doch fragen: Unter welchen Umständen spüre ich<br />
diese Hand? Was ist zuvor passiert? Das Gefühl dabei kann man<br />
unmöglich programieren. Wir müssen verstehen, dass der<br />
Mensch und seine Gefühle nicht berechenbar sind und dass jeder<br />
Mensch ein Sonderfall ist.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rüstung trieb die Informatik am stärksten voran”</title>
		<link>https://www.politik-digital.de/sicherheitsrisiko-internet/ruestung-trieb-die-informatik-am-staerksten-voran-3194/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[rbraun]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2006 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sicherheitsrisiko Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstungswirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[technische Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Computerkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p class="teaser">
(Interview, 21. September 2006) Der Medien- und Computerkritiker Joseph Weizenbaum sagt im politik-digital.de Interview, dass Wissenschafter sich technischen Entwicklungen auch verweigern und Schüler google misstrauen sollten.
</p>
<b>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="teaser">
(Interview, 21. September 2006) Der Medien- und Computerkritiker Joseph Weizenbaum sagt im politik-digital.de Interview, dass Wissenschafter sich technischen Entwicklungen auch verweigern und Schüler google misstrauen sollten.
</p>
<p><b><!--break--><br />
</b></p>
<p>
<b> <br />
<b>Der erste Computer wurde für das Militär entwickelt. Können Sie den geschichtlichen Zusammenhang zwischen Informatik und Militär näher beschreiben?</b><br />
</b>
</p>
<p>
Der 1946 in Betriebe genommene “ENIAC” in den USA gehörte zu diesen ersten Computern. Er war speziell entwickelt worden, um die Flugbahn von Artilleriegeschossen zu berechnen: Das war der Beginn einer Tradition. Interessant ist, dass Konrad Zuse in Deutschland während der Zeit des Zweiten Weltkrieges seinen Computer entwickelte, doch vergeblich versuchte, das deutsche Militär dafür zu interessieren.</p>
<p>Auch im Kalten Krieg spielte die Entwicklung von Computern eine wichtige Rolle. Zum Beispiel wurden im Rahmen einer US-Verteidigungsstrategie Frühwarnsysteme im Norden Kanadas und auf Grönland errichtet. Die Signale, die diese Geräte aufnahmen, mussten wiederum verarbeitet werden. Dafür waren gewaltige Computer nötig, und die US-Industrie und Wissenschaft gerieten mächtig unter Druck. Das größte Problem war die Zuverlässigkeit der Computer. Ohne die Lösung dieses Problems, wäre die gesamte Strategie gescheitert.</p>
<p>Danach blieb Rüstungsfortschritt der Hauptmotor, der die gesamte Computerindustrie in den USA antrieb, da sich mit jeder technischen Entwicklung die potenzielle Angriffszeit des Gegners verkürzte und Computer schneller reagieren sollten. Das reichte von der Einführung der Bomberflotte in den USA, über den Einsatz von Propellerflugzeugen in der Sowjetunion bis zur Entwicklung der Interkontinentalrakete und der Mehrfachsprengköpfe.</p>
<p>Außerdem mussten Maschinen, vor allem Flugzeuge und Raketen, selbst Computer an Bord haben. Die mussten leichter bedienbar und noch zuverlässiger werden.<b><br />
</b>
</p>
<p>
<b><b>War Informatik die Wissenschaft, die die Rüstungsdynamik am meisten vorangetrieben hat?</b><br />
</b>
</p>
<p>
Ja, aber es gilt auch umgekehrt: Rüstungswirtschaft war der Faktor, der Informatik am stärksten vorantrieb. Man kann fragen: Wäre der Computer entwickelt worden, wenn es nach dem Zweiten Weltkrieg weniger Kriege gegeben hätte? Ich kann mir vorstellen, dass wir dann heute z.B. immer noch große Computerzentren in Fabriken hätten und zu Hause kleinere Computer nutzten, aber vielleicht keine Laptops. Wegen der viel geringeren Finanzierung wäre die Entwicklung erheblich langsamer verlaufen.</p>
<p>Computerforschung ist heute ein Komplex mit vielen Branchen und Zweigen, anders als zu Beginn. Aber ein riesiger Teil auch der heutigen Forschung ist immer noch vom Militär abhängig. Dies gilt vor allem für die USA.<b><br />
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<b><b>Was denken Sie über die zukünftige Dynamik zwischen Informatik und Krieg?</b><br />
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Manchmal kommt ein Student zu mir und macht sich Sorgen über das, woran er arbeitet, ob er weitermachen soll, über seine zukünftige Arbeit nach der Universität etc. Ich sage in solchen Fällen: “Bevor du anfängst an einem Projekt zu arbeiten, versuche dir vorzustellen, was mit deiner Arbeit gemacht wird. Sagen wir, du arbeitest an einer Computervision, kannst du sicher sein, daß jeder Fortschrtitt, den du machst, nicht eines Tages in einer Rakete, einer Cruise Missile eingesetzt wird? Wenn die Antwort nein ist, solltest du nicht an diesem Projekt arbeiten. Mehr kann ich dir nicht sagen. Im übrigen, sollst du nicht etwas tun, weil Weizenbaum es sagt, sondern du musst es selbst wissen.”</p>
<p>Die Lehre aus dieser kleinen Geschichte lautet, dass es uns gelungen ist, eine derart astronomische Distanz zwischen das, was wir tun, und den Konsequenzen unseres Tuns zu legen, dass die Verbindung einfach verloren ging. Bomberpiloten beispielsweise bombardieren mit einer B 52 aus einer Höhe von 40 000 Fuß wie in Vietnam, drücken den Knopf und diese riesigen Bomben regnen da runter. Und der Pilot ist da oben. Er hört die Explosion nicht, er sieht die Explosion nicht, er sieht kein Blut, keine abgerissenen Arme, er ist so weit entfernt, dass es mehr mit Computern zu tun hat als mit Menschen oder irgendeiner Realität.<b><br />
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<b><b>Geben Sie den Rat, sich der eigenen Wissenschaft zu verweigern?</b><br />
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Ja, ich glaube wirklich, dass Verweigerung eine Antwort sein kann. Selbstverständlich ist das unrealistisch. Die Informatikgemeinschaft wird sich nicht kollektiv verweigern.<b><br />
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<b><b>Sollte man in der Ausbildung der Studenten etwas ändern?</b><br />
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Die wichtigste Aufgabe der Schule ist, den Schülern kritisches Denken, Skepsis, beizubringen. Das aber ist das absolute Gegenteil von Surfen im Internet, von der Einbildung, Google sei die Quelle der Wahrheit usw. Aber was wird gelehrt? Keine Skepsis, keine Logik. Ohne kritisches Denken und Fragen ist aber jeder leichte Beute von Propaganda und Irreführung.
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Professor Joseph Weizenbaum (geb. 1923 in Berlin) begann 1963 seine Tätigkeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge, wo er Computerwissenschaften lehrte und ab 1970 zum Professor für Computer Science ernannt wurde. Er ist Mitbegründer der US-Interessenorganisation<br />
<a href="http://www.cpsr.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Computer Professionals for Social Responsibility</a> und Mitglied im Beirat des Forums InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIFF) in Deutschland. Weizenbaum tritt seit den 60er Jahren als Medien- und Computerkritiker hervor und wurde mit zahlreichen wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet.
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<b>Das Gespräch führte Reiner Braun.<br />
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		<title>eGov-Forschungsplan für Deutschland</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2005 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Bund hat sein Ziel von knapp 400 realisierten eGovernment-Dienstleistungen erreicht und ein Wissenmanagement dafür etabliert. Soll es das nun in Sachen eGovernment gewesen sein? Dr. Tino Schuppan fasst die Forderungen des "eGovernment-Forschungsplan: Strategische Handlungsfelder für Deutschland" für politik-digital.de zusammen und skizziert so seine Sicht der Zukunft des eGovernments.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="fett">Der Bund hat sein Ziel von knapp 400 realisierten eGovernment-Dienstleistungen erreicht und ein Wissenmanagement dafür etabliert. Soll es das nun in Sachen eGovernment gewesen sein? Dr. Tino Schuppan fasst die Forderungen des &#8220;eGovernment-Forschungsplan: Strategische Handlungsfelder für Deutschland&#8221; für politik-digital.de zusammen und skizziert so seine Sicht der Zukunft des eGovernments.</p>
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                              <strong>Ausgangssituation</strong>
                            </p>
<p>Die IKT ist zu einer der wichtigsten Triebfedern für die Modernisierung von Staat und Verwaltung geworden. Dieser Aspekt wird mit der aktuellen E-Government-Diskussion völlig unzureichend erfasst. Das trifft sowohl für die Praxis als auch für die Wissenschaft zu. Aber selbst wenn in Verwaltung und Politik der Wille zum innovativen Technologieeinsatz vorhanden ist, drohen diese Vorhaben an ihrer hohen Komplexität wegen der Fülle der zu berücksichtigenden technischen und organisatorischen Einzelfragen zu scheitern.</p>
<p>Die Wissenschaft könnte mit Begleit-, Gestaltungs- und Wirkungsforschung die praktische Umsetzung unterstützen, wenn sie fachlich und organisatorisch darauf vorbereitet wäre. Denn trotz des E-Government-Hypes nimmt die Forschung in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum eine eher randständige Rolle ein.<br />
                            <br />Aus diesem Grund haben „eGovernment-Forscher“, die sich als Vertreter der jüngeren Wissenschaftlergeneration verstehen und in der Gesellschaft für Informatik am Fachbereich Verwaltungsinformatik organisiert sind, die Initiative ergriffen und zukünftige Forschungsfelder in zahlreichen Workshops und Konferenzen diskutiert. Die Ergebnisse dieses Prozesses, der fast ein Jahr gedauert hat, sind zu einem strategischen Forschungsplan für Deutschland in fünf Forschungsfeldern zusammengefasst. Dabei geht es nicht einfach darum, staatliche Forschungsprogramme einzufordern, sondern einen Diskurs darüber zu führen, welchen Beitrag Wissenschaft zur Gestaltung von Staat leisten kann und soll.</p>
<p>
                            <strong>Zukünftiger Forschungsbedarf</strong></p>
<p>Bei der Auswahl und Beschreibung der Forschungsfelder wurde kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben, sondern bewusst Schwerpunkte im Hinblick auf die Bedarfe der Praxis gesetzt. Anknüpfungspunkte dafür bilden die fünf Untersuchungsbereiche „Monitoring – Adaption – Transfer“, „Digitale Identität“, „E-Government-Integration“, „Wissensmanagement“ und „Personal- und Veränderungsmanagement“. Nur mit angemessener Forschungsleistung in diesen fünf Kernbereichen kann die notwendige Basis geschaffen werden, um das Vorhandene IT-Potenzial zur Verbesserung von Staat und Verwaltung zu heben.<br />
                            <br />Beispielsweise geht es im Bereich „Monitoring, Adaption und Transfer“ um die wichtige Frage, für welche der vorhandenen Technologien es sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung gibt und wie sie eingeführt werden können (Veränderungsmanagement). Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass IT-Projekte insbesondere dann erfolgreich sind, wenn sie zu einer konkreten Problemlösung beitragen. Das ist zwar unmittelbar einleuchtend, dennoch wird in der Praxis vielfach genau umgekehrt vorgegangen, indem mit vorhandenen technischen Lösungen nach Problemen gesucht wird, was dann häufig nur zu nicht ausreichenden Teillösungen führt und neue Probleme schafft.</p>
<p>Ein weiterer Bereich ist die wichtige Frage, nach dem Veränderungsmanagement. Heute gehen selbst „eGovernment-Optimisten“ nicht mehr davon aus, dass große Behörden mit Technikeinsatz leicht zu verändern wären, was ohnehin noch nie funktioniert hat. Das kann jedoch nicht dazu führen, den Wandel völlig ungesteuert dem Zufall zu überlassen, sondern Faktoren, Rahmenbedingungen und Stellschrauben zu identifizieren, mit der die Einführung innovativer eGovernment-Lösungen unter den gegebenen Akteursbedingungen überhaupt erst möglich oder gar beschleunigt wird. Denn es stellt sich die Frage, wie althergebrachte Sichtweisen, Arbeitsprozesse und Arbeitsmethoden und damit auch mentale Grenzen zu überwinden sind. Häufig gibt es auch überhaupt noch keine hinreichend konkrete Vorstellungen darüber, wie Staat insgesamt zukünftig arbeiten soll und kann.</p>
<p>
                            <strong>Neuausrichtung der Wissenschaft</strong></p>
<p>Die Wissenschaft kann dazu beitragen die gegenwärtigen Probleme zu überwinden. Um jedoch die notwendigen Forschungsleistungen überhaupt erbringen zu können, muss sich Wissenschaft methodisch, inhaltlich und organisatorisch neu ausrichten, da sonst die interdisziplinären Anforderungen nicht erfüllt werden können. Während das bisherige Reformverständnis von Staat vor allem auf die Gestaltung von Institutionen abzielte, geht es im E-Government um interdisziplinäre Forschungsfragen, da ja auch die Probleme der Praxis nicht monodisziplinär sind. Hierzu bedarf es einer Wissenschaft, die Informatik und Verwaltungswissenschaft vereint, die bisher in der deutschen Forschungslandschaft kaum entwickelt ist. Wichtige Handlungsfelder im Bereich der Wissenschaft sind deshalb überhaupt die Schaffung einer angemessenen Hochschulinfrastruktur sowie die Durchführung interdisziplinäre Forschungsprojekte.</p>
<p>Insgesamt werden zahlreiche Maßnahmenbündel vorgeschlagen, für die innerhalb der nächsten fünf Jahre ca. 13,5 Mio. Euro erforderlich sind. Im Vergleich zu anderen Projekten und Vorhaben ist das ein vergleichsweise geringer Betrag, da ein hoher Nutzen zu erwarten ist. Denn es wird nicht nur ein bislang vernachlässigtes Feld interdisziplinärer wissenschaftlicher Tätigkeit gefördert, sondern auch die praktische Umsetzung unterstützt, so dass mit weit reichenden Folgewirkungen zu rechnen ist.</p>
<p>
                              <strong>Der Autor ist Mitbegründer und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Institute for eGovernment (<br />
                              <a href="http://www.ifg.cc" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ifg.cc</a>) an der Universität Potsdam und hat die Arbeitsgruppe „eGovernment-Forschungsplan“ in der Gesellschaft für Informatik koordiniert.</strong>
                            </p></p>
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